FreeXP

CVS daily diff

FreeXP CVS-Server cvs-list at freexp.de
Sam Okt 1 00:00:26 CEST 2005


Index: freexp/build/sdisk.lst
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/build/sdisk.lst,v
retrieving revision 1.4
retrieving revision 1.5
diff -u -r1.4 -r1.5
--- freexp/build/sdisk.lst	6 Jul 2005 19:16:21 -0000	1.4
+++ freexp/build/sdisk.lst	30 Sep 2005 09:28:38 -0000	1.5
@@ -4,6 +4,10 @@
 LOGO\*.*
 BEISPIEL\*.*
 SAMPLES\*.*
-*.RQ
+XP-D.RQ
+XPFM-D.RQ
+XPFM-E.RQ
+XPUU-D.RQ
+XPUU-E.RQ
 M*.PAS
 U*.PAS
Index: freexp/build/DOS16/build.bat
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/build/DOS16/build.bat,v
retrieving revision 1.23
retrieving revision 1.24
diff -u -r1.23 -r1.24
--- freexp/build/DOS16/build.bat	18 Mar 2005 10:22:23 -0000	1.23
+++ freexp/build/DOS16/build.bat	30 Sep 2005 09:18:37 -0000	1.24
@@ -1,5 +1,5 @@
 @ECHO OFF
-REM $Id: build.bat,v 1.23 2005/03/18 10:22:23 mw Exp $
+REM $Id: build.bat,v 1.24 2005/09/30 09:18:37 mw Exp $
 REM FreeXP "make" Batchdatei: Kompiliert alle für FreeXP relevanten
 REM Programme und Ressourcen
 
@@ -92,15 +92,15 @@
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
 %IHS% XP-E
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
-rem %DOCFORM% xpoint.dq xpoint.txt 68 8
+rem %DOCFORM% xpoint.dq xpoint.txt 71 3 -p -x
 rem IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
-%DOCFORM% fido.dq fido.txt 68 8
+%DOCFORM% fido.dq fido.txt 71 3 -p -tI\Grundlagen -kFido
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
-%DOCFORM% uucp.dq uucp.txt 68 8
+%DOCFORM% uucp.dq uucp.txt 71 3 -p -tI\Grundlagen -kUUCP
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
-%DOCFORM% xpme.dq xpme.txt 68 8
+%DOCFORM% xpme.dq xpme.txt 71 3 -p -t### -kXPME
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
-%DOCFORM% zpr.dq zpr.txt 68 8
+%DOCFORM% zpr.dq zpr.txt 71 3 -p -t### -kZPR
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
 %DOCFORM% snapshot.dq snapshot.txt 71 3 -p -t### -kSnapshot
 IF ERRORLEVEL 1 GOTO FEHLER
@@ -221,6 +221,10 @@
 
 {
   $Log: build.bat,v $
+  Revision 1.24  2005/09/30 09:18:37  mw
+  MW: - Dokus werden jetzt alle mit dem neuen Docform erstellt
+        (xpoint.dq ist noch auskommentiert)
+
   Revision 1.23  2005/03/18 10:22:23  mw
   MW: - Snapshot.dq wird jetzt compiliert und die erzeugte Snapshot.txt
         verschoben.
Index: freexp/doc/fido.dq
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/doc/fido.dq,v
retrieving revision 1.11
retrieving revision 1.12
diff -u -r1.11 -r1.12
--- freexp/doc/fido.dq	29 Sep 2005 11:17:04 -0000	1.11
+++ freexp/doc/fido.dq	30 Sep 2005 09:14:36 -0000	1.12
@@ -1,4 +1,5 @@
-
+% Aufruf: DocForm fido.dq fido.txt 71 3 -p -tI\Grundlagen -kFido
+% ------
 
 
 
@@ -18,35 +19,17 @@
 
 
 
-                            Fido-Modul
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
+                             Fido-Modul
 
 
                     (c) 1993-1999 Peter Mandrella
+                    (c) 2000 OpenXP
+                    (c) 2001-2005 FreeXP
 
-                    (c) 2002-2003 FreeXP
-
-$Id: fido.dq,v 1.11 2005/09/29 11:17:04 mw Exp $
 
-Inhalt
-====================================================================
-
+%Inhalt
+%====================================================================
+%
 I    Grundlagen
 
      1.1   FidoNet - Aufbau und Adressierung
@@ -87,266 +70,261 @@
 Anhang
 
      A.    Dateien im CrossPoint/Fido-Paket
-     B     XP-ToolNET
-     C.    Glossar
-     D.    Bekannte Probleme
-     E.    CrossPoint/Fido - Versionsgeschichte
+     B.    XP-ToolNET
+     C.    Bekannte Probleme
+     D.    CrossPoint/Fido-Versionsgeschichte
 
+Glossar
+Tabellenverzeichnis
 
 I   Grundlagen
 ====================================================================
 
 
-Eigentlich war CrossPoint einmal als reine Z-Netz-Pointsoftware konzipiert,
-und eigentlich sollte es das auch bleiben. Nun, wie Sie sehen, ist es doch
-nicht dabei geblieben - CrossPoint unterstützt seit Version 2.0 eine Vielzahl
-verschiedener Netze, und der Fido-Teil nimmt dabei den größten Raum ein.
-Zu verdanken ist dies vor allem Burkard Schoof, der mich ununterbrochen mit
-neuen Ideen und Anmerkungen zur Fido-Implementation versorgt hat.
-
-Das FidoNet ist das älteste und größte aller Mailboxnetze und kann daher auch
-mit den meisten Besonderheiten aufwarten. Wegen der großen Anzahl spezieller
-Fido-Features habe ich mich dazu entschlossen, alle ausschließlich das FidoNet
-betreffenden Dinge in diesem Text zusammenzufassen. Er soll und kann
-nicht das Handbuch ersetzen, sondern dient nur als Ergänzung und
-als Schnelleinstiegshilfe für Fido. Zum Verständnis des CrossPoint-Konzeptes
-sollten Sie zumindest die Grundlagenkapitel des Handbuchs lesen.
-
-Für den Fido-Teil von CrossPoint gelten die gleichen Shareware-Lizenzbedingungen
-wie für das restliche Programm. Genaueres hierzu finden Sie in LIZENZ.TXT. 
-Ebenso wie für das Handbuch gilt auch für diesen Text,
-daß Auszüge daraus mit Quellenangabe in Mailboxnetzen veröffentlicht werden
-dürfen.
-
-So, kommen wir nun endlich zur Hauptsache - zum Einsatz von CrossPoint im
-FidoNet. Wenn Sie bereits Erfahrung mit anderer Fido-Pointsoftware und fundierte
-Kenntniss der Fido-Technik haben, können Sie direkt in Kapitel 2.1 mit der
-Installation fortfahren. Als Fido-Neuuser sollten Sie Teil 1 dieses Textes
-zumindest kurz überfliegen, da ich die dort erklärten Konzepte und Begriffe
-als bekannt voraussetzen werde.
-
-Bei Problemen erreichen Sie das Team in den bekannten Support-Echos (s.
-Handbuch, Kapitel 1.3).
-
-Peter Mandrella,
-September 1992 - September 1995 
-(überarbeitet von FreeXP im August 2003)
+Eigentlich war CrossPoint einmal als reine Z-Netz-Pointsoftware konzipiert, und
+eigentlich sollte es das auch bleiben. Nun, wie Sie sehen, ist es doch nicht dabei
+geblieben - CrossPoint unterstützt seit Version 2.0 eine Vielzahl verschiedener
+Netze, und der Fido-Teil nimmt dabei den größten Raum ein. Zu verdanken ist dies vor
+allem Burkard Schoof, der mich ununterbrochen mit neuen Ideen und Anmerkungen zur
+Fido-Implementation versorgt hat.
+
+Das FidoNet ist das älteste und größte aller Mailboxnetze und kann daher auch mit den
+meisten Besonderheiten aufwarten. Wegen der großen Anzahl spezieller Fido-Features
+habe ich mich dazu entschlossen, alle auschließlich das FidoNet betreffenden Dinge
+in diesem Text zusammenzufassen. Er soll und kann nicht das Handbuch ersetzen,
+sondern dient nur als Ergänzung und als Schnelleinstiegshilfe für Fido. Zum
+Verständnis des CrossPoint-Konzeptes sollten Sie zumindest die Grundlagenkapitel des
+Handbuchs lesen.
+
+Für den Fido-Teil von CrossPoint gelten die gleichen Shareware-Lizenzbedingungen wie
+für das restliche Programm. Genaueres hierzu finden Sie in LIZENZ.TXT. Ebenso wie für
+das Handbuch gilt auch für diesen Text, daß Auszüge daraus mit Quellenangabe in
+Mailboxnetzen veröffentlicht werden dürfen.
+
+>>|
+CrossPoint ist Freeware, seitdem sich Peter Mandrella dazu entschlossen hat und
+seine Mitteilung auf <http://www.crosspoint.de> erschienen ist, auch für die
+16-Bit-Version keine obligatorische Registrierungsgebühr mehr zu verlangen.
+Es kann aber auf freiwilliger Basis beim o.g. Autor der Original-Version weiterhin ein
+Registrierungskey erworben werden.
+<<|
+
+So, kommen wir nun endlich zur Hauptsache - zum Einsatz von CrossPoint im FidoNet.
+Wenn Sie bereits Erfahrung mit anderer Fido-Pointsoftware und fundierte Kenntniss der
+Fido-Technik haben, können Sie direkt in Kapitel 2.1 mit der Installation fortfahren.
+Als Fido-Neuuser sollten Sie Teil 1 dieses Textes zumindest kurz überfliegen, da ich
+die dort erklärten Konzepte und Begriffe als bekannt voraussetzen werde.
+
+Bei Problemen erreichen Sie das Team in den bekannten Support-Echos (s. Handbuch,
+Kapitel 1.3).
+
+Peter Mandrella, September 1992 - September 1995
+
+>>|
+FreeXP, August 2004
+<<|
 
+--5 PS:  Fido und FidoNet sind eingetragene Warenzeichen von Tom Jennings und Fido
+Software.
+
+--5 PPS: Ich bedanke mich bei Burkard Schoof, Max Raabe und Michael Heydekamp für
+ihre wertvolle Mitarbeit.
 
---4 PS: Fido und FidoNet sind eingetragene Warenzeichen von Tom Jennings und
-Fido Software.
 
---4 PPS: Ich bedanke mich bei Burkard Schoof, Max Raabe und Michael Heydekamp
-für ihre wertvolle Mitarbeit.
 
 
 1.1  FidoNet - Aufbau und Adressierung
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Fido ist ein internationales Mailboxnetz aus z.Zt. ca. 20.000 Systemen,
-Tendenz derzeit sinkend. Um in einem Netz dieser Größenordnung die Übersicht zu
-behalten, ist es streng hierarchisch gegliedert, und innerhalb jeder Ebene
-werden Nummern zur Adressierung verwendet.
-An oberster Stelle stehen die ZONEN, die im Wesentlichen den Kontinenten
-entsprechen. Z.Zt. gibt es die 6 Zonen Nordamerika (1), Europa (2), Ozeanien (3),
-Lateinamerika (4), Afrika (5) und Asien (6). Die Zonen sind in REGIONEN gegliedert,
-die oft der nationalen Aufteilung entsprechen - so hat z.B. Deutschland die
-Regionsnummer 24, Österreich 31 und die Schweiz 30.
-
-Innerhalb jeder Region gibt es eine Anzahl von NETZEN, die typischerweise
-aus einigen Dutzend bis einigen Hundert Mailboxen bestehen. Die einzelnen
-Boxen innerhalb eines Netzes werden als NODES bezeichnet.
+Fido ist ein internationales Mailboxnetz aus z.Zt. ca. 20.000 Systemen, Tendenz
+derzeit sinkend. Um in einem Netz dieser Größenordnung die Übersicht zu behalten, ist
+es streng hierarchisch gegliedert, und innerhalb jeder Ebene werden Nummern zur
+Adressierung verwendet.
+An oberster Stelle stehen die ZONEN, die im Wesentlichen den Kontinenten entsprechen.
+Z.Zt. gibt es die 6 Zonen Nordamerika (1), Europa (2), Ozeanien (3), Lateinamerika
+(4), Afrika (5) und Asien (6). Die Zonen sind in REGIONEN gegliedert, die oft der
+nationalen Aufteilung entsprechen - so hat z.B. Deutschland die Regionsnummer 24,
+Österreich 31 und die Schweiz 30.
+
+Innerhalb jeder Region gibt es eine Anzahl von NETZEN, die typischerweise aus einigen
+Dutzend bis einigen Hundert Mailboxen bestehen. Die einzelnen Boxen innerhalb eines
+Netzes werden als NODES bezeichnet.
 
 Die kleinste Einheit im FidoNet ist ein POINT. Jeder Point ist einem Node
 untergeordnet und hat - wie Alles im FidoNet - eine eigene Nummer.
 
-
 ■ Adressierung
 
-Eine Useradresse (User, engl. = Benutzer) im FidoNet setzt sich aus dem Namen
-des Users und aus Zone, Netz, Node und evtl. Pointnummer zusammen. Beispiel:
+Eine Useradresse (User, engl. = Benutzer) im FidoNet setzt sich aus dem Namen des
+Users und aus Zone, Netz, Node und evtl. Pointnummer zusammen. Beispiel:
 
              Christian Faulhammer @ 2:2452/125.16
 
-Diese Adresse bedeutet, daß ich mich in Europa befinde, und daß ich meine
-Daten von Node Nr. 125 - dem Last Outpost in Herzogenrath - des Netzes 2452 beziehe.
-Wie Sie sehen, taucht die Region nicht innerhalb der Adresse auf, sondern ist
-Teil der Netznummer. Die 16 schließlich ist meine Pointnummer innerhalb der Box.
-Bei Usern, die kein Point sind, sondern ihr Daten "online" abholen, entfällt
-die Pointnummer (näheres zum Unterschied zwischen Online-Usern und Points finden
-Sie im Handbuch, Kap. 1.9).
-
+Diese Adresse bedeutet, daß ich mich in Europa befinde, und daß ich meine Daten von
+Node Nr. 125 - dem Last Outpost in Herzogenrath - des Netzes 2452 beziehe. Wie Sie
+sehen, taucht die Region nicht innerhalb der Adresse auf, sondern ist Teil der
+Netznummer. Die 16 schließlich ist meine Pointnummer innerhalb der Box. Bei Usern,
+die kein Point sind, sondern ihr Daten "online" abholen, entfällt die Pointnummer
+(näheres zum Unterschied zwischen Online-Usern und Points finden Sie im Handbuch,
+Kap. 1.9).
 
 ■ 4D oder 2D?
 
-Das oben beschriebene Adreßformat besteht aus vier Komponenten und wird deshalb
-als 4D- (4-dimensionale) Adresse bezeichnet. Als das FidoNet noch kleiner war,
-bestand keine Notwendigkeit für Zonen- und Pointnummern - damals bestanden die
-Adressen nur aus Netz- und Nodenummer. Solche Adressen werden als 2D-Adressen
-bezeichnet.
+Das oben beschriebene Adreßformat besteht aus vier Komponenten und wird deshalb als
+4D- (4-dimensionale) Adresse bezeichnet. Als das FidoNet noch kleiner war, bestand
+keine Notwendigkeit für Zonen- und Pointnummern - damals bestanden die Adressen nur
+aus Netz- und Nodenummer. Solche Adressen werden als 2D-Adressen bezeichnet.
 
+>>|
+CrossPoint unterstützt beide Adreßformate (s.a. Kapitel 1.2).
+<<|
 
 ■ Fido-kompatible Netze und AKAs
 
-Neben dem FidoNet selbst gibt es noch eine Reihe weiterer Netze, die mit der
-gleichen Technik arbeiten, die aber eigenständig oder dem FidoNet "überlagert"
-sind (sog. Overlay-Netze). Letzteres bedeutet, daß es Boxen gibt, die an verschiedenen
+Neben dem FidoNet selbst gibt es noch eine Reihe weiterer Netze, die mit der gleichen
+Technik arbeiten, die aber eigenständig oder dem FidoNet "überlagert" sind (sog.
+Overlay-Netze). Letzteres bedeutet, daß es Boxen gibt, die an verschiedenen
 Fido-kompatiblen Netzen teilnehmen.
 
-Innerhalb unterschiedlicher Netze gelten verschiedene Nummern für Zonen, Netze
-und Regionen. Wenn eine Box nun an verschiedenen Netzen teilnimmt, bedeutet
-dies auch, daß sie und ihre User und Points *mehrere* Adressen besitzen - eine
-Adresse innerhalb des FidoNet und weitere Adressen in anderen Netzen. Solche
-Adressen werden als AKAs (also known as = auch bekannt als) bezeichnet. Die
-Adressierung der verschiedenen Netze ist streng voneinander getrennt. Erhalten
-Sie z.B. eine Nachricht von einem Teilnehmer im VirNet (Zonennummer 9), so
-müssen Sie Ihre Antwort auch wieder über das VirNet absenden, d.h. sie muß
-eine VirNet-Adresse als Absender und als Empfänger haben.
-
+Innerhalb unterschiedlicher Netze gelten verschiedene Nummern für Zonen, Netze und
+Regionen. Wenn eine Box nun an verschiedenen Netzen teilnimmt, bedeutet dies auch,
+daß sie und ihre User und Points *mehrere* Adressen besitzen - eine Adresse innerhalb
+des FidoNet und weitere Adressen in anderen Netzen. Solche Adressen werden als AKAs
+(also known as = auch bekannt als) bezeichnet. Die Adressierung der verschiedenen
+Netze ist streng voneinander getrennt. Erhalten Sie z.B. eine Nachricht von einem
+Teilnehmer im VirNet (Zonennummer 9), so müssen Sie Ihre Antwort auch wieder über das
+VirNet absenden, d.h. sie muß eine VirNet-Adresse als Absender und als Empfänger
+haben.
 
 ■ Historisches: Die zwei deutschen Fido-Netze
 
-Durch eine im geheimen geplante, geographische Regionalisierung der Fido-Region
-24, bei der alle Nodes eine neue Nummer erhalten sollten, kam es Mitte 1993
-zur Spaltung der Region in die beiden sogenannten Teile "Fido Classic" (alte
-Nummern) und "Fido Light" (neue Nummern). Ein Austausch von Netmails (PMs)
-zwischen Teilnehmern der beiden Netze war nicht mehr möglich.
-
-Inzwischen sind die Streitigkeiten beigelegt, und die beiden Netze
-wieder zusammengewachsen.
-
+Durch eine im geheimen geplante, geographische Regionalisierung der Fido-Region 24,
+bei der alle Nodes eine neue Nummer erhalten sollten, kam es Mitte 1993 zur Spaltung
+der Region in die beiden sogenannten Teile "Fido Classic" (alte Nummern) und "Fido
+Light" (neue Nummern). Ein Austausch von Netmails (PMs) zwischen Teilnehmern der
+beiden Netze war nicht mehr möglich.
 
+Inzwischen sind die Streitigkeiten beigelegt, und die beiden Netze wieder
+zusammengewachsen.
 
 
 1.2  Point im FidoNet
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Um als Point-User am FidoNet teilzunehmen, benötigen Sie zunächst einen Server,
-im FidoNet als BOSSNODE bezeichnet. Der Boss, d.h. der Sysop des Bossnodes,
-wird Ihnen eine Pointnummer zuteilen, die Bestandteil Ihrer FidoNet-Adresse
-ist (s.o.). Außerdem sollten Sie sich bei ihm die FidoNet-Policy und die
-Echorules besorgen, die die genauen Regeln zur Teilnahme am FidoNet enthalten.
-Im Gegensatz zu anderen Netzen gibt es im FidoNet Moderatoren, die die Einhaltung
-der Regeln in den einzelnen Echos (=Brettern) überwachen - Sie sollten die Regeln
-also kennen.
-
-Wenn Sie bereits User im Z-Netz oder MausNet sind, sollten Sie sich zunächst
-darauf einstellen, daß im FidoNet Vieles anders funktioniert, als gewohnt.
-In keinem Netz (naja, außer dem Usenet) gibt es so viel verschiedene Software
-und unterschiedlich implementierte technische Standards; einige dieser Standards
-sind außerdem unvollständig beschrieben (z.B. das EMSI-Protokoll - s.u.), sodaß
-es zwangsläufig zu Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Programmen kommt.
-Das Einrichten eines Fido-Points ist daher oft nicht so simpel und unproblematisch
-wie z.B. im MausNet. Wenn es Probleme gibt, fragen Sie zunächst einmal bei Ihrem
-Boss nach - er führt ein genaues Protokoll über sämtliche Anrufe und kann
-dadurch am besten die Fehlerursache herausfinden.
+Um als Point-User am FidoNet teilzunehmen, benötigen Sie zunächst einen Server, im
+FidoNet als BOSSNODE bezeichnet. Der Boss, d.h. der Sysop des Bossnodes, wird Ihnen
+eine Pointnummer zuteilen, die Bestandteil Ihrer FidoNet-Adresse ist (s.o.). Außerdem
+sollten Sie sich bei ihm die FidoNet-Policy und die Echorules besorgen, die die
+genauen Regeln zur Teilnahme am FidoNet enthalten. Im Gegensatz zu anderen Netzen
+gibt es im FidoNet Moderatoren, die die Einhaltung der Regeln in den einzelnen Echos
+(=Brettern) überwachen - Sie sollten die Regeln also kennen.
+
+Wenn Sie bereits User im Z-Netz oder MausNet sind, sollten Sie sich zunächst darauf
+einstellen, daß im FidoNet Vieles anders funktioniert, als gewohnt. In keinem Netz
+(naja, außer dem Usenet) gibt es so viel verschiedene Software und unterschiedlich
+implementierte technische Standards; einige dieser Standards sind außerdem
+unvollständig beschrieben (z.B. das EMSI-Protokoll - s.u.), sodaß es zwangsläufig zu
+Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Programmen kommt. Das Einrichten eines
+Fido-Points ist daher oft nicht so simpel und unproblematisch wie z.B. im MausNet.
+Wenn es Probleme gibt, fragen Sie zunächst einmal bei Ihrem Boss nach - er führt ein
+genaues Protokoll über sämtliche Anrufe und kann dadurch am besten die Fehlerursache
+herausfinden.
 
-■ 2D-Points
+\■ 2D-Points
 
-Wie bereits oben erwähnt, kennt ältere Fido-Software keine Pointnummern, sondern
-nur Netze und Nodes. In Deutschland werden Sie zwar kaum noch ein System mit
+Wie bereits oben erwähnt, kennt ältere Fido-Software keine Pointnummern, sondern nur
+Netze und Nodes. In Deutschland werden Sie zwar kaum noch ein System mit
 2D-Adressierung antreffen, aber für alle Fälle wird die 2D-Adressierung von
-CrossPoint unterstützt. Falls Ihr Bossnode 2D-Adressen benötigt, wird die
-Anbindung von Points über ein spezielles Pointnetz - auch FakeNet genannt -
-realisiert (Achtung, gut aufpassen, jetzt wird's komplizwickt):
-
-Innerhalb der Box wird dazu ein Pseudo-Netz definiert, das i.d.R. eine
-fünfstellige Nummer hat, um nicht mit anderen Netznummern zu kollidieren.
-Die Nodenummern innerhalb dieses Netzes entsprechen den Pointnummern innerhalb
-der Box. Wenn Ihre Adresse z.B. 1:234/567.8 ist, und die FakeNet-Nummer 10000,
-dann ist Ihre FakeNet-Adresse 10000/8. Innerhalb der Box wird diese Pseudo-
-Adresse dann wieder in eine normale Netzadresse umgewandelt. Das einzige, was
-Sie dazu innerhalb von CrossPoint eingeben müssen, ist die Nummer des FakeNets.
-
-
+CrossPoint unterstützt. Falls Ihr Bossnode 2D-Adressen benötigt, wird die Anbindung
+von Points über ein spezielles Pointnetz - auch FakeNet genannt - realisiert
+(Achtung, gut aufpassen, jetzt wird's komplizwickt):
+
+Innerhalb der Box wird dazu ein Pseudo-Netz definiert, das i.d.R. eine fünfstellige
+Nummer hat, um nicht mit anderen Netznummern zu kollidieren. Die Nodenummern
+innerhalb dieses Netzes entsprechen den Pointnummern innerhalb der Box. Wenn Ihre
+Adresse z.B. 1:234/567.8 ist, und die FakeNet-Nummer 10000, dann ist Ihre
+FakeNet-Adresse 10000/8. Innerhalb der Box wird diese Pseudo- Adresse dann wieder in
+eine normale Netzadresse umgewandelt. Das einzige, was Sie dazu innerhalb von
+CrossPoint eingeben müssen, ist die Nummer des FakeNets.
 
 
 1.3  Die Nodelist(e)
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Die wichtigsten Unterschiede des Fido-Netzes gegenüber anderen Netzen hängen
-mit der FidoNet-Nodeliste (engl. nodelist) zusammen. Dies ist eine - ziemlich
-große - Liste sämtlicher Fido-Nodes (Boxen) weltweit; sie enthält für jeden
-Node dessen Nummer, Name, Standort, Name des Sysops, Telefonnummer und einige
-zusätzliche Informationen.
-
-Alle Node-Informationen werden zentral gesammelt und einmal pro Woche in Form
-einer neuen Nodeliste veröffentlicht. Weil die Liste so groß ist (z.Zt. ca. 1,6
-MB), wäre es recht teuer, jedesmal die gesamte Liste zu übertragen. Daher wird 
-jeweils aus der neuen und der vorausgegangenen Nodelist eine Differenz-Datei 
-(engl. diff file) erstellt, die nur Informationen über neue, weggefallene und 
-geänderte Nodes enthält. Jeder Fido-Node und -Point kann sich nun anhand der 
-letzten Liste und der Diff-Datei mit einem speziellen Programm die neue Liste 
-erzeugen lassen; näheres dazu finden Sie in Teil III.
-Die vollständige, aktuelle Nodeliste und die wöchentlichen Diff-Files erhalten
-Sie bei Ihrem Bossnode. Die Nodeliste hat den Dateinamen "NODELIST.xxx", wobei
-"xxx" eine dreistellige Nummer ist, die die Anzahl der Tage seit dem ersten
-Januar angibt. Die zugehörige Diff-Datei heißt "NODEDIFF.xxx". Wenn Sie also
-z.B. NODELIST.150 besitzen, dann heißt die nächste einzubindende Diff-Datei
-NODEDIFF.157, die übernächste NODEDIFF.164 usw. Alle NodeDiff-Dateien sind mit
-dem Packer ARC gepackt - um sie zu entpacken, benötigen Sie also ARC, PKXARC
-oder einen kompatiblen Entpacker. Der Name der gepackten Dateien lautet
-NODEDIFF.Axx, z.B. NODEDIFF.A57 für NODEDIFF.157.
-
-Neben der FidoNet-Nodeliste NODELIST hat auch jedes Fido-kompatible Netz eine
-eigene Nodeliste. Da diese Listen wesentlich kleiner als die Haupt-Nodeliste
-sind, werden sie normalerweise nicht als Diff-Dateien, verteilt, sondern es
-wird jeweils die vollständige Liste über das Netz verbreitet.
+Die wichtigsten Unterschiede des Fido-Netzes gegenüber anderen Netzen hängen mit der
+FidoNet-Nodeliste (engl. nodelist) zusammen. Dies ist eine - ziemlich große - Liste
+sämtlicher Fido-Nodes (Boxen) weltweit; sie enthält für jeden Node dessen Nummer,
+Name, Standort, Name des Sysops, Telefonnummer und einige zusätzliche Informationen.
+
+Alle Node-Informationen werden zentral gesammelt und einmal pro Woche in Form einer
+neuen Nodeliste veröffentlicht. Weil die Liste so groß ist (z.Zt. ca. 1,6 MB), wäre
+es recht teuer, jedesmal die gesamte Liste zu übertragen. Daher wird jeweils aus der
+neuen und der vorausgegangenen Nodelist eine Differenz-Datei (engl. diff file)
+erstellt, die nur Informationen über neue, weggefallene und geänderte Nodes enthält.
+Jeder Fido-Node und -Point kann sich nun anhand der letzten Liste und der Diff-Datei
+mit einem speziellen Programm die neue Liste erzeugen lassen; näheres dazu finden Sie
+in Teil III.
+Die vollständige, aktuelle Nodeliste und die wöchentlichen Diff-Files erhalten Sie
+bei Ihrem Bossnode. Die Nodeliste hat den Dateinamen "NODELIST.xxx", wobei "xxx" eine
+dreistellige Nummer ist, die die Anzahl der Tage seit dem ersten Januar angibt. Die
+zugehörige Diff-Datei heißt "NODEDIFF.xxx". Wenn Sie also z.B. NODELIST.150 besitzen,
+dann heißt die nächste einzubindende Diff-Datei NODEDIFF.157, die übernächste
+NODEDIFF.164 usw. Alle NodeDiff-Dateien sind mit dem Packer ARC gepackt - um sie zu
+entpacken, benötigen Sie also ARC, PKXARC oder einen kompatiblen Entpacker. Der Name
+der gepackten Dateien lautet NODEDIFF.Axx, z.B. NODEDIFF.A57 für NODEDIFF.157.
+
+Neben der FidoNet-Nodeliste NODELIST hat auch jedes Fido-kompatible Netz eine eigene
+Nodeliste. Da diese Listen wesentlich kleiner als die Haupt-Nodeliste sind, werden
+sie normalerweise nicht als Diff-Dateien, verteilt, sondern es wird jeweils die
+vollständige Liste über das Netz verbreitet.
 
 Dadurch, daß Sie mit der Nodeliste über die Adressen, Namen und Telefonnummern
 sämtlicher FidoNet-Nodes verfügen, werden insbesondere zwei Dinge ermöglicht:
 
-
 ■ Crash Mails
 
 Wenn Sie eine private Nachricht verschicken - im FidoNet als Netmail oder auch
-Matrix-Mail bezeichnet - wird diese meistens über eine Reihe von Boxen zu
-ihrem Empfänger geleitet ("geroutet"). Je mehr Boxen an der Übertragung
-beteiligt sind, desto langsamer und unzuverlässiger wird die Übertragung. Wenn
-Sie eine dringende und/oder sehr wichtige Nachricht absenden, ist es daher
-sinnvoll, daß sie diese *direkt* bei der Empfängerbox abliefern. Dieses
-Verfahren wird als "Crash Mail" bezeichnet. Wie es bei CrossPoint funktioniert,
-steht in Kapitel 3.2.
-
+Matrix-Mail bezeichnet - wird diese meistens über eine Reihe von Boxen zu ihrem
+Empfänger geleitet ("geroutet"). Je mehr Boxen an der Übertragung beteiligt sind,
+desto langsamer und unzuverlässiger wird die Übertragung. Wenn Sie eine dringende
+und/oder sehr wichtige Nachricht absenden, ist es daher sinnvoll, daß sie diese
+*direkt* bei der Empfängerbox abliefern. Dieses Verfahren wird als "Crash Mail"
+bezeichnet. Wie es bei CrossPoint funktioniert, steht in Kapitel 3.2.
 
 ■ File Requests
 
 Es gibt viele Fido-Boxen, die eine kleinere oder größere Menge an Dateien zum
-Download bereithalten. Als Point müssen Sie die Boxen dazu jedoch nicht von
-Hand anrufen, sondern die Pointsoftware erledigt dies automatisch - schließlich
-kennt sie durch die Nodelist die Telefonnummern aller Boxen. Sie müssen nur
-die Nummer des Nodes bzw. den Namen des Sysops und die Liste der gewünschten
-Dateien angeben.
-
+Download bereithalten. Als Point müssen Sie die Boxen dazu jedoch nicht von Hand
+anrufen, sondern die Pointsoftware erledigt dies automatisch - schließlich kennt sie
+durch die Nodelist die Telefonnummern aller Boxen. Sie müssen nur die Nummer des
+Nodes bzw. den Namen des Sysops und die Liste der gewünschten Dateien angeben.
 
 ■ Pointlisten
 
-Neben den Nodelisten, in denen nur die Sysops mit ihren Nodeadressen aufgeführt
-sind, existieren meist auch passenden Pointlisten, die die Fido-Adressen der
-Points enthalten. Im globalen FidoNet gibt es nur regionale Teil-Pointlisten,
-wie z.B. die POINTS24-Liste der Region 24, deren Änderungen wie bei der
-Nodeliste auch in Form von Diff-Dateien verbreitet werden (bei der POINTS24-Liste
-heißen diese Diff-Dateien "PR24DIFF.xxx"). Für Fido-kompatible Netze existiert
-dagegen normalerweise jeweils eine vollständige Pointliste.
-
-Weiterhin gibt es noch Pointlisten einzelner Nodes, die üblicherweise den
-Dateinamen "nnnPOINT.PVT" haben (nnn ist die Nummer des Nodes).
-
-Leider ist das Format von Pointlisten nicht netzweit festgelegt - genaugenommen
-gibt es gar keine Pointlisten, sondern es handelt sich dabei um verschiedene
-erweiterte Formen von Nodelisten. XP unterstützt alle gängigen Pointlistenformate;
-näheres dazu in Kap. 3.1.
+Neben den Nodelisten, in denen nur die Sysops mit ihren Nodeadressen aufgeführt sind,
+existieren meist auch passenden Pointlisten, die die Fido-Adressen der Points
+enthalten. Im globalen FidoNet gibt es nur regionale Teil-Pointlisten, wie z.B. die
+POINTS24-Liste der Region 24, deren Änderungen wie bei der Nodeliste auch in Form von
+Diff-Dateien verbreitet werden (bei der POINTS24-Liste heißen diese Diff-Dateien
+"PR24DIFF.xxx"). Für Fido-kompatible Netze existiert dagegen normalerweise jeweils
+eine vollständige Pointliste.
+
+Weiterhin gibt es noch Pointlisten einzelner Nodes, die üblicherweise den Dateinamen
+"nnnPOINT.PVT" haben (nnn ist die Nummer des Nodes).
+
+Leider ist das Format von Pointlisten nicht netzweit festgelegt - genaugenommen gibt
+es gar keine Pointlisten, sondern es handelt sich dabei um verschiedene erweiterte
+Formen von Nodelisten. XP unterstützt alle gängigen Pointlistenformate; näheres dazu
+in Kap. 3.1.
 
 
 II   Installation und Bedienung
 ====================================================================
 
 
-Dieser Abschnitt enthält Informationen, die speziell die Installation und
-Nutzung von CrossPoint im FidoNet betreffen. Ausführlichere Informationen zu
-Installation und Benutzung finden Sie im Handbuch.
-
-
+Dieser Abschnitt enthält Informationen, die speziell die Installation und Nutzung von
+CrossPoint im FidoNet betreffen. Ausführlichere Informationen zu Installation und
+Benutzung finden Sie im Handbuch.
 
 
 2.1  Installation und Konfiguration
@@ -354,119 +332,112 @@
 
 Zum Einsatz von CrossPoint im FidoNet benötigen Sie drei Dinge:
 
-■  einen Packer, z.B. PKZIP
-■  einen Entpacker, z.B. PKUNZIP
-■  einen ARC-Entpacker, z.B. PKXARC
-
-Packer und Entpacker können auch in einem Programm enthalten sein, z.B. LHA
-oder ARJ. Welchen Packer Sie verwenden, müssen Sie mit Ihrem Sysop absprechen.
-Darüber hinaus werden *keine* weiteren Programme benötigt - kein sogenannter
-"Fossil-Treiber" (vgl. auch Anhang F des Handbuchs), kein "Tosser" oder
-"Scanner" und auch kein NodeDiff-Bearbeiter. Alle diese Dinge sind bereits im
-CrossPoint-Paket enthalten.
+\■  einen Packer, z.B. PKZIP
+\■  einen Entpacker, z.B. PKUNZIP
+\■  einen ARC-Entpacker, z.B. PKXARC
+
+Packer und Entpacker können auch in einem Programm enthalten sein, z.B. LHA oder ARJ.
+Welchen Packer Sie verwenden, müssen Sie mit Ihrem Sysop absprechen. Darüber hinaus
+werden *keine* weiteren Programme benötigt - kein sogenannter "Fossil-Treiber" (vgl.
+auch Anhang F des Handbuchs), kein "Tosser" oder "Scanner" und auch kein
+NodeDiff-Bearbeiter. Alle diese Dinge sind bereits im CrossPoint-Paket enthalten.
 
 Wenn Sie CrossPoint zum ersten Mal starten, fragt es drei Eingaben ab:
 
-■  den Netztyp Ihrer Stammbox: Geben Sie "Fido" ein.
-
---3 ■  den Namen der Box: Geben Sie hier die vollständige Nodeadresse der Box
-in der Form Zone:Netz/Node ein, z.B. 2:2452/125.
+--3 ■  den Netztyp Ihrer Stammbox: Geben Sie "Fido" ein.
 
---3 ■  den Usernamen: Im FidoNet sind keine Pseudonyme zugelassen, d.h. an
-dieser Stelle ist Ihr "Realname" in normaler Groß-/Kleinschreibweise einzugeben.
+--3 ■  den Namen der Box: Geben Sie hier die vollständige Nodeadresse der Box in der
+Form Zone:Netz/Node ein, z.B. 2:2452/125.
 
-Wenn Sie CrossPoint bereits für ein anderes Netz installiert hatten, muß
-die Fido-Box wie gewohnt per /Edit/Boxen angelegt werden.
-
-
-Alle weiteren Einstellungen für die angelegte Box, d.h. für Ihren Bossnode,
-erfolgen nun unter /Edit/Boxen. Unter Edit/Point müssen die Pointnummer, die
-Sie von Ihrem Sysop erhalten, die Telefonnummer der Box und der verwendete
-Packer/Entpacker eingetragen werden. Außerdem können hier, falls benötigt,
-AKA-Adressen angegeben werden (s. auch Kapitel 2.5). Im Zweifelsfall fragen
-Sie bitte Ihren Sysop. Genaueres zu den einzelnen Eingabefeldern finden Sie
-in der Online-Hilfe.
-
-Die Einstellungen unter Edit/Modem brauchen Sie zunächst nicht zu ändern.
-Unter Edit/Name sollten Sie den Namen der Box eintragen.
-
-Von den übrigen Einstellungen ist zunächst nur Edit/Fido von Interesse.
-Hier müssen Sie einige Daten angeben, die das Bestellen/Abbestellen von
-Areas (= Echos, Brettern) betreffen; näheres dazu finden Sie in Kap. 2.3.
-Außerdem wird hier festgelegt, unter welcher Hierarchie die Fido-Bretter
-eingeordnet werden sollen. Diese Einstellung ist nützlich, wenn Sie CrossPoint
-in mehreren Netzen einsetzen, oder wenn Sie Daten von mehreren Fido-Boxen
-beziehen. Eine genauere Beschreibung finden Sie in der Online-Hilfe.
+--3 ■  den Usernamen: Im FidoNet sind keine Pseudonyme zugelassen, d.h. an dieser
+Stelle ist Ihr "Realname" in normaler Groß-/Kleinschreibweise einzugeben.
 
+Wenn Sie CrossPoint bereits für ein anderes Netz installiert hatten, muß die Fido-Box
+wie gewohnt per /Edit/Boxen angelegt werden.
+
+
+Alle weiteren Einstellungen für die angelegte Box, d.h. für Ihren Bossnode, erfolgen
+nun unter /Edit/Boxen. Unter Edit/Point müssen die Pointnummer, die Sie von Ihrem
+Sysop erhalten, die Telefonnummer der Box und der verwendete Packer/Entpacker
+eingetragen werden. Außerdem können hier, falls benötigt, AKA-Adressen angegeben
+werden (s. auch Kapitel 2.5). Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Sysop. Genaueres
+zu den einzelnen Eingabefeldern finden Sie in der Online-Hilfe.
+
+Die Einstellungen unter Edit/Modem brauchen Sie zunächst nicht zu ändern. Unter
+Edit/Name sollten Sie den Namen der Box eintragen.
+
+Von den übrigen Einstellungen ist zunächst nur Edit/Fido von Interesse. Hier müssen
+Sie einige Daten angeben, die das Bestellen/Abbestellen von Areas (= Echos, Brettern)
+betreffen; näheres dazu finden Sie in Kap. 2.3. Außerdem wird hier festgelegt, unter
+welcher Hierarchie die Fido-Bretter eingeordnet werden sollen. Diese Einstellung ist
+nützlich, wenn Sie CrossPoint in mehreren Netzen einsetzen, oder wenn Sie Daten von
+mehreren Fido-Boxen beziehen. Eine genauere Beschreibung finden Sie in der
+Online-Hilfe.
 
 ■ allgemeine Einstellungen
 
-Die Einstellungen unter /Edit/Boxen beziehen sich jeweils nur auf eine Box -
-Sie können dort im Prinzip beliebig viele Boxen mit eigenen Einstellungen
-anlegen. Allgemeine Optionen, die für alle Fido-Boxen gelten, finden Sie unter
-/Fido/Optionen. Eine genaue Beschreibung der einzelnen Eingaben entnehmen
-Sie bitte der Online-Hilfe.
-
+Die Einstellungen unter /Edit/Boxen beziehen sich jeweils nur auf eine Box - Sie
+können dort im Prinzip beliebig viele Boxen mit eigenen Einstellungen anlegen.
+Allgemeine Optionen, die für alle Fido-Boxen gelten, finden Sie unter /Fido/Optionen.
+Eine genaue Beschreibung der einzelnen Eingaben entnehmen Sie bitte der Online-Hilfe.
 
 ■ Fido-Stammbox
 
-Wenn Sie mehrere Fido-Boxen eintragen, muß eine davon mit dem "Stammbox"-
-Schalter als Fido-Stammbox gewählt werden. Diese Box stellt dann Ihre primäre
-Adresse dar - bei Direktanrufen bei anderen Boxen (Crashs, File Requests)
-werden immer die Konfigurations-Daten Ihrer Fido-Stammbox verwendet.
-
+Wenn Sie mehrere Fido-Boxen eintragen, muß eine davon mit dem "Stammbox"- Schalter
+als Fido-Stammbox gewählt werden. Diese Box stellt dann Ihre primäre Adresse dar -
+bei Direktanrufen bei anderen Boxen (Crashs, File Requests) werden immer die
+Konfigurations-Daten Ihrer Fido-Stammbox verwendet.
 
 ■ Node- statt Pointadresse
 
-Es gibt Fido-kompatiblen Netze, in denen Points keine Pointnummern, sondern
-zu Boxen gleichwertige Nodenummern haben. Falls Sie in einem solchen Netz
-mit XP arbeiten möchten, müssen Sie bei den Pointeinstellungen den Schalter
-"Node- statt Pointadresse" aktivieren und die Nodenummer im Feld "Pointnummer"
-eintragen. Wenn die angerufene Box z.B. die Adresse 12:345/67 hat, und Sie
-unter der Nodenummer 89 schreiben, dann lautet Ihre Adresse 12:345/89.
-
-
+Es gibt Fido-kompatiblen Netze, in denen Points keine Pointnummern, sondern zu Boxen
+gleichwertige Nodenummern haben. Falls Sie in einem solchen Netz mit XP arbeiten
+möchten, müssen Sie bei den Pointeinstellungen den Schalter "Node- statt Pointadresse"
+aktivieren und die Nodenummer im Feld "Pointnummer" eintragen. Wenn die angerufene
+Box z.B. die Adresse 12:345/67 hat, und Sie unter der Nodenummer 89 schreiben, dann
+lautet Ihre Adresse 12:345/89.
 
 
 2.2  Netzanruf
 ~~~~~~~~~~~~~~
 
-Wenn alle Daten korrekt eingegeben sind, können Sie Netzanrufe bei Ihrem
-Bossnode durchführen. Verwenden Sie dazu den Menüpunkt /Netcall/Einzeln. Wenn
-der Netzanruf nicht funktioniert, lesen Sie bitte zunächst in Kapitel 3.1
-des Handbuchs nach; dort sind die häufigsten, allgemeinen Fehlerursachen
-beschrieben. Evtl. kann auch die Datei XPFIDO.LOG Aufschluß geben, in der der
-Fido-Mailer (Netcall-Modul) von CrossPoint ein genaues Protokoll des Anrufs
-aufzeichnet.
-
-Nach erscheinen von CrossPoint Version 2.0 hat sich herausgestellt, daß es im
-FidoNet wesentlich mehr mögliche Fehlerursachen gibt als in allen anderen
-Netzen. Ich will daher im folgenden eine kurze Übersicht über die häufigsten,
-bisher aufgetretenen Probleme geben.
+Wenn alle Daten korrekt eingegeben sind, können Sie Netzanrufe bei Ihrem Bossnode
+durchführen. Verwenden Sie dazu den Menüpunkt /Netcall/Einzeln. Wenn der Netzanruf
+nicht funktioniert, lesen Sie bitte zunächst in Kapitel 3.1 des Handbuchs nach; dort
+sind die häufigsten, allgemeinen Fehlerursachen beschrieben. Evtl. kann auch die
+Datei XPFIDO.LOG Aufschluß geben, in der der Fido-Mailer (Netcall-Modul) von
+CrossPoint ein genaues Protokoll des Anrufs aufzeichnet.
+
+Nach erscheinen von CrossPoint Version 2.0 hat sich herausgestellt, daß es im FidoNet
+wesentlich mehr mögliche Fehlerursachen gibt als in allen anderen Netzen. Ich will
+daher im folgenden eine kurze Übersicht über die häufigsten, bisher aufgetretenen
+Probleme geben:
 
 
---9 Problem: Ihre Pointadresse wird in der Box nicht vollständig erkannt.
-Aus 2:243/97.8 wird z.B. 243/97, es fehlen also Zonen- und Pointnummer.
+
+--9 Problem: Ihre Pointadresse wird in der Box nicht vollständig erkannt. Aus
+2:243/97.8 wird z.B. 243/97, es fehlen also Zonen- und Pointnummer.
 
 --9 Ursache: Die Box hat nicht erkannt, daß es sich bei den von CrossPoint
 geschickten Daten um 4D-Pakete handelt.
 
 --11Lösung:  - Stellen Sie sicher, daß /Edit/Boxen/Edit/Point/4D-Adressen
 eingeschaltet ist.
+
 --11         - Stellen Sie sicher, daß /Edit/Boxen/Edit/Point/TosScan eingeschaltet
 ist.
 
 
---9 Problem: Sie erhalten nur dann Daten von der Box, wenn Sie selbst
-Nachrichten verschicken.
+--9 Problem: Sie erhalten nur dann Daten von der Box, wenn Sie selbst Nachrichten
+verschicken.
 
---9 Ursache: Ein Fehler im Zmodem des Fido-Mailers von CrossPoint (bis
-Version 3.12d) im Zusammenspiel mit dem fehlerintoleranten Verhalten vieler
-anderer Fido-Mailer.
+--9 Ursache: Ein Fehler im Zmodem des Fido-Mailers von CrossPoint (bis Version 3.12d)
+im Zusammenspiel mit dem fehlerintoleranten Verhalten vieler anderer Fido-Mailer.
 
---11Lösung:  Das Problem sollte bei Version 3.2 nicht mehr auftreten, aber aktivieren
+--9 Lösung:  Das Problem sollte bei Version 3.2 nicht mehr auftreten, aber aktivieren
 Sie sicherheitshalber unter Edit/Boxen/Edit/Point den Punkt "leeres Paket senden".
 
+
 --9 Problem: Es tauchen gelegentlich Nachrichten auf, die ausschließlich aus
 "Müll-Zeichen" bestehen. Auch Absender und Betreff sind unbrauchbar.
 
@@ -474,48 +445,42 @@
 gewöhnen (müssen).
 
 
---9 Problem: Wenn unmittelbar nach dem CONNECT eine Leitungsstörung auftritt,
-wird die Verbindung auch nach Ende der Störung nicht fortgesetzt; nach einer
-bestimmten Zeit wird die Verbindung getrennt und die Box neu angewählt.
-
---9 Ursache: Das Problem ist Fido-Systembedingt. Falls die Fido-Box nicht
-innerhalb von wenigen Sekunden die Netcall-Anforderung des Pointprogramms
-erkennt (und das ist nicht möglich, wenn die Verbindung gestört ist), wird der
-Online-Teil der Mailbox gestartet. Ein Netcall ist dann erst nach erneuter
-Anwahl möglich.
+--9 Problem: Wenn unmittelbar nach dem CONNECT eine Leitungsstörung auftritt, wird
+die Verbindung auch nach Ende der Störung nicht fortgesetzt; nach einer bestimmten
+Zeit wird die Verbindung getrennt und die Box neu angewählt.
+
+--9 Ursache: Das Problem ist Fido-Systembedingt. Falls die Fido-Box nicht innerhalb
+von wenigen Sekunden die Netcall-Anforderung des Pointprogramms erkennt (und das ist
+nicht möglich, wenn die Verbindung gestört ist), wird der Online-Teil der Mailbox
+gestartet. Ein Netcall ist dann erst nach erneuter Anwahl möglich.
 
 
 --9 Problem: Der Fido-Mailer meldet einen "EMSI_NAK"-Fehler.
 
---9 Ursache: Bei der Übertragung Ihrer Daten (Pointnumer, Paßwort etc.) zur
-Mailbox, oder bei der Übertragung der Mailboxdaten zu Ihnen, sind Fehler
-aufgetreten. Möglicherweise sind einzelne Zeichen an der seriellen Schnittstelle
-verloren gegangen (s. Handbuch, Anhang F). XP wird versuchen, die Übertragung
-zu wiederholen.
-
-
+--9 Ursache: Bei der Übertragung Ihrer Daten (Pointnumer, Paßwort etc.) zur Mailbox,
+oder bei der Übertragung der Mailboxdaten zu Ihnen, sind Fehler aufgetreten.
+Möglicherweise sind einzelne Zeichen an der seriellen Schnittstelle verloren gegangen
+(s. Handbuch, Anhang F). XP wird versuchen, die Übertragung zu wiederholen.
 
 
 2.3  Bestellen und Verwalten von Areas (Brettern, Echos)
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Um öffentliche Fido-Nachrichten lesen und schreiben zu können, müssen Sie
-zunächst die betreffenden Echos (=Bretter) bei Ihrem Bossnode bestellen. Zu
-diesem Zweck gibt es innerhalb der Box einen Pseudouser, der meist "Areafix"
-oder "Areamgr" heißt, und an den Sie Ihre Brettwünsche senden.
-
-Innerhalb von XP brauchen Sie diese Steuernachrichten nicht von Hand eingeben.
-Statt dessen müssen Sie dem Programm nur einmal unter /Edit/Boxen/Edit/Fido
-verschiedene Angaben zum Area-Manager mitteilen; danach kann die Brettverwaltung
-bequem über das Menü /Nachricht/Brettmanager erfolgen. Folgende vier Angaben
-sind nötig:
+Um öffentliche Fido-Nachrichten lesen und schreiben zu können, müssen Sie zunächst
+die betreffenden Echos (=Bretter) bei Ihrem Bossnode bestellen. Zu diesem Zweck gibt
+es innerhalb der Box einen Pseudouser, der meist "Areafix" oder "Areamgr" heißt, und
+an den Sie Ihre Brettwünsche senden.
+
+Innerhalb von XP brauchen Sie diese Steuernachrichten nicht von Hand eingeben. Statt
+dessen müssen Sie dem Programm nur einmal unter /Edit/Boxen/Edit/Fido verschiedene
+Angaben zum Area-Manager mitteilen; danach kann die Brettverwaltung bequem über das
+Menü /Nachricht/Brettmanager erfolgen. Folgende vier Angaben sind nötig:
 
---2 ■ Name des Area-Managers - normalerweise Areafix oder Areamgr. Fragen Sie
-Ihren Sysop.
+--2 ■ Name des Area-Managers - normalerweise Areafix oder Areamgr. Fragen Sie Ihren
+Sysop.
 
 --2 ■ Area-Manager-Paßwort - dies kann das gleiche Paßwort wie Ihr Login-Paßwort
-("Session-Paßwort") sein, muß aber nicht. Das Paßwort erhalten Sie von Ihrem
-Sysop.
+("Session-Paßwort") sein, muß aber nicht. Das Paßwort erhalten Sie von Ihrem Sysop.
 
 --2 ■ Muß bei Brettbestellungen ein "+" vor dem Brettnamen angegeben werden?
 
@@ -526,6 +491,7 @@
 Area-Manager zusenden. Nach meinen Erfahrungen und Informationen sollten die
 folgenden Einstellungs-Kombinationen funktionieren:
 
+>>N Einstellungen Area-Manager
         Name    │ "+"  │ Betreff
         ────────┼──────┼────────
         Areafix │ nein │   ja
@@ -533,387 +499,347 @@
         Areamgr │  ja  │   ja
 
 Wenn nicht, dann bitte ich um einen kurzen Hinweis und um Zusendung der Beschreibung
-des betreffenden Area-Managers, damit er in späteren Programmversionen
-berücksichtigt werden kann.
-
+des betreffenden Area-Managers, damit er in späteren Programmversionen berücksichtigt
+werden kann.
 
 ■ Anfordern einer Brettliste.
 
-Bevor Sie Areas bestellen können, benötigen Sie eine Arealiste. Wählen Sie
-dazu den Befehl /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern, und führen Sie anschließend
-*zwei* Netzanrufe durch. Beim ersten Anruf wird der List-Befehl zum Area-Manager
-geschickt, und beim zweiten Anruf sollten Sie eine Brettliste erhalten, die
-in einem PM-Brett unter Ihrem Namen abgelegt wird. Diese Brettliste müssen Sie
-anschließend auswählen und mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen aktivieren.
-
-Später sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine neue Liste anfordern, um
-immer den aktuellen Brettbestand der Box zu kennen. Dies läßt sich auch über
-die AutoVersand-Funktion automatisieren (s. Handbuch, Kap. 5.10).
-
+Bevor Sie Areas bestellen können, benötigen Sie eine Arealiste. Wählen Sie dazu den
+Befehl /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern, und führen Sie anschließend *zwei*
+Netzanrufe durch. Beim ersten Anruf wird der List-Befehl zum Area-Manager geschickt,
+und beim zweiten Anruf sollten Sie eine Brettliste erhalten, die in einem PM-Brett
+unter Ihrem Namen abgelegt wird. Diese Brettliste müssen Sie anschließend auswählen
+und mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen aktivieren.
+
+Später sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine neue Liste anfordern, um immer den
+aktuellen Brettbestand der Box zu kennen. Dies läßt sich auch über die AutoVersand-Funktion
+automatisieren (s. Handbuch, Kap. 5.10).
 
 ■ Bestellen/Abbestellen und Verwalten von Brettern
 
 s. Handbuch, Kap. 3.2
 
-
 ■ Probleme mit d'Bridge
 
-Falls die Mailbox mit dem Programm "d'Bridge" arbeitet und Ihre Areafix-
-Nachrichten nicht beantwortet werden, aktivieren Sie den Schalter "d'Bridge-Areafix"
-bei /Edit/Boxen/Edit/Fido. Dadurch wird ein Fehler von d'Bridge umgangen.
-
+Falls die Mailbox mit dem Programm "d'Bridge" arbeitet und Ihre Areafix-Nachrichten
+nicht beantwortet werden, aktivieren Sie den Schalter "d'Bridge-Areafix" bei
+/Edit/Boxen/Edit/Fido. Dadurch wird ein Fehler von d'Bridge umgangen.
 
 ■ Rescan
 
-Die meisten Area-Manager bieten eine sogenannte "Rescan"-Funktion, mit der
-Sie den kompletten Inhalt einzelner Bretter bestellen können. Bei CrossPoint
-finden Sie diese Funktion unter /Nachricht/Brettmanager/Sonstige. Sie müssen
-nur die gewünschten Bretter markieren; die Box schickt Ihnen dann beim übernächsten
-Anruf alle angeforderten Nachrichten zu. Voraussetzung ist, daß eine Brettliste
-aktiviert wurde (s.o.).
+Die meisten Area-Manager bieten eine sogenannte "Rescan"-Funktion, mit der Sie den
+kompletten Inhalt einzelner Bretter bestellen können. Bei CrossPoint finden Sie diese
+Funktion unter /Nachricht/Brettmanager/Sonstige. Sie müssen nur die gewünschten
+Bretter markieren; die Box schickt Ihnen dann beim übernächsten Anruf alle
+angeforderten Nachrichten zu. Voraussetzung ist, daß eine Brettliste aktiviert wurde
+(s.o.).
 
 Bei einigen Area-Managern funktioniert ein Rescan nur dann, wenn die betreffenden
-Bretter *nicht* bestellt sind. Falls Sie also nach einer Rescan-Anforderung
-eine entprechende Fehlermeldung vom Areamanager bekommen, sollten Sie die
-Bretter zunächst abbestellen und dann einen neuen Rescan versuchen; die Bretter
-werden dabei automatisch wieder neu bestellt. Umgekehrt sollten Sie nach dem
-Rescan eines nicht bestellten Brettes daran denken, dieses Brett anschließend
-wieder abzubestellen.
-
+Bretter *nicht* bestellt sind. Falls Sie also nach einer Rescan-Anforderung eine
+entprechende Fehlermeldung vom Areamanager bekommen, sollten Sie die Bretter zunächst
+abbestellen und dann einen neuen Rescan versuchen; die Bretter werden dabei
+automatisch wieder neu bestellt. Umgekehrt sollten Sie nach dem Rescan eines nicht
+bestellten Brettes daran denken, dieses Brett anschließend wieder abzubestellen.
 
 ■ File Areas
 
 Viele Fido-Boxen bieten neben den "normalen" Brettern, in denen nur Textnachrichten
-übertragen werden auch noch sogenannte "File Areas", also Dateibretter, in
-denen ausschließlich Dateien transportiert werden. Das Bestellen und Abbestellen
-von File Areas erfolgt genau wie bei anderen Brettern, nur daß die dazu
-nötigen Befehle nicht an den Brettmanager, sondern an den Filemanager geschickt
-werden. Der Filemanager ("FileScan") muß genau wie der Brettmanager bei
-/Edit/Boxen/Edit/Fido mit Name und Paßwort konfiguriert werden.
-
-Zum Bestellen, Abbestellen und Verwalten von File Areas dient das Menü
-/Fido/File_Areas. Die einzelnen Menüpunkt arbeiten exakt wie bei /Nachricht/Brettmanager,
-daher werde ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen.
+übertragen werden auch noch sogenannte "File Areas", also Dateibretter, in denen
+ausschließlich Dateien transportiert werden. Das Bestellen und Abbestellen von File
+Areas erfolgt genau wie bei anderen Brettern, nur daß die dazu nötigen Befehle nicht
+an den Brettmanager, sondern an den Filemanager geschickt werden. Der Filemanager
+("FileScan") muß genau wie der Brettmanager bei /Edit/Boxen/Edit/Fido mit Name und
+Paßwort konfiguriert werden.
+
+Zum Bestellen, Abbestellen und Verwalten von File Areas dient das Menü /Fido/File_Areas.
+Die einzelnen Menüpunkt arbeiten exakt wie bei /Nachricht/Brettmanager, daher werde
+ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen.
 
 Bitte beachten Sie, daß Sie mit CrossPoint zwar File Areas bestellen und die
-Nachrichten daraus empfangen, aber (noch) keine Nachrichten direkt in File
-Areas absenden können. Dazu gibt es allerdings Zusatzprogramme wie z.B.
-PUP4XP von Erol Bernstein oder XPHatch, die bei 2:2454/97 und bei vielen anderen Fido-Boxen
+Nachrichten daraus empfangen, aber (noch) keine Nachrichten direkt in File Areas
+absenden können. Dazu gibt es allerdings Zusatzprogramme wie z.B. PUP4XP von Erol
+Bernstein oder XPHatch, die bei 2:2454/97 und bei vielen anderen Fido-Boxen
 erhältlich sind.
 
 
-
-
-2.4  Brettgruppen: Umlaute, Origins und Echo-AKAs
-~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
-
-In Kapitel 4.1 des Handbuchs ist die Verwendung von Brettgruppen beschrieben.
-Über diese Brettgruppen werden verschiedene Dinge eingestellt, die für die
-Verwendung von XP im FidoNet mehr oder weniger wichtig sind, insbesondere die
-Umlautwandlung, Origin-Zeilen und Echo-AKA-Adressen.
-
-Brettgruppen werden unter /Edit/Gruppen verwaltet. Sie sollten zumindest eine
-Gruppe für das FidoNet anlegen und je nach Bedarf weitere Gruppen hinzufügen.
-Die Gruppen werden aktiviert, indem Sie sie im Brett-Editierfenster ("S"pezial
-/ "E"dit) eintragen. Durch Markieren mit <Space> kann auch die Gruppenzugehörigkeit
-mehrerer Bretter gleichzeitig geändert werden. <Ctrl G> markiert alle Bretter
-einer Gruppe.
-
+%2.4  Brettgruppen: Umlaute, Origins und Echo-AKAs
+%~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
+2.4   Brettgruppen: Umlaute, Origins, Re^n und Größenlimit
+~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
+
+In Kapitel 4.1 des Handbuchs ist die Verwendung von Brettgruppen beschrieben. Über
+diese Brettgruppen werden verschiedene Dinge eingestellt, die für die Verwendung von
+XP im FidoNet mehr oder weniger wichtig sind, insbesondere die Umlautwandlung,
+Origin-Zeilen und Echo-AKA-Adressen.
+
+Brettgruppen werden unter /Edit/Gruppen verwaltet. Sie sollten zumindest eine Gruppe
+für das FidoNet anlegen und je nach Bedarf weitere Gruppen hinzufügen. Die Gruppen
+werden aktiviert, indem Sie sie im Brett-Editierfenster ("S"pezial / "E"dit)
+eintragen. Durch Markieren mit <Space> kann auch die Gruppenzugehörigkeit mehrerer
+Bretter gleichzeitig geändert werden. <Ctrl G> markiert alle Bretter einer Gruppe.
 
 ■ Umlautwandlung
 
-Im FidoNet sind nationale Sonderzeichen, z.B. deutsche Umlaute, allgemein
-unerwünscht oder sogar verboten. Nachrichten sollten nur Standard-ASCII-Zeichen
-enthalten; Umlaute sollten als "ae", "oe" usw. geschrieben werden. Innerhalb
-der Brettgruppen-Einstellung können Sie den Zeichensatz wählen (Eingabefeld
-"Sonderz."). Stellen Sie ihn für die Standard-Fido-Brettgruppe auf "ASCII" ein
-- CrossPoint wird dann alle Umlaute während des Schreibens Ihrer Nachrichten 
-DIN-gemäß konvertieren (ae, oe, ue, Ae, Oe, Ue, ss). Falls Sie in Echos schreiben, 
-in denen IBM-Sonderzeichen erlaubt sind, z.B. spezielle IBM-Echos, sollten Sie für
-diese Echos eine zweite Brettgruppe mit Zeichensatz-Einstellung "IBM" anlegen.
+Im FidoNet sind nationale Sonderzeichen, z.B. deutsche Umlaute, allgemein unerwünscht
+oder sogar verboten. Nachrichten sollten nur Standard-ASCII-Zeichen enthalten;
+Umlaute sollten als "ae", "oe" usw. geschrieben werden. Innerhalb der Brettgruppen-Einstellung
+können Sie den Zeichensatz wählen (Eingabefeld "Sonderz."). Stellen Sie ihn für die
+Standard-Fido-Brettgruppe auf "ASCII" ein - CrossPoint wird dann alle Umlaute während
+des Schreibens Ihrer Nachrichten DIN-gemäß konvertieren (ae, oe, ue, Ae, Oe, Ue, ss).
+Falls Sie in Echos schreiben, in denen IBM-Sonderzeichen erlaubt sind, z.B. spezielle
+IBM-Echos, sollten Sie für diese Echos eine zweite Brettgruppe mit
+Zeichensatz-Einstellung "IBM" anlegen.
 
-Die Umlautwandlung kann übrigens auch für einzelne User im User-Editierfenster
-ein- oder ausgeschaltet werden. Standardmäßig ist die Wandlung für alle Fido-User
+Die Umlautwandlung kann übrigens auch für einzelne User im User-Editierfenster ein-
+oder ausgeschaltet werden. Standardmäßig ist die Wandlung für alle Fido-User
 eingeschaltet, konfiguriert wird dieses Verhalten über Config/Optionen/Allgemeines.
 
 ■ Origins
 
 Unter jeder Echomail (öffentlichen Nachricht) befindet sich eine sog. "Origin-Zeile".
 Der Sinn dieser Zeile liegt darin, daß sie die Netzadresse des Absenders enthält.
-Außerdem kann sie noch einen frei definierbaren Text enthalten, der meist für
-mehr oder weniger unsinnige Sprüche genutzt wird.
+Außerdem kann sie noch einen frei definierbaren Text enthalten, der meist für mehr
+oder weniger unsinnige Sprüche genutzt wird.
 
-CrossPoint bietet insgesamt vier "Ebenen", für die Sie Origintexte festlegen
-können:
+CrossPoint bietet insgesamt vier "Ebenen", für die Sie Origintexte festlegen können:
 
---3 o  Die Server-Ebene: Unter /Edit/Boxen/Edit/Namen kann ein Origin für
-alle Echomails eingeben, die über die betreffende Box verschickt werden.
-
---3 o  Die Brettgruppen-Ebene: Für jede Brettgruppe kann über die "Fido"-Option
-ein eigener Origin definiert werden.
-
---3 o  Die Brett-Ebene: Ein der Brettliste kann für jedes Brett ein eigener
-Origin festgelegt werden. Schalten Sie dazu mit "S" in den Spezial-Modus und
-bearbeiten Sie die Bretteinstellungen mit "E".
-
---3 o  Die Nachrichtenebene: Wenn Ihnen ein Origin je Brett nicht genügt,
-kann unter jede Nachricht einen anderer Origin gesetzt werden, der nach
-dem Zufallsprinzip ausgewählt wird. Im FidoNet nennt man dies einen "Origin-Shuffler".
-Tragen Sie dazu bei dem betreffenden Brett, bei der Brettgruppe oder beim
-Server statt eines Origin-Textes "shuffle: Dateiname" ein, wobei "Dateiname"
-für den Namen der Textdatei steht, die die Origins enthält - ein Origin
-je Zeile. Die Datei muß sich entweder im XP-Verzeichnis befinden, oder es muß
-der vollständige Pfad mit angegeben werden.
-
-Die verschiedenen Origin-Ebenen sind beliebig miteinander kombinierbar.
-Niedrigere Ebenen haben höhere Priorität. Sie können z.B. für einen Server
-einen allgemeinen Origin und für ein bestimmtes Brett eine Shuffle-Datei
-angeben - oder umgekehrt.
+--3 o  Die Server-Ebene: Unter /Edit/Boxen/Edit/Namen kann ein Origin für alle
+Echomails eingeben, die über die betreffende Box verschickt werden.
 
+--3 o  Die Brettgruppen-Ebene: Für jede Brettgruppe kann über die "Fido"-Option ein
+eigener Origin definiert werden.
+
+--3 o  Die Brett-Ebene: Ein der Brettliste kann für jedes Brett ein eigener Origin
+festgelegt werden. Schalten Sie dazu mit "S" in den Spezial-Modus und bearbeiten Sie
+die Bretteinstellungen mit "E".
+
+--3 o  Die Nachrichtenebene: Wenn Ihnen ein Origin je Brett nicht genügt, kann unter
+jede Nachricht einen anderer Origin gesetzt werden, der nach dem Zufallsprinzip
+ausgewählt wird. Im FidoNet nennt man dies einen "Origin-Shuffler". Tragen Sie dazu
+bei dem betreffenden Brett, bei der Brettgruppe oder beim Server statt eines
+Origin-Textes "shuffle: Dateiname" ein, wobei "Dateiname" für den Namen der Textdatei
+steht, die die Origins enthält - ein Origin je Zeile. Die Datei muß sich entweder im
+XP-Verzeichnis befinden, oder es muß der vollständige Pfad mit angegeben werden.
+
+Die verschiedenen Origin-Ebenen sind beliebig miteinander kombinierbar. Niedrigere
+Ebenen haben höhere Priorität. Sie können z.B. für einen Server einen allgemeinen
+Origin und für ein bestimmtes Brett eine Shuffle-Datei angeben - oder umgekehrt.
 
 ■ Re^n
 
-Im MagicNET ist es üblich, bei mehrfachen Replies auf eine Nachricht dem Betreff
-ein Re^2, Re^3 etc. voranzustellen. Im FidoNet dagegen ist dies unerwünscht.
-Sie müssen daher in der Fido-Gruppe die Einstellung im Feld "Replies" auf
-"nein" setzen. Falls Sie CrossPoint nur im FidoNet verwenden, sollten Sie auch
-die "Re^n"-Option bei /Config/Optionen/Nachrichten abschalten.
-
+Im MagicNET ist es üblich, bei mehrfachen Replies auf eine Nachricht dem Betreff ein
+Re^2, Re^3 etc. voranzustellen. Im FidoNet dagegen ist dies unerwünscht. Sie müssen
+daher in der Fido-Gruppe die Einstellung im Feld "Replies" auf "nein" setzen. Falls
+Sie CrossPoint nur im FidoNet verwenden, sollten Sie auch die "Re^n"-Option bei
+/Config/Optionen/Nachrichten abschalten.
 
 ■ Größenlimit
 
-Wenn Sie absolut sichergehen wollen, daß alle Ihre Nachrichten ankommen, sollten
-Sie das Größenlimit für die Fido-Brettgruppe auf 16384 Bytes (16 KByte) setzen.
-CrossPoint warnt dann immer, wenn Sie versuchen, größere Nachrichten zu
-verschicken. Viele Fido-Systeme verarbeiten zwar auch Nachrichten bis 32 KByte
-Größe, aber 16 KByte stellt das Minimum dar, das von allen Fido-Systemn
-unterstützt werden muß.
-
-
+Wenn Sie absolut sichergehen wollen, daß alle Ihre Nachrichten ankommen, sollten Sie
+das Größenlimit für die Fido-Brettgruppe auf 16384 Bytes (16 KByte) setzen.
+CrossPoint warnt dann immer, wenn Sie versuchen, größere Nachrichten zu verschicken.
+Viele Fido-Systeme verarbeiten zwar auch Nachrichten bis 32 KByte Größe, aber 16
+KByte stellt das Minimum dar, das von allen Fido-Systemn unterstützt werden muß.
 
 
 2.5  Schreiben und Pollen unter verschiedenen AKAs
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-In Kapitel 1.1 wurde bereits kurz erläutert, was AKA-Adressen im Zusammenhang
-mit verschiedenen Fido-kompatiblen Netzen bedeuten. Im Folgenden soll nun
-anhand eines Beispiels erklärt werden, wie Sie mit CrossPoint unter verschiedenen
-AKAs Nachrichten bei einer Box abholen und über diese Box absenden können.
-Voraussetzung ist, daß Sie bei der betreffenden Box mit EMSI pollen (s. Online-Hilfe
-zum EMSI-Schalter bei /Edit/Boxen/Edit/Point) - mit YooHoo geht es nicht!
+In Kapitel 1.1 wurde bereits kurz erläutert, was AKA-Adressen im Zusammenhang mit
+verschiedenen Fido-kompatiblen Netzen bedeuten. Im Folgenden soll nun anhand eines
+Beispiels erklärt werden, wie Sie mit CrossPoint unter verschiedenen AKAs Nachrichten
+bei einer Box abholen und über diese Box absenden können. Voraussetzung ist, daß Sie
+bei der betreffenden Box mit EMSI pollen (s. Online-Hilfe zum EMSI-Schalter bei
+/Edit/Boxen/Edit/Point) - mit YooHoo geht es nicht!
 
 Nehmen wir an, Ihr Bossnode nehme an drei verschiedenen Netzen teil: Unter der
 Adresse 2:234/567 am FidoNet, als 9:111/222 am VirNet und als 987:1/0 an einem
 kleinen Lokalnetz, das - um die Sache ein wenig zu komplizieren - mit
 "Node-statt-Point"-Adressierung arbeitet (s. Kap. 2.1) [alle Nummern sind frei
-erfunden; jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Nummern wäre rein
-zufällig und nicht beabsichtigt]. Ihre Pointnummer sei 15; Ihre Adressen sind
-also 2:234/567.15 im FidoNet, 9:111/222.15 im VirNet und 987:1/15 in besagtem
-Lokalnetz. Prinzipiell kann die Pointnummer auch unter jeder AKA anders lauten,
-aber in der Regel ist sie jeweils gleich.
-
+erfunden; jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Nummern wäre rein zufällig
+und nicht beabsichtigt]. Ihre Pointnummer sei 15; Ihre Adressen sind also
+2:234/567.15 im FidoNet, 9:111/222.15 im VirNet und 987:1/15 in besagtem Lokalnetz.
+Prinzipiell kann die Pointnummer auch unter jeder AKA anders lauten, aber in der
+Regel ist sie jeweils gleich.
 
 ■ Schritt 1: AKA-Boxen eintragen
 
-Die FidoNet-Einstellungen haben Sie bereits komplett nach der Anleitung in
-Kapitel 2.1 vorgenommen. Der nächste Schritt besteht darin, die Box unter
-ihren weiteren AKAs anzulegen:
-
---3 o  Legen Sie mit /Edit/Boxen/Neu eine weitere Box mit Fido-Netztyp an, die
-die Nodeadresse 9:111/222 hat. Alle Einstellungen sind mit denen von 2:234/567
-identisch.
-
---3 o  Legen Sie mit /Edit/Boxen/Neu eine dritte Box unter der Adresse 987:1/0
-an, wiederum mit den gleichen Einstellungen, mit Ausnahme des Schalters "Node
-statt Point".
+Die FidoNet-Einstellungen haben Sie bereits komplett nach der Anleitung in Kapitel
+2.1 vorgenommen. Der nächste Schritt besteht darin, die Box unter ihren weiteren AKAs
+anzulegen:
+
+--3 o  Legen Sie mit /Edit/Boxen/Neu eine weitere Box mit Fido-Netztyp an, die die
+Nodeadresse 9:111/222 hat. Alle Einstellungen sind mit denen von 2:234/567 identisch.
+
+--3 o  Legen Sie mit /Edit/Boxen/Neu eine dritte Box unter der Adresse 987:1/0 an,
+wiederum mit den gleichen Einstellungen, mit Ausnahme des Schalters "Node statt
+Point".
 
 Unter /Edit/Boxen/Edit/Fido können Sie nach Wunsch für alle AKA-Boxen verschiedene
-Bretthierarchien eintragen, z.B. /VIRNET/ für 9:111/222. Nun ist XP bereits
-soweit eingerichtet, daß Sie die Box unter jeder ihrer Adressen erreichen können.
-Die Sache hat allerdings noch einen erheblichen Schönheitsfehler: Sie müssen
-für jede AKA getrennt pollen.
-
+Bretthierarchien eintragen, z.B. /VIRNET/ für 9:111/222. Nun ist XP bereits soweit
+eingerichtet, daß Sie die Box unter jeder ihrer Adressen erreichen können. Die Sache
+hat allerdings noch einen erheblichen Schönheitsfehler: Sie müssen für jede AKA
+getrennt pollen.
 
 ■ Schritt 2: AKA-Adressen eintragen
 
 Da Sie Ihrer Telefongesellschaft natürlich nicht mehr Gebühreneinheiten schenken
-möchten als unbedingt nötig, sollte XP die Nachrichten für alle AKAs mit einem
-Anruf verschicken und abholen. Nehmen wir an, Sie möchten Netcalls immer bei
-2:245/567 durchführen, wobei alle Mails für 9:.. und 987:.. mit übertragen werden 
-sollen. Tragen Sie dazu bei /Edit/Boxen/Edit/Point Folgendes ein:
-
-AKAs:              9:111/222.15 987:1/15
-Pakete mitsenden:  9:111/222 987:1/0
-
---3 o  Der Eintrag im Feld "AKAs" bewirkt, daß zusätzlich alle neuen Mails für
-diese AKA-Adressen *abgeholt* werden.
-
---3 o  Der Eintrag im Feld "Pakete mitsenden" bewirkt, daß zusätzlich alle
-ausgehenden Mails für diese Adressen *mitgeschickt* werden.
-
---3 o  Beachten Sie, daß als AKA bei 4D-Adressierung unbedingt die komplette
-Adresse incl. Pointnummer angegeben werden muß; die Nodeadresse der Box genügt
-nicht!
+möchten als unbedingt nötig, sollte XP die Nachrichten für alle AKAs mit einem Anruf
+verschicken und abholen. Nehmen wir an, Sie möchten Netcalls immer bei 2:245/567
+durchführen, wobei alle Mails für 9:.. und 987:.. mit übertragen werden sollen.
+Tragen Sie dazu bei /Edit/Boxen/Edit/Point Folgendes ein:
+
+     AKAs:              9:111/222.15 987:1/15
+     Pakete mitsenden:  9:111/222 987:1/0
 
+--3 o  Der Eintrag im Feld "AKAs" bewirkt, daß zusätzlich alle neuen Mails für diese
+AKA-Adressen *abgeholt* werden.
 
-■ Schritt 3: AKAs und Bretter
+--3 o  Der Eintrag im Feld "Pakete mitsenden" bewirkt, daß zusätzlich alle ausgehenden
+Mails für diese Adressen *mitgeschickt* werden.
 
-Alle Bretter innerhalb der Box gehören zu genau einem Netz, also zu einer AKA.
-In der Regel gibt es für jedes Netz eine getrennte Brettliste, die Sie mit
-/Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern für jede AKA getrennt anfordern und
-anschließend mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen getrennt einlesen
-können.
+--3 o  Beachten Sie, daß als AKA bei 4D-Adressierung unbedingt die komplette Adresse
+incl. Pointnummer angegeben werden muß; die Nodeadresse der Box genügt nicht!
 
-Wenn Sie neue Bretter im Spezial-Modus von Hand anlegen, müssen Sie darauf
-achten, die korrekte AKA-Box als Server einzutragen. Am einfachsten ist es,
-die Bretter mit <Ctrl H> aus der Brettliste hinzuzufügen - sie erhalten dann
-automatisch den korrekten Server und die korrekte Brettebene.
+■ Schritt 3: AKAs und Bretter
 
+Alle Bretter innerhalb der Box gehören zu genau einem Netz, also zu einer AKA. In der
+Regel gibt es für jedes Netz eine getrennte Brettliste, die Sie mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern
+für jede AKA getrennt anfordern und anschließend mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen getrennt einlesen können.
+
+Wenn Sie neue Bretter im Spezial-Modus von Hand anlegen, müssen Sie darauf achten,
+die korrekte AKA-Box als Server einzutragen. Am einfachsten ist es, die Bretter mit
+<Ctrl H> aus der Brettliste hinzuzufügen - sie erhalten dann automatisch den
+korrekten Server und die korrekte Brettebene.
 
 ■ Update von XP v2.1
 
-CrossPoint v2.0/2.1 bot zwar die Möglichkeit, Nachrichten für mehrere AKAs
-mit einem Poll abzuholen, allerdings wurde für Bretter und User immer die
-gleiche AKA als Server eingetragen. Als Workaround konnten über Brettgruppeneinstellungen
-abweichende AKA-Adressen verwendet werden. Diese Brettgruppeneinstellungen
-sind nun nicht mehr nötig; Sie sollten sie vollständig löschen und stattdessen
-wie oben beschrieben getrennte AKA-Boxen anlegen und als Server für die
-betreffenden Bretter eintragen.
-
-Beachten Sie auch, daß bei XP v2.0/2.1 keine verschiedenen Bretthierarchien
-für verschiedene AKAs möglich waren. Falls Sie jetzt für bestimmte Bretter
-eine andere Brettebene eintragen (z.B. /VIRNET/, wie oben beschrieben), MÜSSEN
-Sie anschließend auch den Namen der betreffenden Bretter in der Brettliste
-einzeln ändern.
-
-
+CrossPoint v2.0/2.1 bot zwar die Möglichkeit, Nachrichten für mehrere AKAs mit einem
+Poll abzuholen, allerdings wurde für Bretter und User immer die gleiche AKA als
+Server eingetragen. Als Workaround konnten über Brettgruppeneinstellungen abweichende
+AKA-Adressen verwendet werden. Diese Brettgruppeneinstellungen sind nun nicht mehr
+nötig; Sie sollten sie vollständig löschen und stattdessen wie oben beschrieben
+getrennte AKA-Boxen anlegen und als Server für die betreffenden Bretter eintragen.
+
+Beachten Sie auch, daß bei XP v2.0/2.1 keine verschiedenen Bretthierarchien für
+verschiedene AKAs möglich waren. Falls Sie jetzt für bestimmte Bretter eine andere
+Brettebene eintragen (z.B. /VIRNET/, wie oben beschrieben), MÜSSEN Sie anschließend
+auch den Namen der betreffenden Bretter in der Brettliste einzeln ändern.
 
 
 2.6  Versenden und Empfangen von Dateien
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Im Gegensatz zum Z-Netz ist es im FidoNet nicht möglich, Binärdaten in einer
-normalen Nachricht zu transportieren; der Text von Fido-Nachrichten darf nur
-aus lesbaren (ASCII-)Zeichen bestehen. Statt dessen gibt es aber eine andere
-Möglichkeit, um beliebige Dateien mit einem Fido-Netcall zu übertragen: Die
-sogenannten "File Attaches" (angebundene Dateien).
-
+Im Gegensatz zum Z-Netz ist es im FidoNet nicht möglich, Binärdaten in einer normalen
+Nachricht zu transportieren; der Text von Fido-Nachrichten darf nur aus lesbaren
+(ASCII-)Zeichen bestehen. Statt dessen gibt es aber eine andere Möglichkeit, um
+beliebige Dateien mit einem Fido-Netcall zu übertragen: Die sogenannten "File
+Attaches" (angebundene Dateien).
 
 ■ Was ist ein File Attach?
 
 Ein File Attach ist eine normale Textnachricht mit beliebigem Inhalt, in deren
-Betreff der Name einer Datei steht (die auf Ihrer Festplatte vorhanden ist),
-und die einen speziellen Status (ein sogenanntes "Flag") hat, d.h. in diesem
-Fall ein File-Attach-Flag. Dieses Flag erkennen Sie in CrossPoint daran, daß
-in der Nachrichtenübersicht vor der Nachricht ein "F" angezeigt wird. Die
-Nachricht ist also quasi mit einer Datei verbunden - sie besteht aus zwei Teilen.
-
-Wenn Sie CrossPoint auch im Z-Netz einsetzen, sollten Sie sich über den
-Unterschied zwischen File Attaches und Binärnachrichten klar sein: Zwar steht
-auch bei Binärnachrichten oft der Dateiname im Betreff, dies ist jedoch nicht
-zwingend. Der Text einer Binärnachricht besteht aus dem Inhalt einer Binärdatei.
-Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, daß Sie beliebig viele Binärnachrichten
-mit dem gleichen Dateinamen gleichzeitig versenden können. Bei File Attaches
-dagegen werden alle angebundenen Dateien in einem bestimmten Verzeichnis auf
-der Festplatte der Box gelagert, d.h. es kann gleichzeitig nur eine Datei unter
-einem Namen vorhanden sein. Falls bereits ein anderer User Ihrer Box eine Datei
-mit gleichem Namen verschickt hat, haben Sie Pech: Ihre Datei wird dann von
-der Box abgewiesen.
-
-Ein weiterer Unterschied: File Attaches sind nur bei Netmails (PMs) möglich,
-nicht in öffentlichen Echos.
+Betreff der Name einer Datei steht (die auf Ihrer Festplatte vorhanden ist), und die
+einen speziellen Status (ein sogenanntes "Flag") hat, d.h. in diesem Fall ein
+File-Attach-Flag. Dieses Flag erkennen Sie in CrossPoint daran, daß in der
+Nachrichtenübersicht vor der Nachricht ein "F" angezeigt wird. Die Nachricht ist also
+quasi mit einer Datei verbunden - sie besteht aus zwei Teilen.
+
+Wenn Sie CrossPoint auch im Z-Netz einsetzen, sollten Sie sich über den Unterschied
+zwischen File Attaches und Binärnachrichten klar sein: Zwar steht auch bei
+Binärnachrichten oft der Dateiname im Betreff, dies ist jedoch nicht zwingend. Der
+Text einer Binärnachricht besteht aus dem Inhalt einer Binärdatei. Der große Vorteil
+dieses Verfahrens ist, daß Sie beliebig viele Binärnachrichten mit dem gleichen
+Dateinamen gleichzeitig versenden können. Bei File Attaches dagegen werden alle
+angebundenen Dateien in einem bestimmten Verzeichnis auf der Festplatte der Box
+gelagert, d.h. es kann gleichzeitig nur eine Datei unter einem Namen vorhanden sein.
+Falls bereits ein anderer User Ihrer Box eine Datei mit gleichem Namen verschickt
+hat, haben Sie Pech: Ihre Datei wird dann von der Box abgewiesen.
 
+Ein weiterer Unterschied: File Attaches sind nur bei Netmails (PMs) möglich, nicht in
+öffentlichen Echos.
 
 ■ Wie werden File Attaches verschickt?
 
 Genau wie Binärnachrichten. Wählen Sie einfach innerhalb der Userliste den
-gewünschten Empfänger (oder legen Sie ihn an, falls noch nicht vorhanden),
-und drücken Sie "I" wie "binär". Anschließend müssen Sie erst den Dateinamen
-und dann den Nachrichtentext eingeben. Der Nachrichtentext kann auch leer
-bleiben; allerdings sollten Sie dann zumindest eine Leerzeile eingeben, da
-CrossPoint z.Zt. keine völlig leeren Nachrichten verarbeiten kann.
-
-Der Betreff in CrossPoint ist auf 40 Zeichen beschränkt. Da der komplette
-Datei- und Pfadname innerhalb des Betreffs gespeichert wird, erhalten Sie u.U.
-bei sehr langen Pfadnamen eine Fehlermeldung. In diesem Fall sollten Sie die
-Datei in ein anderes Verzeichnis kopieren.
-
-Im Gegensatz zu Binärnachrichten muß bei File Attaches die verschickte Datei
-zum Zeitpunkt des Netcalls noch vorhanden sein. Achten Sie also darauf, daß
-sie z.B. nicht auf einer Ramdisk liegt, die beim nächsten Ausschalten des
-Rechners gelöscht wird. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Datei in das bei
-/Config/Pfade eingetragene Sendeverzeichnis legen, da dies als Standardverzeichnis
-für Binärnachrichten dient.
+gewünschten Empfänger (oder legen Sie ihn an, falls noch nicht vorhanden), und
+drücken Sie "I" wie "binär". Anschließend müssen Sie erst den Dateinamen und dann den
+Nachrichtentext eingeben. Der Nachrichtentext kann auch leer bleiben; allerdings
+sollten Sie dann zumindest eine Leerzeile eingeben, da CrossPoint z.Zt. keine völlig
+leeren Nachrichten verarbeiten kann.
+
+Der Betreff in CrossPoint ist auf 40 Zeichen beschränkt. Da der komplette Datei- und
+Pfadname innerhalb des Betreffs gespeichert wird, erhalten Sie u.U. bei sehr langen
+Pfadnamen eine Fehlermeldung. In diesem Fall sollten Sie die Datei in ein anderes
+Verzeichnis kopieren.
+
+Im Gegensatz zu Binärnachrichten muß bei File Attaches die verschickte Datei zum
+Zeitpunkt des Netcalls noch vorhanden sein. Achten Sie also darauf, daß sie z.B.
+nicht auf einer Ramdisk liegt, die beim nächsten Ausschalten des Rechners gelöscht
+wird. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Datei in das bei /Config/Pfade eingetragene
+Sendeverzeichnis legen, da dies als Standardverzeichnis für Binärnachrichten dient.
 
 Weiterhin werden File Attaches im Gegensatz zu echten Binärnachrichten normalerweise
-nicht über das Netz geroutet. Sie können File Attaches also nur an User oder
-Points der Box senden, bei der Sie anrufen. Handelt es sich nicht um einen
-Empfänger innerhalb Ihres Bossnodes, müssen Sie die Nachricht per Crash versenden
-(s.u.).
-
+nicht über das Netz geroutet. Sie können File Attaches also nur an User oder Points
+der Box senden, bei der Sie anrufen. Handelt es sich nicht um einen Empfänger
+innerhalb Ihres Bossnodes, müssen Sie die Nachricht per Crash versenden (s.u.).
 
 ■ Wenn File Attaches nicht ankommen ...
 
 ... so kann dies verschiedene Ursachen haben:
 
--- 2- Der angerufene Node routet generell keine File Attaches. In diesem Fall haben
+--2 - Der angerufene Node routet generell keine File Attaches. In diesem Fall haben
 Sie leider Pech - solange der Node nichts an seiner Software ändert, wird keine
 Datei ihren Empfänger erreichen. Zum Glück ist dieser Fall sehr selten.
 
--- 2- Sie haben zum Testen einen File Attach an sich selbst geschickt. Solche
-Dateien werden meist nicht geroutet.
+--2 - Sie haben zum Testen einen File Attach an sich selbst geschickt. Solche Dateien
+werden meist nicht geroutet.
 
--- 2- Sie haben eine Datei verschickt, die bereits im Filetransfer-Verzeichnis
-der Box vorhanden war - entweder, weil ein anderer Point gerade eine Datei mit
-gleichem Namen verschickt hat, oder weil Sie die gleiche Datei an mehrere Points
-absenden wollten. In diesem Fall gibt es eine Namenskollision; die neuere
-Datei wird umbenannt und wird ihr Ziel nie erreichen. Nur die zuerst geschickte
-Datei kommt an.
+--2 - Sie haben eine Datei verschickt, die bereits im Filetransfer-Verzeichnis der
+Box vorhanden war - entweder, weil ein anderer Point gerade eine Datei mit gleichem
+Namen verschickt hat, oder weil Sie die gleiche Datei an mehrere Points absenden
+wollten. In diesem Fall gibt es eine Namenskollision; die neuere Datei wird umbenannt
+und wird ihr Ziel nie erreichen. Nur die zuerst geschickte Datei kommt an.
 
--- 2- Der Node routet File Attaches nur dann, wenn die dazugehörigen Nachrichten
+--2 - Der Node routet File Attaches nur dann, wenn die dazugehörigen Nachrichten
 sich in einem *ungepackten* Nachrichtenpaket befinden. Löschen Sie einfach
 testweise bei Edit/Boxen/Edit/Point den Upload-Packer-Eintrag. Kommen die File
 Attaches nun an, so belassen Sie es bei dieser Einstellung - die zusätzlich
 benötigte Übertragungszeit ist minimal, weil zum Einen keine großen Datenmengen
 verschickt werden, und die Dateien zum Anderen auch vom Modem gepackt werden.
 
--- 2- Der Node routet File Attaches nur dann, wenn sich die dazugehörigen Nachrichten
+--2 - Der Node routet File Attaches nur dann, wenn sich die dazugehörigen Nachrichten
 jeweils in einem einzelnen, Paket befinden - also eine Nachrichendatei pro File
 Attach. Dafür gibt es leider noch keine brauchbare Lösung.
 
 Das Ermitteln der tatsächlich vorliegenden Fehlerursache ist nicht ganz einfach.
-Versuchen Sie zunächst einmal, Ihre Nachrichten ungepackt zu verschicken. Hilft
-dies nichts, so fragen Sie beim Sysop nach, ob für File Attaches bestimmte Dinge
-zu beachten sind. Am einfachsten (für Sie) ist es, wenn der Sysop Ihren Filetransfer
-"live" mitverfolgt - er sollte dann erkennen können, was mit der übertragenen
-Datei passiert.
-
+Versuchen Sie zunächst einmal, Ihre Nachrichten ungepackt zu verschicken. Hilft dies
+nichts, so fragen Sie beim Sysop nach, ob für File Attaches bestimmte Dinge zu
+beachten sind. Am einfachsten (für Sie) ist es, wenn der Sysop Ihren Filetransfer
+"live" mitverfolgt - er sollte dann erkennen können, was mit der übertragenen Datei
+passiert.
 
 ■ Empfangen von File Attaches
 
-Wenn Sie eine Nachricht mit anhängender Datei erhalten, erkennen Sie dies am
-"F"-Flag in der Nachrichtenübersicht. Die zugehörige Datei sollte sich dann
-im "FileReq"-Verzeichnis befinden, das Sie unter /Config/Pfade eingestellt
-haben. Normalerweise ist dies das Verzeichnis "FILES" unterhalb des CrossPoint-Verzeichnisses.
-Wenn Sie die Nachricht mit <Enter> aufrufen und die Datei vorhanden ist, haben
-Sie die Wahl, entweder den Nachrichtentext oder den Dateiinhalt anzeigen zu
-lassen. Nur, wenn der Nachrichtentext kleiner als 5 Bytes ist, wird sofort der
-Dateiinhalt angezeigt.
-
-
+Wenn Sie eine Nachricht mit anhängender Datei erhalten, erkennen Sie dies am "F"-Flag
+in der Nachrichtenübersicht. Die zugehörige Datei sollte sich dann im "FileReq"-Verzeichnis
+befinden, das Sie unter /Config/Pfade eingestellt haben. Normalerweise ist dies das
+Verzeichnis "FILES" unterhalb des CrossPoint-Verzeichnisses. Wenn Sie die Nachricht
+mit <Enter> aufrufen und die Datei vorhanden ist, haben Sie die Wahl, entweder den
+Nachrichtentext oder den Dateiinhalt anzeigen zu lassen. Nur, wenn der Nachrichtentext
+kleiner als 5 Bytes ist, wird sofort der Dateiinhalt angezeigt.
 
 
 2.7  Adressierung von Internet-Gateways
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Zwischen dem FidoNet und dem Usenet/Internet bestehen zahlreiche Verbindungen
-über Gateways. Wie in Kapitel 1.8 des Handbuchs beschrieben ist, werden
-die Useradressen der Nachrichten beim Übergang am Gateway in ein für das
-jeweilige Netz verträgliches Format umgewandelt. Bei Gateways zwischen
-FidoNet und Internet/Usenet (also Netzen mit sogenannter "Domainadressierung")
-besteht allerdings das Problem, daß die erzeugte Adresse zu lang ist, um sie
-in einem Fido-Nachrichtenkopf unterbringen zu können. Daher wird sie an den
-Beginn des Nachrichtentextes gesetzt.
+Zwischen dem FidoNet und dem Usenet/Internet bestehen zahlreiche Verbindungen über
+Gateways. Wie in Kapitel 1.8 des Handbuchs beschrieben ist, werden die Useradressen
+der Nachrichten beim Übergang am Gateway in ein für das jeweilige Netz verträgliches
+Format umgewandelt. Bei Gateways zwischen FidoNet und Internet/Usenet (also Netzen
+mit sogenannter "Domainadressierung") besteht allerdings das Problem, daß die
+erzeugte Adresse zu lang ist, um sie in einem Fido-Nachrichtenkopf unterbringen zu
+können. Daher wird sie an den Beginn des Nachrichtentextes gesetzt.
 
 Lautet die Adresse des Absenders
 
@@ -924,77 +850,71 @@
     Absender:         Real Name @ 2:345/6789
     1. Textzeile:     From: username at system.do.main
 
-Beim Antworten auf eine solche Nachricht muß die "From"-Zeile in eine "To"-
-Zeile umgewandelt werden:
+Beim Antworten auf eine solche Nachricht muß die "From"-Zeile in eine "To"- Zeile
+umgewandelt werden:
 
     Empfänger:        Real Name @ 2:345/6789
     1. Textzeile:     To: username at system.do.main
 
-Der Gateway liest dann die Adresse aus der ersten Textzeile aus und benutzt
-sie als Empfänger.
+Der Gateway liest dann die Adresse aus der ersten Textzeile aus und benutzt sie als
+Empfänger.
 
 
-Wenn Sie mit CrossPoint arbeiten, müssen Sie sich um das Umwandeln von
-"From"- in "To"-Zeile nicht kümmern. Die Absenderadresse wird beim Einlesen
-der Nachricht aus der ersten Textzeile übernommen, so daß Sie es innerhalb
-von XP immer nur mit einer einzeiligen, vollständigen Adresse in folgendem
-Format zu tun haben:
+Wenn Sie mit CrossPoint arbeiten, müssen Sie sich um das Umwandeln von "From"- in
+"To"-Zeile nicht kümmern. Die Absenderadresse wird beim Einlesen der Nachricht aus
+der ersten Textzeile übernommen, so daß Sie es innerhalb von XP immer nur mit einer
+einzeiligen, vollständigen Adresse in folgendem Format zu tun haben:
 
     username#system.do.main @ 2:345/6789 (Real Name)
 
-Wenn Sie an diese Adresse antworten, erzeugt XP bei der Nachrichtenkonvertietung
-vor dem Netzanruf automatisch die korrekte Gateway-Rückadressierung mit einer
-"To"-Zeile.
-
-
+Wenn Sie an diese Adresse antworten, erzeugt XP bei der Nachrichtenkonvertietung vor
+dem Netzanruf automatisch die korrekte Gateway-Rückadressierung mit einer "To"-Zeile.
 
 
 2.8  Sysop-Mode (Diskpoll)
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Der Sysop-Mode von CrossPoint dient dazu, ein- und ausgehende Nachrichten
-nicht per Modem, sondern auf der Festplatte zu übertragen. Er ist vor allem
-für den Betrieb von XP als Sysop-Point gedacht, kann aber prinipiell auch für
-beliebige andere Zwecke eingesetzt werden.
-
-Die Aktivierung des Sysop-Modes erfolgt unter /Edit/Boxen/Edit/Sysop-Mode.
-Es sind drei Eingaben erforderlich:
-
---2 ■ Das Eingangsverzeichnis, über das eingehende Nachrichtenpakete an XP
-übergeben werden. XP liest alle gepackten oder ungepackten Pakete aus dem
-angegebenen Verzeichnis ein und löscht anschließend den gesamten Verzeichnisinhalt.
-Voraussetzung für das Einlesen gepackter Pakete ist, daß Sie bei Edit/Point
-den korrekten Entpacker eingetragen haben.
-
---2 ■ Das Ausgangsverzeichnis, in dem XP alle ausgehenden Nachrichtenpakete
-ablegen soll. Beachten Sie, daß XP die ausgehenden Daten nicht löscht; dafür
-müssen Sie bei der Auswertung der Pakete selbst sorgen.
+Der Sysop-Mode von CrossPoint dient dazu, ein- und ausgehende Nachrichten nicht per
+Modem, sondern auf der Festplatte zu übertragen. Er ist vor allem für den Betrieb von
+XP als Sysop-Point gedacht, kann aber prinipiell auch für beliebige andere Zwecke
+eingesetzt werden.
+
+Die Aktivierung des Sysop-Modes erfolgt unter /Edit/Boxen/Edit/Sysop-Mode. Es sind
+drei Eingaben erforderlich:
+
+--2 ■ Das Eingangsverzeichnis, über das eingehende Nachrichtenpakete an XP übergeben
+werden. XP liest alle gepackten oder ungepackten Pakete aus dem angegebenen
+Verzeichnis ein und löscht anschließend den gesamten Verzeichnisinhalt. Voraussetzung
+für das Einlesen gepackter Pakete ist, daß Sie bei Edit/Point den korrekten Entpacker
+eingetragen haben.
+
+--2 ■ Das Ausgangsverzeichnis, in dem XP alle ausgehenden Nachrichtenpakete ablegen
+soll. Beachten Sie, daß XP die ausgehenden Daten nicht löscht; dafür müssen Sie bei
+der Auswertung der Pakete selbst sorgen.
 
 --2 ■ Die Information, ob die ausgehenden Daten gepackt werden sollen. Ist der
-betreffende Schalter aktiviert, packt XP alle ausgehenden Pakete mit dem Packer,
-den Sie bei Edit/Point eingestellt haben. Wenn Sie mehrere Sysop-Netcalls
-nacheinander durchführen, werden die Pakete zu *einer* Datei zusammengepackt.
+betreffende Schalter aktiviert, packt XP alle ausgehenden Pakete mit dem Packer, den
+Sie bei Edit/Point eingestellt haben. Wenn Sie mehrere Sysop-Netcalls nacheinander
+durchführen, werden die Pakete zu *einer* Datei zusammengepackt.
 
 Zusätzlich können Sie noch wählen, ob nach jedem Sysop-Netcall ein Netcallbericht
 in das Brett /»Netzanruf geschrieben werden soll.
 
 Sysopmode-Netcalls werden mit den gleichen Menüpunkten und Programmfunktionen
-gestartet wie "normale" Netcalls. Im Gegensatz zu anderen Netzen gelten für
-den Fido-Sysopmode auch die meisten der Einstellungen unter Edit/Point. Dazu
-gehören insbesondere die Schalter für TosScan und Paket-Paßworte sowie alle
-Einstellungen, die die Absenderadresse betreffen (Pointnummer, 4D-Adressen,
-optional Node- statt Pointnummer).
+gestartet wie "normale" Netcalls. Im Gegensatz zu anderen Netzen gelten für den
+Fido-Sysopmode auch die meisten der Einstellungen unter Edit/Point. Dazu gehören
+insbesondere die Schalter für TosScan und Paket-Paßworte sowie alle Einstellungen,
+die die Absenderadresse betreffen (Pointnummer, 4D-Adressen, optional Node- statt
+Pointnummer).
 
 
 III   Nodelisten
 ====================================================================
 
 
-Die meisten Besonderheiten des Fido-Netzes gegenüber anderen Netzen ergeben
-sich aus der Nutzung von Nodelisten. Die folgenden Kapitel beschreiben, wie Sie
-Node- und Pointlisten in CrossPoint einbinden und was Sie damit anfangen können.
-
-
+Die meisten Besonderheiten des Fido-Netzes gegenüber anderen Netzen ergeben sich aus
+der Nutzung von Nodelisten. Die folgenden Kapitel beschreiben, wie Sie Node- und
+Pointlisten in CrossPoint einbinden und was Sie damit anfangen können.
 
 
 3.1  Verwalten von Node- und Pointlisten
@@ -1002,44 +922,41 @@
 
 CrossPoint kennt grundsätzlich zwei Zustände im Bezug auf Nodelisten: "Keine
 Node/Pointliste aktiviert" oder "eine oder mehrere Nodeliste und/oder Pointliste
-aktiviert". Der erste von beiden ist der Grundzustand. Um CrossPoint in den
-zweiten Zustand zu überführen, müssen Sie sich zunächst bei Ihrem Bossnode
-eine aktuelle Nodeliste besorgen und diese im Programm einbinden.
-Meistens können Sie die aktuelle über NODELIST oder NODELIST.ZIP requesten
-(s. Kapitel 3.3).
-
-Wählen Sie dazu unter /Fido/Nodelisten/Verwalten den Schalter "Neu" und
-geben Sie den Name der Datei an, oder wählen ihn aus der Dateiliste. Falls
-die Datei gepackt ist, versucht CrossPoint zunächst, sie zu entpacken. Dazu
-muß der passende Entpacker (zumeist ARC) über einen DOS-Pfad erreichbar und bei 
-/Config/Extern/Entpacker eingetragen sein. Als Nächstes kopiert CrossPoint die 
-Datei in das Verzeichnis FIDO unterhalb des XP-Verzeichnisses und trägt sie in 
-die Nodelisten-Übersicht ein. Für diese und andere Nodelisten-Operationen sollte 
-immer genügend freier Festplattenplatz vorhanden sein - meist muß XP eine temporäre 
-Kopie der Nodeliste anlegen. Faustregel: Es sollte mindestens das Doppelte der 
-Nodelistengröße an freiem Platz vorhanden sein.
-
-Wenn die Operation erfolgreich war und es sich bei der eingebundenen Liste
-um die Haupt-FidoNet-Nodeliste handelt, besitzen Sie ein Verzeichnis sämtlicher
-Fido-Nodes weltweit - das sind z.Zt. ca. 20.000 -, die Sie nach Name oder
-Nodenummer abfragen können.
-
+aktiviert". Der erste von beiden ist der Grundzustand. Um CrossPoint in den zweiten
+Zustand zu überführen, müssen Sie sich zunächst bei Ihrem Bossnode eine aktuelle
+Nodeliste besorgen und diese im Programm einbinden. Meistens können Sie die aktuelle
+über NODELIST oder NODELIST.ZIP requesten (s. Kapitel 3.3).
+
+Wählen Sie dazu unter /Fido/Nodelisten/Verwalten den Schalter "Neu" und geben Sie den
+Name der Datei an, oder wählen ihn aus der Dateiliste. Falls die Datei gepackt ist,
+versucht CrossPoint zunächst, sie zu entpacken. Dazu muß der passende Entpacker
+(zumeist ARC) über einen DOS-Pfad erreichbar und bei /Config/Extern/Entpacker
+eingetragen sein. Als Nächstes kopiert CrossPoint die Datei in das Verzeichnis FIDO
+unterhalb des XP-Verzeichnisses und trägt sie in die Nodelisten-Übersicht ein. Für
+diese und andere Nodelisten-Operationen sollte immer genügend freier Festplattenplatz
+vorhanden sein - meist muß XP eine temporäre Kopie der Nodeliste anlegen. Faustregel:
+Es sollte mindestens das Doppelte der Nodelistengröße an freiem Platz vorhanden sein.
+
+Wenn die Operation erfolgreich war und es sich bei der eingebundenen Liste um die
+Haupt-FidoNet-Nodeliste handelt, besitzen Sie ein Verzeichnis sämtlicher Fido-Nodes
+weltweit - das sind z.Zt. ca. 20.000 -, die Sie nach Name oder Nodenummer abfragen
+können.
 
 ■ Weitere Nodelisten und Pointlisten eintragen und verwalten
 
-Auf dem gleichen Weg können Sie beliebige weitere Node- und Pointlisten
-aktivieren - insgesamt bis zu 100 Stück. Während XP bei den Standard-Listen
-NODELIST und POINTS24 alle Einstellungen selbständig vornimmt, erscheint bei
-anderen Listen ein Dialog-Fenster, in dem Sie die von CrossPoint *vorgeschlagenen*
-Einstellungen überprüfen und ggf. ändern können. Die Einstellungen können auch
-nachträglich jederzeit über den Schalter "Edit" bearbeitet werden.
-
-Die wichtigste Einstellung ist der Listentyp. Neben dem Typ "Nodeliste"
-unterstützt CrossPoint auch alle gängigen Pointlisten-Formate:
-
---16Points24:       Dies ist das Format der bereits erwähnten Points24-Liste,
-d.h. der inoffiziellen FidoNet-Pointliste von Deutschland. Beim Einbinden von
-Points24-Listen muß im Feld "Zone/Adresse" die Zonennummer angegeben werden.
+Auf dem gleichen Weg können Sie beliebige weitere Node- und Pointlisten aktivieren -
+insgesamt bis zu 100 Stück. Während XP bei den Standard-Listen NODELIST und POINTS24
+alle Einstellungen selbständig vornimmt, erscheint bei anderen Listen ein Dialog-Fenster,
+in dem Sie die von CrossPoint *vorgeschlagenen* Einstellungen überprüfen und ggf.
+ändern können. Die Einstellungen können auch nachträglich jederzeit über den Schalter
+"Edit" bearbeitet werden.
+
+Die wichtigste Einstellung ist der Listentyp. Neben dem Typ "Nodeliste" unterstützt
+CrossPoint auch alle gängigen Pointlisten-Formate:
+
+--16Points24:       Dies ist das Format der bereits erwähnten Points24-Liste, d.h.
+der inoffiziellen FidoNet-Pointliste von Deutschland. Beim Einbinden von Points24-Listen
+muß im Feld "Zone/Adresse" die Zonennummer angegeben werden.
 
 --164D-Pointliste:  Dies ist das international gebräuchlichste Pointlisten-Format.
 4D-Pointlisten erkennen Sie daran, daß jeder Pointeintrag mit "Point," beginnt.
@@ -1048,33 +965,32 @@
 FrontDoor-Pointlisten erkennen Sie daran, daß für jeden Node eine "Boss,"-Zeile
 vorhanden ist.
 
---16PVT-Listen:     Dies sind Miniatur-Listen, in denen jeweils nur die Points
-eines einzigen Nodes aufgeführt sind. Beim Einbinden solcher Listen muß im
-Eingabefeld "Zone/Adresse" die entsprechende Nodeadresse angegeben werden,
-sofern XP diese Adresse nicht anhand des Listeninhalts selbst ermitteln konnte.
-
+--16PVT-Listen:     Dies sind Miniatur-Listen, in denen jeweils nur die Points eines
+einzigen Nodes aufgeführt sind. Beim Einbinden solcher Listen muß im Eingabefeld
+"Zone/Adresse" die entsprechende Nodeadresse angegeben werden, sofern XP diese
+Adresse nicht anhand des Listeninhalts selbst ermitteln konnte.
 
 ■ Nodediffs, Pointdiffs und sonstige Update-Dateien
 
 Grundsätzlich gibt es zwei mögliche Formen von Node- und Pointlisten-Updates:
 Komplettupdates, bei denen die alte Liste durch eine neue ersetzt wird, oder
-Diff-Updates, bei denen aus der alten Liste und einer Differenzdatei die neue
-Liste erzeugt wird. Um welche Art von Update es sich jeweils handelt, teilen
-Sie XP in der Nodelisten-Konfiguration (/Fido/Nodelisten/Verwalten, Option
-"Edit") mit dem Schalter "Update als Diff einbinden" mit. Bei den Updates zur
-Haupt-Nodeliste und zur Region-24-Pointliste handelt es sich immer um Diff-Dateien.
+Diff-Updates, bei denen aus der alten Liste und einer Differenzdatei die neue Liste
+erzeugt wird. Um welche Art von Update es sich jeweils handelt, teilen Sie XP in der
+Nodelisten-Konfiguration (/Fido/Nodelisten/Verwalten, Option "Edit") mit dem Schalter
+"Update als Diff einbinden" mit. Bei den Updates zur Haupt-Nodeliste und zur
+Region-24-Pointliste handelt es sich immer um Diff-Dateien.
 
 Im Feld "Update-Datei" muß der Name deselben eingetragen werden. Bei wöchentlich
-durchnumerierten Updates ist "###" für die Tages-Nummer einzusetzen, z.B.
-"NODEDIFF.###" für die Updates zur Haupt-Nodeliste. Falls nur die letzten beiden
-Ziffern benötigt werden, kann dazu "##" verwendet werden.
+durchnumerierten Updates ist "###" für die Tages-Nummer einzusetzen, z.B. "NODEDIFF.###"
+für die Updates zur Haupt-Nodeliste. Falls nur die letzten beiden Ziffern benötigt
+werden, kann dazu "##" verwendet werden.
 
 Falls die Dateien gepackt angkommen, was der Normalfall ist, muß bei "Update-Archiv"
-zusätzlich der Name der Archivdatei angegeben werden. Auch hier dient "###" bzw.
-"##" als Platzhalter für die Nummer, falls nötig. Achten Sie darauf, daß der
-passende Entpacker bei /Config/Extern/Entpacker eingetragen und über einen DOS-Pfad
-erreichbar ist! Für die Haupt-FidoNet-Nodeliste und -Pointliste wird üblicherweise
-der etwas antiquierte Packer ARC verwendet.
+zusätzlich der Name der Archivdatei angegeben werden. Auch hier dient "###" bzw. "##"
+als Platzhalter für die Nummer, falls nötig. Achten Sie darauf, daß der passende
+Entpacker bei /Config/Extern/Entpacker eingetragen und über einen DOS-Pfad erreichbar
+ist! Für die Haupt-FidoNet-Nodeliste und -Pointliste wird üblicherweise der etwas
+antiquierte Packer ARC verwendet.
 
 
 Es gibt bei CrossPoint drei verschiedene Möglichten, um die Update-Dateien
@@ -1085,31 +1001,30 @@
 im Unterverzeichnis FILES nach neuen, eingegangenen Update-Dateien und bindet
 sie ein.
 
---2 - automatisch per Timing-Liste: Falls Ihnen das Einbinden und Neuindizieren
-nach dem Netzanruf zu lange dauert, und Ihr Rechner eh nachts mit dem Abarbeiten
-einer Timing-Liste (s. Handbuch, Kap. 5.3) beschäftigt ist, empfiehlt sich
-die Update-Bearbeitung durch durch die Timing-Liste. Verwenden Sie dazu den
-Timing-Befehl "NODEDIFFS", und deaktivieren Sie den oben erwähnten Schalter
-"Updates automatisch einbinden".
+--2 - automatisch per Timing-Liste: Falls Ihnen das Einbinden und Neuindizieren nach
+dem Netzanruf zu lange dauert, und Ihr Rechner eh nachts mit dem Abarbeiten einer
+Timing-Liste (s. Handbuch, Kap. 5.3) beschäftigt ist, empfiehlt sich die Update-Bearbeitung
+durch durch die Timing-Liste. Verwenden Sie dazu den Timing-Befehl "NODEDIFFS", und
+deaktivieren Sie den oben erwähnten Schalter "Updates automatisch einbinden".
 
 --2 - manuell über den Menüpunkt /Fido/Nodelisten/Update_einbinden
 
-
 ■ Abfrage von Nodedaten
 
-Über den Menüpunkt /Fido/Nodelist/Abfragen oder mit der Taste <Alt N>
-können Sie jederzeit auf alle Informationen aus allen eingebundenen Node- und
-Pointlisten zugreifen. Angenommen, Sie möchten wissen, unter welcher Adresse
-Sie Herrn Müller aus Fidodorf (den Vornamen haben Sie leider vergessen) im
-FidoNet anschreiben können. Dann geben Sie einfach "Mueller" ein (immer daran
-denken: Im FidoNet werden üblicherweise keine Umlaute verwendet, schon gar
-nicht in der Nodeliste) - CrossPoint zeigt Ihnen jetzt alle Müller-Sysops in
-alphabetisch sortierter Reihenfolge an, zusammen mit Name und Standort der Box.
-
-In gleicher Weise können Sie auch Informationen zu einem bestimmten Node
-abfragen, dessen Nummer z.B. in einer Nachricht erwähnt wurde. Die Nodeadresse
-muß dabei nicht vollständig ausgeschrieben werden; es gibt folgende Abkürzungsvarianten:
+Über den Menüpunkt /Fido/Nodelist/Abfragen oder mit der Taste <Alt N> können Sie
+jederzeit auf alle Informationen aus allen eingebundenen Node- und Pointlisten
+zugreifen. Angenommen, Sie möchten wissen, unter welcher Adresse Sie Herrn Müller aus
+Fidodorf (den Vornamen haben Sie leider vergessen) im FidoNet anschreiben können.
+Dann geben Sie einfach "Mueller" ein (immer daran denken: Im FidoNet werden
+üblicherweise keine Umlaute verwendet, schon gar nicht in der Nodeliste) - CrossPoint
+zeigt Ihnen jetzt alle Müller-Sysops in alphabetisch sortierter Reihenfolge an,
+zusammen mit Name und Standort der Box.
+
+In gleicher Weise können Sie auch Informationen zu einem bestimmten Node abfragen,
+dessen Nummer z.B. in einer Nachricht erwähnt wurde. Die Nodeadresse muß dabei nicht
+vollständig ausgeschrieben werden; es gibt folgende Abkürzungsvarianten:
 
+>>N Abkürzungsvarianten Nodeadresse
      Zone:Netz/Node[.Point]
           Netz/Node[.Point]
                Node[.Point]
@@ -1121,31 +1036,29 @@
              Nachname, Vorname
      Vorname Nachname @ Zone:Netz/Node[.Point]
 
-Die eckigen Klammern bedeuten, daß die Pointnummer optional ist. Wenn Sie
-Zone, Net und/oder Node weglassen, setzt XP statt dessen die Daten Ihrer
-Fido-Stammbox ein. Namen müssen nicht vollständig ausgeschrieben werden,
-sondern es genügt der Anfang des Namens.
-
-Das Abfragen von Nodedaten alleine ist zwar anfangs recht amüsant, wird mit
-der Zeit aber langweilig. Daher gibt es einige viel interessantere Anwendungen,
-bei denen Sie in gleicher Weise nach Namen oder Nodenummern suchen können.
-Eine davon verbirgt sich hinter /Nachricht/Direkt: Wenn Sie hier den Namen
-einer Fido-Serverbox angeben (wenn Sie nur einen Fido-Server haben, genügt die
-Nummer der Zone), haben Sie innerhalb des Namens-Eingabefeldes die gleichen
-Suchmöglichkeiten wie beim Abfragen von Nodedaten. Weitere Anwendungen werden
-Sie in den folgenden Kapiteln kennenlernen.
-
+Die eckigen Klammern bedeuten, daß die Pointnummer optional ist. Wenn Sie Zone, Net
+und/oder Node weglassen, setzt XP statt dessen die Daten Ihrer Fido-Stammbox ein.
+Namen müssen nicht vollständig ausgeschrieben werden, sondern es genügt der Anfang
+des Namens.
+
+Das Abfragen von Nodedaten alleine ist zwar anfangs recht amüsant, wird mit der Zeit
+aber langweilig. Daher gibt es einige viel interessantere Anwendungen, bei denen Sie
+in gleicher Weise nach Namen oder Nodenummern suchen können. Eine davon verbirgt sich
+hinter /Nachricht/Direkt: Wenn Sie hier den Namen einer Fido-Serverbox angeben (wenn
+Sie nur einen Fido-Server haben, genügt die Nummer der Zone), haben Sie innerhalb des
+Namens-Eingabefeldes die gleichen Suchmöglichkeiten wie beim Abfragen von Nodedaten.
+Weitere Anwendungen werden Sie in den folgenden Kapiteln kennenlernen.
 
 ■ Suchen nach Nodes
 
-Die Abfrage von Nodedaten über /Fido/Nodelisten/Abfragen arbeitet mit einem
-eigenen Nodelisten-Index. Sie ist daher sehr schnell, läßt aber nur das
-Suchen nach wenigen Kriterien zu. Möchten Sie dagegen nach anderen Daten
-wie z.B. dem Name einer Box oder einer Telefon-Vorwahl suchen, so können
-Sie dazu /Fido/Nodelistem/Durchsuchen verwenden. Diese Suchfunktion ist
-zwar langsamer, aber wesentlich vielseitiger. Es stehen folgende Suchkriterien
-zur Auswahl:
+Die Abfrage von Nodedaten über /Fido/Nodelisten/Abfragen arbeitet mit einem eigenen
+Nodelisten-Index. Sie ist daher sehr schnell, läßt aber nur das Suchen nach wenigen
+Kriterien zu. Möchten Sie dagegen nach anderen Daten wie z.B. dem Name einer Box oder
+einer Telefon-Vorwahl suchen, so können Sie dazu /Fido/Nodelistem/Durchsuchen
+verwenden. Diese Suchfunktion ist zwar langsamer, aber wesentlich vielseitiger. Es
+stehen folgende Suchkriterien zur Auswahl:
 
+>>N Suchkriterien Nodelisten-Index
 -  Name des Sysops
 -  Name der Box
 -  Standord der Box
@@ -1153,63 +1066,58 @@
 -  Telefonnummer
 -  Nodelisten-Flags
 
-Bei allen Angaben außer den Nodelisten-Flags kann auch nach Teilbegriffen
-gesucht werden.
-
+Bei allen Angaben außer den Nodelisten-Flags kann auch nach Teilbegriffen gesucht
+werden.
 
 ■ eingeschränkte Nodeliste
 
-Wenn Sie zu den Computer-Anwendern mit chronischem Plattenplatzmangel gehören,
-werden Sie mit der Nodelisteneinbindung vermutlich nicht völlig glücklich
-sein, weil die Nodeliste einfach furchtbar groß ist - die aktuelle Nodelist
-belegt zusammen mit Indexdateien über 2MB. Und eigentlich hatten Sie auch gar
-nicht vor, Nachrichten an Ming Chyi in HsinChu zu schreiben. Daher bietet
-CrossPoint unter /Fido/Nodelist/Einschränken die Möglichkeit, die FidoNet-Nodelist
-auf bestimmte Zonen und/oder Regionen einzuschränken, z.B. auf alle europäischen
-oder auf alle deutschsprachigen Länder. Näheres dazu finden Sie in der Online-Hilfe.
-(Technischer Hinweis: Mit CrossPoint eingeschränkte Nodelisten sind weiterhin
-NodeDiff-fähig).
-
-
+Wenn Sie zu den Computer-Anwendern mit chronischem Plattenplatzmangel gehören, werden
+Sie mit der Nodelisteneinbindung vermutlich nicht völlig glücklich sein, weil die
+Nodeliste einfach furchtbar groß ist - die aktuelle Nodelist belegt zusammen mit
+Indexdateien über 2MB. Und eigentlich hatten Sie auch gar nicht vor, Nachrichten an
+Ming Chyi in HsinChu zu schreiben. Daher bietet CrossPoint unter /Fido/Nodelist/Einschränken
+die Möglichkeit, die FidoNet-Nodelist auf bestimmte Zonen und/oder Regionen
+einzuschränken, z.B. auf alle europäischen oder auf alle deutschsprachigen Länder.
+Näheres dazu finden Sie in der Online-Hilfe. (Technischer Hinweis: Mit CrossPoint
+eingeschränkte Nodelisten sind weiterhin NodeDiff-fähig).
 
 
 3.2  Crash Mails
 ~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Was eine Crash Mail - kurz: "Crash" - ist, wissen Sie ja bereits (wenn nicht:
-blättern Sie zurück zu Kapitel 1.3). Das Versenden von Crashs mit CrossPoint
-ist denkbar einfach:
+blättern Sie zurück zu Kapitel 1.3). Das Versenden von Crashs mit CrossPoint ist
+denkbar einfach:
 
 Schreiben Sie zunächst eine ganz normale Netmail (PM), und drücken Sie dann im
-Sendefenster "R". Am oberen Rand des Fensters wird nun angezeigt, daß der
-Crash-Status aktiviert ist (durch nochmaliges drücken von "R" läßt sich dies
-übrigens wieder rückgängig machen). Wenn Sie die Nachricht nun absenden, fragt
-CrossPoint anschließend, ob sie direkt verschickt werden soll. Wählen Sie "ja",
-dann wird XP sofort die Empfängerbox anrufen und versuchen, die Mail abzuliefern.
-Wählen Sie "nein", oder brechen Sie die Anwahl mit <Esc> ab, dann wird die
-Crash Mail mit Crash-Status zwischengespeichert. Sie können dann die üblichen
-/Nachricht/Unversandt-Funktionen darauf anwenden, und sie entweder mit
-/Fido/Crash endgültig absenden, oder wieder löschen. /Fido/Crash zeigt dabei
-jeweils eine Liste aller Boxen an, für die Crash-Mails bereitliegen.
-
+Sendefenster "R". Am oberen Rand des Fensters wird nun angezeigt, daß der Crash-Status
+aktiviert ist (durch nochmaliges drücken von "R" läßt sich dies übrigens wieder
+rückgängig machen). Wenn Sie die Nachricht nun absenden, fragt CrossPoint
+anschließend, ob sie direkt verschickt werden soll. Wählen Sie "ja", dann wird XP
+sofort die Empfängerbox anrufen und versuchen, die Mail abzuliefern. Wählen Sie
+"nein", oder brechen Sie die Anwahl mit <Esc> ab, dann wird die Crash Mail mit
+Crash-Status zwischengespeichert. Sie können dann die üblichen /Nachricht/Unversandt-Funktionen
+darauf anwenden, und sie entweder mit /Fido/Crash endgültig absenden, oder wieder
+löschen. /Fido/Crash zeigt dabei jeweils eine Liste aller Boxen an, für die
+Crash-Mails bereitliegen.
 
 ■ Crash-Boxkonfiguration
 
-Normalerweise verwendet XP für Crash-Anrufe immer die Boxkonfiguration Ihrer
-Fido-Stammbox. Manchmal kann es aber sinnvoll sein, für Crash Mails andere
-Einstellungen zu verwenden, z.B. wenn Sie bei Ihrer Box ohne EMSI pollen, bei
-Crashs aber grundsätzlich mit EMSI arbeiten möchten. Außerdem ist eine getrennte
-Konfiguration "lebensnotwendig", wenn bei einigen Boxen per Modem, bei anderen
-dagegen per ISDN (über FOSSIL-Treiber) gepollt werden soll. Daher gibt es die
-Möglichkeit, zwei spezielle Boxen nur für Crash-Anrufe einzutragen. Diese Boxen
-muß den Netztyp Fido und die Nodenummer 99:99/99 bzw. 99:99/98 haben. Letztere
-gilt für alle Boxen, die in der Nodeliste als ISDN-fähig gekennzeichnet sind,
-erstere für alle anderen.
-
-Die folgenden Einstellungen von 99:99/99 bzw. 99:99/98 verwendet XP für
-Crash-Anrufe; alle weiteren Einstellungen werden, soweit benötigt, von der
-Fido-Stammbox übernommen:
+Normalerweise verwendet XP für Crash-Anrufe immer die Boxkonfiguration Ihrer Fido-Stammbox.
+Manchmal kann es aber sinnvoll sein, für Crash Mails andere Einstellungen zu
+verwenden, z.B. wenn Sie bei Ihrer Box ohne EMSI pollen, bei Crashs aber grundsätzlich
+mit EMSI arbeiten möchten. Außerdem ist eine getrennte Konfiguration "lebensnotwendig",
+wenn bei einigen Boxen per Modem, bei anderen dagegen per ISDN (über FOSSIL-Treiber)
+gepollt werden soll. Daher gibt es die Möglichkeit, zwei spezielle Boxen nur für
+Crash-Anrufe einzutragen. Diese Boxen muß den Netztyp Fido und die Nodenummer
+99:99/99 bzw. 99:99/98 haben. Letztere gilt für alle Boxen, die in der Nodeliste als
+ISDN-fähig gekennzeichnet sind, erstere für alle anderen.
+
+Die folgenden Einstellungen von 99:99/99 bzw. 99:99/98 verwendet XP für Crash-Anrufe;
+alle weiteren Einstellungen werden, soweit benötigt, von der Fido-Stammbox
+übernommen:
 
+>>N Einstellungen für Crashanrufe
 Pointeinstellungen:   - AKAs
                       - TosScan o.ä.
                       - EMSI
@@ -1221,153 +1129,140 @@
 
 Diverses:             - Eingangsfilter
 
-
 ■ Crash-Paßwörter
 
 Wenn Sie möchten, können Sie mit einzelnen Fido-Boxen Paßwörter für Crash-Anrufe
-vereinbaren. Dadurch wird sichergestellt, daß niemand anders unter Ihrem Namen
-bei der betreffenden Box Crashs durchführen kann. Die Paßwörter werden unter
+vereinbaren. Dadurch wird sichergestellt, daß niemand anders unter Ihrem Namen bei
+der betreffenden Box Crashs durchführen kann. Die Paßwörter werden unter
 /Edit/Systeme eingetragen.
 
 
-
-
 3.3  File Requests
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Das Bestellen von Dateien erfolgt mit /Fido/Request. Dazu müssen Sie als
-erstes die Nodeadresse der Box angeben, bei der Sie die Dateien "requesten"
-möchten. Wahlweise können Sie auch einen abgekürzten Namen - wie in Kapitel
-3.1 beschrieben - angeben, und z.B. innerhalb der Nodeliste nach dem Namen
-eines Sysops suchen (lassen). Es gibt auch Points im FidoNet, bei denen
-Filerequest möglich ist - wenn sie in einer eingebundenen Pointliste eingetragen
-sind, können Sie bei /Fido/Request auch deren Pointadresse angeben.
+Das Bestellen von Dateien erfolgt mit /Fido/Request. Dazu müssen Sie als erstes die
+Nodeadresse der Box angeben, bei der Sie die Dateien "requesten" möchten. Wahlweise
+können Sie auch einen abgekürzten Namen - wie in Kapitel 3.1 beschrieben - angeben,
+und z.B. innerhalb der Nodeliste nach dem Namen eines Sysops suchen (lassen). Es gibt
+auch Points im FidoNet, bei denen Filerequest möglich ist - wenn sie in einer
+eingebundenen Pointliste eingetragen sind, können Sie bei /Fido/Request auch deren
+Pointadresse angeben.
 
 Als nächstes müssen Sie die gewünschte(n) Datei(en) angeben, getrennt durch
 Leerzeichen. Falls es sich um paßwortgeschützte Dateien handelt, muß das Paßwort,
-getrennt mit einem "/", unmittelbar hinter den Dateinamen geschrieben werden,
-z.B. "DATEI.ZIP/GEHEIM".
+getrennt mit einem "/", unmittelbar hinter den Dateinamen geschrieben werden, z.B.
+"DATEI.ZIP/GEHEIM".
 
-Nun gibt es wieder die gleichen Möglichkeiten wie bei Crash Mails: Entweder,
-der Request wird durch Aktivieren des Schalters "sofort starten" gestartet,
-oder die Request-Anforderung wird abgespeichert und später mit /Fido/Crash
-wieder aktiviert. Wenn der Request erfolgreich war, befinden sich die erhaltenen
-Dateien im FileReq-Verzeichnis (/Config/Pfade/FileReq). Welche Dateien Sie
-erhalten haben, können Sie auch aus dem Logfile-Auszug ersehen, der zusammen
-mit dem Anrufbericht automatisch im Brett "/»Netzanruf" abgelegt wird.
+Nun gibt es wieder die gleichen Möglichkeiten wie bei Crash Mails: Entweder, der
+Request wird durch Aktivieren des Schalters "sofort starten" gestartet, oder die
+Request-Anforderung wird abgespeichert und später mit /Fido/Crash wieder aktiviert.
+Wenn der Request erfolgreich war, befinden sich die erhaltenen Dateien im
+FileReq-Verzeichnis (/Config/Pfade/FileReq). Welche Dateien Sie erhalten haben,
+können Sie auch aus dem Logfile-Auszug ersehen, der zusammen mit dem Anrufbericht
+automatisch im Brett "/»Netzanruf" abgelegt wird.
 
 File Requests und Crash Mails können auch kombiniert werden. Wenn Sie Dateien
 anfordern und für die gleiche Box Crash Mails bereitliegen, werden sie gleichzeitig
 mit dem Request verschickt.
 
-
 ■ magische Namen
 
-Viele Fido-Boxen bieten neben "echten" Dateinamen auch sogenannte "Magic Names"
-oder kurz "Magics" and an, die bestellt werden können. Dies wird gerne genutzt, 
-um die jeweils neueste Version eines Programms bereitzustellen - so erhalten Sie 
-z.B. bei 2:2454/97 unter dem Namen "XP" immer die jeweils aktuelle CrossPoint-Version.
-
+Viele Fido-Boxen bieten neben "echten" Dateinamen auch sogenannte "Magic Names" oder
+kurz "Magics" and an, die bestellt werden können. Dies wird gerne genutzt, um die
+jeweils neueste Version eines Programms bereitzustellen - so erhalten Sie z.B. bei
+2:2454/97 unter dem Namen "XP" immer die jeweils aktuelle CrossPoint-Version.
 
 ■ Request-Anforderung bearbeiten/löschen
 
-Wenn Sie die angegebene Dateiliste ändern möchten, rufen Sie einfach /Fido/Crash
-auf, wählen Sie die betreffende Box und drücken Sie "E" für "editieren". Sie
-haben nun die Möglichkeit, Dateinamen zu ändern und Dateien hinzuzufügen oder
-zu löschen. Wenn Sie den gesamten Eintrag löschen, z.B. mit <Ctrl Y>, wird
-dadurch auch die Request-Anforderung gelöscht.
-
+Wenn Sie die angegebene Dateiliste ändern möchten, rufen Sie einfach /Fido/Crash auf,
+wählen Sie die betreffende Box und drücken Sie "E" für "editieren". Sie haben nun die
+Möglichkeit, Dateinamen zu ändern und Dateien hinzuzufügen oder zu löschen. Wenn Sie
+den gesamten Eintrag löschen, z.B. mit <Ctrl Y>, wird dadurch auch die Request-Anforderung
+gelöscht.
 
 ■ zurückgestellte File Requests
 
-CrossPoint überprüft nach Beendigung eines File Requests, ob die gewünschten
-Dateien angekommen sind. Wenn eine oder mehrere Dateien fehlen, bleibt die
-Request-Anforderung bestehen und kann - wie oben beschrieben - über /Fido/Crash
-erneut gestartet, bearbeitet oder gelöscht werden. Solche zurückgestellten
-File Requests sind bei /Fido/Crash mit einem kleinen "r" markiert. Sie werden
-bei automatischen Requests über den Timinglisten-Befehl CRASHS (s. Handbuch,
-Kap. 5.3) ignoriert, sodaß bei unbeaufsichtigten Betrieb nicht immer wieder
-die gleiche Datei angefordert wird.
-
-Achtung: Wenn Sie Dateien über Magics bestellen, kann XP nach dem
-Anruf nicht überprüfen, ob die gewünschten Dateien tatsächlich angekommen sind,
-weil der Magic Name nicht mit dem Dateiname übereinstimmt. Die einzige halbwegs
-zuverlässige Methode, um Magics von normalen Dateien zu unterscheiden, ist
-das Fehlen einer Dateierweiterung. Daher stellt XP Requests ohne Dateierweiterung
-grundsätzlich nicht zurück.
-
-Falls Sie keine Zurückstellung von Requests wünschen, können Sie diese auch
-bei /Fido/Optionen abschalten.
+CrossPoint überprüft nach Beendigung eines File Requests, ob die gewünschten Dateien
+angekommen sind. Wenn eine oder mehrere Dateien fehlen, bleibt die Request-Anforderung
+bestehen und kann - wie oben beschrieben - über /Fido/Crash erneut gestartet,
+bearbeitet oder gelöscht werden. Solche zurückgestellten File Requests sind bei
+/Fido/Crash mit einem kleinen "r" markiert. Sie werden bei automatischen Requests
+über den Timinglisten-Befehl CRASHS (s. Handbuch, Kap. 5.3) ignoriert, sodaß bei
+unbeaufsichtigten Betrieb nicht immer wieder die gleiche Datei angefordert wird.
+
+Achtung: Wenn Sie Dateien über Magics bestellen, kann XP nach dem Anruf nicht
+überprüfen, ob die gewünschten Dateien tatsächlich angekommen sind, weil der Magic
+Name nicht mit dem Dateiname übereinstimmt. Die einzige halbwegs zuverlässige
+Methode, um Magics von normalen Dateien zu unterscheiden, ist das Fehlen einer
+Dateierweiterung. Daher stellt XP Requests ohne Dateierweiterung grundsätzlich nicht
+zurück.
 
+Falls Sie keine Zurückstellung von Requests wünschen, können Sie diese auch bei
+/Fido/Optionen abschalten.
 
 ■ Dateilisten verwalten
 
 Alle Fido-Boxen, die Dateien zum Request anbieten, besitzen auch eine Fileliste
-(Dateiliste) mit allen requestbaren Dateien. Diese Liste können Sie bei den
-meisten Boxen unter dem Magic Name "FILES" bestellen; Sie erhalten dann i.d.R.
-eine gepackte Datei, deren Namen der Nodeadresse der Box entspricht, z.B.
-"22400100" für 2:240/100. Das Bestellen von Dateien aus einer Dateiliste läßt
-sich erheblich erleichtern, indem Sie die Liste mit /Fido/Fileliste/einlesen
-einlesen lassen - CrossPoint kopiert sie dann in das Verzeichnis FIDO unterhalb
-des XP-Verzeichnisses und benennt die Dateierweiterung in ".FL" um. Außerdem
-werden Sie nach der Nummer des Nodes gefragt, zu der die Liste gehört - XP
-kann zwar versuchen, den Namen aus dem Dateinamen zu ermitteln, aber dies
-funktioniert nicht immer, weil die Benennung von Dateilisten nicht vorgeschrieben
-ist.
-
-Sie können nun bei /Fido/Request statt der Nodenummern-Eingabe <F2> drücken
-und eine der eingelesenen Dateilisten auswählen. Statt der manuellen Eingabe
-von Dateinamen wird anschließend mit <F2> die Liste angezeigt, und Sie können
-die gewünschten Dateien mit <Space> markieren und mit <Enter> bestellen.
-Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit /Fido/Filelisten/suchen alle eingelesenen
-Dateilisten nach einem bestimmten Begriff zu durchsuchen.
+(Dateiliste) mit allen requestbaren Dateien. Diese Liste können Sie bei den meisten
+Boxen unter dem Magic Name "FILES" bestellen; Sie erhalten dann i.d.R. eine gepackte
+Datei, deren Namen der Nodeadresse der Box entspricht, z.B. "22400100" für 2:240/100.
+Das Bestellen von Dateien aus einer Dateiliste läßt sich erheblich erleichtern, indem
+Sie die Liste mit /Fido/Fileliste/einlesen einlesen lassen - CrossPoint kopiert sie
+dann in das Verzeichnis FIDO unterhalb des XP-Verzeichnisses und benennt die
+Dateierweiterung in ".FL" um. Außerdem werden Sie nach der Nummer des Nodes gefragt,
+zu der die Liste gehört - XP kann zwar versuchen, den Namen aus dem Dateinamen zu
+ermitteln, aber dies funktioniert nicht immer, weil die Benennung von Dateilisten
+nicht vorgeschrieben ist.
+
+Sie können nun bei /Fido/Request statt der Nodenummern-Eingabe <F2> drücken und eine
+der eingelesenen Dateilisten auswählen. Statt der manuellen Eingabe von Dateinamen
+wird anschließend mit <F2> die Liste angezeigt, und Sie können die gewünschten
+Dateien mit <Space> markieren und mit <Enter> bestellen. Außerdem gibt es die
+Möglichkeit, mit /Fido/Filelisten/suchen alle eingelesenen Dateilisten nach einem
+bestimmten Begriff zu durchsuchen.
 
 Bitte beachten Sie, daß große Filelisten nur dann vollständig angezeigt werden
-können, wenn genügend freier Speicher vorhanden ist. Falls der Hauptspeicher
-nicht ausreicht, sollten Sie zusätzlichen EMS-Speicher zur Verfügung stellen.
-
+können, wenn genügend freier Speicher vorhanden ist. Falls der Hauptspeicher nicht
+ausreicht, sollten Sie zusätzlichen EMS-Speicher zur Verfügung stellen.
 
 ■ Direkter File Request im Nachrichtenlister
 
-Wenn Sie in eine Mail lesen, in der eine Datei zum Request angeboten wird,
-müssen Sie den Lister nicht verlassen und den Dateinamen und die Adresse
-von Hand neu eintippen. Stattdessen können Sie die gewünschte(n) Datei(en)
-einfach mit der Leertaste markieren (vorher mit "M" in der Markiermodus
-umschalten) und anschließend mit <F3> bestellen. Sie haben dann die Möglichkeit,
-die von XP vorgeschlagene Nodeadresse und den/die Dateinamen zu übernehmen,
-oder sie zu korrigieren.
-
+Wenn Sie in eine Mail lesen, in der eine Datei zum Request angeboten wird, müssen Sie
+den Lister nicht verlassen und den Dateinamen und die Adresse von Hand neu eintippen.
+Stattdessen können Sie die gewünschte(n) Datei(en) einfach mit der Leertaste
+markieren (vorher mit "M" in der Markiermodus umschalten) und anschließend mit <F3>
+bestellen. Sie haben dann die Möglichkeit, die von XP vorgeschlagene Nodeadresse und
+den/die Dateinamen zu übernehmen, oder sie zu korrigieren.
 
 ■ Request über Pseudo-Mails und AutoVersand
 
-Der oben beschriebene Request-Mechanismus erlaubt nur das manuelle Bestellen
-von Dateien. In den meisten Fällen ist dies völlig ausreichend, aber manchmal
-wäre es recht nützlich, auch Dateien automatisch bestellen lassen zu können -
-um z.B. in regelmäßigen Abständen die Liste mit den neuesten Dateien Ihres
-Bossnodes anzufordern. Oder Sie möchten eine Request-Anforderung erst nach
-einer bestimmten Anzahl von Tagen absenden lassen, weil die betreffende Datei
-erst dann verfügbar ist. Zu diesem Zweck bietet CrossPoint die Möglichkeit,
-Dateien auch durch das Verschicken von Mails zu bestellen: Schreiben Sie
-einfach eine Mail an den User "File Request" und listen Sie im Betreff die
-gewünschten Dateien auf, getrennt durch Leerzeichen. Der Inhalt des Nachrichtentextes
-ist beliebig und wird ignoriert.
+Der oben beschriebene Request-Mechanismus erlaubt nur das manuelle Bestellen von
+Dateien. In den meisten Fällen ist dies völlig ausreichend, aber manchmal wäre es
+recht nützlich, auch Dateien automatisch bestellen lassen zu können - um z.B. in
+regelmäßigen Abständen die Liste mit den neuesten Dateien Ihres Bossnodes anzufordern.
+Oder Sie möchten eine Request-Anforderung erst nach einer bestimmten Anzahl von Tagen
+absenden lassen, weil die betreffende Datei erst dann verfügbar ist. Zu diesem Zweck
+bietet CrossPoint die Möglichkeit, Dateien auch durch das Verschicken von Mails zu
+bestellen: Schreiben Sie einfach eine Mail an den User "File Request" und listen Sie
+im Betreff die gewünschten Dateien auf, getrennt durch Leerzeichen. Der Inhalt des
+Nachrichtentextes ist beliebig und wird ignoriert.
 
-ACHTUNG! File Requests über das Netz sind *nicht* möglich - Requests, die nicht
-an Ihren Bossnode gerichtet sind, *müssen* daher per Crash abgeschickt werden;
+ACHTUNG! File Requests über das Netz sind *nicht* möglich - Requests, die nicht an
+Ihren Bossnode gerichtet sind, *müssen* daher per Crash abgeschickt werden;
 andernfalls wird CrossPoint sie vor dem Absenden gnadenlos vernichten.
 
-Das interessante an Request-Mails ist die Tatsache, daß Sie sie als ganz
-normale AutoVersand-Nachrichten (s. Handbuch, Kap. 5.10) verschicken lassen
-können; vergessen Sie dabei nicht den Server "*CRASH*" für Requests, die nicht
-an Ihren Bossnode gehen (siehe nachfolgendes Kapitel: "Crash Mails per
-Autoversamd"). Für die Übergabe von Paßwörtern gilt das gleiche wie für "normale"
-Requests: Hängen Sie das Paßwort, getrennt durch einen "/", unmittelbar an den
-Dateinamen an. Die Anzahl der Request-Nachrichten während eines Netcalls ist
-beliebig; die Kombination von Mail-Request und manuellem Request ist möglich.
-
-Beispiel: Sie möchten einmal im Monat bei 1:1/20 die aktuelle Liste der
-FTSC-Spezifikationen (technische Fido-Standards) bestellen. Legen Sie dazu
-folgenden AutoVersand-Eintrag an:
+Das interessante an Request-Mails ist die Tatsache, daß Sie sie als ganz normale
+AutoVersand-Nachrichten (s. Handbuch, Kap. 5.10) verschicken lassen können; vergessen
+Sie dabei nicht den Server "*CRASH*" für Requests, die nicht an Ihren Bossnode gehen
+(siehe nachfolgendes Kapitel: "Crash Mails per Autoversamd"). Für die Übergabe von
+Paßwörtern gilt das gleiche wie für "normale" Requests: Hängen Sie das Paßwort,
+getrennt durch einen "/", unmittelbar an den Dateinamen an. Die Anzahl der
+Request-Nachrichten während eines Netcalls ist beliebig; die Kombination von
+Mail-Request und manuellem Request ist möglich.
+
+Beispiel: Sie möchten einmal im Monat bei 1:1/20 die aktuelle Liste der FTSC-Spezifikationen
+(technische Fido-Standards) bestellen. Legen Sie dazu folgenden AutoVersand-Eintrag
+an:
 
 Betreff:   FILES
 Empfänger: File Request at 1:1/20
@@ -1376,22 +1271,22 @@
 
 Alle übrigen Eingabefelder bleiben leer bzw. unverändert.
 
-Hinweis: Aus technischen Gründen werden Request-Mails bei /Fido/Crash als
-Crash und nicht als Request aufgeführt. Die Umwandlung der Mails in die
-endgültigen Request-Dateien erfolgt erst unmittelbar vor dem Netcall.
-
+Hinweis: Aus technischen Gründen werden Request-Mails bei /Fido/Crash als Crash und
+nicht als Request aufgeführt. Die Umwandlung der Mails in die endgültigen
+Request-Dateien erfolgt erst unmittelbar vor dem Netcall.
 
 ■ Request beim Boss-Node ohne Nodeliste
 
-Grundsätzlich benötigt XP für jeden File Request eine Nodeliste; es sind nur
-Requests bei Systemen möglich, die in der Nodeliste eingetragen sind. Wenn Sie
-jedoch ohne Nodeliste arbeiten und trotzdem bei Ihrer Serverbox Dateien bestellen
-möchten, können Sie sich eine eigene kleine Nodeliste von Hand schreiben, in der
-nur diese eine Box eingetragen ist.
+Grundsätzlich benötigt XP für jeden File Request eine Nodeliste; es sind nur Requests
+bei Systemen möglich, die in der Nodeliste eingetragen sind. Wenn Sie jedoch ohne
+Nodeliste arbeiten und trotzdem bei Ihrer Serverbox Dateien bestellen möchten, können
+Sie sich eine eigene kleine Nodeliste von Hand schreiben, in der nur diese eine Box
+eingetragen ist.
 
 Schreiben Sie dazu in einem beliebigen Editor eine Datei mit Namen "NODELIST.000",
 die folgenden Aufbau hat:
 
+>>N Beispiel einer Nodeliste
 ;A FidoNet Nodelist -- Day number 000 : 00000
 ;
 Zone,2,Europe
@@ -1400,88 +1295,79 @@
 
 
 In der Zeile "Host,.." müssen Sie die Netznummer der Box eintragen und in der
-darauffolgenden Zeile die Nodenummer der Box, den Namen, Standort, Name des
-Sysops und Telefonnummer mit vorangestelltem Länderkennzeichen und ohne "0".
-Alle anderen Daten sollten Sie unverändert lassen. Diese Datei können Sie
-nun einfach per /Fido/Nodeliste/Aktivieren einlesen.
-
-
+darauffolgenden Zeile die Nodenummer der Box, den Namen, Standort, Name des Sysops
+und Telefonnummer mit vorangestelltem Länderkennzeichen und ohne "0". Alle anderen
+Daten sollten Sie unverändert lassen. Diese Datei können Sie nun einfach per
+/Fido/Nodeliste/Aktivieren einlesen.
 
 
 3.4  Telefongebühren-Zähler für Crashs und Requests
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Damit CrossPoint auch für Crash- und Request-Anrufe die korrekten Telefongebühren
-berechnen kann, muß das Programm die für Ihr Ortsnetz gültigen Gebührenzonen
-kennen. Dazu können Sie über den Menüpunkt /Config/Optionen/Gebühren/Zonen
-jeweils eine Liste der Vorwahlen für die verschiedenen Zonen eintragen.
-
-Bei nationalen Vorwahlen ist jeweils die übliche "0" voranzustellen, bei
-internationalen Vorwahlen muß nur der Ländercode, gefolgt von einem "-"
-und optional einer Vorwahl, angegeben werden. Genaueres zur Tarifzonen-Eingabe
-finden Sie in der Online-Hilfe.
+berechnen kann, muß das Programm die für Ihr Ortsnetz gültigen Gebührenzonen kennen.
+Dazu können Sie über den Menüpunkt /Config/Optionen/Gebühren/Zonen jeweils eine Liste
+der Vorwahlen für die verschiedenen Zonen eintragen.
+
+Bei nationalen Vorwahlen ist jeweils die übliche "0" voranzustellen, bei internationalen
+Vorwahlen muß nur der Ländercode, gefolgt von einem "-" und optional einer Vorwahl,
+angegeben werden. Genaueres zur Tarifzonen-Eingabe finden Sie in der Online-Hilfe.
 
 Durch die Liberalisierung des Telefonmarktes ist eine Gebührenerfassung durch
 CrossPoint alleine sehr schwierig. Es gibt aber ein Tool namens XPCbC von Jan
-Neumann, das die Auswahl anderer Anbieter vor jedem Netcall zulässt und auch
-sehr komfortabel Statistiken erstellt. Fragen Sie in den Support-Echos nach
-und erkundigen Sie sich gleichzeitig nach einer Vorwahldatei für ihren Bereich,
-um die Tarifzone korrekt ermitteln zu können.
-
-
+Neumann, das die Auswahl anderer Anbieter vor jedem Netcall zulässt und auch sehr
+komfortabel Statistiken erstellt. Fragen Sie in den Support-Echos nach und erkundigen
+Sie sich gleichzeitig nach einer Vorwahldatei für ihren Bereich, um die Tarifzone
+korrekt ermitteln zu können.
 
 
 3.5  Crash/Request per Timing-Liste und AutoVersand
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Wie bereits beschrieben, werden Crash- und Request-Anforderungen von XP gespeichert
-und können mit /Fido/Crash einzeln gestartet werden. Vergißt man aber, die
-Anrufe auszuführen, bleiben die Anforderungen liegen - das ist vor allem dann
-ärgerlich, wenn man eine eilige Nachrichten als Crash absenden wollte. Außerdem
-ist es recht unpraktisch, jeden Anruf einzeln starten zu müssen. Daher gibt es
-eigene Timinglisten-Befehle (näheres zu Timing-Listen: s. Handbuch, Kap. 5.3),
-um alle noch ausstehenden Crash Mails oder File Requests abzusenden.
-
+und können mit /Fido/Crash einzeln gestartet werden. Vergißt man aber, die Anrufe
+auszuführen, bleiben die Anforderungen liegen - das ist vor allem dann ärgerlich,
+wenn man eine eilige Nachrichten als Crash absenden wollte. Außerdem ist es recht
+unpraktisch, jeden Anruf einzeln starten zu müssen. Daher gibt es eigene
+Timinglisten-Befehle (näheres zu Timing-Listen: s. Handbuch, Kap. 5.3), um alle noch
+ausstehenden Crash Mails oder File Requests abzusenden.
 
 ■ CRASHS und REQUESTS
 
-Diese Befehle dienen zum Absenden aller noch unversandten Crash-Mails bzw.
-Filerequest-Anforderungen. Eine Trennung zwischen Mails und Requests ist
-deswegen sinnvoll, weil zur "Zone Mail Hour" - das ist in der Zone 2 (Europa)
-die Zeit zwischen 3:30 und 4:30 - keine File Requests erlaubt sind. Beachten
-Sie, daß CrossPoint z.Zt. für einzelne Boxen nicht zwischen Requests und Crashs
-unterscheidet; wenn für eine Box sowohl Crashs als auch Requests anstehen,
-werden beide nur durch den Timing-Befehl REQUESTS, nicht jedoch durch CRASHS
-ausgeführt.
+Diese Befehle dienen zum Absenden aller noch unversandten Crash-Mails bzw. Filerequest-Anforderungen.
+Eine Trennung zwischen Mails und Requests ist deswegen sinnvoll, weil zur "Zone Mail
+Hour" - das ist in der Zone 2 (Europa) die Zeit zwischen 3:30 und 4:30 - keine File
+Requests erlaubt sind. Beachten Sie, daß CrossPoint z.Zt. für einzelne Boxen nicht
+zwischen Requests und Crashs unterscheidet; wenn für eine Box sowohl Crashs als auch
+Requests anstehen, werden beide nur durch den Timing-Befehl REQUESTS, nicht jedoch
+durch CRASHS ausgeführt.
 
 Die Befehle CRASHS und REQUESTS sollten jeweils nur maximal einmal pro Timing-Liste
 verwendet werden. Die Angabe mehrerer CRASH- oder REQUEST-Zeitbereiche innerhalb
-einer Liste ist nicht sinnvoll, weil XP die beiden Befehle bereits beim Einlesen
-der Timing-Liste in einzelne CRASH-Befehle (s.u.) auflöst; es würden dann alle
-betreffenden Boxen mehrfach angerufen.
-
-Die Zeitbereiche von CRASHS und REQUESTS können unterschiedlich oder gleich
-sein, oder sich überschneiden.
+einer Liste ist nicht sinnvoll, weil XP die beiden Befehle bereits beim Einlesen der
+Timing-Liste in einzelne CRASH-Befehle (s.u.) auflöst; es würden dann alle betreffenden
+Boxen mehrfach angerufen.
 
+Die Zeitbereiche von CRASHS und REQUESTS können unterschiedlich oder gleich sein,
+oder sich überschneiden.
 
 ■ CRASH Zone:Netz/Node
 
 Mit diesem Befehl können Sie XP dazu veranlassen, bei einer bestimmten Fido-Box
-anzurufen. Die praktischste Anwendung dieser Funktion ist das Stellen der
-Rechneruhrzeit, indem Sie XP eine Fido-Box anrufen lassen, die über eine
-DCF77-Uhr verfügt. Damit XP die Uhrzeit auch tatsächlich von der Box übernimmt
-(was es bei Crash-Anrufen normalerweise nicht tut), müssen Sie hinter der
-Nodeadresse noch das Schlüsselwort "ZEIT" anhängen, also z.B.
+anzurufen. Die praktischste Anwendung dieser Funktion ist das Stellen der Rechneruhrzeit,
+indem Sie XP eine Fido-Box anrufen lassen, die über eine DCF77-Uhr verfügt. Damit XP
+die Uhrzeit auch tatsächlich von der Box übernimmt (was es bei Crash-Anrufen
+normalerweise nicht tut), müssen Sie hinter der Nodeadresse noch das Schlüsselwort
+"ZEIT" anhängen, also z.B.
 
     CRASH 2:47/11 ZEIT
 
-
 ■ Crash Mails per AutoVersand
 
 Crash Mails lassen sich nicht nur automatisch verschicken, sondern auch automatisch
-erzeugen. Legen Sie dazu einfach eine AutoVersand-Nachricht an und tragen Sie
-als Serverbox "*CRASH*" ein. Näheres zu AutoVersand-Nachrichten ist im Handbuch,
-Kap. 5.10 beschrieben.
+erzeugen. Legen Sie dazu einfach eine AutoVersand-Nachricht an und tragen Sie als
+Serverbox "*CRASH*" ein. Näheres zu AutoVersand-Nachrichten ist im Handbuch, Kap.
+5.10 beschrieben.
 
 Auf ähnlichem Wege können Sie auch File Requests bei beliebigen Boxen automatisch
 erzeugen lassen; eine genauere Beschreibung finden Sie im vorausgehenden Kapitel.
@@ -1492,15 +1378,17 @@
 ====================================================================
 
 
-Dieser Abschnitt wendet sich an technisch versiertere CrossPoint-Anwender, die
-die mitgelieferten Fido-Tools einzeln einsetzen oder Konfigurationseinstellungen
-manuell ändern möchten.
-
-Wenn Sie sich für die technischen Grundlagen des FidoNets interessieren,
-sollten Sie sich die sogenannten FTS- und FSC-Texte (FidoNet Technical Standards
-/ FidoNet Standard Committee) besorgen. CrossPoint berücksichtigt z.Zt. die
-folgenden Standards:
-::Und?
+Dieser Abschnitt wendet sich an technisch versiertere CrossPoint-Anwender, die die
+mitgelieferten Fido-Tools einzeln einsetzen oder Konfigurationseinstellungen manuell
+ändern möchten.
+
+Wenn Sie sich für die technischen Grundlagen des FidoNets interessieren, sollten Sie
+sich die sogenannten FTS- und FSC-Texte (FidoNet Technical Standards / FidoNet
+Standard Committee) besorgen. CrossPoint berücksichtigt z.Zt. die folgenden
+Standards:
+
+>>N Liste der Fido-Standards-Texte
+% ::Und?
     FTS-0001:  das grundlegende Fido-Nachrichtenformat (PKT-Dateien)
     FTS-0004:  der Aufbau von Echomail
     FTS-0006:  das YooHoo-Verbindungsprotokoll; WaZOO Filerequests
@@ -1519,19 +1407,16 @@
 Produktnummer) von CrossPoint ist E9h.
 
 
-
-
 4.1  Der Nodelisten-Bearbeiter NDIFF
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Node- und Pointdiff-Dateien für in CrossPoint eingebundene Listen sollten
-über den Menüpunkt /Fido/Nodelisten/Update_einbinden aktiviert werden, weil
-nur dann auch die Nodelisten-Konfiguration (NODELST.CFG) und der Index
-automatisch aktualisiert werden.
-
-Manuelles Aufrufen von NDIFF macht nur dann Sinn, wenn Sie unabhängig von
-CrossPoint ein Nodelisten-Update verarbeiten möchten. Dazu ist NDIFF mit den
-beiden Dateien als Parameter aufzurufen:
+Node- und Pointdiff-Dateien für in CrossPoint eingebundene Listen sollten über den
+Menüpunkt /Fido/Nodelisten/Update_einbinden aktiviert werden, weil nur dann auch die
+Nodelisten-Konfiguration (NODELST.CFG) und der Index automatisch aktualisiert werden.
+
+Manuelles Aufrufen von NDIFF macht nur dann Sinn, wenn Sie unabhängig von CrossPoint
+ein Nodelisten-Update verarbeiten möchten. Dazu ist NDIFF mit den beiden Dateien als
+Parameter aufzurufen:
 
     NDIFF <alte Nodeliste> <Diff-File>
 
@@ -1548,13 +1433,11 @@
 NodeDiff-fähig.
 
 
-
-
 4.2  Der Nachrichten-Konvertierer ZFIDO
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Beim Einlesen von Fido-Paketen nach Netcalls oder mit /XPoint/Import/Fremdformat
-konvertiert XP diese mit ZFIDO.EXE zunächst ins ZCONNECT(R)-Format. Umgekehrt
+konvertiert XP diese mit ZFIDO.EXE zunächst ins ZConnect(R)-Format. Umgekehrt
 werden aus allen ausgehenden Mails, die in *.PP-Dateien gespeichert sind, mit
 ZFIDO Fido-kompatible PKT-Dateien erzeugt. Mit ZFIDO können solche Pakete auch
 von Hand konvertiert werden, um z.B. größere Mengen alter PKT's in XP einzulesen
@@ -1565,12 +1448,12 @@
 angeben, also die Bretthierarchie, unter der die Fido-Nachrichten in XP abgelegt
 sind bzw. werden sollen. Normalerweise ist dies "/FIDO/".
 
-Konvertieren von einem oder mehreren PKT-Dateien ins ZCONNECT-Format:
+Konvertieren von einem oder mehreren PKT-Dateien ins ZConnect-Format:
 
-    ZFIDO -fz -hBrettebene <PKT-Dateien> <ZCONNECT-Pufferdatei>
+    ZFIDO -fz -hBrettebene <PKT-Dateien> <ZConnect-Pufferdatei>
 
 "PKT-Dateien" kann Wildcards enthalten, z.B. "*.PKT".
-Konvertieren eines ZCONNECT-Puffers ins PKT-Format:
+Konvertieren eines ZConnect-Puffers ins PKT-Format:
 
     ZFIDO -zf -hBrettebene <Z-Puffer> <PKT-Datei> <Quelle> <Ziel>
 
@@ -1593,12 +1476,11 @@
 
 
 
-
 4.3  Das Anruf-Logfile XPFIDO.LOG
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Der Fido-Mailer (Netcall-Modul) verzeichnet alle Aktivitäten exakt in einem
-Logfile namens XPFIDO.LOG. Das Logfile wird in dem unter /Config/Pfade/Logfile-Verzeichnis
+Der Fido-Mailer (Netcall-Modul) verzeichnet alle Aktivitäten exakt in einem Logfile
+namens XPFIDO.LOG. Das Logfile wird in dem unter /Config/Pfade/Logfile-Verzeichnis
 angegebenen Verzeichnis abgelegt.
 
 Beim Aufbau des Logfiles habe ich mich am Programm "FrontDoor" orientiert, weil
@@ -1614,44 +1496,44 @@
     #  Fehler
     -  Programmende
 
+% ::Aktuell?
 Bei EMSI-Verbindungen trägt XP-FM auch die "Compatibility Codes" des angerufenen
 Systems ein. Diese Codes signalisieren dem Anrufer, welche Übertragungsverfahren
-::Aktuell?
 unterstützt werden. Eine genaue Beschreibung der Codes finden Sie in FSC-0056.
 
 
-
-
 4.4  Der Fido-Mailer XP-FM
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Das Programm XP-FM.EXE beinhaltet den Mailer, d.h. das Fido-Netcall-Modul,
-von CrossPoint. XP-FM ist so ausgelegt, daß es als universeller Mailer für
-beliebige Fido-(Point)software eingesetzt werden kann. Er unterstützt die
-beiden weitverbreitetsten Standards YooHoo und EMSI und sollte dadurch mit allen
-gängigen Fido-Mailern zusammenarbeiten.
-
-Zur Datenübertragung verwendet XP-FM das Zmodemprotokoll ZM.EXE (PD-Zmodem).
-Das Einbinden anderer Protokolle ist nicht möglich.
-
-Als normaler Point-Anwender werden Sie XP-FM niemals von Hand aufrufen, d.h.
-Sie können dieses Kapitel überspringen. Es wendet sich in erster Linie an
-Programmierer, die XP-FM für eigene Zwecke einsetzen möchten. Es sei ausdrücklich
-darauf hingewiesen, daß XP-FM im Gegensatz zu NDIFF *KEINE* freie Software
-ist, sondern Teil des Shareware-Paketes CrossPoint. Wer XP-FM für andere Zwecke
-einsetzen möchte, muß registrierter XP-User sein. Wer XP-FM in eigenen Programmen
-weitergeben möchte, muß sich zwecks Lizenzvereinbarung mit Peter Mandrella in 
-Verbindung setzen.
+Das Programm XP-FM.EXE beinhaltet den Mailer, d.h. das Fido-Netcall-Modul, von
+CrossPoint. XP-FM ist so ausgelegt, daß es als universeller Mailer für beliebige
+Fido-(Point)software eingesetzt werden kann. Er unterstützt die beiden weitverbreitetsten
+Standards YooHoo und EMSI und sollte dadurch mit allen gängigen Fido-Mailern
+zusammenarbeiten.
+
+Zur Datenübertragung verwendet XP-FM das Zmodemprotokoll ZM.EXE (PD-Zmodem). Das
+Einbinden anderer Protokolle ist nicht möglich.
+
+Als normaler Point-Anwender werden Sie XP-FM niemals von Hand aufrufen, d.h. Sie
+können dieses Kapitel überspringen. Es wendet sich in erster Linie an Programmierer,
+die XP-FM für eigene Zwecke einsetzen möchten. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen,
+daß XP-FM im Gegensatz zu NDIFF *KEINE* freie Software ist, sondern Teil des
+Shareware-Paketes CrossPoint. Wer XP-FM für andere Zwecke einsetzen möchte, muß
+registrierter XP-User sein. Wer XP-FM in eigenen Programmen weitergeben möchte, muß
+sich zwecks Lizenzvereinbarung mit Peter Mandrella in Verbindung setzen.
+
 
+■ Nur ein Aufrufparameter
 
 Beim Aufruf von XP-FM wird als einziger Parameter der Name einer Kommando- und
-Konfigurationsdatei übergeben. Bei CrossPoint heißt diese Datei immer FIDO.CFG;
-die zuletzt verwendete FIDO.CFG befindet sich immer im XP-Verzeichnis und kann
-als Beispiel zum Erzeugen eigener Kommandodateien dienen.
+Konfigurationsdatei übergeben. Bei CrossPoint heißt diese Datei immer FIDO.CFG; die
+zuletzt verwendete FIDO.CFG befindet sich immer im XP-Verzeichnis und kann als
+Beispiel zum Erzeugen eigener Kommandodateien dienen.
 
 Die Datei besteht - wie bei XP üblich - aus einer Liste von Bezeichner/Wert-Paaren,
 die mit einem "=" getrennt sind. Folgende Angaben sind obligatorisch:
 
+>>N fido.cfg
     Name          der Realname des Anrufers
     Address       die volle Fido-Adresse des Anrufers (Z:N/N.P)
     Called        die Nodeadresse des angerufenen Systems
@@ -1711,6 +1593,8 @@
     ZMOptions     zusätzliche Optionen für PD-Zmodem
     ReleaseTime   OS/2-Rechenzeitfreigabe (1-4)
 
+■ Errorlevel
+
 XP-FM liefert folgende Errorlevel zurück:
 
   0 = Connect + Übertragung erfolgreich
@@ -1723,23 +1607,21 @@
   9 = Parameter-Fehler
 
 
-Wenn XP-FM im YooHoo-Mode den Programmnamen der Gegenseite erkennen und im
-Logfile eintragen soll, muß eine FTSC-Productcode-Liste unter dem Namen FIDO.PC
-im aktuellen Verzeichnis vorhanden sein. Im EMSI-Mode wird der Name mitgesendet
-und FIDO.PC nicht benötigt.
-
-Der Speicherbedarf von XP-FM beträgt je nach Anzahl der verschickten
-Dateien zwischen ca. 250 und 300 KB.
-
+Wenn XP-FM im YooHoo-Mode den Programmnamen der Gegenseite erkennen und im Logfile
+eintragen soll, muß eine FTSC-Productcode-Liste unter dem Namen FIDO.PC im aktuellen
+Verzeichnis vorhanden sein. Im EMSI-Mode wird der Name mitgesendet und FIDO.PC nicht
+benötigt.
 
+Der Speicherbedarf von XP-FM beträgt je nach Anzahl der verschickten Dateien zwischen
+ca. 250 und 300 KB.
 
 
 4.5   Der Yuppie-Konvertierer YUP2PKT
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-YUP2PKT konvertiert vollständige Nachrichtendatenbank des Pointprogramms
-"Yuppie!" ins Standard-PKT-Format, sodaß sie z.B. in CrossPoint über den
-Menüpunkt /XPoint/Import/Fremdformat eingelesen werden kann.
+YUP2PKT konvertiert die vollständige Nachrichtendatenbank des Pointprogramms "Yuppie!"
+ins Standard-PKT-Format, sodaß sie z.B. in CrossPoint über den Menüpunkt
+/XPoint/Import/Fremdformat eingelesen werden kann.
 
 Syntax:
 
@@ -1752,9 +1634,8 @@
 Die zuletzt angegebene Netzadresse sollte diejenige sein, über die Sie die
 Nachrichten erhalten haben, bzw. die im Yuppie-Setup eingestellt ist.
 
-Bei Einlesen einer Yuppie-Datenbank in XP müssen Sie YUP2PKT nicht von Hand
-aufrufen, sondern können stattdessen den Menüpunkt /XPoint/Import/Yuppie-Nachrichten
-verwenden.
+Bei Einlesen einer Yuppie-Datenbank in XP müssen Sie YUP2PKT nicht von Hand aufrufen,
+sondern können stattdessen den Menüpunkt /XPoint/Import/Yuppie-Nachrichten verwenden.
 
 YUP2PKT ist hiermit als Public Domain freigegeben.
 
@@ -1763,26 +1644,22 @@
 Anhang
 ====================================================================
 
-
-
 A.  Dateien im CrossPoint/Fido-Paket
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   xp-fm.exe      Fido-Mailer
   xpfm-d.res     deutsche Sprachdatei für Fido-Mailer
-  zfido.exe      ZCONNECT <-> Fido-PKT - Konvertierer
+  zfido.exe      ZConnect <-> Fido-PKT - Konvertierer
   ndiff.exe      NodeDiff-Bearbeiter
   fido.txt       Fido-Dokumentation
   fido.pc        Productcode-Liste für Mailer
   yup2pkt.exe    Yuppie->PKT-Konvertierer für /X/Import/Yuppie
 
 
-
-
 B.  XP-ToolNET
 ~~~~~~~~~~~~~~
 
-::Existiert es noch, Anfrage läuft
+% ::Existiert es noch? Anfrage läuft...
 Das XP-ToolNet besteht aus mehreren File Echos, über die CrossPoint-Tools
 und -Updates im FidoNet verbreitet werden. Falls Sie Fido-Sysop sind und am
 XP-ToolNET teilnehmen möchten, oder falls Sie eine XP-ToolNET-Box in Ihrer
@@ -1791,858 +1668,731 @@
     Felix Pflueger @ 2:244/1198.1
 
 
+C.  Bekannte Probleme
+~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
+Es ist praktisch unmöglich, ein Programm in der Größenordnung von CrossPoint zu
+schreiben, das in jeder Beziehung perfekt und fehlerfrei ist. Probleme, deren Ursache
+bekannt ist, werden normalerweise mit dem nächsten Update behoben. Ab und zu kann es
+aber vorkommen, daß sich ein Fehler sehr hartnäckig vor dem Programmierer versteckt,
+oder daß der Aufwand zur Behebung eines kleineren Problems oder das Risiko von
+unerwünschten "Seiteneffekten" durch eine Programmänderung unverhältnismäßig groß
+ist.
 
-C.  Glossar
-~~~~~~~~~~~
+Im Folgenden finden Sie eine Liste von häufig angesprochenen Problemen, die aus dem
+einen oder anderen Grund bisher nicht beseitigt werden konnten. Die meisten dieser
+Probleme sind relativ unbedeutend - wahrscheinlich hätten Sie sie gar nicht bemerkt.
+Trotzdem möchte ich Sie darauf hinweisen, damit Sie ggf. für Sie relevante Probleme
+erkennen und umgehen können.
 
-Der folgende Text beschreibt die am häufigsten im FidoNet verwendeten
-Abkürzungen und Begriffe. Er stammt von Andy Kreuzer @ 2:2480/60, zusätzliche
-Unterstützung zum Fido-Netz allgemein finden Sie im Echo FIDOGUIDE.GER.
 
+■ kombinierte Node-/Pointlisten
 
-[rev.19, apr 95]
-[correctection by Christian Faulhammer, mar 2000]
+Einige Fido-kompatible Netze geben eine einzige, kombinierte Node- und Pointliste
+heraus. In CrossPoint kann eine solche Liste nur als Pointliste eingebunden werden.
+Um auch die Nodes in XP verfügbar zu machen, müßte eine getrennte Liste erstellt
+werden, die nur die Nodeeinträge enthält.
 
-*C
---
-abgekürzte Schreibweise für die diversen Coordinators des FidoNet. NC
-(NetworkCoordinator), RC (RegionCoordinator), ZC (ZoneCoordinator), IC
-(InternationalCoordinator). Ihre Aufgaben und Befugnisse sind in der Policy
-definiert.
 
+■ Probleme bei Gateway-Adressierung
 
-*EC
----
-abgekürzte Schreibweise für die diversen EchomailCoordinators. NEC, REC,
-ZEC. Aufgaben und Befugnisse sind in der Echopolicy geregelt.
+Wenn Sie eine Nachricht über einen Internet-Gateway erhalten, wandelt XP die Adresse
+in ein eigenes Format um. Beim Antworten wird das Format wieder zurückgewandelt. So
+würde z.B. die Adresse
+>>T
+  "pm at daisy.de" via Gateway 2:34/56.7 in "pm # daisy.de @ 2:34/56.7"
+<<T
+umgewandelt. Die Umwandlung geschieht "transparent", d.h. Sie sehen innerhalb von XP nur
+die Adressen im XP-Format, während im Netz nur die Originaladressen verwendet werden.
 
+Es gab in den vergangenen Monaten einige Hinweise darauf, daß die Rückkonvertierung
+der Adressen in einzelnen Fällen nicht funktioniert. Es ist nicht klar, ob dabei mit
+einer alten, fehlerhaften XP-Version gearbeitet wurde, oder ob tatsächlich noch ein
+Bug vorhanden ist. Falls dieser Fehler auftritt, bräuchten wir die folgenden
+Informationen, um die Ursache herauszufinden:
 
-3d / 4d Adresse
----------------
-eine normale Adresse besteht aus mindestens 3 Teilen. Nämlich Zone:Network/Node.
-Sofern noch eine Pointnummer dazukommt, spricht man von 4d (4-dimensionaler)
-Adressierung. Der Überwiegende Teil der heute verwendeten Software beherrscht
-4d-Adressierung.
+- vom Gateway-Betreiber die PKT-Datei, die die fehlerhafte Netmail
+  enthält
 
+- vom Absender der Nachricht die *Bezugsnachricht*, auf die er ge-
+  antwortet hat, und zwar im ZConnect-Pufferformat
 
-Adresse
--------
-eine Adresse setzt sich zusammen aus Zone, Network, Node und ggf. Point.
-Meistens kann man anhand des Network auch auf die Region schließen, dies
-muss aber nicht immer der Fall sein. Beispiel für eine Adresse:
-2:2480/60.0
-|  |   | |
-|  |   | +----- Point (0 = Boss)
-|  |   +------- Node
-|  +----------- Network (die ersten beiden Ziffern = Region)
-+-------------- Zone
-Zu beachten ist die Form mit ' :  /  . '
 
+■ lange Filelisten
 
-AKA
----
-Abkürzung für 'also known as' (auch bekannt als). Damit werden normalerweise
-weitere Adressen eines Systems bezeichnet.
+Bei langen Filelisten zeigt CrossPoint die Meldung "nicht genügend Speicher, um
+komplette Liste anzuzeigen" an, wenn nicht genügend EMS-Speicher vorhanden ist.
+XMS-Speicher wird für die Anzeige im Lister *nicht* genutzt.
 
 
-Backbone
---------
-(Rückgrat); Das System, auf dem - innerhalb eines bestimmten Bereiches - die
-Echomail zentral zusammenläuft. Also praktisch der 'Hauptechomailserver'.
+■ umfangreiche Requests
 
+CrossPoint kann nur so viele Dateien gleichzeitig "requesten", wie in die Eingabezeile
+passen (ca. 20 Stück). Wenn Sie mehr Dateien gleichzeitig anfordern möchten, müssen
+Sie den Request aufteilen und mehrmals anrufen.
 
-BackBoneRing (BBR)
-------------------
-Ähnlich dem Backbone, nur dass bei dieser Topologie die Echo- mail auf
-mehreren Hauptsystemen zusammenläuft, und zwischen diesen ausgetauscht wird.
-Also eine Art 'Zusammenschluss mehrerer kleiner Backbones'.
 
+■ viele AKAs
 
-Bombing Run
------------
-Geroutete Carbon Copies an eine Vielzahl von Empfängern oder direkte Netmail'bombardements'
-von einem Node an einen anderen. Bombing Runs werden in der Regel als excessively
-annoying behaviour empfunden, und können für den absendenden Node zum Ausschluss
-aus dem Fidonet führen.
+Es können nur so viele AKAs für einen Server verwendet werden, wie in das Eingabefeld
+bei /Edit/Boxen/Edit/Point passen (ca. 5-10 Stück).
 
 
-Boss (BossSystem)
------------------
-ein Boss ist ein Node mit Points.
+■ Crash Mail an Node und Point
 
+CrossPoint kann nicht gleichzeitig eine unversandte Crash Mail für einen Node und für
+einen Point dieses Nodes verwalten, wenn der Point eine eigene Telefonnummer hat,
+d.h. wenn die Mail an den Point nicht an den Node, sondern direkt an den Point
+zugestellt werden soll. Sie müssen zuerst die Mail(s) an einen von beiden schreiben
+und absenden, bevor Sie die Mail(s) an den anderen schreiben und absenden können -
+ansonst würden alle Mails entweder an den Node oder an den Point zugestellt.
 
-BTW
----
-(engl.) by the way - übrigens
 
+■ Anzeige im Mailer
 
-Bouncen
--------
-Zurücksenden von gerouteter Netmail an den Absender wegen Unzustellbarkeit.
+Durch Einbinden des externen Zmodems in XP 3.1 ist während der Datenübertragung nicht
+mehr zu erkennen, bei welcher Box angerufen wird. Außerdem wird keine Gesamt-Onlinezeit
+mehr angezeigt.
 
 
-Carbon Copy (CC:)
------------------
-Automatisches Verteilen einer Netmail an mehrere Empfänger. Damit muss eine
-Netmail, die an verschiedene Empfänger gehen soll, nur einmal geschrieben
-werden und jeder Empfänger erhält ein genaues Duplikat des Originals.
-(carbon copy = Durchschlag).
+D.  CrossPoint/Fido-Versionsgeschichte
+~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
+v2.0  (03.11.1992)
+o  erste offiziell freigegebene Fido-Version
 
-CM
---
-Continous Mail. Ein Nodelist-Flag. Zeigt an, dass das System in der Lage ist,
-24 Stunden am Tag Mail anzunehmen. (CM bedeuted nicht Crashmail und steht mit
-Crashmail auch nur indirekt in Zusammenhang.)
+v2.01 beta  (07.12.1992)
+o  Probleme mit Fido-Mailer + ZyXEL-Modems beseitigt
+o  Archiv- und Bild-Viewer funktionieren jetzt auch bei File
+   Attaches
+o  Beim Auswählen von Dateien aus Filelisten kann jetzt auch nach
+   links und rechts geblättert werden
+o  /Fido/Optionen/Standard-Brettempfänger
+o  ZFIDO fängt PKT-Fehler von TosScan ab
+o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Node-Adresse
+o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Paketpaßwort
+o  /Nachricht/Suchen/Spezial: Suchen nach Empf. von Brettnachrichten
+o  /Fido/Crash/alle
+o  Timinglisten-Befehle CRASHS, REQUESTS und CRASH (s. Kap. 3.4)
+o  Nodelisten-Auswahl beim Anlegen neuer User
+o  Sysop-Mode (s. Kap. 2.8)
+Bugfixes:
+o  Probleme bei EMSI-Uhrzeitsynchronisation + Netcall-Zeit-Berech-
+   nung beseitigt
+o  Ctrl-A am Ende von PM-Quotes beseitigt
+o  Nodelistenauswahl bei /Nachricht/Direkt funktioniert jetzt auch
+   dann, wenn nur ein Server eingetragen ist
+o  Korrektur bei Crash-Gebührenberechnung
+o  Mailer: Fehler bei Erreichen der maximalen Wählversuche beseitigt
+o  Fehler bei internat. Adresierung (Mail über Zonegates) beseitigt
+o  File-Attaches mit Umlauten im Dateiname
+o  Fehler im Nodelisten-Indizierer korrigiert
 
+v2.1  (24.12.1992)
+o  /XPoint/Import/Yuppie-Nachrichten
+o  /Config/Anzeige/Nachrichten/Fido-Empfänger anzeigen
+o  Brettnachrichten mit eigenem Empfänger werden farblich hervorgeh.
+Änderungen:
+o  Schnittstellen-Routinen des Fido-Mailers vollständig überarbeitet
+Bugfixes:
+o  3D-Adressierung (^aFMPT)
+o  Parameter /ips: und /user:
 
-Complaint (formal c., official c.)
-----------------------------------
-offizielle Beschwerde gegen einen anderen Node, wenn dieser gegen die Policy
-verstoßen hat, bzw. wenn sein Benehmen als 'excessively annoying' empfunden
-wurde.
+v2.14  (18.06.1993)
+o  ZFIDO überspringt fehlerhafte Nachrichten in defekten PKT-Dateien
+o  FOSSIL-Treiber-Unterstützung für Mailer (s. /Config/Modem/...)
+   [provisorisch: Aktivierung durch Datei "FOSSIL"; s. UPDATE.TXT]
+o  Verarbeitung erweiterter Nachrichtenpakete (Buchstabe statt Zif-
+   fer als letztes Zeichen)
+o  Dateien mit gleichem Namen werden nicht mehr überschrieben, son-
+   dern umbenannt oder übersprungen (falls identisch)
+Bugfixes
+o  Mailer erkennt jetzt (endlich) auch "CARRIER" statt "CONNECT"
+o  Mailer-Aufhänger bei bestimmten 2400er-Modems beseitigt
+o  Baudrate 115.200 sollte jetzt funktionieren
 
+v2.15 beta  (03.08.1993)
+o  IRQ 8-15
+o  Crash Mails per AutoVersand (s. Kap. 3.4)
+o  File Request per Mail bzw. AutoVersand (s. Kap. 3.3)
+o  /Fido/Optionen/leere_Nachrichten_löschen
+o  Areafix-Befehle "Unlinked" und "Help"
+o  Diffs werden auch beim manuellen Einbinden automatisch entpackt
+o  Farbeinstellung für Mailer
+o  /Fido/Crash zeigt zusätzliche Informationen an
+o  4D-Pointlisten (s. /Fido/Optionen und FIDO.TXT)
+o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Erw.Paketdateinamen
+o  optionale Domainangabe bei Edit/Boxen/Edit/Namen
+o  Crash-Boxkonfiguration (s. Kap. 3.2)
+o  Pakete für mehrere AKAs mit einem Anruf verschicken (s. Kap. 2.5)
+o  AKA-Einstellung bei /Fido/Optionen entfällt
+o  Origin ist jetzt brettweise einstellbar
+o  /Fido/File_Areas
+Bugfixes
+o  3D-Adressierung (Pointnummer im Packet-Header)
+o  "Node-statt-Point"-Einstellung
+o  Requests werden durch Crashs an gleiche Box nicht mehr gelöscht
+o  bei AUTOEXEC-File-Attaches wird nicht mehr der Editor aufgerufen
+o  Autoversand-Fileattaches
+o  Eingangsfilter wird auch dann aufgerufen, wenn keine Nachrichten
+   vorhanden sind
+o  Fehler bei doppelten, langen Nodelisten-Einträgen behoben
+o  korrekte CR/LF-Wandlung in eingehenden Nachrichten
 
-Crash (Crashmail)
------------------
-ist Netmail, die direkt an den Ziel-Node gesendet wird.
-Vorteil: schnell, sicher.
-Nachteil: teuer.
+v2.92 beta  (07.11.1993)
+o  Auswertung von TIC-Files
+Bugfixes:
+o  Mailer-Ausstieg bei sehr vielen AKAs beseitigt
+o  korrekte Gebührenberechnung bei abgebrochenem Netcall
 
+v2.93 beta  (13.12.1993)
+o  ausgehende Nachrichten erhalten jetzt generell ein Kill/Sent-Flag
+   (hoffentlich geht das gut..)
+o  Dateinamenratefunktion bei F3-Requestfunktion verbessert
+Bugfixes:
+o  mehrere AKA-Pakete mit einem Anruf: Fehler bei File Attaches, bei
+   ungepackter Übertragung und bei Crash-Anrufen behoben
 
-Crossposting (X-posting, XC:)
------------------------------
-Automatisches Verteilen einer Nachricht in mehreren Areas. Sollte nur sehr
-sparsam verwendet werden, da unnötige XC:'s in der Regel Unmut bei den
-Empfängern hervorrufen.
+v3.0  (22.03.1994)
+o  /Fido/Optionen/TIC-Files automatisch auswerten
+o  Eigene Crash-Box-Konfiguration für ISDN (99:99/98)
+o  pmCrypt-Codierung (nur ASCII)
+Bugfixes:
+o  Fehler in Dateinamenratefunktion beseitigt
 
+v3.02  (21.04.1994)
+o  seltenes Problem bei Crash-Gebührenberechnung beseitigt
+o  Fehler beim Bestellen eines markierten File-Echos behoben
+o  Bessere Zeichensatz-Unterstützung (FSC-0054)
 
-Downlink
---------
-System, an das Msgs weitergeleitet und von dem Msgs geschickt werden. Points
-sind zwar eigentlich Downlinks, werden aber selten so bezeichnet.
+v3.03  (23.07.1994)
+   [Version 3.03 existiert nur als Fido-Modul! Das Hauptprogramm
+    hat weiterhin die Nummer 3.02.]
+o  File-Attaches erhalten "Kill-File/Sent-Flag"
+o  Adreßkonvertierung für Internet-Gateways
+Bugfixes
+o  Crash-Recovery funktioniert jetzt auch bei Netcalls
+o  diverse Bugfixes im Nachrichtenkonvertierer
 
+v3.04  (08.08.1994)
+Folgende Fehler von v3.03 wurden behoben:
+o  ZFIDO: Fehler bei Internet-Adreßkonvertierung
+o  XP-FM: Fehler beim Umbenennen von bereits vorhandenen Dateien
 
-Dupe
-----
-Nachrichten, die aufgrund eines technischen Fehlers mehrfach verteilt werden.
-(von 'duplicate').
+v3.06  (29.09.1994)
+o  Fehler bei Internet-Adreßkonvertierung behoben
+o  Notwendigkeit des "Mitsendens von leeren Paketen" beseitigt
+o  FOSSIL-Handling verbessert
+o  bei Netcallabbruch werden keine Dateien mehr mehrfach versandt
+o  Wartezeit für empfangene Dateien von 1,5 auf 3 Minuten verdop-
+   pelt, um Probleme bei langdauernden File Requests zu vermeiden
 
 
-Echomail
---------
-sind öffentliche Nachrichten, die in sog. Echomail-Areas ausgetauscht werden
-und für jeden Bezieher dieser Area lesbar sind.
+* = Änderung, + = Neues Feature, ! = Bugfix, # = interne Änderung
+
+v3.1  (24.09.1995)
+*  Nodelistenverwaltung komplett überarbeitet (s. Kap. 3.1):
++    /Fido/Nodelisten/Verwalten
++    Verarbeitung beliebiger Diffs und sonstiger Update-Dateien
++    Unterstützung des FrontDoor-Pointlistenformats
++  /Fido/Nodelisten/Durchsuchen
+!  Fehler beim Verarbeiten von ge"TIC"ten SFX-Archiven behoben
++  Schalter "d'Bridge-Areafix" bei /Edit/Boxen/Edit/Fido
++  zurückgestellte File Requests (s. Kap. 3.3)
++  Origin-Shuffler (s. Kap. 2.4)
+!  Probleme mit langen Internet-Adressen behoben
+*  Mailer komplett überarbeitet (bereits als v3.07beta verfügbar):
+*    PD-Zmodem als externes Zmodem eingebunden; dadurch unzählige
+     Bugs im Zmodem-Protokoll beseitigt
++    /Edit/Boxen/Edit/Point: Zmodem-Optionen
+#  Usenet-Nachrichtenverkettung (ORIGID -> ORIGREF)
+!  Mitsenden von Nachrichtenpaketen bei Stammbox-Requests
+*  maximal pro Anruf verschickbare Dateien von 100 auf 500 erhöht
++  PGP-Codierung
++  Weiterleiten von File Attaches
+!  diverse Bugs aus der Zwischenversion "3.07 beta" des Fido-Mailers
+   beseitigt
+
+v3.11 beta  (03.11.1995)
+!  Mailer umgeht SMC-Chipsatz-Fehler -> Hänger beseitigt
+!  Gebührenberechnung funktioniert auch, wenn Modem CARRIER meldet
+
+v3.11  (09.04.1996)
+!  Fehler bei Nachricht/Suchen/User behoben
+!  Längenbegrenzung im Origin-Shuffler
+!  Filearea-Besteller kommt mit Areas zurecht, die mit "0" beginnen
+!  Zmodem: Hochschalten der Blockgröße
+!  Fido/Nodelisten/Durchsuchen: Independent Nodes (z.B. 2:24/...)
+*  Brettmanager ignoriert "*" am Beginn von Areanamen
+!  lange Internet-Adressen werden beim Anlegen/Editieren von Usern
+   nicht mehr abgeschnitten
+!  Mailer: Reihenfolge der Zmodem-Optionen korrigiert
+!  lange Nodeadressen aus Nodelisten werden nicht mehr abgeschnitten
+*  Anzahl der Gebührenzoneneinträge erhöht
+!  Fehler beim Zurückstellen von Requests behoben
+!  Schaltjahrfehler bei Nodediffs behoben
++  Fido/Optionen: Via-Zeilen
++  PGP-Signatur ("G" im Sendefenster)
+!  mehrere Korrekturen und Verbesserungen beim EMSI-Handshake
+!  Fehler bei Nodelist-Suche nach Telefonnummer behoben
+
+v3.12  (12.12.1999)
+!  Pentium-II-Fix
+
+v3.20/OpenXP (05.08.2000 - 01.01.2001)
++  Anzeige des Nodestatus bei File Requests
++  Anzeige der Tarifzone im Mailer bei Crashs
++  /Fido/Crash: Anruf bei mehreren markierten Nodes/Points
++  Nodelist-Updates bei Sysopmode-Netcalls
++  neue ISDN-Nodelistenflags werden erkannt
+*  Pointpaßwörter mit mehr als 8 Zeichen (nur bei EMSI)
+*  /Wartung/Server-Wechsel berücksichtigt Fido-Adressen bei
+   /Edit/Gruppen
+*  Tickfile-Auswertung von TK*.TIC auf *.TIC umgestellt
+*  Requestfunktion im Lister komplett ersetzt, um Namenserkennung zu
+   verbessern
+!  Empfangsbestätigungen dürfen keine Empfangsbestätigung anfordern
+!  FILE_ID.DIZ wird beim Einlesen von gepackten Filelisten ignoriert
+!  ZFIDO: Ausstieg bei Nachrichten mit sehr vielen VIA-Zeilen
+          behoben
+!  Fehler bei Eingabe ähnlicher AKA-Adressen behoben
+!  Ausstieg bei /Fido/File_Areas/Abbstellen in leerem Brett behoben
+!  neu angelegte Bretter oder User bekamen als Serverbox immer die
+   Pollbox zugewiesen
+*  Nodeinformation auf <Alt N> komplett überarbeitet
+     Platz für mehr Flags
+     Nodestatus
+     Anzeige der E-Mail-Adresse (falls vorhanden)
++  bei der Anzeige der Ergebnisse des Nodelistbrowsers
+   (Fido/Nodelisten/Durchsuchen) kann man über "Info" die Nodeinfo
+   (entspricht <Alt N>) anzeigen lassen
++  Suchwörter für Filelisten werden jetzt auch als ganze Wörter,
+   nicht nur als Teil betrachtet
+
+v3.21/FreeXP  (30.09.2005)
+*  Das FIDO-Modul ist ab CrossPoint/FreeXP v3.21 fester Bestandteil
+   von FreeXP. Daher keine getrennte Versionsgeschichte mehr.
+*  Dokumentation  überarbeitet
+
+>>|
+v3.40/FreeXP  (xx.xx.200x)
+*  Dokumentation  überarbeitet
+<<|
+
+
+Glossar
+═══════
+Der folgende Text beschreibt die am häufigsten im FidoNet verwendeten Abkürzungen und
+Begriffe. Er stammt von Andy Kreuzer @ 2:2480/60, zusätzliche Unterstützung zum
+Fido-Netz allgemein finden Sie im Echo FIDOGUIDE.GER.
+[rev.19, apr 95]
+[correction by Christian Faulhammer, mar 2000]
+>>% Hinweis───────────────────────────────────────────────────────────┐
+    │ >>O oder >>o schaltet den Pseudoblocksatz aus, was für solche   │
+    │ Listen mit kurzen Absätzen als geeignetere Darstelung erscheint.│
+<<% └─────────────────────────────────────────────────────────────────┘
+
+>>O
+
+*C
+++3 Abgekürzte Schreibweise für die diversen Coordinators des FidoNet. NC (Network
+Coordinator), RC (Region Coordinator), ZC (Zone Coordinator), IC (International
+Coordinator). Ihre Aufgaben und Befugnisse sind in der Policy definiert.
+
+*EC
+++3 Abgekürzte Schreibweise für die diversen EchomailCoordinators des FidoNet.
+NEC, REC, ZEC. Aufgaben und Befugnisse sind in der Echopolicy geregelt.
+
+3d / 4d Adresse
+++3 Eine normale Fido-Adresse besteht aus mindestens drei Teilen, nämlich
+Zone:Network/Node. Sofern noch eine Pointnummer dazukommt, spricht man von 4d
+(4-dimensionaler) Adressierung. Der überwiegende Teil der heute verwendeten Software
+beherrscht 4d-Adressierung.
+
+Adresse
+++3 Eine Adresse im Fidonet setzt sich zusammen aus Zone, Network, Node und ggf.
+Point. Meistens kann man anhand des Network auch auf die Region schließen, dies muß
+aber nicht immer der Fall sein. Beispiel für eine Adresse:
+   2:2480/60.0
+   |  |   | |
+   |  |   | +----- Point (0 = Boss)
+   |  |   +------- Node
+   |  +----------- Network (die ersten beiden Ziffern = Region)
+   +-------------- Zone
+
+++3 Zu beachten ist die Form mit : / .
 
+AKA
+++3 Abkürzung für also known as (auch bekannt als). Im FidoNet werden damit
+normalerweise weitere Adressen einer BBS bezeichnet.
+
+Backbone
+++3 (Rückgrat); Ein Server, auf dem - innerhalb eines bestimmten Bereiches - Mail
+oder öffentliche Nachrichten zentral zusammenlaufem.
+
+BackBoneRing (BBR)
+++3 FidoNet: Ähnlich dem Backbone, nur daß bei dieser Topologie die Echomail auf
+mehreren Hauptsystemen zusammenläuft, und zwischen diesen ausgetauscht wird. Also
+eine Art "Zusammenschluß mehrerer kleiner Backbones".
+
+Bombing Run
+++3 Geroutete Carbon Copies an eine Vielzahl von Empfängern oder direkte Netmail-"Bombardements"
+von einem Node an einen anderen. Bombing Runs werden in der Regel als excessively annoying
+behaviour empfunden, und können für den absendenden Node zum Ausschluß aus dem Fidonet führen.
+
+Boss (BossSystem)
+++3 Ein Boss ist ein Node mit Points.
+
+BTW
+++3 (engl.) by the way - übrigens
+
+Bounce
+++3 Zurücksenden einer unzustellbaren Nachricht.
+
+CC
+++3 Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfänger.
+
+CM
+++3 Continous Mail. Ein Nodelist-Flag. Zeigt an, daß die BBS in der Lage ist,
+24 Stunden am Tag Mail anzunehmen. (CM bedeuted nicht Crashmail und steht mit
+Crashmail auch nur indirekt in Zusammenhang.)
+
+Complaint (formal c., official c.)
+++3 Offizielle Beschwerde gegen einen anderen Node, wenn dieser gegen die Policy
+verstoßen hat, bzw. wenn sein Benehmen als 'excessively annoying' empfunden
+wurde.
+
+Crash (Crashmail)
+++3 Netmail, die direkt an den Ziel-Node gesendet wird. Vorteil: schnell, sicher.
+Nachteil: teuer.
+
+Crossposting (X-posting, XC:)
+++3 Öffentliche Nachricht in mehreren Diskussionsforen, die physikalisch nur
+einmal übertragen wird. Sollte nur sehr sparsam verwendet werden.
+
+Downlink
+++3 BBS, an die Nachrichten weitergeleitet und von der Nachrichten geschickt werden.
+Points sind zwar eigentlich Downlinks, werden aber selten so bezeichnet.
+
+Dupe
+++3 Nachrichten, die aufgrund eines technischen Fehlers mehrfach verteilt werden.
+(von duplicate)
+
+Echomail
+++3 Bezeichnung für öffentliche Nachrichten, die in sog. Echomail-Areas ausgetauscht
+werden und für jeden Bezieher dieser Area lesbar sind.
 
 Echopolicy (Echopol, EP1)
--------------------------
-die Echopolicy (derzeit aktuell v.1) regelt alles, was mit Echomail zu tun
+++3 Die Echopolicy (derzeit aktuell v.1) regelt alles, was mit Echomail zu tun
 hat. Sie ergänzt die Worldpolicy.
 
-
 EMSI
-----
-Electronic Mail Standard Identification. Ein Verfahren, mit dem Mailer
-untereinander die Informationen austauschen, die zum Aufbau einer Session
-nötig sind.
-
+++3 Electronic Mail Standard Identification. Ein Verfahren, mit dem Fido-Mailer
+untereinander die Informationen austauschen, die zum Aufbau einer Session nötig sind.
 
 Excessively annoying behaviour (EAB, XAB)
-----------------------------------------
-übermäßig störendes Benehmen anderen Nodes gegenüber. Kann zum Ausschluss
-aus dem FidoNet führen.
-
+++3 Übermäßig störendes Benehmen anderen Nodes gegenüber. Kann zum Ausschluß aus dem FidoNet
+führen.
 
 Excommunication
----------------
-Ausschluss eines Nodes aus dem FidoNet aufgrund eines Verstoßes gegen die
-Policy.
-
+++3 Ausschluß eines Nodes aus dem FidoNet aufgrund eines Verstoßes gegen die Policy.
 
 Fakenet
--------
-ein Fakenet ist eine nach Fido-Struktur aufgebaute Adresse, die ein Boss für
+++3 Ein Fakenet ist eine nach Fido-Struktur aufgebaute Adresse, die ein Boss für
 seine Points verwendet, sofern die verwendete Software keine 4d-Adressierung
 beherrscht.
 
-
 FAQ
----
-frequently asked questions. Fragen, die immer wieder gestellt werden, werden
-mit den Antworten in einem Text zusammengefasst. Dieser wird dann regelmäßig
-veröffentlicht.
-
+++3 Frequently Asked Questions - eine Sammlung von häufig gestellten Fragen und
+Antworten darauf zu einem bestimmten Thema.
 
 Fido-ABC
---------
-Infos über's FidoNet (nicht nur) für Einsteiger. Ist als FIDO-ABC.ARJ bei
-vielen Systemen per Download/FileRequest oder auf Anfrage auch in FIDOGUIDE.GER
-erhältlich.
-
+++3 Infos über's FidoNet (nicht nur) für Einsteiger. Ist als fido-abc.arj bei
+vielen BBS per Download/FileRequest, über http://www.was-ist-fido.de/doks/fido-abc.txt oder
+auf Anfrage auch in FIDOGUIDE.GER erhältlich.
 
 FidoNet
--------
-ein Zusammenschluss von derzeit etwa 20.000 Nodes, die untereinander meist in
-hierarchischer Topologie Netmail und Echomail austauschen und dadurch weltweit
-Kontakte und Informationsaustausch zwischen Usern ermöglichen. Die Zahl der
-über FidoNet erreichbaren User ist nicht einmal annäherungsweise schätzbar,
-da die meisten Nodes Mailboxen betreiben, deren Useranzahl höchst unterschiedlich
-ist, und da es ungezählte Gateways in sehr viele andere Netze gibt.
-
+++3 Das älteste und größte Hobbycomputernetz; ein Zusammenschluß von derzeit etwa
+20.000 Servern (Nodes), die untereinander meist in hierarchischer Topologie
+Nachrichten (Netmail und Echomail) austauschen und dadurch weltweit Kontakte und
+Informationsaustausch zwischen Nutzern ermöglichen. Die Zahl der über FidoNet
+erreichbaren Nutzer ist nicht einmal annäherungsweise schätzbar, da die Server eine
+höchst unterschiedliche Anzahl Nutzer haben, und es ungezählte Übergänge ( Gateways)
+in sehr viele andere Netze gibt.
 
 FidoNews / Fnews
-----------------
-Die 'Fido-Zeitung' (in englischer Sprache). Erscheint wöchentlich und
-beinhaltet Beiträge zu allen möglichen Themen. Die Themen sind nicht
-zwangsläufig auf Fido beschränkt. Einfach mal reinschauen.
-
+++3 Die "Fido-Zeitung" (in englischer Sprache). Erscheint wöchentlich und beinhaltet
+Beiträge zu allen möglichen Themen. Die Themen sind nicht zwangsläufig auf Fido beschränkt.
+Einfach mal reinschauen: http:// www.fidonews.org/
 
 Fileecho
---------
-Eine (abstrakte) 'Area', in der anstelle von Echomail Files verteilt werden.
-Steht mit Fido nur insofern in Zusammenhang, als dass viele Fido-Nodes auch
-Fileechos anbieten. Im Gegensatz zu Echoareas werden Files in Fileechos i.d.R.
-nur von bestimmten Stellen aus eingespeist. (vom Konzept her also eher an
-Groupmail angelehnt).
-
+++3 Eine (abstrakte) Area, in der anstelle von Echomail Files verteilt werden. Steht
+mit Fido nur insofern in Zusammenhang, als daß viele Fido-Nodes auch Fileechos
+anbieten. Im Gegensatz zu Echoareas werden Files in Fileechos i.d.R. nur von bestimmten
+Stellen aus eingespeist. (vom Konzept her also eher an Groupmail angelehnt).
 
 Flame
------
-Nachricht mit beleidigendem Inhalt. Können, wenn sie in einer Echomail-Area
-geschrieben werden, zum Ausschluss aus der Area führen. Sollten auch in
-Netmail vermieden werden. (einfachstes Hausmittel zur Vermeidung: langsam
-bis Hundertausend zählen, wenn die Wut danach noch nicht verraucht ist,
-erstmal drüber schlafen.)
-
+++3 Nachricht mit beleidigendem Inhalt. Sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
+(Einfachstes Hausmittel zur Vermeidung: langsam bis Hundertausend zählen, wenn die
+Wut danach noch nicht verraucht ist, erstmal drüber schlafen.)
 
 Footer
-------
-siehe Signature.
-
+++3 siehe Signature.
 
 FOSSIL
-------
-Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer; Low-Level Treiber für die serielle
-Schnittstelle. Wird von nahezu allen (DOS-)Mailern benötigt. Gängige Fossils:
-X00.SYS und BNU.COM
-Aber auch ein Begriff für ein Programm, das einer Software (z.B. CrossPoint)
-die ISDN-Karte als Modem vorspielt. Beliebt und bekannt ist vor allem cFos.
-
+++3 Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer; DOS-Treiber für die serielle
+Schnittstelle. Wird von vielen DOS-DFÜ-Programmen benötigt. Gängige FOSSILs: X00.SYS
+und BNU.COM. FOSSIL wird auch als Treiber für andere Übertragungsmedien (z.B. ISDN)
+verwendet. (z.B. cFos)
 
 FSC
----
-Vorschläge für technische Verfahrensweisen. Vorstufe zum FTS. Kann von jedem
-erstellt werden. Werden auch oft schon verwendet, bevor ein FSC zum FTS
-gemacht wird, da es sich dabei meist um einen sehr langwierigen Prozess
-handelt. Stellt allerdings keine 'Normung' wie die FTS dar.
-
+++3 Vorschläge für technische Verfahrensweisen. Vorstufe zum FTS. Kann von jedem
+erstellt werden. Werden auch oft schon verwendet, bevor ein FSC zum FTS gemacht wird,
+da es sich dabei meist um einen sehr langwierigen Prozeß handelt. Stellt allerdings
+keine "Normung" wie die FTS dar.
 
 FTS
----
-FidoNet Technical Standard. Legen verbindlich die technischen Anforderungen
+++3 FidoNet Technical Standard. Legen verbindlich die technischen Anforderungen
 an Fido-Software fest. Werden vom FTSC in Kraft gesetzt.
 
-
 FTSC
-----
-FidoNet Technical Standard Comitee. Setzt sich zusammen aus Programmierern
-von FidoNet-Software. Verabschiedet FTS' und nimmt FSC's entgegen.
-
+++3 FidoNet Technical Standard Comitee. Setzt sich zusammen aus Programmierern
+von FidoNet-Software. Verabschiedet FTSs und nimmt FSCs entgegen.
 
 Gateway
--------
-Übergang von einem Netz in ein Anderes (z.B. FidoNet <-> MausNet).
-
+++3 Übergang zwischen zwei Netzen (z.B. FidoNet <-> MausNet).
 
 Groupmail
----------
-ein Konzept der Echomailverteilung, bei dem die einzelnen Nachrichten zuerst
+++3 Ein Konzept der Echomailverteilung, bei dem die einzelnen Nachrichten zuerst
 an einen Moderator geschickt werden, der sie dann selektiert und ausgewählte
-Nachrichten in die Area einspeist. Die Einführung von Groupmail ist im
-FidoNet bisher aus verschiedenen Gründen bereits mehrmals gescheitert.
-
+Nachrichten in die Area einspeist. Die Einführung von Groupmail ist im FidoNet
+bisher aus verschiedenen Gründen bereits mehrmals gescheitert.
 
 Hatch / hatchen
---------------
-Bezeichnung für das Einspeisen einer Datei in ein Fileecho.
-
+++3 Bezeichnung für das Einspeisen einer Datei in ein Fileecho.
 
 Host
-----
-die oberste Ebene in einem Network. Nimmt Netmail für das Network an und
-leitet sie an die entsprechenden Hubs weiter.
-
+++3 Ein Server, insbesondere im Internet. Im FidoNet: Die oberste Ebene in einem
+Network. Nimmt Netmail für das Network an und leitet sie an die entsprechenden Hubs
+weiter.
 
 Hub
----
-ein Hub ist die nächste Ebene in der Struktur des FidoNet. An einen Hub sind
-mehrere Nodes angeschlossen, er übernimmt für die angeschlossenen Nodes die
-Aufgaben eines Netmail-Verteilers.
-
+++3 Ein Hub ist die nächste Ebene in der Struktur des FidoNet. An einen Hub sind
+mehrere Nodes angeschlossen, er übernimmt für die angeschlossenen Nodes die Aufgaben
+eines Netmail-Verteilers.
 
 I-GATE (I/O-Gate)
-----------------
-Regional Inbound Gateway; zentrale Stelle für den Austausch von Netmail mit
-anderen Regions. Netmail für andere Regions wird also ans eigene I-GATE
-geroutet von dort an die I-GATES der verschiedenen Regions übertragen. Die
-Benutzung von IGATES ist natürlich optional.
-
+++3 Regional Inbound Gateway; zentrale Stelle für den Austausch von Netmail mit
+anderen Regions. Netmail für andere Regions wird also ans eigene I-GATE geroutet von
+dort an die I-GATES der verschiedenen Regions übertragen. Die Benutzung von IGATES
+ist natürlich optional.
 
 IMHO
-----
-Abkürzung für 'in my humble opinion' (meiner bescheidenen meinung nach)
-oder auch 'in my honest opinion' (meiner ehrlichen meinung nach).
-
+++3 Abkürzung für in my humble opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) oder
+auch in my honest opinion (meiner ehrlichen Meinung nach).
 
 Kludgelines (Kludges)
-----------------------
-optionale Steuer-/Verarbeitungsanweisungen im Messagetext, die nötig wurden,
+++3 Optionale Steuer-/Verarbeitungsanweisungen im Messagetext, die nötig wurden,
 um neue Möglichkeiten nutzen zu können, die im ursprünglichen Format einer
 Message nicht berücksichtigt waren. (z.B. FMPT, TOPT, CHRS, ...)
 
-
 Magicnames (Magic)
-------------------
-ein Magicname ist ein einfach zu merkender Name, der bei einem Request
-verwendet werden kann um ein bestimmtes File anzufordern. Die gängigsten
-Magics sind 'FILES' und 'NEW' oder 'NEWFILES'. Mit 'FILES' erhält man bei
-den meisten Systemen eine Liste aller requestbaren Dateien, 'NEWFILES' bringt
-normalerweise eine Liste aller neuen Dateien, die beim Zielsystem verfügbar
-sind. Die Magics werden vom jeweiligen Sysop vergeben und sind (bis auf obige
-Ausnahmen, die einen Quasi-Standard darstellen) sehr unterschiedlich. Allerdings
-ist kein Sysop verpflichtet, Magics einzurichten.
-
+++3 Ein Magicname ist ein einfach zu merkender Name, der bei einem Request verwendet
+werden kann um ein bestimmtes File anzufordern. Die gängigsten Magics sind FILES und
+NEW oder NEWFILES. Mit FILES erhält man bei den meisten Systemen eine Liste aller
+requestbaren Dateien, NEWFILES bringt normalerweise eine Liste aller neuen Dateien,
+die beim Zielsystem verfügbar sind. Die Magics werden vom jeweiligen Sysop vergeben und
+sind (bis auf obige Ausnahmen, die einen Quasi-Standard darstellen) sehr unterschiedlich.
+Allerdings ist kein Sysop verpflichtet, Magics einzurichten.
 
 Mailer
-------
-ein Mailer ist ein Programm, das es dem Benutzer ermöglicht, mit anderen
-Mailern automatisch Verbindung aufzunehmen und Nachrichten und/oder Files
-auszutauschen. Gängige Mailer sind zur Zeit: Binkley Term, FrontDoor,
-Xenia, T-Mail.
-
+++3 Ein Programm, das es dem Benutzer ermöglicht, mit anderen Mailern automatisch
+Verbindung aufzunehmen und Nachrichten und/oder Files auszutauschen. Gängige Mailer
+sind zur Zeit: Binkley Term, FrontDoor,Xenia, T-Mail.
 
 Mailprocessor (Echomailprocessor, Tosser)
------------------------------------------
-sortiert die neu angekommenen Messages in die Messagebase (tossen) und
-bereitet die eigenen Messages zum Versenden vor (scannen). Derzeit verbreitete
-Tosser: Scantoss, Tosscan, Imail, Fmail, Fastecho, u.v.a.
-
+++3 Sortiert die neu angekommenen Messages in die Messagebase (tossen) und bereitet
+die eigenen Messages zum Versenden vor (scannen). Derzeit verbreitete Tosser: Scantoss,
+Tosscan, Imail, Fmail, Fastecho, u.v.a.
 
 Mail-Only (MO)
---------------
-Mail-Only Systeme sind Nodes, die keine Mailbox betreiben, sondern nur aus
-einem Mailer bestehen. Anrufe von Online-Usern bei solchen Systemen sind
-deshalb zwecklos.
-
+++3 Mail-Only Systeme sind Nodes, die keine BBS betreiben, sondern nur aus einem Mailer
+bestehen. Anrufe von Online-Usern bei solchen Systemen sind deshalb zwecklos.
 
 Moderator
----------
-achtet darauf, dass in 'seiner' Echomail-Area die Rules eingehalten werden.
-Bei Verstößen kann er den Ausschluss des betreffenden Nodes von der Area
+++3 Ein Moderator achtet darauf, daß in "seiner" Echomail-Area die Rules eingehalten
+werden. Bei Verstößen kann er den Ausschluß des betreffenden Nodes von der Area
 veranlassen.
 
-
 Netmail (Matrix)
-----------------
-Netmails sind nicht-öffentliche Nachrichten die von einem User an einen
-anderen gerichtet sind. Sie sind nicht privat, da jeder Node, der die Netmail
-routet, sie theoretisch lesen kann.
-
+++3 Netmails sind nicht-öffentliche Nachrichten die von einem User an einen anderen
+gerichtet sind. Sie sind nicht privat, da jeder Node, der die Netmail routet, sie
+theoretisch lesen kann.
 
 Network (Net)
--------------
-ein Network ist ein Zusammenschluss von Nodes. Gemäss Policy sollte ein
-Network einen bestimmten geographischen Bereich abdecken. Jedes Network
-besteht aus einem Host, Hubs je nach Bedarf, und einer unterschiedlichen
-Anzahl von Nodes. In Deutschland gibt es derzeit (März 2000) etwa 30 Networks.
-
+++3 Ein Network ist ein Zusammenschluß von Nodes. Gemäß Policy sollte ein Network
+einen bestimmten geographischen Bereich abdecken. Jedes Network besteht aus einem
+Host, Hubs je nach Bedarf, und einer unterschiedlichen Anzahl von Nodes. In
+Deutschland gibt es derzeit (März 2000) etwa 30 Networks.
 
 Node
-----
-ein Node ist unterste Ebene in der Struktur des FidoNet. Points eines Node
-sind zwar von der Art der Adressierung noch unter dem Node einzuordnen,
-jedoch sind sie nicht Bestandteil des FidoNet, sondern, ebenso wie User,
-Teilnehmer.
+++3 Ein Node ist unterste Ebene in der Struktur des FidoNet. Points eines Node
+sind zwar von der Art der Adressierung noch unter dem Node einzuordnen, jedoch sind
+sie nicht Bestandteil des FidoNet, sondern, ebenso wie User, Teilnehmer.
 
 
 Nodelist
---------
-die Nodelist ist das 'Telefonbuch' des FidoNet. In ihr sind die Telefonnummern
-und FidoNet-Adressen aller Nodes weltweit aufgeführt. Die Nodelist (oder ein
-Auszug daraus) wird vom Mailern benötigt, um mit anderen Systemen Kontakt
-aufnehmen zu können.
+++3 Die Nodelist ist das "Telefonbuch" des FidoNet. In ihr sind die Telefonnummern
+und FidoNet-Adressen aller Nodes weltweit aufgeführt. Die Nodelist (oder ein Auszug
+daraus) wird vom Mailern benötigt, um mit anderen Systemen Kontakt aufnehmen zu können.
 Nodelisteinträge:
-Okt. 86 ~ 1.200
-Aug. 89 ~ 6.100
-Mar. 90 ~ 7.000
-Jan. 92 ~14.000
-Okt. 92 ~19.000
-Jan. 93 ~21.500
-Mai  93 ~24.400
-Jan. 94 ~29.000
-Nov. 94 ~35.000
-Mar. 95 ~38.000
-Mar. 2000 ~20.000
 
-
-Offline Reader (QWK-Reader)
---------------
-sind Programme, die es einem Onlineuser ermöglichen, sich Messages aus den
-verfügbaren Areas online zu komprimieren und anschliessend zu übertragen,
-sowie von ihm geschriebene Messages an die Box zu schicken.
-Vorteil: Installations eines Points ist nicht nötig.
-Nachteil: längere Onlinezeit, Messages sind evtl. unvollständig
+>>FF
+>>N Nodelisteinträge
+   ┌──────────┬────────┐
+   │Okt. 1986 │~1.200  │
+   │──────────│────────│
+   │Aug. 1989 │~6.100  │
+   │──────────│────────│
+   │Mar. 1990 │~7.000  │
+   │──────────│────────│
+   │Jan. 1992 │~14.000 │
+   │──────────│────────│
+   │Okt. 1992 │~19.000 │
+   │──────────│────────│
+   │Jan. 1993 │~21.500 │
+   │──────────│────────│
+   │Mai 1993  │~24.400 │
+   │──────────│────────│
+   │Jan. 1994 │~29.000 │
+   │──────────│────────│
+   │Nov. 1994 │~35.000 │
+   │──────────│────────│
+   │Mär. 1995 │~38.000 │
+   │──────────│────────│
+   │Mär. 2000 │~20.000 │
+   └──────────┴────────┘
 
 
-Off Topic (ot)
----------
-eine Nachricht oder ein Teil einer Nachricht, die vom Thema her nicht in die
-Area passt, in die sie geschrieben wurde.
-
+Offline Reader (QWK-Reader)
+++3 Offline Reader sind Programme, die es einem Onlineuser ermöglichen, sich Messages
+aus den verfügbaren Areas online zu komprimieren und anschließend zu übertragen sowie
+von ihm geschriebene Messages an die Box zu schicken. Vorteil: Installations eines Points
+ist nicht nötig. Nachteil: längere Onlinezeit, Messages sind evtl. unvollständig
+
+Off Topic (OT)
+++3 Eine Nachricht oder ein Teil einer Nachricht, die vom Thema her nicht in das
+Diskussionsforum paßt, in die sie geschrieben wurde. Gegenteil: On Topic (OT)
 
 Policy (Worldpolicy, P4)
-------------------------
-die Policy (derzeit aktuell: v. 4.07) stellt quasi die 'Satzung' des FidoNet
+++3 Die Policy (derzeit aktuell: v. 4.07) stellt quasi die 'Satzung' des FidoNet
 dar.
 
-
 Point
------
-ein Point ist ein User, der sich seine Nachrichten mit Hilfe eines Mailers von
+++3 Ein Point ist ein User, der sich seine Nachrichten mit Hilfe eines Mailers von
 seinem Boss abholt und sie zuhause in Ruhe liest und beantwortet. Die Bezeichnung
-'Point' kommt von der Art der Adressierung. Er bekommt eine eigene Pointnummer,
+"Point" kommt von der Art der Adressierung. Er bekommt eine eigene Pointnummer,
 die, getrennt durch einen Punkt, an die Adresse des Boss gehängt wird.
 
-
 Poll (pollen)
--------------
-ist der automatische Austausch von Nachrichten. Die Nachrichten liegen (meist
-in komprimierter Form) beim Zielsystem zur Abholung bereit ('auf hold').
+++3 Ist der automatische Austausch von Nachrichten. Die Nachrichten liegen (meist
+in komprimierter Form) beim Server zur Abholung bereit ('auf hold').
 
 
 Quote, quoten
--------------
-Zitat, zitieren von Teilen einer Nachricht, auf die man sich bei einer Antwort
-bezieht. In der Regel werden sie mit einem '>' am Zeilenanfang markiert.
-
+++3 Neudeutsch für: Zitat, zitieren von Teilen einer Nachricht, auf die man sich
+bei einer Antwort bezieht. In der Regel werden sie mit einem > am Zeilenanfang
+markiert. Siehe: http://learn.to/quote/
 
 Region
-------
-eine Region ist in Europa i.d.R. identisch mit einem Staat. Sie besteht
-normalerweise aus mehreren Networks. Deutschland ist Region 24.
-
+++3 Ein Teil der hierarchischen FidoNet-Struktur. Eine Region ist in Europa i.d.R.
+identisch mit einem Staat. Sie besteht normalerweise aus mehreren Networks. Deutschland
+ist Region 24.
 
 Reply
------
-ist eine Antwort auf eine Nachricht. (Echo- oder Netmail-Reply)
-
+++3 Ist eine Antwort auf eine Nachricht. (Echo- oder Netmail-Reply)
 
 Request (Freq, Filerequest)
----------------------------
-ein Filerequest ist ein Download mit Hilfe eines Mailers. Der Filerequest
+++3 Ein Filerequest ist ein Download mit Hilfe eines Mailers. Der Filerequest
 ermöglicht es, ein File bei einem anderen System downzuloaden, ohne sich in
-die Box einloggen zu müssen. Das Zielsystem muss dazu allerdings Requests
+die Box einloggen zu müssen. Das Zielsystem muß dazu allerdings Requests
 erlauben, was nicht bei allen Systemen der Fall ist.
 
-
 ROTFL (ROFL)
-------------
-Abk. für 'rolling on the floor, laughing' (Sich vor Lachen auf dem Bodem
-wälzen). Gibt's in den verschiedensten Abwandlungen, bis hin zu 'ROTFBMHOTWALMAO'
-und ähnlichem.
-
+++3 Abk. für rolling on the floor, laughing (Sich vor Lachen auf dem Bodem wälzen).
+Gibt's in den verschiedensten Abwandlungen, bis hin zu " ROTFBMHOTWALMAO" und ähnlichem.
 
 Routen
-------
-nennt man das Versenden von Netmail, wenn sie nicht direkt zum Empfänger
-geschickt wird, sondern über Zwischenstationen geht. Vorteil des Routens: es
-kostet den Absender weniger als Crashmail. Nachteil: es dauert länger,
-Netmail kann verloren gehen, andere Sysops können die Netmail lesen.
-
+++3 Routen nennt man das Versenden von Netmail, wenn sie nicht direkt zum Empfänger
+geschickt wird, sondern über Zwischenstationen geht. Vorteil des Routens: es kostet den
+Absender weniger als Crashmail. Nachteil: es dauert länger, Netmail kann verloren gehen,
+andere Sysops können die Netmail lesen.
 
 RTFM
-----
-Abkürzung für 'read the fucking manual'. Eine nicht unbedingt böse gemeinte
-Aufforderung, im Handbuch nachzulesen.
-
+++3 Abkürzung für read the fucking manual. Eine nicht unbedingt böse gemeinte Aufforderung,
+im Handbuch nachzulesen.
 
 Rules
------
-die Regeln, die für fast alle Echomail-Areas existieren und an die sich jeder
-zu halten hat, der in einer Area schreiben will. Sie werden vom jeweiligen
-Moderator aufgestellt.
-
+++3 Die Regeln, die für fast alle Echomail-Areas existieren und an die sich jeder
+zu halten hat, der in einer Area schreiben will. Sie werden vom jeweiligen Moderator
+aufgestellt.
 
 Smiley
-------
-gebräuchliche Mittel zur Verdeutlichung von Ironie, Sarkasmus, Enttäuschung,
+++3 Gebräuchliche Mittel zur Verdeutlichung von Ironie, Sarkasmus, Enttäuschung,
 usw. Die gebräuchlichsten: :-) und :-( (Zum Lesen den Kopf um 90 Grad nach
 links neigen). Existieren in den verschiedensten Variationen.
 
-
 Signature
----------
-aus den uucp-Netzen stammende 'Unterschrift' unter den eigenen Nachrichten,
-oft mehrere Zeilen lang. Signatures sind im FidoNet nicht gern gesehen (in
-manchen Areas sogar explizit verboten), da hier die Originline die Aufgabe der
-Signature erfüllt.
-
+++3 "Unterschrift" unter den eigenen Nachrichten, oft mehrere Zeilen lang. Signatures sind
+im FidoNet nicht gern gesehen (in manchen Areas sogar explizit verboten), da hier die
+Originline die Aufgabe der Signature erfüllt.
 
 Thread
-------
-Bezeichnung für eine Reihe von Msgs zu einem bestimmten Thema.
-
+++3 Diskussionsstrang; Bezeichnung für eine Reihe von Nachrichten zu einem bestimmten
+Thema.
 
 Tossen
-------
-Einsortieren von neuen Messages in die Messagebase. Wird vom Mailprocessor
+++3 Einsortieren von neuen Messages in die Messagebase. Wird vom Mailprocessor
 durchgeführt.
 
-
 Uplink
-------
-System von dem Messages abgeholt werden und an das die eigenen Messages
+++3 System, von dem Nachrichten abgeholt werden und an das die eigenen Nachrichten
 geschickt werden. Bei Points ist Uplink synonym zu Boss.
 
-
 ZCC
----
-Zone Coordinator Council. Oberstes 'Gremium' des FidoNet, besteht aus den 6
-ZC's und dem IC.
-
+++3 Zone Coordinator Council. Oberstes 'Gremium' des FidoNet, besteht aus den sechs ZCs und
+dem IC.
 
 ZMH (Zone Mailing Hour)
------------------------
-ist die Zeit, in der jeder Fido-Node für Anrufe anderer Nodes offenstehen
-muss. Während dieser Zeit dürfen keine User in der Box zugelassen werden.
-Ausserdem darf kein Filerequest und kein Echomailaustausch stattfinden. Die
-ZMH ist exklusiv für den Austausch von Netmail reserviert. Sie dauert in
-Europa von 2:30 - 3:30 GMT (entspricht 3:30 - 4:30 Mitteleuropäischer Zeit,
-bzw. 4:30 - 5:30 Mitteleuropäischer Sommerzeit)
-
+++3 ZMH ist die Zeit, in der jeder Fido-Node für Anrufe anderer Nodes offenstehen
+muß. Während dieser Zeit dürfen keine User in der Box zugelassen werden. Außerdem darf
+kein Filerequest und kein Echomailaustausch stattfinden. Die ZMH ist exklusiv für den
+Austausch von Netmail reserviert. Sie dauert in Europa von 2:30 - 3:30 GMT (entspricht
+3:30 - 4:30 Mitteleuropäischer Zeit, bzw. 4:30 - 5:30 Mitteleuropäischer Sommerzeit)
 
 Zone
-----
-im FidoNet gibt es derzeit sechs Zonen.
-Zone 1: Nordamerika
-Zone 2: Europa
-Zone 3: Ozeanien
-Zone 4: Lateinamerika
-Zone 5: Afrika
-Zone 6: Asien
- 
-Eine Adresse mit einer grösseren Zonennummer gehört nicht zum FidoNet,
-sondern zu einem der unzähligen Netze, die auf Fido-Technik basieren.
-
-
-Zonegate
---------
-ein Zonegate ist die zentrale Stelle, die für eine Zone den Netmailaustausch
-mit anderen Zonen (über deren Zonegate) erledigt.
-
+++3 im FidoNet gibt es derzeit sechs Zonen.
 
+   ┌───────────────────┐ ┌─────────────────────┐
+   │Zone 1: Nordamerika│ │Zone 4: Lateinamerika│
+   │───────────────────│ │─────────────────────│
+   │Zone 2: Europa     │ │Zone 5: Afrika       │
+   │───────────────────│ │─────────────────────│
+   │Zone 3: Ozeanien   │ │Zone 6: Asien        │
+   └───────────────────┘ └─────────────────────┘
 
+++3 Eine Adresse mit einer größeren Zonennummer gehört nicht zum FidoNet, sondern zu
+einem der unzähligen Netze, die auf Fido-Technik basieren.
 
-D.  Bekannte Probleme
-~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
-
-Es ist praktisch unmöglich, ein Programm in der Größenordnung von CrossPoint
-zu schreiben, das in jeder Beziehung perfekt und fehlerfrei ist. Probleme,
-deren Ursache bekannt ist, werden normalerweise mit dem nächsten Update
-behoben. Ab und zu kann es aber vorkommen, daß sich ein Fehler sehr hartnäckig
-vor dem Programmierer versteckt, oder daß der Aufwand zur Behebung eines
-kleineren Problems oder das Risiko von unerwünschten "Seiteneffekten" durch
-eine Programmänderung unverhältnismäßig groß ist.
-
-Im Folgenden finden Sie eine Liste von häufig angesprochenen Problemen, die
-aus dem einen oder anderen Grund bisher nicht beseitigt werden konnten. Die
-meisten dieser Probleme sind relativ unbedeutend - wahrscheinlich hätten Sie
-sie gar nicht bemerkt. Trotzdem möchte ich Sie darauf hinweisen, damit Sie
-ggf. für Sie relevante Probleme erkennen und umgehen können.
-
-
-■ kombinierte Node-/Pointlisten
-
-Einige Fido-kompatible Netze geben eine einzige, kombinierte Node- und Pointliste
-heraus. In CrossPoint kann eine solche Liste nur als Pointliste eingebunden
-werden. Um auch die Nodes in XP verfügbar zu machen, müßte eine getrennte
-Liste erstellt werden, die nur die Nodeeinträge enthält.
-
-
-■ Probleme bei Gateway-Adressierung
-
-Wenn Sie eine Nachricht über einen Internet-Gateway erhalten, wandelt XP
-die Adresse in ein eigenes Format um. Beim Antworten wird das Format wieder
-zurückgewandelt. So würde z.B. die Adresse "pm at daisy.de" via Gateway 2:34/56.7
-in "pm # daisy.de @ 2:34/56.7" umgewandelt. Die Umwandlung geschieht "transparent",
-d.h. Sie sehen innerhalb von XP nur die Adressen im XP-Format, während im Netz
-nur die Originaladressen verwendet werden.
-
-Es gab in den vergangenen Monaten einige Hinweise darauf, daß die Rückkonvertierung
-der Adressen in einzelnen Fällen nicht funktioniert. Es ist nicht klar, ob dabei
-mit einer alten, fehlerhaften XP-Version gearbeitet wurde, oder ob tatsächlich
-noch ein Bug vorhanden ist. Falls dieser Fehler auftritt, bräuchten wir die
-folgenden Informationen, um die Ursache herauszufinden:
-
-- vom Gateway-Betreiber die PKT-Datei, die die fehlerhafte Netmail
-  enthält
-
-- vom Absender der Nachricht die *Bezugsnachricht*, auf die er ge-
-  antwortet hat, und zwar im ZCONNECT-Pufferformat
-
-
-■ lange Filelisten
-
-Bei langen Filelisten zeigt CrossPoint die Meldung "nicht genügend Speicher,
-um komplette Liste anzuzeigen" an, wenn nicht genügend EMS-Speicher vorhanden
-ist. XMS-Speicher wird für die Anzeige im Lister *nicht* genutzt.
-
-
-■ umfangreiche Requests
-
-CrossPoint kann nur so viele Dateien gleichzeitig "requesten", wie in die
-Eingabezeile passen (ca. 20 Stück). Wenn Sie mehr Dateien gleichzeitig
-anfordern möchten, müssen Sie den Request aufteilen und mehrmals anrufen.
-
-
-■ viele AKAs
-
-Es können nur so viele AKAs für einen Server verwendet werden, wie in das
-Eingabefeld bei /Edit/Boxen/Edit/Point passen (ca. 5-10 Stück).
-
-
-■ Crash Mail an Node und Point
-
-CrossPoint kann nicht gleichzeitig eine unversandte Crash Mail für einen
-Node und für einen Point dieses Nodes verwalten, wenn der Point eine eigene
-Telefonnummer hat, d.h. wenn die Mail an den Point nicht an den Node, sondern
-direkt an den Point zugestellt werden soll. Sie müssen zuerst die Mail(s) an
-einen von beiden schreiben und absenden, bevor Sie die Mail(s) an den anderen
-schreiben und absenden können - ansonsten würden alle Mails entweder an den
-Node oder an den Point zugestellt.
-
-
-■ Anzeige im Mailer
-
-Durch Einbinden des externen Zmodems in XP 3.1 ist während der Datenübertragung
-nicht mehr zu erkennen, bei welcher Box angerufen wird. Außerdem wird keine
-Gesamt-Onlinezeit mehr angezeigt.
-
-
-
-
-E.  CrossPoint/Fido-Versionsgeschichte
-~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
-
-v2.0  (03.11.92)
-o  erste offiziell freigegebene Fido-Version
-
-v2.01 beta  (07.12.92)
-o  Probleme mit Fido-Mailer + ZyXEL-Modems beseitigt
-o  Archiv- und Bild-Viewer funktionieren jetzt auch bei File
-   Attaches
-o  Beim Auswählen von Dateien aus Filelisten kann jetzt auch nach
-   links und rechts geblättert werden
-o  /Fido/Optionen/Standard-Brettempfänger
-o  ZFIDO fängt PKT-Fehler von TosScan ab
-o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Node-Adresse
-o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Paketpaßwort
-o  /Nachricht/Suchen/Spezial: Suchen nach Empf. von Brettnachrichten
-o  /Fido/Crash/alle
-o  Timinglisten-Befehle CRASHS, REQUESTS und CRASH (s. Kap. 3.4)
-o  Nodelisten-Auswahl beim Anlegen neuer User
-o  Sysop-Mode (s. Kap. 2.8)
-Bugfixes:
-o  Probleme bei EMSI-Uhrzeitsynchronisation + Netcall-Zeit-Berech-
-   nung beseitigt
-o  Ctrl-A am Ende von PM-Quotes beseitigt
-o  Nodelistenauswahl bei /Nachricht/Direkt funktioniert jetzt auch
-   dann, wenn nur ein Server eingetragen ist
-o  Korrektur bei Crash-Gebührenberechnung
-o  Mailer: Fehler bei Erreichen der maximalen Wählversuche beseitigt
-o  Fehler bei internat. Adresierung (Mail über Zonegates) beseitigt
-o  File-Attaches mit Umlauten im Dateiname
-o  Fehler im Nodelisten-Indizierer korrigiert
-
-2.1  (24.12.92)
-o  /XPoint/Import/Yuppie-Nachrichten
-o  /Config/Anzeige/Nachrichten/Fido-Empfänger anzeigen
-o  Brettnachrichten mit eigenem Empfänger werden farblich hervorgeh.
-Änderungen:
-o  Schnittstellen-Routinen des Fido-Mailers vollständig überarbeitet
-Bugfixes:
-o  3D-Adressierung (^aFMPT)
-o  Parameter /ips: und /user:
-
-2.14  (18.06.93)
-o  ZFIDO überspringt fehlerhafte Nachrichten in defekten PKT-Dateien
-o  FOSSIL-Treiber-Unterstützung für Mailer (s. /Config/Modem/...)
-   [provisorisch: Aktivierung durch Datei "FOSSIL"; s. UPDATE.TXT]
-o  Verarbeitung erweiterter Nachrichtenpakete (Buchstabe statt Zif-
-   fer als letztes Zeichen)
-o  Dateien mit gleichem Namen werden nicht mehr überschrieben, son-
-   dern umbenannt oder übersprungen (falls identisch)
-Bugfixes
-o  Mailer erkennt jetzt (endlich) auch "CARRIER" statt "CONNECT"
-o  Mailer-Aufhänger bei bestimmten 2400er-Modems beseitigt
-o  Baudrate 115.200 sollte jetzt funktionieren
-
-2.15 beta  (03.08.93)
-o  IRQ 8-15
-o  Crash Mails per AutoVersand (s. Kap. 3.4)
-o  File Request per Mail bzw. AutoVersand (s. Kap. 3.3)
-o  /Fido/Optionen/leere_Nachrichten_löschen
-o  Areafix-Befehle "Unlinked" und "Help"
-o  Diffs werden auch beim manuellen Einbinden automatisch entpackt
-o  Farbeinstellung für Mailer
-o  /Fido/Crash zeigt zusätzliche Informationen an
-o  4D-Pointlisten (s. /Fido/Optionen und FIDO.TXT)
-o  /Edit/Boxen/Edit/Point/Erw.Paketdateinamen
-o  optionale Domainangabe bei Edit/Boxen/Edit/Namen
-o  Crash-Boxkonfiguration (s. Kap. 3.2)
-o  Pakete für mehrere AKAs mit einem Anruf verschicken (s. Kap. 2.5)
-o  AKA-Einstellung bei /Fido/Optionen entfällt
-o  Origin ist jetzt brettweise einstellbar
-o  /Fido/File_Areas
-Bugfixes
-o  3D-Adressierung (Pointnummer im Packet-Header)
-o  "Node-statt-Point"-Einstellung
-o  Requests werden durch Crashs an gleiche Box nicht mehr gelöscht
-o  bei AUTOEXEC-File-Attaches wird nicht mehr der Editor aufgerufen
-o  Autoversand-Fileattaches
-o  Eingangsfilter wird auch dann aufgerufen, wenn keine Nachrichten
-   vorhanden sind
-o  Fehler bei doppelten, langen Nodelisten-Einträgen behoben
-o  korrekte CR/LF-Wandlung in eingehenden Nachrichten
-
-2.92 beta  (07.11.93)
-o  Auswertung von TIC-Files
-Bugfixes:
-o  Mailer-Ausstieg bei sehr vielen AKAs beseitigt
-o  korrekte Gebührenberechnung bei abgebrochenem Netcall
-
-2.93 beta  (13.12.93)
-o  ausgehende Nachrichten erhalten jetzt generell ein Kill/Sent-Flag
-   (hoffentlich geht das gut..)
-o  Dateinamenratefunktion bei F3-Requestfunktion verbessert
-Bugfixes:
-o  mehrere AKA-Pakete mit einem Anruf: Fehler bei File Attaches, bei
-   ungepackter Übertragung und bei Crash-Anrufen behoben
-
-3.0  (22.03.94)
-o  /Fido/Optionen/TIC-Files automatisch auswerten
-o  Eigene Crash-Box-Konfiguration für ISDN (99:99/98)
-o  pmCrypt-Codierung (nur ASCII)
-Bugfixes:
-o  Fehler in Dateinamenratefunktion beseitigt
-
-3.02  (21.04.94)
-o  seltenes Problem bei Crash-Gebührenberechnung beseitigt
-o  Fehler beim Bestellen eines markierten File-Echos behoben
-o  Bessere Zeichensatz-Unterstützung (FSC-0054)
-
-3.03  (23.07.94)
-   [Version 3.03 existiert nur als Fido-Modul! Das Hauptprogramm
-    hat weiterhin die Nummer 3.02.]
-o  File-Attaches erhalten "Kill-File/Sent-Flag"
-o  Adreßkonvertierung für Internet-Gateways
-Bugfixes
-o  Crash-Recovery funktioniert jetzt auch bei Netcalls
-o  diverse Bugfixes im Nachrichtenkonvertierer
-
-3.04  (08.08.94)
-Folgende Fehler von v3.03 wurden behoben:
-o  ZFIDO: Fehler bei Internet-Adreßkonvertierung
-o  XP-FM: Fehler beim Umbenennen von bereits vorhandenen Dateien
-
-3.06  (29.09.94)
-o  Fehler bei Internet-Adreßkonvertierung behoben
-o  Notwendigkeit des "Mitsendens von leeren Paketen" beseitigt
-o  FOSSIL-Handling verbessert
-o  bei Netcallabbruch werden keine Dateien mehr mehrfach versandt
-o  Wartezeit für empfangene Dateien von 1,5 auf 3 Minuten verdop-
-   pelt, um Probleme bei langdauernden File Requests zu vermeiden
-
-* = Änderung, + = Neues Feature, ! = Bugfix, # = interne Änderung
-
-3.1  (24.09.95)
-*  Nodelistenverwaltung komplett überarbeitet (s. Kap. 3.1):
-+    /Fido/Nodelisten/Verwalten
-+    Verarbeitung beliebiger Diffs und sonstiger Update-Dateien
-+    Unterstützung des FrontDoor-Pointlistenformats
-+  /Fido/Nodelisten/Durchsuchen
-!  Fehler beim Verarbeiten von ge"TIC"ten SFX-Archiven behoben
-+  Schalter "d'Bridge-Areafix" bei /Edit/Boxen/Edit/Fido
-+  zurückgestellte File Requests (s. Kap. 3.3)
-+  Origin-Shuffler (s. Kap. 2.4)
-!  Probleme mit langen Internet-Adressen behoben
-*  Mailer komplett überarbeitet (bereits als v3.07beta verfügbar):
-*    PD-Zmodem als externes Zmodem eingebunden; dadurch unzählige
-     Bugs im Zmodem-Protokoll beseitigt
-+    /Edit/Boxen/Edit/Point: Zmodem-Optionen
-#  Usenet-Nachrichtenverkettung (ORIGID -> ORIGREF)
-!  Mitsenden von Nachrichtenpaketen bei Stammbox-Requests
-*  maximal pro Anruf verschickbare Dateien von 100 auf 500 erhöht
-+  PGP-Codierung
-+  Weiterleiten von File Attaches
-!  diverse Bugs aus der Zwischenversion "3.07 beta" des Fido-Mailers
-   beseitigt
-
-3.11 beta  (03.11.95)
-!  Mailer umgeht SMC-Chipsatz-Fehler -> Hänger beseitigt
-!  Gebührenberechnung funktioniert auch, wenn Modem CARRIER meldet
-
-3.11  (09.04.96)
-!  Fehler bei Nachricht/Suchen/User behoben
-!  Längenbegrenzung im Origin-Shuffler
-!  Filearea-Besteller kommt mit Areas zurecht, die mit "0" beginnen
-!  Zmodem: Hochschalten der Blockgröße
-!  Fido/Nodelisten/Durchsuchen: Independent Nodes (z.B. 2:24/...)
-*  Brettmanager ignoriert "*" am Beginn von Areanamen
-!  lange Internet-Adressen werden beim Anlegen/Editieren von Usern
-   nicht mehr abgeschnitten
-!  Mailer: Reihenfolge der Zmodem-Optionen korrigiert
-!  lange Nodeadressen aus Nodelisten werden nicht mehr abgeschnitten
-*  Anzahl der Gebührenzoneneinträge erhöht
-!  Fehler beim Zurückstellen von Requests behoben
-!  Schaltjahrfehler bei Nodediffs behoben
-+  Fido/Optionen: Via-Zeilen
-+  PGP-Signatur ("G" im Sendefenster)
-!  mehrere Korrekturen und Verbesserungen beim EMSI-Handshake
-!  Fehler bei Nodelist-Suche nach Telefonnummer behoben
+Zonegate
+++3 Ein Zonegate ist die zentrale Stelle, die für eine Zone den Netmailaustausch mit
+anderen Zonen (über deren Zonegate) erledigt.
 
-3.12  (12.12.99)
-!  Pentium-II-Fix
+%!% Pseudoblocksatz wieder einschalten
+<<O
 
-3.2
-+  Anzeige des Nodestatus bei File Requests
-+  Anzeige der Tarifzone im Mailer bei Crashs
-+  /Fido/Crash: Anruf bei mehreren markierten Nodes/Points
-+  Nodelist-Updates bei Sysopmode-Netcalls
-+  neue ISDN-Nodelistenflags werden erkannt
-*  Pointpaßwörter mit mehr als 8 Zeichen (nur bei EMSI)
-*  /Wartung/Server-Wechsel berücksichtigt Fido-Adressen bei
-   /Edit/Gruppen
-*  Tickfile-Auswertung von TK*.TIC auf *.TIC umgestellt
-*  Requestfunktion im Lister komplett ersetzt, um Namenserkennung zu
-   verbessern
-!  Empfangsbestätigungen dürfen keine Empfangsbestätigung anfordern
-!  FILE_ID.DIZ wird beim Einlesen von gepackten Filelisten ignoriert
-!  ZFIDO: Ausstieg bei Nachrichten mit sehr vielen VIA-Zeilen
-          behoben
-!  Fehler bei Eingabe ähnlicher AKA-Adressen behoben
-!  Ausstieg bei /Fido/File_Areas/Abbstellen in leerem Brett behoben
-!  neu angelegte Bretter oder User bekamen als Serverbox immer die 
-   Pollbox zugewiesen
-*  Nodeinformation auf <Alt N> komplett überarbeitet
-     Platz für mehr Flags
-     Nodestatus
-     Anzeige der E-Mail-Adresse (falls vorhanden)
-+  bei der Anzeige der Ergebnisse des Nodelistbrowsers 
-   (Fido/Nodelisten/Durchsuchen) kann man über "Info" die Nodeinfo
-   (entspricht <Alt N>) anzeigen lassen
-+  Suchwörter für Filelisten werden jetzt auch als ganze Wörter,
-   nicht nur als Teil betrachtet
 
+>>|
+Tabellenverzeichnis
+═══════════════════
+<<|
Index: freexp/doc/uucp.dq
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/doc/uucp.dq,v
retrieving revision 1.13
retrieving revision 1.14
diff -u -r1.13 -r1.14
--- freexp/doc/uucp.dq	2 Aug 2003 16:35:53 -0000	1.13
+++ freexp/doc/uucp.dq	30 Sep 2005 09:14:36 -0000	1.14
@@ -1,4 +1,5 @@
-
+% Aufruf: DocForm uucp.dq uucp.txt 73 1 -p -tI\Grundlagen -kUUCP
+% ------
 
 
 
@@ -18,35 +19,21 @@
 
 
 
-
                              UUCP-Modul
 
 
                     Versuch einer Dokumentation
 
 
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
                     (c) 1993-1999 Peter Mandrella
+                    (c) 2000 OpenXP
+                    (c) 2001-2005 FreeXP
 
-                    (c) 2002-2003 FreeXP
-
-$Id: uucp.dq,v 1.13 2003/08/02 16:35:53 my Exp $
 
-Inhalt
-====================================================================
-
-
+%Inhalt
+%====================================================================
+%
+%
 I    Grundlagen
 
      1.1   Usenet, Internet und Sub-Netze
@@ -74,7 +61,7 @@
 
 IV   Technische Dokumentation
 
-     4.1   RFC-Daten, Packer und der Nachrichten-Konvertierer uuz
+     4.1   RFC-Daten, Packer und der Nachrichten-Konvertierer UUZ
      4.2   Der XP-uucico
      4.3   Dateilisten-Konvertierprogramme
      4.4   Definition eigener RFC-Headerzeilen
@@ -82,51 +69,47 @@
 
 Anhang
 
-     A.    Dateien im CrossPoint-UUCP-Modul
-     B.    Glosssar
-     C.    CrossPoint/UUCP - Versionsgeschichte
+     A.    Dateien des CrossPoint-UUCP-Moduls
+     B.    CrossPoint/UUCP - Versionsgeschichte
 
+Glossar
+Tabellenverzeichnis
 
 I   Grundlagen
 ====================================================================
 
-
 Vorwort
 
-Im Oktober '92, genau ein Jahr nach Beginn der CrossPoint-Entwicklung, habe
-ich mit der Arbeit an etwas begonnen, dessen Umfang damals kaum abzuschätzen
-war: Dem Ausbau einer Z-Netz/Fido/MausNet-Pointsoftware zu einem vollständigen
-UUCP-Paket. Das Ziel war, ein anwenderfreundliches UUCP-Komplettsystem
-herzustellen, das sich genauso leicht installieren, bedienen und warten läßt
-wie z.B. ein Fido-Pointprogramm.
-
-Das erste Ergebnis dieser Arbeit befindet sich nun auf Ihrer Festplatte. Wie
-jedes erste Ergebnis, so stellt auch dieses sicher noch nicht der Weisheit
-letzten Schluß dar. So beinhaltet das Programm z.B. noch keine Verwaltung von
-Threads, wie man sie von verschiedenen Newsreadern gewohnt ist. Insgesamt
-bietet CrossPoint aber schon jetzt einen Komfort und Leistungsumfang, der
-herkömmliche UUCP-Systeme bei weitem übertrifft.
-
-
-
-Haben Sie bereits mit einer anderen UUCP-Software gearbeitet und möchten nun
-auf CrossPoint umsteigen?
-
-Dann sollten Sie zunächst einmal das CrossPoint-Handbuch lesen, oder zumindest die ersten
-Kapitel kurz überfliegen, um sich mit dem Grundkonzept von CrossPoint vertraut
-zu machen; es weicht deutlich von dem anderer Newsreader/MUA ab. Die
-Terminologie in den einzelnen Netzen ist sehr unterschiedlich, und um eine
-größtmögliche Konsistenz zu erreichen, verwendet CrossPoint innerhalb des
-Programms weitgehend einheitliche Begriffe, z.B. "Point" statt "leaf-site",
-"Brett" statt "Newsgroup" und "PM" statt "Mail". Bei allen Verfechtern einer
-klaren Usenet-Terminologie möchte ich mich schonmal im voraus dafür entschuldigen.
-Innerhalb von uucp.txt habe ich mich bemüht, die "korrekten" Bezeichnungen zu
-verwenden.
-
-Im Übrigen können Sie gleich bei Abschnitt II dieses Textes fortfahren; Teil I
-wendet sich ausschließlich an Usenet-Einsteiger.
-
+Im Oktober '92, genau ein Jahr nach Beginn der CrossPoint-Entwicklung, habe ich mit
+der Arbeit an etwas begonnen, dessen Umfang damals kaum abzuschätzen war: Dem Ausbau
+einer Z-Netz/Fido/MausNet-Pointsoftware zu einem vollständigen UUCP-Paket. Das Ziel
+war, ein anwenderfreundliches UUCP-Komplettsystem herzustellen, das sich genauso
+leicht installieren, bedienen und warten läßt wie z.B. ein Fido-Pointprogramm.
+
+Das erste Ergebnis dieser Arbeit befindet sich nun auf Ihrer Festplatte. Wie jedes
+erste Ergebnis, so stellt auch dieses sicher noch nicht der Weisheit letzten Schluß
+dar. So beinhaltet das Programm z.B. noch keine Verwaltung von Threads, wie man sie
+von verschiedenen Newsreadern gewohnt ist. Insgesamt bietet CrossPoint aber schon
+jetzt einen Komfort und Leistungsumfang, der herkömmliche UUCP-Systeme bei weitem
+übertrifft.
+
+Haben Sie bereits mit einer anderen UUCP-Software gearbeitet und möchten nun auf
+CrossPoint umsteigen?
+
+>>|
+Dann sollten Sie zunächst einmal das CrossPoint-Handbuch lesen, oder zumindest die
+ersten Kapitel kurz überfliegen, um sich mit dem Grundkonzept von CrossPoint vertraut
+zu machen; es weicht deutlich von dem anderer Newsreader/MUA ab. Die Terminologie in
+den einzelnen Netzen ist sehr unterschiedlich, und um eine größtmögliche Konsistenz
+zu erreichen, verwendet CrossPoint innerhalb des Programms weitgehend einheitliche
+Begriffe, z.B. "Point" statt "leaf-site", "Brett" statt "Newsgroup" und "PM" statt
+"Mail". Bei allen Verfechtern einer klaren Usenet-Terminologie möchte ich mich
+schonmal im voraus dafür entschuldigen. Innerhalb von uucp.txt habe ich mich bemüht,
+die "korrekten" Bezeichnungen zu verwenden.
+<<|
 
+Im Übrigen können Sie gleich bei Abschnitt II dieses Textes fortfahren; Teil I wendet
+sich ausschließlich an Usenet-Einsteiger.
 
 Sind Sie Neueinsteiger im Usenet?
 
@@ -137,8 +120,6 @@
 Frage stellen, müssen Sie damit rechnen, mit einem Schwall technischer Begriffe
 und Sachverhalte überschüttet zu werden. Dem sollten Sie gewachsen sein.
 
-
-
 Bevor wir zum Schluß dieses Vorwortes kommen, möchte ich mich noch bei Martin
 Jahner <marty at ruessel.sub.org> bedanken, dessen Rechner unzählige, hinterhältige
 Angriffe durch meinen uucico absturzfrei überstanden hat, bei Hajo Zierke
@@ -149,11 +130,22 @@
 Ian Lance Taylor <ian at airs.com>, ohne dessen hervorragende Dokumentation des
 UUCP-Protokolls dieses Programm nicht möglich gewesen wäre.
 
+>>|
+Durch die Überarbeitung des UUZ, einem Programmteil, das für die Konvertierung
+der Nachrichtenformate RFC<->ZConnect ( ZConnect=internes CrossPoint-Format) zuständig
+ist, wurde auch für den RFC/UUCP-Boxtyp unter CrossPoint ein erheblicher Zuwachs an
+Konformität mit den entsprechenden RFC-Standards und mehr Sicherheit für den Anwender
+erreicht.
+<<|
+
+Peter Mandrella, Juli 1993
+
+>>|
+FreeXP, August 2004
+<<|
+
 
-Peter Mandrella
-Juli 1993
 
-
 1.1  Usenet, Internet und Sub-Netze
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
@@ -170,9 +162,9 @@
 weit verbreitet sind, und anhand dieser Standards läßt sich eine grobe Einordnung
 treffen.
 
-
 ■ RFCs: Die technische Grundlage
 
+>>|
 Allen Netzen, mit denen wir uns im folgenden beschäftigen werden, ist eines
 gemeinsam: Sie begründen sich auf einer Reihe von technischen Standards, die
 witzigerweise in der Internet-Dokumenten-Reihe "Request for Comments" (Aufforderung zu Kommentaren)
@@ -181,22 +173,24 @@
 Falls Sie sich näher für diese Dokumente interessieren, so finden Sie in
 Abschnitt IV dieses Textes eine Übersicht derjenigen, die für CrossPoint
 relevant sind.
+<<|
 
 Eine Ausnahme bildet das UUCP-Protokoll, auf das wir noch näher zu sprechen
 kommen werden. Es ist nicht in den RFCs beschrieben.
 
-
 ■ Was ist Usenet?
 
+>>|
 "Ein loser Zusammenschluß von allen, die meinen, daß sie dazugehören". Dies
 ist eine sehr treffende Definition, aber sie ist wenig hilfreich. Besser läßt
 sich das Usenet als die Menge aller Rechner - genannt "sites" - beschreiben,
 die untereinander öffentliche Nachrichten - genannt "news" - austauschen.
-Nach dieser allgemeinen Definition sind z.B. auch Mailboxen im Z-Netz
-Teilnehmer im Usenet; in etwas spezielleren Definitionen wird das Usenet
-dagegen auf den RFC-Bereich eingeschränkt. Der entsprechende RFC-Standard
-trägt die Nummer 1036; somit ist das Usenet also die Menge aller Rechner, die
-öffentliche Nachrichten im RFC-1036-Format austauschen.
+Nach dieser allgemeinen Definition sind z.B. auch Mailboxen im Z-Netz Teilnehmer
+im Usenet; in etwas spezielleren Definitionen wird das Usenet dagegen auf den
+RFC-Bereich eingeschränkt. Der entsprechende RFC-Standard trägt die Nummer 1036;
+somit ist das Usenet also die Menge aller Rechner, die öffentliche Nachrichten im
+RFC-1036-Format austauschen.
+<<|
 
 Um es noch einmal zu verdeutlichen: Das Usenet ist *kein* geschlossenes,
 physikalisches Netz, genausowenig wie "die Autofahrer" eine geschlossene
@@ -205,19 +199,18 @@
 Da Sie mit CrossPoint öffentliche Nachrichten austauschen werden, dazu noch
 im RFC-Format, nehmen Sie mit CrossPoint am Usenet teil.
 
-
 ■ Was ist Internet?
 
-Das Internet ist ein weltweiter Zusammenschluß von ziemlich vielen Rechnern -
-meist unixartiger Natur -, die über das in den RFCs definierte Internet
-Protocol (IP) Daten untereinander austauschen. Zwischen den einzelnen Systemen
-bestehen permanente Verbindungen über Standleitungen, oft auch über besondere
-Hochgeschwindigkeitsleitungen, sodaß dieses Netz ausgesprochen schnell ist;
-Nachrichtenlaufzeiten von wenigen Sekunden sind keine Seltenheit. Mittels IP
-läßt sich von jedem zu jedem beliebiebigen anderen Internet-Rechner eine
-direkte Verbindung herstellen. Jeder der Rechner hat eine weltweit eindeutige
-Internet-Adresse.
+Das Internet ist ein weltweiter Zusammenschluß von ziemlich vielen Rechnern - meist
+unixartiger Natur -, die über das in den RFCs definierte Internet Protocol (IP) Daten
+untereinander austauschen. Zwischen den einzelnen Systemen bestehen permanente
+Verbindungen über Standleitungen, oft auch über besondere Hochgeschwindigkeitsleitungen,
+sodaß dieses Netz ausgesprochen schnell ist; Nachrichtenlaufzeiten von wenigen
+Sekunden sind keine Seltenheit. Mittels IP läßt sich von jedem zu jedem beliebiebigen
+anderen Internet-Rechner eine direkte Verbindung herstellen. Jeder der Rechner hat
+eine weltweit eindeutige Internet-Adresse.
 
+>>|
 Die Aufgabe des Internet besteht darin, die Infrastruktur für bestimmte
 Dienste zur Verfügung zu stellen. Wichtige Dienste sind z.B. das
 Bereitstellen von Informationen (WWW = World Wide Web), der Austausch von
@@ -225,13 +218,13 @@
 von Dateien (FTP = File Transfer Protocol) und das Herstellen von Online-Terminal-Verbindungen
 zu einem Internet-Rechner (Remote Login). Technische Grundlage für diese Dienste
 bilden wiederum entsprechende RFC-Standards.
-
-
+<<|
 
 
 1.2  News, Mails und Mailinglisten
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
+>>|
 Während innerhalb von CrossPoint der Unterschied zwischen einer öffentlichen
 und einer privaten Nachricht nur im Drücken einer anderen Taste besteht, wird
 in RFC-Netzen streng zwischen Mail (= privaten Nachrichten) und News (= öffentlichen
@@ -239,33 +232,37 @@
 und News unterschiedliche Programme verwendet. Als CrossPoint-User merken Sie
 diesen Unterschied z.B. daran, daß bestimmte Features nur bei News oder nur
 bei Mails (z.B. Envelope-Adressen; mehr dazu später) unterstützt werden.
-
+<<|
 
 ■ Mails (PMs)
 
 Das Wichtigste an einer Mail ist die Adresse des Empfängers.
 
-
 - Domainadressierung (Internet-Adressierung)
 
+>>|
 Dies ist die Standardform der Adressierung. Sie ist einerseits leistungsfähig
 genug, um die ungeheure Anzahl von Teilnehmern in RFC-basierten Netzen in den
 Griff zu bekommen, andererseits aber sehr einfach zu handhaben.
+<<|
 
 Eine "domainisierte" Adresse hat immer folgende Form (die Leerzeichen gehören
 nicht dazu und dienen nur der übersichtlicheren Darstellung) ...
 
+>>|
         User @ Rechner . Domain
+<<|
 
 und wird immer von rechts nach links interpretiert. Schicken Sie z.B. eine
 Mail an "ghostwriter at hot.zer.de", dann läuft sie folgenden Weg:
 
-
+>>|
 Domain ist ".zer.de"
 
 --4 ->  Die Mail geht an den zentralen deutschen Rechner für die
 Domain "zer.de". Dieser wiederum kennt alle Rechner, die an "zer.de"
 teilnehmen und schickt die Mail weiter an den Zielrechner:
+<<|
 
 Rechner ist "hot.zer.de"
 
@@ -277,22 +274,23 @@
 befindet sich nämlich im Z-Netz, einem nicht-RFC-basierten Netz, die Nachricht
 läuft also über einen Gateway (Schnittstelle zwischen zwei Netzen).
 
-
 Weitere Beispiele für Topleveldomains sind:
-        
+
+>>N Topleveldomains
     .fr     Frankreich                    \
     .dk     Dänemark                       | Länderkennungen
     .fi     Finnland                      /
-        
-    .com    kommerzielle Angebote         \  Dabei ist zu beachten, dass
-    .net    netzbezogene Angebote          | die ursprünglichen Bedeutungen
-    .org    (Non Profit) Organisationen    | heute weitestgehend verloren
-    .int    transnationale Organisationen /  gegangen sind.
+
+                                          \  Dabei ist zu beachten,
+    .com    kommerzielle Angebote          | daß die ursprünglichen-
+    .net    netzbezogene Angebote          | Bedeutungen heute wei-
+    .org    (Non Profit) Organisationen    | testgehend verloren ge-
+    .int    transnationale Organisationen  | gegangen sind.
+                                          /
 
     .edu    US-Bildungseinrichtungen      \  vor allem in Nord-
     .gov    US-Regierungseinrichtungen     | Amerika verbreite
-    .mil    US-Millitär                   /  TopLevel-Domains
-
+    .mil    US-Militär                    /  TopLevel-Domains
 
 Es gibt noch zwei abgewandelte Formen der Domainadressierung, bei denen die
 Adresse um den Realname (also Ihren Namen) erweitert wird:
@@ -310,82 +308,81 @@
 der Username beliebig geschrieben werden - verlassen sollten Sie sich darauf
 aber nicht.
 
-
 ■ MIME
 
+>>|
 Ursprünglich konnten RFC-Nachrichten nur aus reinen ASCII-Zeichen bestehen,
 d.h. es konnten keine nationalen Sonderzeichen und keine Binärdaten übertragen
-werden. Seit 1992 gibt es einen Standard namens MIME, der dieses Manko
-behebt, und der von CrossPoint weitgehend unterstützt wird.
+werden. Seit 1992 gibt es einen Standard namens MIME, der dieses Manko behebt, und
+der von CrossPoint weitgehend unterstützt wird.
+<<|
 
 ■ News
 
-Öffentliche Nachrichten im Usenet, genannt Artikel, werden - wie in allen
-anderen Netzen auch - in verschiedenen Brettern verteilt, genannt
-Newsgroups, Gruppen oder Foren. Die Anzahl der Newsgroups ist schwer abzuschätzen, da sie
-täglich schwankt, und nirgendwo wirklich alle Newsgroups verfügbar sind; sie
-dürfte z.Zt. weit mehr als 50.000 betragen.  Rund 10.000 bis 20.000
-Gruppen sind auf gut sortierten Servern vorhanden.
+>>|
+Öffentliche Nachrichten im Usenet, genannt Artikel, werden - wie in allen anderen
+Netzen auch - in verschiedenen Brettern verteilt, genannt Newsgroups, Gruppen oder
+Foren. Die Anzahl der Newsgroups ist schwer abzuschätzen, da sie täglich schwankt,
+und nirgendwo wirklich alle Newsgroups verfügbar sind; sie dürfte z.Zt. weit mehr als
+50.000 betragen.  Rund 10.000 bis 20.000 Gruppen sind auf gut sortierten Servern
+vorhanden.
+<<|
 
-Die Gruppennamen sind hierarchisch angeordnet, und die einzelnen Ebenen werden
-durch Punkte getrennt. So steht z.B.
+Die Gruppennamen sind hierarchisch angeordnet, und die einzelnen Ebenen werden durch
+Punkte getrennt. So steht z.B.
 
    comp.dcom.modems
 
 für die Gruppe MODEMS im Bereich DFÜ (Data COMmunications) in der Hierarchie
-COMPuter. Beachten Sie, daß innerhalb von CrossPoint keine Punkte, sondern
-grundsätzlich Slashes (/) zum Trennen der einzelnen Brettebenen verwendet
-werden! Innerhalb von XP sieht diese Gruppe also so aus:
+COMPuter. Beachten Sie, daß innerhalb von CrossPoint keine Punkte, sondern grundsätzlich
+Slashes (/) zum Trennen der einzelnen Brettebenen verwendet werden! Innerhalb von XP
+sieht diese Gruppe also so aus:
 
    /comp/dcom/modems
 
-(Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei /Config/Anzeige/Bretter können Sie
-die Anzeige für die Brettliste - und *nur* dafür - auf "Punktschreibweise"
-umstellen).
-
-
-Eine Besonderheit von Usenet-News, die inzwischen auch im Z-Netz übernommen
-wurde, sind die sogenannten Crosspostings. Dies sind Nachrichten, die
-physikalisch nur einmal vorhanden sind, sich aber in mehreren Gruppen befinden,
-d.h. die mehrere Empfänger haben. Auf diese Weise können Artikel, die thematisch
-in mehrere Gruppen gehören, in jede passende Gruppe geschickt werden, ohne daß
-sie mehrfach gesendet werden müßten. Näheres dazu finden Sie in Kap.
-4.6. des CrossPoint-Handbuchs.
+(Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei /Config/Anzeige/Bretter können Sie die Anzeige
+für die Brettliste - und *nur* dafür - auf "Punktschreibweise" umstellen).
 
+>>|
+Eine Besonderheit von Usenet-News, die inzwischen auch im Z-Netz übernommen wurde,
+sind die sogenannten Crosspostings. Dies sind Nachrichten, die physikalisch nur
+einmal vorhanden sind, sich aber in mehreren Gruppen befinden, d.h. die mehrere
+Empfänger haben. Auf diese Weise können Artikel, die thematisch in mehrere Gruppen
+gehören, in jede passende Gruppe geschickt werden, ohne daß sie mehrfach gesendet
+werden müßten. Näheres dazu finden Sie in Kap. 4.6. des CrossPoint-Handbuchs.
+<<|
 
 ■ moderierte Newsgroups
 
-Beim Stichwort "Moderator" fällt Ihnen vielleicht das FidoNet ein, wo in jedem
-Brett ein Moderator lauert, der Sie auf alle etwaigen Regelverstöße hinweisen
-wird. Mit dem Moderatorsystem im Usenet hat es jedoch eine völlig andere
-Bewandtnis: In moderierte Newsgroups dürfen Sie nicht direkt schreiben.
-Stattdessen müssen Sie jede Nachricht an einen Moderator senden, der entscheided,
-ob sie zum Thema der Gruppe paßt - wenn ja, dann wird er/sie die Nachricht
-dorthin weiterleiten.
-
-Das automatische Umleiten Ihrer Nachrichten an einen Moderator kann CrossPoint
-für Sie übernehmen; Sie müssen dazu nur die Adresse des Moderators als
-Brettvertreter eintragen. Näheres dazu finden Sie in Kap. 4.5. des
-CrossPoint-Handbuchs.
-
+Beim Stichwort "Moderator" fällt Ihnen vielleicht das FidoNet ein, wo in jedem Brett
+ein Moderator lauert, der Sie auf alle etwaigen Regelverstöße hinweisen wird. Mit dem
+Moderatorsystem im Usenet hat es jedoch eine völlig andere Bewandtnis: In moderierte
+Newsgroups dürfen Sie nicht direkt schreiben. Stattdessen müssen Sie jede Nachricht
+an einen Moderator senden, der entscheided, ob sie zum Thema der Gruppe paßt - wenn
+ja, dann wird er/sie die Nachricht dorthin weiterleiten.
+
+>>|
+Das automatische Umleiten Ihrer Nachrichten an einen Moderator kann CrossPoint für
+Sie übernehmen; Sie müssen dazu nur die Adresse des Moderators als Brettvertreter
+eintragen. Näheres dazu finden Sie in Kap. 4.5. des CrossPoint-Handbuchs.
+<<|
 
 ■ Mailinglisten
 
-Das Einrichten von Newsgroups ist mit einem gewissen Aufwand und Kosten für die
-an der Übertragung beteiligten Systeme verbunden. Mailinglisten sind eine
-einfache Alternative zu Newsgroups, die es jedem ermöglicht, eine Konferenz zu
-einem bestimmten Thema zu eröffnen, ohne eine neue Newsgroup einrichten zu
-müssen.
-
-Technisch gesehen ist eine Mailingliste nichts anderes als ein irgendwo
-installierter, automatisch arbeitender Nachrichtenverteiler; in der Praxis ist
-sie eine über den Mailweg arbeitende Newsgroup. Schicken Sie eine Nachricht an
-die Mailingliste, so wird sie automatisch an alle Listenteilnehmer weitergeleitet.
-Um an einer Mailingliste teilzunehmen, müssen Sie eine Anmeldenachricht an den
-Listenverwalter (das ist meist kein Mensch, sondern ein automatisch arbeitendes
-Programm (ein "Daemon") senden. Gleiches gilt für das Abmelden von der Liste.
-
-
+Das Einrichten von Newsgroups ist mit einem gewissen Aufwand und Kosten für die an
+der Übertragung beteiligten Systeme verbunden. Mailinglisten sind eine einfache
+Alternative zu Newsgroups, die es jedem ermöglicht, eine Konferenz zu einem
+bestimmten Thema zu eröffnen, ohne eine neue Newsgroup einrichten zu müssen.
+
+>>|
+Technisch gesehen ist eine Mailingliste nichts anderes als ein irgendwo installierter,
+automatisch arbeitender Nachrichtenverteiler; in der Praxis ist sie eine über den
+Mailweg arbeitende Newsgroup. Schicken Sie eine Nachricht an die Mailingliste, so
+wird sie automatisch an alle Listenteilnehmer weitergeleitet. Um an einer Mailingliste
+teilzunehmen, müssen Sie eine Anmeldenachricht an den Listenverwalter (das ist meist
+kein Mensch, sondern ein automatisch arbeitendes Programm (ein "Daemon") senden.
+Gleiches gilt für das Abmelden von der Liste.
+<<|
 
 
 1.3  UUCP - das Übertragungsprotokoll
@@ -393,149 +390,142 @@
 
 ■ UUCP? Kann man das essen?
 
-Nein, ganz sicher nicht. UUCP steht für Unix to Unix CoPy - ein ursprünglich
-für UNIX entwickeltes Programmpaket, das nichts weiter macht, als Dateien
-zwischen zwei Rechnern auszutauschen und ggf. eine Weiterverarbeitung dieser
-Dateien zu veranlassen. Die Beschränkung auf UNIX ist längst aufgehoben, aber
-der Zweck ist der gleiche geblieben: UUCP ist ein Standardverfahren zum
-Austauschen von Nachrichtenpaketen zwischen RFC-Netz-Systemen (für Fido-User:
-es entspricht in seiner Funktion in etwa einem Fido-Mailer).
+Nein, ganz sicher nicht. UUCP steht für Unix to Unix CoPy - ein ursprünglich für UNIX
+entwickeltes Programmpaket, das nichts weiter macht, als Dateien zwischen zwei
+Rechnern auszutauschen und ggf. eine Weiterverarbeitung dieser Dateien zu veranlassen.
+Die Beschränkung auf UNIX ist längst aufgehoben, aber der Zweck ist der gleiche
+geblieben: UUCP ist ein Standardverfahren zum Austauschen von Nachrichtenpaketen
+zwischen RFC-Netz-Systemen (für Fido-User: es entspricht in seiner Funktion in etwa
+einem Fido-Mailer).
 
+■ Ablaufsteuerung beim Nachrichtenaustausch
 
 Der Nachrichtenaustausch zwischen zwei UUCP-Systemen läuft in drei Schritten
 ab:
 
 Zunächst meldet sich das anrufende System beim angerufenen an, indem es seinen
-Systemnamen und ggf sein Paßwort sendet (Login). Diese Anmeldung ist *nicht*
-Teil der UUCP-Spezifikation und kann bei jedem System wieder ein wenig anders
-aussehen. Bei den meisten Systemen wird CrossPoint sich automatisch anmelden
-können, aber bei einigen Systemen wird es nötig sein, ein speziell angepaßtes
-Anmeldescript zu schreiben; mehr dazu später.
-
-Nach der Anmeldung wird das sogenannte uucico-Programm gestartet (bei XP:
-UUCICO.EXE), das die weitere Übertragung vornimmt. Das anrufende und das
-angerufende System einigen sich nun auf eines der folgenden UUCP-Übertragungsprotokolle,
-das anschließend gestartet wird und für den eigentlichen Dateiaustausch
-sorgt:
-
---8 UUCP-g: Dies ist das meistverwendete Protokoll; es wird praktisch von
-jedem UUCP-System unterstützt. Die Qualität der einzelnen Implementationen
-ist sehr unterschiedlich. Schlechte uucicos übertragen die Daten in sehr
-kleinen Blöcken von z.B. 64 Bytes; dies ist in etwa mit dem XModem-Protokoll
-vergleichbar. Gute Implementationen verarbeiten auch große Blöcke von z.B. 1024
-Bytes und erreichen damit Geschwindigkeiten, die ungefähr denen von Zmodem
-entsprechen.
-
---8         CrossPoint unterstützt alle möglichen UUCP-g-Blockgrößen von 32
-bis zum einem Maximum von 4096 Bytes. Es kommt darüberhinaus mit beliebig
-wechselnden Blockgrößen während einer Verbindung zurecht, sodaß es mit jeder
-nur denkbaren Gegenstelle zusammenarbeiten sollte.
+Systemnamen und ggf sein Paßwort sendet (Login). Diese Anmeldung ist *nicht* Teil der
+UUCP-Spezifikation und kann bei jedem System wieder ein wenig anders aussehen. Bei
+den meisten Systemen wird CrossPoint sich automatisch anmelden können, aber bei
+einigen Systemen wird es nötig sein, ein speziell angepaßtes Anmeldescript zu
+schreiben; mehr dazu später.
+
+Nach der Anmeldung wird das sogenannte uucico-Programm gestartet (bei XP: UUCICO.EXE),
+das die weitere Übertragung vornimmt. Das anrufende und das angerufende System
+einigen sich nun auf eines der folgenden UUCP-Übertragungsprotokolle, das anschließend
+gestartet wird und für den eigentlichen Dateiaustausch sorgt:
+
+--8 UUCP-g: Dies ist das meistverwendete Protokoll; es wird praktisch von jedem
+UUCP-System unterstützt. Die Qualität der einzelnen Implementationen ist sehr
+unterschiedlich. Schlechte uucicos übertragen die Daten in sehr kleinen Blöcken von
+z.B. 64 Bytes; dies ist in etwa mit dem XModem-Protokoll vergleichbar. Gute
+Implementationen verarbeiten auch große Blöcke von z.B. 1024 Bytes und erreichen
+damit Geschwindigkeiten, die ungefähr denen von Zmodem entsprechen.
+
+--8         CrossPoint unterstützt alle möglichen UUCP-g-Blockgrößen von 32 bis zum
+einem Maximum von 4096 Bytes. Es kommt darüberhinaus mit beliebig wechselnden
+Blockgrößen während einer Verbindung zurecht, sodaß es mit jeder nur denkbaren
+Gegenstelle zusammenarbeiten sollte.
 
 --8 UUCP-f: Dies ist ein sehr simples Protokoll, das beim Übertragen ungepackter
-ASCII-Daten etwas effizienter arbeitet als UUCP-g. Ansonsten ist es nicht
-empfehlenswert.
+ASCII-Daten etwas effizienter arbeitet als UUCP-g. Ansonst ist es nicht empfehlenswert.
 
---8 UUCP-z: Es gibt zwei verschiedene Protokolle mit dieser Bezeichnung. Bei
-dem von XP unterstützen UUCP-z handelt es sich um eine in Deutschland übliche
-Variante von UUCP-f, die i.d.R. ein wenig effizienter arbeiten dürfte als
-UUCP-g. Auf ungesicherten Modemverbindungen (also ohne V42) ist es aber nicht
-empfehlenswert.
-
---8 UUCP-e: Ein extrem simples Protokoll mit optimalem Datendurchsatz, aber
-ohne jede Fehlerkorrektur. Es darf nur dann verwendet werden, wenn Datenverluste
-bei der Übertragung oder an der seriellen Schnittstelle absolut ausgeschlossen
-sind.
+--8 UUCP-z: Es gibt zwei verschiedene Protokolle mit dieser Bezeichnung. Bei dem von
+XP unterstützen UUCP-z handelt es sich um eine in Deutschland übliche Variante von
+UUCP-f, die i.d.R. ein wenig effizienter arbeiten dürfte als UUCP-g. Auf ungesicherten
+Modemverbindungen (also ohne V42) ist es aber nicht empfehlenswert.
+
+--8 UUCP-e: Ein extrem simples Protokoll mit optimalem Datendurchsatz, aber ohne jede
+Fehlerkorrektur. Es darf nur dann verwendet werden, wenn Datenverluste bei der
+Übertragung oder an der seriellen Schnittstelle absolut ausgeschlossen sind.
 
 --8 UUCP-i: Ein bidirektionales Protokoll, das die Daten in beide Richtungen
 gleichzeitig überträgt; nicht verwendbar bei HST- oder PEP-Modems. Wird von
 CrossPoint nicht unterstützt.
 
-
-Vielleicht sind Sie jetzt aufgrund der vielen technischen Details ein wenig
-verwirrt und wissen nicht, welches Protokoll Sie verwenden sollen. Empfehlung:
-Nehmen Sie zuerst einmal UUCP-g. Das ist recht fehlersicher und sollte überall
-funktionieren. Später, wenn Sie mit der Materie besser vertraut sind, können
-Sie jederzeit auf ein anderes Protokoll umsteigen.
+Vielleicht sind Sie jetzt aufgrund der vielen technischen Details ein wenig verwirrt
+und wissen nicht, welches Protokoll Sie verwenden sollen. Empfehlung: Nehmen Sie
+zuerst einmal UUCP-g. Das ist recht fehlersicher und sollte überall funktionieren.
+Später, wenn Sie mit der Materie besser vertraut sind, können Sie jederzeit auf ein
+anderes Protokoll umsteigen.
 
 Nähere technische Details zu UUCP finden Sie in Kapitel 4.2.
 
 
-
-
 1.4  Wie werde ich Usenet-Teilnehmer?
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Sie müssen ein UUCP-System finden, bei dem Sie "pollen" können, d.h. über das
-Sie Ihre Nachrichten verschicken und empfangen. Dies kann sich deutlich
-schwieriger gestalten als die Suche nach einer Z-Netz- oder Fido-Mailbox -
-öffentlich zugängliche UUCP-Sites sind selten. Wenn Sie nicht gerade in einem
-Ballungsgebiet wohnen, werden Sie meist in die Regional- oder Fernzone
-ausweichen müssen.
-
-Eine andere Möglichkeit am Usenet teilzunehmen, ist der Bezug von
-Nachrichten über NNTP (Network News Transfer Protokoll).  Für diese
-brauchen Sie zur Zeit noch externe Programme.
-
+Sie müssen ein UUCP-System finden, bei dem Sie "pollen" können, d.h. über das Sie
+Ihre Nachrichten verschicken und empfangen. Dies kann sich deutlich schwieriger
+gestalten als die Suche nach einer Z-Netz- oder Fido-Mailbox - öffentlich zugängliche
+UUCP-Sites sind selten. Wenn Sie nicht gerade in einem Ballungsgebiet wohnen, werden
+Sie meist in die Regional- oder Fernzone ausweichen müssen.
+
+Eine andere Möglichkeit am Usenet teilzunehmen, ist der Bezug von Nachrichten über
+NNTP (Network News Transfer Protokoll).  Für diese brauchen Sie zur Zeit noch externe
+Programme.
 
 ■ Postmeister und Wurzeln
 
-Von anderen Netzen kennen Sie möglicherweise den Username SYSOP als Synonym
-für den Systembetreiber. In RFC-basierten Netzen ist dieser Name äußerst
-unüblich; stattdessen erreichen Sie Ihren Ansprechpartner unter einer
-der Namen "info" (d.h. info at system.do.main), "root" (Systemverwalter),
-"postmaster" (für Mail) oder "news" (für News).
-
+>>|
+Von anderen Netzen kennen Sie möglicherweise den Username SYSOP als Synonym für den
+Systembetreiber. In RFC-basierten Netzen ist dieser Name äußerst unüblich; stattdessen
+erreichen Sie Ihren Ansprechpartner unter einer der Namen "info" (d.h. info at system.do.main),
+"root" (Systemverwalter), "postmaster" (für Mail) oder "news" (für News).
+<<|
 
 ■ Wie sollte ich mich im Usenet verhalten?
 
-Als Neuuser sollten Sie erst einmal Erfahrungen sammeln. Studieren Sie das
-Verhalten anderer Usenet-Teilnehmer und lernen Sie daraus. Lesen Sie die
-Artikel in de.newusers.infos; dort finden Sie wertvolle Hinweise für Einsteiger.
-
-Wenn Ihnen das Verhalten eines Users nicht gefällt, dann rufen Sie nicht
-nach der Koordination - es gibt nämlich keine. Das Usenet ist ein streng
-chaotisch organisiertes, selbsttragendes Gebilde. Wenn Sie meinen, daß jemand
-aus dem Netz ausgeschlossen werden sollte, dann können Sie dies umgehend
-veranlassen: Nehmen Sie ihn/sie einfach in Ihren Nachrichtenfilter (Fachjargon:
-Killfile) auf, und schon sind Sie ihn/sie für immer los :-)
-
-Denken Sie aber auch immer daran, daß Ihnen das gleiche passieren kann,
-falls Sie mit Ihren Artikeln jemandem Grund dazu geben.
+>>|
+Als Neuuser sollten Sie erst einmal Erfahrungen sammeln. Studieren Sie das Verhalten
+anderer Usenet-Teilnehmer und lernen Sie daraus. Lesen Sie die Artikel in de.newusers.infos;
+dort finden Sie wertvolle Hinweise für Einsteiger.
+<<|
+
+Wenn Ihnen das Verhalten eines Users nicht gefällt, dann rufen Sie nicht nach der
+Koordination - es gibt nämlich keine. Das Usenet ist ein streng chaotisch organisiertes,
+selbsttragendes Gebilde. Wenn Sie meinen, daß jemand aus dem Netz ausgeschlossen
+werden sollte, dann können Sie dies umgehend veranlassen: Nehmen Sie ihn/sie einfach
+in Ihren Nachrichtenfilter (Fachjargon: Killfile) auf, und schon sind Sie ihn/sie für
+immer los :-)
 
+Denken Sie aber auch immer daran, daß Ihnen das gleiche passieren kann, falls Sie mit
+Ihren Artikeln jemandem Grund dazu geben.
 
 
 II   Installation und Bedienung
 ====================================================================
 
-
-Dieser Abschnitt enthält Informationen, die speziell die Installation und
-Nutzung von CrossPoint im Usenet betreffen. Ausführlichere Informationen zur
-Installation und Benutzung finden Sie im CrossPoint-Handbuch.
-
-
+>>|
+Dieser Abschnitt enthält Informationen, die speziell die Installation und Nutzung von
+CrossPoint im Usenet betreffen. Ausführlichere Informationen zur Installation und
+Benutzung finden Sie im CrossPoint-Handbuch.
+<<|
 
 
 2.1  Installation und Konfiguration
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Zunächst die gute Nachricht: Sie benötigen keinerlei Zusatzprogramme. Das
-CrossPoint-UUCP-Modul ist nahezu komplett; es enthält nicht nur
-einen vollständigen uucico, sondern auch (fast) alle benötigten Packer/Entpacker.
-Sie können also sofort loslegen.
+>>|
+Zunächst die gute Nachricht: Sie benötigen keinerlei Zusatzprogramme. Das CrossPoint-UUCP-Modul
+ist nahezu komplett; es enthält nicht nur einen vollständigen uucico, sondern auch
+(fast) alle benötigten Packer/Entpacker. Sie können also sofort loslegen.
+<<|
 
 Nun die schlechte Nachricht: Sie müssen trotzdem damit rechnen, daß die Einrichtung
-Ihrer UUCP-site (site = Point) etwas mehr Arbeit und Nerven in Anspruch nimmt,
-als die eines Fido- oder gar MausNet-Points; zu groß ist die Anzahl der möglichen
-Fehlerquellen. Versuchen Sie, auftretende Probleme zunächst in Zusammenarbeit
-mit dem Systembetreiber zu lösen. Er ist ab besten dazu in der Lage, die
-Fehlerursache zu entdecken.
-
+Ihrer UUCP-site (site = Point) etwas mehr Arbeit und Nerven in Anspruch nimmt, als
+die eines Fido- oder gar MausNet-Points; zu groß ist die Anzahl der möglichen
+Fehlerquellen. Versuchen Sie, auftretende Probleme zunächst in Zusammenarbeit mit dem
+Systembetreiber zu lösen. Er ist ab besten dazu in der Lage, die Fehlerursache zu
+entdecken.
 
 Als Erstes müssen Sie einige Daten über Ihren UUCP-Server in Erfahrung bringen:
 
 -  Telefonnummer
 -  Systemname und Domain
+>>|
 -  mögliche Packer (compress, gzip, bzip2)
+<<|
 -  bevorzugtes UUCP-Protokoll; bei UUCP-g: maximale Paketgröße
 -  Wird "batched SMTP" (bsmtp) unterstützt?
 
@@ -545,39 +535,39 @@
 -  Ihren Loginnamen
 -  Ihr Paßwort
 
-Den Sitenamen können Sie sich selbst aussuchen; er wird Bestandteil Ihrer
-Usenet-Adresse. Beispiel: bei peter at xpoint.ruessel.sub.org ist xpoint der
-Sitename. Der Loginname kann gleich dem Sitenamen sein, muß es aber nicht.
-Oft besteht er aus dem Sitenamen mit einem vorangestellten "U".
+>>|
+Den Sitenamen können Sie sich selbst aussuchen; er wird Bestandteil Ihrer Usenet-Adresse.
+Beispiel: bei peter at xpoint.ruessel.sub.org ist xpoint der Sitename. Der Loginname
+kann gleich dem Sitenamen sein, muß es aber nicht. Oft besteht er aus dem Sitenamen
+mit einem vorangestellten "U".
+<<|
 
 
 Beim ersten Start fragt CrossPoint folgende Eingaben ab:
 
-■  den Netztyp Ihres Servers: Geben Sie "RFC/UUCP" ein.
+--3 ■  den Netztyp Ihres Servers: Geben Sie "RFC/UUCP" ein.
 
---3 ■  Boxname: Geben Sie hier den Systemnamen des Servers ein (das ist nur
-das 3-7buchstabige, oft etwas kryptische Kürzel, *ohne* die angehängte Domain)
+--3 ■  Boxname: Geben Sie hier den Systemnamen des Servers ein (das ist nur das
+3-7buchstabige, oft etwas kryptische Kürzel, *ohne* die angehängte Domain)
 
---3 ■  den Usernamen: Das ist der Name, unter dem Sie schreiben werden (der
-Teil vor dem "@" in Ihrer Adresse). Der Name kann später jederzeit beliebig
-geändert werden.
-
-Wenn Sie CrossPoint bereits für ein anderes Netz installiert hatten, muß
-der UUCP-Server wie gewohnt per /Edit/Boxen angelegt werden.
-
-
-Als nächstes müssen Sie die einzelnen Felder unter /Edit/Boxen/Edit/Point
-ausfüllen. Ausführlichere Erläuterungen dazu finden Sie in der Online-Hilfe.
-Die diversen Schalter im unteren Teil des Fensters können Sie zunächst
-unverändert lassen; nur die SMTP-Einstellung sollten Sie überprüfen. Unter
-Edit/Modem sollten Sie Baudrate und Schnittstelle korrekt einstellen; alle
-übrigen Felder sind bereits mit sinnvollen Werten vorbelegt.
-
-Wichtig sind die Einstellungen unter Edit/Namen: Unter "Realname" sollten Sie
-Ihren richtigen Namen eintragen. Dies ist zwar keine unbedingte Pflicht, gehört
-im Usenet aber zum guten Ton. Im Feld "Domain" muß Ihre eigene Domain und im
-Feld "Serverdom." diejenige des Serversystems eingetragen werden. Die beiden
-Domains sind *meistens* gleich, müssen es aber nicht. Hier noch ein Beispiel:
+--3 ■  den Usernamen: Das ist der Name, unter dem Sie schreiben werden (der Teil vor
+dem "@" in Ihrer Adresse). Der Name kann später jederzeit beliebig geändert werden.
+
+Wenn Sie CrossPoint bereits für ein anderes Netz installiert hatten, muß der
+UUCP-Server wie gewohnt per /Edit/Boxen angelegt werden.
+
+Als nächstes müssen Sie die einzelnen Felder unter /Edit/Boxen/Edit/Point ausfüllen.
+Ausführlichere Erläuterungen dazu finden Sie in der Online-Hilfe. Die diversen
+Schalter im unteren Teil des Fensters können Sie zunächst unverändert lassen; nur die
+SMTP-Einstellung sollten Sie überprüfen. Unter Edit/Modem sollten Sie Baudrate und
+Schnittstelle korrekt einstellen; alle übrigen Felder sind bereits mit sinnvollen
+Werten vorbelegt.
+
+Wichtig sind die Einstellungen unter Edit/Namen: Unter "Realname" sollten Sie Ihren
+richtigen Namen eintragen. Dies ist zwar keine unbedingte Pflicht, gehört im Usenet
+aber zum guten Ton. Im Feld "Domain" muß Ihre eigene Domain und im Feld "Serverdom."
+diejenige des Serversystems eingetragen werden. Die beiden Domains sind *meistens*
+gleich, müssen es aber nicht. Hier noch ein Beispiel:
 
 Ihre Adresse:  ich at arrgh.xyz.sub.org
 
@@ -590,262 +580,252 @@
            ->  Systemname des Servers:      abc
                Serverdomain:                .sub.org
 
-
 Einige weitere UUCP/RFC-Einstellungen finden Sie bei /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes;
 Näheres dazu ist in der Online-Hilfe erläutert. Wenn Sie noch keine Usenet-Erfahrung
 haben, sollten Sie die Einstellungen zunächst unverändert lassen.
 
 
-
-
 2.2  Netzanruf
 ~~~~~~~~~~~~~~
 
-Sind alle Daten korrekt eingetragen, so können Sie den ersten Anruf starten.
-Verwenden Sie dazu den Menüpunkt /Netcall/Einzeln. Nach beendetem Anruf
-finden Sie im Brett /»Netzanruf eine Nachricht mit dem Ergebnis des Anrufs.
-
+Sind alle Daten korrekt eingetragen, so können Sie den ersten Anruf starten. Verwenden
+Sie dazu den Menüpunkt /Netcall/Einzeln. Nach beendetem Anruf finden Sie im Brett
+/»Netzanruf eine Nachricht mit dem Ergebnis des Anrufs.
 
 ■ Wenn der Netcall nicht funktioniert ...
 
-dann kann das sehr viele Ursachen haben. Ich will versuchen, alle aufzuzählen,
-die mir einfallen.
+dann kann das sehr viele Ursachen haben. Ich will versuchen, alle aufzuzählen, die
+mir einfallen.
 
-Erscheint beim Einloggen mehrmals hintereinander Login / Paßwort / Login /
-Paßwort, so haben Sie vermutlich bei /Edit/Boxen/Edit/Point einen falschen
-Loginname oder ein falsches Paßwort eingetragen. Im Zweifelsfall fragen Sie
-bitte beim Systembetreiber nach.
+Erscheint beim Einloggen mehrmals hintereinander Login / Paßwort / Login / Paßwort,
+so haben Sie vermutlich bei /Edit/Boxen/Edit/Point einen falschen Loginname oder ein
+falsches Paßwort eingetragen. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte beim Systembetreiber
+nach.
 
 Erscheint eine Login-Meldung des angerufenen Systems, und anschließend passiert
-nichts mehr - CrossPoint legt dann nach ca. einer Minute von alleine wieder auf
--, so lesen Sie bitte unten im Abschnitt "Login-Scripts" weiter.
+nichts mehr - CrossPoint legt dann nach ca. einer Minute von alleine wieder auf -, so
+lesen Sie bitte unten im Abschnitt "Login-Scripts" weiter.
 
+>>|
 Wenn CrossPoint sich überhaupt nicht mit Ihrem Modem versteht, dann haben Sie
-vermutlich eine falsche Schnittstelle eingestellt oder etwas falsches unter
-/Config/Modem/... eingetragen. Evtl. liegt es auch daran, daß Sie ein Spar-Modemkabel
-besitzen, bei dem das CD- oder das CTS-Signal nicht weitergeleitet wird. In
-diesem Fall sollten Sie "CD ignorieren" bzw. "CTS ignorieren" einschalten.
-Falls das Modem eine &C-Option besitzt, muß sie eingeschaltet sein (AT &C1).
-Eine genauere Beschreibung der wichtigsten Modem-Kommandos finden Sie in Anhang
-F des CrossPoint-Handbuchs.
-
-Erscheint in der Netcall-Wartepause immer die Meldung "Anruf eingegangen",
-dann unterstützt Ihre serielle Schnittstelle oder Ihr Modemkabel kein
-RING-(Klingel-)Signal. In dem Fall müssen Sie /Config/Modem/../RING-Erkennung
-abschalten.
-
-Erhalten Sie eine Nachricht mit einer Fehlermeldung wie "remote execution -
-rgsmtp - permission denied" oder Ähnliches, dann sollten Sie sich mit dem
-Systembetreiber noch einmal wegen des verwendeten Packers und der Benutzung
-von Batched SMTP absprechen - es hat entweder ein Mißverständnis gegeben,
-oder der Sysop hat vergessen, für Sie den korrekten Entpacker freizugeben.
-
-Gibt es während der UUCP-g-Übertragung regelmäßig gehäufte Fehler, dann sollten
-Sie einmal einen Netcall im Debug-Mode durchführen; Starten Sie XP dazu mit
-Parameter /d. Sie erhalten dann einen wesentlich ausführlicheren Netzanruf-Bericht,
-aus dem Sie oder ich evtl. die Ursache des Problems erkennen können. Während
-eines Debug-Mode-Netcalls werden viele zusätzliche Informationen auf dem
-Bildschirm angezeigt - lassen Sie sich davon nicht irritieren.
-
-Kommen von Ihnen verschickte Nachrichten trotz fehlerfreier Übertragung nicht
-an, so wird's knifflig. Es kann an einem falsch eingestellten Packer (s.o.)
-oder - bei PMs - an einer falschen SMTP-Einstellung liegen. Es kann daran
-liegen, daß Sie Ihren Systemnamen oder die Domain falsch eingetragen haben,
-sodaß Ihre Nachrichten nicht durchgelassen werden. Es kann auch daran liegen,
-daß CrossPoint und das angerufene System sich aus irgendeinem Grunde nicht
-verstehen. Weiterhelfen kann Ihnen in diesem Fall nur der Systembetreiber -
-er muß nachsehen, wo die von Ihnen verschickten Nachrichten landen.
-
+vermutlich eine falsche Schnittstelle eingestellt oder etwas falsches unter /Config/Modem/...
+eingetragen. Evtl. liegt es auch daran, daß Sie ein Spar-Modemkabel besitzen, bei dem
+das CD- oder das CTS-Signal nicht weitergeleitet wird. In diesem Fall sollten Sie "CD
+ignorieren" bzw. "CTS ignorieren" einschalten. Falls das Modem eine &C-Option besitzt,
+muß sie eingeschaltet sein (AT &C1). Eine genauere Beschreibung der wichtigsten Modem-Kommandos
+finden Sie in Anhang F des CrossPoint-Handbuchs.
+<<|
+
+Erscheint in der Netcall-Wartepause immer die Meldung "Anruf eingegangen", dann
+unterstützt Ihre serielle Schnittstelle oder Ihr Modemkabel kein RING-(Klingel-)Signal.
+In dem Fall müssen Sie /Config/Modem/../RING-Erkennung abschalten.
+
+>>|
+Erhalten Sie eine Nachricht mit einer Fehlermeldung wie "remote execution - rgsmtp -
+permission denied" oder Ähnliches, dann sollten Sie sich mit dem Systembetreiber noch
+einmal wegen des verwendeten Packers und der Benutzung von Batched SMTP absprechen -
+es hat entweder ein Mißverständnis gegeben, oder der Sysop hat vergessen, für Sie den
+korrekten Entpacker freizugeben.
+<<|
+
+Gibt es während der UUCP-g-Übertragung regelmäßig gehäufte Fehler, dann sollten Sie
+einmal einen Netcall im Debug-Mode durchführen; Starten Sie XP dazu mit Parameter /d.
+Sie erhalten dann einen wesentlich ausführlicheren Netzanruf-Bericht, aus dem Sie
+oder ich evtl. die Ursache des Problems erkennen können. Während eines Debug-Mode-Netcalls
+werden viele zusätzliche Informationen auf dem Bildschirm angezeigt - lassen Sie sich
+davon nicht irritieren.
+
+Kommen von Ihnen verschickte Nachrichten trotz fehlerfreier Übertragung nicht an, so
+wird's knifflig. Es kann an einem falsch eingestellten Packer (s.o.) oder - bei PMs -
+an einer falschen SMTP-Einstellung liegen. Es kann daran liegen, daß Sie Ihren
+Systemnamen oder die Domain falsch eingetragen haben, sodaß Ihre Nachrichten nicht
+durchgelassen werden. Es kann auch daran liegen, daß CrossPoint und das angerufene
+System sich aus irgendeinem Grunde nicht verstehen. Weiterhelfen kann Ihnen in diesem
+Fall nur der Systembetreiber - er muß nachsehen, wo die von Ihnen verschickten
+Nachrichten landen.
 
 ■ Login-Scripts
 
 Wie bereits erwähnt, ist der Anmeldevorgang bei UUCP-Systemen nicht standardisiert.
-Verstehen CrossPoint und der angerufene Server sich nicht, so bleibt Ihnen
-nichts anderes übrig, als XP über ein Login-Script entsprechend anzupassen.
-Sind Sie absoluter nicht-Programmierer, so wenden Sie sich nach Möglichkeit
-an einen erfahrenen User (zur Not auch an mich :-) - geben Sie in dem Fall
-unbedingt Name und Telefonnummer des Servers an!.
+Verstehen CrossPoint und der angerufene Server sich nicht, so bleibt Ihnen nichts
+anderes übrig, als XP über ein Login-Script entsprechend anzupassen. Sind Sie
+absoluter nicht-Programmierer, so wenden Sie sich nach Möglichkeit an einen erfahrenen
+User (zur Not auch an mich :-) - geben Sie in dem Fall unbedingt Name und Telefonnummer
+des Servers an!.
+
 
 Zur Aktivierung eines Login-Scripts sind drei Dinge nötig:
 
---3 o  Lesen Sie Kapitel 8 des Crosspoint-Handbuchs; dort ist die Scriptprogram-mierung
+>>|
+--3 o  Lesen Sie Kapitel 8 des Crosspoint-Handbuchs; dort ist die Scriptprogrammierung
 beschrieben.
+<<|
 
---3 o  Kopieren Sie das mitgelieferte Standard-Script uucp.scr z.B. in
-myuucp.scr und passen sie myuucp.scr entsprechend
-an. Beachten Sie, daß das Login genau dann beendet ist, wenn vom Server der
-Text "^Pshere" gesendet wurde.
-
---3 o  Tragen Sie das Script (z.B. MYUUCP.SCR) bei /Edit/Boxen/Edit/Diverses
-als Netzanruf-Script ein.
+>>|
+--3 o  Kopieren Sie das mitgelieferte Standard-Script uucp.scr z.B. in myuucp.scr und
+passen sie myuucp.scr entsprechend an. Beachten Sie, daß das Login genau dann beendet
+ist, wenn vom Server der Text "^Pshere" gesendet wurde.
+<<|
+
+>>|
+--3 o  Tragen Sie das Script (z.B. MYUUCP.SCR) bei /Edit/Boxen/Edit/Diverses als
+Netzanruf-Script ein.
+<<|
 
 ■ Nachrichten von Hand einlesen
 
-Wenn das automatische Einlesen der Nachrichten nach dem Netzanruf nicht
-funktioniert hat, z.B. weil der Entpacker fehlte, dann können Sie dies mit
-den folgenden Schritten von Hand vornehmen:
+Wenn das automatische Einlesen der Nachrichten nach dem Netzanruf nicht funktioniert
+hat, z.B. weil der Entpacker fehlte, dann können Sie dies mit den folgenden Schritten
+von Hand vornehmen:
 
 o  Verlassen Sie CrossPoint.
 o  Geben Sie "uuz -uz spool\x* upuffer" ein.
 o  Starten Sie CrossPoint.
 o  Lesen Sie die Datei UPUFFER mit /XPoint/Import/Puffer ein.
 
-Beachten Sie, daß die nicht eingelesenen Nachrichten nur bis zum nächsten
-Netzanruf im Verzeichnis spool liegenbleiben. Sie müssen sie also unbedingt
-einlesen oder zumindest in ein anderes Verzeichnis kopieren, bevor Sie den
-nächsten Netzanruf durchführen.
-
+Beachten Sie, daß die nicht eingelesenen Nachrichten nur bis zum nächsten Netzanruf
+im Verzeichnis spool liegenbleiben. Sie müssen sie also unbedingt einlesen oder
+zumindest in ein anderes Verzeichnis kopieren, bevor Sie den nächsten Netzanruf
+durchführen.
 
 ■ Nachrichtentest
 
-Wenn Sie testen möchten, ob Ihre öffentlichen Nachrichten ankommen, können
-Sie eine Nachricht in eine der Testgruppen schreiben, z.B. in de.test. Sie
-erhalten dann automatisch Antwort von verschiedenen Programmen, deren einzige
-Aufgabe darin besteht, Antworten auf Testnachrichten zu verschicken. Seien
-Sie aber vorsichtig beim Schreiben in internationalen Testgruppen - dies
-ist der beste Weg, um Ihr Postfach mit hunderten von Kilobytes unnützer Mails
-zu füllen.
-
-
+Wenn Sie testen möchten, ob Ihre öffentlichen Nachrichten ankommen, können Sie eine
+Nachricht in eine der Testgruppen schreiben, z.B. in de.test. Sie erhalten dann
+automatisch Antwort von verschiedenen Programmen, deren einzige Aufgabe darin
+besteht, Antworten auf Testnachrichten zu verschicken. Seien Sie aber vorsichtig beim
+Schreiben in internationalen Testgruppen - dies ist der beste Weg, um Ihr Postfach
+mit hunderten von Kilobytes unnützer Mails zu füllen.
 
 
 2.3  Bestellen und Verwalten von Newsgroups
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Die Brettverwaltung im Usenet ist ein ziemlich trauriges Kapitel. Es existiert
-keinerlei Standard für das Bestellen und Abbestellen von Newsgroups (Brettern)
-durch Offline-User. Dadurch ist eine Vielzahl von Newsgroup-Bestellsystemen
-entstanden, von denen jedes wieder andere Befehle erwartet und nach einem
-anderen System arbeitet.
+keinerlei Standard für das Bestellen und Abbestellen von Newsgroups (Brettern) durch
+Offline-User. Dadurch ist eine Vielzahl von Newsgroup-Bestellsystemen entstanden, von
+denen jedes wieder andere Befehle erwartet und nach einem anderen System arbeitet.
 
+>>|
 Wenn Sie Glück haben, verfügt Ihr UUCP-Server über eines der relativ verbreiteten
-Newsgroup-Bestellsysteme "Changesys", "GUP", "AutoSys" oder "Feeder". Diese
-Systeme werden von XP direkt unterstützt, sodaß Sie auf das komfortable
-XP-Brettbestellsystem zurückgreifen können, das in Kapitel 3.2 des
-CrossPoint-Handbuchs beschrieben ist.
-
-Wenn Sie Pech haben, besitzt Ihr Server gar kein automatisch arbeitendes
-Brettbestellsystem, sodaß Sie alle Brettwünsche als Mail den Systemverwalter
-senden müssen, oder er arbeitet mit einem exotischen Brettmanager, den Sie
-dann "von Hand" bedienen müssen. Ganaueres dazu erfahren Sie beim jeweiligen
-Systembetreiber.
-
-Unter /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP tragen Sie ein, welchen Brettmanager-Typ
-Ihr Server verwendet, und unter welchen Namen dieser Brettmanager angesprochen
-werden muß.
+Newsgroup-Bestellsysteme "Changesys", "GUP", "AutoSys" oder "Feeder". Diese Systeme
+werden von XP direkt unterstützt, sodaß Sie auf das komfortable XP-Brettbestellsystem
+zurückgreifen können, das in Kapitel 3.2 des CrossPoint-Handbuchs beschrieben ist.
+<<|
+
+Wenn Sie Pech haben, besitzt Ihr Server gar kein automatisch arbeitendes Brettbestellsystem,
+sodaß Sie alle Brettwünsche als Mail den Systemverwalter senden müssen, oder er
+arbeitet mit einem exotischen Brettmanager, den Sie dann "von Hand" bedienen müssen.
+Ganaueres dazu erfahren Sie beim jeweiligen Systembetreiber.
 
+Unter /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP tragen Sie ein, welchen Brettmanager-Typ Ihr Server
+verwendet, und unter welchen Namen dieser Brettmanager angesprochen werden muß.
 
 ■ Changesys einrichten
 
-Das Prinzip von Changesys besteht darin, daß beim Server eine Datei existiert,
-in der sich für jede pollende Site ein Eintrag mit den bestellten Newsgroups
-befindet, das sogenannte "sysfile". Mit den Befehlen "getsys" und "setsys"
-kann dieser Eintrag abgefragt oder komplett ersetzt werden.
+Das Prinzip von Changesys besteht darin, daß beim Server eine Datei existiert, in der
+sich für jede pollende Site ein Eintrag mit den bestellten Newsgroups befindet, das
+sogenannte "sysfile". Mit den Befehlen "getsys" und "setsys" kann dieser Eintrag
+abgefragt oder komplett ersetzt werden.
 
 Bevor Sie Newsgroups bestellen können, müssen Sie dem Systembetreiber mitteilen,
-daß Sie changesys verwenden möchten. Sie erhalten dann ein Changesys-Paßwort,
-das nicht gleich Ihrem Loginpaßwort sein muß, und das bei /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP
-einzutragen ist. Außerdem müssen Sie CrossPoint dort mitteilen, unter welchem
-Betreff changesys Ihnen Sysfile-Einträge zuschickt. Um dies festzustellen,
-sollten Sie mit /Nachricht/Brettmanager/Sonstiges/../getsys Ihr aktuelles
-Sysfile anfordern (dazu sind *zwei* Anrufe notwendig - einer zum Absetzen des
-Befehls und einer zum Abholen des Ergebnisses). Stimmte der eingetragene Betreff
-nicht mit dem vom Server gesendeten überein, so sollten Sie nach der Korrektur
-noch einmal ein getsys senden; CrossPoint erhält dadurch eine Liste der z.Zt.
-bestellten Newsgroups, die es für spätere (Ab)Bestellungen benötigt.
+daß Sie changesys verwenden möchten. Sie erhalten dann ein Changesys-Paßwort, das
+nicht gleich Ihrem Loginpaßwort sein muß, und das bei /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP
+einzutragen ist. Außerdem müssen Sie CrossPoint dort mitteilen, unter welchem Betreff
+changesys Ihnen Sysfile-Einträge zuschickt. Um dies festzustellen, sollten Sie mit
+/Nachricht/Brettmanager/Sonstiges/../getsys Ihr aktuelles Sysfile anfordern (dazu
+sind *zwei* Anrufe notwendig - einer zum Absetzen des Befehls und einer zum Abholen
+des Ergebnisses). Stimmte der eingetragene Betreff nicht mit dem vom Server gesendeten
+überein, so sollten Sie nach der Korrektur noch einmal ein getsys senden; CrossPoint
+erhält dadurch eine Liste der z.Zt. bestellten Newsgroups, die es für spätere
+(Ab)Bestellungen benötigt.
 
 Als Nächstes können Sie mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern die aktuelle
 Newsgroup-Liste bestellen und sie mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen
 aktivieren. Neben den Newsgroup-Namen enthält die Liste noch diverse Steuerinformationen,
-die nicht weiter von Interesse sind. Nur auf das letzte Zeichen jeder Zeile
-sollten Sie achten: Steht dort "y", so haben Sie freien Zugriff auf die Gruppe;
-"m" dagegen bedeutet, daß sie moderiert ist.
-
+die nicht weiter von Interesse sind. Nur auf das letzte Zeichen jeder Zeile sollten
+Sie achten: Steht dort "y", so haben Sie freien Zugriff auf die Gruppe; "m" dagegen
+bedeutet, daß sie moderiert ist.
 
 ■ GUP / AutoSys / Feeder einrichten
 
-Die Einrichtung dieser Brettmanager gestaltet sich einfacher, weil XP hier
-keine Kopie des Sysfile-Eintrages verwalten muß, sondern einzelne Bretter
-(ab-)bestellen kann. Erfragen Sie beim Systembetreiber den verwendeten
-Newsgroup-Manager und das Paßwort, und tragen Sie es unter /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP
-ein. Anschließend sollten Sie - wie oben beschrieben - eine Brettliste
-anfordern und einlesen.
-
+Die Einrichtung dieser Brettmanager gestaltet sich einfacher, weil XP hier keine
+Kopie des Sysfile-Eintrages verwalten muß, sondern einzelne Bretter (ab-)bestellen
+kann. Erfragen Sie beim Systembetreiber den verwendeten Newsgroup-Manager und das
+Paßwort, und tragen Sie es unter /Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP ein. Anschließend sollten
+Sie - wie oben beschrieben - eine Brettliste anfordern und einlesen.
 
 ■ Newsgroups (ab)bestellen
 
+>>|
 Siehe CrossPoint-Handbuch, Kap. 3.2.
-
+<<|
 
 ■ Die .BBL-Datei
 
-CrossPoint legt für jeden Usenet-Server, bei dem mit "Changesys" gearbeitet
-wird, eine Datei mit Name <Server>.BBL an, in der sich eine Liste der gerade
-bestellten Newsgroups befindet. Nach jeder Bestellung oder Abbestellung wird
-der Inhalt dieser Datei aktualisiert und mit einem 'setsys'-Befehl an Changesys
-geschickt. Wenn Sie möchten, können Sie diese Datei auch von Hand bearbeiten.
-Auf diese Weise läßt sich ggf. der Sysfile-Eintrag drastisch verkleinern: Wenn
-Sie *alle* Newsgroups einer bestimmten Hierarchie bestellen möchten, so genügt
-es, den Hierarchienamen anzugeben - z.B. "de" für alle Newsgroups in
-der "de.*"-Newshierarchie, oder
-"comp.sys.next" für alle NeXT-Newsgroups. Verwenden Sie /Nachricht/Brettmanager/Sonstiges/setsys,
-um die manuell geänderte .bbl-Datei absenden zu lassen.
+>>|
+CrossPoint legt für jeden Usenet-Server, bei dem mit "Changesys" gearbeitet wird,
+eine Datei mit Name <Server>.BBL an, in der sich eine Liste der gerade bestellten
+Newsgroups befindet. Nach jeder Bestellung oder Abbestellung wird der Inhalt dieser
+Datei aktualisiert und mit einem 'setsys'-Befehl an Changesys geschickt. Wenn Sie
+möchten, können Sie diese Datei auch von Hand bearbeiten. Auf diese Weise läßt sich
+ggf. der Sysfile-Eintrag drastisch verkleinern: Wenn Sie *alle* Newsgroups einer
+bestimmten Hierarchie bestellen möchten, so genügt es, den Hierarchienamen anzugeben
+- z.B. "de" für alle Newsgroups in der "de.*"-Newshierarchie, oder "comp.sys.next"
+für alle NeXT-Newsgroups. Verwenden Sie /Nachricht/Brettmanager/Sonstiges/setsys, um
+die manuell geänderte .bbl-Datei absenden zu lassen.
+<<|
 
 Mit /Nachricht/Brettmanager/Sontiges/../help erhalten Sie eine Anleitung zur
-manuellen Bedienung von Changesys. Ich rate aber grundsätzlich von deren
-Gebrauch ab - das Changesys-Frontend von XP ist nicht nur sehr komfortabel,
-sondern es verhindert auch Fehleingaben.
-
-
+manuellen Bedienung von Changesys. Ich rate aber grundsätzlich von deren Gebrauch ab
+- das Changesys-Frontend von XP ist nicht nur sehr komfortabel, sondern es verhindert
+auch Fehleingaben.
 
 
 2.4  "Sysop-Mode" (Disk-Poll)
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Statt dem Verschicken von Nachrichtenpaketen per UUCP bietet Ihnen CrossPoint
-auch die Möglichkeit, ausgehende Pakete auf der Festplatte abzulegen und
-eingehende Pakete von dort einzulesen. Dieses Verfahren ist z.B. dann
-nützlich, wenn Sie selbst Betreiber eines anrufbaren UUCP-Systems sind und
-CrossPoint nur als "Frontend" einsetzen möchten. Zur Verwendung des UUCP-Sysop-Modes
-von XP sollten Sie Kenntnisse über die Benennung und den Aufbau von UUCP-Nachrichtenpaketen
-haben. Nähere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 4.1.
+Statt dem Verschicken von Nachrichtenpaketen per UUCP bietet Ihnen CrossPoint auch
+die Möglichkeit, ausgehende Pakete auf der Festplatte abzulegen und eingehende Pakete
+von dort einzulesen. Dieses Verfahren ist z.B. dann nützlich, wenn Sie selbst
+Betreiber eines anrufbaren UUCP-Systems sind und CrossPoint nur als "Frontend"
+einsetzen möchten. Zur Verwendung des UUCP-Sysop-Modes von XP sollten Sie Kenntnisse
+über die Benennung und den Aufbau von UUCP-Nachrichtenpaketen haben. Nähere
+Informationen dazu finden Sie in Kapitel 4.1.
 
 Zur Aktivierung des Sysop-Modes müssen Sie unter /Edit/Boxen/Edit/Point das
-gewünschte Ein- und Ausgangsverzeichnis eintragen. Im Eingangsverzeichnis
-erwartet XP beliebige gepackte oder ungepackte News- und Mailpakete. Für jedes
-Paket müssen eine D- und eine X-Datei vorhanden sein. Die Dateinamen müssen
-den in Kapitel 4.1 beschriebenen Dateinamenkonventionen von XP entsprechen.
-
-Im Ausgangsverzeichnis legt XP alle ausgehenden Nachrichten in Form von X-,
-D- und (je Netcall) einer C-Datei ab. Die C-Datei kann neben den UUCP-Steuerinformationen
-zur Übertragung der D- und X-Dateien auch Datei-Anforderungen enthalten, die
-mit /Nachricht/Fileserver erzeugt wurden. Die C- oder X-Dateien können ignoriert
-werden, falls Sie sie nicht zur Weiterverabeitung der Nachrichten benötigen.
-Falls bei /Edit/Boxen/Edit/Point ein Upload-Packer eingetragen ist, werden die
-ausgehenden D-Dateien gepackt (sowohl für News als auch für SMTP-Batches).
-
+gewünschte Ein- und Ausgangsverzeichnis eintragen. Im Eingangsverzeichnis erwartet XP
+beliebige gepackte oder ungepackte News- und Mailpakete. Für jedes Paket müssen eine
+D- und eine X-Datei vorhanden sein. Die Dateinamen müssen den in Kapitel 4.1
+beschriebenen Dateinamenkonventionen von XP entsprechen.
+
+Im Ausgangsverzeichnis legt XP alle ausgehenden Nachrichten in Form von X-, D- und
+(je Netcall) einer C-Datei ab. Die C-Datei kann neben den UUCP-Steuerinformationen
+zur Übertragung der D- und X-Dateien auch Datei-Anforderungen enthalten, die mit
+/Nachricht/Fileserver erzeugt wurden. Die C- oder X-Dateien können ignoriert werden,
+falls Sie sie nicht zur Weiterverabeitung der Nachrichten benötigen. Falls bei
+/Edit/Boxen/Edit/Point ein Upload-Packer eingetragen ist, werden die ausgehenden
+D-Dateien gepackt (sowohl für News als auch für SMTP-Batches).
 
 
 III  Arbeiten mit UUCP
 ====================================================================
 
-Dieser Abschnitt beschreibt spezielle Features und Dienste von UUCP, Usenet
-und Internet, die XP in irgendeiner Weise unterstützt. Er wird in zukünftigen
-Versionen mit Sicherheit noch um einige Kapitel wachsen.
-
-
+Dieser Abschnitt beschreibt spezielle Features und Dienste von UUCP, Usenet und
+Internet, die XP in irgendeiner Weise unterstützt. Er wird in zukünftigen Versionen
+mit Sicherheit noch um einige Kapitel wachsen.
 
 
 3.1  Envelope-Adressierung
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Jede Mail, die durch das Usenet geschickt wird, besitzt nicht nur einen
-Absender und Empfänger, sondern zwei von Jedem: die ursprünglichen Adressen
-und die sogenannten Envelope-Adressen. Bei einer neuen Mail, die ganz normal
-verschickt wird, merken Sie davon nichts - ursprüngliche Adressen und Envelope
-sind identisch. Zum Tragen kommt die Envelope-Adressierung erst, wenn eine
-Nachricht weitergeleitet wird: Dann enthält der Envelope die neue Absender-
-und Empfängeradresse, während die Originaladressen unverändert bleiben.
+Jede Mail, die durch das Usenet geschickt wird, besitzt nicht nur einen Absender und
+Empfänger, sondern zwei von Jedem: die ursprünglichen Adressen und die sogenannten
+Envelope-Adressen. Bei einer neuen Mail, die ganz normal verschickt wird, merken Sie
+davon nichts - ursprüngliche Adressen und Envelope sind identisch. Zum Tragen kommt
+die Envelope-Adressierung erst, wenn eine Nachricht weitergeleitet wird: Dann enthält
+der Envelope die neue Absender- und Empfängeradresse, während die Originaladressen
+unverändert bleiben.
 
 Nehmen wir z.B. an, peter at xpoint.ruessel.sub.org schickt eine Nachricht an
 posthamster at dumpfbacke.sub.org, und der wiederum leitet die Nachricht an
@@ -859,158 +839,154 @@
 
 - Und was bedeutet das für mich als CrossPoint-Anwender?
 
-Nun, es bedeutet, daß Sie bei solchermaßen weitergeleiteten Nachrichten
-(bei XP gibt es dazu übrigens den Menüpunkt /Nachricht/Weiterleiten/Original)
-folgendes angezeigt bekommen:
+Nun, es bedeutet, daß Sie bei solchermaßen weitergeleiteten Nachrichten (bei XP gibt
+es dazu übrigens den Menüpunkt /Nachricht/Weiterleiten/Original) folgendes angezeigt
+bekommen:
 
 Empfänger:            hier steht der Envelope-Empfänger
 Absender:             hier steht der Originalabsender
 Originalempfänger:    hier steht der Originalempfänger
 Weiterleit-Absender:  hier steht der Envelope-Absender
 
-Und es bedeutet, daß Sie beim Antworten auf diese Nachricht die Wahl zwischen
-drei Adressen haben: Absender, Weiterleit-Absender oder Originalempfänger.
+Und es bedeutet, daß Sie beim Antworten auf diese Nachricht die Wahl zwischen drei
+Adressen haben: Absender, Weiterleit-Absender oder Originalempfänger.
 
+>>|
 Leider wird in Envelope-Absendern manchmal immer noch die alte UUCP-Adressierung ohne
 Domainangabe verwendet; dadurch entstehen teilweise recht seltsame Konstrukte.
-Gelegentlich enthält eine Nachricht auch ".uucp" als Domain im Envelope-Absender,
-was meist ein Zeichen für eine falsch konfigurierte Software ist. Lassen Sie
-sich durch solch ungültigen "Weiterleit-Absender" nicht verwirren und
-antworten Sie einfach an den Originalabsender!
-
-
+Gelegentlich enthält eine Nachricht auch ".uucp" als Domain im Envelope-Absender, was
+meist ein Zeichen für eine falsch konfigurierte Software ist. Lassen Sie sich durch
+solch ungültigen "Weiterleit-Absender" nicht verwirren und antworten Sie einfach an
+den Originalabsender!
+<<|
 
 
 3.2  Cancel-Nachrichten
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Ein nettes, wenn auch umstrittenes RFC-Feature sind die sogenannten Cancel-Nachrichten
-(to cancel = streichen, aufheben). Mit solchen Nachrichten können Sie einmal
-abgeschickte, öffentliche Nachrichten wieder löschen. Dazu wird der betreffenden
-Nachricht eine Löschnachricht hinterhergeschickt, und überall, wo beide
+>>|
+Ein nettes, wenn auch umstrittenes RFC-Feature sind die sogenannten
+Cancel-Nachrichten (to cancel = streichen, aufheben). Mit solchen Nachrichten können
+Sie einmal abgeschickte, öffentliche Nachrichten wieder löschen. Dazu wird der
+betreffenden Nachricht eine Löschnachricht hinterhergeschickt, und überall, wo beide
 Nachrichten aufeinandertreffen, wird die Originalnachricht entfernt. Böse
-Zeitgenossen verwenden dieses Feature dazu, die Nachrichten anderer User zu
-löschen. Mit CrossPoint ist dies natürlich nicht möglich. Aufgrund des
-massiven Missbrauchs von Cancel-Nachrichten werden diese auf immer
-mehr Sites nicht ausgeführt.
-
-Zum Versenden einer Cancel-Nachricht wählen Sie die zu löschende Nachricht und
-dann den Menüpunkt /Nachricht/Weiterleiten/Löschen. Generell sollten Sie
-sparsam mit dieser Funktion umgehen. Lesen Sie Ihre Nachrichten besser vor dem
-Absenden noch zweimal durch, statt nachher einen Löschversuch zu starten;
-dadurch belasten Sie das Netz nicht mit unnötigen Daten, und Sie sind *ganz*
-sicher, daß die Nachricht nirgendwo gelesen wird - wesentlich sicherer als
-bei "gecancelten" Nachrichten.
-
-Mit /Edit/Schablonen/Löschnachricht können Sie den Text editieren, den XP
-in Cancel-Nachrichten schreibt. Was dort steht, ist völlig egal; entscheidend
-für das Funktionieren ist nur eine spezielle Steuerinformation, die von
-/Nachricht/Weiterleiten/Löschen automatisch erzeugt wird. Dies bedeutet auch,
-daß Cancel-Nachrichten *nur* mit diesem Menüpunkt erzeugt werden können.
-
-Eingehende Cancel-Nachrichten werden von XP automatisch ausgewertet und
-bewirken, daß sowohl die Bezugsnachricht als auch die Cancel-Nachricht
-selbst auf "gelesen" und "löschen" gesetzt und bei der nächsten Reorganisation
-entfernt werden. Außerdem kann auf die Bezugsnachricht nicht mehr geantwortet
-werden.
-
-
-Unterstützt werden Cancel-Nachrichten übrigens auch von ZConnect
-(Z-Netz). Allerdings werden Cancel-Nachrichten z.Zt. von CrossPoint
-unter ZConnect noch nicht ausgewertet. Ein weiteres Netz, bei dem sich
-Nachrichten nachträglich löschen lassen, ist das MausNet. Allerdings
-funktioniert es dort nur, wenn die Nachricht sich noch innerhalb der
-Serverbox befindet; dadurch sind Manipulationen ausgeschlossen.
-
-
+Zeitgenossen verwenden dieses Feature dazu, die Nachrichten anderer User zu löschen.
+Mit CrossPoint ist dies natürlich nicht möglich. Aufgrund des massiven Missbrauchs
+von Cancel-Nachrichten werden diese auf immer mehr Sites nicht ausgeführt.
+<<|
+
+Zum Versenden einer Cancel-Nachricht wählen Sie die zu löschende Nachricht und dann
+den Menüpunkt /Nachricht/Weiterleiten/Löschen. Generell sollten Sie sparsam mit
+dieser Funktion umgehen. Lesen Sie Ihre Nachrichten besser vor dem Absenden noch
+zweimal durch, statt nachher einen Löschversuch zu starten; dadurch belasten Sie das
+Netz nicht mit unnötigen Daten, und Sie sind *ganz* sicher, daß die Nachricht
+nirgendwo gelesen wird - wesentlich sicherer als bei "gecancelten" Nachrichten.
+
+Mit /Edit/Schablonen/Löschnachricht können Sie den Text editieren, den XP in
+Cancel-Nachrichten schreibt. Was dort steht, ist völlig egal; entscheidend für das
+Funktionieren ist nur eine spezielle Steuerinformation, die von /Nachricht/Weiterleiten/Löschen
+automatisch erzeugt wird. Dies bedeutet auch, daß Cancel-Nachrichten *nur* mit diesem
+Menüpunkt erzeugt werden können.
+
+Eingehende Cancel-Nachrichten werden von XP automatisch ausgewertet und bewirken, daß
+sowohl die Bezugsnachricht als auch die Cancel-Nachricht selbst auf "gelesen" und
+"löschen" gesetzt und bei der nächsten Reorganisation entfernt werden. Außerdem kann
+auf die Bezugsnachricht nicht mehr geantwortet werden.
+
+>>|
+Unterstützt werden Cancel-Nachrichten übrigens auch von ZConnect (Z-Netz). Allerdings
+werden Cancel-Nachrichten z.Zt. von CrossPoint unter ZConnect noch nicht ausgewertet.
+Ein weiteres Netz, bei dem sich Nachrichten nachträglich löschen lassen, ist das
+MausNet. Allerdings funktioniert es dort nur, wenn die Nachricht sich noch innerhalb
+der Serverbox befindet; dadurch sind Manipulationen ausgeschlossen.
+<<|
 
 
 3.3  Teilnahme an Mailinglisten
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Das Konzept von Mailinglisten wurde ja bereits erklärt (falls Sie sich nicht
-mehr genau erinnern können: blättern Sie einfach nochmal zurück zu Kap. 1.2).
-
-Nehmen wir einmal an, Sie würden sich für Tandem-Fahrräder interessieren.
-Beim Durchlesen der Mailinglisten-Übersicht stellen Sie erfreut fest, daß
-es eine Tandem-Mailingliste gibt, und senden umgehend eine Nachricht an
-tandem-request at hobbes.ucsd.edu mit Bitte um Aufnahme. Einen Tag später
-bricht in Ihrem PM-Fach das Chaos aus: Wegen der großen Anzahl von Tandem-Mails
-sind die wirklich an Sie gerichteten Mails kaum noch auszumachen.
-
-Was tun? Ganz einfach: Sie müssen sich nur unter einem anderen Usernamen bei
-der Mailingliste anmelden. XP kann beliebig viele PM-Bretter verwalten, und
-alle Nachrichten aus der Mailingliste wandern in ein eigenes Brett. Ändern
-Sie also bei /Edit/Boxen/Edit/Namen Ihren Usernamen, z.B. in "tandem", senden
-Sie die Anforderung an die Mailingliste und tragen Sie anschließend wieder
-Ihren richtigen Namen ein.
-
-Beachten Sie jedoch, dass viele Listen nur Mails von eingetragenen
-Usern weiterleiten.  In solchen Faellen müssen Sie sicherstellen,
-dass Sie als Absender den Usernamen verwenden, den Sie bei der Anmeldung
-verwandt haben.  In obigem Beispiel also "tandem". Wie dies geht können
-Sie in Abschnitt 5.7 der xpoint.txt nachlesen.
-
-Ist Ihnen dieses Vorgehen zu umständlich, ist die Verwendung eines 
-externen Filters ratsam.
+Das Konzept von Mailinglisten wurde ja bereits erklärt (falls Sie sich nicht mehr
+genau erinnern können: blättern Sie einfach nochmal zurück zu Kap. 1.2).
 
+Nehmen wir einmal an, Sie würden sich für Tandem-Fahrräder interessieren. Beim
+Durchlesen der Mailinglisten-Übersicht stellen Sie erfreut fest, daß es eine
+Tandem-Mailingliste gibt, und senden umgehend eine Nachricht an tandem-request at hobbes.ucsd.edu
+mit Bitte um Aufnahme. Einen Tag später bricht in Ihrem PM-Fach das Chaos aus: Wegen der
+großen Anzahl von Tandem-Mails sind die wirklich an Sie gerichteten Mails kaum noch
+auszumachen.
+
+Was tun? Ganz einfach: Sie müssen sich nur unter einem anderen Usernamen bei der
+Mailingliste anmelden. XP kann beliebig viele PM-Bretter verwalten, und alle
+Nachrichten aus der Mailingliste wandern in ein eigenes Brett. Ändern Sie also bei
+/Edit/Boxen/Edit/Namen Ihren Usernamen, z.B. in "tandem", senden Sie die Anforderung
+an die Mailingliste und tragen Sie anschließend wieder Ihren richtigen Namen ein.
+
+Beachten Sie jedoch, dass viele Listen nur Mails von eingetragenen Usern weiterleiten.
+In solchen Fällen müssen Sie sicherstellen, dass Sie als Absender den Usernamen
+verwenden, den Sie bei der Anmeldung verwandt haben.  In obigem Beispiel also
+"tandem". Wie dies geht können Sie in Abschnitt 5.7 der xpoint.txt nachlesen.
 
+Ist Ihnen dieses Vorgehen zu umständlich, ist die Verwendung eines externen Filters
+ratsam.
 
 
 3.4  Dateitransfer mit UUCP
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Daß UUCP-Systeme Nachrichten austauschen, ist allgemein bekannt. Daß viele
-[die meisten?] davon aber auch umfangreiche Dateiarchive besitzen und einen
-allgemeinen Dateiup- und download (Senden und Bestellen von Dateien) ermöglichen,
-weiß außerhalb des Usenet wohl kaum jemand.
-
-Größtes Problem beim UUCP-Filerequest (also beim Bestellen von Dateien) sind
-die äußerst bescheidenen Dateilisten der UUCP-Systeme. Normalerweise handelt
-es sich dabei um simple Listen eines bestimmten Verzeichnisbaumes, wie sie
-unter DOS von DIR /s oder unter UNIX von ls -lR erzeugt werden. Dadurch gibt
-es zum einen fast soviele verschiedene Listenformate wie UUCP-Systeme, und zum
-anderen enthalten die Listen keine Kommentare zu den einzelnen Dateien; Sie
-müssen also jeweils anhand der Dateinamen erraten, um was es sich handelt.
-Dies ist zum Glück meist einfacher, als es sich anhört, weil wesentlich längere
-Dateinamen als unter DOS verwendet werden können:
+>>|
+Daß UUCP-Systeme Nachrichten austauschen, ist allgemein bekannt. Daß viele [die
+meisten?] davon aber auch umfangreiche Dateiarchive besitzen und einen allgemeinen
+Dateiup- und download (Senden und Bestellen von Dateien) ermöglichen, weiß außerhalb
+des Usenet wohl kaum jemand.
+<<|
+
+>>|
+Größtes Problem beim UUCP-Filerequest (also beim Bestellen von Dateien) sind die
+äußerst bescheidenen Dateilisten der UUCP-Systeme. Normalerweise handelt es sich
+dabei um simple Listen eines bestimmten Verzeichnisbaumes, wie sie unter DOS von DIR
+/s oder unter UNIX von ls -lR erzeugt werden. Dadurch gibt es zum einen fast soviele
+verschiedene Listenformate wie UUCP-Systeme, und zum anderen enthalten die Listen
+keine Kommentare zu den einzelnen Dateien; Sie müssen also jeweils anhand der
+Dateinamen erraten, um was es sich handelt. Dies ist zum Glück meist einfacher, als
+es sich anhört, weil wesentlich längere Dateinamen als unter DOS verwendet werden
+können:
+<<|
 
 ■ Exkurs: *NIX- und ähnliche Dateisysteme
 
-Die meisten UUCP-Rechner laufen wohl unter Unix-ähnlichen Betriebssystemen,
-die bei der Benennung von Dateien wesentlich flexibler sind als DOS - sowohl,
-was die Länge angeht, als auch bei den erlaubten Zeichen. So ist z.B.
-"linux-pbmplus.bin.tar.z" ein einwandfreier Unix-Dateiname. CrossPoint versucht,
-beim Download solcher Dateien einen möglichst sinnvollen DOS-Dateinamen zu
-erzeugen; bei diesem Beispiel wäre es z.B. LINUX-PB.TAZ (TAZ ist eine unter DOS
-übliche Erweiterung für Dateien, die mit den Unix-Programmen tar und Z gepackt
-wurden; mehr dazu später). XP stellt ggf. durch eine fortlaufende Nummer in der
-Dateierweiterung sicher, daß dabei keine zwei gleichen DOS-Dateinamen entstehen.
-
-Eine unangenehme Eigenschaft von Unix-Dateisystemen ist, daß sie auf einer
-korrekten Groß/Kleinschreibung der Dateinamen bestehen. Hieße eine Datei also
-z.B. Linux-PBMplus.Bin.tar.Z, dann müßten Sie den Namen exakt in dieser Form
-angeben.
-
-Eine letzte Unix-Eigenschaft, die Sie kennen sollten, ist die Angabe eines
-relativen Pfadnamens mit vorangestellter Tilde (~). Falls Sie dieses Zeichen
-auf Ihrer Tastatur nicht finden sollten, so verwenden Sie Alt-126 zur
-Eingabe. ~ steht, grob gesagt, für ein bestimmtes Startverzeichnis, unterhalb
-dessen Sie alle weiteren Dateien finden. Suchen Sie z.B. die Datei xp300-1.exe
-im Unterverzeichnis msdos, so wäre der komplette Pfadname ~/msdos/xp300-1.exe
-(ach ja, eine weitere Unix-Eigenschaft: Verzeichnisse werden mit / und nicht
-mit \ getrennt). Auf der Seite des angerufenen Systems wird ~ dann zu einem
-bestimmten, vollständigen Pfadnamen expandiert, um den Sie sich nicht weiter
-zu kümmern brauchen. Durch diesen Trick können alle Dateien jederzeit in ein
-anderes Unterverzeichnis verlagert werden, ohne daß Sie etwas davon merken.
-
+Die meisten UUCP-Rechner laufen wohl unter Unix-ähnlichen Betriebssystemen, die bei
+der Benennung von Dateien wesentlich flexibler sind als DOS - sowohl, was die Länge
+angeht, als auch bei den erlaubten Zeichen. So ist z.B. "linux-pbmplus.bin.tar.z" ein
+einwandfreier Unix-Dateiname. CrossPoint versucht, beim Download solcher Dateien
+einen möglichst sinnvollen DOS-Dateinamen zu erzeugen; bei diesem Beispiel wäre es
+z.B. LINUX-PB.TAZ (TAZ ist eine unter DOS übliche Erweiterung für Dateien, die mit
+den Unix-Programmen tar und Z gepackt wurden; mehr dazu später). XP stellt ggf. durch
+eine fortlaufende Nummer in der Dateierweiterung sicher, daß dabei keine zwei
+gleichen DOS-Dateinamen entstehen.
+
+Eine unangenehme Eigenschaft von Unix-Dateisystemen ist, daß sie auf einer korrekten
+Groß/Kleinschreibung der Dateinamen bestehen. Hieße eine Datei also z.B. Linux-PBMplus.Bin.tar.Z,
+dann müßten Sie den Namen exakt in dieser Form angeben.
+
+Eine letzte Unix-Eigenschaft, die Sie kennen sollten, ist die Angabe eines relativen
+Pfadnamens mit vorangestellter Tilde (~). Falls Sie dieses Zeichen auf Ihrer Tastatur
+nicht finden sollten, so verwenden Sie Alt-126 zur Eingabe. ~ steht, grob gesagt, für
+ein bestimmtes Startverzeichnis, unterhalb dessen Sie alle weiteren Dateien finden.
+Suchen Sie z.B. die Datei xp300-1.exe im Unterverzeichnis msdos, so wäre der
+komplette Pfadname ~/msdos/xp300-1.exe (ach ja, eine weitere Unix-Eigenschaft:
+Verzeichnisse werden mit / und nicht mit \ getrennt). Auf der Seite des angerufenen
+Systems wird ~ dann zu einem bestimmten, vollständigen Pfadnamen expandiert, um den
+Sie sich nicht weiter zu kümmern brauchen. Durch diesen Trick können alle Dateien
+jederzeit in ein anderes Unterverzeichnis verlagert werden, ohne daß Sie etwas davon
+merken.
 
 ■ Fileserver anlegen
 
-Bevor Sie bei einem UUCP-Server Dateien bestellen können, muß er zusätzlich
-zum Eintrag bei /Edit/Boxen noch bei /Edit/Systeme als Fileserver erfaßt
-werden (vgl. auch CrossPoint-Handbuch, Kap. 4.3). Dazu sind folgende Eingaben
-erforderlich:
+>>|
+Bevor Sie bei einem UUCP-Server Dateien bestellen können, muß er zusätzlich zum
+Eintrag bei /Edit/Boxen noch bei /Edit/Systeme als Fileserver erfaßt werden (vgl.
+auch CrossPoint-Handbuch, Kap. 4.3). Dazu sind folgende Eingaben erforderlich:
+<<|
 
 - Systemname:  Der Sitename des Systems, so wie er auch bei /Edit
                /Boxen eingetragen ist.
@@ -1019,35 +995,35 @@
 
 - Fileserver:  Wählen Sie "UUCP-Fileserver" aus der F2-Auswahlliste.
 
+>>|
 - Indexdatei:  Dies ist der Name der Dateiliste, die mit /Nachricht
                /Fileserver/Liste/Anfordern bestellt wird. Meistens
-               ~/index, oder ~/ls-lR. Evtl. aber auch etwas ganz anderes. Fragen
-               Sie im Zweifelsfall den Systembetreiber.
+               ~/index, oder ~/ls-lR. Evtl. aber auch etwas ganz
+               anderes. Fragen Sie im Zweifelsfall den Systembetreiber.
                Ich weiß, daß das Eingabefeld etwas kurz bemessen
                ist.. sollte es *nicht* ausreichen, werden Sie die
                Dateiliste stattdessen wie jede andere Datei auch
                anfordern müssen (s.u.).
+<<|
 
 - Konvertierer: Dazu kommen wir gleich noch.
 
-
 ■ Dateiliste bestellen und konvertieren
 
-Ist der UUCP-Fileserver korrekt eingetragen, so sollten Sie als nächstes
-eine Dateiliste anfordern. Wenn Sie den Namen der Liste wie oben erklärt
-eingetragen haben, genügt dazu /Nachricht/Fileserver/Liste/Anfordern.
-Ansonsten müssen Sie den Namen der Datei bei /Nachricht/Fileserver/Bestellen
-von Hand eingeben. Nach erfolgreichem Anruf sollte sich die bestellte Dateiliste
-im bei /Config/Pfade eingetragenen Filerequest-Verzeichnis befinden. Den
-endgültigen Namen der Datei können Sie aus dem UUCP-Filerequest-Report ersehen,
-den XP nach dem Anruf in Ihrem PM-Brett ablegt.
+Ist der UUCP-Fileserver korrekt eingetragen, so sollten Sie als nächstes eine
+Dateiliste anfordern. Wenn Sie den Namen der Liste wie oben erklärt eingetragen
+haben, genügt dazu /Nachricht/Fileserver/Liste/Anfordern. Ansonst müssen Sie den
+Namen der Datei bei /Nachricht/Fileserver/Bestellen von Hand eingeben. Nach
+erfolgreichem Anruf sollte sich die bestellte Dateiliste im bei /Config/Pfade
+eingetragenen Filerequest-Verzeichnis befinden. Den endgültigen Namen der Datei
+können Sie aus dem UUCP-Filerequest-Report ersehen, den XP nach dem Anruf in Ihrem
+PM-Brett ablegt.
 
 Nun kommt der interessante Teil. Sie müssen herausfinden, welches Format die
 Liste hat, und sie ggf. in ein XP-kompatibles Format konvertieren lassen.
 
-
-(1) UNIX-ls-Format
-
+>>|
+>>N UNIX-ls-Format (1) UNIX-ls-Format
 /public/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/CYBER:
 total 65
 -r--r--r--   1 uucp     uucp         3521 Apr 24 21:10 noscheme.add
@@ -1067,107 +1043,99 @@
 -r--r--r--   1 uucp     uucp           44 Apr 24 21:11 tiny.tex
 -r--r--r--   1 uucp     uucp         4214 Apr 24 21:11 vms.ch
 
-Sieht die Liste genau so aus, dann müssen Sie bei /Edit/Systeme im Feld
-"Konvertierer" das Programm uucp-fl1.exe aus der F2-Liste wählen. Wenn Sie
-die Liste anschließend einlesen lassen, konvertiert XP sie in sein eigenes
-Format.
-
+Sieht die Liste genau so aus, dann müssen Sie bei /Edit/Systeme im Feld "Konvertierer"
+das Programm uucp-fl1.exe aus der F2-Liste wählen. Wenn Sie die Liste anschließend
+einlesen lassen, konvertiert XP sie in sein eigenes Format.
 
 (2) Die Liste sieht irgendwie ganz anders aus.
 
-Falls Sie programmieren können oder einen
-Programmierer verfügbar haben, dann schreiben Sie ein kleines Programm (oder
-lassen Sie es schreiben :-), das die Liste in ein XP-kompatibles Format
-konvertiert. Näheres dazu finden Sie in Kapitel 4.3.
-
+Falls Sie programmieren können oder einen Programmierer verfügbar haben, dann
+schreiben Sie ein kleines Programm (oder lassen Sie es schreiben :-), das die Liste
+in ein XP-kompatibles Format konvertiert. Näheres dazu finden Sie in Kapitel 4.3.
+<<|
 
 ■ Dateien bestellen
 
-Ist erst einmal eine brauchbare Liste vorhanden, so ist alles Weitere ganz
-einfach. Wählen Sie /Nachricht/Fileserver/Bestellen, wählen Sie den gewünschten
-Fileserver, markieren Sie die gewünschten Dateien mit <Space> und drücken Sie
-<Enter>. Beim nächsten Anruf werden die Dateien bestellt und ein UUCP-Filerequest/Filetransfer-Report
+Ist erst einmal eine brauchbare Liste vorhanden, so ist alles Weitere ganz einfach.
+Wählen Sie /Nachricht/Fileserver/Bestellen, wählen Sie den gewünschten Fileserver,
+markieren Sie die gewünschten Dateien mit <Space> und drücken Sie <Enter>. Beim
+nächsten Anruf werden die Dateien bestellt und ein UUCP-Filerequest/Filetransfer-Report
 in Ihrem PM-Brett abgelegt.
 
 Sollte sich bereits eine Datei unter gleichem Namen im Filerequest-Verzeichnis
-befinden, oder mehrere der bestellten Dateien durch Kürzen des Namens gleich
-heißen, so ersetzt XP die letzten ein oder zwei Zeichen der Dateierweiterung
-durch eine fortlaufende Nummer.
+befinden, oder mehrere der bestellten Dateien durch Kürzen des Namens gleich heißen,
+so ersetzt XP die letzten ein oder zwei Zeichen der Dateierweiterung durch eine
+fortlaufende Nummer.
 
 Achtung! In vielen Dateilisten sind nicht nur Dateien, sondern auch Unterverzeichnisse
-aufgeführt; in Unix-Listen sind sie normalerweise mit einem "d" markiert.
-Daß solche "Dateien" nicht bestellt werden können, dürfte sich von selbst
-verstehen.
+aufgeführt; in Unix-Listen sind sie normalerweise mit einem "d" markiert. Daß solche
+"Dateien" nicht bestellt werden können, dürfte sich von selbst verstehen.
 
 Falls am Ende der Dateiliste "zu wenig Speicher, um komplette Liste anzuzeigen"
-erscheint, sollten Sie zusätzlichen EMS-Speicher zur Verfügung stellen. Ohne
-EMS können nur Listen mit einer Größe von ca. 100-200k angezeigt werden.
-
+erscheint, sollten Sie zusätzlichen EMS-Speicher zur Verfügung stellen. Ohne EMS
+können nur Listen mit einer Größe von ca. 100-200k angezeigt werden.
 
 ■ Und wie funktioniert das Ganze?
 
-Zum Bestellen einer Datei schickt XP eine Nachricht mit Betreff "Request" an
-den Pseudouser "UUCP-Fileserver". Innerhalb der Nachricht befindet sich eine
-Liste aller bestellten Dateien. Möchten Sie z.B. kontrollieren, ob XP das
-Dateilistenformat richtig erkannt hat, so wählen Sie in der Userliste den
-User "UUCP-Fileserver" und sehen Sie sich den Inhalt der Nachricht an. Wenn
-alles funktioniert hat, dann befindet sich darin eine Liste aller bestellten
-Nachrichten inclusive des vollständigen Dateipfades. Beachten Sie, daß dieser
-Pseudouser NUR innerhalb von XP existiert! Vor dem tatsächlichen Bestellen der
-Datei wird die Bestellnachricht in etwas wesentlich Komplizierteres umgewandelt,
-auf das ich hier nicht näher eingehen möchte.
+Zum Bestellen einer Datei schickt XP eine Nachricht mit Betreff "Request" an den
+Pseudouser "UUCP-Fileserver". Innerhalb der Nachricht befindet sich eine Liste aller
+bestellten Dateien. Möchten Sie z.B. kontrollieren, ob XP das Dateilistenformat
+richtig erkannt hat, so wählen Sie in der Userliste den User "UUCP-Fileserver" und
+sehen Sie sich den Inhalt der Nachricht an. Wenn alles funktioniert hat, dann
+befindet sich darin eine Liste aller bestellten Nachrichten inclusive des vollständigen
+Dateipfades. Beachten Sie, daß dieser Pseudouser NUR innerhalb von XP existiert! Vor
+dem tatsächlichen Bestellen der Datei wird die Bestellnachricht in etwas wesentlich
+Komplizierteres umgewandelt, auf das ich hier nicht näher eingehen möchte.
 
 Statt /N/Fileserver/Bestellen zu verwenden, können Sie auch direkt eine Request-Nachricht
 an den UUCP-Fileserver schreiben. Innerhalb dieser Nachricht können Sie übrigens
-optional auch den Namen angeben, den die bestellte Datei unter DOS erhalten
-soll - setzen Sie ihn einfach, mit einem Leerzeichen getrennt, hinter den
-Quelldateinamen z.B.
+optional auch den Namen angeben, den die bestellte Datei unter DOS erhalten soll -
+setzen Sie ihn einfach, mit einem Leerzeichen getrennt, hinter den Quelldateinamen
+z.B.
 
 Challisti-19.lzh CHAL-19.LZH
 Challisti-20.lzh CHAL-20.LZH
 
-Dies ist vor allem dann praktisch, wenn die Unix-Dateinamen nach der
-Kürzung gleich lauten würden.
-
+Dies ist vor allem dann praktisch, wenn die Unix-Dateinamen nach der Kürzung gleich
+lauten würden.
 
 ■ Dateien senden
 
-Bevor Sie Dateien an ein UUCP-System senden, müssen Sie sich erkundigen,
-in welchem Verzeichnis neue Dateien abgelegt werden sollen. Intelligente
-Systeme leiten alle eingehenden Dateien automatisch in das korrekte Verzeichnis
-um (so, wie CrossPoint :-), aber bei vielen müssen Sie den gesamten Pfad mit
-angeben, z.B. ~/incoming/neue-Datei.
-
-Zum Senden haben Sie wieder zwei Möglichkeiten. Am einfachsten geht es mit
-/Nachricht/Fileserver/Senden: Geben Sie den Namen der Quelldatei und Pfad+Name
-der Zieldatei an, starten Sie den Netcall - fertig.
-
-Die andere Möglichkeit besteht darin, Dateien von Hand an den UUCP-Fileserver
-zu senden. Wählen Sie dazu den betreffenden Pseudouser und drücken Sie "I" für
-"Binärnachricht". Wählen Sie nun die Quelldatei aus und geben Sie anschließend
-im Editor Pfad+Name der Zieldatei an. Das Ganze wird dann als sog. "File Attach"
-gespeichert, also als Textnachricht mit einer angehängten Datei. Am besten
-sehen Sie sich vorher einmal an, wie eine mit /N/Fileserver/Senden erzeugte
+Bevor Sie Dateien an ein UUCP-System senden, müssen Sie sich erkundigen, in welchem
+Verzeichnis neue Dateien abgelegt werden sollen. Intelligente Systeme leiten alle
+eingehenden Dateien automatisch in das korrekte Verzeichnis um (so, wie CrossPoint
+:-), aber bei vielen müssen Sie den gesamten Pfad mit angeben, z.B. ~/incoming/neue-Datei.
+
+Zum Senden haben Sie wieder zwei Möglichkeiten. Am einfachsten geht es mit /Nachricht/Fileserver/Senden:
+Geben Sie den Namen der Quelldatei und Pfad+Name der Zieldatei an, starten Sie den Netcall -
+fertig.
+
+Die andere Möglichkeit besteht darin, Dateien von Hand an den UUCP-Fileserver zu
+senden. Wählen Sie dazu den betreffenden Pseudouser und drücken Sie "I" für
+"Binärnachricht". Wählen Sie nun die Quelldatei aus und geben Sie anschließend im
+Editor Pfad+Name der Zieldatei an. Das Ganze wird dann als sog. "File Attach"
+gespeichert, also als Textnachricht mit einer angehängten Datei. Am besten sehen Sie
+sich vorher einmal an, wie eine mit /N/Fileserver/Senden erzeugte
 File-Attach-Nachricht aussieht.
 
-Beachten Sie, daß Uhrzeit und Datum einer Datei bei UUCP nicht mit übertragen
-werden. Diese Einschränkung läßt sich umgehen, indem Sie die Datei einfach
-nochmal zusätzlich einpacken, z.B. mit LHArc (LHArc ist deswegen empfehlenswert,
-weil es als einziger Packer auf allen Rechnersystemen verfügbar ist). Beim
-Auspacken erhält die Datei dann wieder den korrekten Datumseintrag.
-
+Beachten Sie, daß Uhrzeit und Datum einer Datei bei UUCP nicht mit übertragen werden.
+Diese Einschränkung läßt sich umgehen, indem Sie die Datei einfach nochmal zusätzlich
+einpacken, z.B. mit LHArc (LHArc ist deswegen empfehlenswert, weil es als einziger
+Packer auf allen Rechnersystemen verfügbar ist). Beim Auspacken erhält die Datei dann
+wieder den korrekten Datumseintrag.
 
 ■ Dateien von XP versenden lassen
 
-U.U. möchten Sie Dateien nicht manuell, sondern durch ein externes Programm
-versenden lassen. Mit Hilfe des autoexec-Verzeichnisses (s.
-CrossPoint-Handbuch, Kap. 7.6) ist dies denkbar einfach:
-
-Nehmen wir an, Sie möchten die Datei D:\scan\scanv106.zip so uploaden lassen,
-daß sie beim Server shlink.hanse.de im Verzeichnis ~/incoming abgelegt wird.
-Dazu müssen Sie eine Datei mit beliebigem Namen und der Erweiterung ".MSG"
-im autoexec-Unterverzeichnis erzeugen lassen, die folgenden Inhalt hat (die
-Pfeile dienen nur zur Abgrenzung):
+>>|
+U.U. möchten Sie Dateien nicht manuell, sondern durch ein externes Programm versenden
+lassen. Mit Hilfe des autoexec-Verzeichnisses (s. CrossPoint-Handbuch, Kap. 7.6) ist
+dies denkbar einfach:
+<<|
+
+Nehmen wir an, Sie möchten die Datei D:\scan\scanv106.zip so uploaden lassen, daß sie
+beim Server shlink.hanse.de im Verzeichnis ~/incoming abgelegt wird. Dazu müssen Sie
+eine Datei mit beliebigem Namen und der Erweiterung ".MSG" im autoexec-Unterverzeichnis
+erzeugen lassen, die folgenden Inhalt hat (die Pfeile dienen nur zur Abgrenzung):
 
 -->
 Empfaenger: UUCP-Fileserver at shlink.hanse.de
@@ -1181,42 +1149,39 @@
 Achten Sie auf korrekte Schreibweise von "UUCP-Fileserver"!
 
 Wenn Sie die .MSG-Datei über ein Programm erzeugen lassen, das über /Config/Tasten
-eingebunden ist, sollten Sie für dieses Programm den Autoexec-Schalter setzen,
-damit unmittelbar nach der Rückkehr zu XP das autoexec-Verzeichnis abgearbeitet
-wird.
-
+eingebunden ist, sollten Sie für dieses Programm den Autoexec-Schalter setzen, damit
+unmittelbar nach der Rückkehr zu XP das autoexec-Verzeichnis abgearbeitet wird.
 
 ■ vom Server veranlaßte Dateiübertragung
 
 Rein technisch gesehen sind die beiden Partner bei einer UUCP-Verbindung immer
 gleichberechtigt. Daher kann der Betreiber des Servers auch Dateien bei Ihnen
 anfordern oder zu Ihnen senden. Die erstere Möglichkeit wird von XP z.Zt. nicht
-unterstützt, da dies bei einem nicht anrufbaren Programm wenig Sinn macht. Das
-Senden von Dateien durch den Server ist dagegen uneingeschränkt möglich. Solche
-Dateien werden genau wie angeforderte Dateien im File-Request-Verzeichnis
-abgelegt, und Sie werden auch hier durch einen UUCP-Filerequest/Filetransfer-Report
-über den Empfang der Dateien benachrichtigt.
-
+unterstützt, da dies bei einem nicht anrufbaren Programm wenig Sinn macht. Das Senden
+von Dateien durch den Server ist dagegen uneingeschränkt möglich. Solche Dateien
+werden genau wie angeforderte Dateien im File-Request-Verzeichnis abgelegt, und Sie
+werden auch hier durch einen UUCP-Filerequest/Filetransfer-Report über den Empfang
+der Dateien benachrichtigt.
 
 ■ Unix-Packer
 
-Nachdem wir uns bereits mit Unix-Dateisystemen beschäftigt haben, müssen wir
-noch ein letztes Mal auf dieses Betriebssystem zurückkommen. Unter Unix werden
-Dateien meist nicht mit LHArc, PKZIP oder gar ARJ gepackt, sondern mit
-tar+compress, tar+gzip oder tar+bzip2. Das Programm tar faßt zunächst mehrere Dateien in
-einer zusammen, und compress oder gzip (GNU ZIP, nicht zu verwechseln mit und
-nicht kompatibel zu PKZIP) packen sie anschließend. Folgende Dateierweiterungen
-sind dabei üblich:
+>>|
+Nachdem wir uns bereits mit Unix-Dateisystemen beschäftigt haben, müssen wir noch
+ein letztes Mal auf dieses Betriebssystem zurückkommen. Unter Unix werden Dateien
+meist nicht mit LHArc, PKZIP oder gar ARJ gepackt, sondern mit tar+compress, tar+gzip
+oder tar+bzip2. Das Programm tar faßt zunächst mehrere Dateien in einer zusammen, und
+compress oder gzip (GNU ZIP, nicht zu verwechseln mit und nicht kompatibel zu PKZIP)
+packen sie anschließend. Folgende Dateierweiterungen sind dabei üblich:
 
 .tar      =   tar
 .tar.Z    =   tar + compress
 .tar.gz   =   tar + gzip
 .tar.bz2  =   tar + bzip2
 
-Eine .tar.Z-Datei muß erst mit compress und dann mit tar entpackt werden,
-eine .tar.gz-Datei entsprechend mit gzip und tar und eine
-.tar.bz2-Datei mit bzip2 und tar. Unter DOS wird statt ".tar.Z"
-üblicherweise die Erweiterung ".TAZ" und statt ".tar.gz" ".TGZ" verwendet.
+Eine .tar.Z-Datei muß erst mit compress und dann mit tar entpackt werden, eine
+.tar.gz-Datei entsprechend mit gzip und tar und eine .tar.bz2-Datei mit bzip2 und
+tar. Unter DOS wird statt ".tar.Z" üblicherweise die Erweiterung ".TAZ" und statt
+".tar.gz" ".TGZ" verwendet.
 
 Entpacken von .Z:           compress -d Archivdatei
                             oder gzip -d Archivdatei
@@ -1225,63 +1190,60 @@
 Auspacken von .tar:         tar -xf Archivdatei [Datei(en)]
 Auflisten von .tar:         tar -tvf Archivdatei
 
-Da die Programme compress, gzip und tar nicht unbedingt zur Standardausstattung
-eines DOS-Rechners gehören und auch nicht in jeder Mailbox zu finden sind,
-sind sie im CrossPoint-Paket enthalten.  bzip2 ist im CrossPoint-Paket
-z.Zt. nicht enthalten.
+Da die Programme compress, gzip und tar nicht unbedingt zur Standardausstattung eines
+DOS-Rechners gehören und auch nicht in jeder Mailbox zu finden sind, sind sie im
+CrossPoint-Paket enthalten.  bzip2 ist im CrossPoint-Paket z.Zt. nicht enthalten.
 
-Wenn Sie selbst eine Datei mit tar+compress packen möchten, so verwenden Sie
-folgende Befehlsfolge:
+Wenn Sie selbst eine Datei mit tar+compress packen möchten, so verwenden Sie folgende
+Befehlsfolge:
 
    tar -cf Archivdatei Quelldateien
    compress Archivdatei
 
-Entsprechendes gilt für tar+gzip und tar+bzip2. Beachten Sie, daß tar immer
-alle Unterverzeichnisse mit einpackt!
-
-
+Entsprechendes gilt für tar+gzip und tar+bzip2. Beachten Sie, daß tar immer alle
+Unterverzeichnisse mit einpackt!
+<<|
 
 
 3.5  Dateitransfer per Mail
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Neben den oben beschriebenen UUCP-Systemen, bei denen Sie direkt anrufen und
-Dateien anfordern können, gibt es auch eine Reihe von Systemen, die einen
-Dateitransfer per Mail anbieten - sogenannte "Mail Server". Dazu ist auf dem
-betreffenden Rechner ein Pseudouser eingerichtet, der auf bestimmte Befehle
-reagiert. Der wichtigste Befehl ist HELP - damit bekommen Sie eine Anleitung
-zur Bedienung des Mail Servers.
-
-Möchten Sie z.B. die Hilfe von ftp-mailer at ftp.uni-stuttgart.de
-anfordern, dann senden Sie an diese Adresse eine Nachricht mit beliebigem
-Betreff (wird ignoriert) und nur einer Zeile Inhalt, nämlich HELP. In diesem
-Hilfstext sind dann alle weiteren Befehle erläutert. Mit dem Befehl INDEX
-erhalten Sie eine Liste der vorhandenen Dateien. Achtung: Diese Liste kann
-mehrere hundert KByte groß sein! Nachrichten an Mail-Server können auch
-mehrere Befehle enthalten, jeweils ein Befehl pro Zeile.
-
+Neben den oben beschriebenen UUCP-Systemen, bei denen Sie direkt anrufen und Dateien
+anfordern können, gibt es auch eine Reihe von Systemen, die einen Dateitransfer per
+Mail anbieten - sogenannte "Mail Server". Dazu ist auf dem betreffenden Rechner ein
+Pseudouser eingerichtet, der auf bestimmte Befehle reagiert. Der wichtigste Befehl
+ist HELP - damit bekommen Sie eine Anleitung zur Bedienung des Mail Servers.
+
+>>|
+Möchten Sie z.B. die Hilfe von ftp-mailer at ftp.uni-stuttgart.de anfordern, dann senden
+Sie an diese Adresse eine Nachricht mit beliebigem Betreff (wird ignoriert) und nur
+einer Zeile Inhalt, nämlich HELP. In diesem Hilfstext sind dann alle weiteren Befehle
+erläutert. Mit dem Befehl INDEX erhalten Sie eine Liste der vorhandenen Dateien.
+Achtung: Diese Liste kann mehrere hundert KByte groß sein! Nachrichten an Mail-Server
+können auch mehrere Befehle enthalten, jeweils ein Befehl pro Zeile.
+<<|
 
 
 IV   Technische Dokumentation
 ====================================================================
 
-In diesem Abschnitt finden Sie Dinge, die für Normalanwender weniger von
-Interesse sind. Ich will versuchen, ein paar Informationen zu RFC, UUCP und
-deren Implementation in XP zu geben. Falls Sie sich genauer informieren
-möchten, empfehle ich die folgenden Dokumente:
+In diesem Abschnitt finden Sie Dinge, die für Normalanwender weniger von Interesse
+sind. Ich will versuchen, ein paar Informationen zu RFC, UUCP und deren Implementation
+in XP zu geben. Falls Sie sich genauer informieren möchten, empfehle ich die folgenden
+Dokumente:
 
-RFC-822 und 976:              Nachrichtenformat von Mails
+>>|
+RFC-2822, 822 und 976:        Nachrichtenformat von Mails
 RFC-1036 und son-of-1036:     Nachrichtenformat von News
 RFC-2045, 2046 2047 und 2049: MIME-Ergänzungen
 
-UUCP-FAQ von Ian Taylor:      exakte Beschreibung des UUCP-Protokolls;
-                              wird gelegentlich in comp.mail.uucp veröf-
-                              fentlicht
-
-Ein fast vollständiges RFC-Archiv finden Sie, falls sie über einen
-Onlinezugang zum Internet verfügen, unter http://www.faqs.org/rfcs/.
-
+UUCP-FAQ von Ian Taylor:      exakte Beschreibung d. UUCP-Protokolls
+                              - wird gelegentlich in comp.mail.uucp
+                              veröffentlicht
+<<|
 
+Ein fast vollständiges RFC-Archiv finden Sie, falls sie über einen Onlinezugang zum
+Internet verfügen, unter http://www.faqs.org/rfcs/.
 
 
 4.1   RFC-Daten, Packer und der Nachrichten-Konvertierer UUZ
@@ -1289,53 +1251,56 @@
 
 ■ Aufbau von RFC-Nachrichten
 
-RFC-Nachrichten bestehen aus einem Nachrichtenkopf (Header), einer Leerzeile
-und dem Nachrichteninhalt (Body), haben also den gleichen prinzipiellen Aufbau
-wie ZCONNECT-Nachrichten (s. CrossPoint-Handbuch, Kap. 7.1). Die einzelnen Zeilen sind
-normalerweise nur mit LFs (ASCII #10) getrennt, aber gelegentlich kann es
-auch CR/LF (#13/#10) sein.
-
-Die Codierung von nationalen Sonderzeichen regeln die MIME-Standards
-(s.o.). Z.Zt. wird in Deutschland überwiegend der Zeichensatz
-ISO-8859-1 verwendet. In Zukunft wird dieser nach und nach durch den
-Universalzeichensatz ISO-10646 (Unicode) mit der Kodierung UTF-8
-abgelöst werden. ISO-10646 wird aber von CrossPoint z.Zt. noch nicht
+>>|
+RFC-Nachrichten bestehen aus einem Nachrichtenkopf (Header), einer Leerzeile und dem
+Nachrichteninhalt (Body), haben also den gleichen prinzipiellen Aufbau wie ZConnect-
+Nachrichten (s. CrossPoint-Handbuch, Kap. 7.1). Die einzelnen Zeilen sind normalerweise
+nur mit LFs (ASCII #10) getrennt, aber gelegentlich kann es auch CR/LF (#13/#10) sein.
+<<|
+
+>>|
+Die Codierung von nationalen Sonderzeichen regeln die MIME-Standards (s.o.). Z.Zt.
+wird in Deutschland überwiegend der Zeichensatz ISO-8859-1 verwendet. In Zukunft wird
+dieser nach und nach durch den Universalzeichensatz ISO-10646 (Unicode) mit der
+Kodierung UTF-8 abgelöst werden. ISO-10646 wird aber von CrossPoint z.Zt. noch nicht
 unterstützt.
+<<|
 
+>>|
 Der Header besteht aus einer Liste von Bezeichner-Doppelpunkt-Whitespace-Inhalt-Kombinationen.
-Lange Headerzeilen können auf mehrere Zeilen aufgeteilt werden (sog. "folding");
-in diesem Fall müssen alle Zeilen außer der ersten mit einem Whitespace
-(Leerzeichen oder Tab) beginnen. Der Empfänger muß sie wieder zu einer Zeile
-zusammensetzen. Eine Beschreibung der einzelnen Zeilen entnehmen Sie bitte
-den genannten RFCs (und dem son-of-1036).
-
+Lange Headerzeilen können auf mehrere Zeilen aufgeteilt werden (sog. "folding"); in
+diesem Fall müssen alle Zeilen außer der ersten mit einem Whitespace (Leerzeichen
+oder Tab) beginnen. Der Empfänger muß sie wieder zu einer Zeile zusammensetzen. Eine
+Beschreibung der einzelnen Zeilen entnehmen Sie bitte den genannten RFCs (und dem
+son-of-1036).
+<<|
 
 ■ Newspakete
 
-Öffentliche Nachrichten werden zu sogenannten Newsbatches zusammengepackt.
-Dazu wird jeder Nachricht die Zeile "#! rnews nnnn", gefolgt von einem LF,
-vorangestellt, wobei statt nnnn die exakte Größe der Nachricht in Bytes
-einzusetzen ist. Bitte beachten Sie, daß dabei auch CR-Zeichen im Gegensatz
-zu der Angabe in RFC 1036 *mitgezählt* werden. Ein Newsbatch besteht also
-aus einer Folge von rnews, Header, Body, rnews, Header, Body, ...
-
-Newsbatches werden i.d.R. mit compress, gzip oder bzip2 gepackt. Nach dem
-Packen wird dem Ganzen die Zeile "#! cunbatch", "#! gunbatch" oder "#! bunbatch"
-(möglicherweise auch zunbatch statt gunbatch - hier streiten sich noch die
-Gelehrten) vorangestellt, gefolgt von einem LF. Daran erkennt der Empfänger,
-welcher Entpacker verwendet werden muß.
-
-Genaugenommen handelt es sich bei "#! rnews" etc. übrigens um UNIX-Befehle,
-die von einer Shell abgearbeitet werden - daher der Name "Newsbatches": Es
-handelt sich dabei tatsächlich um eine Art Batchdateien.
-
+Öffentliche Nachrichten werden zu sogenannten Newsbatches zusammengepackt. Dazu wird
+jeder Nachricht die Zeile "#! rnews nnnn", gefolgt von einem LF, vorangestellt, wobei
+statt nnnn die exakte Größe der Nachricht in Bytes einzusetzen ist. Bitte beachten
+Sie, daß dabei auch CR-Zeichen im Gegensatz zu der Angabe in RFC 1036 *mitgezählt*
+werden. Ein Newsbatch besteht also aus einer Folge von rnews, Header, Body, rnews,
+Header, Body, ...
+
+>>|
+Newsbatches werden i.d.R. mit compress, gzip oder bzip2 gepackt. Nach dem Packen wird
+dem Ganzen die Zeile "#! cunbatch", "#! gunbatch" oder "#! bunbatch" (möglicherweise
+auch zunbatch statt gunbatch - hier streiten sich noch die Gelehrten) vorangestellt,
+gefolgt von einem LF. Daran erkennt der Empfänger, welcher Entpacker verwendet werden
+muß.
+<<|
+
+Genaugenommen handelt es sich bei "#! rnews" etc. übrigens um UNIX-Befehle, die von
+einer Shell abgearbeitet werden - daher der Name "Newsbatches": Es handelt sich dabei
+tatsächlich um eine Art Batchdateien.
 
 ■ Mailpakete
 
-Beim Mailtransport gibt es zwei Möglichkeiten: UUCP-Mail oder SMTP-Mail.
-Beide Methoden dienen dazu, zusätzlich zu den Adressen im Header (To: =
-Empfänger und From: = Absender) die Envelope-Adressen zu übertragen (s. Kap.
-3.1).
+Beim Mailtransport gibt es zwei Möglichkeiten: UUCP-Mail oder SMTP-Mail. Beide
+Methoden dienen dazu, zusätzlich zu den Adressen im Header (To: = Empfänger und From:
+= Absender) die Envelope-Adressen zu übertragen (s. Kap. 3.1).
 
 Die Envelope-Adressierung bei UUCP-Mails ist geradezu grotesk. Der Envelope-Absender
 wird in eine zusätzliche "From"-Zeile vor Beginn der Mail gesetzt. Dabei werden
@@ -1347,22 +1312,20 @@
 Der Envelope-Empfänger wird dagegen als Parameter eines rmail-Befehls in eine
 UUCP-X-Steuerdatei geschrieben (s.u.).
 
-Bei SMTP-Mails werden mehrere Mails zu einem Mailbatch zusammengefaßt. Dabei
-wird jeder Mail der Envelope in Form der zwei Zeilen MAIl FROM und RCPT TO
-vorangestellt. Eine gute Beschreibung dieses Verfahrens finden Sie in RFC 976.
-
+Bei SMTP-Mails werden mehrere Mails zu einem Mailbatch zusammengefaßt. Dabei wird
+jeder Mail der Envelope in Form der zwei Zeilen MAIl FROM und RCPT TO vorangestellt.
+Eine gute Beschreibung dieses Verfahrens finden Sie in RFC 976.
 
 ■ UUCP: X- und D-Files
 
 Zu versendende Newsbatches, UUCP-Mails und SMTP-Mailbatches werden in Dateien
-abgelegt, die mit einem "D" beginnen. Zu jeder D-Datei wird eine X-Datei
-generiert, in der steht, was mit der D-Datei gemacht werden soll. Jede Zeile
-in der X-Datei besteht aus einem Buchstaben, einem Leerzeichen und einem
-Inhalt (genaugenommen gibt es auch Zeilen ohne Inhalt, aber die benötigen wir
-nicht). Der Buchstabe gibt an, wie der Inhalt zu interpretieren ist; die einzelnen
-Zeilen sind mit LF (ASCII #10) getrennt. Im folgenden will ich nur die
-Zeilentypen beschreiben, die für XP relevant sind; eine genaue Beschreibung
-aller übrigen Zeilen finden Sie im UUCP-FAQ.
+abgelegt, die mit einem "D" beginnen. Zu jeder D-Datei wird eine X-Datei generiert,
+in der steht, was mit der D-Datei gemacht werden soll. Jede Zeile in der X-Datei
+besteht aus einem Buchstaben, einem Leerzeichen und einem Inhalt (genaugenommen gibt
+es auch Zeilen ohne Inhalt, aber die benötigen wir nicht). Der Buchstabe gibt an, wie
+der Inhalt zu interpretieren ist; die einzelnen Zeilen sind mit LF (ASCII #10)
+getrennt. Im folgenden will ich nur die Zeilentypen beschreiben, die für XP relevant
+sind; eine genaue Beschreibung aller übrigen Zeilen finden Sie im UUCP-FAQ.
 
 # - beliebige Kommentarzeile
 U - In dieser Zeile steht User- und ein Systemname des Users, der
@@ -1371,61 +1334,59 @@
 I - nochmal der Name der D-Datei
 C - auszuführender Befehl
 
-Die C-Zeile in der X-Datei gibt an, was mit der D-Datei passieren soll. Es
-handelt sich dabei ursprünglich um den Namen eines Unix-Programms, das mit
-der D-Datei als Eingabe gestartet werden soll - XP verwendet dazu allerdings
-keine getrennten Programme. Das Kommando "rnews" bedeutet, daß sich in der
-D-Datei ein Newspaket befindet. "rmail" steht für eine einzelne Mail, "rsmtp"
-für einen SMTP-Batch aus mehreren Mails. Bei gepackten SMTP-Batches wird je
-nach Packer "rcsmtp", "rgsmtp" oder "rbsmtp" verwendet. Hinter dem Kommando
-"rmail" wird zusätzlich der Name bzw. die Adresse des Empfängers der Mail
-angegeben (der Envelope-Empfänger - s. Kap. 3.1).
+>>|
+Die C-Zeile in der X-Datei gibt an, was mit der D-Datei passieren soll. Es handelt
+sich dabei ursprünglich um den Namen eines Unix-Programms, das mit der D-Datei als
+Eingabe gestartet werden soll - XP verwendet dazu allerdings keine getrennten
+Programme. Das Kommando "rnews" bedeutet, daß sich in der D-Datei ein Newspaket
+befindet. "rmail" steht für eine einzelne Mail, "rsmtp" für einen SMTP-Batch aus
+mehreren Mails. Bei gepackten SMTP-Batches wird je nach Packer "rcsmtp", "rgsmtp"
+oder "rbsmtp" verwendet. Hinter dem Kommando "rmail" wird zusätzlich der Name bzw.
+die Adresse des Empfängers der Mail angegeben (der Envelope-Empfänger - s. Kap. 3.1).
+<<|
 
 Der in der F-Zeile angegebene Dateiname wird nach Konventionen des ursprünglichen
 Unix-Filesystems (max. 14 beliebige Zeichen) gebildet und muß von DOS-UUCP-Systemen
-in einen DOS-konformen Namen umgewandelt werden. Der Unix-Dateiname besteht
-aus dem Datei-Kennbuchstaben (D oder X), gefolgt von einem Punkt, dem auf
-7 Zeichen gekürzten UUCP-Namen des Absendesystems, einem Buchstaben (dem
-"UUCP-Grade") und vier weiteren alphanumerischen Zeichen, bei denen zwischen
-Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. XP entfernt den Sitenamen,
-ersetzt den Punkt durch einen Bindestrich und hängt als letztes Zeichen eine
-einstellige Hexadezimalziffer an, in der die Schreibweise der letzten vier
-Zeichen des Original-Dateinamens codiert ist: Für jedes großgeschriebene
-Zeichen wird ein Bit gesetzt. Das niederwertige Bit entspricht dabei dem
-ersten Zeichen. Sind alle vier Zeichen kleingeschrieben - was meistens der
-Fall ist - steht hier eine "0".
-
+in einen DOS-konformen Namen umgewandelt werden. Der Unix-Dateiname besteht aus dem
+Datei-Kennbuchstaben (D oder X), gefolgt von einem Punkt, dem auf 7 Zeichen gekürzten
+UUCP-Namen des Absendesystems, einem Buchstaben (dem "UUCP-Grade") und vier weiteren
+alphanumerischen Zeichen, bei denen zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden
+wird. XP entfernt den Sitenamen, ersetzt den Punkt durch einen Bindestrich und hängt
+als letztes Zeichen eine einstellige Hexadezimalziffer an, in der die Schreibweise
+der letzten vier Zeichen des Original-Dateinamens codiert ist: Für jedes großgeschriebene
+Zeichen wird ein Bit gesetzt. Das niederwertige Bit entspricht dabei dem ersten
+Zeichen. Sind alle vier Zeichen kleingeschrieben - was meistens der Fall ist - steht
+hier eine "0".
 
 ■ Der Nachrichtenkonvertierer uuz
 
 Alle eingehenden X- und D-Dateien werden vom uucico im SPOOL-Unterverzeichnis
 abgelegt. Als nächstes entpackt XP alle gepackten News- und SMTP-Batches, und
-konvertiert das Ganze anschließend mit UUZ in einen ZCONNECT-Puffer:
+konvertiert das Ganze anschließend mit UUZ in einen ZConnect-Puffer:
 
   uuz.exe -uz spool\X*. puffer ownsite.domain
 
-(für ownsite wird Ihr Systemname eingesetzt). Wie Sie sehen, gibt XP als
-Quelldateien nur die X-Dateien an. uuz liest dann aus den X-Dateien die
-Namen der passenden D-Dateien aus. uuz *kann* die D-Dateien auch direkt
-verarbeiten, allerdings würden dabei eventuell vorhandene UUCP-Envelope-Empfänger
-verlorengehen.
-
-Sollte also irgendwann bei einem Anruf mal etwas schiefgegangen sein, können
-Sie RFC-Daten auf diese Weise manuell konvertieren. UUZ erkennt auch, wenn
-ein Paket noch gepackt ist und ruft automatisch den passenden Entpacker auf.
-Sie sollten nur darauf achten, daß die Entpacker im aktuellen Verzeichnis
-vorhanden sind - ansonsten könnte es passieren, daß Sie sich plötzlich im
-Compress von PC-Tools o.ä. wiederfinden.
-
-
+(für ownsite wird Ihr Systemname eingesetzt). Wie Sie sehen, gibt XP als Quelldateien
+nur die X-Dateien an. uuz liest dann aus den X-Dateien die Namen der passenden
+D-Dateien aus. uuz *kann* die D-Dateien auch direkt verarbeiten, allerdings würden
+dabei eventuell vorhandene UUCP-Envelope-Empfänger verlorengehen.
+
+Sollte also irgendwann bei einem Anruf mal etwas schiefgegangen sein, können Sie
+RFC-Daten auf diese Weise manuell konvertieren. UUZ erkennt auch, wenn ein Paket noch
+gepackt ist und ruft automatisch den passenden Entpacker auf. Sie sollten nur darauf
+achten, daß die Entpacker im aktuellen Verzeichnis vorhanden sind - sonst könnte es
+passieren, daß Sie sich plötzlich im Compress von PC-Tools o.ä. wiederfinden.
 
 
+>>FF
 4.2   Der XP-uucico
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-Der wichtigste Teil des XP-UUCP-Moduls neben dem Nachrichtenkonver-tierer
-uuz ist uucico.exe. Es handelt sich dabei um einen von Grund auf neuentwickelten
-uucico mit folgenden Leistungsmerkmalen:
+>>|
+Der wichtigste Teil des XP-UUCP-Moduls neben dem Nachrichtenkonvertierer uuz ist
+uucico.exe. Es handelt sich dabei um einen von Grund auf neuentwickelten uucico mit
+folgenden Leistungsmerkmalen:
+<<|
 
 o  Protokolle g/G, f, z und e
 o  UUCP-g:  - Packet-Sizes 32 bis 4096
@@ -1435,25 +1396,27 @@
 o  wahlweise FOSSIL- oder direkter Schnittstellenzugriff
 o  Unterstützung von IRQ 1-15
 
-uucico.exe unterstützt folgende, heutzutage als nahezu
-selbstverständlich angesehene Leistungsmerkmale *nicht*:
+>>|
+uucico.exe unterstützt folgende, heutzutage als nahezu selbstver-
+ständlich angesehene Leistungsmerkmale *nicht*:
 
 o  Protokoll i (bidirektionale Übertragung)
 o  Poll über IP
+<<|
 
 Die Aufrufsyntax ist
 
     uucico <Config-Datei> <UUCP-Command-Datei>
 
-Der uucico muß *nach* dem Login und nach dem Erkennen des Strings ^PShere
-gestartet werden; nach dem Programmende muß die Verbindung getrennt werden.
-Bei der UUCP-Command-Datei handelt es sich um eine Datei im üblichen UUCP-Format,
-allerdings mit CR/LF-Zeilentrennungen - so, wie sie von UUZ erzeugt wird.
-
-Die Config-Datei wird von XP unter dem Namen uucico.cfg im XP-Verzeichnis
-abgelegt, aber es darf auch eine beliebige andere Datei in einem anderen
-Verzeichnis sein. Wie alle XP-Config-Dateien, besteht sie aus einer Liste von
-Bezeichner/Wert-Paaren, die jeweils mit einem Gleichheitszeichen getrennt sind.
+Der uucico muß *nach* dem Login und nach dem Erkennen des Strings ^PShere gestartet
+werden; nach dem Programmende muß die Verbindung getrennt werden. Bei der UUCP-Command-Datei
+handelt es sich um eine Datei im üblichen UUCP-Format, allerdings mit CR/LF-Zeilentrennungen -
+so, wie sie von UUZ erzeugt wird.
+
+Die Config-Datei wird von XP unter dem Namen uucico.cfg im XP-Verzeichnis abgelegt,
+aber es darf auch eine beliebige andere Datei in einem anderen Verzeichnis sein. Wie
+alle XP-Config-Dateien, besteht sie aus einer Liste von Bezeichner/Wert-Paaren, die
+jeweils mit einem Gleichheitszeichen getrennt sind.
 
 Die folgenden Angaben sind obligatorisch:
 
@@ -1496,21 +1459,18 @@
   IgnoreCD        Y/N, Default N: CD-Signal ignorieren
   IgnoreCTS       Y/N, Default N: CTS-Signal ignorieren
 
-Die Namen der zu sendenden Nachrichtenpakete und sonstigen Dateien müssen
-sich in der C-Datei befinden; die Nachrichtenpakete müssen alle im spool-Unterverzeichnis
-abgelegt sein. IgnoreCD und IgnoreCTS sollten nur in Ausnahmefällen verwendet
-werden; von der Verwendung bei Modemverbindungen ist grundsätzlich abzuraten.
-
-Abgebrochene, empfangene Nachrichtenpakete erhalten als Extension .001 oder
-eine entsprechend höhere Nummer, falls Palete mit .001 oder den folgenden
-Zahlen bereits vorhanden sind.
-
-
-uucico.exe ist hiermit als Freeware freigeben. Ich kann aber nicht garantieren,
-daß er mit irgendeinem anderen Programm in irgendeiner Weise so zusammenarbeiten
-wird, wie Sie sich es wünschen.
-
-
+Die Namen der zu sendenden Nachrichtenpakete und sonstigen Dateien müssen sich in der
+C-Datei befinden; die Nachrichtenpakete müssen alle im spool-Unterverzeichnis
+abgelegt sein. IgnoreCD und IgnoreCTS sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden;
+von der Verwendung bei Modemverbindungen ist grundsätzlich abzuraten.
+
+Abgebrochene, empfangene Nachrichtenpakete erhalten als Extension .001 oder eine
+entsprechend höhere Nummer, falls Palete mit .001 oder den folgenden Zahlen bereits
+vorhanden sind.
+
+uucico.exe ist hiermit als Freeware freigeben. Ich kann aber nicht garantieren, daß
+er mit irgendeinem anderen Programm in irgendeiner Weise so zusammenarbeiten wird,
+wie Sie sich es wünschen.
 
 
 4.3   Dateilisten-Konvertierprogramme
@@ -1519,10 +1479,10 @@
 Dieses Kapitel knüpft an Kap. 3.4 an. Es soll dabei helfen, eigene Dateilisten-Konvertierprogramme
 zu schreiben.
 
-CrossPoint unterstützt grundsätzlich zwei Typen von UUCP-Dateilisten. Beim
-ersten Typ befindet sich zu Beginn jeder Zeile der komplette Pfad+Dateiname der
-einzelnen Dateien, optional gefolgt von einem oder mehreren Leerzeichen oder
-Tabs und beliebigen weiteren Daten. Beispiel:
+CrossPoint unterstützt grundsätzlich zwei Typen von UUCP-Dateilisten. Beim ersten Typ
+befindet sich zu Beginn jeder Zeile der komplette Pfad+Dateiname der einzelnen
+Dateien, optional gefolgt von einem oder mehreren Leerzeichen oder Tabs und beliebigen
+weiteren Daten. Beispiel:
 
 /pub/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/CYBER/noscheme.add
 /pub/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/CYBER/nosve.ch
@@ -1537,19 +1497,18 @@
 /pub/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/VMS/tiny.tex
 /pub/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/VMS/vms.ch
 
-Statt der absoluten Pfade mit beginnendem / dürfen es auch relative Pfade
-mit beginnendem ~/ oder beliebige andere, gültige Pfadangaben sein. Leerzeilen,
-Kommentarzeilen oder sonstige Zeilen stören prinzipiell nicht; das Program
-wird Sie aber auch nicht daran hindern, solche Zeilen als Datei zu bestellen
-(außer bei Leerzeilen).
-
-
-Das zweite - meist übersichtlichere - Dateilistenformat besteht aus Blöcken
-für die einzelnen Verzeichnisse. Jedem Block muß eine Zeile vorangestellt
-sein, die aus dem Schlüsselwort "Directory " (das Leerzeichen gehört dazu!)
-und dem Verzeichnisnamen besteht. Der Verzeichnisname kann alleine dort
-stehen oder in Anführungszeichen eingeschlossen sein. Am Ende kann ein Slash
-(/) oder ein Doppelpunkt angehängt sein, der von XP ignoriert wird. Beispiel:
+Statt der absoluten Pfade mit beginnendem / dürfen es auch relative Pfade mit
+beginnendem ~/ oder beliebige andere, gültige Pfadangaben sein. Leerzeilen,
+Kommentarzeilen oder sonstige Zeilen stören prinzipiell nicht; das Program wird Sie
+aber auch nicht daran hindern, solche Zeilen als Datei zu bestellen (außer bei
+Leerzeilen).
+
+Das zweite - meist übersichtlichere - Dateilistenformat besteht aus Blöcken für die
+einzelnen Verzeichnisse. Jedem Block muß eine Zeile vorangestellt sein, die aus dem
+Schlüsselwort "Directory " (das Leerzeichen gehört dazu!) und dem Verzeichnisnamen
+besteht. Der Verzeichnisname kann alleine dort stehen oder in Anführungszeichen
+eingeschlossen sein. Am Ende kann ein Slash (/) oder ein Doppelpunkt angehängt sein,
+der von XP ignoriert wird. Beispiel:
 
 Directory /public/TeX/unix-tex/DVIware/lpr-viewers/crudetype/CYBER:
 
@@ -1570,41 +1529,35 @@
 tiny.tex               -r--r--r--   1 uucp           44 Apr 24 21:11
 vms.ch                 -r--r--r--   1 uucp         4214 Apr 24 21:11
 
-Auch hier gilt, daß beliebige andere Zeilen ignoriert werden. Die Länge der
-Zeilen ist übrigens beliebig; bei mehr als 80 Zeichen kann innerhalb des
-XP-Listers nach rechts und links geblättert werden.
-
-
+Auch hier gilt, daß beliebige andere Zeilen ignoriert werden. Die Länge der Zeilen
+ist übrigens beliebig; bei mehr als 80 Zeichen kann innerhalb des XP-Listers nach
+rechts und links geblättert werden.
 
 
 4.4   Definition eigener RFC-Headerzeilen
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-CrossPoint sorgt in jedem Fall dafür, daß alle ausgehenden Nachrichten
-korrektes RFC-Format haben und alle notwendigen Headerzeilen enthalten.
-In einzelnen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzliche Zeilen selbst
-zu definieren.
-
-ACHTUNG: Sie sollten nur dann eigene Header erzeugen, wenn Sie ganz genau
-wissen, was Sie tun! CrossPoint kann den Inhalt solcher Header nicht vollständig
-auf Korrektheit überprüfen. Es ist daher möglich, daß fehlerhafte Nachrichten
-erzeugt werden.
-
-Wenn Sie eigene RFC-Headerzeilen in privaten Nachrichten erzeugen möchten,
-legen Sie dazu im XP-Verzeichnis eine Datei mit dem Namen mail.rfc an, die
-die gewünschten Zeilen enthält. Der Nachrichtenkonvertierer uuz kopiert den
-Inhalt dieser Datei dann in den Header aller ausgehenden Nachrichten.
-Eventuelle Leerzeilen werden ignoriert. Für öffentliche Nachrichten erreichen
-Sie das gleiche mit der Datei news.rfc. Zeilen, die in allen Nachrichten
-eingefügt werden sollen, müssen in mail.rfc und news.rfc stehen.
-
+CrossPoint sorgt in jedem Fall dafür, daß alle ausgehenden Nachrichten korrektes
+RFC-Format haben und alle notwendigen Headerzeilen enthalten. In einzelnen Fällen
+kann es jedoch sinnvoll sein, zusätzliche Zeilen selbst zu definieren.
+
+ACHTUNG: Sie sollten nur dann eigene Header erzeugen, wenn Sie ganz genau wissen, was
+Sie tun! CrossPoint kann den Inhalt solcher Header nicht vollständig auf Korrektheit
+überprüfen. Es ist daher möglich, daß fehlerhafte Nachrichten erzeugt werden.
+
+Wenn Sie eigene RFC-Headerzeilen in privaten Nachrichten erzeugen möchten, legen Sie
+dazu im XP-Verzeichnis eine Datei mit dem Namen mail.rfc an, die die gewünschten
+Zeilen enthält. Der Nachrichtenkonvertierer uuz kopiert den Inhalt dieser Datei dann
+in den Header aller ausgehenden Nachrichten. Eventuelle Leerzeilen werden ignoriert.
+Für öffentliche Nachrichten erreichen Sie das gleiche mit der Datei news.rfc. Zeilen,
+die in allen Nachrichten eingefügt werden sollen, müssen in mail.rfc und news.rfc
+stehen.
 
 
 Anhang
 ====================================================================
 
 
-
 A.  Dateien des CrossPoint-UUCP-Moduls
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
@@ -1621,176 +1574,17 @@
 uucp-fl1.exe   UUCP-Dateilisten-Konvertierer
 
 
-
-B.  Glossar
-~~~~~~~~~~~
-
---14Account       Benutzerkennung; Postfach bei einer Mailbox, auf einem
-Unix-Rechner o.ä.
-
-Artikel       öffentliche Nachricht
-
-Bang(-Pfad)   Nachrichtenroute in der Form "System1!System2!..."
-
---14BCC           Blind Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere
-Empfänger, die für den Originalempfänger nicht erkennbar ist
-
---14Body          "Benutzerteil" einer Nachricht, im Gegensatz zum ^Header
-
-Bounce        Zurücksenden einer unzustellbaren Nachricht
-
-Cancel-       Löschnachricht zum nachträglichen Löschen einer ver-
-Message       schickten Nachricht
-
---14CC            Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfänger
-
---14CfV           Call for Vote - Aufruf zur Abstimmung, insbesondere zur
-Einrichtung einer neuen ^Newsgroup im ^Usenet
-
-Client          Ein System oder Programm das bestimmte Dienste eines ^Servers
-in Anspruch nimmt. CrossPoint ist ein Mail- und Newsclient.
-
---14Crossposting  öffentliche Nachricht in mehreren ^Newsgroups, die physikalisch
-nur einmal übertragen wird
-
---14Domain        rechter Teil einer Internet-Adresse (s. Kap. 1.2); auch:
-organisatorischer Zusammenschluß einer Menge von Usenet-Sites, die eine
-bestimmte Adreßdomain verwenden
-
---14Expire        Haltezeitüberschreitung von Nachrichten / Programm
-zum Löschen von Nachrichten, die die Haltezeit überschritten haben
-
---14FAQ           Frequently Asked Questions - eine Sammlung von häufig
-gestellten Fragen und Antworten darauf zu einem bestimmten Thema. Im Usenet
-finden Sie FAQs zu allen Themen in der Gruppe news.answers.
-
-Followup      öffentliche Antwort auf eine öffentliche Nachricht
-
---14Forum         andere Bezeichnung für ^Newsgroup
-
---14FTP           File Transfer Protocol = Dateiübertragungsprotokoll, das
-zum Dateitransfer im ^Internet eingesetzt wird
-
-GABELN       Sammelbezeichnung für Gruppen, Areas, Bretter, 
-Echos, Listen, Newsgroups.
-
-Gateway       Übergang zwischen zwei Netzen
-
---14Header        der Teil einer Nachricht, der Steuerinformationen enthält
-
---14Host          Rechner, insbesondere im ^Internet, der irgendwelche Dienste
-zur Verfügung stellt
-
---14IN            Individual Network e.V. - Zusammenschluß von Privatpersonen
-in Deutschland, der Mail-, News- und Internetanbindung ermöglicht.
-Wurde am 13.Mai 2000 aufgeloest. 
-
---14Internet      schnelles, weltweites Online-Standleitungsnetz
-
---14IRC           Internet Relay Chat - weltweites Chatsystem (System zur
-Online-Textkommunikation per DFÜ) im Internet
-
---14ISO           International Standardisation Organisation - internationales
-Normungsgremium. Speziell: ISO-8859-1 = noch im (west-)europäischen Internet üblicher
-Zeichensatz. ISO-10646 (Unicode) = Universalzeichensatz, der in
-Zukunft ISO-8859-1 und die vielen außerhalb (West-)Europas eingesetzten
-Zeichensätze ablösen wird.
-
-Mail          (Gesamtheit der) private(n) Nachricht(en)
-
---14Mailing-Liste  Nachrichtenverteiler für ein bestimmtes Thema; quasi eine
-Newsgroup, die per Mail abgewickelt wird
-
---14MUA        Mail User Agent - Programm zum Lesen und Schreiben von Mails
-
---14MIME          Multipurpose Internet Mail Extensions = Internet-Standard
-zur Übertragung von binären Daten, internationalen Sonderzeichen, großen
-Dateien und Multimedia-Daten
-
-News          (Gesamtheit der) öffentliche(n) Nachrichten
-
-Newsreader    Programm zum Lesen/Schreiben von ^News, gelegentlich
-auch analog zu ^MUA NUA (News User Agent) genannt.
-
---14Newsgroup     Brett/^Forum, in dem öffentliche Nachrichten ausgetauscht
-werden
-
---14NNTP          Programm/Verfahren zur Übertragung von ^News im ^Internet
-
---14PGP           Pretty Good Privacy - Programm zur Nachrichten-Verschlüsselung
-mit asymetrischen Nachrichtenschlüsseln.
-
-Posting       (Versenden einer) öffentliche(n) Nachricht
-
-Postmaster    Ansprechpartner einer Usenet-Site bzw. einer Domain für
-Adressierungsprobleme.
-
---14PPP          Point to Point Protocol - Verfahren zur Teilnahme
-am Internet per Modem oder ISDN
-
---14Realname      der Name im wirklichen Leben - im Gegensatz zum "Username"
-
-Rekursion     ^Rekursion
-
---14RFC           Request for Comments - Eine Internet-Dokumenten-Reihe,
-in denen auch die Internet-Standard-Spezifikationen enthalten sind (es gibt
-bis jetzt ca. 3000 davon)
-
---14RfD           Request for Discussion - Aufruf zur Diskussion, insbesondere
-zur Einrichtung einer neuen ^Newsgroup im ^Usenet
-
-Routing       Nachrichtentransport über bestimmte Wege
-
-Sendmail      kompliziertes Unix-Programm zum ^Routing von ^Mail
-
-Server        ein System das anderen Systemen bestimmte Dienste
-bereitstellt (z.B. Mail, News, HTTP, FTP).
-
-Site          System/Knoten/"Point" im ^Usenet
-
---14SMTP          Simple Mail Transfer Protocol - Programm/Verfahren zur
-Übertragung von ^Mail im ^Internet
-
-Spam    Sammelbezeichnung für Artikel die Werbung enthalten oder in
-unverhältnismäßig viele Gruppen geposted wurden.
-
---14Spooling      Bereitstellen versandfertiger Nachrichten/Dateien in einem
-bestimmten Festplattenverzeichnis
-
-Subject       Betreff einer Nachricht
-
-Summary       Zusammenfassung einer Nachricht
-
-Traffic       Nachrichtenaufkommen
-
-UBE      Unsolicited Bulk Email - Unverlangt zugeschickte Massensendung
-
-UCE      Unsolicited Commercial Email - Unverlangt zugeschickte Werbesendung
-
-Usenet        Menge aller Systeme, die ^News austauschen
-
-uucico        Programm zur UUCP-Nachrichtenübertragung
-
---14UUCP          Nachrichten-Transportverfahren und -programm
-
---14UUencode      veraltetes Verfahren und Unix-Programm, mit dem binäre Dateien im
-ASCII-Format codiert werden können, um sie per Mail zu übertragen.
-Inzwischen durch MIME ersetzt.
-
-
-
-
-C.  CrossPoint/UUCP - Versionsgeschichte
+B.  CrossPoint/UUCP - Versionsgeschichte
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
-2.15 beta  (03.08.93)
+v2.15 beta  (03.08.93)
 o  erste freigegebene Betaversion
 
-2.92 beta  (06.11.93)
+v2.92 beta  (06.11.93)
 o  Sysop-Mode
 o  diverse Bugfixes
 
-2.93 beta  (13.12.93)
+v2.93 beta  (13.12.93)
 o  Relogin-Netcalls (Änderung in UUCP.SCR beachten!)
 o  optional Absender User at Server.domain (Edit/Boxen/Edit/RFC|UUCP)
 o  UUCP-Transfer kann mit <Esc> abgebrochen werden
@@ -1800,7 +1594,7 @@
 o  Absturz bei RING o.ä. während des Einsortierens von Nachrichten
    beseitigt
 
-3.0  (22.03.94)
+v3.0  (22.03.94)
 o  Auswertung von Cancel-Nachrichten ist nicht mehr optional
 Bugfixes
 o  UUCP-g stabilisiert
@@ -1809,18 +1603,19 @@
    jetzt
 o  changesys-Problem beseitigt
 
-3.02  (21.04.94)
+v3.02  (21.04.94)
 o  References und Newsgroups werden von UUZ nicht mehr gekürzt
 o  UUCP-g-Sendevorgang optimiert und stabilisiert
 o  Fehler im SMTP-Decoder (MIME-Binärnachrichten) behoben
 
+
 * = Änderung, + = Neues Feature, ! = Bugfix, # = interne Änderung
 
-3.02f  (01.05.95)
+v3.02f  (01.05.95)
 !  diverse Fehler im Nachrichtenkonvertierer UUZ behoben, insbeson-
    dere bei der Verarbeigung von MIME-Daten
 
-3.1  (24.09.95)
+v3.1  (24.09.95)
 +  Sonderzeichen in Headerzeilen werden optional MIME-codiert
    (s. /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes)
 #  7-Bit-Mails werden korrekt gekennzeichnet
@@ -1831,20 +1626,20 @@
 !  Adreßkonvertierung (Klammerpriorität) korrigiert
 +  Definition eigener RFC-Headerzeilen (s. Kap. 4.4)
 
-3.1b  (29.10.95)
+v3.1b  (29.10.95)
 !  Headerzeile X-XP_F wird gefiltert
 !  Fehler bei MIME-Decodierung langer Betreffs behoben
 
-3.11  (09.04.96)
+v3.11  (09.04.96)
 !  GUP-Befehl "exclude" durch "delete" ersetzt
 *  durch Control-Messages werden keine neuen Bretter mehr angelegt
 !  UUCICO: Korrektur bei Restzeitanzeige
 !  Anzeige der Distribution im Nachrichtenkopf
 
-3.11 pl1  (Patch vom 12.05.96)
+v3.11 pl1  (Patch vom 12.05.96)
 !  UUZ: Ausstieg bei fehlerhafter Newsgroup-Zeile behoben
 
-3.11 pl2  (Patch vom 12.06.96)
+v3.11 pl2  (Patch vom 12.06.96)
 !  UUZ: Korrektur bei der Konvertierung von UUCP-Envelopes
 !  UUZ: Korrektur bei der Konvertierung von SMTP-Batches
 
@@ -1853,19 +1648,19 @@
 !  UUZ: Quoted-Printable-Decodierfehler behoben
 !  UUZ: Fehler bei MIME-Parameterauswertung behoben
 
-3.12  (12.12.99)
+v3.12  (12.12.99)
 !  Pentium-II-Fix
 !  Hervorhebung von Replies auf eigene Nachrichten bei großgeschrie-
    bener Domain
 !  UUCP-Filerequest: Fehler beim Umbenennen von Dateien behoben
 !  korrekte Behandlung von References in Mails
 
-3.2
+v3.20/OpenXP
 +  X-No-Archive wird jetzt in beide Richtungen korrekt konvertiert
 +  PGP jetzt auch bei UUCP/RFC möglich
 *  Realnamelänge auf 70 erweitert
-*  Newsgruppen-Namen werden nicht mehr automatisch in 
-   Kleinschreibung umgewandelt, um Problemen mit nicht RFC-konformen 
+*  Newsgruppen-Namen werden nicht mehr automatisch in
+   Kleinschreibung umgewandelt, um Problemen mit nicht RFC-konformen
    Newsservern aus dem Weg zu gehen
 !  Auch wenn ein Leerzeichen auf ?= folgt, wird richtig konvertiert
 !  viele Bugfixes in UUZ.EXE
@@ -1874,4 +1669,250 @@
      Sendefenster Zusatz/PM-Antworten_An
      Edit/Boxen/RFC/UUCP/Vertreter
 +  FQDN auch bei UUCP-Boxen möglich
+
+v3.21/FreeXP  (30.09.2005)
+*  Das UUCP-Modul ist ab CrossPoint/FreeXP v3.21 fester Bestandteil
+   von FreeXP. Es erfolgt daher keine weitere getrennte Versions-
+   Geschichte.
+*  Dokumentation  überarbeitet
+
+>>|
+v3.40/FreeXP  (xx.xx.200x)
+*  Dokumentation  überarbeitet
+<<|
 
+
+Glossar
+~~~~~~~~~~
+>>% Hinweis───────────────────────────────────────────────────────────┐
+    │ >>O oder >>o schaltet den Pseudoblocksatz aus, was für solche   │
+    │ Listen mit kurzen Absätzen als geeignetere Darstelung erscheint.│
+<<% └─────────────────────────────────────────────────────────────────┘
+
+>>O
+Account
+--3    Benutzerkennung; Postfach bei einer Mailbox, auf einem Unix-Rechner o.ä.
+
+Artikel
+--3    öffentliche Nachricht
+
+Bang(-Pfad)
+--3    Nachrichtenroute in der Form "System1!System2!..."
+
+BCC
+--3    Blind Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfänger, die für den
+Originalempfänger nicht erkennbar ist
+
+Body
+--3    "Benutzerteil" einer Nachricht, im Gegensatz zum ^Header
+
+Bounce
+--3    Zurücksenden einer unzustellbaren Nachricht
+
+Cancel-Message
+--3    Löschnachricht zum nachträglichen Löschen einer verschickten Nachricht
+
+CC
+--3    Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfänger
+
+CfV
+--3    Call for Vote - Aufruf zur Abstimmung, insbesondere zur Einrichtung einer
+neuen ^Newsgroup im ^Usenet
+
+Client
+--3    Ein System oder Programm das bestimmte Dienste eines ^Servers in Anspruch
+nimmt. CrossPoint ist ein Mail- und Newsclient.
+
+Crossposting
+--3    öffentliche Nachricht in mehreren ^Newsgroups, die physikalisch nur einmal
+übertragen wird
+
+Domain
+--3    rechter Teil einer Internet-Adresse (s. Kap. 1.2); auch: organisatorischer
+Zusammenschluß einer Menge von Usenet-Sites, die eine bestimmte Adreßdomain verwenden
+
+Expire
+--3    Haltezeitüberschreitung von Nachrichten / Programm zum Löschen von
+Nachrichten, die die Haltezeit überschritten haben
+
+FAQ
+--3    Frequently Asked Questions - eine Sammlung von häufig gestellten Fragen und
+Antworten darauf zu einem bestimmten Thema. Im Usenet finden Sie FAQs zu allen Themen
+in der Gruppe news.answers.
+
+Followup
+--3    öffentliche Antwort auf eine öffentliche Nachricht
+
+>>|
+Forum
+--3    andere Bezeichnung für ^Newsgroup
+<<|
+
+FTP
+--3    File Transfer Protocol = Dateiübertragungsprotokoll, das zum Dateitransfer im
+^Internet eingesetzt wird
+
+GABELN
+--3    Sammelbezeichnung für Gruppen, Areas, Bretter, Echos, Listen, Newsgroups.
+
+Gateway
+--3    Übergang zwischen zwei Netzen
+
+Header
+--3    der Teil einer Nachricht, der Steuerinformationen enthält
+
+Host
+--3    Rechner, insbesondere im ^Internet, der irgendwelche Dienste zur Verfügung
+stellt
+
+IN
+--3    Individual Network e.V. - Zusammenschluß von Privatpersonen in Deutschland,
+der Mail-, News- und Internetanbindung ermöglicht. Wurde am 13.Mai 2000 aufgeloest.
+
+>>|
+Internet
+--3    schnelles, weltweites Online-Standleitungsnetz
+<<|
+
+IRC
+--3    Internet Relay Chat - weltweites Chatsystem (System zur
+Online-Textkommunikation per DFÜ) im Internet
+
+>>|
+ISO
+--3    International Standardisation Organisation - internationales Normungsgremium.
+Speziell: ISO-8859-1 = noch im (west-)europäischen Internet üblicher Zeichensatz.
+ISO-10646 (Unicode) = Universalzeichensatz, der in Zukunft ISO-8859-1 und die vielen
+außerhalb (West-)Europas eingesetzten Zeichensätze ablösen wird.
+<<|
+
+Mail
+--3    (Gesamtheit der) private(n) Nachricht(en)
+
+Mailing-Liste
+--3    Nachrichtenverteiler für ein bestimmtes Thema; quasi eine Newsgroup, die per
+Mail abgewickelt wird
+
+>>|
+MUA
+--3    Mail User Agent - Programm zum Lesen und Schreiben von Mails
+<<|
+
+MIME
+--3    Multipurpose Internet Mail Extensions = Internet-Standard zur Übertragung von
+binären Daten, internationalen Sonderzeichen, großen Dateien und Multimedia-Daten
+
+News
+--3    (Gesamtheit der) öffentliche(n) Nachrichten
+
+>>|
+Newsreader
+--3    Programm zum Lesen/Schreiben von ^News, gelegentlich auch analog zu ^MUA NUA
+(News User Agent) genannt.
+<<|
+
+Newsgroup
+--3    Brett/^Forum, in dem öffentliche Nachrichten ausgetauscht werden
+
+NNTP
+--3    Programm/Verfahren zur Übertragung von ^News im ^Internet
+
+>>|
+PGP
+--3    Pretty Good Privacy - Programm zur Nachrichten-Verschlüsselung mit
+asymetrischen Nachrichtenschlüsseln.
+<<|
+
+Posting
+--3    (Versenden einer) öffentliche(n) Nachricht
+
+>>|
+Postmaster
+--3    Ansprechpartner einer Usenet-Site bzw. einer Domain für Adressierungsprobleme.
+<<|
+
+>>|
+PPP
+--3    Point to Point Protocol - Verfahren zur Teilnahme am Internet per Modem oder
+ISDN
+<<|
+
+Realname
+--3    der Name im wirklichen Leben - im Gegensatz zum "Username"
+
+Rekursion
+--3    ^Rekursion
+
+>>|
+RFC
+--3    Request for Comments - Eine Internet-Dokumenten-Reihe, in denen auch die
+Internet-Standard-Spezifikationen enthalten sind (es gibt bis jetzt ca. 3000 davon)
+<<|
+
+RfD
+--3    Request for Discussion - Aufruf zur Diskussion, insbesondere zur Einrichtung
+einer neuen ^Newsgroup im ^Usenet
+
+Routing
+--3    Nachrichtentransport über bestimmte Wege
+
+Sendmail
+--3    kompliziertes Unix-Programm zum ^Routing von ^Mail
+
+Server
+--3    ein System das anderen Systemen bestimmte Dienste bereitstellt (z.B. Mail,
+News, HTTP, FTP).
+
+Site
+--3    System/Knoten/"Point" im ^Usenet
+
+SMTP
+--3    Simple Mail Transfer Protocol - Programm/Verfahren zur Übertragung von ^Mail
+im ^Internet
+
+Spam
+--3    Sammelbezeichnung für Artikel die Werbung enthalten oder in unverhältnismäßig
+viele Gruppen geposted wurden.
+
+Spooling
+--3    Bereitstellen versandfertiger Nachrichten/Dateien in einem bestimmten
+Festplattenverzeichnis
+
+Subject
+--3    Betreff einer Nachricht
+
+Summary
+--3    Zusammenfassung einer Nachricht
+
+Traffic
+--3    Nachrichtenaufkommen
+
+UBE
+--3    Unsolicited Bulk Email - Unverlangt zugeschickte Massensendung
+
+UCE
+--3    Unsolicited Commercial Email - Unverlangt zugeschickte Werbe- sendung
+
+Usenet
+--3    Menge aller Systeme, die ^News austauschen
+
+uucico
+--3    Programm zur UUCP-Nachrichtenübertragung
+
+>>|
+UUCP
+--3    Nachrichten-Transportverfahren und -programm
+<<|
+
+>>|
+UUencode
+--3    veraltetes Verfahren und Unix-Programm, mit dem binäre Dateien im ASCII-Format
+codiert werden können, um sie per Mail zu übertragen. Inzwischen durch MIME ersetzt.
+<<|
+%!% Pseudoblocksatz wieder einschalten
+<<O
+
+>>|
+Tabellenverzeichnis
+═══════════════════
+<<|
Index: freexp/doc/xpme.dq
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/doc/xpme.dq,v
retrieving revision 1.3
retrieving revision 1.4
diff -u -r1.3 -r1.4
--- freexp/doc/xpme.dq	2 Aug 2003 21:19:32 -0000	1.3
+++ freexp/doc/xpme.dq	30 Sep 2005 09:14:36 -0000	1.4
@@ -1,39 +1,60 @@
+% Aufruf: DocForm xpme.dq xpme.txt 71 3 -p -t### -kXPME
+% ------
+
+
+
+
                   -------------------------------
                   Cross \\//         FreeXP v3.40
                         //\\ Point            DOS
                   »  universelle Pointsoftware  «
                   -------------------------------
 
-CrossPoint-Menüeditor
+                      CrossPoint-Menüeditor
+
+
+               (c) 1996-99 Peter Mandrella; Freeware
+               (c) 2000 OpenXP
+               (c) 2001-2005 FreeXP
+
+
+###
+1. Einführung
+2. Bedienung
+2.1 Spezielle Menüpunkte
+2.2 Menüsperre aufheben
+2.3 Technisches
+Anhang
+A. Versionsgeschichte
+###
+
+
+1.  Einführung
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
+Mit diesem Programm können einzelne Menüpunkte oder ganze Untermenüs innerhalb von
+CrossPoint Version 3.11 oder höher deaktiviert werden. Die deaktivierten Menüs bzw.
+Menüpunkte werden innerhalb von CrossPoint nicht mehr angezeigt. Dadurch ist es
+möglich, den Funktionsumfang des Programms einzuschränken und so die Bedienung für
+unerfahrenere Anwender zu vereinfachen, oder nicht benötigte Menüpunkte zu entfernen
+(z.B. das Menü "Fido", falls Sie den Fido-Teil nicht verwenden).
 
-Mit diesem Programm können einzelne Menüpunkte oder ganze Untermenüs innerhalb
-von CrossPoint Version 3.11 oder höher deaktiviert werden. Die deaktivierten
-Menüs bzw. Menüpunkte werden innerhalb von CrossPoint nicht mehr angezeigt.
-Dadurch ist es möglich, den Funktionsumfang des Programms einzuschränken und
-so die Bedienung für unerfahrenere Anwender zu vereinfachen, oder nicht
-benötigte Menüpunkte zu entfernen (z.B. den Menüpunkt "Registrierung", falls
-Sie bereits registriert sind, oder das Menü "Fido", falls Sie den Fido-Teil
-nicht verwenden).
-
-(c) 1996-99 Peter Mandrella; Freeware
 
 
+2. Bedienung
+════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
-■ Bedienung
-
-Starten Sie das Programm XPME.EXE in Ihrem CrossPoint-Verzeichnis. XPME liest
-die verfügbaren Menüpunkte aus Ihrer CrossPoint-Installation aus und zeigt sie 
-in gewohnter Form als Menü an. Sie können sich in diesem Menü mit den üblichen
-Tasten bewegen und die gewählten Menüpunkte oder Untermenüs mit den Tasten - 
-und + deaktivieren bzw. aktivieren. Deaktivierte Menüpunkte bzw. Untermenüs
-werden vom Menüeditor in einer anderen Farbe dargestellt.
-
-Wenn Sie mit dem Bearbeiten der Menüs fertig sind, drücken Sie <Esc>, um den 
-Menüeditor zu verlassen. Falls Sie die Abfrage nach dem Speichern der Änderungen
-mit "Ja" bestätigen, aktualisiert XPME die Datei XPMENU.DAT, die Informationen
-über alle gesperrten Menüpunkte enthält.
+Starten Sie das Programm XPME.EXE in Ihrem CrossPoint-Verzeichnis. XPME liest die
+verfügbaren Menüpunkte aus Ihrer CrossPoint-Installation aus und zeigt sie in
+gewohnter Form als Menü an. Sie können sich in diesem Menü mit den üblichen Tasten
+bewegen und die gewählten Menüpunkte oder Untermenüs mit den Tasten - und +
+deaktivieren bzw. aktivieren. Deaktivierte Menüpunkte bzw. Untermenüs werden vom
+Menüeditor in einer anderen Farbe dargestellt.
+
+Wenn Sie mit dem Bearbeiten der Menüs fertig sind, drücken Sie <Esc>, um den
+Menüeditor zu verlassen. Falls Sie die Abfrage nach dem Speichern der Änderungen mit
+"Ja" bestätigen, aktualisiert XPME die Datei XPMENU.DAT, die Informationen über alle
+gesperrten Menüpunkte enthält.
 
 Beim nächsten Start von CrossPoint wird XPMENU.DAT ausgelesen, und alle darin
 angegebenen Menüpunkte werden von XP nicht mehr angezeigt. Falls Sie XPME aus
@@ -42,12 +63,8 @@
 
 
 
-■ Spezielle Menüpunkte
-
-o  /XPoint und /XPoint/Registrierung: Dieses Menü und der
-   Menüpunkt können nur deaktiviert werden, wenn CrossPoint
-   registriert ist.
-
+2.1 Spezielle Menüpunkte
+────────────────────────────────────────────────────────────────────
 o  /Config/Sichern: Dieser Menüpunkt wird von XP automatisch
    deaktiviert, wenn bei /Config/Optionen/Bedienung die
    Option "Sichern" auf automatisch eingestellt ist.
@@ -73,25 +90,33 @@
 
 
 
-■ Menüsperre aufheben
+2.2 Menüsperre aufheben
+────────────────────────────────────────────────────────────────────
 
-Starten Sie XP mit Parameter /menu, um die gesperrten Menüpunkte vorübergehend
-wieder sichtbar zu machen. Löschen Sie die Datei XPMENU.DAT, um alle Menüsperren 
-rückgängig zu machen (Sie können natürlich auch alle Menüpunkte einzeln mit XPME 
+Starten Sie XP mit Parameter /menu, um die gesperrten Menüpunkte vorübergehend wieder
+sichtbar zu machen. Löschen Sie die Datei XPMENU.DAT, um alle Menüsperren rückgängig
+zu machen (Sie können natürlich auch alle Menüpunkte einzeln mit XPME
 reaktivieren...).
 
 
 
-■ Technisches
+2.3 Technisches
+────────────────────────────────────────────────────────────────────
 
-Die Datei XPMENU.DAT enthält eine Liste von 2-Byte-Integer-Werten. Die erste 
-Zahl muß immer = 1 sein. Die zweite Zahl enthält die Zahl der deaktivierten 
-Menüpunkte. Danach folgt eine aufsteigende sortierte Liste mit einer Zahl je 
-Menüpunkt. Jedem möglichen Menüpunkt ist eine eindeutige Nummer zugeordnet.
+Die Datei XPMENU.DAT enthält eine Liste von 2-Byte-Integer-Werten. Die erste Zahl muß
+immer = 1 sein. Die zweite Zahl enthält die Zahl der deaktivierten Menüpunkte. Danach
+folgt eine aufsteigende sortierte Liste mit einer Zahl je Menüpunkt. Jedem möglichen
+Menüpunkt ist eine eindeutige Nummer zugeordnet.
 
 
+Anhang
+══════
 
-■ Versionsgeschichte
+A. Versionsgeschichte
+
+>>|
+* = Änderung, + = Neues Feature, ! = Bugfix, # = interne Änderung
+<<|
 
 v1.0  (08.04.96)
 *  erste freigegebene Version
@@ -102,12 +127,18 @@
 v1.02 (22.12.99)
 !  Pentium-II-Bugfix
 
->>|
-3.20
+v3.20/OpenXP
 *  keine externe Entwicklung mehr, sondern fester Bestandteil des
    OpenXP-Projekts, deswegen Versionsnummer angepasst
 *  Design der Doku vereinheitlicht
 
-3.40
-*  Umbau auf FreeXP
+v3.21/FreeXP
+*  XPME ist jetzt fester Bestandteil von CrossPoint/FreeXP
+*  Design der Dokumentation überarbeitet
+*  Dokumentation an die neuen Verhältnisse (Freewareänderungen)
+   angepasst.
+
+>>|
+v3.40/FreeXP
+*  Dokumentation aktualisiert
 <<|
Index: freexp/doc/xpoint.dq
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/doc/xpoint.dq,v
retrieving revision 1.8
retrieving revision 1.9
diff -u -r1.8 -r1.9
--- freexp/doc/xpoint.dq	29 Sep 2005 16:33:07 -0000	1.8
+++ freexp/doc/xpoint.dq	30 Sep 2005 09:00:28 -0000	1.9
@@ -18,7 +18,7 @@
 
 
                   -------------------------------
-                  Cross \\//         FreeXP v3.21
+                  Cross \\//         FreeXP v3.40
                         //\\ Point            DOS
                   »  universelle Pointsoftware  «
                   -------------------------------
Index: freexp/doc/zpr.dq
===================================================================
RCS file: /server/cvs/freexp/doc/zpr.dq,v
retrieving revision 1.4
retrieving revision 1.5
diff -u -r1.4 -r1.5
--- freexp/doc/zpr.dq	27 Sep 2005 17:48:21 -0000	1.4
+++ freexp/doc/zpr.dq	30 Sep 2005 09:14:36 -0000	1.5
@@ -1,71 +1,95 @@
+% Aufruf: DocForm zpr.dq zpr.txt 71 3 -p -t### -kZPR
+% ------
+
+
+
                   -------------------------------
                   Cross \\//         FreeXP v3.40
                         //\\ Point            DOS
                   »  universelle Pointsoftware  «
                   -------------------------------
 
-■ ZPR  -  ZCONNECT-Pufferreparierer
-
-ZPR ist Freeware. Sie dürfen dieses Programm beliebig einsetzen und weiterverbreiten,
-unter der Voraussetzung, daß es (a) nicht modifiziert wird und (b) die
-Weitergabe unentgeltlich erfolgt. Ich kann weder garantieren, daß ZPR korrekt
-arbeitet oder irgendeinen bestimmten Zweck erfüllt, noch übernehme ich die
-Verantwortung für evtl. durch den Einsatz von ZPR verursachte Schäden.
 
+                 ZPR  -  ZCONNECT-Pufferreparierer
 
-(c) 1994-96 Peter Mandrella, pm at daisy.de
 
-ZCONNECT ist ein eingetragenes Warenzeichen der ZERBERUS GmbH.
-
-
-
-I   Was ist ZPR?
+ZPR ist Freeware. Sie dürfen dieses Programm beliebig einsetzen
+und weiterverbreiten, unter der Voraussetzung, daß es (a) nicht
+modifiziert wird und (b) die Weitergabe unentgeltlich erfolgt.
+
+Ich kann weder garantieren, daß ZPR korrekt arbeitet oder
+irgendeinen bestimmten Zweck erfüllt, noch übernehme ich die
+Verantwortung für evtl. durch den Einsatz von ZPR verursachte
+Schäden.
+
+(c) 1994-1999 Peter Mandrella, pm at daisy.de
+(c) 2000 OpenXP
+(c) 2001-2005 FreeXP
+
+ZCONNECT ist ein eingetragenes Warenzeichen der ZERBERUS GmbH,
+bzw. des derzeitigen Rechteinhabers.
+
+
+###
+1.  Was ist ZPR?
+2.  Aufruf
+3.  Beispiele
+4.  Headerzeilen
+5.  Übersicht aller Aktionen von ZPR
+Anhang
+A. Versionsgeschichte
+Tabellenverzeichnis
+###
+1.  Was ist ZPR?
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
 
-ZPR ist ein Test- und Reparaturprogramm für ZCONNECT-Nachrichten-Pufferdateien,
-das speziell für Points entwickelt wurde. ZPR ist dazu geeignet, um
+ZPR ist ein Test- und Reparaturprogramm für ZConnect-Nachrichten-Pufferdateien,
+das speziell für Points entwickelt wurde. (s. XPoint.Txt bei "Was hat es überhaupt
+mit diesen "Punkten" auf sich?").
+
+ZPR ist dazu geeignet, um
 
 --3 o  defekte Pufferdateien formal so zu reparieren, daß sie von Pointprogrammen
 verarbeitet werden können.
 
---3 o  Puffer auf bestimmte Fehler in Nachrichtenheadern wie z.B. falsche
-Datumsangaben, falsche Message-IDs etc. hin zu überprüfen.
+--3 o  Puffer auf bestimmte Fehler in Nachrichtenheadern wie z.B. falsche Datumsangaben,
+falsche Message-IDs etc. hin zu überprüfen.
 
 
 ZPR ist NICHT dazu geeignet, um
 
---3 o  defekte ZCONNECT-Puffer in einer Mailbox zu reparieren, die weiterverarbeitet
+--3 o  defekte ZConnect-Puffer in einer Mailbox zu reparieren, die weiterverarbeitet
 werden sollen. ZPR stellt zwar die formale Korrektheit von Puffern wieder her,
 aber es stellt in keinster Weise sicher, daß die erzeugten Puffer vollständig
-ZCONNECT-konform sind und daß die erzeugten Nachrichten den korrekten Inhalt
+ZConnect-konform sind und daß die erzeugten Nachrichten den korrekten Inhalt
 besitzen. Beim Beschädigen von Puffern gehen Informationen verloren, die durch
 einen Pufferreparierer nicht wiederhergestellt werden können.
 
---3 o  die ZCONNECT-Konformität einer Software durch Testen der erzeugten
-Puffer zu überprüfen.
+--3 o  die ZCONNECT-Konformität einer Software durch Testen der erzeugten Puffer
+zu überprüfen.
 
 
-Für das Verständnis des folgenden Textes ist die Kenntnis des ZCONNECT-Nachrichtenformates
-nötig. Eine Beschreibung von ZCONNECT erhalten Sie z.B. im Buchhandel unter der 
+Für das Verständnis des folgenden Textes ist die Kenntnis des ZConnect-Nachrichtenformates
+nötig. Eine Beschreibung von ZConnect erhalten Sie z.B. im Buchhandel unter der
 ISBN 3-9802182-3-6 (Verlag Art d'Ameublement).
 
 
 
-II   Anwendung
+2.   Aufruf
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
 
 ZPR [-fhlrwz] [-dDatei] <Quelldatei> [Zieldatei]
 
-Die Dateinamen können Laufwerks- und Pfadangaben enthalten. Wenn keine
-Zieldatei angegeben wird, überschreibt ZPR beim Reparieren (Parameter -r)
+Die Dateinamen können Laufwerks- und Pfadangaben enthalten. Wenn keine Zieldatei
+angegeben wird, überschreibt ZPR beim Reparieren (Aufruf mit Parameter -r)
+die Quelldatei mit dem korrigierten Puffer, legt aber eine Sicherungskopie
 >>|
-die Quelldatei mit dem korrigierten Puffer, legt aber eine Sicherungskopie 
-mit der Endung BAK an. Die Schalter können in beliebiger Reihenfolge an 
+mit der Endung BAK an.
 <<|
-beliebiger Stelle stehen; mehrere Schalter dürfen zusammengefaßt
-werden. Z.B.:
+Die Schalter können in beliebiger Reihenfolge an beliebiger Stelle stehen; mehrere
+Schalter dürfen zusammengefaßt werden. Z.B.:
 
     ZPR -r PUFFER
     ZPR -h PUFFER -z
@@ -83,7 +107,7 @@
 --4 -h  Strenge Headerzeilen-Überprüfung. Der Inhalt von Adreß- und Datumszeilen,
 Message-IDs, Dateinamen und Telefonnummern wird auf ZCONNECT-Konformität
 getestet.
-    
+
 -l  Defekte Nachrichten werden nicht repariert, sondern entfernt.
 
 --4 -r  Repariert den Puffer (ansonsten wird er nur getestet). Bei Angabe eines
@@ -105,7 +129,7 @@
 
 
 
-III   Beispiele
+3.   Beispiele
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
 
@@ -116,15 +140,16 @@
 ZCONNECT-Standard. Wenn keine Fehler/Warnungen angezeigt werden, bedeuet das
 allerdings nicht, daß die Datei 100%ig ZCONNECT-konform ist.
 
---23ZPR <Eingabedatei> <Ausgabedatei>   repariert die Eingabedatei formal, d.h.
-sie kann anschließend von einem Pointprogramm verarbeitet werden.
+ZPR <Eingabedatei> <Ausgabedatei>
+++23repariert die Eingabedatei formal, d.h. sie kann anschließend von einem
+Pointprogramm verarbeitet werden.
 
---23ZPR <Datei> -hd<Fehlerdatei>   kopiert alle als nicht ZCONNECT-konform erkannten
-Nachrichten in die Fehlerdatei
+ZPR <Datei> -hd<Fehlerdatei>
+++23kopiert alle als nicht ZCONNECT-konform erkannten Nachrichten in die Fehlerdatei
 
 
 
-IV    Headerzeilen
+4.    Headerzeilen
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
 
@@ -132,6 +157,8 @@
 Dies sind im Einzelnen (alle mit * gekennzeichneten Zeilen dürfen mehrfach
 vorhanden sein):
 
+>>N Headerzeilen
+
   ABS               Absender
 * ANTWORT-AN        Antwortadresse für PMs
   BET               Betreff
@@ -165,22 +192,22 @@
 
 
 
-V   Tests
+5.   Übersicht aller Aktionen von ZPR
 ════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
 ZPR führt die folgenden Test und Reparaturen durch:
 
---3 o  Überprüfung der Nachrichtenlängen, d.h. formale Korrektheit des
-Puffers. Ggf. Anpassen von LEN an die tatsächliche Nachrichtenlänge.
+--3 o  Überprüfung der Nachrichtenlängen, d.h. formale Korrektheit des Puffers.
+Ggf. Anpassen von LEN an die tatsächliche Nachrichtenlänge.
 
---3 o  Test auf korrekte Zeilentrennungen - alle Headerzeilen müssen mit
-CR+LF getrennt sein. Ggf. Ergänzen von LF oder CR.
+--3 o  Test auf korrekte Zeilentrennungen - alle Headerzeilen müssen mit CR+LF getrennt
+sein. Ggf. Ergänzen von LF oder CR.
 
---3 o  Test der Headernamen auf syntaktische Korrektheit. Ggf. Entfernen
-fehlerhafter Headerzeilen.
+--3 o  Test der Headernamen auf syntaktische Korrektheit. Ggf. Entfernen fehlerhafter
+Headerzeilen.
 
---3 o  Test auf mehrfaches Vorkommen von Zeilen, die nur einfach erlaubt
-sind. Ggf. Entfernen aller unerlaubten Kopien.
+--3 o  Test auf mehrfaches Vorkommen von Zeilen, die nur einfach erlaubt sind.
+Ggf. Entfernen aller unerlaubten Kopien.
 
 --3 o  Test auf Vorkommen von Headern, die nur in PMs oder in AMs (Brettnachrichten)
 erlaubt sind, im jeweils anderen Nachrichtentyp. Ggf. Entfernen nicht erlaubter
@@ -188,12 +215,10 @@
 Aber daß EB in einer AM oder DISKUSSION-IN in einer PM ein Fehler ist, sollte
 offensichtlich sein]. Diese Tests gelten nicht für kombinierte AM/PMs.
 
---3 o  Test auf Steuerzeichen innerhalb von Headerzeilen, d.h. Zeichen mit
-ASCII-Wert kleiner 32 mit Ausnahme von TAB (#9). Ggf. Entfernnen nicht
-erlaubter Zeichen.
+--3 o  Test auf Steuerzeichen innerhalb von Headerzeilen, d.h. Zeichen mit ASCII-Wert
+kleiner 32 mit Ausnahme von TAB (#9). Ggf. Entfernen nicht erlaubter Zeichen.
 
---3 o  Test von Datumszeilen (EDA, DDA, O-EDA) auf korrektes Format; ggf.
-Korrektur.
+--3 o  Test von Datumszeilen (EDA, DDA, O-EDA) auf korrektes Format; ggf. Korrektur.
 
 --3 o  Test von Adreßzeilen (ABS, ANTWORT-AN, OAB, WAB, VER, evtl. EMP, EB, KOP
 und OEM) auf (halbwegs) korrektes Format.
@@ -204,55 +229,91 @@
 
 --3 o  Test der Kommentarlänge (KOM) auf korrektes Format und auf Plausibilität.
 
---3 o  Test von Dateinamen (FILE) auf korrektes Format; ggf. Entfernen
-von Pfadnamen.
+--3 o  Test von Dateinamen (FILE) auf korrektes Format; ggf. Entfernen von Pfadnamen.
 
 --3 o  Test von Priorität (PRIO) auf numerischen Inhalt; ggf. Setzen auf 0.
 
 --3 o  Test von Telefonnummern (TELEFON) auf korrektes Format.
 
+Anhang
+════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
+A. Versionsgeschichte
+─────────────────────
 
-VI   Versionsgeschichte
-════════════════════════════════════════════════════════════════════
 
+v0.91  (11.08.1993)
+o  erste freigegebene Vorabversion
 
-11.08.93   0.91   erste freigegebene Vorabversion
-           0.92   Ausstieg bei Steuerzeichen in unbekannter Header-
-                  zeile beseitigt
-20.10.93   0.93   größerer Fehler bei Längenkorrektur beseitigt;
-                  Tippfehler korrigiert..
-05.11.93   1.0    noch ein paar Bugs bei der Suche nach gültigen
-                  Headern beseitigt
-28.11.93   1.01   Syntaxüberprüfung der LEN-Zeile hinzugefügt
-                  Adreßüberprüfung funktioniert jetzt auch bei von
-                  XP konvertierten RFC-Puffern
-                  Syntaxüberprüfung von BEZ entfernt
-15.12.93   1.02   zu viele Leerzeichen vor Realname werden erkannt
-04.02.94   1.03   Fehler bei Headersuche (RTE 201) beseitigt
-05.12.94   1.04   Leerzeichen vor Headerzeilen werden entfernt
-                  Ungültige Headernamen werden erkannt
-                  Fehler bei Headerlängenkorrektur behoben
-                  lange Headerzeilen werden beim Reparieren nicht
-                  mehr gekürzt
-15.01.95   1.05   Syntaxüberprüfung von EMP, OEM und DISKUSSION-IN
-                  hinzugefügt
-                  OS/2-Version
-05.06.95   1.06   weniger strenge Überprüfung von Brettnamen
-07.06.95   1.07   Fehler bei Puffern > 20,5 MB behoben
-19.06.95   1.08   Fehler bei mehrfachem LEN behoben
-                  Überprüfung von TELEFON an ZCONNECT 3.1 angepaßt
-                  Überprüfung von KOM, KOP und VER hinzugefügt
-16.07.96   1.09   Header, die mit einem Doppelpunkt beginnen, werden
-                  als fehlerhaft erkannt
->>|
-3.20
+v0.92
+o  Ausstieg bei Steuerzeichen in unbekannter Headerzeile beseitigt
+
+0.93  (20.10.1993)
+o  größerer Fehler bei Längenkorrektur beseitigt;
+   Tippfehler korrigiert..
+
+v1.0  (05.11.1993)
+o  noch ein paar Bugs bei der Suche nach gültigen
+   Headern beseitigt
+
+v1.01  (28.11.1993)
+o  Syntaxüberprüfung der LEN-Zeile hinzugefügt
+o  Adreßüberprüfung funktioniert jetzt auch bei von
+   XP konvertierten RFC-Puffern
+o  Syntaxüberprüfung von BEZ entfernt
+
+v1.02  (15.12.1993)
+o  zu viele Leerzeichen vor Realname werden erkannt
+
+v1.03  (04.02.1994)
+o  Fehler bei Headersuche (RTE 201) beseitigt
+
+v1.04  (05.12.1994)
+o  Leerzeichen vor Headerzeilen werden entfernt
+o  Ungültige Headernamen werden erkannt
+o  Fehler bei Headerlängenkorrektur behoben
+o  lange Headerzeilen werden beim Reparieren nicht
+   mehr gekürzt
+
+v1.05  (15.01.1995)
+o  Syntaxüberprüfung von EMP, OEM und DISKUSSION-IN
+   hinzugefügt
+o  OS/2-Version
+
+v1.06  (05.06.1995)
+o  weniger strenge Überprüfung von Brettnamen
+
+v1.07  (07.06.1995)
+o  Fehler bei Puffern > 20,5 MB behoben
+
+v1.08  (19.06.1995)
+o  Fehler bei mehrfachem LEN behoben
+o  Überprüfung von TELEFON an ZCONNECT 3.1 angepaßt
+o  Überprüfung von KOM, KOP und VER hinzugefügt
+
+v1.09  (16.07.1996)
+o  Header, die mit einem Doppelpunkt beginnen, werden
+   als fehlerhaft erkannt
+
+* = Änderung, + = Neues Feature, ! = Bugfix, # = interne Änderung
+
+v3.20/OpenXP (05.08.2000 - 01.01.2001)
 !  kleinere Bugs entfernt
 !  Anzeigefehler mit großen Puffern behoben
 *  keine externe Entwicklung mehr, sondern fester Bestandteil des
    OpenXP-Projekts, deswegen Versionsnummer angepasst
 *  Design der Doku vereinheitlicht
 
-3.40
-*  Umbau auf FreeXP
+v3.21/FreeXP  (30.09.2005)
+*  Design der Dokumentation überarbeitet
+*  diverse Fehlerbehebungen
+
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+v3.40/FreeXP  (xx.xx.200x)
+*  Dokumentation aktualisiert
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+Tabellenverzeichnis
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