







                     -------------------------------
                     Cross \\//        FreeXP v3.42g
                           //\\ Point            DOS
                       universelle Pointsoftware  
                     -------------------------------









                     Z-Netz

                        FidoNet

                           UUCP/RFC

                              MausNet

                                 MagicNET

                                     QWK

                                        GS-Mailbox






                  CrossPoint ist eine eingetragene Marke
                      von Peter Mandrella, Ingelheim
                              (c) 1992-1999

                            peter@mandrella.de


                          (c) 2002-2024 FreeXP








         "Mailbox-Nutzer,  die Telefonkosten sparen  mchten und
         trotzdem auf  keine Infos aus den  Datennetzen verzich-
         ten wollen, finden in  CrossPoint das richtige Werkzeug
         fr einen effizienten Umgang  mit der DF.

                                                   c't, Mrz '94





         "Dieses Programm ist einfach zu installieren und zu be-
         dienen und  erfreut sich daher  vor allem  bei DF-Ein-
         steigern groer Beliebtheit."

                                    Inside Multimedia, April '95





         "Besondere Strke entfaltet CrossPoint,  wenn  sein Be-
         nutzer mehreren Netzen angehrt."

                                                  CHIP, Juli '94






   _____________________________FreeXP________________________________  i


   Inhalt                                                               i
   


   I    Einfhrung                                                      1

       1.1   Vorwort zur Version 3.42g                                  2
       1.1.1   Was um alles in der Welt ist "CrossPoint"?               3
       1.1.2   Andere Nutzer, andere Voraussetzungen                    3
       1.2   Support und Bezugsquellen                                  4
       1.2.1   Die CrossPoint-Homepage                                  4
       1.2.2   Die FreeXP-Homepage                                      4
       1.2.3   Supportbretter, Newsgroups                               4
       1.2.4   Sourcecode-Repository von FreeXP                         5
       1.2.5   FAQ-Server                                               5
       1.2.6   FreeXP - Entwickler und Mitwirkende                      5
       1.3   Credits                                                    6
       1.4   Copyrights, Warenzeichen                                   7
       1.5   Installation                                               7
       1.5.1   Installation zustzlicher Sprachen                       9
       1.5.2   Untersttzung fr blinde und fr gehrlose Anwender     10
       1.6   Netze und Adressierungen                                  10
       1.6.1   Gateways (Z-Netz alt, MagicNET, QM/GS)                  11
       1.6.2   Domain-Adressierung (InterNet, MausNet und ZConnect)    11
       1.7   Points im Allgemeinen und im Besonderen                   12
       1.7.1   Was hat es berhaupt mit diesen "Punkten" auf sich?     12
       1.7.2   Point im Z-Netz                                         13
       1.7.3   Z-Netz: Bestellen von Brettern                          13
       1.7.4   Z-Netz: ZConnect                                        14
       1.7.5   Point im MagicNET oder einem QuickMail-Netz             14
       1.7.6   Point im MausNet                                        14
       1.7.7   Point im FidoNet oder Internet                          15
       1.8   Von Echos, Matrizen und Brettern                          15


   II    CrossPoint - Konzept und Grundlagen                           17

       2.1   Das Datenbank-Konzept                                     17
       2.1.1   Die Brettdatenbank (Brettliste)                         17
       2.1.2   Die Userdatenbank (Userliste)                           17
       2.1.3   Die Nachrichten-Datenbank                               18
       2.2   Ein Programm - viele Points                               18
       2.3   Benutzeroberflche und Tastaturbedienung                  19
       2.3.1   Online-Hilfe                                            19
       2.3.2   Bildschirm-Aufbau                                       19
       2.3.3   Die drei Hauptfenster von XPoint                        20
       2.3.4   Dialog-Fenster                                          20
       2.4   Mausbedienung                                             21
       2.4.1   Grundstzliches                                         22
       2.4.2   Mens                                                   22
       2.4.3   Dialogboxen                                             22
       2.4.4   Bretter und Nachrichten                                 22
       2.4.5   Tastenkrzel                                            23
       2.4.6   Lister                                                  23
       2.4.7   Kalender (/Zusatz/Kalender)                             23



   _____________________________FreeXP_______________________________  ii


   III    Arbeiten mit CrossPoint                                      24

       3.1   Point-Installation und Netzanrufe                         24
       3.1.1   Wie bekomme ich den Point zum Laufen?                   24
       3.1.2   bertragungs-Protokoll                                  24
       3.1.3   Packer                                                  25
       3.1.4   Modem-Einstellungen                                     25
       3.1.5   Serielle Schnittstelle                                  25
       3.1.6   ZConnect-Einstellungen                                  25
       3.1.7   MagicNET-Einstellungen                                  25
       3.1.8   MausNet-Einstellungen                                   26
       3.1.9   Der erste Netcall                                       26
       3.1.10   Wenn der Netcall nicht funktioniert...                 26
       3.1.11   Eintragen mehrerer Points                              27
       3.1.12   Netzanruf bei bestehender Verbindung                   27
       3.2   Bestellen, Abbestellen und Verwalten von Brettern         28
       3.2.1   Der automatische Brettverwalter                         28
       3.2.2   Brettliste anfordern                                    28
       3.2.3   Bretter bestellen                                       28
       3.2.4   Bretter abbestellen                                     28
       3.2.5   Besttigungen fr (ab)bestellte Bretter                 29
       3.2.6   Gekrzte Brettnamen im Z-Netz                           29
       3.2.7   Bretter bearbeiten                                      29
       3.2.8   Brettcodes im MagicNET                                  30
       3.2.9   Gliederung                                              31
       3.2.10   Schnellsuche                                           31
       3.3   Userverwaltung                                            31
       3.4   Konfiguration                                             32
       3.4.1   Der Editor                                              32
       3.4.2   Pawort-Schutz                                          33
       3.4.3   Telefongebhren                                         33
       3.4.4   Mens                                                   34
       3.5   Lesen und Schreiben von Nachrichten                       34
       3.5.1   Nachrichten lesen                                       34
       3.5.2   Antworten auf Nachrichten (Replys)                      35
       3.5.3   Wiedervorlage                                           35
       3.5.4   Schreiben von neuen Nachrichten                         36
       3.5.5   Versenden von Dateien                                   36
       3.5.6   Nachbearbeiten unversandter Nachrichten                 37
       3.5.7   Lokale Nachrichten im MausNet                           37
       3.6   Briefschablonen                                           37
       3.6.1   Makros                                                  39
       3.6.2   Automatisches Wechseln von Signaturen                   40
       3.7   Codieren von Nachrichten                                  40
       3.7.1   Rot13                                                   41
       3.7.2   QPC                                                     41
       3.7.3   DES                                                     41
       3.7.4   PGP                                                     42
       3.7.5   pmCrypt                                                 42
       3.7.6   Beispiel:  pmCrypt / PC-DES                             42
       3.8   Kommentarverkettung                                       43
       3.8.1   Grafischer Kommentarbaum                                43
       3.8.2   Direktes Wechseln zwischen zusammengehrigen
               Nachrichten                                             44
       3.8.3   Einschrnkungen                                         44
       3.9   Suchen und Markieren                                      45
       3.9.1   User-Direktsuche                                        45

   _____________________________FreeXP______________________________  iii


       3.9.2   Bezugssuche                                             45
       3.9.3   Betreff-Direktsuche                                     46
       3.9.4   MessageID-Suche                                         46
       3.9.5   Mehrfach-Quotes                                         46
       3.9.6   Suchoptionen                                            46
       3.10   Nachrichten extrahieren                                  47
       3.10.1   UUcodierte Nachrichten                                 48
       3.10.2   MIME-codierte Nachrichten-Anhnge (Attachments)        48
       3.11   Wartung                                                  48
       3.11.1   Halten, Lschen und Reorganisation                     48
       3.11.2   Packen                                                 49
       3.11.3   Dupes lschen                                          49


   IV    Netzlndische Spezialitten                                   51

       4.1   MausNet: Info-Files                                       51
       4.2   MausNet: Nachrichtenstatus                                51
       4.3   Z-Netz: Fileserver                                        53
       4.3.1   Filelisten-Format der ZConnect-Box                      54
       4.3.2   Fileserver-Befehle der ZConnect-Box                     54
       4.4   ZConnect: Direkt- und Eilnachrichten                      55
       4.5   ZConnect und RFC (Internet): Nachrichten umleiten         55
       4.6   ZConnect und RFC: Crosspostings                           56
       4.6.1   Erzeugen von Crosspostings                              56
       4.6.2   CrossPosting-Empfnger markieren                        56
       4.6.3   Auf Crosspostings antworten                             57
       4.6.4   Crosspostings und neue Bretter                          57
       4.6.5   Mega-Crosspostings                                      57


   V    CrossPoint fr Fortgeschrittene                                58

       5.1   Brettgruppen                                              58
       5.2   Nachrichten weiterleiten oder archivieren                 59
       5.2.1   Nachrichten weiterleiten                                59
       5.2.2   Nachrichten archivieren                                 60
       5.3   Automatische Netcalls                                     60
       5.3.1   Verzgerter Netcall mit /Netcall/Uhrzeit                61
       5.3.2   Netzanruf bei mehreren Boxen mit /Netcall/Alle          61
       5.3.3   DIE Netcall-Automatik von CrossPoint                    61
       5.3.4   Externe Netcall-Steuerung mit /N: und /T:               63
       5.3.5   Autostart - fr Zeitschaltuhr-Steuerungen               64
       5.4   Funktionstasten, Zusatz-Men und Tastenmakros             64
       5.4.1   Funktionstasten und Zusatz-Men                         64
       5.4.2   Bearbeiten von Tastenmakros  (/Config/Tasten/Makros)    65
       5.4.3   Was bei Makros alles zu beachten ist ...                66
       5.4.4   Die Makro-Konfigurationsdatei                           67
       5.4.5   Makros und Sprachmodule                                 67
       5.5   Statistiken                                               67
       5.6   Sysop-Mode                                                68
       5.6.1   Standalone-Betrieb (Disk-Poll)                          68
       5.6.2   Import/Export zu versendender Pufferdateien             69
       5.7   Multiuser-Points                                          70
       5.8   Nachrichten parken                                        70
       5.9   Empfangsbesttigungen                                     71
       5.9.1   Empfangsbesttigungen im Z-Netz                         71

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       5.9.2   Empfangsbesttigungen im FidoNet und bei ZConnect       71
       5.9.3   Empfangsbesttigungen im MausNet                        71
       5.9.4   Empfangsbesttigungen im MagicNET und Internet          72
       5.9.5   Automatische Empfangsbesttigungen verschicken          72
       5.9.6   Manuelle Empfangsbesttigungen                          72
       5.9.7   Codierte Empfangsbesttigungen                          72
       5.10   Automatischer Nachrichten-Versand                        73
       5.10.1   Nachrichten regelmig versenden                       73
       5.10.2   Genderte Dateien versenden                            74
       5.10.3   Wann werden Nachrichten versandt?                      74
       5.10.4   Nachricht zu einem festen Datum absenden               74
       5.10.5   Nachricht zeitversetzt absenden                        74
       5.10.6   Nachrichten manuell wiederholt versenden               75
       5.10.7   Beispiel: MAPS-Brettliste bestellen                    75
       5.10.8   Beispiel: Fileserver-Dateiliste bestellen              75
       5.10.9   Beispiel: regelmige Nachricht                        75
       5.10.10   Beispiel: Brettliste                                  75
       5.11   Nachrichten-Kopien und -Verteiler                        76
       5.11.1   Eingabe von Kopie-Empfngern                           76
       5.11.2   Verteiler                                              76
       5.11.3   Verteiler, Kopien und Serverboxen                      77
       5.11.4   Codierung                                              77
       5.12   PGP-Verschlsselung                                      77
       5.12.1   Public Keys                                            78
       5.12.2   Unterschriebene Nachrichten                            79
       5.12.3   PGP Programmversionen                                  79
       5.12.4   CrossPoint, PGP und ZConnect                           81
       5.12.5   Installation                                           82
       5.12.6   Codieren und Decodieren                                82
       5.12.7   Nachrichten signieren                                  83
       5.12.8   Schlssel austauschen                                  83
       5.12.9   PGP-Status                                             84
       5.12.10   Adresse ndern                                        84
       5.12.11   Schluwort                                            84
       5.12.12   Technisches                                           84


   VI    Referenz                                                      86

       6.1   Lister                                                    86
       6.1.1   Allgemeine Konfiguration                                86
       6.1.2   Funktionen im internen Lister                           86
       6.1.3   Hervorhebungen                                          87
       6.2   Editor                                                    87
       6.2.1   Allgemeine Konfiguration                                87
       6.2.2   Der eingebaute Editor                                   87
       6.2.3   Endloszeilen und harter Zeilenumbruch                   88
       6.2.4   Bedienung                                               88
       6.2.5   Editor-Einstellungen <Ctrl O><R>                        89
       6.2.6   Statuszeile                                             89
       6.2.7   Funktionstastenbersicht                                89
       6.2.8   Funktionen zur Bearbeitung von Textblcken              90
       6.2.9   Lschen und Einfgen                                    91
       6.2.10   Suchen (und Ersetzen)                                  91
       6.2.11   Markierungen                                           91
       6.2.12   Block reformatieren                                    92
       6.2.13   Verschiedenes                                          92

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       6.3   Archiv-Viewer                                             92
       6.3.1   Aufrufvarianten                                         93
       6.3.2   Bild- und andere Viewer                                 93
       6.4   CrossTerm (internes Terminal-Programm)                    94
       6.5   Tastenkrzel                                              94
       6.5.1   Tasten, die Sie fast berall in CrossPoint
               verwenden knnen                                        94
       6.5.2   Tasten in der Brettbersicht                            95
       6.5.3   Tasten in der Userbersicht                             96
       6.5.4   Tasten in der Nachrichtenbersicht (innerhalb
               eines Brettes)                                          97
       6.5.5   Tasten bei /Edit/Autoversand                            98


   VII    Technische Dokumentation                                     99

       7.1   Nachrichtenformate                                        99
       7.1.1   Z-Netz-Netcallpuffer (alt)                             100
       7.1.2   ZConnect-Puffer                                        100
       7.1.3   MagicNET-Pakete                                        102
       7.1.4   MausTausch-Pakete                                      103
       7.1.5   Fido-Pakete                                            103
       7.1.6   RFC-Pakete                                             103
       7.2   Config-Dateien                                           104
       7.2.1   XPOINT.CFG: allgemeine Konfiguration                   104
       7.2.2   XPOINT2.CFG: interne Konfiguration                     109
       7.2.3   XPOINT.COL: Farb-Konfiguration                         109
       7.2.4   .BFG: Server-Konfigurationen                           110
       7.3   Tastenmakro-Datei KEYDEF.CFG                             112
       7.4   Logfiles                                                 113
       7.4.1   XPOINT.LOG: Anruf-Logfile                              113
       7.4.2   ERRORS.LOG: Fehler-Logfile                             114
       7.4.3   BRETTER.LOG und USER.LOG                               114
       7.4.4   DUPES.LOG                                              114
       7.5   Diverse Dateien                                          115
       7.5.1   NEUES.DAT                                              115
       7.5.2   VERTEIL.DAT                                            115
       7.5.3   *.ITI, *.INF (MausNet)                                 115
       7.5.4   Fido-Dateien                                           115
       7.6   Das AUTOEXEC-Verzeichnis                                 116
       7.6.1   Steuernachrichten fr .ZER, .OUT und .PKT              117
       7.6.2   .MSG/.MSD: automatisches Versenden von Nachrichten     117
       7.6.3   AUTOEXEC in Timing-Listen und per Funktionstaste       119
       7.6.4   Was Sie sonst noch beachten sollten ...                119
       7.6.5   Reihenfolge bei Programmstart                          119
       7.7   Schnittstelle fr externe Lister                         119
       7.8   Nachrichtenpakete mitsenden                              120
       7.8.1   Einzelne Autoexec-Nachrichten                          121
       7.8.2   .EPP: ZConnect-Pakete mitsenden                        121
       7.8.3   IPS-Pakete                                             121
       7.9   Abschlieende Hinweise                                   121
       7.9.1   Kurzer Blick in die Zukunft                            121


   VIII    Scriptprogrammierung - Login-Scripts                       123

       8.1   Einfhrung                                               123

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       8.1.1   Ein einfaches Script: Z-Netz-Netcall                   124
       8.1.2   Zeichenketten                                          125
       8.1.3   Eingabe: WAITFOR, ON und READ                          125
       8.1.4   Ausgabe: SEND                                          125
       8.1.5   Bildschirmanzeige: DISPLAY, WRITE, WRITELN und CLS     126
       8.1.6   Timeouts und Verzgerungen: DELAY, TIMER und
               ON TIMEOUT                                             126
       8.1.7   Mehrzweck-Scripts: ON RELOGIN und ON ONLINE
               / ON NETCALL                                           127
       8.1.8   Der END-Befehl                                         127
       8.1.9   Unterprogramme                                         127
       8.1.10   Debugging                                             127
       8.2   Referenz                                                 128
       8.2.1   Alphabetische Befehlsliste                             129
       8.2.2   Technische Daten                                       131
       8.3   Beispiele                                                131
       8.3.1   Z-Netz                                                 131
       8.3.2   MausTausch                                             131
       8.3.3   MagicNET / Seven                                       132
       8.3.4   UUCP                                                   133


   Anhang                                                             134

       A.   Aufruf-Parameter, Environment-Eintrge                    134
       A.1   Environment-Parameter                                    137
       A.2   ERRORLEVEL                                               137

       B.   Dateinamen                                                137

       C.   Zusatzprogramme                                           140
       C.1   ZPR.EXE                                                  140
       C.2   PMCONV.EXE                                               141
       C.3   MAGGI.EXE                                                141
       C.4   ZM.EXE                                                   142
       C.5   ZFIDO.EXE, YUP2PKT.EXE, NDIFF.EXE                        142
       C.6   XPME.EXE                                                 142
       C.7   Empfehlenswerte Programme                                142

       D.   Der Umstieg auf CrossPoint                                144
       D.1   Von QuickPOINT (Z-Netz) nach CrossPoint                  144
       D.2   Von Yuppie (Fido) nach CrossPoint                        144

       E.   CrossPoint und MS-Windows oder OS/2                       145
       E.1   Win95/98/ME                                              145
       E.2   Windows NT inkl. 2000, XP und Server 2003                146
       E.3   Windows Vista/Windows Server 2008                        147
       E.4   Windows 7                                                148
       E.5   Windows 8/8.1/10                                         148
       E.6   Windows 64 Bit Edition (alle Versionen, auer
             Windows 7(XPM))                                          148
       E.7   OS/2                                                     148
       E.8   Virtualisierungslsungen                                 149

       F.   Kleine Modemkunde                                         149
       F.1   Hayes-Befehlssatz                                        150
       F.2   Einstellungen permanent verwenden                        150

   _____________________________FreeXP______________________________  vii


       F.3   bertragungsrate                                         150
       F.4   Carrier-Signal (Carrier Detect)                          151
       F.5   RTS/CTS-("Hardware")-Handshake                           151
       F.6   Ergebniscodes                                            151
       F.7   Verzgerungen                                            151
       F.8   FOSSIL-Treiber                                           152
       F.9   AKFi                                                    152
       F.10   16550                                                   153

       G.   Fragen und Antworten                                      153

       H.   Erste Hilfe bei Datenverlust                              157
       H.1   Indexdateien lschen                                     157
       H.2   Nachrichtendatenbank reparieren                          157
       H.3   USER.EB1 reparieren                                      157
       H.4   Puffer neu einlesen                                      158
       H.5   Beschdigte Brett/Userdateien                            159
       H.6   Netcall verschwunden?                                    159

       I.   Bekannte Probleme                                         159
       I.1   Mehrfach verschickte Nachrichten (MausTausch,
             MagicNET)                                                160
       I.2   Screen Saver (Bildschirmschoner)                         160
       I.3   "Alle"-Umschaltung                                       160
       I.4   Durchblttern von Nachrichten                            160
       I.5   Hervorhebungen im MausNet                                160
       I.6   Platte voll                                              161
       I.7   Groe Datenbestnde                                      161
       I.8   Netzwerkfhigkeit                                        161
       I.9   Headerbehandlung                                         161
       I.10   Modem-Exit                                              161

       K.   Versionsgeschichte                                        162


   Glossar                                                            196

   Tabellenverzeichnis                                                209



   _____________________________FreeXP________________________________  1


   I    Einfhrung
   


   CrossPoint entstand  in der Zeit des groen Mailbox-Booms in den Jahren
   1991  bis  1994.  Vor  allem  die  hohen  Online-Kosten  machten damals
   Pointsysteme sehr populr. DOS + Windows 3.1 war  das weitverbreitetste
   PC-Betriebssystem,  und  das  WWW  als  Medium  zum  Recherchieren  von
   Informationen steckte noch in den Kinderschuhen.

   Die Mailboxszene  erreichte ihren Hhepunkt - zumindest, was die Anzahl
   der Teilnehmer anging - in den Jahren  1994/95. Dies gilt  auch fr die
   Verbreitung  von   CrossPoint   mit  schtzungsweise  30.000  Anwendern
   (registriert und unregistriert).

   Danach  begann der Siegeszug des Internet und  von  Windows 95.  Beides
   fhrte zu einem raschen Rckgang bei Mailboxen, Points und  CrossPoint-
   Anwendern,  der auch  heute noch anhlt.  So hat  sich die  Anzahl  der
   gelisteten  FidoNet-Mailboxen   seit  dem  Hhepunkt  von  ber  40.000
   weltweit   in   1995   auf   mittlerweile   unter   20.000   reduziert.
   Nichtsdestotrotz haben sowohl die Mailboxszene als auch CrossPoint auch
   heute noch zahlreiche engagierte Anhnger.

   CrossPoint wurde bis 1996 auf  kleiner  Flamme weiterentwickelt. Danach
   habe ich die Entwicklung aus  persnlichen und beruflichen  Grnden und
   wegen der stark nachlassenden Nachfrage eingestellt.

   Peter Mandrella, Dezember 1999


   Mit viel Energie und  Einsatz haben wir es geschafft, den komplizierten
   Quellcode von  CrossPoint  zu  verstehen und  vor  allem zu bearbeiten.
   Unser  Ziel   war   eine   stabile  Version,   die   grundstzlich  nur
   Fehlerbereinigungen und Anpassungen an die  aktuelle Netzwelt enthalten
   sollte  (natrlich ist  auch  das  eine oder  andere  neue Feature  mit
   reingerutscht ;). Portierungen  auf andere Systeme sind  geplant,  doch
   diese haben eindeutig eine niedrigere Prioritt, da wir eben lieber mit
   etwas Stabilem arbeiten als mit einem funktionsberfrachteten Monstrum.
   Damit  treffen  wir wohl  die  Meinung  der  meisten  Anwender.  In der
   Hoffnung,  da wir gute  Arbeit geleistet haben  (und  es  war Arbeit),
   ffnen wir jetzt den Vorhang.

   Das OpenXP-Team im Mrz 2000



    Vorworte zu den Versionen 3.11 - 3.2

   "Eigentlich knnen Programmierer keine  Handbcher  schreiben. Ich habe
   es trotzdem getan und hoffe, da Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind."

   Diesen Satz  schrieb  Peter Mandrella, konnte aber  seine eigenen Worte
   mit einem hervorragenden Text widerlegen. Obwohl umfangreich, lt sich
   das CrossPoint-Handbuch  sehr  leicht lesen  und  auch  verstehen;  ein
   Musterbeispiel fr jeden Programmierer eben. Wir  hoffen, den von Peter
   gesetzten Standards in  Sachen Dokumentation halbwegs gerecht werden zu
   knnen.

   _____________________________FreeXP________________________________  2


   Das grte Problem beim Schreiben von DF-Handbchern  ist, da die DF
   sich  schneller  weiterentwickelt,  als die Handbuchschreiber  mit  den
   Korrekturen  nachkommen.  Falls  Sie   bereits  die  Dokumentation   zu
   CrossPoint 3.02  gelesen haben, werden Sie sicher ber eine ganze Reihe
   von lngst berholten Informationen gestolpert sein.
   Fr Version 3.1  wurde dieser  Text daher  vollstndig berarbeitet und
   auf den neuesten Stand gebracht, d.h.  er mte  zumindest bis ca. Ende
   '96 zu gebrauchen sein. 

    Vorwort zur Version 3.21

   Die  CrossPoint/OpenXP  Version   3.20  wird  von   FreeXP   jetzt  als
   registrierungsfreie  CrossPoint/FreeXP Version 3.21 (und wiederum etwas
   fehlerbereinigter) bereitgestellt. 

   Zudem wurde die Dokumentation wiederum aktualisiert und dient als Basis
   auch fr zuknftige Anleitungen  von FreeXP, wobei diese kontinuierlich
   angepasst werden. 

   Die FreeXP-Entwicklergruppe, September 2005

    Vorwort zur Version 3.40

   Mit CrossPoint/FreeXP 3.40 stellt  FreeXP jetzt eine CrossPoint Version
   bereit,  welche neben sehr  vielen neuen Featuren,  vorallem auch viele
   Probleme,  welche  moderne  Ausfhrungsumgebungen  fr  MSDOS-Programme
   bereithalten, umgeht.

   Leider konnte diese Doku  nicht in dem Umfang gepflegt werden, wie dies
   wnscheswert wre. Daher sind viele neue Features dieser Version nur in
   der Versionsgeschichte  nachzulesen,  aber  nicht  im allgemeinen  Teil
   dieser Doku. Wir verweisen  bei Probleme daher auf die besser gepflegte
   Online-Hilfe (Mit F1 erreichbar).

   Die FreeXP-Entwicklergruppe, Dezember 2005

    Vorwort zur Version 3.41

   Mit CrossPoint/FreeXP 3.41 stellt FreeXP  jetzt eine CrossPoint Version
   bereit, welche vorallem kleinere nderungen  gegenber der Version 3.40
   bereitstellt. 

   Die FreeXP-Entwicklergruppe, Mai 2009

    Vorwort zur Version 3.42

   Mit CrossPoint/FreeXP 3.42  stellt FreeXP jetzt eine CrossPoint Version
   bereit,   welche  kleinere   Korrekturen  gegenber  der  Version  3.41
   bereitstellt.

   Die FreeXP-Entwicklergruppe, Juni 2010

   1.1   Vorwort zur Version 3.42g
   

   Mit CrossPoint/FreeXP 3.42g stellt FreeXP jetzt den finalen
   Entwicklungsstand  inkl.  Doku  bereit,  da  eine  weitere  Entwicklung

   _____________________________FreeXP________________________________  3


   nunmehr sehr unwahrscheindlich erscheint.

   Die FreeXP-Entwicklergruppe, Februar 2024

   1.1.1   Was um alles in der Welt ist "CrossPoint"?
   
   CrossPoint  ist  eine   Multinetz-Pointsoftware.  Oder   ausfhrlicher:
   CrossPoint ist ein  Programm, mit dem Sie auf sehr bequeme Weise  Daten
   mit Mailboxen austauschen und insbesondere elektronische Post  (E-Mail)
   versenden,  empfangen  und  verwalten knnen.  Wichtig  ist  dabei, da
   CrossPoint     verschiedene,     technische    Mailbox-(Netz)-Standards
   untersttzt. Dadurch  bentigen  Sie  fr verschiedene  Netze  nur  EIN
   Programm  mit einer einheitlichen Benutzeroberflche. Wichtig ist auch,
   da  CrossPoint  nicht   nur   den  kleinsten  gemeinsamen  Nenner  der
   verschiedenen Netze  bildet,  sondern Ihnen zustzlich ermglicht,  die
   Features  einzelner  Netze  voll  auszunutzen.  Dazu  zhlen  z.B.  das
   Bestellen von Dateien im FidoNet, Lschnachrichten im Usenet und das
   Nachrichtenstatus-System im MausNet.


   1.1.2   Andere Nutzer, andere Voraussetzungen
   
   So, nun habe ich ein Problem. Ich  wei nicht,  was Sie  von CrossPoint
   erwarten,  wozu  Sie   CrossPoint   einsetzen   mchten,   und   welche
   Vorkenntnisse Sie bereits haben. 

   o  Sie arbeiten bereits mit einer lteren CrossPoint-Version oder einem
      der daraus weiterentwickelten Pointprogramme und mchten alles  ber
      die neuen Features  dieser  Version erfahren. Dann befinden Sie sich
      am falschen Ende dieses Textes  -  eine Auflistung aller  nderungen
      und Ergnzungen befindet sich  am  Ende, in der  Versionsgeschichte.
      Falls Sie  es nicht ganz  so detailliert wissen  mchten, knnen Sie
      auch in NEUES.TXT nachsehen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise in
      UPDATE.TXT! 

   o  Sie sind  bereits mit Mailboxen vertraut und benutzen mglicherweise
      schon  eine andere  Pointsoftware.  Dann sollten Sie  Teil I  und II
      dieser Dokumentation  kurz berfliegen und anschlieend  in  Kapitel
      3.1 (Installation) fortfahren. Wenn Sie CrossPoint im FidoNet nutzen
      mchten, finden  Sie die ntigen Informationen im Text FIDO.TXT, der
      dem getrennt erhltlichen Fido-Paket beiliegt. Der Einsatz im Usenet
      ist in UUCP.TXT im UUCP-Paket beschrieben.

   o  Sie haben keinerlei DF-Kenntnisse. Sie haben sich gerade ein  Modem
      zugelegt,  CrossPoint  kopiert  und  mchten   sofort  Ihren  ersten
      Netzanruf machen. Sie sind vermutlich ein wenig erschrocken ber den
      groen  Umfang  der  CrossPoint-Dokumentation und  ber  die  vielen
      Fachbegriffe  aus  der   DF-Welt.  Aber  lassen   Sie  sich   nicht
      entmutigen! Es ist alles viel einfacher, als Sie denken.

      Nehmen Sie  sich ein  wenig Zeit, und lesen Sie sich die CrossPoint-
      Dokumentation  mglichst genau  durch, angefangen  bei  Kapitel  1.2
      (Teil IV bis VI knnen Sie zunchst einmal  weglassen). Beachten Sie
      auch  Anhang  F, in  dem Grundbegriffe zum Thema  "Modem"  erlutert
      werden.  Falls Sie  berhaupt nicht  mehr  weiterkommen,  fragen Sie
      einfach mal beim Betreiber oder einem Benutzer der Mailbox nach, mit
      der  Sie CrossPoint einsetzen mchten  - in vielen Mailboxen gibt es

   _____________________________FreeXP________________________________  4


      jemanden,  der neuen Teilnehmern bei der  Einrichtung  der  Software
      behilflich ist.

   Bevor  Sie  das  Einfhrung  berstanden haben, mchte  ich noch darauf
   hinweisen, da CrossPoint/FreeXP  ein Freeware-Programm ist. Das heit,
   da  es sich um  Freie  Software handelt,  die Sie ohne Einschrnkungen
   kostenlos nutzen drfen. Nheres hierzu finden Sie in SLIZENZ.TXT.

   Wenn Sie CrossPoint/FreeXP freiwillig registrieren mchten,  wenden Sie
   sich per eMail an <mail@crosspoint.de>  oder <peter@mandrella.de>. Wenn
   Sie  die  (oder  einen)  FreeXP-Programmierer  finanziell  untersttzen
   mchten,  wenden Sie  sich bitte direkt an die auf http://www.freexp.de
   /about.php angegebenen Kontakte.

   Viel Erfolg!

   Peter Mandrella, Januar 1992 - Mrz 1996
   FreeXP, Juni 2004



   1.2   Support und Bezugsquellen
   

   1.2.1   Die CrossPoint-Homepage
   
   Die letzte  CrossPoint-Version von Peter Mandrella und eine Auswahl von
   Tools und Links rund um CrossPoint finden Sie im Internet unter

        o  http://www.crosspoint.de

   Die offizielle  CrossPoint-Supportmailbox im  FidoNet ist  die Klystron
   BBS: 

        o  2:2454/97   (Modem)
        o  2:2454/970  (ISDN)

   Dort finden Sie eine umfangreiche Sammlung  mit CrossPoint-Zusatztools.
   Mit dem  Filerequest-Magic "XP" erhalten Sie die  aktuelle  CrossPoint-
   Version.

   1.2.2   Die FreeXP-Homepage
   
   Alle  Informationen  zur  freien  Entwicklergruppe  um  FreeXP und  die
   aktuelle FreeXP-Version von CrossPoint finden Sie im Internet unter

        o  http://www.freexp.de

   oder per Fido-File-Request bei

        o  2:240/2188

   1.2.3   Supportbretter, Newsgroups
   
   Wenn Sie  Fragen  zu CrossPoint/FreeXP  haben, dann knnen Sie diese in
   einem der  CrossPoint/FreeXP-Supportbretter stellen. Dort gibt  es auch
   Informationen ber die jeweils neueste Version, ntzliche Tips & Tricks

   _____________________________FreeXP________________________________  5


   und Utilities fr CrossPoint. 

   Tabelle 1-1  Namen der Supportbretter
   
   Ŀ
    im FidoNet   FIDOSOFT.GER (*)                                
                 (Allgemeines Support-Echo fr FIDO-Software)    
   Ĵ
    im MausNet   maus.tausch.crosspoint (*)                      
   Ĵ
    im Usenet    de.comm.software.crosspoint                     
                 (allgemeine CrossPoint-Gruppe)                  
   Ĵ
    im Z-Netz    de.comm.software.crosspoint                     
                 (allgemeine CrossPoint-Gruppe, Usenet)          
   

   (*) Leider finden sich keine FreeXP-Entwickler die noch im
       MausNet oder FidoNet aktiv sind.

   Falls das betreffende  Brett  nicht  bei  Ihrem  Server  verfgbar ist,
   fragen Sie bitte Ihren Sysop - er kann das Brett fr Sie bestellen.

   FreeXP hatte fr gezieltere Diskussionen und fr  die Entwicklung einen
   eigenen  Newsserver  eingerichtet.  Dieser  wurde  aber  im  Mrz  2013
   abgeschaltet,
   da  die  technische Basis  (eigner  Server)  seit  dem nicht  mehr  zur
   Verfgung steht.

   Die  aktuellen  Daten  bitten  wir  Sie  auf  der  FreeXP-Webseite   zu
   entnehmen. 

   1.2.4   Sourcecode-Repository von FreeXP
   
   Der Quellcode von FreeXP ist auf Sourceforge unter
   https://sourceforge.net/p/freexp/code/ci/master/tree/
   verfgbar. Er ist aber auerdem zusammen mit den Compilaten per
   Webserver verfgbar.

   1.2.5   FAQ-Server
   
   Es  gibt noch  einen ganz speziellen Service, der  die Anzahl der immer
   wieder auftretenden Fragen reduzieren soll: Die FAQ-Server.
   Fragen Sie einfach  mal in den entsprechenden Echos/Newsgroups/Brettern
   (s.o.)  nach, da es fr verschiedene Netze dieses Angebot gibt (Usenet,
   Fido und ber die entsprechenden Gateways).

   1.2.6   FreeXP - Entwickler und Mitwirkende
   
   
   Tabelle 1-2  Mitwirkende bei FreeXP (Stand Juni 2004)
   
   MY: Michael Heydekamp (Koordination, Entwicklung, Online-Hilfe,
                          User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          RFC-Konformitt, Website)
   MW: Martin Wodrich    (Serveradministration, User/Tester, Bugfinder,
                          Ideengeber, Entwicklung, Dokumentation)

   _____________________________FreeXP________________________________  6


   JM: Joachim Merkel    (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          Entwicklung, Dokumentation, ZC-Konformitt)
   SV: Stefan Vinke      (Entwicklung, Beratung, Bugfinder,
                          Ideengeber)
   AB: Andreas Bauer     (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          gelegentliche Entwicklung)
   HH: Heiko Hamann      (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          Website, evtl. gelegentliche Entwicklung)
   HT: Hans-Jrgen Tnzer
                         (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   MF: Martin Foster     (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          engl. Ressourcen und Online-Hilfe,
                          engl. FreeXP-Website)
   JA: Johann Addicks    (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   JG: Jochen Gehring    ([jgXP], Entwicklung, Beratung, Bugfinder,
                          Ideengeber)
   RB: Robert Bck       ([XP2-Team] Entwicklung, Beratung, Website
                          Bugfinder, Ideengeber)
   MH: Martin Max Huckenbeck
                         ([XP2-Team] Entwicklung, Beratung,
                          Bugfinder, Ideengeber)
   OH: Oliver Hertel     ([XP2-Team] Entwicklung, Beratung,
                          Bugfinder, Ideengeber)
   MM: Maik Mller       ([XP2-Team] Entwicklung, Beratung,
                          Bugfinder, Ideengeber)
   OG: Oliver Gampe      (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          gelegentliche Entwicklung)
   RJ: Rolf Jentsch      (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          evtl. gelegentliche Entwicklung)
   AS: Andreas Seybold   (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber,
                          evtl. gelegentliche Entwicklung)
   SF: Stefan Frank      (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   HG: Harald Gerber     (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   JS: Jan Selmer        (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   AL: Alfred Schroeder  (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   HW: Helmut Gtschow   (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   FH: Frank Hennig      (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   AA: Andreas Andre     (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   TJ: Thomas Jacoby     (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   KK: Klaus-Peter Kleinsimon
                         (User/Tester, Bugfinder, Ideengeber)
   MK: Markus Kmmerer   ([OpenXP/32] Gelegentliche Bugfixes)
   CL: Claus Frber      ([OpenXP/32] Gelegentliche Bugfixes)

   Die  aktuellen  eMail-Adressen finden  Sie  unter  http://www.freexp.de
   /about.php  sowie in der Datei authors.txt,  wo  auch nicht mehr aktive
   Entwickler aufgefhrt sind. 


   1.3   Credits
   

   Ohne die  Untersttzung  und  Informationen aller Art, die ich  aus den
   Netzen erhalten  habe, wre  CrossPoint  nicht  mglich  gewesen.  Mein
   besonderer Dank geht an: 

   Stephan Ackermann, Andreas  Benkel,  Olaf  Boos,  Oliver Engel,  Jochen

   _____________________________FreeXP________________________________  7


   Herz,  Michael Heydekamp, Thomas Hopp,  Stefan  Hrter,  Martin Jahner,
   Klaus Peter Kleinsimon,  Christian  Mock,  Lutz  Petersen,  Max  Raabe,
   Daniel Schlenzig,  Burkard  Schoof, Ulrich Stamm,  Matthias  Watermann,
   Hans-Joachim Zierke und Marc Zimmermann.

   Auerdem danke ich Klaus Hertle und Manfred Klee fr ihre ausfhrlichen
   Korrekturhinweise zur Dokumentation, Sidney@FACT fr  seine XP-Windows-
   Icons  und  James  Blackler fr die englische  bersetzung  der Online-
   Hilfe.

   Special thanks an  Anders Hejlsberg fr den besten  Pascal-Compiler der
   Welt und an die Zeitschrift c't dafr, da es sie gibt.

   FreeXP dankt:
   Natrlich Peter  Mandrella fr die  Freigabe des Quellcodes und fr das
   beste Pointprogramm der Welt. ;)
   Auerdem Ulf Hinze, Mark Peter Wege und Peter Arndt.

   Wir  danken  den  Entwicklern  vieler  anderer   Programme  (vor  allem
   Betriebssystemen), die  uns  gezeigt  haben,  welche Fehler  wir  nicht
   imitieren sollten.


   1.4   Copyrights, Warenzeichen
   

   Dieser  Text ist (c) 1992-1999 by Peter  Mandrella. Auszge  des Textes
   drfen  in  Mailboxnetzen  verffentlicht  oder  in  die  Dokumentation
   anderer   Pointprogramme  bernommen  werden,  sofern  sie  mit   einer
   Quellenangabe versehen sind. Sie drfen diesen  Text in beliebiger Form
   weitergeben, sofern der Text inhaltlich unverndert und vollstndig ist
   und  die  Weitergabe unentgeltlich  oder zum Selbstkostenpreis erfolgt.
   Jede anderweitige  Verffentlichung oder Verwertung dieses Textes setzt
   mein schriftliches Einverstndnis voraus.

   (c) 1992 fr ZCONNECT: ZERBERUS GmbH, Friedland (FRG).

   CrossPoint ist ein eingetragenes Warenzeichen von Peter Mandrella.
   ZCONNECT  ist  ein  eingetragenes   Warenzeichen  der   ZERBERUS  GmbH,
   Friedland (FRG) bzw. des derzeitigen Rechteinhabers.
   ZERBERUS ist ein eingetragenes Warenzeichen von Wolfgang Mexner.
   Microsoft, MS,  MS-DOS, Windows  und Bug sind eingetragene Warenzeichen
   der Microsoft Corporation.
   WordStar ist ein eingetragenes Warenzeichen von MicroPro.
   PKZIP und PKUNZIP sind eingetragene Warenzeichen der PKWARE Inc.
   IBM und OS/2 sind eingetragene Warenzeichen der IBM Corporation.
   Fido und FidoNet  sind eingetragene Warenzeichen von Tom  Jennings  und
   Fido Software.


   1.5   Installation
   

   Zunchst   bentigen   Sie  einen  IBM-kompatiblen  PC  mit   folgenden
   Eigenschaften: 

        o  MS-DOS/PC-DOS ab Version 3.0 oder ein dazu kompatibles

   _____________________________FreeXP________________________________  8


           Betriebssystem
        o  mindestens 430K freier Hauptspeicher
        o  mindestens 15 MB Platz auf der Festplatte

   Auerdem  wird  ein Hayes-kompatibles  Modem oder eine  ISDN-Karte  mit
   FOSSIL-Treiber bentigt.

   In der CONFIG.SYS mu *mindestens* FILES=30  eingetragen  sein,  besser
   jedoch FILES=40. Auerdem ntzlich sind:

        o  EMS- und XMS-Speicher
        o  Festplattencache
        o  eine RAM-Disk fr Temporrdateien


   Die Installation von CrossPoint gestaltet sich recht einfach: Legen Sie
   ein Verzeichnis Ihrer Wahl an, und kopieren Sie alle in der CrossPoint-
   Archivdatei enthaltenen Dateien in dieses Verzeichnis:

   Tabelle 1-3  Dateien im FreeXP-Archiv
   
        XP.EXE, XP.OVR   das Programm selbst
        XP.HLP           die deutsche Online-Hilfe
        XP-E.HLP         die englische Online-Hilfe
        XP-D.RES         deutsches Sprachmodul
        XP-E.RES         englisches Sprachmodul
        ZFIDO.EXE        ZConnect <-> Fido Netcall-Konvertierer
        YUP2PKT.EXE      Yuppie -> PKT - Konvertierer
        XP-FM.EXE        Fido-Mailer
        XPFM-D.RES       deutsches Sprachmodul fr Fido-Mailer
        XPFM-E.RES       englisches Sprachmodul fr Fido-Mailer
        FIDO.PC          FTSC Produktcodeliste fr Fido-Mailer
        NDIFF.EXE        Nodediff-Bearbeiter
        ZQWK.EXE         QWK-Paket <-> ZConnect - Konvertierer
        UUCICO.EXE       UUCP-Netcallmodul
        XPUU-D.RES       deutsches Sprachmodul fr UUCICO
        XPUU-E.RES       englisches Sprachmodul fr UUCICO
        UUZ.EXE          ZConnect <-> RFC Netcall-Konvertierer
        COMPRESS.EXE     Packer/Entpacker fr RFC/UUCP
        FREEZE.EXE       Packer/Entpacker fr RFC/UUCP
        GZIP.EXE         Packer/Entpacker fr RFC/UUCP
        TAR.EXE          Archivierprogramm fr RFC/UUCP
        UUCP-FL1.EXE     Dateilistenkonvertierer fr RFC/UUCP
        MAGGI.EXE        Netcall-Konvertierer
        BEISPIEL.EXE     einige Beispiel-Briefschablonen (SFX-Archiv)
        SCRIPTS.EXE      Beispiel-Scriptdateien (SFX-Archiv, s.Kap.8.3)
        ZPR.EXE          Programm zum berprfen und Reparieren von
                         Nachrichten-Pufferdateien
        PMCONV.EXE       PM-Konvertierer; s. Anhang C
        XPICONS.DLL      XP-Icons fr MS-Windows
        FREEXP.ICO       FreeXP-Icon fr MS-Windows
        ZM.EXE           Zmodem-bertragungsprotokoll
        ZCONFIG.EXE      Konfigurationsprogramm fr ZM
        RPSORT.COM       Utility zum Sortieren von RFC-Newsgrouplisten
        DOC\XPOINT.TXT   der Text, den Sie gerade lesen
        DOC\FREEXP.TXT   ReadMe zu FreeXP
        DOC\FXP_EN.TXT   Fido Installation Guide (englisch)

   _____________________________FreeXP________________________________  9


                         von Martin Foster
        DOC\UPDATE.TXT   Hinweise fr den Umstieg auf neue XP-Versionen
        DOC\FXP342.TXT   detaillierte Beschreibung aller nderungen
        DOC\VERSION.TXT  detaillierte Beschreibung aller nderungen
                         (Releases)
        DOC\ZM.TXT       Dokumentation von ZM.EXE (PD-Zmodem)
        DOC\ZPR.TXT      Dokumentation von ZPR.EXE (Pufferreparierer)
        DOC\XPME.TXT     Dokumentation des Meneditors
        DOC\SLIZENZ.TXT  Lizenzhinweise zu den
                         CrossPoint/FreeXP-Quelltexten
        DOC\SLICENCE.TXT dito, englische Fassung
        DOC\COPYING      Lizenzinformationen zu GZIP
        DOC\AUTHORS.TXT  Liste der an FreeXP beteiligten Entwickler

   Wenn Sie CrossPoint bereits installiert haben  und auf eine neuere bzw.
   andere Version updaten mchten, lesen Sie bitte UPDATE.TXT.
   Weitere wichtige Hinweise dazu finden  Sie zudem im Kapitel 7.9 hier in
   diesem Dokument. 

   Sie  bentigen einen Packer und Entpacker (z.B. PKZip/PKUnzip  oder ZIP
   /UNZIP),  nur bei  RFC/*-Boxtypen  sind Packer/Entpacker  dafr bereits
   vorhanden  bzw. im  Paket enthalten. (Genaueres hierzu  finden  Sie  in
   Kapitel 3.1 und unter "empfehlenswerte Programme"). 

   Beim ersten Starten wird XP folgende drei Eingaben abfragen:

   Tabelle 1-4  Abfragen beim ersten Start
   
   Netztyp:     Die Art des Netzes, in dem sich Ihre Stammbox befindet (s.
                Kap.  1.3,  oder Online-Hilfe). Mit <F2> erhalten Sie eine
                Auswahlliste der verfgbaren Netze. 

   Boxname:     Der Name Ihrer Stamm-Box. Sie knnen spter beliebig viele
                weitere  Boxen erfassen  und  auch  eine  andere  Box  als
                Stammbox whlen. 

   Username:    Das  ist  der  Name, unter  dem  Sie  Nachrichten  im Netz
                schreiben. Im MausNet oder FidoNet ist  es Ihr "Realname",
                also Ihr vollstndiger Vor- und Nachname. 

   Sollten Sie bereits mit  einem  anderen Z-Netz-Pointprogramm gearbeitet
   haben, dann lesen Sie nun zunchst Anhang D durch. Haben Sie noch keine
   Erfahrung  mit  Points,  dann  lesen  Sie bitte  zunchst das  folgende
   Kapitel. Dort  finden Sie  alles  Wissenswerte ber  die Benutzung  von
   Points.

   Wenn Sie es gar nicht mehr abwarten knnen, dann fahren Sie bei Kapitel
   3.1  fort. Dort steht, wie  Sie  Ihren Cross-Point zum Laufen bekommen.
   Fr die
   Verwendung im FidoNet lesen  Sie bitte FIDO.TXT,  fr UUCP UUCP.TXT und
   analog fr QWK. 


   1.5.1   Installation zustzlicher Sprachen
   
   Um  neben  der  deutschen  Benutzeroberflche   weitere   Sprachen   zu
   installieren, kopieren  Sie den  Inhalt  der betreffenden  Sprachmodule

   _____________________________FreeXP_______________________________  10


   einfach ins XP-Verzeichnis. Falls Sie den deutschen Programmteil  nicht
   mehr bentigen,  knnen Sie die betreffenden Dateien (XP-D.RES, XP.HLP,
   *.TXT) lschen. Beachten Sie, da bei Sprachmodulen, fr die noch keine
   bersetzte   Online-Hilfe   vorliegt,   die  deutsche  Hilfe   (XP.HLP)
   mitbenutzt wird. 

   Wenn  mehrere Sprachen installiert sind, knnen Sie  ber den Menpunkt
   /Config/Optionen/Sprachen die gewnschte Sprache  whlen.  Die  Auswahl
   bleibt bis zum Whlen einer neuen Sprache erhalten.


   1.5.2   Untersttzung fr blinde und fr gehrlose Anwender
   
   Unter dem Menpunkt /Config/Anzeige/Diverses kann ein "Hardware-Cursor"
   fr  alle Mens, Auswahllisten etc. eingeschaltet  werden,  so  da die
   Benutzung einer Braille-Zeile erleichtert wird. An gleicher Stelle kann
   eine zustzliche  Blindenuntersttzung aktiviert werden.  Dies bewirkt,
   da bei der Anzeige von Fenstern der Bildschirmhintergrund ausgeblendet
   wird.

   Der   Schalter  "optisches  Tonsignal"  unter  /Config/Anzeige/Diverses
   ergnzt  alle  akkustischen Fehlersignale um  ein kurzes Aufblinken des
   Bildschirmrahmens. 


   1.6   Netze und Adressierungen
   

   Es gibt unzhlige  verschiedene Mailboxnetze, allerdings nicht  ganz so
   viele  verschiedene  Netztypen. Ein Netztyp beinhaltet alle  Netze, die
   intern mit  der gleichen Technik arbeiten,  d.h.  zueinander kompatibel
   sind. CrossPoint untersttzt z.Zt. die folgenden Netztypen:

   Tabelle 1-5  Untersttzte Netztypen
   
   ZConnect            -  verwendet im Z-Netz u.a.
   Z-Netz ("Z3.8")     -  frher u.a. im Z-Netz verwendet (veraltet)
   MausTausch          -  verwendet im MausNet
   Fido                -  verwendet im FidoNet, GerNet, VirNet und
                          Dutzenden anderer Fido-kompatibler Netze
   RFC/UUCP            -  verwendet in Internet (*)
   MagicNET            -  verwendet im Magic-, Seven- und LightNET
   QuickMail           -  Benutzt das noch irgendjemand? Hmm ...
   GS-Mailbox          -  verwendet in verschiedenen kleinen Netzen
   QWK                 -  verwendet von Boxen mit QWK-Schnittstelle,
                          insbesondere im FidoNet

   Oft werden  die  Bezeichnungen von  Netzen und Netztypen  als  Synonyme
   freinander gebraucht. Wenn ich Z-Netz schreibe, meine ich das Netcall-
   Format,   wenn  ich  MausNet  schreibe,   meine  ich  alle  MausTausch-
   kompatiblen Netze etc.

   (*) ber  die  Bedeutung der Begriffe  Internet, InterNet, Usenet  etc.
       herrscht im Allgemeinen  groe Verwirrung. Falls  Sie genau  wissen
       mchten,  was es damit  auf  sich  hat, lesen  Sie bitte  den  Text
       UUCP.TXT.


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   Einer der (fr Sie) wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen
   Netzen  besteht darin,  wie  Nachrichten an andere Pointuser adressiert
   werden. Grundstzlich hat eine Useradresse immer folgende Form:

                       Name @ System

   Die  Leerzeichen  vor und  hinter dem @ dienen  hier  nur der  besseren
   Lesbarkeit und  fallen bei einer real existierenden Adresse weg. Nun zu
   den Adressen in einzelnen  Netzen. Sei  USERNAME ein Benutzername,  BOX
   eine Netzbox und POINT ein Pointname (im Usenet als 'site' bezeichnet),
   dann erhlt man folgende Adressen:

   Tabelle 1-6  Adressierung in den Netzen
   
   Z-Netz (alt)    USERNAME @ BOX.ZER
   ZConnect        username @ BOX.domain
   MausTausch      Vorname Nachname @ BOX[.domain]
   Fido            Vorname Nachname @ zone:net/node[.point]
   InterNet        username @ site.domain
   MagicNET        USERNAME @ BOX
   QuickMail/GS    USERNAME @ POINT

   Die Art der Useradresse im MagicNET hngt davon ab, ob es sich um einen
   sogenannten  Aliaspoint (erste  Form) oder  einen  Namenspoint  (zweite
   Form) handelt. Im MausNet und FidoNet  besteht  Realname-Pflicht; einen
   eigenen Usernamen gibt es dort nicht.  Die Erklrung einer Fido-Adresse
   wrde hier zu weit fhren; genaueres dazu finden Sie in FIDO.TXT.


   1.6.1   Gateways (Z-Netz alt, MagicNET, QM/GS)
   
   Zwischen vielen Netzen  bestehen  Verbindungen, genannt  Gateways. ber
   diese  Gateways knnen  Sie z.B.  aus  dem Z-Netz  an  einen  Maus-User
   schreiben,  oder aus dem Internet an einen Fido-User.  Gateway-Adressen
   in den kleineren Mailboxnetzen mit Z-Netz(alt)-,  MagicNET- oder QM/GS-
   Technik haben blicherweise folgende Form:

                    USER % BOX @ GATEWAYNAME

   USER  ist ein  im jeweiligen  Netz gltiger Name  (wobei Leerzeichen in
   Fido- und  Maus-Adressen meist  Punkte  oder  durch "_"-Zeichen ersetzt
   werden).  Der  GATEWAYNAME kann gleich dem Namen des  Netzes  sein, mu
   aber nicht. Im Z-Netz (alt) ist das obligatorische ".ZER" anzuhngen.


   1.6.2   Domain-Adressierung (InterNet, MausNet und ZConnect)
   
   Dies ist eine flexible  und leistungsfhige Form der  Adressierung, die
   sich weltweit immer mehr durchsetzt  und  in absehbarer Zeit auch im Z-
   Netz und anderen Netzen eingefhrt werden wird.  Im Usenet und  MausNet
   ist die Verwendung von Domain-Adressen generell mglich, im Z-Netz wird
   sie z.Zt. nur von ZConnect-fhigen Boxen untersttzt. Eine  Useradresse
   hat folgende Form:

                    user@system.domain

   Wobei 'Domain' aus einer hierarchischen Folge von Unterdomains bestehen

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   kann. Ein Beispiel:

                    p.mandrella@ldb.han.de

   de    =  Deutschland
   hab   =  Hannover'scher Lokalbereich des Individual Network e.V.
   ldb   =  Systemname


   1.7   Points im Allgemeinen und im Besonderen
   

   1.7.1   Was hat es berhaupt mit diesen "Punkten" auf sich?
   
   Betrachten wir zunchst einmal die DF und Kommunikation mit Mailboxen,
   wie  sie  traditionell abluft.  Sie benutzen  ein Terminalprogramm und
   rufen damit bei einer Mailbox an. Sie geben Ihren Benutzernamen und ein
   Pawort ein und bekommen damit Zugriff auf die Nachrichten, die  in der
   Box  abgelegt  sind.  Sie  wechseln  von Brett  zu  Brett,  lesen  neue
   Nachrichten, antworten darauf  oder verschicken  Briefe. Um Nachrichten
   dauerhaft aufzuheben, mssen  Sie diese in einem "Logfile" mitschneiden
   und  nachher  mhsam  die  gewnschten  Nachrichten  heraussuchen.  Und
   whrend der gesamten Zeit besteht eine Telefonverbindung zwischen Ihnen
   und der Mailbox, die laufende Gebhren kostet.

   Die Idee von  Points ist nun, dieses  Senden und Empfangen von  Daten -
   denn  genau darum handelt es sich - zu rationalisieren. Dazu wurde eine
   spezielle  Art von Anruf eingefhrt:  der  Netzanruf. Er  unterscheidet
   sich von  einem  normalen Mailboxanruf zunchst dadurch, da  Sie nicht
   alle  Nachrichten  EINZELN  aufrufen  mssen.  Statt  dessen  fat  die
   angerufene   Box  alle   Nachrichten,  die  seit  Ihrem  letzten  Anruf
   eingegangen  sind, zu  einem Paket zusammen und sendet dieses mit einem
   der blichen bertragungsprotokolle (z.B. Zmodem) zu Ihrem Rechner. Auf
   die gleiche  Weise  haben Sie  die  Mglichkeit, eigene Nachrichten  in
   einem  zusammenhngenden Paket zur Box  zu  bertragen. Danach wird die
   Verbindung getrennt, und die eingegangenen Nachrichten knnen lokal auf
   Ihrem Rechner beliebig weiterverarbeitet werden.

   Die Bearbeitung der Datenpakete und die bertragung von und zur Mailbox
   ist  Aufgabe  des  Pointprogramms; es  tritt  damit an  die Stelle  des
   Terminalprogramms. Die bertragung wird  auch als  "pollen"  bezeichnet
   und die angerufene Box als "Pollbox" oder "Server", im FidoNet auch als
   "Bossnode". Das Pointprogramm hat dabei im wesentlichen drei Aufgaben:

     o  Durchfhren des Netzanrufes
     o  Verwalten der eingegangenen Nachrichten
     o  Bereitstellung einer Mglichkeit, um die Nachrichten zu lesen,
        ggf. darauf zu antworten und eigene Nachrichten zu schreiben.

   Die Verwaltung der Nachrichten erfolgt dabei i.d.R. genauso, wie Sie es
   von der Mailbox  kennen: Es gibt eine Brettliste, und  die  eingehenden
   Nachrichten  werden  in  die  passenden   Bretter   einsortiert.   Alte
   Nachrichten,  die  ein  bestimmtes "Verfallsdatum" berschritten haben,
   werden gelscht,  um wieder Platz  fr neue  Nachrichten zu machen. Sie
   besitzen dann  auf Ihrem  Rechner eine Kopie der Nachrichten, die  sich
   auch in  der  Mailbox  befinden  - also  praktisch  eine eigene  kleine
   Mailbox.

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   1.7.2   Point im Z-Netz
   
   Um Zerberus-Point zu  werden, mssen  Sie zunchst in einer Box - Ihrer
   Serverbox - als Point eingetragen werden.  Dazu erhalten Sie zustzlich
   zu Ihrem  bisherigen Usernamen  und  Pawort  einen Pointnamen  und ein
   Pointpawort. Ab  sofort sind Sie doppelt in Ihrer Box eingetragen: als
   User und als Point. User- und  Pointname knnen  gleich sein, mssen es
   aber  nicht.  Von  Ihrem  Point  aus  ins  Netz  versandte  Nachrichten
   erscheinen weiterhin unter Ihrem Usernamen.

   Alle   fr   Sie  bestimmten   eingehenden   Nachrichten,   d.h.   neue
   Brettnachrichten und persnliche Nachrichten, werden ab  sofort  in der
   Serverbox in eine spezielle  Datei  kopiert: den  sogenannten "Netcall-
   Puffer" (eine Beschreibung des Dateiformats finden Sie in Kapitel 7.1).
   Bitte beachten Sie, da persnliche Nachrichten auch weiterhin in Ihrem
   normalen User-Postfach landen;  sie  sind  also  doppelt vorhanden. Ein
   Zerberus-Netcall luft nun so ab:

     1. Das Pointprogramm erzeugt einen Netcall-Puffer, der alle
        ausgehenden Nachrichten enthlt, und packt diesen z.B. mit
        PKZip.

     2. Das Programm ruft bei der Serverbox an und loggt sich mit
        Pointname und Pointpawort ein.

     3. Die Serverbox packt ebenfalls den fr Sie bereitliegenden
        Netcallpuffer.

     4. Das Pointprogramm sendet seinen Netcall-Puffer zum Server.

     5. Der Server sendet seinen Puffer; das Pointprogramm empfngt
        ihn und speichert die Datei auf Festplatte.

     6. Die Verbindung wird getrennt.

     7. Das Pointprogramm entpackt den eingegangenen Puffer, z.B. mit
        PkUnzip, und verarbeitet die enthaltenen Nachrichten weiter.


   1.7.3   Z-Netz: Bestellen von Brettern
   
   Natrlich  mchten  Sie  nicht  alle  Bretter beziehen, die Ihr  Server
   anbietet,  sondern  nur diejenigen, die Sie interessieren. Daher knnen
   Sie die  gewnschten  Bretter  bestellen und  nicht  gewnschte  wieder
   abbestellen.  Zu  diesem  Zweck  ist  in  jeder   Zerberus-Mailbox  ein
   spezieller Service namens "MAPS" vorhanden. Dieses Service-Programm ist
   unter  dem  Usernamen  MAPS zu  erreichen und  versteht eine Reihe  von
   Befehlen. 

   Wenn Sie z.B.  eine Liste der  angebotenen Bretter haben mchten,  dann
   senden Sie an MAPS eine  Nachricht mit dem Betreff "LIST  BRETTER"; der
   Nachrichtentext selbst  enthlt nur eine Leerzeile. Im nchsten Netcall
   erhalten Sie dann eine Brettliste mit dem Absender MAPS@BOXNAME.Domain.
   Zum Bestellen  oder Abbestellen  von  Brettern  senden Sie an MAPS  den
   Befehl  ADD  bzw DEL.  Der  Nachrichtentext  mu dann  eine Liste aller
   gewnschten Bretter enthalten, pro Zeile ein Brett.  Sie  knnen  dabei
   auch "Wildcards" verwenden, z.B. "/Z-NETZ/*", um alle Z-Netz-Bretter zu

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   bestellen.

   Das  alles  hrt sich recht umstndlich  an, und das ist es auch. Daher
   bietet Ihnen  CrossPoint  die  Mglichkeit,  die  ganze  Bestelle-  und
   Abbestellerei  mengesteuert  vorzunehmen.  Die  MAPS-Befehle  und  die
   gewnschten Bretter werden dabei einfach aus einer Liste  gewhlt;  Sie
   mssen keinen einzigen Brettnamen mehr von Hand eintippen. Nheres dazu
   in Kapitel 3.2.


   1.7.4   Z-Netz: ZConnect
   
   Im Z-Netz  gibt  es zwei verschiedene Arten von Mailboxen: Solche,  die
   mit dem  alten,  technisch  berholten "Z3.8"-Verfahren  arbeiten,  und
   solche, die das neue ZConnect-Verfahren anbieten. ZConnect bietet Ihnen
   als  Point  eine  Menge  von  Vorteilen.  Einer  davon  -  die  Domain-
   Adressierung - wurde bereits erwhnt.  Ein  weiterer Vorteil  ist,  da
   ZConnect es den Boxen  erleichtert, einen  "PreArc", d.h. das Vorpacken
   Ihrer Nachrichtenpakete anzubieten. Damit entfllt Punkt 3 des Netcall-
   Vorgangs (s.o.), was die Telefonkosten deutlich verringert.

   Auf weitere Features  von  ZConnect werden wir spter genauer eingehen,
   insbesondere in Abschnitt IV.


   1.7.5   Point im MagicNET oder einem QuickMail-Netz
   
   Die Technik  dieser Netze ist hnlich zu der des Z-Netzes. Unterschiede
   gibt es nur in der Behandlung persnlicher Nachrichten (PMs) und in der
   Bildung von Useradressen (s. Kap. 1.3). Im Gegensatz zu Zerberus werden
   hier  keine  Duplikate  von PMs angelegt,  sondern  Sie  erhalten  Ihre
   Nachrichten nur einmal.

   Der  Brettbestell-Service  im MagicNET  heit MAF  und  bei  GS-Mailbox
   SYSTEM.  Die einzelnen Befehle will ich hier nicht weiter erlutern, da
   Sie sie nie von  Hand eintippen werden mssen  - alle Brettbestellungen
   erfolgen mengesteuert. Bei QuickMail  gibt es zwar  seit  kurzem einen
   automatischen Brettbestellservice, er wird von XP allerdings noch nicht
   untersttzt;  stattdessen  sendet  XP  alle  Bestellungen an  den Sysop
   (Boxbetreiber), der sie dann manuell bearbeiten kann.

   Beachten Sie, da  viele dieser kleinen  Netze  inzwischen dabei  sind,
   teils  geschlossen, teils Zug um Zug auf  ZConnect, manchmal  auch  auf
   Fido umzustellen. Sie knnen  z.B. durchaus  an  einer MagicNET-Mailbox
   mit ZConnect pollen. Man mu  also darauf achten, da  man zwischen dem
   Netz und dem Netztyp unterscheidet.


   1.7.6   Point im MausNet
   
   Eigentlich  gibt es im MausNet gar keine  Points. Man spricht hier auch
   nicht  von  Pointprogrammen,  sondern   von  "Frontends".   Tatschlich
   bestehen keine technischen  Unterschiede zwischen einem 'normalen' User
   und einem Point. Wenn Sie  sich in einer Maus angemeldet  haben, knnen
   sie  sofort,  ohne  zustzliche  Vereinbarung  eines  Pointnamens  oder
   Pawortes, Netzanrufe durchfhren.


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   Ein besonderer Service im MausNet sind die sogenannten INFO-FILES: Eine
   Reihe von Informationstexten  mit  Anleitungen, Brettlisten,  Netzplan,
   Werbung u.v.a.m.  Mit CrossPoint knnen Sie diese Info-Files abonnieren
   - genderte Infofiles werden Ihnen dann in einem einstellbaren Rhythmus
   automatisch zugesandt. Nheres hierzu finden Sie in Kapitel 4.1.


   1.7.7   Point im FidoNet oder Internet
   
   Eine  Beschreibung von FidoNet-Points finden Sie in der Datei FIDO.TXT.
   Eine Beschreibung  von  Internet-"Points" -  eine  bessere  Bezeichnung
   dafr ist "leaf-sites" - finden Sie in der Datei UUCP.TXT.


   Achtung:   In  jedem  Netz  gelten  unterschiedliche  Regeln,  die  Sie
   unbedingt  beachten  sollten.  Im Z-Netz sind  sie in  der  "Netikette"
   festgelegt,  im  FidoNet in der  "Policy",  in den  anderen  Netzen  in
   entsprechenden Texten.  Bitte fragen  Sie  Ihren Sysop;  er  kann  (und
   sollte) Ihnen diese Texte zur Verfgung stellen.


   1.8   Von Echos, Matrizen und Brettern
   

   CrossPoint   bietet  fr   sehr   unterschiedliche  Netze   eine   fast
   einheitliche Benutzeroberflche. So weit, so gut. Leider weicht die  in
   verschiedenen  Netzen verwendete Terminologie stark voneinander  ab. Da
   CrossPoint ursprnglich  eine  reine  Z-Netz-Software war, verwende ich
   die im  Z-Netz blichen  Begriffe. Damit  Sie als Fido-  oder Maus-User
   aber auch etwas davon haben, will ich die gngigsten Bezeichnungen kurz
   gegenberstellen: 

   Tabelle 1-7  Terminologie der Netze
   
                      Z-Netz      Usenet     MausNet    Fido
   
   persnliche          PM         Mail        PM       Netmail oder
   Nachricht                                            Matrixmail [1]
                    
   ffentl. Nachr.      AM         News/       AM       EchoMail
                                  Posting
                    
   Diskussionsforum    Brett     Newsgroup    Gruppe    Echo, Area
                    
   Brettbestell-       MAPS        [2]         [3]      Areafix oder
   service                                              Areamgr
                    
   Server eines       Server/    Mailfeed/     Maus     Bossnode
   Points             Pollbox    Newsfeed
                    
   Systembetreiber     Sysop       [4]         Sysop    Sysop, Boss


   [1]  Persnliche Nachrichten im Sinne  von  privater  Post  gibt  es im
   FidoNet nicht. Netmails sind ausdrcklich fr  alle an  der bertragung
   beteiligten Systeme und Personen lesbar; Nachrichtenverschlsselung ist
   in den meisten Teilen des FidoNet verboten.

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   [2] Im Usenet gibt es verschiedene Brettbestellsysteme. Nheres dazu in
   UUCP.TXT. 

   [3] Brettbestellungen im MausNet erfolgen ber spezielle Steuerbefehle,
   die das Frontend (Pointprogramm) an die Box sendet.

   [4]   Im  Usenet   verwendet  man   je   nach   Funktion   verschiedene
   Bezeichnungen.  Der  Postmaster ist  der  Systemverwalter  fr  private
   Nachrichten, der Newsmaster  ist fr ffentliche Nachrichten zustndig.
   Gelegentlich  wird  auch  "Postmaster"  als  Sammelbegriff  fr  Beides
   verwendet.

   Die Bezeichnungen in den brigen Netzen stimmen im wesentlichen mit dem
   Z-Netz berein.



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   II    CrossPoint - Konzept und Grundlagen
   


   2.1   Das Datenbank-Konzept
   

   Das Kernstck  von  CrossPoint bildet ein  speziell fr dieses Programm
   entwickeltes  Datenbank-Modul. Es  verwaltet  mehrere,  nach bestimmten
   Kriterien  sortierte ("indizierte") und miteinander verbundene Dateien,
   in denen alle Daten  abgelegt  werden, die whrend des Pointbetriebs in
   greren  Mengen  anfallen  knnen.  Die  Anzahl  der  Datenstze   ist
   praktisch nur durch die Menge des freien Festplattenspeichers begrenzt,
   soda  Sie niemals Gefahr laufen, an  eine programmtechnische Grenze zu
   stoen.


   2.1.1   Die Brettdatenbank (Brettliste)
   
   ... enthlt alle Bretter, in denen Nachrichten abgelegt sind und in die
   Nachrichten  geschrieben werden  knnen. Die  Bretter werden  wahlweise
   alphabetisch oder nach Ihren  eigenen Kriterien geordnet.  Jedem  Brett
   knnen bestimmte Attribute  zugeordnet  werden (nheres dazu in Kapitel
   3.2), insbesondere eine Nachrichten-Haltezeit. Diese Haltezeit gibt an,
   wie  lange  die  in  dem  betreffenden  Brett  enthaltenen  Nachrichten
   gespeichert  werden  sollen.  ltere   Nachrichten  werden  durch   die
   Reorganisation gelscht (s. Kapitel 3.11).

   Bretter,  fr die neue Nachrichten eingehen und die  noch  nicht in der
   Brettdatenbank vorhanden  sind, werden von  CrossPoint automatisch  neu
   angelegt. Wahlweise  knnen Sie aber auch einzelne Bretter von Hand neu
   anlegen, insbesondere um Nachrichten in Bretter zu schreiben,  die noch
   nicht  in der Brettliste vorhanden  sind. Bretter, in denen  sich keine
   Nachrichten  mehr  befinden,  knnen manuell  oder  automatisch - durch
   einen Brett-Reorganisationslauf - gelscht werden.


   2.1.2   Die Userdatenbank (Userliste)
   
   ... hat zwei Funktionen: Zum einen bildet Sie ein E-Mail-Adrebuch, das
   Sie zum Schreiben von Nachrichten verwenden  knnen. Zum anderen knnen
   Sie  ber diese Liste Nachrichten abrufen,  die Sie  an  einzelne  User
   geschickt oder von ihnen empfangen haben.  Praktisch bildet damit jeder
   Eintrag in der Userliste gleichzeitig ein Brett, das bei CrossPoint als
   User-Brett  bezeichnet  wird  (nicht zu verwechseln  mit  PM-Brettern -
   diese befinden sich in der Brettliste  und  enthalten  neue, eingehende
   PMs). Auch fr  User-Bretter knnen Haltezeiten vergeben werden.  Diese
   legen  dann  fest, wie  lange die  im betreffenden  Brett  gespeicherte
   Korrespondenz aufbewahrt werden soll.

   Wenn  Nachrichten von Usern eingehen, die noch nicht  in der  Datenbank
   enthalten  sind,   werden  diese  User  normalerweise  automatisch  neu
   angelegt; diese automatische Useraufnahme ist aber auch abschaltbar.



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   2.1.3   Die Nachrichten-Datenbank
   
   ...  bildet  den  mit  Abstand  umfangreichsten  Teil  der  CrossPoint-
   Datenbanken. Sie  besteht aus maximal  20  Ablagedateien, in denen alle
   eingehenden   Nachrichten   im   Z-Netz-   oder   ZConnect-Pufferformat
   gespeichert werden, und  einer  Verknpfungsdatei, die  die Nachrichten
   den passenden  Usern und Brettern zuordnet und Statusinformationen ber
   die einzelnen Nachrichten enthlt.

   Eine  Nachricht  kann  den  Status  "gelesen"  oder  "ungelesen" haben.
   Auerdem kann sie als "halten" oder "lschen" markiert sein  - ersteres
   bewirkt, da sie auf unbegrenzte Zeit in der Datenbank erhalten bleibt,
   letzteres, da  sie unabhngig von der  Bretthaltezeit bei der nchsten
   Reorganisation entfernt wird. Das endgltige Entfernen von  Nachrichten
   bedarf  brigens  immer  einer  Reorganisation  -  es   geschieht   nie
   automatisch.


   2.2   Ein Programm - viele Points
   

   CrossPoint  kann  beliebig  viele  Points  bei  beliebig  vielen  Boxen
   verwalten.  Die Verwaltung der  einzelnen Boxen erfolgt ber die Boxen-
   Liste (s. Kapitel 3.1). Konsequenz  dieser Mehrpoint-Fhigkeit ist, da
   Sie an vielen Stellen angeben  mssen, welche Box denn nun gemeint ist.
   Dies gilt  fr  das Versenden von  Nachrichten -  jedem User und  jedem
   Brett  ist  eine Serverbox  zugeordnet -  und fr  das Durchfhren  von
   Netcalls  - das Programm mu  schlielich  wissen,  bei  welcher Box es
   anrufen  soll. Unter "Versenden von Nachrichten" fllt  dabei  auch die
   Kommunikation mit Brettbestell-Systemen und mit Fileservern.

   Alle  Box-spezifischen Daten  werden in  Dateien  abgelegt, die mit dem
   Namen  der  betreffenden  Box  beginnen   und  jeweils  eine  bestimmte
   Erweiterung besitzen. Die wichtigsten Dateien sind:

   Tabelle 2-1  Box-spezifische Dateien
   
               *.BFG    Boxen-Konfiguration
               *.PP     zum Versand anstehende Puffer
               *.BL     Brettlisten
               *.FL     Fileserver-Dateilisten

   Dateien, die nur bei Boxen mit bestimmtem Netztyp verwendet werden:

   Tabelle 2-2  Netztyp-spezifische Dateien
   
               *.CP     FidoNet: zum Crash-Versand anstehende Puffer
               *.ITI    MausNet: Liste der Info-Files
               *.BBL    Usenet: Liste der bestellten Bretter


   Normalerweise  werden diese Daten von CrossPoint verwaltet, und es sind
   keine   manuellen  nderungen   ntig.   Eine  vollstndige  Liste  der
   Dateinamen finden Sie in Anhang A.



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   2.3   Benutzeroberflche und Tastaturbedienung
   

   2.3.1   Online-Hilfe
   
   Wenn Sie an irgendeiner Stelle in CrossPoint nicht  mehr weiter wissen,
   oder genauere  Informationen haben mchten, dann drcken Sie <F1>. Dies
   aktiviert die kontextsensitive Online-Hilfe,  die zu JEDEM Programmteil
   und zu JEDER Eingabe passende Hilfs-Informationen bereithlt.

   Einige Hilfsseiten  sind  lnger  als  das  Hilfsfenster,  was  an  der
   Rahmenform des Fensters zu erkennen ist. In  diesem Fall knnen Sie mit
   den blichen  Tasten  innerhalb  der  Hilfsseite  nach  oben  und unten
   blttern.

   Einige  Hilfsseiten   enthalten   auerdem   Querverweise   auf  andere
   Hilfsseiten, die an  einer speziellen Farbe zu erkennen sind  (nicht zu
   verwechseln mit Hilfstexten, die einfach nur hervorgehoben sind...). In
   diesem Fall knnen Sie den gewnschten Querverweis  mit <Tab> oder ber
   den  Anfangsbuchstaben  auswhlen   und  mit   <Enter>  die  zugehrige
   Hilfsseite  abrufen.  Mit  <Alt   F1>   geht  es  wieder   zurck   zur
   vorhergehenden Hilfsseite.

   Mit <F1><F1> erhalten Sie eine Liste  aller  "Hotkeys", die  berall im
   Programm verfgbar sind.


   2.3.2   Bildschirm-Aufbau
   
   Ein XPoint-Arbeitsbildschirm sieht so aus:

   Tabelle 2-3  Typischer XPoint-Arbeitsbildschirm
   
   Ŀ
    XPoint Wartung Nachricht NeTcall Fido EDit Config Zusatz ?  03:21
    Alle Brief Text Bin Spez. Suche Lesen: Neues          Tab / Quit 
    user @ freexp.de (FreeXP User)  
      --------------------- FreeXP-Support ------------------------- 
      /crosspoint/freexp/support                                     
      /crosspoint/freexp/dev                                         
      ------------------------- Z-Netz ----------------------------- 
      /z-netz/bildung/uni                                            
      /z-netz/datenschutz/allgemein                                  
      /z-netz/datenschutz/spionage                                   
    > /z-netz/forum/diskussion/aktuelles                             
      /z-netz/forum/diskussion/allgemein                             
    > /z-netz/forum/frage+antwort                                    
      /z-netz/freizeit/filme/allgemein                               
      /z-netz/freizeit/filme/faq                                     
      /z-netz/freizeit/musik/allgemein                               
      /z-netz/freizeit/musik/pop                                     
      /z-netz/fundgrube/biete/allgemein                              
      /z-netz/fundgrube/biete/elektronik                             
      /z-netz/fundgrube/suche/allgemein                              
    
   F1-Hilfe  F6-Makros  F9-DOS                                FreeXP 
   

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   In der ersten Zeile befinden sich alle Menpunkte des Hauptmens und am
   rechten Rand die aktuelle Uhrzeit. In  der zweiten Zeile  befinden sich
   diverse  Programmfunktionen,   die   unmittelbar  durch  Drcken  einer
   Buchstaben-Taste ausgefhrt werden knnen.  Am  rechten Rand steht  die
   Taste, mit der das aktuelle Anzeigefenster verlassen werden kann.

   Als nchstes folgt das Haupt-Arbeitsfenster. Dieses  kann - wie oben zu
   sehen - eine  Brettliste enthalten,  aber  auch  eine Nachrichtenliste,
   eine Userliste oder  Anderes. In  der letzten  Zeile schlielich  steht
   eine Liste der verschiedenen Funktionstasten. 


   2.3.3   Die drei Hauptfenster von XPoint
   
   ..  sind das Brettfenster, das Userfenster und das  Nachrichtenfenster.
   Der Zusammenhang wird am besten in einer kleinen Grafik deutlich:


          Ŀ     Ŀ     Ŀ
                 <---> Brettfenster <---> Brettnachrichten 
                                             
            DOS              |             ------------------
                      Ŀ                       
                 <---- Userfenster  <---> Usernachrichten  
                    


   Zwischen Brett- und Userfenster wird mit <Tab> umgeschaltet; zurck zum
   DOS geht es mit <Q>. In ein Nachrichtenfenster gelangen Sie, indem  Sie
   das  betreffende Brett bzw. den  User  whlen und  <Enter> drcken. Vom
   Brettnachrichten-Fenster   gelangen  Sie   mit   "U"   in   das   User-
   Nachrichtenfenster  des  Users, der die gewhlte Nachricht  geschrieben
   hat.

   Von  jedem  der  drei  Fenster  aus  gelangen  Sie  durch  Drcken  der
   hervorgehobenen  Buchstaben ins Hauptmen. Im Hauptmen knnen Sie  mit
   den blichen Tasten herumblttern  und Menpunkte  aufrufen; Untermens
   werden dabei durch ".." gekennzeichnet. Im folgenden  werden Menpunkte
   immer durch  eine  Art  Pfadangabe beschrieben.  /Config/Anzeige/Farben
   /Lister steht also z.B. fr das  Lister-Men in der Farb-Konfiguration,
   die  ber  den  Hauptmenpunkt "Config"  und  das  Untermen  "Anzeige"
   erreicht werden kann. Der zuletzt ausgewhlte  Menpunkt  kann mit <F4>
   wiederholt werden.

   Innerhalb  der Hauptfenster knnen  Sie sich  mit  den blichen  Tasten
   bewegen; auerdem kann mit  <Ctrl W> und <Ctrl X> zeilenweise gescrollt
   werden, ohne die Position des Auswahlbalkens zu verndern.


   2.3.4   Dialog-Fenster
   
   Alle Eingaben  in CrossPoint erfolgen in sogenannten "Dialog-Fenstern".
   Diese bestehen  aus einem  oder mehreren Eingabefeldern, zwischen denen
   Sie mit <Tab> und  <Shift  Tab> oder mit den  Cursortasten  <oben>  und
   <unten> whlen knnen. Mit einem <Enter> im letzten Feld oder mit einem
   <Ctrl Enter> an  einer beliebigen Stelle  wird die Eingabe beendet. Mit
   <Esc>  wird  die  Eingabe  abgebrochen;  alle  nderungen  werden  dann

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   verworfen.

   Beim  "Betreten" eines Eingabefeldes  ist der enthaltene  Text zunchst
   markiert, was an  einer abweichenden  Farbe  zu erkennen ist. Nun haben
   Sie  zwei Eingabe- Mglichkeiten:  Entweder Sie schreiben  direkt einen
   neuen Text;  dann  wird der alte Feldinhalt gelscht. Oder Sie  bewegen
   den Cursor zunchst nach links  oder rechts; in  dem  Fall verschwindet
   die  Markierung,  und  neu  eingegebener  Text  wird  in   den  bereits
   vorhandenen  eingefgt.  Mit <Ins>  knnen  Sie zwischen  Einfge-  und
   berschreib-Modus umschalten.

   Einige  Eingabefelder knnen lnger sein, als angezeigt. In diesem Fall
   "scrollt" das Feld  bei  Bedarf einfach nach links oder  rechts. Kleine
   Pfeile zeigen an, da weiter links oder weiter rechts noch zustzlicher
   Text vorhanden ist.

   Viele Felder erfordern ganz bestimmte,  immer wiederkehrende  Eingaben.
   Solche  Felder sind  mit  einer Auswahlliste  versehen,  was  durch die
   Anzeige  von [F2]  in der  unteren, rechten  Ecke  des  Dialog-Fensters
   angezeigt wird. In diesem Fall  wird mit <F2> die  Liste aktiviert, aus
   der Sie die  gewnschte Eingabe whlen  knnen. Bei einigen Feldern ist
   diese Auswahl  bindend, d.h. es drfen nur Werte eingegeben werden, die
   in  der Liste enthalten sind; andere  Eingaben werden nicht  akzeptiert
   (z.B.  bei der  Eingabe der Baudrate).  Andere  Felder  erlauben  trotz
   Auswahlliste  beliebige   Eingaben  (z.B.  die  Adresse  der  seriellen
   Schnittstelle).

   Innerhalb von Datums- und Uhrzeit-Feldern  kann mit den  Tasten "+" und
   "-" geblttert werden.  In Textfeldern kann  die komplette Eingabe  mit
   <Ctrl G>  in  Gro- oder mit  <Ctrl  K> in Kleinschreibung  umgewandelt
   werden.  <Ctrl  X>  erzeugt  eine  gemischte  Schreibweise,  wobei  die
   Anfangsbuchstaben aller Wrter grogeschrieben sind. 


    Und sonst?

   Alle brigen Elemente der XP-Benutzeroberflche - Auswahlliste, Buttons
   usw. - sind eigentlich jedem Computerbenutzer so gut vertraut, da  sie
   wohl keiner weiteren Erklrung bedrfen.


   2.4   Mausbedienung
   

   Eigentlich  sollte CrossPoint ein  rein  Tastatur-bedienbares  Programm
   werden, sein und bleiben. Aber wie Sie vermutlich schon entdeckt haben,
   ist es  nicht dabei  geblieben - seit Version 2.0 ist  die  CrossPoint-
   Benutzeroberflche  vollstndig  mausbedienbar.  Vollstndig,  bis  auf
   wenige Ausnahmen,  wie  z.B. die Online-Hilfe.  Ich hoffe, da Sie  mir
   diese  kleinen Auslassungen und Inkonsistenzen nachsehen...  Ich  werde
   mir Mhe geben, sie in einer der nchsten Versionen zu beseitigen.

   Oberstes   Gebot  bei  der  CrossPoint-Maussteuerung   war,   da   die
   Tastaturbedienung  unverndert  bleibt. Dabei  herausgekommen  ist eine
   Maussteuerung,  die  sich  vom  blichen   "SAA-Standard"  der  meisten
   Programme  unterscheidet,  die aber genauso intuitiv, in einigen Fllen
   sogar deutlich bequemer bedienbar ist.

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   2.4.1   Grundstzliches
   
   Ob  Sie eine  Mausbedienung  wnschen,  oder nicht,  knnen  Sie  unter
   /Config/Optionen/Bedienung  einstellen. An gleicher Stelle  knnen  Sie
   auch   die    Maustasten    vertauschen    (fr    Linkshnder).    Bei
   Standardeinstellung  dient die linke Maustaste immer zum Auswhlen oder
   Besttigen, und  die rechte  Taste  zum  Abbrechen. Wenn Sie die  linke
   Taste *auerhalb*  eines Fensters drcken,  so  werden  damit  oft  die
   Eingaben innerhalb des Fensters besttigt  und das Fenster geschlossen.
   Diese Funktion ersetzt den in vielen Programmen blichen "OK"-Schalter.
   Auf  gleiche  Weise  ersetzt  die  rechte  Taste  den  "Abbruch"-  oder
   "Cancel"-Schalter.  In Auswahllisten mu meistens  zur Besttigung  die
   linke Taste zweimal  kurz hintereinander gedrckt werden, also ein sog.
   Doppelklick. 


   2.4.2   Mens
   
   Die  Mausbedienung  der Mens erfolgt genauso, wie  Sie es von  anderen
   Programmen  gewohnt   sind.  Einmaliges   Anklicken  ffnet  Mens  und
   aktiviert  Menpunkte, Bewegen der  Maus  bei gedrckter  linker  Taste
   wechselt  direkt zwischen verschiedenen  Mens. Mit der  rechten  Taste
   gelangen Sie  eine  Menebene zurck, mit  der  linken  Taste auerhalb
   eines Mens wird die Menauswahl abgebrochen.


   2.4.3   Dialogboxen
   
   Einzelne Eingabefelder  werden mit der linken Taste angewhlt. Wenn Sie
   die linke Taste auf der Bezeichnung eines Text-Eingabefeldes bettigen,
   wird die Eingabe  markiert.  Bei Auswahllisten,  die durch  einen Pfeil
   nach unten  gekennzeichnet sind, haben Sie zwei Mglichkeiten: Entweder
   Sie klicken mit der linken  Taste auf den Pfeil (Pull-Down-Liste), oder
   Sie klicken mit der rechten  Taste innerhalb des Eingabefeldes (Pop-Up-
   Liste). Zum Besttigen der Eingabe klicken  Sie  einmal mit  der linken
   Taste auerhalb des Fensters, zum Verwerfen mit der rechten Taste. 


   2.4.4   Bretter und Nachrichten
   
   Im  Hauptfenster,  in  dem  Bretter,  User,  Nachrichten  und   Anderes
   angezeigt werden (nheres dazu s.u.), whlt ein einzelner Druck auf die
   linke  Taste  eine Zeile aus.  Ein Doppelklick entspricht <Enter>,  ein
   Druck auf  die rechte Taste entspricht <Esc>. Zum  Blttern bzw. Rollen
   der Anzeige gibt es drei Mglichkeiten:

   a) Halten Sie die  linke Taste gedrckt,  und bewegen Sie  die Maus zum
      oberen oder unteren Bildschirmrand.

   b) Klicken Sie mit der linken Taste in der oberen Bildhlfte am  linken
      oder rechten Rand, um eine Seite  nach oben zu blttern, oder in der
      unteren Hlfte, um nach unten zu blttern.

   c) Halten Sie  die  linke  Taste am Bildrand gedrckt,  und bewegen Sie
      die  Maus  nach  oben  oder   unten,   um   schnell  mehrere  Seiten
      weiterzublttern. 


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   2.4.5   Tastenkrzel
   
   Die in der zweiten Bildzeile angezeigten Tastenkrzel knnen Sie direkt
   mit  der  Maus  anklicken.  Dies  gilt  jedoch  (noch)  nicht  fr  die
   Tastenkrzel in der letzten Bildzeile.


   2.4.6   Lister
   
   Im eingebauten Nachrichtenlister wird die Eingabe nach  oben oder unten
   gerollt,  indem  Sie  die  Maus  zum  entsprechenden  Bildrand bewegen.
   Wahlweise   knnen  Sie   auch   unter  /Config/Optionen/Lister   einen
   Rollbalken ("Scrollbar") einschalten, um die Lister-Anzeige gezielt  zu
   steuern. Mit der rechten Taste wird der Lister verlassen.


   2.4.7   Kalender (/Zusatz/Kalender)
   
   Klicken  Sie  in der  linken oder rechten Bildhlfte  des Kalenders, um
   Monate vor-  oder zurckzublttern. Klicken Sie im oberen oder  unteren
   Teil des Fensters, um die  Jahre  zu  wechseln.  Mit der  rechten  oder
   linken  Taste   auerhalb  des   Kalender-Fensters  wird  der  Kalender
   geschlossen.

   Tabelle 2-4  Tastaturbelegung im Kalender
   
   Cursor rechts  - Monat um eins erhhen
   Cursor links   - Monat um eins verringern
   Cursor hoch    - Jahr um eins erhhen
   Cursor runter  - Jahr um eins verringern
   Bild hoch      - Um 10 Jahre das Jahr erhhen
   Bild runter    - Um 10 Jahre das Jahr verringern
   Pos 1/Home     - Um 100 Jahre "       erhhen
   Ende           - Um 100 Jahre "       verringern
   Einf           - Um 1000 Jahre "      erhhen
   Entf           - Um 1000 Jahre "      verringern
   Zifferntasten  - Direktes Ansteuern von Monat und Jahr.


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   III    Arbeiten mit CrossPoint
   


   3.1   Point-Installation und Netzanrufe
   

   (Fido- und UUCP-Anwender: Bitte in FIDO.TXT / UUCP.TXT weiterlesen).


   3.1.1   Wie bekomme ich den Point zum Laufen?
   
   Bevor CrossPoint Nachrichten senden und empfangen kann, mssen Sie  dem
   Programm  mitteilen, wohin und wie  die Daten bertragen werden sollen.
   Mit  anderen  Worten:  Sie mssen die  korrekte Serverbox-Konfiguration
   einstellen. Dazu bentigen Sie zunchst folgende Informationen:

       o  den Pointnamen (entfllt im MausNet)
       o  das Pointpawort
       o  den verwendeten Packer
       o  das verwendete bertragungsprotokoll
       o  den Pointtyp (nur im MagicNET / Seven)

   Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem SYSOP.

   Rufen  Sie nun mit /Edit/Boxen die  Boxenliste auf. Die  Liste  enthlt
   zunchst nur einen Eintrag: den Box- und Usernamen und den Netztyp, den
   Sie beim ersten  Programmstart eingegeben haben. Sollten Sie sich dabei
   vertippt haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Fehler zu
   korrigieren. Verwenden Sie dazu /Edit/Name bzw. Ne(t)ztyp.

   Als  nchstes  mssen  alle   Point-Daten   unter  /Edit/Point  korrekt
   eingetragen  werden.   Genaue  Informationen   ber  die  Eingabefelder
   entnehmen  Sie  bitte der  Online-Hilfe.  Bitte  achten  Sie  UNBEDINGT
   darauf,  da  alle  Angaben  korrekt sind.  Mir  selbst  ist  es  schon
   passiert, da  eine  Eu-  h..  Zerberus-kompatible Box sich bei  einem
   fehlerhaften Netcall aufgehngt hat.


   3.1.2   bertragungs-Protokoll
   
   Es  sind  z.Zt.  zwei  Protokolle  blich:   Zmodem  und  HS-Link.  Die
   entsprechenden  Einstellungen  knnen Sie  mit  <F2>  auswhlen.  Bitte
   beachten Sie dabei, da  bei  Zmodem ein  Upload-(Sende-) UND Download-
   (Empfangs-)-Protokoll  bentigt  wird,  whrend  bei  HS-Link  NUR  der
   Uploader anzugeben ist; das Download-Feld bleibt bei HS-Link frei! 

   Beachten Sie  auch,  da die eingetragenen bertragungs-Programme  sich
   entweder im XP-Verzeichnis befinden oder ber einen DOS-Pfad erreichbar
   sein mssen! Bei Verwendung des Programms "BiModem" mu in der BiModem-
   Konfiguration   (Programm  BICONFIG)  das  CrossPoint-Verzeichnis   als
   Upload- und Download-Verzeichnis eingetragen sein.

   Am einfachsten ist  es, wenn Sie  einfach  nur  "Zmodem"  als  Up-  und
   Download-Protokoll   eintragen.   CrossPoint   verwendet    dann    das
   mitgelieferte Zmodem-Protokoll. 


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   Bei MausTausch mssen Sie  zustzlich  den Kennbuchstaben  -  d.h.  den
   Anfangsbuchstaben -  des verwendeten  Protokolls angeben, also z.B. "Z"
   fr Zmodem.


   3.1.3   Packer
   
   Achten  Sie  darauf,   da   alle  Packer-Angaben   zueinander  passen.
   Insbesondere die Dateierweiterungen  mssen  korrekt  eingestellt sein.
   Welche  Erweiterungen die  einzelnen  Packer  verwenden,  steht in  der
   Online-Hilfe.  Auch  fr  Packer/Entpacker  gilt:  Das/die  Programm(e)
   mssen sich im XP-Verzeichnis befinden oder per Pfad  erreichbar  sein.
   Beim  MagicNET-Netztyp *mssen*  Sie  ARC  (PK(X)ARC  o..)  als Packer
   verwenden, falls die Box mit dem Programm AlphaBox arbeitet.


   3.1.4   Modem-Einstellungen
   
   Als nchstes mssen Sie mit /Edit/Modem alle fr  den Verbindungsaufbau
   und  die Ansteuerung des Modems bentigten Informationen eintragen. Die
   meisten  Einstellungen sind  bereits mit sinnvollen  Werten belegt  und
   mssen zunchst nicht gendert werden.  Nur zwei Einstellungen  sollten
   Sie  berprfen:  Die  Schnittstelle  (COM1-COM4)  und  die  verwendete
   Baudrate. Bei Modems mit Datenkompression sollte die Baudrate  in jedem
   Fall  BER  der  bertragungsrate des Modems liegen.  Welche  Baudraten
   (DTE-Raten) mglich sind, steht in Ihrem Modem-Handbuch. Hohe Baudraten
   (ab 38400)  funktionieren nur zuverlssig, wenn Ihr Rechner ber  einen
   16550A-Chip verfgt (s. Anhang F). 

   Stellen Sie Ihr Modem  so ein, da  es Ergebnis-Codes  im Klartext (und
   nicht  als   Zahlen)  liefert.  Insbesondere   ist   CrossPoint  darauf
   angewiesen, da das Modem auf jeden Befehl mit einem "OK" antwortet.

   3.1.5   Serielle Schnittstelle
   
   Falls Sie mit einer  unblichen  Schnittstellen-Konfiguration  oder mit
   COM3  oder  COM4 arbeiten, sollten  Sie  zunchst die betreffende  IRQ-
   Einstellung und die Portadresse unter /Config/Modem berprfen. Nheres
   steht wie blich in der Online-Hilfe. 


   3.1.6   ZConnect-Einstellungen
   
   Falls Sie CrossPoint an einem ZConnect-fhigen Server einsetzen, mssen
   Sie unter  /Edit/Namen  den korrekte Domainnamen des Servers eintragen.
   Diesen  Namen teilt Ihnen der  Systembetreiber zusammen mit den brigen
   Pointdaten mit.

   WICHTIG:  CrossPoint verwendet  zum  bertragen der  ZConnect-Daten das
   sogenannte  "Janus"-Verfahren. Informieren  Sie Ihren  Sysop  unbedingt
   darber,  da Sie  mit JANUS  arbeiten, damit er  Ihren  Point  korrekt
   einrichten kann!


   3.1.7   MagicNET-Einstellungen
   
   Fr Points im MagicNET oder dessen Spaltprodukten mssen Sie zustzlich

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   noch einige Dinge unter /Edit/MagicNET  einstellen. Falls Ihr Point ein
   Aliaspoint  ist,  mssen  Sie  den  betreffenden  Schalter  aktivieren;
   auerdem mu  der derzeitige Name des Netzes  eingestellt werden. Falls
   Sie die Option  "Message-IDs" eingeschaltet haben, mssen Sie bei /Edit
   /Namen den  korrekten  Domainnamen  Ihrer Serverbox eintragen. Fr  das
   SevenNET  ist  dies z.Zt.  ".seven.sub.org".  Das  MagicNET  hat  keine
   Domain; statt dessen  werden  Pseudodomains wie  ".magic" verwendet. Im
   Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Sysop.


   3.1.8   MausNet-Einstellungen
   
   Das   MausNet   kannte  lange   Jahre   keine   hierarchisch  geordnete
   Brettstruktur wie Z-Netz, Usenet oder Seven. Daher knnen Sie bei /Edit
   /Netze zustzlich  einstellen, unter welcher Bretthierarchie  die Maus-
   Nachrichten einsortiert werden sollen. Voreinstellung ist "/". ACHTUNG!
   Wenn  Sie  diese   Einstellung  ndern,  und  bereits  Bretter  in  der
   eingestellten  Hierarchie  vorhanden sind,  mssen  Sie  zustzlich den
   Namen dieser Bretter einzeln ndern!

   Falls es sich  bei der MausNet-Box nicht um eine "echte"  Maus handelt,
   sondern um eine  Box,  die mit  dem  Programm QUARK  (QuarkTausch) oder
   MADNESS (TumTausch) arbeitet, mssen  Sie bei /Edit/Boxen/Edit/Diverses
   zustzlich QUARK.SCR bzw. MADNESS.SCR als Netcall-Script eintragen. Die
   Dateien   QUARK.SCR   und   MADNESS.SCR    befinden    sich   in    dem
   selbstentpackenden   Archiv   SCRIPTS.EXE,  das  dem   CrossPoint-Paket
   beiliegt.


   3.1.9   Der erste Netcall
   
   Wenn alle Daten korrekt eingetragen sind, knnen Sie einen ersten Anruf
   wagen; dies  geschieht  mit /Netcall/Einzeln.  Es  ist  sinnvoll, dabei
   direkt  mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern eine Brettliste  zu
   bestellen.

   Nach der Durchfhrung des Netcalls befindet sich im Brett "/Netzanruf"
   eine Nachricht, in der das genaue Ergebnis des Anrufs aufgelistet ist.


   3.1.10   Wenn der Netcall nicht funktioniert...
   
   dann haben Sie sich vermutlich bei /Edit/Boxen/Edit/Point verschrieben.
   Erscheint  beim  Einloggen  mehrmals  hintereinander  "Username/Pawort
   /Username/Pawort...",   dann    sind   Pointname   oder   Pointpawort
   fehlerhaft.  Erscheint  nach  der Meldung  "Box  packt  Daten.."  keine
   Meldung  des  bertragungs-Protokolls,  dann   ist  das   entsprechende
   Programm falsch eingetragen oder nicht erreichbar.

   Wenn CrossPoint  sich  berhaupt nicht mit  Ihrem Modem  versteht, dann
   haben Sie vermutlich eine falsche Schnittstelle eingestellt oder  etwas
   falsches  unter /Config/Modem/...  eingetragen.  Evtl.  liegt  es  auch
   daran, da Sie ein  Spar-Modemkabel besitzen, bei dem das CD-  oder das
   CTS-Signal nicht weitergeleitet wird. In diesem  Fall  sollten Sie  "CD
   ignorieren" bzw. "CTS ignorieren" einschalten. Falls das Modem eine &C-
   Option  besitzt, mu  sie eingeschaltet  sein  (AT &C1).  Eine genauere
   Beschreibung der wichtigsten Modem-Kommandos finden Sie in Anhang F.

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   Falls  CrossPoint den Netcall abbricht,  nachdem die Box abgehoben hat,
   aber bevor ein CONNECT zustande gekommen ist, sollten Sie versuchsweise
   die   Option   "Login-Bild  Abbrechen"   bei   /Config/Optionen/Netcall
   abschalten.

   Erscheint   in   der  Netcall-Wartepause   immer  die  Meldung   "Anruf
   eingegangen", dann  untersttzt  Ihre serielle  Schnittstelle  oder Ihr
   Modemkabel kein RING-(Klingel-)Signal. In dem Fall mssen  Sie  /Config
   /Modem/../RING-Erkennung abschalten.

   Meldet CrossPoint nach beendetem  Netcall  "Puffer  fehlt! (Fehler beim
   Entpacken?)", so ist vermutlich  ein  falscher  Entpacker  eingetragen,
   oder  der eingetragene Entpacker  ist nicht  per  Dos-Pfad  erreichbar.
   Beachten  Sie, da  bei  MagicNET-  und  Seven-Boxen,  die mit AlphaBox
   arbeiten, PK(X)ARC o.. als Packer/Entpacker verwendet werden mssen!

   Wenn  das  Einlesen  der  empfangenen  Daten  nicht  funktioniert, legt
   CrossPoint die empfangenen Pakete im Unterverzeichnis "BAD" ab. Dadurch
   wird  verhindert,  da  sie beim  nchsten  Anrufversuch  berschrieben
   werden. Sie knnen die Nachrichten  von Hand entpacken und ber /XPoint
   /Import/... einlesen.

   Eine Hilfe bei der Diagnose von Netzanrufproblemen, die  mit dem Packer
   oder  dem  bertragungsprotokoll  zusammenhngen,  sind  die   Schalter
   "Parameterzeile anzeigen" und  "auf Tastendruck  warten"  unter /Config
   /Extern/Shell. Der erste Schalter  bewirkt, da Sie genau sehen knnen,
   wie Packer und  Protokol aufgerufen  werden.  Der zweite Schalter hilft
   dabei, Fehlermeldungen dieser Programme lesen zu knnen.

   Kommen  Sie trotz einer  berprfung  aller  Daten  nicht weiter,  dann
   wenden Sie sich an Ihren Sysop oder an den CrossPoint-Support.


   3.1.11   Eintragen mehrerer Points
   
   Wie bereits erwhnt,  kann  XPoint  nicht nur einen,  sondern  beliebig
   viele Points bei verschiedenen Mailboxen verwalten. Mit /Edit/Boxen/Neu
   knnen  Sie neue Points anlegen; dazu wird die  komplette Konfiguration
   des gerade gewhlten Points kopiert. 


   3.1.12   Netzanruf bei bestehender Verbindung
   
   Wenn   Sie   statt  /Netcall/Einzeln   den  Menpunkt  /Netcall/Relogin
   verwenden, geht  XP  davon  aus,  da bereits  eine  Verbindung zur Box
   besteht.  Dadurch  knnen  Sie  nach  einem  Online-Anruf  (mit   einem
   beliebigen Terminalprogramm) die angebrochene Gebhreneinheit ausnutzen
   und einen Netcall durchfhren. Geben Sie  dazu in  der  Box  den LOGIN-
   oder RELOGIN-Befehl ein (kann je nach Box unterschiedlich  heien). Bei
   Maus-Boxen rufen Sie das Hauptmen auf, bei Madness-Boxen verwenden Sie
   den Befehl TUM.  Verlassen  Sie nun das  Terminalprogramm,  starten Sie
   CrossPoint und rufen Sie /Netcall/Relogin auf.  Bei Maus- oder Madness-
   Boxen  knnen Sie anschlieend  weiter in der Box  arbeiten;  bei allen
   anderen Boxen wird die Verbindung nach dem Netcall getrennt.



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   3.2   Bestellen, Abbestellen und Verwalten von Brettern
   

   3.2.1   Der automatische Brettverwalter
   
   Zum  Bestellen und  Abbestellen  von  Brettern  schickt CrossPoint eine
   Nachricht an einen Pseudouser. Hinter diesem User steckt  ein Programm,
   das  die  Bestellungen auswertet und  die  betreffenden Bretter fr Sie
   ein-  oder austrgt. Je nach  Box schickt es Ihnen auf Wunsch auch noch
   zustzliche Informationen zu.

   Bevor Sie Bretter  bestellen oder abbestellen kontrollieren  Sie bitte,
   ob der  Name des Brettverwalters  unter /Edit/Boxen/Edit/Namen  korrekt
   eingestellt ist. Bei  Zerberus  und den meisten kompatiblen  Programmen
   heit er "MAPS", bei  einigen jedoch anders. Im MagicNET  heit er MAF,
   bei  lteren   Programmen  evtl.  SYS-MAN.  Informieren  Sie   sich  in
   Zweifelsfall bei Ihrem Sysop!

   Bei QuickMail gibt es keinen automatischen  Brettverwalter.  Tragen Sie
   stattdessen   den  Namen   Ihres   Sysops   ein;   der   erledigt   die
   Brettbestellungen dann fr Sie (hoffentlich). 

   Im  MausNet gibt  es keinen  Pseudouser,  sondern  die  Brettverwaltung
   erfolgt ber spezielle Steuerbefehle.


   3.2.2   Brettliste anfordern
   
   Bevor   Sie   Bretter  bestellen  knnen,  bentigt  XP  zunchst  eine
   Brettliste, die  Sie  mit  /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern beim
   Brettverwalter bestellen knnen. Um die Liste zu  erhalten,  mssen Sie
   anschlieend ZWEI  Netzanrufe  (MausNet: einen  Netzanruf) durchfhren.
   Soweit  mglich,  liest XP die Brettliste automatisch  ein. Wenn nicht,
   dann  whlen  Sie  die  Liste  in  Ihrem  PM-Brett  und  verwenden  Sie
   /Nachricht/Brettmanager/Liste_einlesen. 


   3.2.3   Bretter bestellen
   
   Bretter, deren Inhalt  Sie  regelmig lesen  mchten, mssen  zunchst
   bestellt  werden.   Benutzen   Sie   dazu   den   Menpunkt  /Nachricht
   /Brettmanager/Bestellen.  Markieren Sie  die  gewnschten  Bretter  mit
   <Space>, und bestellen Sie diese mit <Enter>.


   3.2.4   Bretter abbestellen
   
   Es gibt zwei  Mglichkeiten zum Abbestellen von Brettern: Entweder, Sie
   markieren  die  betreffenden  Bretter mit  <Space> im  Brettfenster und
   whlen   /Nachricht/Brettmanager/Abbestellen/Ja,   oder   Sie    whlen
   /Nachricht/Brettmanager/Abbestellen/Liste,  und  markieren anschlieend
   die betreffenden Bretter in  der Brettliste. Letzteres hat den Vorteil,
   da   Sie  auch   Bretter  abbestellen  knnen,   die   nicht  in   der
   Brettdatenbank vorhanden sind. 

   Im   Z-Netz  gibt  es  sogar  noch  eine  dritte  Mglichkeit,  nmlich
   /Nachricht/Brettmanager/Sonstiges/DEL. In diesem Fall mten Sie jedoch

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   alle Brettnamen von  Hand  eingeben,  was sehr umstndlich  ist  und zu
   Tippfehlern fhren kann.

   Beachten Sie, da sich das Bestellen und Abbestellen nur auf eingehende
   Nachrichten bezieht. Sie knnen  in allen Netzen auer dem FidoNet auch
   ohne  weiteres  in Bretter  schreiben, die Sie NICHT  bestellt haben  -
   vorausgesetzt natrlich, Sie haben Schreibrechte  fr  die betreffenden
   Bretter.


   3.2.5   Besttigungen fr (ab)bestellte Bretter
   
   Wenn  Sie  im Z-Netz oder  MagicNET Bretter bestellen oder abbestellen,
   erhalten Sie beim nchsten  Netzanruf eine kurze Nachricht, in  der die
   Bestellung  besttigt  wird,  oder aber eine  Fehlermeldung,  wenn  Sie
   keinen Zugriff auf die betreffenden Bretter haben. Im MausNet  erhalten
   Sie  ebenfalls eine  Besttigung, allerdings  befindet sie sich am Ende
   des  Netzanruf-Berichtes  (einer Nachricht,  die  CrossPoint nach jedem
   Netzanruf  erzeugt  und  im  Brett  "/Netzanruf"  ablegt).  Im  Usenet
   (changesys) erhalten Sie  als Antwort Ihren  aktuellen  Sysfile-Eintrag
   (s. UUCP.TXT).


   3.2.6   Gekrzte Brettnamen im Z-Netz
   
   Wenn Sie im Z-Netz  eine  ausfhrliche Brettliste anfordern, dann  sind
   lange  Brettnamen  manchmal zugunsten  der  Brettbeschreibung ein wenig
   gekrzt. Wenn Sie in einer solchen Liste lange Brettnamen markieren und
   (ab)bestellen, wird Ihnen MAPS melden, da keine auf den Namen passende
   Bretter gefunden wurden. In diesem Fall mssen Sie die Bretter entweder
   innerhalb der Brettbersicht markieren und dann (ab)bestellen, oder die
   (Ab)bestellung von Hand an MAPS senden.


   3.2.7   Bretter bearbeiten
   
   CrossPoint kennt vier Arten von Brettern:

       o  Systembretter
       o  PM-Bretter
       o  Netz-Bretter
       o  User-Bretter

   User-Bretter werden in der Userliste mitverwaltet und sollen hier nicht
   weiter behandelt werden.

   Systembretter  stehen immer am Anfang der Brettliste und  beginnen  mit
   einem  ""-Zeichen.  In  diesen  Brettern  werden  Systemmeldungen  von
   CrossPoint   abgelegt,   z.B.   Netzanruf-Reports   oder   Statistiken.
   Systembretter sind NICHT beschreibbar. 

   PM-Bretter  stehen  direkt  unterhalb  der  Systembretter;   in  diesen
   Brettern werden eingehende  PMs (persnliche Nachrichten) abgelegt. Der
   Name  der  Bretter   entspricht   dem  Empfngernamen  der  PMs,   d.h.
   normalerweise Ihrem Usernamen. Mit <F8> knnen  Sie jederzeit innerhalb
   der Brettliste zum ersten  PM-Brett springen. PM-Bretter sind ebenfalls
   NICHT beschreibbar.

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   Alle brigen Bretter sind Netz-Bretter.

   Innerhalb  der  Brettliste  wird  mit  "S"  in  den  Bearbeitungs-Modus
   umgeschaltet. Dort haben Sie die  Mglichkeit,  neue Bretter  anzulegen
   ("H"),  leere  Bretter  zu  lschen  ("L")  oder  vorhandene Bretter zu
   bearbeiten ("E"). Drei Einstellungen sind dabei besonders wichtig:

     o  die   Serverbox   (kurz:   Server).  An  diese  Box  werden   alle
        Nachrichten  verschickt,   die  Sie  in   das   betreffende  Brett
        schreiben. Bretter  OHNE  Server  werden  als XP-intern angesehen;
        dorthin geschriebene Nachrichten werden NICHT verschickt. 

     o  die  Haltezeit  in  Tagen  oder   Anzahl   von  Nachrichten.  Alle
        Nachrichten,  die  die Haltezeit bzw. -anzahl berschritten haben,
        werden bei  der nchsten Reorganisation gelscht. Die Eingabe  von
        "0" entspricht "unendlich". 

     o  die  Brettgruppe.  Jedes Brett  ist  einer bestimmten  Gruppe  von
        Brettern zugeordnet; dadurch werden verschiedene Eigenschaften des
        Brettes  festgelegt. Genaueres hierzu  finden Sie  in Kapitel 5.1.
        Wichtig: ist die Brettgruppe "Intern", dann werden  Nachrichten an
        dieses Brett NICHT ins Netz verschickt.

   Sie  knnen  wahlweise  auch  mehrere Bretter  gleichzeitig bearbeiten.
   Markieren  Sie  dazu die betreffenden Bretter einfach mit  <Space>. Mit
   <Ctrl E> kann die Markierung wieder aufgehoben werden.

   Das Hinzufgen neuer  Bretter "von Hand" ist normalerweise nicht ntig,
   da neue  Bretter beim Einlesen  von  Nachrichten  automatisch  angelegt
   werden.  Dies ist  daran zu erkennen, da  die  betreffenden Brettnamen
   beim Einlesen hervorgehoben angezeigt werden.


   3.2.8   Brettcodes im MagicNET
   
   Im  MagicNET werden Bretter  intern nicht, wie in allen anderen Netzen,
   durch  ihren  Namen  identifiziert,  sondern  durch  einen   4stelligen
   Brettcode  -  die Brettcodes  stehen  in  der  zweiten Spalte  der MAF-
   Brettliste. Normalerweise mssen Sie sich nicht um diese Codes kmmern;
   die Umwandlung  in  Brettnamen nimmt CrossPoint automatisch  vor.  Wenn
   aber ein neues Brett angelegt wurde, das noch nicht in Ihrer Brettliste
   enthalten ist, und Sie  Nachrichten  aus diesem  Brett erhalten,  kennt
   CrossPoint nicht den  korrekten Brettnamen. Statt des  Namens erscheint
   dann der 4stellige Brettcode in der Brettbersicht. Wenn dies passiert,
   sollten Sie ..

     o  eine neue Brettliste bestellen und mit einem Netcall abholen
     o  die Brettliste mit /Nachricht/Brettmanager/Liste_einl. einlesen
     o  der Brettliste den Namen des Brettes entnehmen (suchen Sie nach
        dem Brettcode)
     o  in den Spezial-Mode wechseln und das neue Brett umbenennen.

   Ein Nebeneffekt  der  Brettcodes  ist,  da  der  Name eines bestimmten
   Brettes in jeder Box unterschiedlich sein kann (und meistens auch ist).



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   3.2.9   Gliederung
   
   blicherweise   werden  alle  Bretter   in  alphabetischer  Reihenfolge
   angezeigt.  Bei CrossPoint  haben  Sie allerdings  die Mglichkeit, die
   Brettreihenfolge beliebig zu ndern. Whlen Sie einfach ein Brett (oder
   markieren Sie mehrere  Bretter), und verschieben Sie das/die  Brett(er)
   mit "P" im Bearbeitungs-Modus an die gewnschte Position.

   Achtung: CrossPoint versucht, neue Bretter immer mglichst alphabetisch
   in die vorhandene Brettliste einzusortieren. Wenn Sie jedoch sehr viele
   Umgruppierungen  vornehmen,  wird dies zunehmend schwerer. Es kann dann
   durchaus passieren, da ein Brett nicht da einsortiert wird, wo Sie  es
   erwarten   oder  wnschen  wrden.  Je  "alphabetischer"  die  gewhlte
   Brettreihenfolge  ist, desto weniger  Arbeit  haben  Sie  mit dem  neu-
   Positionieren automatisch angelegter Bretter. Wahlweise knnen Sie auch
   die  Option  "neue  Bretter  am  Ende  anhngen"  bei  /Config/Optionen
   /Allgemeines  einschalten.  XP  hngt dann  automatisch  neu  angelegte
   Bretter immer am Ende  der  Liste an, von  wo aus Sie  sie dann an  die
   gewnschte Position verschieben knnen. 

   Zustzliche bersicht schafft das Einfgen von  Trennzeilen  mit  <Ctrl
   T>. 


   3.2.10   Schnellsuche
   
   Bei  mehreren  hundert  Brettern  ist  es  oft  mhsam,  bis  zu  einem
   bestimmten  Brett  weiterzublttern.  Daher   besitzt  CrossPoint  eine
   eingebaute Brett-Schnellsuche:  Geben Sie einfach "/" ein,  gefolgt von
   den  ersten  Buchstaben  des  gesuchten Brettnamens.  Die  Auswahlmarke
   springt dann Schritt fr Schritt auf das jeweils erste  passende Brett.
   Bei  Brettern,  die  Unterbretter  enthalten  und  mehrere  "/"-Zeichen
   besitzen,  mssen   Sie  die  einzelnen  Namensteile   nicht   komplett
   ausschreiben, sondern knnen diese genau wie in einer Zerberus- Mailbox
   abkrzen, z.B. /Z/R/I/A fr /Z-NETZ/RECHNER/IBM/ALLGEMEINES. 


   3.3   Userverwaltung
   

   Die   Userverwaltung  erfolgt   hnlich   wie  die  oben   beschriebene
   Brettverwaltung;   allerdings  knnen  die   User   keiner  Brettgruppe
   zugeordnet werden.

   Das Userfenster  kennt  zwei  Anzeigearten: Die Komplettanzeige und die
   Adrebuchanzeige.  Zwischen  beiden  wird   mit  "A"  umgeschaltet.  Im
   Adrebuch-Modus werden nur diejenigen User angezeigt, an die Sie einmal
   eine Mail geschickt haben, oder die Sie von Hand mit "R" ins  Adrebuch
   aufgenommen  haben. Alle im Adrebuch enthaltenen  User sind  durch ein
   vorangestelltes "" gekennzeichnet.

   Neue  User  werden  automatisch  in  die  Userliste  aufgenommen,  wenn
   persnliche  Nachrichten von  diesen Usern eingehen. Die  Absender  von
   ffentlichen  Nachrichten werden nur  dann  aufgenommen,  wenn  Sie die
   Option "User-Aufnahme" unter /Config/Optionen/Allgemeines/User-Aufnahme
   entsprechend   eingestellt   haben  (s.  Online-Hilfe).   Der  Schalter
   "Umlaute", der  fr  jeden  User  festlegt, ob  deutsche  Umlaute  beim

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   Schreiben an diesen User vor dem Absenden ins  ASCII-Format konvertiert
   werden sollen ( in ae,  in oe usw.), wird bei neu angelegten FidoNet-
   und Internet-Usern automatisch  eingeschaltet, bei  allen anderen Usern
   abgeschaltet.
   Diese Einstellung ist  aber auch konfigurierbar, siehe /Config/Optionen
   /Allgemeines. 

   Ebenso wie bei den Brettern kann auch in der Userliste mit "/" schnell-
   gesucht werden.


   3.4   Konfiguration
   

   Jeder Benutzer  stellt wieder andere Ansprche an ein Pointprogramm und
   hat   einen  anderen   Geschmack.   Daher  kann  die  Arbeitsweise  und
   Bildschirmdarstellung   von  CrossPoint  weitgehend   an  Ihre  Wnsche
   angepat  werden. Alle  diesbezglichen  Einstellungen  finden  Sie  im
   Config-Men:

   Tabelle 3-1  Config-Men
   
      Optionen:      diverse Optionen
      EXtern:        Optionen, die den internen und externen Lister und
                     Editor sowie andere extern aufgerufene Programme
                     betreffen (Packer, Codierer etc.)
      Pfade:         verschiedene Arbeitsverzeichnisse von XPoint
      Anzeige:       Optionen, die die Bildschirmanzeige betreffen,
                     insbesondere Farbeinstellungen
      Modem:         Modem-Konfiguration fr COM1 bis COM4
      Drucker:       Drucker-Steuerzeichen und Seitenformat
      Tasten:        Hier knnen Sie die Funktionstasten mit externen
                     Programmen oder anderen Funktionen belegen.
      Zusatz-Men:   Hier knnen Sie externe Programme ins Zusatz-Men
                     eintragen.
      Sichern:       sichert genderte Einstellungen.

   Unter /Config/Optionen/Bedienung knnen Sie  festlegen, wann  genderte
   Einstellungen gesichert  werden  sollen.  Bei  der  Standardeinstellung
   "automatisch" werden nderungen immer sofort gesichert;  in diesem Fall
   entfllt der Menpunkt /Config/Sichern. Ansonst mssen nderungen immer
   explizit  gespeichert werden,  wenn  Sie auch  nach  dem Verlassen  des
   Programms noch gltig sein sollen.

   Eine  genaue Beschreibung aller Einstellungen finden Sie in der Online-
   Hilfe. Bevor Sie eine der voreingestellten Optionen ndern, sollten Sie
   unbedingt  in  der Hilfe nachsehen, was  bei nderung  dieser Option zu
   beachten ist.


   3.4.1   Der Editor
   
   CrossPoint  besitzt  einen eingebauten  Editor, der  zum Schreiben  von
   Nachrichten  verwendet wird. Die maximale  Textgre fr diesen  Editor
   ist  z.Zt. auf die  Gre des freien Hauptspeichers eingeschrnkt - das
   sind je nach  Systemkonfiguration  ca. 100-200 KByte. Fr grere Texte
   knnen  Sie  unter /Config/EXtern/Editor  ein  externes Editor-Programm

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   eintragen, das CrossPoint  dann bei sehr groen Texten  verwendet, z.B.
   QEdit(R).

   Wenn Ihnen der eingebaute  Editor nicht gefllt, knnen  Sie CrossPoint
   natrlich  auch  so konfigurieren, da  es  immer  den externen  Editor
   verwendet. Genaueres zum Editor finden Sie in Kapitel 6.2.


   3.4.2   Pawort-Schutz
   
   ber   /Config/Optionen/Pawort  kann  CrossPoint  mit   einem  Pawort
   geschtzt werden,  das bei Programmstart einzugeben ist. Dieses Pawort
   verhindert zwar den Programmstart und ist  auch nicht so  ohne weiteres
   knackbar, aber natrlich  kann  weiterhin von DOS-Ebene aus  direkt auf
   smtliche  Dateien zugegriffen werden.  Mit dem  Parameter /pw:... lt
   sich das Pawort auch per Batchdatei an XP bergeben.

   Bitte  merken Sie sich  Pawrter  SEHR  GENAU!  Bei einem  vergessenen
   Pawort    mssen    Sie    CrossPoint   neu   installieren   und   die
   Nachrichtendatenbank aus den Pufferdateien  neu  aufbauen lassen (siehe
   Anhang H).


   3.4.3   Telefongebhren
   
   Seit  der Liberalisierung des  Telefonmarktes ist  es nahezu unmglich,
   die Kosten  korrekt zu  ermitteln, es gibt  aber ein Zusatzprogramm von
   Jan Neumann namens  XPCBC,  das  auch bequeme Nutzung  anderer Anbieter
   erlaubt,  leider technisch bedingt  nur  auf  das Fido-Netz  optimiert.
   Bezugsquellen erfahren Sie in den Fachbrettern. 

   CrossPoint  beinhaltet  unter   /Config/Optionen/Gebhren  umfangreiche
   Einstellmglichkeiten,  um  das Programm an die jeweilige Tarifstruktur
   anzupassen und so eine zumindest einigermaen exakte Gebhrenberechnung
   zu ermglichen.

   Grundstzlich gibt  es  vier  Kriterien, von  denen der  gerade gltige
   Telefontarif abhngt:

   - der Wochentag
   - die Uhrzeit
   - die Tarifzone (Entfernungszone), in der Sie anrufen
   - Der Anbieter

   CrossPoint  fat  jeweils die  Wochentage,  an  denen der gleiche Tarif
   gilt, zu  einer Tabelle  -  genannt Tarifgruppe  -  zusammen.  Nach den
   bisherigen Tarifmodellen sind daher zwei Tabellen notwendig:  eine  fr
   die  Wochentage und eine fr Wochenenden und Feiertage. Leider sind den
   Mglichkeiten  der  Telefonkostenermittlung  durch ein Programm gewisse
   Grenzen gesetzt.  Werden z.B. Rabatte fr hufig gewhlte Nummern  oder
   fr  eine  bestimmte  Anzahl  von Gebhreneinheiten  gewhrt,  so  kann
   CrossPoint die Gebhren nur noch ungefhr abschtzen.

   Wenn Sie CrossPoint neu  installieren, sind die seit Mai 2005 geltenden
   Tarife  voreingestellt.  Fr  Fido-Direktanrufe  (s.  FIDO.TXT)  mssen
   zustzlich die  Vorwahlen  der  Tarifzonen  City und  Fern  eingetragen
   werden.

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   Damit  Sie  nicht  alle   Vorwahlen  aus  der  Telekom-Preisinformation
   abtippen mssen, gibt es  fr alle Vorwahlbereiche  Gebhrendateien mit
   veralteten  Tarifinformationen,  aber  allen  Vorwahlen.  Bezugsquellen
   erfahren Sie ebenfalls in den Support-Brettern. 

   Nheres ber das Anlegen und Bearbeiten von Gebhrentabellen ist in der
   Online-Hilfe zu /Config/Optionen/Gebhren/Tarife beschrieben.


   3.4.4   Mens
   
   Mit  dem im Paket enthaltenem CrossPoint-Meneditor knnen Sie einzelne
   Menpunkte oder Untermens vollstndig aus dem XP-Men entfernen. Damit
   lt  sich  z.B.  der  Funktionsumfang  von  XP  einschrnken,  um  die
   Bedienung fr unerfahrenere Anwender zu vereinfachen.  Oder  Sie knnen
   z.B.  das  Fido-Men  entfernen,  falls  Sie  den  Netztyp  Fido  nicht
   verwenden,  oder  den  Menpunkt  "Registrierung",  wenn  Sie   bereits
   registriert sind.

   Den Meneditor finden Sie als XPME.EXE im CrossPoint-Verzeichnis.


   3.5   Lesen und Schreiben von Nachrichten
   

   3.5.1   Nachrichten lesen
   
   Innerhalb   des  Brettfensters  knnen  Sie  mit  "L"  whlen,   welche
   Nachrichten  CrossPoint zum  Lesen anzeigen soll.  Es gibt  prinzipiell
   drei Lesemodi:

      o  alle Nachrichten
      o  Nachrichten ab einem bestimmten Datum
      o  nur ungelesene Nachrichten

   Zum  Datumsvergleich  wird   dabei   nicht  das   Erstellungsdatum  der
   Nachrichten  herangezogen,  sondern das Datum des  Nachrichteneingangs.
   Der momentan  gewhlte Lesemodus wird  in  der  zweiten Bildschirmzeile
   angezeigt.  Alle Bretter, in  denen  zutreffende  Nachrichten enthalten
   sind,  werden  in  der  Brettliste mit  einem  kleinen  Pfeil  markiert
   (ausgenommen beim Lesemodus "Alle").

   Diese Einstellung bezieht  sich  NICHT auf  die  Nachrichten  in  User-
   Brettern, die immer komplett angezeigt werden.

   <Enter>  zeigt  alle  Nachrichten   an,  die  dem  gewhlten  Lesemodus
   entsprechen, also z.B.  alle neuen Nachrichten. <Ctrl Enter> zeigt ALLE
   Nachrichten im Brett an. 

   Zum Lesen der Nachrichten mssen  Sie  diese dann nur noch anwhlen und
   <Enter>  drcken.  Ungelesene  Nachrichten sind  mit  einem ">"-Zeichen
   markiert.  Nach  dem  Lesen  einer  Nachricht  springt  die  Markierung
   normalerweise  immer   auf   die  nchste   Nachricht   weiter.   Diese
   Weiterschaltung lt sich jedoch mit <Ctrl W> verhindern, was durch ein
   "W" in der ersten Bildschirmzeile angezeigt wird.

   Nachrichten, die  mit Rot13 codiert  sind, knnen  mit <Ctrl R> gelesen

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   werden. Eine  Rot13-Nachricht erkennen Sie an vuere rgjnf nhftrsnyyrara
   Fpuervojrvfr. Wahlweise  knnen Sie eine  Rot13-codierte Nachricht auch
   mit /Nachricht/ndern/Rot13 komplett decodieren.


   3.5.2   Antworten auf Nachrichten (Replys)
   
   Whlen Sie einfach die Nachricht, auf  die geantwortet werden soll, und
   drcken Sie "B" fr eine ffentliche (Brett-) oder "P" fr eine private
   Antwort.  Wenn  Sie die  Bezugsnachricht  zitieren  ("quoten" -  arghl)
   mchten, drcken Sie  einfach gleichzeitig  <Ctrl>, also  <Ctrl  P> fr
   einen privaten oder  <Ctrl  B> fr  einen ffentlichen "Quote". Nachdem
   Sie den Betreff besttigt - oder gendert - haben, gelangen Sie in  den
   Editor  und knnen  Ihre  Nachricht  schreiben. Achten  Sie  bei Quotes
   darauf,  da Sie  nicht  mehr von  der  Originalnachricht zitieren  als
   unbedingt ntig!

   Nach Speichern der Nachricht und Verlassen des Editors gelangen  Sie in
   das Sende-Fenster. Dort knnen auf Wunsch Betreff, Text,  Codierung und
   Serverbox der Nachricht (Serverbox  =  System, an  das  diese Nachricht
   abgesetzt wird)  gendert  werden. Anschlieend wird die  Nachricht mit
   "J"  abgesandt  oder  aber  mit  "I"  nur  intern,  d.h.  innerhalb von
   CrossPoint  gespeichert. Auerdem kann  die Nachricht  geparkt  werden;
   siehe hierzu  Kap.  5.8. Steht  hinter  der Grenangabe ein "!",  dann
   bedeutet dies, da die Nachricht grer ist als das in der betreffenden
   Brettgruppe  gltige  Nachrichtenlimit.  Weiteres zu den Funktionen  im
   Sendefenster finden Sie in der Online-Hilfe.

   Das Zeichen, das jeder Quotezeile vorangestellt werden soll, knnen Sie
   unter /Config/Optionen/Allgemeines  einstellen. Dabei  knnen wahlweise
   die Initialen des zitierten Users eingesetzt werden -  Nheres steht in
   der Online-Hilfe.

   Bitte seien Sie sparsam beim Zitieren! Lange Zitate sind i.d.R. unntig
   und verursachen eine  Menge "Datenmll" - bedenken Sie, da ffentliche
   Nachrichten  in hunderten von Systemen  verteilt werden. Um  Ihnen beim
   Erkennen berlanger Zitate zu helfen, warnt CrossPoint bei Nachrichten,
   die folgende Kriterien erfllen: 

      o  ffentliche Brettnachricht
      o  Nachricht ist mindestens 1 KByte gro
      o  Nachricht enthlt 60% oder mehr zitierte Zeilen

   Statt  eine   Nachricht  komplett  zu  zitieren  und  anschlieend  die
   berflssigen Zeilen zu lschen, knnen Sie die gewnschten Zeilen auch
   vorher  auswhlen.  Lassen  Sie  dazu  die Bezugsnachricht anzeigen und
   markieren  Sie  die  betreffenden Zeilen mit dem Markierbalken ("M" zum
   Ein/Ausschalten  des Balkens,  Leertaste  zum Markieren)  oder mit  der
   Maus. Drcken  Sie  anschlieend  <Ctrl  P>  bzw. <Ctrl  B>,  ohne  zur
   Nachrichtenanzeige zurckzukehren.


   3.5.3   Wiedervorlage
   
   Oft mchte man auf eine Nachricht nicht  direkt antworten,  sondern die
   Antwort auf  spter verschieben.  Sehr leicht  vergit man die  Antwort
   dann aber ganz, da die  Nachricht nach  dem nchsten Netcall nicht mehr

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   bei den neuen Nachrichten aufgelistet  wird. Daher  knnen Sie  mit "V"
   eine Nachricht auf Wiedervorlage  setzen - sie  wird dann so lange  bei
   den neuen Nachrichten mit  angezeigt, bis Sie die Wiedervorlage mit "V"
   wieder aufheben.

   Intern  erreicht CrossPoint  dies  durch  ein  einfaches  Umsetzen  des
   Empfangsdatum auf den 31.12.2069. Zugegeben eine  sehr simple Methode -
   aber  auch sehr effektiv.  Nachrichten  auf Wiedervorlage  sind  in der
   Nachrichtenliste  mit einem "w" gekennzeichnet. Das entsprechende Brett
   erhlt  dadurch natrlich  auch  eine Markierung als "Brett  mit  neuen
   Nachrichten".

   Die   Wiedervorlage-Funktion   funktioniert   in   allen  Brettern  der
   Brettliste.  Damit  Sie  einen  berblick  behalten,  knnen  Sie   mit
   /Nachricht/Suchen/Wiedervlg.  alle  Wiedervorlage-Nachrichten  anzeigen
   lassen.


   3.5.4   Schreiben von neuen Nachrichten
   
   Um eine eigene,  neue Nachricht  zu schreiben, die sich  nicht auf eine
   bereits vorhandene  bezieht, whlen Sie zunchst den Empfnger  -  d.h.
   ein Brett in der Brettliste oder  einen  User  in der Userliste  -  und
   drcken Sie "B".  Geben Sie den gewnschten Betreff  ein und  schreiben
   und versenden Sie Ihre Nachricht dann wie oben beschrieben.

   Nachrichten an  User (PMs) knnen  Sie auch sehr  bequem mit /Nachricht
   /Direkt versenden. Neue  User werden  dabei automatisch  angelegt;  bei
   bereits  vorhandenen  Usern  gengt die  Angabe  des  Usernamens  - den
   Boxnamen  hngt   CrossPoint   automatisch  an  (das   kann   natrlich
   schiefgehen, wenn es mehrere User mit dem gleichen Namen gibt ...). 

   Bitte  beachten  Sie, da in unterschiedlichen  Netzen unterschiedliche
   Lngenbegrenzungen fr  den Betreff gelten. CrossPoint verarbeitet zwar
   Betreffs  mit  bis zu  70 Zeichen Lnge,  krzt in  einigen Netzen  den
   Betreff ausgehender Nachrichten jedoch auf die maximal zulssige Lnge:

   Tabelle 3-2  Max. Betrefflnge in den Netzen
   
          Z-Netz alt:  40 Zeichen
          MagicNET:    25 Zeichen
          QWK-Boxen:   25 Zeichen

   Im  MagicNET sind  je  nach  Software  auch  lngere Betreffs  mglich.
   CrossPoint   sendet   die  Nachrichten   mit  voller  Betrefflnge   ab
   (technischer  Hinweis:  dazu wird eine "$Betreff"-Zeile  verwendet), es
   ist jedoch nicht sichergestellt,  da der Betreff in voller  Lnge beim
   Empfnger ankommt.


   3.5.5   Versenden von Dateien
   
   Um eine fertige Datei  zu versenden, whlen Sie zunchst wie gehabt den
   Empfnger, und drcken Sie anschlieend  "I"  fr eine Binr- oder  "E"
   fr eine Text-  Nachricht.  Beachten Sie,  da Binrdaten UNBEDINGT als
   Binrnachricht zu  versenden  sind, und da Textnachrichten nur gltige
   ASCII-Zeichen enthalten sollten. Geben Sie nun den Namen der Datei ein,

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   oder  drcken  Sie  <Enter>,  um  einen  Namen  auszuwhlen.  Wenn  der
   Dateiname direkt angegeben wird, dann  sucht XPoint diese Datei in  dem
   Verzeichnis, das unter /Config/Pfade/Sende-Verzeichnis eingestellt ist.

   Wahlweise knnen  Sie auch eine Nachricht auswhlen und dann  mit <Ctrl
   F> eine Text- oder mit <Ctrl I> eine  Binrdatei direkt an den Absender
   der gewhlten Nachricht  schicken. Dies  ist z.B. ntzlich, wenn jemand
   nach einem  Programm fragt - Sie mssen dann  nicht das Brett verlassen
   und den User  im  Adrebuch whlen, sondern knnen  direkt  eine  Datei
   versenden.

   In vielen Netzen gibt es eine festgelegte Maximalgre fr Nachrichten,
   die  nicht  berschritten  werden  darf. CrossPoint  prft  auf  Wunsch
   automatisch,  ob  eine  Nachricht  diese  Gre  berschreitet; nheres
   hierzu finden Sie in Kapitel 5.1.

   Von Ihnen  versandte Nachrichten werden  normalerweise  genauso wie aus
   dem   Netz   empfangene   Nachrichten   in   der   CrossPoint-Datenbank
   gespeichert. Bei groen  Binrnachrichten wrde dadurch  jedoch unntig
   Platz  verloren  gehen.   Daher  knnen  Sie   unter   /Config/Optionen
   /Nachrichten/maximale_Speichergre einstellen,  bis zu  welcher  Gre
   selbstgeschriebene  Binrnachrichten  gespeichert  werden  sollen.  Bei
   greren Nachrichten  erzeugt  CrossPoint statt dessen  nur  eine kurze
   Versandmeldung. 


   3.5.6   Nachbearbeiten unversandter Nachrichten
   
   Unter Umstnden  merken Sie  erst nachtrglich, da Sie  eine Nachricht
   geschrieben haben, die  fehlerhaft  ist,  oder  die  gar nicht ins Netz
   verschickt werden  sollte. Solange die  Nachricht jedoch noch nicht per
   Netcall abgesandt wurde, haben Sie die Mglichkeit, den Nachrichtentext
   zu ndern oder die Nachricht  aus dem Netcall-Puffer zu lschen. Whlen
   Sie dazu einfach die Nachricht - sie ist mit einem "!" als "unversandt"
   markiert -  und  bearbeiten  oder  lschen  Sie  diese  mit  /Nachricht
   /Unversandt/Edit bzw. /Nachricht/Unversandt/Lschen. Eine versehentlich
   gelschte    Nachricht    kann    mit    /Nachricht/Weiterleiten/Erneut
   wiederbelebt werden.


   3.5.7   Lokale Nachrichten im MausNet
   
   Wenn Sie  eine MausNet-Nachricht  schreiben, knnen Sie  bestimmen,  ob
   Ihre Nachricht nur in Ihrer Serverbox, im ganzen Maus-Netz oder auch in
   evtl. per  Gateway angeschlossenen Netzen lesbar ist. Letzteres ist die
   Standardeinstellung.  Wenn  die  Nachricht  nicht  aus  dem   Maus-Netz
   herausgelangen  soll, mu in  der letzten  Nachrichtenzeile "(MausNet)"
   eingegeben werden, bei  Box-lokalen  Nachrichten "(lokal)".  Statt  den
   Text von Hand einzugeben, gengt es,  im Sendefenster die Taste "M" fr
   "(MausNet)" oder "L" fr "(lokal)" zu drcken.


   3.6   Briefschablonen
   

   CrossPoint-Schablonen   sind   ein  quivalent   zu  Briefkpfen   oder
   vorgedrucktem Briefpapier  von Papier-Mails: Vorgegebene Texte,  die an

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   den  Anfang  oder  das  Ende  jeder  Nachricht  gesetzt  werden.  Dabei
   unterscheidet  CrossPoint  zwischen  privaten  und   ffentlichen   und
   zwischen zitierten und nicht zitierten Nachrichten.

   Es  gibt  prinzipiell  zwei  Arten  von Schablonen: Kopfschablonen  und
   Signaturen. Kopfschablonen werden  am Anfang von Nachrichten eingefgt,
   Signaturen am Ende. Alle Schablonen  knnen Makros enthalten, die durch
   bestimmte Texte ersetzt werden.  So  wird  z.B.  das  Makro $USER immer
   durch den  Namen des angeschriebenen Users  ersetzt, und  mit dem Makro
   $PSEUDO  kann fr jeden User  ein eigenes  Pseudonym eingesetzt werden;
   dazu  ist  im Kommentarfeld des User-Editierfensters "P:"  gefolgt  vom
   gewnschten Pseudonym einzutragen.

   Jede Schablone  ist in einer Datei mit der Erweiterung ".XPS" abgelegt.
   Sie  mssen die Dateien jedoch nicht  "von  Hand"  bearbeiten,  sondern
   knnen fr die  z.Zt. elf Standardschablonen das  Men /Edit/Schablonen
   verwenden:

   Tabelle 3-3  Edit->Schablonen
   
      Menpunkt    Dateiname       Verwendung
      
      Kopf         HEADER.XPS      nicht zitierte Brettnachrichten
      PrivKopf     PRIVHEAD.XPS    nicht zitierte PMs
      BrettQuote   QBRETT.XPS      zitierte Brettnachrichten
      PrivQuote    QPRIV.XPS       als PM zitierte Brettnachrichten
      PrivPMQuote  QPMPRIV.XPS     zitierte PMs
      QuoteTo      QUOTETO.XPS     /Nachricht/Weiterleiten/QuoteTo
      Weiterleit   WEITER.XPS      /Nachricht/Weiterleiten/Kopie
      Erneut       ERNEUT.XPS      /Nachricht/Weiterleiten/Erneut
      
      Signatur     SIGNATUR.XPS    Signatur fr Brettnachrichten
      PrivSign.    PRIVSIG.XPS     Signatur fr PMs
      EmpfBest     EMPFBEST.XPS    Signatur fr automatisch ver-
                                   schickte Empfangsbesttigungen
      Lschnachr.  CANCEL.XPS      Signatur fr /Nachricht/W/Lschen


   Weiterhin haben Sie die Mglichkeit, fr jede  Brettgruppe (s.  Kapitel
   5.1)   eigene  Schablonen  als  Ersatz  von  "Kopf",  "BrettQuote"  und
   "Signatur"  anzulegen. Dadurch lassen sich z.B.  fr  jedes Netz eigene
   Schablonen  verwenden.   Zum  Bearbeiten  dieser  Schablonen   ist  der
   Menpunkt /Edit/Schablonen/Sonstige vorgesehen.

   Unter   /Config/Extern/Editor  knnen  Sie  CrossPoint  anweisen,  beim
   Schreiben neuer Nachrichten automatisch  ein <Ctrl PgDn>  an den Editor
   zu senden. Dies bewirkt,  da  Sie  sich beim Verwenden von "Kopf" oder
   "PrivKopf" direkt am Ende der Schablone befinden.

   Die Schablonen "Signatur"  und  "PrivSignatur" lassen  sich  mit "H" im
   Sendefenster fr einzelne Nachrichten gezielt abschalten.

   Tip: In  vielen Netzen, z.B. im  Usenet  und im Z-Netz,  ist es blich,
   Signaturen durch eine Zeile mit dem Inhalt "-- " vom Nachrichtentext zu
   trennen.  Dies  ermglicht  den   Benutzern  geeigneter  Software,  die
   Signaturen automatisch entfernen zu lassen, um Speicherplatz zu sparen.
   Die erste  Zeile einer Signatur sollte daher nur aus zwei Trennstrichen

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   und einem echten Space (ASCII 255) bestehen.


   3.6.1   Makros
   
   Folgende Makros knnen in allen Schablonen eingesetzt werden:

   Tabelle 3-4  Makros in allen Schablonen
   
      $DATUM     das Tagesdatum
      $DATE      das Datum in amerikanischer Schreibweise
      $UHRZEIT   die aktuelle Uhrzeit
      $TAG       der Wochentag
      $TAG2      Wochentagskrzel (Mo, Di, Mi etc.)

   Folgende  Makros  sind  in  allen  Schablonen  fr  private Nachrichten
   mglich: 

   Tabelle 3-5  Makros fr private Nachrichten
   
      $USER      die vollstndige Netzadresse des Absenders der Bezugs-
                 nachricht; bei PMs der Empfnger der PM
      $MUSER     das Gleiche, aber ohne Boxname
      $BOX       der Boxname
      $TUSER     wie $MUSER, aber in Fido- oder MausNetz-hnlicher
                 Gro- und Kleinschreibung; sinnvoll in Netzen mit
                 vollstndig grogeschriebenen Usernamen.

      $PSEUDO    ein User-Pseudonym. Wurde im Kommentar des Users ein
                 Pseudonym in der Form "P:Pseudo" eingetragen, so wird
                 dieses verwendet; ansonst wird das $PSEUDO-Makro wie
                 $TUSER ausgewertet.
      $VPSEUDO   wie $PSEUDO, allerdings wird $VORNAME statt $TUSER
                 verwendet.

      $VORNAME   der Vorname des Users - fr Maus- oder FidoNet
      $FIDOEMPF  der Empfnger einer Fido-Brettnachricht

   Die  brigen  Makros  sind  nur  in  Quote-  und  Weiterleit-Schablonen
   erlaubt: 

   Tabelle 3-6  Makros in Quote- und Weiterleit-Schablonen
   
      $BRETT     der Brettname der Bezugsnachricht
      $AREA      der Echo- bzw. Gruppenname bei Fido- oder MausNet-
                 Nachrichten
      $NEWSGROUP der Brettname in Usenet-blicher Punktschreibweise
      $BETREFF   der Betreff der Bezugsnachricht
      $ERSTELLT  das Erstellungsdatum der Bezugsnachricht
      $MSGDATE   das Erstellungsdatum in amerikanischer Schreibweise
      $ERSTTAG   der Wochentag des Erstellungs-Datums
      $ERSTTAG2  Wochentagskrzel
      $ERSTZEIT  die Uhrzeit der Bezugsnachricht
      $ERHALTEN  .. und das Empfangsdatum
      $MSGID     die Message-ID der Bezugsnachricht

   Die folgenden Makros gelten nur fr Netztypen mit Realnames:

   _____________________________FreeXP_______________________________  40


   Tabelle 3-7  Makros in Netzen mit Realnamen
   
      $RNAME     der Realname des Absenders der Bezugsnachricht
      $(RNAME)   wie $RNAME, aber in Klammern

   Falls kein Realname angegeben ist, ist der Inhalt der Makros $RNAME und
   $(RNAME) leer. Ist ein Realname vorhanden, wird der Name eingesetzt und
   ein Leerzeichen angehngt. Durch Verwenden von  "$USER  $(RNAME)"  sind
   Quoteschablonen in  der Form mglich, wie sie z.B.  im Usenet verwendet
   werden.

   In  der beiliegenden  Datei BEISPIEL.EXE  (selbstextrahierendes Archiv)
   sind  einige   Beispielschablonen  enthalten.  Eine  Liste  der  Makros
   befindet sich auch in der Online-Hilfe zu /Edit/Schablonen.


   3.6.2   Automatisches Wechseln von Signaturen
   
   In  vielen  Netzen  hat  sich die Unsitte eingebrgert,  Signaturen als
   Sprchesammlung zu mibrauchen. Mit Signatur-Wechselprogrammen wird  an
   jede  Nachricht  eine  andere,  mehr  oder  weniger  sinnvolle Weisheit
   angehngt. Insbesondere bei  mehrzeiligen Signaturen entsteht dabei ein
   beachtliches Datenvolumen, das die Netze unntig belastet. 

   Da Sie in CrossPoint trotzdem einen solchen Signatur-Wechsler  finden,
   liegt  daran,  da sehr viel Anwender  dieses Feature gewnscht  haben.
   Falls Sie  damit arbeiten mchten, versuchen Sie bitte, Ihre Signaturen
   auf insgesamt zwei bis drei Zeilen zu beschrnken.

   Die  Verwendung  des  Signaturwechslers  ist  sehr einfach:  Sie  geben
   innerhalb einer  normalen Signatur-Datei, z.B. ber /Edit/Signatur/...,
   mehrere Signaturen  nacheinander  ein, die jeweils durch eine Zeile mit
   dem Inhalt  "-*-"  getrennt werden.  Auerdem mu  auch  die  erste und
   letzte Zeile den Inhalt "-*-" haben. Beispiel: 

       -*-
       Dummer Spruch Nr. 1
       -*-
       Noch dmmerer Spruch Nr. 2
       -*-
       Altes bengalesisches Sprichwort Nr. 3
       -*-

   CrossPoint   berprft   beim   Schreiben  jeder   Nachricht,  ob   die
   entsprechende Signaturdatei mit "-*-" beginnt,  und whlt dann nach dem
   Zufallsprinzip eine Signatur aus.

   Falls  Ihnen  die Funktionen des  eingebauten  Signaturwechslers  nicht
   ausreichen,   knnen  Sie   auch   eines   der   zahlreichen   externen
   Signaturtools verwenden, die Sie z.B. im XP-Tool-Netz finden.


   3.7   Codieren von Nachrichten
   

   Nachrichten, die im Textformat ber  Netze verschickt werden, sind  fr
   die  an  der  bertragung  beteiligten  Systeme  lesbar.  Daher  bietet

   _____________________________FreeXP_______________________________  41


   CrossPoint    verschiedene    Mglichkeiten,    um    Nachrichten    in
   verschlsselter  Form  zu  bertragen. Voraussetzung ist natrlich, da
   auch   der  Empfnger  ber  entsprechende  Decodier-Software  verfgt.
   Auerdem mssen im betreffenden Netz Binrnachrichten mglich sein; das
   gilt  z.Zt.  nur fr Z-Netz  sowie  QuickMail- und GS-Mailbox-Netze. Im
   FidoNet ist eine Codierung sogar ausdrcklich verboten.


   3.7.1   Rot13
   
   Rot13  ist  eigentlich keine  echte  Verschlsselung -  es  ist nur ein
   Verfahren, um ffentliche Nachrichten fr die Allgemeinheit unlesbar zu
   machen.   Dies   ist   in  einigen  Netzen  blich,  im  Z-Netz  jedoch
   unerwnscht.  Drcken Sie vor dem Absenden einer ffentlichen Nachricht
   im Sendefenster "C", um diese mit Rot13 zu codieren. 

   Rot13-codierte  Nachrichten knnen nicht automatisch decodiert  werden.
   Zum Lesen verwenden Sie daher bitte <Ctrl R> statt <Enter>.


   3.7.2   QPC
   
   QPC  ist  ein  einfaches,  schnelles   Codierverfahren,  das  von  Marc
   Zimmermann fr  das Programm QuickPOINT entwickelt wurde. QPC wird  von
   verschiedenen  Z-Netz-Pointprogrammen untersttzt.  Um  mit einem  User
   QPC-codierte Nachrichten auszutauschen, mssen Sie zunchst ein Pawort
   vereinbaren und  mit  "P" in  der  User-bersicht eintragen,  sowie das
   Codierverfahren fr diesen User auf "QPC" stellen. Anschlieend  knnen
   Nachrichten im Sendefenster mit "C" codiert versandt werden.

   Statt  "P"  in  der  Userbersicht  knnen  Sie   auch  Ctrl-T  in  der
   Nachrichten- bersicht verwenden;  Sie  gelangen  dann in die Codierer-
   Einstellungen fr den Absender der gewhlten Nachricht.

   QPC-Nachrichten  werden (automatisch) durch ein vorangestelltes  "QPC:"
   im  Betreff  gekennzeichnet. Bei ausgehenden  Nachrichten  erfolgt  die
   Codierung allerdings transparent, d.h. im PM-Archivbrett des Empfngers
   wird die Nachricht uncodiert gespeichert. Codiert versandte Nachrichten
   werden   mit   einem   "c"  gekennzeichnet.   Eingehende   QPC-codierte
   Nachrichten werden beim Lesen,  beim  Extrahieren oder beim Archivieren
   (Alt-P) automatisch  decodiert,  vorausgesetzt  fr den  entsprechenden
   User ist auch ein Pawort eingetragen.


   3.7.3   DES
   
   DES   ist  ein  extrem  sicheres,   aber  auch  entsprechend  langsames
   Verfahren. Die DES-Implementierung  von CrossPoint  hlt sich  bei  der
   Schlsselerzeugung *nicht*  an  den DES-Standard und ist daher  nur fr
   den Austausch  von Nachrichten  zwischen CrossPoint-Usern zu verwenden.
   Fr andere Zwecke verwenden Sie bitte einen externen DES-Codierer (z.B.
   PC-DES), den Sie mittels pmCrypt einbinden (s.u).

   DES-codierte Nachrichten werden (automatisch) durch ein vorangestelltes
   "DES:"   im   Betreff  gekennzeichnet.   Das  Versenden   DES-codierter
   Nachrichten erfolgt analog zum Versenden QPC-codierter Nachrichten.


   _____________________________FreeXP_______________________________  42


   3.7.4   PGP
   
   PGP steht fr  "Pretty  Good Privacy"  und ist ein  sehr  verbreitetes,
   sicheres  und  beliebtes Verschlsselungsprogramm. Nheres dazu  ist in
   Kapitel 5.12 beschrieben. 


   3.7.5   pmCrypt
   
   pmCrypt ist ein von Christian Mock entwickeltes Verfahren, um beliebige
   Codierprogramme    in    beliebige   Z-Netz-kompatible   Pointprogramme
   einzubinden.  CrossPoint  erweitert  die  Verwendung  von  pmCrypt  auf
   smtliche anderen Netztypen. Sofern die  Nachrichten  nach dem Codieren
   ASCII-Format haben, funktioniert es sogar netzbergreifend. 

   pmCrypt  arbeitet  im  Gegensatz zu  den  anderen  Codierverfahren  von
   CrossPoint  vollkommen transparent,  d.h.  das  Decodieren  eingehender
   Nachrichten erfolgt direkt beim Einlesen der  Pufferdatei. Nachrichten,
   die codiert bertragen  wurden, sind an  einem vorangestellten  "c"  im
   Nachrichten-Fenster zu erkennen.

   Eingehende   pmCrypt-codierte   Nachrichten  werden  normalerweise   im
   Temporrverzeichnis   (/Config/Pfade/..)  decodiert.  Sollte  auf   dem
   betreffenden Laufwerk  nicht  mehr gengend Speicherplatz  oder fr den
   betreffenden  User  kein  Pawort vorhanden  sein, dann  erfolgt  KEINE
   automatische Decodierung der Nachricht.  In diesem Fall  mssen Sie die
   Nachricht - Sie erkennen sie am  Betreff "*crypted*  ..."  - als Puffer
   extrahieren und von Hand decodieren.

   Bei  CrossPoint  knnen  Sie  drei  beliebige  externe  Codierprogramme
   verwenden,  die als "pmc-1"  bis  "pmc-3" abgekrzt werden. Dazu mssen
   fr jeden Codierer unter /Config/Extern/pmCrypt drei Eingaben erfolgen:

      o  der Name des Codierverfahrens (beliebig)
      o  der Name des Codier-Programms (oder einer Batchdatei)
      o  der Name des Decodier-Programms (oder einer Batchdatei)
      o  der Nachrichtentyp nach dem Codieren (ASCII oder binr)

   Bei Codierer und Decodierer knnen die Makros $KEY (Schlssel/Pawort),
   $INFILE (Eingabedatei),  $OUTFILE  (Ausgabedatei)  und $USER  (Name des
   Absenders bzw.  Empfngers der  Nachricht)  eingesetzt  werden. Nheres
   dazu finden Sie  in  der Online-Hilfe.  Beim  Einsatz  von  pmCrypt  im
   MagicNET oder in Fido-Netzen mu die Nachricht nach dem Codieren ASCII-
   Format haben.

   Achtung: Whrend Nachrichtencodierung in vielen Fido-kompatiblen Netzen
            erlaubt ist, ist sie im FidoNet selbst verboten! Es gibt z.Zt.
            allerdings Bestrebungen, dieses Verbot teilweise aufzuheben.


   3.7.6   Beispiel:  pmCrypt / PC-DES
   
   PC-DES ist  ein CharityWare-Codierprogramm von Bernd Fix. Das Einbinden
   von PC-DES erfordert einen kleinen Trick, da PC-DES den Schlssel nicht
   als    Parameter   erwartet,   sondern    als    Tastatureingabe.   Die
   Tastatureingabe    lt    sich   per    DOS-Eingabeumleitung    (Pipe)
   bewerkstelligen. Die Eingaben fr PC-DES sind:

   _____________________________FreeXP_______________________________  43


   Name:       PC-DES
   Codierer:   echo $KEY|PC-DES $INFILE
   Decodierer: echo $KEY|PC-DES $INFILE
   binr:      ja

   Ja, Decodierer und Codierer sind in diesem Fall tatschlich gleich! Das
   liegt daran,  da PC-DES  eine  codierte  Datei automatisch erkennt und
   dann decodiert.

   Wichtig: Vor und nach  dem "$KEY" drfen keine zustzlichen Leerzeichen
   stehen,  da PC-DES diese sonst als Teil des Schlssels  betrachtet. Der
   Schssel selbst MUSS mindestens 8 Zeichen lang sein - sonst hngt  sich
   PC-DES wegen der Eingabeumleitung auf.



   3.8   Kommentarverkettung
   

   CrossPoint  legt  alle  eingehenden   Nachrichten   in  chronologischer
   Reihenfolge ab und zeigt sie auch in dieser Reihenfolge an. In Brettern
   mit vielen Nachrichten  und parallel ablaufenden Diskussionen  verliert
   man dabei allerdings sehr schnell die bersicht. Als kleine Hilfsmittel
   bietet XP die Bezugssuche mit "G" und  die Betreffsuche mit <Alt B> an,
   besser  jedoch ist es, wenn eine globale Kommentarverkettung  vorhanden
   ist: Jede Nachricht ist mit ihrer Bezugsnachricht (falls vorhanden) und
   mit  Kommentaren  auf die  Nachricht  verbunden.  Wichtig  ist, da die
   Verkettung  mglichst  vollstndig  ist,  da  also  keine   Lcken  im
   "Kommentarbaum" existieren.

   Im MausNet ist eine  durchgngige, optimale Bezugsverkettung vorhanden.
   Im Usenet und bei ZConnect  sind  fast alle Nachrichten  verkettet,  im
   FidoNet  ca. 80-90% der Nachrichten, Tendenz steigend. Im  Seven und im
   MagicNET  drfte  inzwischen auch eine  passable  Verkettung  vorhanden
   sein.  Bei  QWK  gibt  es  nur  eine  lckenhafte  Verkettung,  und  in
   QuickMail- und GS-Mailbox-Netzen und bei Z-Netz (alt) gar keine.


   CrossPoint  bietet  zwei  Mglichkeiten,  um  die  Bezugsverkettung  zu
   nutzen: 

   3.8.1   Grafischer Kommentarbaum
   
   In  einem Kommentarbaum  werden alle  zu  einer  Diskussion  gehrenden
   Nachrichten bersichtlich dargestellt.  Hier ein kleines  Beispiel  aus
   dem MausNet:

               Sebastian Bieber
               Marco Schln            MT: MauTau V2.4 installieren
                  Frank Baschin
   plus/  >      Jrgen Loos           MSG-Zaehler zuruecksetzen
   minus  >        Max Frisch
                       Sevo Stille
                       Kai Henningsen
   links/ >          Klaus Meyer
   rechts                 Kai Henningsen
          >          Dittmar Knoop

   _____________________________FreeXP_______________________________  44


                            Kai Henningsen
                            Rainer Scherg
                            Marcus Schmidke
                       Marcus Schmidke
                          Frank Baschin
                             Kai Henningsen
                                Tobias Bartelt
                     Heribert Otten
                        Frank Baschin

   Der  Kommentarbaum zu einer Nachricht  wird  mit  "#" aktiviert. Danach
   stehen neben den  blichen  Funktionen noch vier zustzliche Tasten zur
   Verfgung: "+" springt auf  den ersten Kommentar  einer  Nachricht, "-"
   zurck zur Bezugsnachricht, und die Cursortasten  links/rechts wechseln
   zwischen Nachrichten,  die  sich auf die  gleiche  Nachricht  beziehen.
   Texte,  die rechts neben  den  Usernamen  angezeigt werden, weisen  auf
   einen genderten Betreff hin.


   3.8.2   Direktes Wechseln zwischen zusammengehrigen Nachrichten
   
   Die Tasten "+", "-", <links> und <rechts> knnen in gleicher Weise auch
   im Lister  verwendet  werden. CrossPoint  wechselt dann direkt zwischen
   den  zusammengehrigen  Nachrichten, ohne  zur Brettbersicht bzw.  zum
   Kommentarbaum  zurckzukehren. Die Tasten wurden  in  Anlehnung an  das
   Programm    "MauTau"   gewhlt.   Wenn    Sie   /Config/Optionen/Lister
   /Kommentarpfeile_anzeigen   einschalten,  zeigt   XP   in  der   oberen
   Bildschirmzeile  an,  in  welcher  "Richtung"  zugehrige   Nachrichten
   vorhanden  sind.  Je  nach  Rechner  wird  das  Wechseln  zwischen  den
   Nachrichten dadurch allerdings erheblich verlangsamt.

   Mit  der  Taste  "0" kommen Sie  jeweils  wieder  zur Ausgangsnachricht
   zurck. 


   3.8.3   Einschrnkungen
   
   Bei  der Implementation des Kommentarbaums hatte ich die Wahl  zwischen
   einem perfekten und unbegrenzten,  oder  einem nicht  100%ig perfekten,
   dafr aber wesentlich schnelleren  und  platzsparenden  Baum. Ich  habe
   mich fr Letzteres  entschieden,  weil  die Einschrnkungen nicht allzu
   schwerwiegend sind:

     o  Der Kommentarbaum kann maximal bis zu 30 Ebenen tief verschachtelt
        sein.  In  der  Praxis  kommt  dies  extrem  selten   vor.  Tiefer
        verschachtelte Nachrichten werden  nicht mehr angezeigt, sind aber
        weiterhin durch direktes Wechseln im Lister zugnglich.

     o  In uerst seltenen Fllen - mir selbst ist es noch nie passiert -
        kann  es vorkommen,  da  eine Nachricht  in den  Baum eingebunden
        wird,  die  dort  nicht  hingehrt.  Solange  sich  die  Zahl  der
        Nachrichten   in  den   blichen   Grenordnungen   von   einigen
        zehntausend  bewegt, ist  die Wahrscheinlichkeit  dafr allerdings
        extrem gering. 

     o  Innerhalb   eines   Baumes   knnen   maximal   5000   Nachrichten
        gleichzeitig angezeigt  werden. Diese  Einschrnkung  betrifft nur

   _____________________________FreeXP_______________________________  45


        die Anzeige,  nicht die Verkettung der Nachrichten - Sie knnen in
        jedem   Fall   mit   den  o.g.  Tasten   direkt   zwischen   allen
        zusammengehrenden Nachrichten wechseln.


   3.9   Suchen und Markieren
   

   Wenn  groe  Datenbestnde  verwaltet  werden,   darf  natrlich   eine
   Suchmglichkeit nicht fehlen. CrossPoint bietet verschiedene Kriterien,
   nach  denen der Datenbestand durchsucht  werden  kann; Sie finden diese
   Such-Funktionen unter /Nachricht/Suchen.  Das grundlegende Prinzip  der
   Nachrichten-Suche ist, da die gefundenen Nachrichten MARKIERT  werden.
   Ist  die  Suche  beendet  (oder  mit  <Esc>  abgebrochen),  dann  zeigt
   CrossPoint   alle    markierten   Nachrichten   in   einem   speziellen
   Nachrichtenfenster  an.  Dort  knnen  Sie die Nachrichten wie  gewohnt
   lesen oder darauf antworten. 

   Die Markierung der gefundenen Nachrichten bleibt bis zur nchsten Suche
   erhalten, oder bis  Sie sie explizit mit /Nachricht/Suchen/Entmarkieren
   oder  <Ctrl E> im  Nachrichten-Fenster  aufheben. Markierte Nachrichten
   sind  an  einem  vorangestellten  "" und an  einer  anderen  Farbe  zu
   erkennen.  Auf Wunsch knnen Sie auch beliebige Nachrichten mit <Space>
   markieren.  Die momentan markierten  Nachrichten  knnen jederzeit  mit
   /Nachricht/Suchen/Markiert   angezeigt   werden.  Es  knnen   je  nach
   verfgbarem   Hauptspeicher   maximal   2000   bis   5000   Nachrichten
   gleichzeitig markiert sein.

   Der   Sinn   dieser  Markierung   liegt  darin,  da  die  betreffenden
   Nachrichten anschlieend "am  Stck"  extrahiert werden knnen; Nheres
   dazu steht im nchsten Kapitel. 


   3.9.1   User-Direktsuche
   
   Oft  steht  man  vor  einer Nachricht  und fragt sich: "Schreibt dieser
   Idiot eigentlich immer  solchen Schwachsinn?" - und  mchte  sich gerne
   schnell einmal alle  Nachrichten anzeigen lassen,  die  die betreffende
   Person  in  der  letzten  Zeit verzapft hat.  Dazu  mssen Sie nur eine
   Nachricht dieses Users  whlen  und  <Alt  U> drcken. CrossPoint fhrt
   dann automatisch /Nachrichten/Suchen/User  mit  dem gewhlten Usernamen
   aus. 


   3.9.2   Bezugssuche
   
   Eine spezielle Form der Suche ist die  Bezugssuche: Mit "G" veranlassen
   Sie  CrossPoint,  zu  einer  gewhlten  Reply-(Antwort)-Nachricht   die
   passende  Bezugsnachricht zu  suchen. Da  es hierfr in Zerberus-Netzen
   keinen  festen Standard  gibt,  funktioniert  die Suche nicht in  jedem
   Fall;  sie ist aber  doch recht treffsicher. U.U.  werden auch  mehrere
   passende Nachrichten gefunden  und  markiert. Die  Suche kann auch  mit
   <Esc> abgebrochen werden.



   _____________________________FreeXP_______________________________  46


   3.9.3   Betreff-Direktsuche
   
   Wenn  die  Bezugssuche  nicht  weiterhilft,  gibt  es  immer  noch  die
   Mglichkeit, mit  <Alt B> alle  Nachrichten  mit  gleichem  Betreff  im
   aktuellen Brett zu suchen.


   3.9.4   MessageID-Suche
   
   Jede  Nachricht   wird   mit  einer  eindeutigen  (meistens  zumindest)
   "Identifikations-Nummer"   versehen,   mit   deren   Hilfe   auch   die
   Bezugsverkettung realisiert wird. Es kommt ab und an vor, da Schreiber
   auf eine ihrer alten Nachricht verweisen und einfach nur die ID nennen.
   Mit dieser Funktion (/Nachricht/Suchen/MessageID und <Alt M> im Lister)
   kann man gezielt nach diesen suchen.
   Dabei gibt es eine Unterscheidung zwischen der Suche nach vollstndigen
   IDs (d.h. die gesuchte  ist komplett bekannt)  oder nach  Teilen davon.
   Grund fr diese Trennung ist der Geschwindigkeitsaspekt.


   3.9.5   Mehrfach-Quotes
   
   Eine weitere ntzliche Anwendung des Markierens ist das Schreiben EINER
   Antwort  auf mehrere  Nachrichten. Markieren Sie dazu  die betreffenden
   Nachrichten  und  drcken Sie  "P" bzw.  "B". Wohlgemerkt:  Es ist hier
   jeweils  ein  GROSSbuchstabe  einzugeben,  d.h.   die  Shift-Taste  ist
   gleichzeitig zu  drcken;  ansonst  wrde  nur  eine  einfache  Antwort
   erzeugt.  Bei privaten  Mehrfach-Quotes  geht die Antwort immer  an den
   Absender  der  Nachricht,  auf  der gerade der  Auswahlbalken  steht  -
   vorausgesetzt, der Balken steht auf einer der markierten Nachrichten.

   3.9.6   Suchoptionen
   
   Unter  dem  Menpunkt  /Nachricht/Suchen   sind   einige  Suchkriterien
   aufgelistet  (fr  Details zu den  Eintrgen F1 drcken). Normalerweise
   wird  genau  nach  dem  Text  gesucht, den  Sie  ins entsprechende Feld
   eintragen,  "Volltext"  u.a.  knnen   aber   ber  spezielle  Eingaben
   gesteuert werden. Einige werden im Feld "Optionen" gettigt:

   Tabelle 3-8  Suchoptionen
   
        i     Gro- und Kleinschreibung werden ignoriert
              (caseinsensitiv), alternativ ist auch "U"
              einsetzbar

             umlautinsensitive Suche, d.h. auch "ae", "oe" usw
              werden als die entsprechenden Umlaute erkannt

        a     AND-Verknpfung, die dazu fhrt, da alle (!)
              eingegebenen Suchbegriffe gefunden werden mssen

        o     OR-Verknpfung; hier braucht nur einer (!) der
              Suchbegriffe bereinstimmen

   Neben  diesen  Feinjustierungen haben  Sie  die  noch  Mglichkeit,  im
   Suchfeld selber das Ergebnis  zu beeinfluen. Beispielsweise knnen Sie
   eine  feststehende  Wortfolge per Gnsefchen ("") suchen  lassen, mit

   _____________________________FreeXP_______________________________  47


   dem Tilde (~) schlieen Sie einzelne Wrter oder Wortfolgen (wieder mit
   Gnsefchen!) aus, die absolut nicht vorkommen drfen. 

   Beispiele:

    Volltext-Suche Ŀ
                                                      
     Suchbegriff   "Hallo da"                        
                                                      
     Optionen      ai            Bretter   Netz      
                                                      
   

     Findet alle Nachrichten, die ein "Hallo da" oder auch
     "hAlLo dA", aber nicht "Hallo du da" im Text haben

    User-Suche Ŀ
                                                      
     Suchbegriff   Stefan ~Savelsberg                
                                                      
     Optionen      ia            Bretter   Netz      
   
     Es wird nach allen Schreibern gesucht, die Stefan
     heien, aber kein "Savelsberg" im Namen tragen


   3.10   Nachrichten extrahieren
   

   Manchmal will man  eine  Nachricht  nicht  nur lesen,  sondern  auch in
   irgendeiner Weise  weiterverarbeiten  oder fr die Nachwelt festhalten.
   Dazu bietet XPoint im Men /Nachricht/Extrakt die Mglichkeit, einzelne
   oder auch mehrere  Nachrichten in  eine Datei  zu schreiben.  In  einer
   zuknftigen Version wird es dann auch mglich sein, mehrere Nachrichten
   in mehreren Dateien abzulegen.

   Unter  /Nachricht/Extrakt/Als.. wird eingestellt, in  welcher Form  die
   Nachricht(en) extrahiert werden soll(en). Es gibt vier Mglichkeiten:

   Tabelle 3-9  Nachricht->Extrakt->Als..
   
     o  als Text mit Kopf   -  so werden die Nachrichten im Lister
                               angezeigt

     o  als Text ohne Kopf  -  dies ist der reine Nachrichtentext

     o  als Quote           -  als Quote eben

     o  als Puffer          -  die Nachricht wird in Pufferform extra-
                               hiert, d.h. in der gleichen Form, in der
                               sie empfangen wurde.

   Binrnachrichten knnen nur als Puffer oder "Text ohne Kopf" extrahiert
   werden.  Bei anderer  Einstellung extrahiert XP  immer nur  den  reinen
   Nachrichten-Inhalt. 



   _____________________________FreeXP_______________________________  48


   3.10.1   UUcodierte Nachrichten
   
   In vielen Netzen sind keine Binrnachrichten mglich - in diesen Netzen
   werden Binrdaten mit 'uuencode',  einem UNIX-Programm, als ASCII-Daten
   codiert.  Uu-codierte Nachrichten fangen typischerweise so oder hnlich
   an:

   begin 644 datei.ext
   M1TE&.#=A@ +@ 9       /___RP     @ +@ 0 "^XR/J<OM#Z.<M-J+L]Z\z
   M^P^&XDB6YHFFZLJV[@O'\DS7]HWG^L[W_@\,"H?$HO&(3"J7S*;S"8U*I]2Jy
   M]8K-:K?<KO<+#HO'Y++YC$ZKU^RV^PV/R^?TNOV.S^OW_+[_#Q@H.$A8:'B(x
   MF*BXR-CH^ @9*3E)66EYB9FIN<G9Z?D)&BHZ2EIJ>HJ:JKK*VNKZ"ALK.TM;w

   CrossPoint  besitzt  im  Extrakt-Men   einen   schnellen,  eingebauten
   UUdecoder,  mit  dem Sie  solche  Nachrichten  wieder  in  Binrdateien
   umwandeln knnen.  Zustzlicher Text zu Beginn oder Ende  der Nachricht
   wird dabei ignoriert.

   Der Name  der  Originaldatei  ist  normalerweise  in der  'begin'-Zeile
   enthalten. Wenn die Datei von einem anderen Betriebssystem stammt,  ist
   der  Dateiname allerdings  evtl.  nicht unter  DOS gltig (z.B. mehrere
   Punkte); in diesem Fall mssen Sie den Namen von Hand korrigieren, oder
   einen neuen Namen angeben.

   Im  Usenet ist es blich, groe uu-codierte Dateien in  mehreren Teilen
   von  64  KByte  zu  verschicken. Um  solche Nachrichten  zu decodieren,
   mssen Sie die einzelnen Teile vorher markieren. Achten Sie darauf, da
   keine  Nachrichten markiert sind, die nicht  dazugehren  (evtl. Ctrl-E
   drcken)!

   CrossPoint kann im Editor Dateien uu-codieren, siehe Kapitel 6.2.


   3.10.2   MIME-codierte Nachrichten-Anhnge (Attachments)
   
   Der  Menpunkt  /Nachricht/Extrakt/MIME-Decodieren zum  Decodieren  und
   Extrahieren  eines  Nachrichtanhangs  aus  einer mehrteiligen Internet-
   Nachricht (MIME-Multipart-Nachricht).

   Whlen Sie hierbei den gewnschten Nachrichtenteil, drcken Sie <Enter>
   und geben Sie den Namen der Zieldatei an.

   Weiterer  Hinweis:  Zur  bersicht  der  Anzeige aller Nachrichtenteile
   drcken Sie <Shift-Enter> in der Nachrichtenbersicht.

   Auch hier ist dann  nach der Positionierung des Cursorbalkens auf einem
   Nachrichtenteil  und  der  Eingabge   von  <X>  sowie   Eingabe   eines
   Dateinamens und <Enter> eine MIME-Decodierung  und  das Extrahieren des
   decodierten Nachrichtenteils in ein File mglich. 


   3.11   Wartung
   

   3.11.1   Halten, Lschen und Reorganisation
   
   Da beim  Arbeiten mit CrossPoint praktisch tglich neue Nachrichten zur

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   Datenbank hinzukommen, mu es natrlich auch eine Mglichkeit geben, um
   alte  und unwichtige Nachrichten  wieder  verschwinden zu lassen.  Dazu
   dient der Menpunkt /Wartung/Reorganisation; es werden alle Nachrichten
   gelscht, die  die  Haltezeit  bzw.  -anzahl des  betreffenden  Brettes
   berschritten haben.  Dieser Vorgang ist sehr  aufwendig und  kann  ein
   wenig lnger dauern.

   Zustzlich  haben Sie die Mglichkeit, gezielt einzelne Nachrichten zum
   Lschen zu markieren oder von der Reorganisation  auszunehmen. Ersteres
   geschieht mit "L" oder <Del> im Nachrichtenfenster,  letzteres mit  "H"
   oder <Ins>. Zu lschende Nachrichten erhalten dadurch die Markierung "-
   ", zu  haltende  Nachrichten  die  Markierung  "+".  Durch  nochmaliges
   Drcken von "L" bzw."H" kann diese Markierung wieder aufgehoben werden.

   Es ist empfehlenswert, die  Daten REGELMSSIG  zu reorganisieren,  z.B.
   tglich oder alle 2-3 Tage.


   3.11.2   Packen
   
   Beim  Lschen  von  Nachrichten  bleiben  zwangslufig  Lcken  in  der
   Datenbank   zurck.  Diese   Lcken  werden   durch  eingehende,   neue
   Nachrichten  wieder  geschlossen.   Ist  jedoch  der  Platz  auf  Ihrer
   Festplatte  knapp, und der  verschwendete  Platz  ist  z.B. wegen eines
   groen  Abstandes zwischen  den  letzten  beiden  Reorganisationen sehr
   gro, dann knnen Sie  mit /Wartung/Packen CrossPoint dazu zwingen, den
   Platz wieder freizugeben. Das  Packen ist  ebenfalls sehr aufwendig und
   dauert daher eine Weile.


   3.11.3   Dupes lschen
   
   Diese  Programmfunktion  lscht  alle  doppelten  Nachrichten  aus  der
   Datenbank.  Solche  Duplikate  -  Dupes genannt -  treten  im  normalen
   Pointbetrieb nie  auf.  Sie  werden den Dupe-Killer nur dann bentigen,
   wenn  Sie  mit  /XPoint/Import/Puffer  oder  mit  einem  entsprechenden
   Aufruf-Parameter  eine  Pufferdatei  manuell mehrfach eingelesen haben,
   oder wenn Sie ein Brett aus mehreren Boxen gleichzeitig beziehen.

   Der    Dupe-Lscher    versieht    alle   Nachrichten    mit   gleicher
   Nachrichtenkennung  (MessageID)  und  gleichem  Absendedatum  mit einer
   Lschmarkierung; endgltig gelscht werden die Nachrichten erst bei der
   nchsten  Reorganisation.  Ausgenommen  von  der  Dupe-berprfung sind
   Nachrichten, die  auf  "Halten" stehen, und Nachrichten ohne MessageID.
   Bitte beachten Sie, da CrossPoint beim Archivieren von Nachrichten die
   MessageID  entfernt, um zu verhindern, da die Kopien als Dupes erkannt
   und gelscht werden.

   In der Datei DUPES.LOG  wird eine Liste aller Dupes  aufgezeichnet. Aus
   "technischen  Grnden"  kann bei Dupes in PM-Brettern leider nicht  der
   Brettname angegeben werden. 

   Hinweis:  Dupes,  die in  unterschiedlichen Brettern  liegen, sind  vom
   DupeCheck ausgeschlossen.  Dies ist  ntig, da die  Weiterleit-Funktion
   des ZERBERUS-Programms die MessageID der Original-Nachricht kopiert und
   dadurch Dupes erzeugt.


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   Informationen zu den brigen Menpunkten  des  Wartungs-Mens entnehmen
   Sie bitte der Online-Hilfe.


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   IV    Netzlndische Spezialitten
   


   Fast jedes Mailbox-Netz  verfgt ber technische Details, durch  die es
   sich von  anderen Netzen unterscheidet.  In den folgenden Kapiteln sind
   solche speziellen Features beschrieben, die von CrossPoint  untersttzt
   werden.  Eigentlich   wrde  auch   die  in  Kapitel  3.7  beschriebene
   Nachrichtencodierung hierher gehren, aber es ist damit zu rechnen, da
   sie in absehbarer Zeit auch in anderen Netzen einsetzbar sein wird.

   Informationen zu speziellen Fido- und Usenet-Features finden Sie in den
   Dateien FIDO.TXT bzw. UUCP.TXT.


   4.1   MausNet: Info-Files
   

   In  den meisten Netzen knnen  Sie  nur  eine Brett- und Userliste und,
   wenn Sie Glck haben, noch eine  Systemliste anfordern. Bei  MausTausch
   dagegen   gibt  es   eine   ganze  Reihe  von  Informationstexten,  die
   sogenannten Info-Files,  die auch einen  Netzplan,  Bedienungshinweise,
   Informationen  ber  Online-Zeiten  und  Beitrge u.v.a. enthalten. Sie
   knnen diese Texte auf zwei Arten anfordern:

   - manuell:   Whlen   Sie   den  gewnschten   Text  unter   /Nachricht
     /Brettmanager/Sonstiges. Der Text wird Ihnen  beim  nchsten  Netcall
     automatisch zugesandt und im Brett /Mausinfos abgelegt.

   - automatisch:  Stellen  Sie  unter  /Nachricht/Brettmanager/Maus-Infos
     ein,  in  welchen  Abstnden  (in Tagen)  CrossPoint genderte  Texte
     bestellen soll. Wohlgemerkt:  Die Texte werden Ihnen nur zugeschickt,
     wenn sie sich seit dem  letzten  Mal  gendert haben. Bei Texten, die
     nicht automatisch angefordert werden sollen, tragen Sie eine 0 ein.

   Infofiles, die durch automatisches Bestellen mehrfach im Mausinfo-Brett
   vorhanden  sind, werden  bei  der  Nachrichten-Reorganisation  (s. Kap.
   3.11) bis auf das neueste Exemplar gelscht.


   4.2   MausNet: Nachrichtenstatus
   

   Alle persnlichen  Nachrichten, die Sie im  MausNet versenden, besitzen
   einen Nachrichtenstatus, auch "Bearbeitungsstatus" genannt. Eine gerade
   abgesandte  Nachricht hat den Status "ungelesen".  Sobald sie  ins Netz
   bertragen wird,  ndert sich der  Status  in  "im Netz". Danach folgen
   weitere  Status,  bis die  Nachricht  schlielich  den Status "gelesen"
   erhlt.

   Bei CrossPoint knnen Sie die Status auf zweierlei Weise verfolgen: Zum
   einen werden  alle  genderten  Status automatisch  als  Nachrichten im
   Brett  "/Mausstatus"  abgelegt,  zum  anderen  wird   beim  Lesen  von
   selbstgeschriebenen PMs der Status, sofern er nicht "ungelesen" ist, im
   Nachrichtenkopf  angezeigt.  Die genaue Bedeutung  der einzelnen Status
   ist:


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   Tabelle 4-1  Nachrichtenstatus im MausNet
   
   im MausNet        die  Nachricht wurde  von  Ihrer  Serverbox  ins Netz
                     bertragen. 

   angekommen        die     Nachricht    ist    in    der    Empfngerbox
                     angekommen. 

   beim Gateway      die   Nachricht   ist  beim   Gateway   zum  Zielnetz
                     (Schnittstelle zwischen zwei  Netzen) angekommen. Das
                     Zielnetz  untersttzt keine  Nachrichtenstatus,  d.h.
                     Sie werden keine weiteren Status zu dieser  Nachricht
                     mehr erhalten. 

   zurckgestellt    die Nachricht ist beim Empfnger  angekommen, aber er
                     hat sie zunchst nicht  anzeigen  lassen, sondern fr
                     spteres Lesen zurckgestellt. 

   im Tausch         die  Nachricht  wurde  dem Empfnger  per  MausTausch
                     zugestellt. 

   gelesen           je  nach  Programm, mit  dem der  Empfnger arbeitet,
                     bedeutet  dies,  da er die  Nachricht  erhalten oder
                     gelesen  hat.  Falls  er   mit  CrossPoint  arbeitet,
                     bedeutet es "erhalten";  Lesebesttigungen werden von
                     XP aus Grnden des Datenschutzes nicht erzeugt.

   weitergeleitet    der  Empfnger  hat  die  Nachricht an jemand anderen
                     weitergeleitet. Inwieweit er sie nun gelesen hat oder
                     nicht, wei ich auch nicht. 

   beantwortet       der   Empfnger   hat   die  Nachricht  gelesen   und
                     beantwortet. 

   ???               es  sollen  gerchtehalber  schon Status  aufgetaucht
                     sein, die  es gar  nicht  geben  drfte  (it's  not a
                     trick,  it's Maus - H.L.).  Sollte  Ihnen dies einmal
                     passieren, bitte ich um eine kurze  Mitteilung, damit
                     ich  versuchen kann,  die Bedeutung des  neuen Status
                     ausfindig zu machen.

   Wenn Sie  die  Nachrichtenstatus  nicht bentigen, knnen Sie  sie auch
   ber dem Schalter "Bearbeitungsstatus  anfordern" bei  /Config/Optionen
   /Netze deaktivieren.

   Fr  eingehende PMs  meldet CrossPoint  normalerweise  automatisch  den
   Status "gelesen" zurck. Auf Wunsch knnen Sie jedoch auch den Schalter
   "autom.   Lesebesttigungen   versenden"   bei   /Config/Optionen/Netze
   abschalten. In  diesem Fall haben Sie nach dem Lesen  jeder ungelesenen
   Nachricht  die  Wahl,  ob  die  Nachricht  den  Status  "gelesen"  oder
   "zurckgestellt"  erhalten soll. Zurckgestellte Nachrichten werden mit
   einem  "z" in  der Nachrichtenliste  gekennzeichnet. Nach  dem erneuten
   Lesen dieser  Nachrichten  haben Sie  die  Mglichkeit,  den Status von
   "zurckgestellt" endgltig in "gelesen" zu ndern.




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    Status "gelscht"

   ber  den  Nachrichtenstatus "gelscht" ist  es  mglich, eine  bereits
   verschickte Nachricht wieder zu lschen,  sofern  sie von der Box  noch
   nicht  ins Netz versandt wurde. Whlen Sie dazu einfach die betreffende
   Nachricht  und  verwenden  Sie  den  Menpunkt  /Nachricht/Weiterleiten
   /Cancel.  XP   schickt   dann  beim  nchsten  Netzanruf   eine  Lsch-
   Statusinformation zur MAUS.


   4.3   Z-Netz: Fileserver
   

   Im  Fido-Netz gibt es  schon seit  Langem die  Mglichkeit, Dateien bei
   Mailboxen zu "requesten", d.h. zu bestellen. Dazu wird der betreffenden
   Box einfach mitgeteilt, welche Dateien  man  haben mchte,  und die Box
   sendet die entsprechende Datei dann per Netcall. Es  gibt viele  Boxen,
   die  ein  greres  Archiv  an  Dateien  besitzen,  die  zum  Bestellen
   bereitliegen - nheres hierzu steht in FIDO.TXT.

   Im  Zerberus-Programm  wurde  ursprnglich  leider   keine  Mglichkeit
   vorgesehen,  solche  Fileserver  aufzubauen  und Dateien zum  Bestellen
   freizugeben.  Abhilfe   schafft   da  jedoch   das   Shareware-Programm
   "SendZMsg"  von  Matthias   Watermann,  das   Fileserver-Dienste  durch
   Zerberus-Boxen ermglicht. Inzwischen gibt es z.B. im Z-Netz eine ganze
   Reihe  von  Fileservern,  die ihren  Points oder  anderen  Sysops  ber
   SendZMsg oder  ein dazu  kompatibles Programm  die  Mglichkeit bieten,
   Dateien per Netcall zu bestellen. 

   Die Funktionsweise von SendZMsg gleicht der von MAPS: Das Programm wird
   wie ein User angesprochen  - blicherweise mit dem  Namen FILESERVER  -
   und empfngt seine Befehle in der Betreffzeile. Die wichtigsten Befehle
   sind:

   Desweiteren  gibt es noch die Befehle  TRANSFER und SERVICE, die jedoch
   nur selten  angeboten  werden  und daher  hier  nicht  weiter erlutert
   werden  sollen. Genauere  Dokumentation zu  allen  Fileserver-Kommandos
   finden Sie in der Dokumentation von SendZMsg.

   CrossPoint  bietet  eine sehr  komfortable  Schnittstelle zu SendZMsg -
   hnlich der Schnittstelle zu MAPS. Zunchst mu  ein Fileserver, dessen
   Dienste Sie in Anspruch nehmen mchten, unter /Edit/Systeme eingetragen
   werden. Wichtig ist, da der Name der Box und der  Name des Fileservers
   - i.d.R.  FILESERVER  -  korrekt eingetragen  sind. Das Service-Pawort
   wird zum Bestellen von Dateien NICHT bentigt.

   Ist  ein Fileserver erst  einmal eingetragen, knnen Sie mit /Nachricht
   /Fileserver/Liste_anfordern die aktuelle Dateiliste bestellen und diese
   im bernchsten Netcall  abholen. Normalerweise erkennt CrossPoint eine
   Dateiliste genau wie eine MAPS-Brettliste am Betreff und liest diese in
   die Datei BOX.FL ein. Klappt dies  aus irgendeinem  Grund nicht, knnen
   Sie  die  Dateilisten-Nachricht  auch  mit  /Nachricht/Fileserver/Liste
   /Nachricht_einlesen  "von Hand" einlesen. Auerdem gibt es  Fileserver,
   die ihre Liste als gepackte Datei versenden. In  diesem Fall mssen Sie
   die Liste mit  "X" im Archiv-Viewer extrahieren und dann mit /Nachricht
   /Fileserver/Liste/Datei_einlesen einlesen. 


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   4.3.1   Filelisten-Format der ZConnect-Box
   
   Schon  lange  vor dem  inzwischen wegen  der Jahr-2000-Fehler vom Markt
   genommenen Zerberus-Programm  war SendZMsg verschollen  und  nicht mehr
   auffindbar. Es  existiert  aber zumindest  noch  das  Filelisten-Format
   unter dem  ZConnect-Boxtyp  von  XPoint. Dessen  Nutzung  ist  zunchst
   unabhngig vom Ausbaustand des Fileservers-Zugriffs bei einer ZConnect-
   Mailbox  auch  brauchbar  fr  die  bermittlung  von Filelisten  eines
   Mailboxarchivs etwa.

   o  Alle  Zeilen, die mit einem Leezeichen beginnen, sind Kommentare und
      werden vom Auswahlcursor bersprungen.

   o  Feststehend ist  das  Format folgenden Headerzeile, wobei allenfalls
      bei den Bindestrichen etwas variiert werden kann. Der  Eintrag wurde
      verkrzt und ist sonst allgemein 79 Zeichen lang.

   Name---------------Beschreibung---------[...]------File-Datum-Laenge

   Dieser Header-Eintrag ist erforderlich - zumindest einmal am Anfang der
   Fileliste -, damit das Filelisten-Format als gltig angesehen wird.

   Tabelle 4-2  Filelisten-Format der ZConnect-Box
   
                  [ /binaer/amiga/packer ]
   Name---------------Beschreibung---------[...]------File-Datum-Laenge
   zip           B Zipper fr Amiga!                   23.03.95    72kB
   
   oder alternativ:
   
    Binrlibrary von Rubrik 'Atari-Sofware' (Atari.stuff):
   Name---------------Beschreibung---------[...]------File-Datum-Laenge
   #57603    B GFA-Basic-Compiler 3.6                 26.12.1999   132k


   4.3.2   Fileserver-Befehle der ZConnect-Box
   

   Tabelle 4-3  Fileserver-Befehle der ZConnect-Box
   
     HILFE                fordert eine Hilfestellung des Fileservers an

     SEND <Dateiname>     bestellt die angegebene Datei - die Datei
                          kann dann beim nchsten Netcall abgeholt
                          werden

     FILES                bestellt die aktuelle Dateiliste

   Das Bestellen von Dateien erfolgt  analog zum Bestellen  von  Brettern:
   markieren Sie mit <Space> die gewnschten Dateien in der Dateiliste und
   drcken Sie <Enter>; CrossPoint  erzeugt dann die  entsprechenden SEND-
   Nachrichten an den Fileserver. bernommen in den Betreff  der Nachricht
   wird  der erste Eintrag unter  "Name"  bis zum ersten Leerzeichen.  Der
   Body der Nachricht bleibt leer.



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   4.4   ZConnect: Direkt- und Eilnachrichten
   

   Im  FidoNet  knnen   Sie  eilige  Nachrichten  jederzeit  direkt  beim
   Zielsystem abliefern - als sogenannte "Crash Mail"  (s. auch FIDO.TXT).
   Im Z-Netz gibt es diese Mglichkeit leider nicht, da nur wenige Systeme
   die  Mglichkeit  von  Gast-Netcalls anbieten.  Um wichtige Nachrichten
   trotzdem schnell und direkt beim Zielsystem abliefern  zu  knnen, gibt
   es die  Mglichkeit, die  Nachrichten  durch  die  Mailbox  direkt beim
   Zielsystem abliefern zu lassen.  Beim  alten  Netcall-Format muten Sie
   dazu Online bei  der Mailbox anrufen; beim neuen ZConnect-Format knnen
   Sie die Nachrichtenprioritt dagegen im Pointprogramm festlegen:

   Drcken Sie  einmal  "R" im Sendefenster, um eine PM als Direktmail  zu
   versenden, oder  zweimal "R" fr  eine Eilmail.  Mit einem  dritten "R"
   wird die Prioritt wieder auf "normal" umgeschaltet.

   Direktmails  werden  zur  nchsten  regulren  Netcallzeit der Box  per
   Direkt-Anwahl an die  Zielbox verschickt, d.h. sie erreichen garantiert
   innerhalb eines Tages den Empfnger. Eilmails  werden sofort nach Ihrem
   Anruf per  Direkt-Anwahl an  die  Zielbox abgesetzt. Beachten Sie,  da
   Direkt-  und Eilmails gebhrenpflichtig  sind! Wenn  Ihr  Benutzerkonto
   nicht gengend Deckung aufweist, wird  die Box Ihre Nachricht nicht als
   Eil-  bzw. Direktmail absenden. Beachten  Sie  auch,  da Eilmails  die
   Mailbox  fr einige Zeit blockieren;  bei  Boxen,  die  ber  nur einen
   Modemzugang  verfgen,  sollten  Sie sie  daher mglichst nicht zu  den
   Hauptauslastungszeiten am Abend versenden.

   Nicht alle ZConnect-Boxen bieten fr  Points die Mglichkeit, Eil- oder
   Direktmails abzusenden. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Sysop.


   4.5   ZConnect und RFC (Internet): Nachrichten umleiten
   

   Vielleicht  haben  Sie  schon  entdeckt, da  Sie bei  /Edit/Boxen  fr
   Internet-  und  ZConnect-Server  eine  PM-Vertreteradresse   einstellen
   knnen. Dies  ist eine  Adresse,  die als zustzliche  Information  bei
   jeder  Ihrer  Nachrichten mitgeschickt wird und  die angibt, wohin  PM-
   Replies  auf  Ihre  Nachrichten  umgeleitet  werden  sollen.  Dies  ist
   insbesondere  dann  ntzlich,  wenn Sie  Nachrichten ber  verschiedene
   Server verschicken, aber Mails bevorzugt nur an einer Adresse  erhalten
   mchten. 

   Wahlweise   knnen  Sie   solche  Vertreteradressen  auch  einzeln  pro
   Nachricht angeben. Verwenden  Sie dazu einfach den "Zusatz"-Schalter im
   Sendefenster.  An  gleicher   Stelle  ist   auch  die   Eingabe   einer
   Vertreteradresse  fr  *ffentliche*  Nachrichten  mglich  -  dies ist
   normalerweise der Name eines Brettes, in das  alle ffentlichen Replies
   auf  die  Nachricht umgeleitet  werden  sollen,  z.B.  der  Name  eines
   Diskussionsbrettes im Usenet (im Usenet wird oft zwischen Informations-
   und Diskussionsbrettern getrennt; nheres dazu in UUCP.TXT).

   Genau wie  die PM-Vertreteradresse  kann auch der  Brettvertreter  (pro
   Brett) fest eingestellt werden. Verwenden Sie dazu die "Zugriff"-Option
   im Bearbeitungsmodus  (Spezialmodus); die  ebenfalls  dort einstellbare
   Schreibsperre mu in diesem Fall abgeschaltet sein.

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   4.6   ZConnect und RFC: Crosspostings
   

   Dieses  Kapitel  setzt  die  Kenntnis  des  CrossPoint-Nachrichtenkopie
   /Verteiler-Mechanismus  voraus. Falls  Sie  damit noch  nicht  vertraut
   sind, lesen Sie zunchst bitte Kapitel 5.11. 

   In  herkmmlichen  Netzen  hat  jede Nachricht  genau  einen Empfnger.
   Gehrt eine ffentliche Nachricht zu mehreren Themenbereichen, oder hat
   eine PM mehrere Empfnger, so bleibt Ihnen nichts anders brig, als die
   Nachricht  mehrfach zu  versenden.  Dies ist zwar mit  CrossPoint recht
   einfach, aber durch die Kopien wird das Netz unntig belastet. Auerdem
   mssen  Sie, wenn Sie vor  dem Absenden  einen Fehler  entdecken,  alle
   Kopien der Nachricht einzeln nachbearbeiten.

   Bei ZConnect lt sich  dieses  Problem sehr elegant umgehen: Hier kann
   jede Nachricht beliebig viele Empfnger haben;  die Nachricht wird dann
   nur einmal verschickt,  taucht  aber  in allen angegebenen Brettern auf
   bzw.  wird  an  alle  angegebenen  Empfnger  verteilt.  Auch  bei RFC-
   Nachrichten  (im  Usenet;  s.  UUCP.TXT)  gibt  es  diese  Mglichkeit,
   allerdings  mit  Einschrnkung auf ffentliche  Nachrichten.  Zwar  ist
   CrossPoint  in  der  Lage,  auch  mehrere  RFC-PMs  zu  einer Nachricht
   zusammenzufassen  -  was die Bearbeitung sehr erleichtert -, allerdings
   werden diese trotzdem getrennt abgeschickt. 

   Genaugenommen  trifft  der Begriff  "Crossposting" nur  auf ffentliche
   Nachrichten  zu, aber da der Mechanismus bei  PMs fast der gleiche ist,
   habe ich den Begriff einfach einmal darauf ausgeweitet.


   4.6.1   Erzeugen von Crosspostings
   
   Um  ein Crossposting zu  erhalten, ist keine  besondere  Vorgehensweise
   ntig.  Geben  Sie  einfach  wie   in  Kapitel  5.11  beschrieben  alle
   gewnschten  Kopien-Empfnger  an.  CrossPoint  fat dann beim Absenden
   automatisch so viele Nachrichten wie mglich zu Crosspostings zusammen.
   Senden Sie z.B. per Verteiler eine PM an zwei Fido- und vier  ZConnect-
   User, dann werden daraus drei Nachrichten: Zwei einzelne Fido- und eine
   kombinierte ZConnect-Nachricht.

   Ein  Crossposting  taucht in  allen angegebenen (ffentlichen und  PM-)
   Brettern als  unversandte  Nachricht  auf,  ist physikalisch  aber  nur
   einmal auf Ihrer Festplatte vorhanden. Bearbeiten Sie die  Nachricht in
   *einem*  der  Bretter  mit  /Nachricht/Unversandt/..,   so  werden  die
   Exemplare in allen Brettern gleichzeitig gendert.

   Sofern sinnvoll,  geben  Sie  bei  Crosspostings bitte  zustzlich  ein
   Antwortbrett  an (siehe vorausgehendes Kapitel: Brett-Vertreter), damit
   Antworten auf Ihre Nachricht nicht wieder als Crossposting in smtliche
   Bretter geschickt werden.


   4.6.2   CrossPosting-Empfnger markieren
   
   Noch einfacher ist es,  die  gewnschten Empfnger einfach in der User-
   und  Brettliste  zu  markieren  und  anschlieend mit  <Shift  B>  eine
   Nachricht zu schreiben. Diese Vorgehensweise ist aus Sicherheitsgrnden

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   *nur* bei  Crosspostings -  nicht bei  "normalen" Nachrichten - mglich
   und auf maximal 15 Empfnger beschrnkt. 


   4.6.3   Auf Crosspostings antworten
   
   Wenn  Sie  auf  eine  ffentliche  Nachricht  mit  mehreren  Empfngern
   antworten, geht die Antwort automatisch an alle Bretter, in  denen auch
   die Bezugsnachricht verschickt wurde. Das Besondere dabei ist, da auch
   Bretter  darunter   sein  knnen,  die  Sie  gar  nicht  beziehen!  Ein
   Crossposting wird immer an alle  Systeme weitergeleitet, die mindestens
   eines  der angegebenen Bretter fhren; auf  diese  Weise kann auch eine
   Antwort  in  einem Brett  von System  A ber System  B  nach  System  C
   gelangen, obwohl das Brett bei System B gar nicht bekannt ist.

   Wenn Sie auf eine ffentliche  Nachricht antworten und dabei in Bretter
   schreiben,  die CrossPoint nicht kennt, stellt CrossPoint in der  Liste
   der Kopienempfnger den betreffenden Brettern den Servernamen im Format
   "+Server:" voran. Dies ist  ntig, um  die Empfnger  wieder korrekt zu
   einem   Crossposting  zusammenfassen  zu   knnen;   Sie  drfen  diese
   Serverangabe also nicht lschen.

   Natrlich   steht  es  Ihnen   frei,   nicht  in   *alle*  Bretter  der
   Bezugsnachricht zu antworten.  Oft  ist  dies auch gar  nicht sinnvoll,
   wenn sich das  Thema  einer  Diskussion  gendert  hat.  Sie  knnen im
   Sendefenster  mit "K" jederzeit einzelne Crossposting-Empfnger lschen
   oder neue hinzunehmen.


   4.6.4   Crosspostings und neue Bretter
   
   Normalerweise  legt   XP   neue   Bretter  fr  eingehende  Nachrichten
   automatisch  an.   Bei  Crosspostings  wrde   dies  zu  Unmengen   von
   ungewnschten, neuen Brettern fhren, da Sie  Crosspostings  auch  dann
   erhalten, wenn  Sie nicht alle  der  Empfngerbretter  bestellt  haben.
   Daher legt XP beim Eingang von  Crosspostings grundstzlich keine neuen
   Bretter an. Wenn noch keines der Empfngerbretter in der Brettbersicht
   vorhanden  ist,  landen die Nachrichten in einem Brett  mit  dem  Namen
   "/Nix".


   4.6.5   Mega-Crosspostings
   
   In letzter  Zeit hat  sich  in  den  Netzen  die  Unsitte ausgebreitet,
   vermeintlich wichtige Nachrichten  als  Crossposting  in  Dutzende  von
   Brettern zu  senden. Zwar  wird  die Nachricht  physikalisch nur einmal
   verschickt,  aber  die  sehr lange  Empfngerliste  wird  trotzdem  als
   strend empfunden  - vor allem, weil es gegen  den Grundsatz  verstt,
   Nachrichten  mglichst  genau  in  das  oder die  (wenigen) Bretter  zu
   senden, in das/die sie thematisch am besten passen. Auerdem existieren
   zahlreiche fehlerhaft arbeitende Programme im Netz,  die solche Massen-
   Crosspostings nicht korrekt verarbeiten knnen.

   Aus diesem Grund ist das Erzeugen von ffentlichen Crosspostings bei XP
   auf maximal 15 Empfnger beschrnkt.


   _____________________________FreeXP_______________________________  58


   V    CrossPoint fr Fortgeschrittene
   


   5.1   Brettgruppen
   

   Es gibt  eine Reihe von Einstellungen,  die  fr viele  Bretter  gleich
   sind.  Damit  Sie diese Daten  nun nicht fr jedes Brett einzeln ndern
   mssen  und durch  das einzelne Speichern  unntiger Platz belegt wird,
   knnen Sie Bretter zu Brettgruppen zusammenfassen und diese Einstellung
   damit fr alle  zusammengehrenden Bretter  gleichzeitig vornehmen. Das
   Bearbeiten der Brettgruppen  erfolgt mit /Edit/Gruppen, das  Einstellen
   der Gruppen fr einzelne  Bretter mit "E"dit  im  Bearbeitungsmodus des
   Brettfensters.

   Jedes Brett gehrt  zu  genau  einer  Brettgruppe.  Drei  Gruppen  sind
   bereits  "werksmig"  vorhanden;  diese  Gruppen  knnen  auch   nicht
   gelscht werden:

   Tabelle 5-1  Brettgruppen
   
     o  Intern    Bretter dieser Gruppe sind  nur XP-intern,  also nur auf
                  Ihrem  Rechner vorhanden.  Solche Bretter sind  entweder
                  gar   nicht   beschreibbar,   oder   die   geschriebenen
                  Nachrichten  werden   nur   XP-intern  gespeichert.  Ein
                  Beispiel sind z.B. die PM-Bretter.

     o  Lokal     Diese Gruppe  ist fr  Bretter  gedacht,  die sich lokal
                  innerhalb  Ihrer  Serverbox befinden.  Dies  ist  jedoch
                  nicht zwingend. 

     o  Netz      Eine allgemeine Gruppe fr Netz-Bretter.  Alle  mit  "H"
                  neu  angelegten   Bretter  gehren  zunchst  zu  dieser
                  Gruppe.

   Mit "N" knnen Sie beliebig viele weitere  lokale und Netz-Brettgruppen
   anlegen. 

   Der ursprngliche Grund  fr die  Einfhrung von  Brettgruppen  war die
   Tatsache, da in unterschiedlichen Netzen unterschiedliche Grenlimits
   fr Nachrichten existieren. Beim  Versenden von  Nachrichten,  die  die
   erlaubte   Gre   berschreiten,   erscheint   im   Sendefenster   ein
   entsprechender Hinweis (s. Kapitel 3.5). Da es fr User im Gegensatz zu
   Brettern keine  Gruppeneinteilung  gibt,  knnen  fr  PMs  in  /Config
   /Optionen/Netz/PM-Limits  eigene Grenlimits  eingestellt werden.  Zur
   Zeit (Anfang '93) gelten die folgenden Limits: 

   Tabelle 5-2  Max. Nachrichtengre in den Netzen
   
   Z-Netz:    Hier gibt es  kein einheitliches Grenlimit. Je grer eine
              Nachricht  ist,  desto unwahrscheinlicher ist  es,  da  sie
              ankommt. Nachrichten  unter 64 KB  Gre sind  normalerweise
              kein Problem.

   MausNet:   16000 Bytes fr Textnachrichten. Binrnachrichten werden von
              XP  zur bertragung im MausNet  als Text  codiert und nehmen

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              dabei   an   Umfang   zu;  dadurch   liegt   die   effektive
              Binrnachrichten-Grenze bei ca. 11 KByte.

   FidoNet:   Es gibt kein  offizielles Limit, aber  die meisten Programme
              im  Netz  schrnken  die   Nachrichtengre  erheblich  ein.
              Nachrichten bis zu 16 KByte (16384 Bytes) kommen mit  groer
              Wahrscheinlichkeit  an, Nachrichten  ber  32  KByte  (32768
              Bytes) kommen  mit  groer Wahrscheinlichkeit nicht oder nur
              gekrzt an. 

   RFC:       Es  gibt kein  offizielles Limit, aber ltere  Programme  im
              Netz  verarbeiten  nur Nachrichten  bis zu  64 KByte  Gre.
              Teilen Sie grere  Nachrichten nach Mglichkeit in  mehrere
              kleine auf.

   MagicNET:  500 Zeilen


   Neben  den  Grenangaben  knnen  fr  die Brettgruppen  die  Art  der
   Umlautbehandlung  sowie  eigene Kopf-, Quote-  und  Signatur-Schablonen
   eingestellt werden.

   Alle Bretter, die zur  gleichen  Gruppe gehren, knnen im Brettfenster
   mit <Ctrl G> gleichzeitig markiert  werden. Dadurch lt sich z.B. sehr
   einfach der Server einer kompletten Brettgruppe wechseln.

   Bretter, die  beim  Nachrichteneinlesen  automatisch  angelegt  werden,
   werden  immer  der  Gruppe   des  alphabetisch  nchstliegenden  Bretts
   zugeordnet,  oder - falls  das nachfolgende Brett  zur Gruppe  "Intern"
   gehrt - der Gruppe "Netz".


   5.2   Nachrichten weiterleiten oder archivieren
   

   5.2.1   Nachrichten weiterleiten
   
   Manchmal entdeckt man irgendwo eine Nachricht, die  man gerne  an einen
   bestimmten User weiterleiten wrde. Oder Sie haben einen Brief an einen
   User geschrieben  und  mchten gerne eine  Kopie dieses  Briefes  einem
   anderen User zukommen lassen. Oder in einem Brett steht eine Nachricht,
   die  eine  Frage  beantworten wrde, die in  einem  ganz  anderen Brett
   gestellt  wurde. Oder Sie mchten auf eine Nachricht  antworten, finden
   jedoch, da die Antwort besser in einem anderen Brett aufgehoben wre.

   Fr diese  Flle besitzt  CrossPoint unter  /Nachricht/Weiterleiten die
   Mglichkeit,  Nachrichten auf verschiedene Weise an  andere  User  oder
   Bretter weiterzuleiten.  Die Nachricht  kann kopiert  werden, sie  kann
   u.U. aber auch zitiert oder vor dem Kopieren  editiert werden.  Fr das
   Kopieren und das  "QuoteTo"  gibt es eigene Schablonen, die unter /Edit
   /Schablonen bearbeitet werden knnen.

   Die  Weiterleit-Funktionen  "Kopie", "EditTo" und  "QuoteTo" haben alle
   eine   gemeinsame  Eigenschaft:  Sie  setzen  als  Absender  der  neuen
   Nachricht Ihre eigene Adresse ein; der Originalabsender ist dagegen nur
   innerhalb  des - beliebig editierbaren - Nachrichtentextes  aufgefhrt.
   Im Usenet,  im MausNet  und bei  ZConnect  haben Sie dagegen  auch  die

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   Mglichkeit,   mit   /Weiterleiten/Original    eine    Nachricht    mit
   unverndertem  Inhalt  und  mit  Originalabsender   weiterzuleiten  (im
   MausNet nur bei PMs). Antworten  auf diese Nachricht  gehen dann an den
   Originalabsender statt an Sie.

   Hinweis:  Die  Weiterleit-Funktionen   sind   NICHT  dazu  gedacht,  um
   vermeintlich  wichtige Fragen  oder  Mitteilungen  in  mehrere  Bretter
   gleichzeitig  zu  senden. Solche  Mehrfach-Nachrichten  sind  in  allen
   Netzen unerwnscht und erzeugen unntige Telefonkosten!


   5.2.2   Nachrichten archivieren
   
   Neben  dem  Extrahieren  gibt  es  auch  die  Mglichkeit,  Nachrichten
   innerhalb  von  CrossPoint  zu  archivieren.  Legen  Sie dazu  zunchst
   entsprechende   Archivbretter  an.  Diese  Bretter  mssen  zur  Gruppe
   "Intern" gehren. Nehmen wir einmal an, Ihre Archivbretter hieen

        /ARCHIV-DFUE
        /ARCHIV-TEXTE
        /ARCHIV-SONSTIGES

   dann  tragen   Sie   unter  /Config/Optionen/Allgemeines/Archiv-Bretter
   einfach  "/ARCHIV-"  ein. Nun  knnen  Sie  beliebige  Nachrichten  mit
   /Nachricht/Weiterleiten/Archiv  oder  mit  <Alt A> in  die betreffenden
   Bretter kopieren.

   Weiterhin gibt es auch die Mglichkeit  der PM-Archivierung. Whlen Sie
   dazu die zu  archivierende Nachricht und  drcken Sie <Alt P>. Falls es
   sich  um eine  eingehende PM handelt, wird  sie in  das User-Brett  des
   betreffenden  Users  verschoben,  in  dem sich  auch  alle  Nachrichten
   befinden,  die Sie  selbst  an diesen User  geschrieben  haben. Dadurch
   behalten Sie  einen  sehr  guten  berblick  ber  jeden  Briefverkehr.
   Codierte   Nachrichten  werden  bei  der  PM-Archivierung   automatisch
   decodiert.

   Handelt es sich  bei der archivierten  Nachricht  nicht um  eine PM, so
   wird  sie  als Kopie  im User-Brett abgelegt.  Dadurch  knnen  Sie  im
   gleichen  Brett neben Ihren Antworten auf ffentliche Nachrichten eines
   Users auch die Originalnachrichten ablegen.

   Ein  kleiner  technischer Hinweis  am  Rande: Beim Archivieren wird die
   MessageID  (Nachrichtenkennung) um  ein Zeichen  nach  rechts  rotiert.
   Dadurch wird verhindert, da die archivierte  Nachricht durch  /Wartung
   /Dupes_lschen entfernt wird.


   5.3   Automatische Netcalls
   

   CrossPoint   bietet   verschiedene  Mglichkeiten,   um  Netzanrufe  zu
   automatisieren;  diese sollen im  folgenden genauer beschrieben werden.
   Bitte  beachten Sie, da fr  alle  Netcall-Automatismen die  Wartezeit
   zwischen  zwei Anrufen durch  die  Einstellung "Whlpause"  unter /Edit
   /Boxen/Edit/Modem festgelegt wird.

   Noch zwei Bemerkungen vorweg:

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   Der  Screen-Saver  funktioniert  zur  Zeit  (noch)  nicht  whrend  der
   Wartezeiten   zwischen  mehreren  Netcalls.  Bei  lngeren  Wartezeiten
   empfiehlt sich also ein Abschalten des Monitors.

   Treten  whrend  eines  automatischen  Vorgangs (Netcall,  Reorg  usw.)
   Fehler auf, dann wartet CrossPoint nur fr eine intern vorgegebene Zeit
   (i.d.R. einige  Minuten)  auf  einen Tastendruck des  Benutzers; danach
   fhrt es  automatisch fort. Damit Sie  nachher  nicht  rtseln  mssen,
   warum  irgendetwas  nicht funktioniert hat, werden  solche  Fehler  mit
   Datum und Uhrzeit in der Datei ERRORS.LOG aufgezeichnet.


   5.3.1   Verzgerter Netcall mit /Netcall/Uhrzeit
   
   Mit dieser  Funktion  wird ein einzelner Netzanruf  zu einem bestimmten
   Zeitpunkt innerhalb  der  nchsten 24  Stunden  ausgefhrt.  Geben  Sie
   einfach  die Uhrzeit und  den  Namen  der  anzurufenden  Box  an; alles
   Weitere bernimmt CrossPoint. Mit <Esc> kann der Wartevorgang jederzeit
   abgebrochen werden.


   5.3.2   Netzanruf bei mehreren Boxen mit /Netcall/Alle
   
   Hier  knnen  Sie  eine Liste von  Boxen  (getrennt durch  Leerzeichen)
   angeben - CrossPoint ruft dann  so lange abwechselnd bei  den einzelnen
   Boxen  an,  bis  alle  Netcalls  erfolgreich  waren.  Vorgabe  fr  die
   anzurufenden Boxen sind  all diejenigen, bei denen Sie /Edit/Boxen/Edit
   /Diverses/Netcall_Alle eingeschaltet haben. 

   Nach   Rckkehr   zum  Programm  gelten   alle   bei  diesen   Netcalls
   eingegangenen  Nachrichten  als  "neue  Nachrichten  seit  dem  letzten
   Netcall".


   5.3.3   DIE Netcall-Automatik von CrossPoint
   
   Die  oben angefhrten Mglichkeiten sind  zwar recht ntzlich, erfllen
   aber  bei  weitem  nicht  alle   Ansprche   an  eine  leistungsfhige,
   zeitgesteuerte   Netcallautomatik.   Daher   erlaubt   CrossPoint   das
   Definieren von Timing-Listen (/Netcall/Timing-Liste). In einer  solchen
   Liste ist genau festgelegt, welche Aktionen wann  wie ausgefhrt werden
   sollen. Hier ein Beispiel:

   + 22:00-22:59  01.01.-31.12.    NETCALL HOT
   + 22:20-23:59  01.01.-31.12.       NETCALL JOKL
   + 00:05-01:30  01.01.-31.12.         REORG
   + 01:45-01:46  01.01.-31.12.    EXEC c:\tools\compress.bat
   + 03:00-03:00  10.12.-10.12.    QUIT

   Das "+" bedeutet, da  eine  Zeile aktiv  ist - inaktive Zeilen  werden
   ignoriert. Danach  steht der  Zeitbereich, in dem die Aktion ausgefhrt
   werden soll, und anschlieend  der Datumsbereich,  fr den der  Eintrag
   gltig  ist. Die  merkwrdigen  ""-Zeichen  stehen  fr die  einzelnen
   Wochentage, und als letztes folgt der eigentliche Befehl. 

   Wenn Sie die obige Timing-Liste  ausfhren (mit /Netcall/Bereitschaft),
   dann passiert also folgendes: CrossPoint wartet zunchst  bis 22:00 und

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   beginnt  dann Netcall-Versuche bei der HOT.  Diese setzt  es  so  lange
   fort, bis  ein  Netcall erfolgreich  war, sptestens aber bis 22:59:59.
   Falls es  ein  Montag, Mittwoch, Freitag  oder Samstag ist, beginnt das
   Programm auerdem ab 22:20,  in den  HOT-Netcallpausen Netcalls bei der
   JOKL   durchzufhren  (es   sei  denn,  der  HOT-Netcall  war   bereits
   erfolgreich - dann wird eben nur noch bei der JOKL angerufen).

   Sptestens um 00:00 werden  alle Netcall-Aktivitten eingestellt.  Fnf
   Minuten spter wird dann - vorausgesetzt, es ist Montag oder Donnerstag
   -  die  Datenbank   reorganisiert.   Anschlieend   wird  eine  externe
   Batchdatei zum Defragmentieren der  Festplatte gestartet.  Danach macht
   CrossPoint eine  Pause bis  22:00, um  das  Ganze  wieder von  vorne zu
   beginnen, es sei denn,  Sie brechen  den Vorgang mit <Esc>  ab. Tun Sie
   das  nicht,  dann  fhrt  CrossPoint  bis   zum  9.  Dezember  mit  der
   Netcallerei fort und beendet sich am folgenden Tag um 3:00 von alleine.

   Sie  sehen, die  Netcall-Automatik  ist nicht ganz  einfach, aber dafr
   sehr leistungsfhig. Die Timing-Liste mssen Sie natrlich nicht in der
   oben gezeigten Form von Hand erstellen; die Eingabe erfolgt wie gewohnt
   ber eine Auswahlliste und Dialogboxen; alles Weitere dazu steht in der
   Online-Hilfe   von   /Netcall/Timing-Liste.  Es   knnen   bis   zu  99
   verschiedene Timing-Listen angelegt werden.

   Neben  NETCALL, REORG und QUIT gibt es noch  den Befehl  PACK, der  die
   Datenbank  packt  (was  auch  sonst),  und  den  Befehl  END,  der  die
   Abarbeitung der Liste beendet, ohne das Programm zu verlassen. Bei QUIT
   kann optional  noch ein ERRORLEVEL-Wert angehngt werden. Die Werte 0-9
   sind  fr  den Eigengebrauch von CrossPoint reserviert  (s. Anhang  A);
   verwenden Sie also bitte mglichst Werte zwischen 10 und 255. Auf diese
   Weise kann der  Aufruf externer  Programme  von CrossPoint aus indirekt
   gesteuert werden.  Sie knnen auch  beliebige Programme mit EXEC direkt
   aufrufen.


   Was  Sie auch noch wissen sollten: In der Datei  TIMING.DAT merkt  sich
   CrossPoint, welche Aktion wann zum letzten  Mal ausgefhrt wurde.  Wenn
   Sie nun um 20:00 einen Netcall bei der HOT durchfhren und anschlieend
   folgende Timing-Liste aktivieren .. 

   + 19:00-21:00  01.01.-31.12.    NETCALL HOT

   .. dann wundern Sie sich bitte  nicht, wenn  CrossPoint "keine weiteren
   Eintrge fr heute" (oder so hnlich) anzeigt: Zwischen 19:00 und 21:00
   wurde  ja  bereits  ein  Netcall   durchgefhrt,  und  daher  ignoriert
   CrossPoint  diesen Eintrag fr das gleiche  Datum. Am nchsten Tag wird
   natrlich um 19:00 eine neue Netcall- Versuchsreihe gestartet. Und auch
   hier   gilt:  Alle   whrend   der  einzelnen  Netcalls   eingegangenen
   Nachrichten gelten  nach  Beendigung der  Netcall-Automatik  als  "neue
   Nachrichten seit dem letzten Netcall".

   Die gleiche  berprfung findet  auch beim Ausfhren externer Programme
   statt. Wenn Sie folgende Timingliste verwenden ..

   + 20:00-21:59  01.01.-31.12.    EXEC scan /HISTORY scan.log
   + 21:00-21:15  01.01.-31.12.    NETCALL VIRENBOX
   + 21:45-23:30  01.01.-31.12.    EXEC scan /HISTORY scan.log


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   ..  und der  erste Virensuchlauf  zwischen  21:45  und 21:59 ausgefhrt
   wird,  dann  entfllt  der zweite  Virensuchlauf, weil  der betreffende
   Befehl bereits zwischen 21:45 und 23:30  ausgefhrt wurde.  Sie sollten
   also entweder berschneidungen vermeiden, oder unterschiedliche Befehle
   verwenden  -   es  gengt   schon   das  Einfgen  eines   zustzlichen
   Leerzeichens.

   Bei dem  Befehl  QUIT  ist  es  manchmal  sinnvoll,  da  das  Programm
   unbedingt beendet wird, manchmal wre aber auch ein Eintrag von QUIT in
   der TIMING.DAT sinnvoll  - insbesondere dann, wenn Sie den  ERRORLEVEL-
   Parameter  verwenden,  um  ber  eine  Batchdatei  weitere Programme zu
   steuern, die evtl. nach kurzer Zeit schon wieder beendet werden.  Daher
   gibt  es  neben  QUIT  noch  den  Befehl QUIT_ONCE, der exakt  wie QUIT
   arbeitet,  aber  innerhalb  des angegebenen  Zeitraumes  garantiert nur
   einmal ausgefhrt wird. Wahlweise knnen Sie  eine Timingliste auch mit
   dem END-Befehl beenden - das Programm wird dann nicht verlassen.

   Mit den Befehlen CRASH,  CRASHS und REQUESTS  knnen  Fido-Direktanrufe
   ausgefhrt und  mit dem  Befehl NODEDIFFS Nodeliste-Updates eingebunden
   werden; nheres dazu in FIDO.TXT.

   Ach ja: Eine Timing-Liste kann maximal 100 Eintrge enthalten.


   5.3.4   Externe Netcall-Steuerung mit /N: und /T:
   
   Wenn  Ihnen die  eingebauten Features  nicht  zusagen,  dann knnen Sie
   natrlich auch mit  einem eigenen  Netcall-Timer  arbeiten,  wie  immer
   dieser auch aussehen  mag.  Fr  einen  Netcall bei  BOX rufen Sie dann
   einfach

        XP /N:BOX

   auf. CrossPoint fhrt maximal so viele Netcall-Versuche aus, wie in der
   Box-Konfiguration  eingestellt.  Falls  das Programm sich  anschlieend
   automatisch beenden soll, mssen Sie  zustzlich die /X-Option angeben,
   also:

        XP /N:BOX /X

   Bitte beachten Sie, da beim Anrufen von FidoNet-Boxen statt des ":" in
   der Boxadresse ein "_"  verwendet werden mu -  z.B. "/n:2_243/97",  um
   bei 2:243/97 anzurufen.

   Auerdem ntzlich sind:

   Tabelle 5-3  Weitere Optionen bei externer Netcall-Steuerung
   
        XP /R       Nachrichten-Reorganisation
        XP /PACK    Datenbank packen

   Sie knnen  auch mehrere Optionen gleichzeitig angeben - in diesem Fall
   wird immer zuerst der Netcall, dann die Reorganisation und  zuletzt der
   Packer ausgefhrt. 

   Und  schlielich  knnen  Sie  auch  noch  das  Eine  mit  dem  Anderen
   kombinieren und mit 

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        XP /T:n

   die  Timing-Liste Nr.  n ausfhren. Wenn  das Programm sich von  selbst
   beenden soll, dann vergessen Sie bitte nicht den QUIT-Befehl (s.o.).


   5.3.5   Autostart - fr Zeitschaltuhr-Steuerungen
   
   Eine  beliebte  Anwendung  von  automatischen  Netcalls  ist  das  Ein-
   /Ausschalten   des  Rechners   zu   bestimmten  Uhrzeiten   ber   eine
   Zeitschaltuhr.  Auf  diese  Weise  knnen  Netcalls  dann  durchgefhrt
   werden, wenn der Rechner nicht bentigt  wird  und wenn die Serverboxen
   am wenigsten ausgelastet sind.  Zu  diesem Zweck  knnen Sie CrossPoint
   mit  der  /autostart-Option in  die  AUTOEXEC.BAT  einbinden.  XP  wird
   dadurch  nur  dann gestartet,  wenn  der  Rechner  zu einer  bestimmten
   Uhrzeit eingeschaltet wird. 

   Die genaue Syntax ist:

        XP /autostart:hhmm-hhmm [weitere Optionen]

   Wenn  CrossPoint  auerhalb  des angegebenen  Zeitintervalls  gestartet
   wurde,  wird  das Programm  sofort  wieder beendet, ohne  die  weiteren
   Optionen  - z.B. eine /T-Timingliste -  auszufhren.  Das Zeitintervall
   kann auch vor 0:00 beginnen und nach 0:00 enden. 

   Beispiel:   Sie  lassen  den  Rechner  nachts  zwischen  3  und  5  Uhr
   automatisch  einschalten.  Dadurch  soll  ein  Netcall   bei  BOX   und
   anschlieend  eine  Reorganisation durchgefhrt werden. Angenommen, Sie
   haben  XP  in  C:\XPOINT  installiert,  dann schreiben  Sie  dazu  z.B.
   folgende Zeile in Ihre AUTOEXEC.BAT:

        C:\XPOINT\XP /autostart:0250-0310 /n:BOX /r /x

   CrossPoint  wird  genau  dann  einen  Netzanruf  durchfhren,  wenn  es
   zwischen einschlielich 2:50 und 3:10 gestartet  wird; ansonst wird das
   Programm sofort wieder beendet und AUTOEXEC.BAT weiter ausgefhrt.


   5.4   Funktionstasten, Zusatz-Men und Tastenmakros
   

   5.4.1   Funktionstasten und Zusatz-Men
   
   CrossPoint besitzt zwar mit Archiv-Viewer, Lister, Editor und UUde- und
   -encoder schon eine Reihe an ntzlichen "Programmen  im Programm", aber
   es  gibt  natrlich  noch  unzhlig  viel  mehr  Dinge,  die   man  mit
   Nachrichten  anstellen  knnte -  z.B. auf  Diskette kopieren oder  auf
   Viren durchsuchen.  Daher ist  das  Programm  in dieser Beziehung  sehr
   flexibel:  Sie  knnen  mit  /Config/Tasten  die  Funktionstasten   mit
   beliebigen externen Programmen belegen, und mit /Config/Zusatz-Men das
   besagte Men um beliebige Programmaufrufe erweitern.

   Whlen Sie einfach  die gewnschte Funktionstaste bzw.  den gewnschten
   Zusatz-Menpunkt,  und  bearbeiten  Sie  die Eintragung  mit  "E"  oder
   <Enter>. Sie haben nun drei Mglichkeiten: 


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     1. eine Eintragung, die ein externes Programm aufruft
     2. eine ebensolche Eintragung, die jedoch zustzlich die momentan
        gewhlte Nachricht an das Programm bergibt
     3. den Aufruf einer Sonderfunktion.

   Fr Punkt 1 mssen Sie  nur  einen beliebigen  Programmnamen  oder eine
   DOS-Befehlszeile  eintragen. Um  eine  Nachricht  an  das  Programm  zu
   bergeben, verwenden Sie bitte das Makro  $FILE. XP extrahiert dann die
   gewhlte Nachricht in der  angegebenen Form und ersetzt $FILE durch den
   Namen der Datei.

   Zum Aufruf von Sonderfunktionen tragen Sie als Programmnamen einen "*",
   gefolgt vom Namen der Funktion ein:

   Tabelle 5-4  Sonderfunktionen
   
     *LIST DATEI      ldt die angegebene Datei in den eingestellten
                      (internen oder externen) Lister

     *EDIT DATEI      ldt die angegebene Datei in den eingestellten
                      (internen oder externen) Editor

     *NETCALL:BOX     fhrt einen Netzanruf bei der angegebenen Box
                      durch

     *RNETCALL:BOX    fhrt einen Relogin-Netzanruf durch

     *REORG           entspricht /Wartung/Reorganisation

     *SETUSER BOX USERNAME (Realname)
                      Username fr Mehrbenutzer-Betrieb ndern. Nheres
                      hierzu finden Sie in Kapitel 5.7.

     *                bewirkt gar nichts - es sei denn, Sie aktivieren
                      den Autoexec-Schalter; in diesem Fall wird das
                      AUTOEXEC-Verzeichnis abgearbeitet (s. Kap. 7.6)

     *AUTOEXEC        ist aus Kompatibilittsgrnden zu Version 2.1
                      vorhanden und bewirkt das gleiche wie "*" + Auto-
                      exec-Schalter.


   5.4.2   Bearbeiten von Tastenmakros  (/Config/Tasten/Makros)
   
   Whrend  ber Funktionstasten  externe  Programme  eingebunden  werden,
   ermglicht die  Definition  von  Tastenmakros  das  Anlegen  beliebiger
   Tastenkrzel fr  bereits eingebaute Funktionen. Sie knnen alle Tasten
   innerhalb von  Brett-, User- und Nachrichtenliste sowie im Nachrichten-
   *Lister*  und  im  internen  Editor  beliebig  umdefinieren  und  sogar
   vertauschen, oder neue Funktionen konstruieren. Im  Editor  lassen sich
   auf diese Weise auch Textbausteine anlegen.

   Wenn  Sie  oft einen Brief an  SYSOP@HOT schreiben, dann definieren Sie
   ein Makro mit den  Tasten "N", "D" und "SYSOP@HOT", gefolgt von <Enter>
   -  "N"/"D"  steht  dabei  fr  /Nachricht/Direkt.  Wenn  Sie   oft  den
   Zeilenumbruch im Lister  ein-  und ausschalten mchten, dann definieren
   Sie  dafr  ein  Makro. Oder  Sie definieren  ein Makro fr  /Nachricht

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   /Unversandt/Edit.
   ... Es lassen sich beliebig viele weitere Einsatzmglichkeiten finden.

   Die  Verwaltung  der Makro-Liste erfolgt  in  der blichen Weise  unter
   /Config/Tasten/Makros. Es knnen neue Makros angelegt und alte gelscht
   werden; mit "E"  wird  die  Makrodefinition bearbeitet und mit "T"  die
   Aktivierungstaste gendert.

   Bei jedem  Makro knnen Sie whlen, ob es nur in der Brett-, User- oder
   Nachrichtenliste, in  allen dreien,  oder  im  Lister,  im  Editor,  im
   Archiv-Viewer oder im Terminal  funktionieren  soll.  Nach  Eingabe der
   umzudefinierenden  Taste  geben  Sie   dann   einfach  die   gewnschte
   Zeichenfolge ein.  Da  die Tasten <Enter>, <Esc>  und <Backspace> dabei
   auch  aufgezeichnet  werden,  mssen Sie  zum  Beenden,  Abbrechen oder
   Lschen gleichzeitig <Shift> drcken.


   5.4.3   Was bei Makros alles zu beachten ist ...
   
   Tastaturmakros  sind  eine sehr praktische  Erfindung. Sie knnen  aber
   auch eine  Menge  Unsinn anrichten,  wenn sie falsch eingesetzt werden.
   Daher hier ein paar Hinweise, die Sie beachten sollten.

    (1) Schdliche  Rekursionen:  Es ist  ohne  weiteres  mglich, da ein
        Makro sich selbst aufruft - in diesem Fall hngt das Programm sich
        unweigerlich  auf.  Bitte achten  Sie  genauestens  darauf,  keine
        Rekursionen dieser Art zu erzeugen! Ein einfaches Umdefinieren der
        Taste "k" in "kjk" gengt, um smtliche Nachrichten in einem Brett
        zu  entfernen und anschlieend  den  Rechner  aufzuhngen  -  beim
        danach ntigen Warmstart gehen mit Sicherheit Daten verloren!

   Ausnahme: Die  ERSTE  Taste jeder Makrodefinition kann  KEINE  weiteren
   Makros  aktivieren.  Diese  Einschrnkung  ist  ntig,  um auch  Tasten
   vertauschen zu knnen. 

    (2) Ntzliche Rekursionen: Sie knnen Makros in andere Makros einbauen
        und  dadurch  eine  Art "Unterprogramme"  realisieren. Sie sollten
        dazu vorzugsweise  Sonderzeichen wie  "" oder  "" verwenden, die
        Sie normalerweise nicht direkt ber die Tastatur eingeben werden -
        dadurch sparen Sie ntzliche Tasten ein. 

    (3) Es wird zwischen Gro- und Kleinschreibung unterschieden.

    (4) Makros  arbeiten  nur  innerhalb  von  CrossPoint.   Wenn  externe
        Programme gestartet  werden, wird  die  Makroausfhrung angehalten
        und nach Rckkehr zu CrossPoint fortgesetzt.

    (5) Rufen Sie Menpunkte  immer ber  die Buchstabenkrzel auf  -  das
        macht Ihre Makros halbwegs zukunftssicher. Verwenden Sie  zunchst
        mglichst  Zahlentasten,   da  diese  in  zuknftigen  CrossPoint-
        Versionen wohl nicht fr andere Zwecke eingesetzt werden.

    (6) Funktionstasten-Definitionen und Makros sind kombinierbar. Dadurch
        knnen auch ber Makros externe Programme gestartet werden.

    (7) Mit dem  Parameter  /k (s.  Anhang  A) kann ein Tastenmakro direkt
        bei Programmstart aktiviert werden.

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    (8) Der Lister kann mit Backspace (^H) verlassen werden,  ohne da der
        Balken auf  die nchste  Nachricht springt. Dies ist  ntzlich bei
        Lister-Makros. 

    (9) Nicht alle Tastenkombinationen sind umdefinierbar. CrossPoint kann
        nur  diejenigen  Tasten  verarbeiten,   die  vom   Tastaturtreiber
        untersttzt werden. Dazu zhlen z.B. *nicht* die Taste "5" auf dem
        Ziffernblock, oder Ctrl in Kombination mit Zahlentasten (Ausnahme:
        Ctrl-6).

   (10) Es  gibt  auf  der  PC-Tastatur  einige  Tastenkombinationen,  die
        identische  Bedeutung haben. <Tab>  ist identisch  mit  <Ctrl  I>,
        <Backspace> mit <Ctrl  H> und <Ctrl  Enter> mit <Ctrl J>. Wenn Sie
        also  z.B.  ein Makro fr  <Ctrl I> definieren, dann ist dies auch
        ber <Tab> erreichbar.

   brigens: Mit <F6> erhalten Sie immer eine  bersicht der im  aktuellen
   Fenster verfgbaren Tastenmakros.


   5.4.4   Die Makro-Konfigurationsdatei
   
   Statt mit den eingebauten Funktionen knnen Makros wahlweise auch - mit
   entsprechender Vorsicht  - in der Makro-Konfigurationsdatei  KEYDEF.CFG
   bearbeitet  werden. Dies ist auch der einzige  Weg, um Makros aus einer
   CrossPoint-Installation  direkt in eine  andere zu  bernehmen. Nheres
   hierzu finden Sie in Kapitel 7.3, "Tastenmakro-Datei". 


   5.4.5   Makros und Sprachmodule
   
   CrossPoint legt fr  jede Sprache eine eigene Makro-Konfigurationsdatei
   an.  Haben  Sie CrossPoint mehrsprachig  installiert,  so  werden  beim
   Umschalten  der   Sprache   mit   /Config/Optionen/Sprache   auch   die
   Makrodefinitionen gewechselt. Makros, die Sie immer  bentigen,  mssen
   Sie also fr jede Sprache getrennt anlegen.


   5.5   Statistiken
   

   Die unzhligen Nachrichten, die  sich  im Laufe der Tage  und Wochen in
   einer Point-Datenbank ansammeln, bieten sich geradezu fr  statistische
   Auswertungen   an.   Dazu  besitzt  CrossPoint  z.Zt.  drei  Statistik-
   Funktionen unter /XPoint/Statistik: 

    Die System-Statistik zhlt die Nachrichten in einigen gewhlten  oder
     aber  in  allen Brettern,  rechnet die Nachrichtengren zusammen und
     erzeugt daraus  eine Statistik, die  das Nachrichtenaufkommen auf die
     einzelnen Boxen aufteilt. Bitte beachten Sie, da diese Statistik nur
     dann reprsentativ  ist, wenn  alle einbezogenen Bretter die  gleiche
     Haltezeit besitzen!

    Die Gruppen-Statistik ermittelt den Anteil der einzelnen Brettgruppen
     am gesamten Nachrichtenvolumen. Dadurch  knnen Sie z.B.  abschtzen,
     wie  sich  Ihre  Telefonkosten  auf  den  Bezug  verschiedener  Netze
     verteilen,  und  ob  das  Nutzen/Mengen-Verhltnis  eines  bestimmten

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     Netzes in einem vernnftigen Rahmen liegt.

    Die  Brett-Statistik  arbeitet wie die Gruppenstatistik, nur  da das
     Nachrichtenvolumen   nach   einzelnen   Brettern   und   nicht   nach
     Brettgruppen aufgeschlsselt wird.  CrossPoint-interne Bretter werden
     nicht bercksichtigt,  es sei denn, Sie erstellen eine Statistik ber
     markierte Bretter.

   System- und  Brettstatistik knnen  fr  ein  bestimmtes  Zeitintervall
   berechnet werden, wobei Sie zwischen Empfangsdatum und Erstellungsdatum
   whlen  knnen.   Das  Erstellungsdatum  liefert  eine  fr   das  Netz
   reprsentative Statistik, whrend beim Empfangsdatum das Datenaufkommen
   fr Ihren eigenen Point ausgewertet wird.

   Eine weitere Statistikroutine wertet das Logfile XPOINT.LOG aus:

    Die Gebhren-Statistik  erstellt  eine bersicht  der  in einem  Jahr
     angefallenen Telefongebhren, wahlweise fr  eine Box, oder kumuliert
     fr alle Boxen. 

   Eine Statistik  nach  Usern  ist  aus prinzipiellen,  "netzpolitischen"
   Grnden nicht vorgesehen.


   5.6   Sysop-Mode
   

   (Fido-Sysops: Bitte in FIDO.TXT, Kapitel "Sysop-Mode" weiterlesen).

   Wenn  Sie Sysop  sind und der  Rechner, auf dem CrossPoint  luft,  nur
   wenige  Meter von  seinem  Server entfernt steht,  wird  Sie das  ganze
   Gerede   ber   Netcalls   und   bertragungsprotokolle   recht   wenig
   interessiert  haben.  Statt  dessen  bietet  CrossPoint aber auch  eine
   Mglichkeit,  beim Netzanruf nicht  das  Modem zu  bemhen, sondern den
   Transfer  von  ein- und  ausgehenden  Nachrichten  nur  lokal  auf  der
   Festplatte durchzufhren.

   5.6.1   Standalone-Betrieb (Disk-Poll)
   
   Vergessen Sie dazu alles, was bisher ber /Edit/Boxen gesagt wurde, und
   tragen Sie unter  /Edit/Boxen/Edit/SysopMode zwei  Dateinamen ein:  Den
   Namen des Eingabepuffers, aus  dem bei einem Netcall die Nachrichten in
   CrossPoint eingelesen werden  sollen, und den Namen des Ausgabepuffers,
   in  dem  die ausgehenden  Nachrichten  abgelegt  werden  sollen.  Beide
   Dateinamen drfen Laufwerks-  und Pfadangaben enthalten.  Falls mehrere
   Eingabepuffer vorhanden sind,  knnen Sie  z.B. im Feld "Startprogramm"
   eine Batchdatei  eintragen, die sie zu einem Puffer zusammenkopiert und
   anschlieend lscht. 

   Falls Sie  Sysop  einer Zerberus-Box sind, sollten Sie  zustzlich  die
   Option "Username ohne @BOX" einschalten; XP lt dann im Ausgangspuffer
   (und  *nur* da)  den  Boxnamen  im Absender  weg. Ansonst  knnen evtl.
   Online-User Ihrer Box nicht auf Ihre
   Brettnachrichten antworten.

   Wenn Sie  nun  einen  Netzanruf  durchfhren  -  egal  ob mit  /Netcall
   /Einzeln, mit XP /N:BOX, oder per Funktionstaste - dann luft dieser in

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   den folgenden Schritten ab: 

     1.  Falls ein Startprogramm angegeben ist, wird es ausgefhrt.

     2.  Die ausgehenden Nachrichten werden an den Ausgabepuffer
         ANGEHNGT.

     3.  Die Unversandt-Flags werden gelscht, und die Nachrichten
         werden aus dem PollPaket entfernt.

     4.  Der Eingabepuffer wird eingelesen.

     5.  Der Eingabepuffer wird GELSCHT.

     6.  Falls ein Endprogramm eingetragen ist, wird es ausgefhrt.

   Bitte beachten Sie,  da  ausgehende Nachrichten immer  an  den  Puffer
   angehngt werden.  Nach der  bertragung zur Mailbox  mssen  Sie  also
   selbst  Sorge  dafr  tragen,   da  die  Ausgabedatei  gelscht  wird.
   Weiterhin  wird  der  Eingabepuffer  nach  dem  Einlesen  gelscht,  um
   doppeltes  Einlesen zu vermeiden.  Sie  sollten  als Eingabepuffer also
   nicht  irgendein  "Original",   sondern   eine  Kopie  der  Pufferdatei
   verwenden. 

   Falls Sie als Sysop unter mehreren Namen schreiben  mchten, dann lesen
   Sie bitte im folgenden Kapitel weiter.


   5.6.2   Import/Export zu versendender Pufferdateien
   
   Gegeben  sei  folgende  Konstellation:  Sie  betreiben  CrossPoint  auf
   mehreren Rechnern, mchten auf allen  immer  den  gleichen Datenbestand
   haben  und  auch Nachrichten  schreiben,  die aber  nur ber  einen der
   Rechner versandt werden sollen. Dazu bentigen Sie zwei Dinge:

   a) den Sysop-Mode,  der  oben beschrieben ist. Alle  Rechner, auf denen
   zwar Nachrichten geschrieben und gelesen, jedoch nicht  versandt werden
   sollen,  mssen  im  Sysop-Mode  betrieben  werden.  Sie  erhalten  die
   einzulesenden  Pufferdateien   von  dem   Rechner,  der   die  Netcalls
   durchfhrt.

   b) den Parameter /ips, Syntax:  XP /ips:BOX:PUFFERDATEI  [/x]

   /ips liest  eine vorliegende Pufferdatei, die  UNBEDINGT (!!) korrektes
   Netcallformat haben mu, in die Datenbank ein und legt sie gleichzeitig
   zum Versand ber die angegebene Box ab. Die Nachrichten sind dann  ganz
   normal  als   "unversandt"  markiert   und  knnen  auf   Wunsch   auch
   nachbearbeitet werden. Die Pufferdatei wird nach erfolgreichem Einlesen
   automatisch gelscht.

   Auf diese Weise werden die unter (a) erzeugten  SysopMode-Ausgabepuffer
   auf   dem   Pollrechner  eingelesen.   Vergessen   Sie   nicht,   diese
   Pufferdateien nach der bertragung zum Pollrechner zu lschen!



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   5.7   Multiuser-Points
   

   Um  in  einer  Box  unter mehreren Usernamen  zu schreiben,  mten Sie
   normalerweise  jedesmal  unter  /Edit/Boxen/Edit/Name  Ihren  Usernamen
   ndern  - eine sehr  umstndliche Sache. Daher gibt es einen Kurzbefehl
   zum ndern des Usernamens, der per Funktionstaste aktiviert wird.

   Whlen  Sie  zuerst  die   Funktionstasten,  mit   denen  zwischen  den
   verschiedenen Namen umgeschaltet  werden  soll.  Tragen Sie dann  unter
   /Config/Tasten bei den gewhlten Tasten folgendes ein:

   Tabelle 5-5  Config->Tasten
   
   Menanzeige:  was in der unteren Bildzeile angezeigt werden soll -
                 dieses Feld kann auch freibleiben

   Programmname: *SETUSER <BoxName> <UserName> (<Realname>)
                 z.B.:  *SETUSER HOT SYSOP
                 oder   *SETUSER HOT GHOSTWRITER (Ulrich Stamm)

   Alle weiteren Felder haben keine Bedeutung.

   Verfahren  Sie so fr jeden einzelnen Usernamen.  Wahlweise  knnen Sie
   auch den Usernamen weglassen,  also nur die Box angeben -  der Username
   wird  dann  jedesmal  abgefragt, wenn Sie eine SETUSER-Taste verwenden.
   Sie  knnen  nun  mit den entsprechenden  Funktionstasten  zwischen den
   Usernamen umschalten.  Unter /Edit/Boxen  knnen  Sie kontrollieren, ob
   der Username korrekt  gesetzt wurde, oder sie  aktivieren unter /Config
   /Anzeige/Diverses "Username  anzeigen", um sich den aktuellen Usernamen
   rechts oben anzeigen zu lassen.

   Vergessen   Sie  nicht,   die  Einstellungen  mit   /Config/Sichern  zu
   speichern! 


   5.8   Nachrichten parken
   

   Oft kommt  es vor, da man beim Schreiben einer  Nachricht unterbrochen
   wird.   Dann   wre   es  praktisch,  die   Nachricht   im   momentanen
   Bearbeitungszustand     irgendwo    abzulegen     und    dann    spter
   fertigzuschreiben  und zu  versenden. Dazu dient die Park-Funktion  von
   CrossPoint:

   Whlen Sie einfach im Sendefenster statt "Ja"  die Option "Parken". Die
   Nachricht   wird   dann   mit   einer  Originalempfnger-Zeile   (erste
   Nachrichtenzeile)  versehen und  im  Brett /Unversandt  abgelegt. Dort
   knnen Sie die Nachricht beliebig mit /Nachricht/ndern/Text bearbeiten
   und schlielich mit /Nachricht/Weiterleiten/Erneut (<Alt R>) absenden -
   oder auch lschen.

   Die Originalempfnger-Zeile sollten Sie normalerweise nicht  ndern; es
   sei  denn,  Sie  entschlieen  sich,  die Nachricht  an  einen  anderen
   Empfnger zu senden  (z.B. als  PM  statt in  ein  Brett). In dem  Fall
   knnen Sie  einfach den  Empfnger ndern.  Achten  Sie aber  unbedingt
   darauf,  eine  korrekte   Empfngeradresse  einzugeben;  sie  wird  von

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   CrossPoint nicht weiter berprft.

   Technischer  Hinweis: Beim  Bearbeiten von Nachrichten  mit  /Nachricht
   /ndern/Text verbleibt jeweils eine Kopie der  alten Nachricht auf  der
   Festplatte,  die  erst  bei der  nchsten Reorganisation gelscht wird.
   Hufiges Nachbearbeiten kostet also Plattenplatz!


   5.9   Empfangsbesttigungen
   

   5.9.1   Empfangsbesttigungen im Z-Netz
   
   Ursprnglich  war im alten  Z-Netz-Nachrichtenformat keine  Mglichkeit
   zum Anfordern von Empfangsbesttigungen vorgesehen. Inzwischen hat sich
   allerdings ein de-Facto-Standard herausgebildet, der von vielen  Point-
   und  Boxprogrammen  untersttzt  wird:  Um  eine Besttigung  fr  eine
   verschickte  Nachricht zu  erhalten, mssen  Sie  nur  die Betreffzeile
   entsprechend  ergnzen: Fgen Sie zu Beginn des Betreffs ein  einzelnes
   "#"  ein,  um eine Besttigung von  der Empfngerbox zu  erhalten, oder
   "##"  fr eine Besttigung durch den  Empfngerpoint;  letzteres  macht
   CrossPoint automatisch, wenn Sie im Sendefenster "E" drcken. Beispiel:

   Sie senden eine Nachricht an USER@BOX.ZER mit dem Betreff "Hallo". Wenn
   Sie nun eine Besttigung durch die BOX wnschen, ndern Sie den Betreff
   in "#Hallo". Fr eine Besttigung durch den USER ndern Sie den Betreff
   in  "##Hallo".  Dies  funktioniert  natrlich  jeweils  nur,  wenn  die
   Empfngerbox bzw.  der Empfngerpoint mit  empfangsbesttigungs-fhiger
   Software arbeitet.

   Achtung: Das Anfordern von Empfangsbesttigungen bei Boxen ist sinnlos,
   wenn die Nachricht codiert ist! Durch den  genderten Betreff  ("QPC:",
   "DES:", etc.) wrde die Box das "#"-Zeichen nicht erkennen.


   5.9.2   Empfangsbesttigungen im FidoNet und bei ZConnect
   
   Im   FidoNet    gab    es    schon   immer    die    Mglichkeit    von
   Empfangsbesttigungen. Im Gegensatz zum  Z-Netz erfolgt die Anforderung
   hier  "unsichtbar";  drcken  Sie  einfach  im  Sendefenster  "E".  Ein
   "EmpfBest" in der oberen rechten Ecke zeigt an, da eine EB angefordert
   wird. Durch nochmaliges Drcken von "E" lt es sich wieder abschalten.

   Die gleiche Mglichkeit von Empfangsbesttigungen besteht auch  bei  Z-
   Netz-Boxen, die nach dem neuen ZConnect-Verfahren arbeiten.


   5.9.3   Empfangsbesttigungen im MausNet
   
   Im MausNet  erhalten Sie  fr  jede  verschickte Nachricht  automatisch
   Besttigungen   in   Form   von   Nachrichtenstatus,   die   im   Brett
   "/Mausstatus"   abgelegt   werden  (s.  Kapitel  3.5).  Das  explizite
   Anfordern von Empfangsbesttigungen ist also unntig. 



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   5.9.4   Empfangsbesttigungen im MagicNET und Internet
   
   Im  MagicNET wurde Ende '92 die Mglichkeit  von  Empfangsbesttigungen
   eingefhrt. Theoretisch sollte sie bereits von allen Programmen im Netz
   untersttzt werden... nunja, zumindest bei CrossPoint funktioniert es.

   Im  Internet   gibt  es   eine   Konvention  fr   das   Anfordern  von
   Empfangsbesttigungen  ("Return-Receipt-To"), die wohl  von den meisten
   Programmen untersttzt  wird. Eine Garantie,  da es funktioniert, gibt
   es aber nicht.


   5.9.5   Automatische Empfangsbesttigungen verschicken
   
   Dazu   mssen   Sie   nur   die   Option   /Config/Optionen/Nachrichten
   /autom.Empfangsbesttigungen   aktivieren.    Beim    Einlesen    eines
   Netcallpuffers  erzeugt  XP  dann  eine  Empfangsbesttigung  fr  jede
   eingehende  PM, deren Betreff mit "##" beginnt, und fr Nachrichten mit
   "unsichtbarer"  EB-Anforderung.  Dies   gilt  zunchst   nur  fr   das
   automatische Einlesen nach einem Netcall. Beim manuellen Puffereinlesen
   knnen  Sie   per  Option  ebenfalls  Empfangsbesttigungen  generieren
   lassen.    Bei    Netcall-Imports    mit    Parameter    /IPx    werden
   Empfangsbesttigungen durch den Zusatzschalter /EB erzeugt.

   Eine typische von XP erzeugte Empfangsbesttigung sieht so aus:

       ## automatische Empfangsbesttigung durch CrossPoint v3.1
       ## erhaltene Nachricht:

       Message-ID: <4XhcsdPMpL@OLN>
       Datum:      28.01.92, 17:55
       Groesse:    329 Bytes
       Pfad:       OLN!LDB!INFINET!BDB!HOT

   Unter  /Edit/Schablonen/EmpfBest  knnen Sie  zustzlich  einen eigenen
   Text  eingeben, der an  automatische Besttigungen  (und  nur  an  die)
   angehngt wird.

   Automatische Besttigungen werden immer  an die Box geschickt, ber die
   die Nachricht empfangen wurde.


   5.9.6   Manuelle Empfangsbesttigungen
   
   Sie knnen den Erhalt einer beliebigen  ffentlichen  Nachricht oder PM
   auch  manuell  besttigen -  whlen  Sie  dazu  einfach  den  Menpunkt
   /Nachricht/Weiterleiten/Besttigung. Manuelle Besttigungen werden ber
   den Server verschickt,  der fr den betreffenden User  eingestellt  ist
   (bzw. an die Stammbox, falls der User noch nicht erfat ist). 


   5.9.7   Codierte Empfangsbesttigungen
   
   Falls Sie  fr  einen  User  mittels  "P"  in  der  Userliste  "Default
   codieren"  eingeschaltet  haben,  werden  auch Empfangsbesttigungen an
   diesen User codiert abgeschickt. Ansonst erfolgt keine Codierung.


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   5.10   Automatischer Nachrichten-Versand
   

   In  diesem  Kapitel  erfahren Sie,  wie Sie mit  CrossPoint Nachrichten
   regelmig  verschicken lassen, wie  Nachrichten  zu  einem  bestimmten
   Datum  automatisch  versandt,  und  wie   vorgefertigte  Texte   bequem
   wiederholt  verschickt werden  knnen.  Typische  Anwendungen sind  das
   regelmige,    automatische   Bestellen   von   MAPS-Brettlisten   und
   Fileserver-Dateilisten, oder  das Versenden  von FAQs (frequently asked
   (oder answered?) questions - Antworten auf hufig gestellte  Fragen) in
   bestimmten Brettern. 

   Die  Verwaltung der  automatisch  zu  versendenden  Nachrichten  (kurz:
   AutoVersand-Nachrichten) erfolgt mit /Edit/AutoVersand. Sie knnen dort
   beliebig viele Nachrichten eintragen und fr jede genau festlegen, wann
   und/oder in welchen  Abstnden  XP sie  versenden soll. Die Nachrichten
   mssen dazu  als  einzelne  Dateien auf der Festplatte  vorhanden sein;
   Ausnahme:   Nachrichten   ohne  Inhalt,  z.B.  MAPS-Befehle.  Standard-
   Verzeichnis  fr  die Dateien ist das unter  /Config/Pfade eingestellte
   Sende-Verzeichnis; es kann aber auch jedes andere Verzeichnis angegeben
   werden.

   Das Bearbeiten der Listeneintrge erfolgt  genau  wie bei  Brettern und
   Usern mit (H)inzufgen,  (E)dit und (L)schen. Mit "A"  werden einzelne
   Eintrge  aktiviert  oder   deaktiviert.   Die  Nachrichten  werden  in
   alphabetischer Reihenfolge, sortiert nach  Betreff, angezeigt. Wenn Sie
   einen neuen  Eintrag anlegen, kann es sein, da  dieser  sich  zunchst
   auerhalb des Bildes befindet.


   5.10.1   Nachrichten regelmig versenden
   
   Zunchst mu fr die gewnschte Nachricht Betreff, Dateiname, Empfnger
   und   Typ  (Text/Binr)  angegeben  werden.  Der  Dateiname  kann   bei
   Nachrichten ohne Inhalt  entfallen; XP erzeugt dann eine Nachricht, die
   nur  aus einer einzelnen Leerzeile besteht. Beim Empfnger  sollten Sie
   UNBEDINGT  auf korrekte  Schreibweise achten! Nheres  zu den einzelnen
   Eingabefeldern finden Sie wie gewohnt in der Online-Hilfe. 

   Als  Zweites  wird  festgelegt,  in  welchen  Abstnden  die  Nachricht
   verschickt werden soll. Es gibt prinzipiell drei Mglichkeiten:

   (a) Versenden im Wochenrhythmus. Dazu sind im entsprechenden Feld einer
       oder  mehrere Wochentage  einzugeben,  getrennt  mit  Kommata.  Die
       Eingabe  "Mo"  bewirkt z.B.,  da eine  Nachricht  an jedem  Montag
       verschickt  wird, die Eingabe "Di,Fr" verschickt sie Dienstags  und
       Freitags.  Mit "tglich"  erreichen Sie  das tgliche Absenden  der
       Nachricht.

   (b) Versenden im  Monatsrhythmus -  erfolgt genau wie  unter Punkt (a),
       nur da  diesmal die gewnschten  Tage im  Feld  "Tage" eingetragen
       werden.  "1,11,21" bewirkt  z.B.  ein Versenden im Abstand  von  10
       Tagen.

   (c) Versenden  in  mehrmonatigen Abstnden.  Dazu knnen  Sie  im  Feld
       "Monate" einzelne Monate ausschlieen. Bei der Standard-Einstellung
       "alle"  werden  alle   Monate  bercksichtigt;   bei  Eingabe   von

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       "1,3,5,7,9,11" nur  die ungeraden Monate usw.. Zustzlich  mu noch
       im Feld "Tage" (Wochentage machen hier wenig Sinn,  wren aber auch
       mglich)  der  gewnschte  Tag angegeben werden,  z.B.  "1" fr den
       Monatsersten. 

   Die Eingaben "Tage" und "Wochentage" sind prinzipiell kombinierbar, was
   aber wohl keinen praktischen Nutzen hat. Bei Angabe von "13"  und  "Fr"
   wird NICHT eine Nachricht an  jedem Freitag, dem  13., erzeugt, sondern
   an jedem 13. UND an jedem Freitag. 


   5.10.2   Genderte Dateien versenden
   
   Der Zusatzschalter "nur bei nderung"  kann mit  allen anderen  Feldern
   kombiniert werden und bewirkt, da eine Datei nur verschickt wird, wenn
   sie sich seit  dem letzten Absenden gendert hat  (oder wenn sie bisher
   noch gar nicht abgeschickt wurde). In Kombination mit "tglich" bewirkt
   dies  ein  sofortiges  Absenden,  wenn  die  Datei  sich  gendert hat.
   Ausschlaggebend sind Datum/Uhrzeit der Datei. 


   5.10.3   Wann werden Nachrichten versandt?
   
   Ganz einfach:  Immer bei  Programmstart und beim  Datumswechsel whrend
   der Abarbeitung einer Timing-Liste. Natrlich nur, wenn Nachrichten zum
   Versand  anliegen.  Wann dies  der Fall ist, knnen  Sie leicht in  der
   AutoVersand-Liste  kontrollieren,  wo  fr  alle  Eintrge  das nchste
   Versand-Datum angezeigt wird. Es ist nicht weiter schlimm, wenn Sie das
   Programm an einem  Tag nicht starten  -  CrossPoint merkt sich,  welche
   Nachrichten   noch  ausstehen,   und  verschickt   sie   beim  nchsten
   Programmstart. 


   5.10.4   Nachricht zu einem festen Datum absenden
   
   Statt  eines regelmigen Versandes  knnen Sie auch  durch Eingaben in
   den Feldern  "Datum 1" und  "Datum  2" das Absenden  zu einem oder zwei
   festen Terminen erreichen.  Nach dem Absenden  wird  der  Datumseintrag
   automatisch entfernt. Durch Setzen  des Feldes "lschen" wird nicht nur
   das Datum, sondern der gesamte  AutoVersand-Eintrag gelscht. Endet die
   Nachrichtendatei -  falls  angegeben - mit der Erweiterung ".MSG", wird
   sie  ebenfalls automatisch entfernt. Dies  gilt natrlich nur, wenn die
   Datums-Option alleine angegeben wurde. Bei  Kombination mit "Tage" oder
   "Wochentage" bleibt der Eintrag erhalten.


   5.10.5   Nachricht zeitversetzt absenden
   
   Im   Nachrichten-Sendefenster  gibt  es  einen  Schalter  "Datum".  Bei
   Bettigung dieses Schalters  und  Eingabe eines Datums,  das grer als
   das  aktuelle  Tagesdatum  sein  mu,  wird  die  Nachricht  im  Sende-
   Verzeichnis unter  dem  Namen  xxxx.MSG  abgelegt  und ein AutoVersand-
   Eintrag mit dem betreffenden  Datum erzeugt. xxxx steht dabei fr  eine
   Zahl zwischen  0000 und 9999. Die  Lschoption wird eingeschaltet, d.h.
   der  AutoVersand-Eintrag  und  die  Nachrichtendatei  werden  nach  dem
   Absenden entfernt. Natrlich wird wie  blich eine Kopie  der Nachricht
   im Empfngerbrett gespeichert. 

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   5.10.6   Nachrichten manuell wiederholt versenden
   
   Wenn  Sie eine  Nachricht wiederholt, aber  nicht regelmig  versenden
   mchten,  knnen Sie  dies ebenfalls  mit der AutoVersand-Funktion tun.
   Tragen Sie die Nachricht wie  beschrieben ein,  lassen Sie  jedoch alle
   Tag/Datumsfelder frei. Die  Nachricht kann  nun mit "T" bearbeitet  und
   mit "S" beliebig oft verschickt werden.


   5.10.7   Beispiel: MAPS-Brettliste bestellen
   
   Problem: Sie mchten zum 1. und 16.  jedes Monats eine  MAPS-Brettliste
   bestellen lassen. Lsung: Legen Sie folgenden AutoVersand-Eintrag an:

   Betreff:    LIST BRETTER *
   Empfnger:  MAPS@BOX.ZER   <- hier den Namen der Serverbox einsetzen
   binr:      N
   Tage:       1,16

   Die  Eingabe  bei  "lschen"  spielt keine Rolle;  alle brigen  Felder
   bleiben leer. 


   5.10.8   Beispiel: Fileserver-Dateiliste bestellen
   
   Problem: Sie  mchten an  jedem Samstag eine  aktuelle  Dateiliste  des
   Fileservers  Ihrer Box anfordern (vorausgesetzt,  die  Box verfgt ber
   einen Fileserver). Lsung: Legen Sie folgenden AutoVersand-Eintrag an:

   Betreff:    FILES
   Empfnger:  FILESERVER@BOX.ZER
   binr:      N
   Wochentage: Sa

   Fr  automatisierte  Fido-Requests  werfen  Sie bitte  einen  Blick  in
   Kapitel 3.3 von FIDO.TXT.


   5.10.9   Beispiel: regelmige Nachricht
   
   Sie mchten tglich im Brett /T-NETZ/JOKES die aktuellste Version Ihrer
   Manta-Witze-Sammlung  versenden.  Die Datei liegt  auf Ihrer Festplatte
   unter C:\OPEL\BOAH_EY\MANTA,  und der  Betreff  soll "Manndaa!" lauten.
   Das geht ganz easy, wa eyh, mit nem einfachen MantaVersand-Entry:

   Betreff:    Manndaa!
   Datei:      C:\OPEL\BOAH_EY\MANTA
   Empfnger:  /T-NETZ/JOKES
   binr:      N
   Wochentage: tglich


   5.10.10   Beispiel: Brettliste
   
   Sie  sind Sysop und mchten  Ihre User bei jeder Brettnderung im Brett
   /INTERN/BRETTER informieren. Dazu verwenden Sie ein Zusatzprogramm, das
   beim  Anlegen  oder  Lschen von Brettern eine neue  Brettliste in  der

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   Datei C:\BOX\BRETTER.ZIP ablegt. Wegen der Gre soll die Datei  jedoch
   hchstens einmal pro Woche verschickt werden. Lsung: 

   Betreff:      Brettliste
   Datei:        C:\BOX\BRETTER.ZIP
   binr:        J
   n.b.nderung: J
   Wochentage:   Sa


   5.11   Nachrichten-Kopien und -Verteiler
   

   Es  gibt viele Flle,  in denen eine  Nachricht  an  mehrere  Empfnger
   verschickt werden soll. Bei vielen Point- oder Boxprogrammen mssen Sie
   die  Nachricht dazu  komplett  mehrfach  versenden,  also  jeweils  den
   Betreff und den Inhalt neu angeben. Ein wenig  komfortabler ist es, die
   Nachricht  zunchst  einmal  zu  schreiben  und  dann  an  die  brigen
   Empfnger weiterzuleiten  -  bei CrossPoint mit /Nachricht/Weiterleiten
   /Kopie. Am sinnvollsten  ist es  jedoch, vor dem Absenden der Nachricht
   eine  Liste  von  Kopie-Empfngern  (sog.  "CC-Empfnger",  nach  engl.
   "Carbon Copy" = "Durchschlag")  anzugeben.  CrossPoint bietet dazu zwei
   Mglichkeiten:


   5.11.1   Eingabe von Kopie-Empfngern
   
   Innerhalb des Sendefensters  gelangen  Sie  mit  "K"  in die Liste  der
   Kopie-Empfnger. Dort  knnen  Sie bis  zu  50  Bretter  und/oder  User
   angeben,  die  eine  Kopie  der gewhlten  Nachricht  erhalten  sollen.
   Wahlweise knnen die  Empfnger  auch  mit  <F2>  aus  der  User-  bzw.
   Brettliste gewhlt werden. Besttigen Sie die Eingabe durch Drcken von
   <Enter> in der letzten (leeren) Eingabezeile.

   Die Nachricht  wird wie blich mit "J" an alle Empfnger  versandt oder
   mit "I" intern in CrossPoint gespeichert. Das Parken oder zeitversetzte
   Absenden mehrerer  Kopien ist  von hier aus  nicht mglich;  Sie knnen
   allerdings  bei /Edit/AutoVersand "von  Hand" einen Eintrag  mit  einem
   Verteiler als Empfnger (s.u.) anlegen.

   Bitte beachten Sie, da das Versenden der gleichen Nachricht in mehrere
   Bretter eines Netzes allgemein unerwnscht  ist.  Eine Nachricht sollte
   immer  nur in das  Brett verschickt werden,  in  das sie  thematisch am
   besten   pat.  Ausnahme  ist   das   Verschicken   der  Nachricht  als
   Crossposting (s. Kap. 4.6).


   5.11.2   Verteiler
   
   Es ist natrlich unpraktisch,  Kopie-Empfnger bei  jeder Nachricht neu
   eingeben zu mssen. Daher bietet  CrossPoint die Mglichkeit,  beliebig
   viele  Verteiler-Listen  anzulegen. Ein  Verteiler ist  ein  User,  der
   Nachrichten  an  bis zu  50 andere Empfnger  weiterverteilt. Verteiler
   werden wie "normale" User in der Userliste verwaltet. Sie befinden sich
   immer zu Beginn der Liste und sind durch eckige Klammern
   gekennzeichnet, z.B. [Verteiler].


   _____________________________FreeXP_______________________________  77


   Zum Anlegen eines neuen Verteilers schalten Sie mit "S" in den Spezial-
   Mode und drcken Sie "V". Das Bearbeiten und Lschen erfolgt wie blich
   mit  "E" und "L". Neben dem Namen kann  fr  jeden  Verteiler auch  ein
   beliebiger   Kommentar   (auch  Pseudonyme  mglich  -   s.   Abschnitt
   "Schablonen" in Kap.  3.6) und  ein Server  angegeben  werden. Ist kein
   Server eingetragen, werden die Nachrichten an die Server geschickt, die
   fr die einzelnen Empfnger eingetragen sind.

   Nachdem ein  Verteiler  angelegt ist, gelangen Sie  mit <Enter>  in die
   Empfngerliste.  Dort knnen bis  zu  50 User oder  Bretter eingetragen
   bzw. mit  <F2> ausgewhlt werden. Nach  Besttigung  der Eingabe (Ctrl-
   Enter, oder Enter in  der letzten, leeren  Zeile)  werden die  Eingaben
   alphabetisch  sortiert und in der Datei VERTEIL.DAT (s.  auch Kap. 7.5)
   abgelegt. Die Anzahl der  eingetragenen Empfnger wird in der Userliste
   angezeigt.

   Das Versenden  von  Verteiler-Nachrichten  unterscheidet sich in Nichts
   vom  Versenden  einfacher  PMs  oder  AMs.  Auch  das  Weiterleiten  an
   Verteiler oder  das automatische  Versenden an Verteiler (s. Kap. 5.10)
   ist  mglich.  Nur  bei /Nachricht/Direkt  ist  KEINE  Verteiler-Angabe
   mglich. Innerhalb des Sendefensters knnen  Sie mit "K" die Empfnger-
   Liste einsehen und  bei Bedarf ndern;  die  nderungen gelten nur  fr
   diese eine Nachricht und werden nicht gespeichert.


   5.11.3   Verteiler, Kopien und Serverboxen
   
   Beim Versenden  von  Kopien gibt  es  prinzipiell  zwei  Mglichkeiten:
   Entweder  alle Nachrichten  gehen zu einem  Server,  oder  jede zu  dem
   Server, der beim  entsprechenden  Empfnger eingetragen ist.  Letzteres
   erkennen Sie im Sendefenster daran, da  der Server eingeklammert  ist.
   Durch nachtrgliches Whlen einer Box mit "O" knnen Sie eine Serverbox
   fr  alle  Kopien  festlegen. Wenn  eine AutoVersand-Nachricht an einen
   Verteiler geschickt wird, gilt immer der Server-Eintrag des Verteilers.


   5.11.4   Codierung
   
   Nachrichten-Kopien werden nur dann codiert, wenn im Pawort-Fenster des
   Empfngers   "Default:   Codieren"   eingeschaltet    ist.   Die   "C"-
   Codiereinstellung hat bei Verteilern keine Wirkung;  bei nachtrglicher
   Angabe von Kopie-Empfngern gilt sie nur fr den Originalempfnger.


   5.12   PGP-Verschlsselung
   

   In Kapitel 3.7 wurden verschiedene herkmmliche  Verfahren beschrieben,
   mit denen Sie Nachrichten automatisch oder halbautomatisch codieren und
   decodieren   knnen.  All  diese  Verfahren  haben   einen  gemeinsamen
   Nachteil:  Fr den  Austausch des  Schlssels  [des Pawortes] wird ein
   "sicherer  Informationskanal" bentigt.  Wenn  der Schlssel  z.B.  als
   normale   E-Mail  verschickt  wird,  kann  er   unterwegs   von   einem
   Systembetreiber  gelesen  werden,  der  damit  anschlieend  auch  Ihre
   Nachrichten  entschlsseln   oder   gar  manipulieren   kann.  Um  ganz
   sicherzugehen,  mu  der  Schlssel  also  persnlich   oder  zumindest
   telefonisch vereinbart werden.

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   Falls dies fr Sie kein Problem darstellt und  Ihnen die konventionelle
   Verschlsselung  ausreicht,  brauchen  Sie  an   dieser  Stelle   nicht
   weiterzulesen.   Wenn  die  Nachrichten  nur  gegen  das   Lesen  durch
   neugierige Systembetreiber geschtzt  werden  sollen, reicht  das in XP
   eingebaute   QPC   oder   DES   vllig   aus.    Auch    fr   gehobene
   Sicherheitsansprche  gengt normalerweise eine  DES-Codierung. Hat  es
   Sie dagegen schon immer gestrt, da das  Austauschen der Schlssel per
   Mail  nicht sicher  ist,  oder kmpfen  Sie  mit dem Problem,  da  Ihr
   Mailpartner  mit QPC oder  DES  nichts anfangen kann, dann  knnte  PGP
   genau das Richtige fr Sie sein.


   5.12.1   Public Keys
   
   Das sogenannte "Public-Key-Verfahren" umgeht das Problem  des "sicheren
   Informationskanals",  indem  es  mit zwei  Schlsseln  arbeitet:  einem
   ffentlichen (dem Public Key) und einem geheimen (dem Secret Key). Eine
   Nachricht,  die mit dem ffentlichen Schlssel codiert wurde, kann  nur
   mit dem geheimen Schlssel wieder decodiert werden:


                        Ŀ
                          lesbare Nachricht  
                        
                                   
                                     Codierung mit Public Key
                                   V
                        Ŀ
                          codierte Nachricht 
                        
                                   
                                     Decodierung mit Secret Key
                                   V
                        Ŀ
                          lesbare Nachricht  
                        


   Der   ffentliche   Schlssel    kann    bedenkenlos   ber   unsichere
   Informationskanle  bermittelt  werden; der geheime Schlssel  dagegen
   befindet sich nur auf Ihrer Festplatte und ist sonst niemandem bekannt.
   Der  Trick  dabei  ist,  da  die  beiden  Schlssel  vllig unabhngig
   voneinander sind.  Wer Ihren ffentlichen  Schlssel  besitzt, hat also
   keine Chance, Ihren  privaten  Schlssel herauszubekommen. Mglich wird
   dies durch  das  mathematische "RSA-Verfahren",  auf  das ich an dieser
   Stelle aus Platzgrnden nicht nher eingehen mchte.

   Wenn Sie  eine codierte Nachricht  verschicken, verschlsseln Sie diese
   mit dem  ffentlichen Schlssel  des  Empfngers. Nur der Empfnger ist
   danach in  der  Lage, diese Nachricht  mit seinem geheimen Schlssel zu
   decodieren.  Auch Sie  selbst  knnen die  Nachricht  danach nicht mehr
   decodieren (keine Panik - CrossPoint speichert  fr  Sie das uncodierte
   Original der  Nachricht,  soda  Sie es auch nach dem  Verschicken noch
   lesen knnen).

   Dies alles  macht das Public-Key-Verfahren zur optimalen  Basis fr ein
   "wasserdichtes",  modernes und - wenn richtig  angewandt -  militrisch

   _____________________________FreeXP_______________________________  79


   sicheres Verschlsselungssystem. 


   5.12.2   Unterschriebene Nachrichten
   
   Man  kann  den   ffentlichen  und   den  geheimen  Schlssel  auch  in
   umgekehrter Reihenfolge benutzen. Wozu das gut sein soll? Nun, die  mit
   dem geheimen Schlssel behandelte  Nachricht  lt sich *nur* mit Ihrem
   ffentlichen Schlssel wieder lesbar machen: 


                     Ŀ
                          lesbare Nachricht     
                     
                                   
                                     Codierung mit Secret Key
                                   V
                     Ŀ
                      unterschriebene Nachricht 
                     
                                   
                                     Decodierung mit Public Key
                                   V
                     Ŀ
                        verifizierte Nachricht  
                     


   Auf diese Weise kann jeder, der im Besitz Ihres ffentlichen Schlssels
   ist, die  Echtheit Ihrer Nachricht berprfen, denn niemand auer Ihnen
   selbst ist in der Lage, eine Nachricht mit Ihrem  geheimen Schlssel zu
   unterschreiben.  Das  Behandeln  einer  Nachricht  mit  Ihrem  geheimen
   Schlssel  entspricht  also  tatschlich  einer   Unterschrift  (engl.:
   signature),   die  sich   im   Gegensatz  zu   einer  handschriftlichen
   Unterschrift praktisch nicht flschen lt.

   Damit  die unterschriebene Nachricht auch  fr jemanden lesbar ist, der
   nicht  ber  Ihren  ffentlichen  Schlssel  verfgt,  kann  statt  der
   Nachricht  selbst auch eine Art "Fingerabdruck" der Nachricht gebildet,
   unterschrieben und  an  den weiterhin lesbaren  Text  angehngt werden.
   Dies wird auch als "clear signature" bezeichnet.


   5.12.3   PGP Programmversionen
   
   PGP ist ein Public-Key-Verschlsselungsprogramm, das fr alle  gngigen
   Betriebssysteme verfgbar ist.  Es wurde 1991 von dem Amerikaner Philip
   Zimmermann entwickelt  und  erfreut sich seither bei DF-Teilnehmern in
   der ganzen Welt stndig wachsender Beliebtheit. Seit  5.0 vertreibt und
   entwickelt  die Firma Network Associates PGP, es ist also ein mehr oder
   weniger kommerzielles Produkt geworden.
   Bei einigen anderen Leuten ist das Programm allerdings weniger beliebt:
   In   den   USA   gab   es   wegen   des   verwendeten    RSA-Verfahrens
   Patentstreitigkeiten,   und  viele  Innenminister  betrachten  PGP  mit
   grtem  Argwohn, weil  damit erstmals ein praktisch  nicht  knackbares
   Verschlsselungssystem  fr die  breite  ffentlichkeit  zur  Verfgung
   steht.

   _____________________________FreeXP_______________________________  80


   PGP ist fr nicht-gewerbliche Anwender freie Software (Freeware). Da es
   im Quelltext  verfgbar  ist,  existieren  inwischen  mehrere  parallel
   entwickelte Programmversionen, von  denen z.Zt. zwei unter DOS relevant
   sind: Die  Versionen 2.6.3, 5.0 (oder nachfolgende) fr Nordamerika und
   die Versionen 2.6.3i, 5.0i (oder nachfolgende) fr  den  Rest der Welt.
   Die  amerikanische  Version  ist   aus   patentrechtlichen  Grnden  im
   Funktionsumfang  eingeschrnkt. Sie  sollten also nach Mglichkeit  die
   europische  Version verwenden, die Sie  fr  DOS auf dem FreeXP-Server
   oder in jeder anderen gutsortierten Mailbox finden.

   Fr Windows existieren weit umfangreichere Versionen, die sich auch  in
   CrossPoint einbinden lassen (als Kommandozeilenversion), aber mehr oder
   weniger befehlskompatibel zur 5er-Reihe sind.

   CrossPoint wurde mit PGP  2.6.i, 2.6.2i,  2.6.3i  und 5.0i getestet. Es
   sollte  auch mit neueren PGP-Versionen funktionieren, sofern an  diesen
   nichts Wesentliches  gendert  wurde,  wie dies  mit  der  Version fnf
   geschehen ist.

   Zur  Versionsfamilie  5.x - obwohl von CrossPoint untersttzt - gibt es
   eine klare Empfehlung: nicht verwenden. Von PGP 6.x ist im Zusammenhang
   mit CrossPoint ebenfalls abzuraten.

   Wer (aus welchen Grnden  auch immer)  eine  6.x-Version verwenden will
   oder mu, sollte unbedingt darauf achten, die Version  6.5.8 oder hher
   einzusetzen;  dort  wurde  eine  von  zwei  bisher  bekannt  gewordenen
   Sicherheitslcken  geschlossen,  und  sie untersttzt vollstndig  RSA-
   Schlssel bis 2048 bit. Bei ftp.freexp.de sind  zwei Freeware-Versionen
   von PGP 6.5.8 erhltlich: Aber beide 6.x-Versionen laufen *nicht* unter
   reinem DOS! 

   Leider gibt  es bei der ganzen  Sache aber auch einen Haken: Bevor  Sie
   mit  PGP  arbeiten  knnen,  MSSEN  Sie die  schwer  verdauliche  PGP-
   Dokumentation lesen. Sie erfahren dort sehr viele Details, die fr eine
   erfolgreiche und sichere Benutzung von PGP unverzichtbar  sind, und die
   den Rahmen dieses Handbuchs sprengen wrden, z.B. ber das Verifizieren
   und  Unterschreiben von Schlsseln.  Auerdem ist dort beschrieben, wie
   Sie PGP installieren und  Ihr  persnliches Schlsselpaar  (Public  und
   Secret Key) erzeugen. Aber  Vorsicht: Lesen Sie nicht alles auf einmal,
   sondern  ein paar Seiten pro Tag. Sie laufen  sonst Gefahr, paranoid zu
   werden.

   Wenn  Sie  PGP ausschlielich in  Verbindung mit  CrossPoint einsetzen,
   verwenden Sie eine der Versionen der 2.6.x-Familie, genauer: der 2.6.3-
   Familie, und  noch genauer:  die Version 2.6.3in. Letztere  ist die  am
   weitesten entwickelte Version der 2.6.x(i)-Familie.

   Die Version  2.6.3in  wurde  ursprnglich von Lutz Donnerhacke  fr die
   interne   Verwendung   im  IN-CA  (Individual   Network   Certification
   Authority) entwickelt. Die  ZIP-Archive  der folgenden bersicht liegen
   unter den angegebenen Dateinamen auf ftp.freexp.de im Verzeichnis  /PGP
   / oder sind per Fido File Request bei den unter Bezugsquellen genannten
   Boxen erhltlich.

   Tabelle 5-6  bersicht der PGP 2-6.3i-Familie
   
         PGP-    2.6.3in  2.6.3in  2.6.3ia  2.6.3ia

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       Version    (8086) (32 bit)*  (8086) (32 bit)*
      
      Datum     23.03.01 23.03.01 04.03.96 04.03.96
      
      CPU 8086+    ja      nein      ja      nein
      
      CPU 80386+   ja       ja       ja       ja
                (langsam)(schnell)(langsam)(schnell)
      
      RSA-Keys  8192 bit 8192 bit 2048 bit 2048 bit
      
      erw. Keys    ja       ja      nein     nein
      
      +batchmodekein Bug kein Bug    Bug      Bug
      
      Win 2K/NT n. optim.optimiertn. optim.n. optim.
      
      Angriff =>wird     wird     keine    keine
      Secret Keyerkannt  erkannt  ErkennungErkennung
      
      Dateiname/PG263INR.PG263INP.PG263IAR.PG263IAP.
      Endung    ZIP      ZIP      ZIP      ZIP

   (Die  Dateinamen sind natrlich als  eine  Zeile  zu  lesen,  d.h.  die
   Version 2.6.3in (32  bit)  hat  z.B.  den Dateinamen PG263INP.ZIP.  Das
   Datum  gibt das Datum der PGP-Version,  *nicht* zwingend  das Datum des
   Archivs an.)

   Eine  Einschrnkung  der   2.6.x-Versionen   soll   abschlieend  nicht
   verschwiegen werden:  sie untersttzen  allesamt  nicht die mit Version
   5.x eingefhrten  DH/DSA-Schlssel. Da das Prinzip  der PGP-  Codierung
   aber darauf  basiert, da Nachrichten und  Texte  mit dem  ffentlichen
   Schlssel ("public  key")  desjenigen  verschlsselt  werden,  der  der
   Empfnger   der   verschlsselten  Nachricht  ist,  mu  man  lediglich
   sicherstellen, ausschlielich RSA-Schlssel zu generieren und an andere
   weiterzugeben. Damit  ist gewhrleistet,  da man alle mit dem  eigenen
   "public  key"  verschlsselten  Nachrichten mit  PGP  2.6.x einwandfrei
   decodieren kann.

   5.12.4   CrossPoint, PGP und ZConnect
   
   PGP ist  fr eine direkte Benutzung  ziemlich ungeeignet; die Bedienung
   knnte man fast  schon  als benutzerfeindlich  bezeichnen.  Aus  diesem
   Grund beinhaltet CrossPoint einige Funktionen, die Ihnen - wenn Sie die
   PGP-Installation  erst  einmal  berstanden   haben  -   die  Benutzung
   erheblich erleichtern.

   Ein Teil dieser  Funktionen basiert  auf  dem ZConnect-PGP-Standard von
   Christoph  Teuber,  der  das automatische Codieren und  Decodieren  von
   Nachrichten und den automatischen Austausch von Public Keys ermglicht.
   CrossPoint bertrgt diesen ZConnect-Standard teilweise auch auf andere
   Netztypen, soda die Arbeit mit PGP auch in anderen Netzen  erleichtert
   wird.

   Die  folgende Tabelle  gibt  eine bersicht  darber,  welche der  PGP-
   Funktionen bei den wichtigsten Netztypen untersttzt werden:


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   Tabelle 5-7  PGP-Funktionen in den Netzen
   
                      ZConnect  Fido  Maus  RFC/UUCP  QWK  GS-Box
   
   autom. codieren       ja      ja    ja      ja     ja    ja
   autom. decodieren     ja      XP   nein     XP    nein  nein
   manuell decodieren    ja      ja    ja      ja     ja    ja
   signieren             ja      ja    ja     nein   nein  nein
   autom.Keyaustausch    ja     nein  nein    nein   nein  nein

   "XP"  bedeutet, da dieses Feature  nur funktioniert, wenn beide Seiten
   mit CrossPoint (ab Version 3.1) arbeiten.

   Die  automatischen  Decodierung   und  der   automatische  Keyaustausch
   funktionieren nur dann, wenn die codierte Nachricht nicht ber Gateways
   (Netzbergnge) transportiert wurde. Da Nachrichten zwischen  ZConnect-
   Systemen  oft   ber  Internet-Gateways   laufen,   funktionieren   die
   Automatik-Funktionen bei ZConnect z.Zt.  nicht  sehr zuverlssig.  Eine
   nderung an den Gateways knnte dieses Problem in Zukunft beheben.


   5.12.5   Installation
   
   Zunchst  mssen Sie PGP  installieren. Wie das geht, steht in der PGP-
   Dokumentation. Achten Sie darauf, da die Umgebungsvariable PGPPATH auf
   das PGP-Verzeichnis zeigt. Auerdem empfiehlt  sich die Verwendung  von
   PGPPASS, um  nicht  beim  Decodieren und Signieren jeder  Nachricht das
   Pawort ("pass phrase") neu eingeben zu mssen. Falls Sie PGPPASS nicht
   verwenden,  *mssen* Sie den Schalter "PGP-Rckfragen  bergehen" unter
   dem  Menpunkt  /Config/Extern/PGP  abschalten.  In  diesem  Fall  sind
   allerdings keine automatischen, unbeaufsichtigten Netzanrufe mglich.

   Die  PGP-Konfigurationsdatei  sollte  zumindest folgende  Einstellungen
   enthalten: 

       CharSet = cp850
       Armorlines = 0

   Als nchstes mssen Sie die "User-ID" Ihres  eigenen PGP-Keys unter dem
   /Config/Extern/PGP  eintragen.  Falls Sie  die  ZConnect-PGP-Funktionen
   (automatisches Decodieren  etc.) verwenden  mchten, mu  auerdem  der
   betreffende   Schalter   aktiviert  werden.  Weiteres   zu   den   PGP-
   Einstellungen entnehmen Sie bitte der Online-Hilfe.


   5.12.6   Codieren und Decodieren
   
   Das Codieren  von Nachrichten  erfolgt wie in  Kapitel 3.7  beschrieben
   ber  den "C"-Schalter im Sendefenster.  BEI DEN  CODIEREREINSTELLUNGEN
   DES EMPFNGERS MUSS "PGP" GEWHLT SEIN! Falls die Netzadresse des Users
   nicht mit der "User-ID" in dessen PGP-Key bereinstimmt,  knnen Sie im
   Feld "Pawort" die User-ID eintragen. Ansonst bleibt dieses Feld leer.

   Das  Decodieren  funktioniert  bei  ZConnect-Nachrichten  normalerweise
   automatisch.  Fr  andere  Netztypen,  oder  wenn  die Automatik  nicht
   funktioniert  haben  sollte,  gibt  es  den   Menpunkt  /Nachricht/PGP
   /Nachricht_decodieren.    Codierte   (ausgehende)    oder    decodierte

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   (eingehende)   Nachrichten   werden    mit    einen    "c"    in    der
   Nachrichtenbersicht gekennzeichnet.


   5.12.7   Nachrichten signieren
   
   Das Signieren von  Nachrichten wird von  XP z.Zt. nur bei  ZConnect und
   Fido untersttzt;  eine Erweiterung  auf andere  Netztypen ist geplant.
   Drcken   Sie   im   Sendefenster   "G"    und   aktivieren   Sie   den
   Signaturschalter.

   Sie   Signatur  eingehender   Nachrichten   kann   mit   /Nachricht/PGP
   /Signatur_testen berprft werden. Dies ist natrlich nur mglich, wenn
   Sie ber  den ffentlichen Schlssel des Absenders verfgen. Leider ist
   die  aktuellen  PGP-Version  nicht  in  der  Lage,  das   Ergebnis  der
   berprfung zuverlssig an XP  zurckzumelden. Sie mssen es  daher  an
   der etwas chaotischen PGP-Bildschirmausgabe ablesen.


   5.12.8   Schlssel austauschen
   
   Als  ZConnect-Point knnen  Sie den ffentlichen  Schlssel von anderen
   Points  ber /Nachricht/PGP/Key_anfordern  anfordern,  oder  Sie knnen
   eine gewhnliche Nachricht  mit  einer  Keyanforderung verbinden, indem
   Sie  im  Sendefenster   "G"  drcken  und   den  betreffenden  Schalter
   aktivieren.  Das   Pointprogramm  des  Empfngers  schickt  Ihnen   den
   Schlssel  dann automatisch zu, und er wird von Ihrem XP automatisch in
   Ihren ffentlichen Schlsselring (public key ring) bernommen.

   Falls das automatische bernehmen des Keys nicht funktioniert hat, oder
   falls der Schlssel im Nachrichtentext enthalten ist (bei ZConnect wird
   er im Kopf  bertragen),  knnen  Sie auch den Menpunkt /Nachricht/PGP
   /Key_einlesen verwenden.

   Vorsicht: Je mehr Schlssel Ihr Schlsselring  enthlt, desto langsamer
   wird PGP! Sie sollten also nicht mehr Schlssel aufnehmen als notwendig
   und nicht bentigte Schlssel ggf. mit "pgp -kr <UserID>" bzw. "pgpk -r
   <UserID>" (Version > 2.6.x) wieder entfernen.

   Wenn Sie Ihren eigenen Schlssel einem anderen Point mitteilen oder ihn
   verffentlichen mchten (z.B. im Brett /T-NETZ/PGP/SCHLUESSEL), drcken
   Sie im Sendefenster "G" und  aktivieren Sie den entsprechenden Schalter
   (gilt  nur  fr  ZConnect). Achten  Sie  aber darauf,  da  mit  diesem
   Schlssel  nur ZConnect-Benutzer mit passender Software  etwas anfangen
   knnen! Fr andere Benutzer und bei ffentlichen  Nachrichten schreiben
   Sie den Schlssel besser in den Text der Nachricht. Dies geht z.Zt. nur
   manuell,  indem Sie den  Schlssel mit "pgp -kxa <UserID>  <Dateiname>"
   bzw. "pgpk -xa <UserID> <Dateiname>" extrahieren und dann im Editor mit
   Ctrl-K-R in Ihre Nachricht einlesen.

   Beachten  Sie,  da PGP-Schlssel  recht umfangreich  sein  knnen. Sie
   sollten sie daher nicht wahllos bei allen Nachrichten  mitschicken,  um
   die  Netze  nicht  unntig  zu  belasten.   Verffentlichen  Sie  Ihren
   Schlssel  besser gezielt  in  den dafr vorgesehenen Brettern und ber
   sogenannte "Keyserver",  oder teilen Sie  sie  Ihren  Mailpartnern  auf
   Wunsch mit.


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   5.12.9   PGP-Status
   
   Falls bei /Config/Anzeige/Kopf die  Zeile "PGP-Status" eingetragen ist,
   zeigt XP im  Nachrichtenkopf zustzliche PGP-relevante Informationen an
   (sofern vorhanden), z.B.  da der Absender einen ffentlichen Schlssel
   besitzt, oder da der Schlssel im Nachrichtenkopf enthalten ist.


   5.12.10   Adresse ndern
   
   Falls sich Ihre  Mailadresse ndern, oder falls eine Adresse  dazukommt
   oder  wegfllt, sollten  Sie auf keinen Fall ihren kompletten Schlssel
   widerrufen und  neu erzeugen.  Die  Mglichkeit des Widerrufens  (siehe
   PGP-Doku) ist ausschlielich fr den  Fall gedacht,  da  der  Verdacht
   besteht,  da jemand in den Besitz Ihres  geheimen  Schlssels  gelangt
   sein knnte.

   Zum  ndern  von  Adressen  knnen  PGP-Schlssel  editiert  werden. Am
   einfachsten  geht dies ber die Menpunkte /Nachricht/PGP/Key_editieren
   und /Nachricht/PGP/UserID_lschen. Mit der  ersten  Funktion kann  eine
   neue Adresse zu  Ihrem Schssel  hinzugefgt und mit  der zweiten  eine
   vorhandene Adresse gelscht  werden. Achten Sie  dabei darauf,  da Sie
   nicht versehentlich  den gesamten Schlssel lschen (was leider mit der
   gleichen PGP-Funktion mglich ist).  Generell  ist es  keine  schlechte
   Idee, fr solche Flle eine Kopie Ihrer Schlsselringe (SECRING.PGP/SKR
   und PUBRING.PGP/PKR) an einem sicheren Ort aufzubewahren.


   5.12.11   Schluwort
   
   Ich  hoffe, da Sie mich nach  diesen  Ausfhrungen  nicht fr paranoid
   halten.  Ich gehre  selbst zu den  eingangs  erwhnten  Menschen,  die
   konventionelle  Verschlsselung  in den  meisten Fllen fr ausreichend
   halten.   Trotzdem   ist   PGP   ohne   Zweifel   ein   wichtiges   und
   auergewhnliches Programm. Gehen Sie verantwortungsbewut damit um! 


   5.12.12   Technisches
   
   Fr den ZConnect-Schlsselversand  extrahiert  CrossPoint  Ihren Public
   Key in die Datei  PGP-KEY.BIN  im XP-Verzeichnis. Immer wenn sich Datum
   oder  Uhrzeit  der  Datei PUBRING.PGP  gendert hat,  wird  PGP-KEY.BIN
   automatisch aktualisiert.

   Textnachrichten  werden grundstzlich 'clear'  signiert, damit sie auch
   fr nicht-PGP-Benutzer lesbar sind.

   Die  ZConnect-3.1-Funktion zum Mitsenden der  Signatur  im  Header wird
   nicht   verwendet,   weil  sie   z.Zt.  nicht   ber  Gateways   hinweg
   funktioniert. Die ZConnect-Funktionen zum  Widerrufen von Keys  und zum
   automatischen   Austauschen  von   Key-Signaturen   sind   z.Zt.  nicht
   implementiert.

   CrossPoint verwendet im Einzelnen die folgenden PGP-Funktionen
   (ED =Eingabedatei, AD= Ausgabedatei, EmpfID = User-ID des Empfngers):

   Version 2.6.x:

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   Tabelle 5-8  Funktionen von PGP 2.6.x
   
   Public Key extrahieren:     pgp -kx +armor=off <UserID> -o PGP-KEY.BIN
   Nachricht verschlsseln:    pgp -ea * <EmpfID> <ED> -o <AD>
   Textnachricht signieren:    pgp -sa * <EmpfID> <ED> -o <AD>
   Nachr. verschl. + sign.:    pgp -esa * <EmpfID> <ED> -o <AD>
   Nachricht entschlsseln:    pgp <ED> -o <AD>
   Signatur berprfen:        pgp <ED> -o <AD>
   Schlssel in Ring einlesen: pgp -ka <ED>
   eigenen Key editieren:      pgp -ke <UserID>
   User-ID lschen             pgp -kr <UserID>

   Version 5.x:

   Tabelle 5-9  Funktionen von PGP 5.x
   
   Public Key extrahieren:     pgpk -x +armor=off <UserID> -o PGP-KEY.BIN
   Nachricht verschlsseln:    pgp e -r <EmpfID> -a <ED> -o <AD>
   Textnachricht signieren:    pgp s <EmpfID> -a <ED> -o <AD>
   Nachr. verschl.+ sign.:     pgp e -r <EmpfID> -s -u <UserID> <ED> -o <AD>
   Nachricht entschlsseln:    pgp v <ED> -o <AD>
   Signatur berprfen:        pgp v <ED> -o <AD>
   Schlssel in Ring einlesen: pgpk -a <ED>
   eigenen Key editieren:      pgpk -e <UserID>
   User-ID lschen             pgpk -r <UserID>

   Fr "*" wird jeweils "-t"  oder "+textmode=off" eingesetzt, je nachdem,
   ob es sich um eine Text- oder Binrnachricht handelt.


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   VI    Referenz
   


   CrossPoint beinhaltet eine Reihe von "Programmen  im Programm", die die
   Arbeit  beschleunigen  und die  Benutzung  vor  allem  durch Einsteiger
   erleichtern  sollen.   Natrlich   knnen   diese  Programmteile  keine
   umfangreichen  Zusatzprogramme  ersetzen  -  der  Lister  wird nie  den
   Leistungsumfang von Vernon D. Buerg's LIST haben, und der Editor nie so
   universell  wie  QEdit   sein.  Es  steht  Ihnen  frei,  statt   dessen
   zustzliche externe Programme  einzubinden;  fr die meisten  Ansprche
   gengen aber auch die eingebauten Features.

   Ich  persnlich  benutze  den  eingebauten  Lister, Editor  und Archiv-
   Viewer, jedoch ein zustzliches Terminalprogramm.


   6.1   Lister
   

   Der  Vorteil   des  eingebauten   Listers   liegt   in   seiner   hohen
   Geschwindigkeit. Texte werden zunchst komplett geladen (was bei langen
   Texten ein paar Sekunden dauern kann); anschlieend knnen Sie  mit den
   blichen  Tasten blttern  und  den Lister  mit <Esc> wieder verlassen.
   Zustzlich kann auch seitlich geblttert werden. 

   6.1.1   Allgemeine Konfiguration
   
   Unter  /Config/Optionen/Lister lassen sich einige  Optionen einstellen,
   z.B. ein automatischer Zeilenumbruch in Spalte 80. Eine Umschaltung des
   Zeilenumbruchs whrend  des Listens ist  z.Zt. nicht mglich.  Auerdem
   kann unter /Config/Extern/Lister  ein externer Lister angegeben werden.
   Der  interne Lister  wird  dann  nur  noch fr  Brett- und  Dateilisten
   verwendet.


   6.1.2   Funktionen im internen Lister
   
   <Ctrl D> druckt den angezeigten Text aus. Wahlweise knnen Sie auch mit
   "M"  einen  Markierbalken  aktivieren und  dann  mit  <Space>  einzelne
   Zeilen, oder  mit <F7> und  <F8>  Blcke von  mehreren Zeilen markieren
   (alternativ  kann  man  wie  mittlerweile  gewohnt <Shift  Pfeiltasten>
   benutzen) -  <Ctrl D> druckt dann nur noch die markierten  Zeilen. Alle
   ntigen Drucker-Einstellungen finden Sie unter /Config/Drucker. 

   "S" sucht nach einer anzugebenden  Zeichenfolge. Wenn  Sie  ein kleines
   "s" verwenden, werden Gro/Kleinschreibung ignoriert. Die Suche beginnt
   ab der ersten angezeigten  Textzeile. Das gefundene Wort wird markiert,
   und der  Markierbalken  springt - falls vorhanden - auf die betreffende
   Zeile. Die Wortmarkierung bleibt so lange erhalten, bis Sie den  Lister
   verlassen oder mit <Home>/<End> zum Textanfang bzw. -ende springen.

   <Tab> wiederholt den letzten  Suchvorgang. Wurde kein passender Begriff
   gefunden, beginnt  der Lister die nchste  Suche wieder  in der  ersten
   Textzeile.



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   Beim Anzeigen von Nachrichten gibt es eine Reihe von Zusatzfunktionen:

   "L" verlt den Lister und setzt die gewhlte Nachricht  auf "Lschen";
   "H"  setzt die Nachricht auf "Halten". Wahlweise knnen auch die Tasten
   <Del> und <Ins> verwendet werden.

   Bei kommentarverketteten  Nachrichten gelangen Sie  mit den Tasten  +/-
   bzw. links/rechts zur vorausgehenden  oder  nachfolgenden  Nachricht im
   Kommentarbaum. Nheres dazu finden Sie in Kapitel 3.8.

   Die  Tasten  P,  <Ctrl  P>,  B  und  <Ctrl   B>  dienen,  wie  in   der
   Nachrichtenbersicht,  zum Verschicken  von Antworten. Um beim Zitieren
   nachher nicht alle unntigen Passagen lschen zu mssen, knnen Sie die
   zu zitierenden  Zeilen  mit  "M"  (Markierbalken einschalten)  und  der
   Leertaste markieren.

   Das optische  Erscheinungsbild des Listers lt sich weitgehend an Ihre
   Wnsche  anpassen.  Neben  der  blichen  Farbeinstellung gibt  es  die
   Mglichkeit,  den  normalerweise   mit   der  Nachricht  "mitrollenden"
   Nachrichtenkopf  fest  am oberen  Bildrand erscheinen  zu  lassen;  die
   entsprechende  Einstellung  finden Sie  unter  /Config/Optionen/Lister.
   Welche  Zeilen  im  Kopf  angezeigt werden,  ist  ebenfalls individuell
   einstellbar, und zwar bei /Config/Anzeige/Kopf.


   6.1.3   Hervorhebungen
   
   Da es  in  DF-Netzen keine  direkte  Mglichkeit  zum  bertragen  von
   verschiedenen Schriftgraden und -arten gibt, hat es  sich eingebrgert,
   Hervorhebungen durch spezielle Zeichen fr *fett*  und  _unterstrichen_
   zu kennzeichnen. Der XP-Lister wertet solche Zeichen, sofern Sie es bei
   /Config/Optionen/Lister nicht  abgeschaltet  haben, aus und stellt  die
   betreffenden  Begriffe  in einer anderen  Farbe dar.  Mit  der Taste  F
   knnen   Sie  die  Anzeige  der  Hervorhebungen  im  Lister  ein-  oder
   ausschalten. 


   6.2   Editor
   

   6.2.1   Allgemeine Konfiguration
   
   Sie haben grundstzlich die Mglichkeit, den eingebauten XP-Editor oder
   einen beliebigen externen Editor zu verwenden. Falls Sie sich fr einen
   externen   Editor   entscheiden,   finden    Sie   die   entsprechenden
   Einstellungen  unter  /Config/Extern/Editor.  Dort   lassen  sich  auch
   diverse andere Optionen  ndern, die  unabhngig vom verwendeten Editor
   sind.

   6.2.2   Der eingebaute Editor
   
   Der interne Editor wurde speziell fr CrossPoint entwickelt und  bietet
   daher viele Features, die bei einem externen Editor nicht mglich sind.
   Sie  haben  z.B.  vollen   Zugriff  auf  alle  CrossPoint-"Hotkeys"   -
   Nodelistenabfrage (Alt N), Kalender (Alt  K), Screenshot (Alt I)  etc.;
   auerdem lassen sich  ber  Tastenmakros (/Config/Tasten/Makros)  nicht
   nur Textbausteine  erzeugen und Editor-Kommandos umdefinieren,  sondern

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   Sie  knnen  z.B.  mit  einem  Makro  fr  <F2><Esc><Enter>  mit  einem
   Tastendruck direkt aus dem Editor heraus eine Nachricht absenden.

   Der vermutlich wichtigste Vorteil des  eingebauten Editors ist aber die
   Behandlung von fortlaufend umbrochenen Abstzen:


   6.2.3   Endloszeilen und harter Zeilenumbruch
   
   In allen Netzen auer Fido und Maus drfen oder sollten die abgesandten
   Textzeilen eine Lnge von 75-80 Zeichen nicht berschreiten. Jeder gute
   Editor   bietet   aber   die   Mglichkeit,   nicht   zeilen-   sondern
   *absatzorientiert* zu arbeiten, d.h. Sie fgen erst am Absatzende einen
   "harten" Zeilenumbruch ein - das  Formatieren der  Zeilen innerhalb des
   Absatzes  erfolgt  fortlaufend  und  automatisch.  Verwenden  Sie einen
   solchen Editor z.B. im  Z-Netz,  so mssen  Sie dafr sorgen, da  alle
   Zeilen beim Abspeichern mit hartem  Umbruch versehen werden -  und wenn
   Sie den  Text  mit  /Nachricht/Unversandt/Edit  nachbearbeiten mchten,
   stehen  Sie  vor  dem  Problem,  die  Zeilen  wieder  zu  einem  Absatz
   zusammenzuziehen.

   Der   interne  XP-Editor  umgeht  dieses   Problem.   Er  arbeitet  mit
   fortlaufenden Abstzen  und speichert  die Nachrichten so  ab, da  sie
   einerseits einen harten  Umbruch besitzen,  da  andererseits aber  bei
   /Nachricht/Unversandt/Edit     die      korrekte     Absatzformatierung
   wiederhergestellt werden kann. Sie  haben also die Mglichkeit, auch in
   Netzen  mit  hartem  Zeilenumbruch  uneingeschrnkt  absatz- und  nicht
   zeilenweise zu arbeiten.


   6.2.4   Bedienung
   
   Der XP-Editor wird mit WordStar-hnlichen  Kommandos  bedient. Wer  mit
   QEdit  oder  hnlichen Editoren vertraut ist,  wie Sie sie auch  in den
   meisten anderen DOS-Pointprogrammen  finden,  sollte  damit  problemlos
   zurechtkommen.
   Aber  inzwischen  ist dieser Standard veraltet und es hat sich der SAA-
   Standard (unter anderem in Windows)  durchgesetzt, der doch sehr  stark
   von WordStar abweicht. Fr  jeden Neuling ist es eine groe Umstellung,
   deswegen   sind  die  Tastaturkommandos  erweitert  worden,   um  einen
   mglichst  reibungslosen  Wechsel  zu ermglichen.  Andererseits lassen
   sich Makros (s. Kapitel 5.4) fr *alle* Funktionen definieren.
   Einige  Editor-Kommandos sind  in einem  Men zusammengefat,  das  mit
   <F10> oder mit der rechten Maustaste aktiviert wird.

   <F2>  speichert den Text ab,  <Esc>  verlt den Editor. <Shift F2> tut
   beides. 

   Zwei Tasten, die Sie sich unbedingt merken sollten, sind <F3> und <F4>.
   Damit wird der  Zeilenumbruch im  gerade  gewhlten  Absatz  ein-  oder
   ausgeschaltet.   Diese  Umschaltmglichkeit   ist   wichtig,  um   auch
   vorgefertigte Texte  einbauen zu  knnen, deren  Breite grer als  der
   eingestellte  rechte Rand  ist, und  die  keine  fortlaufenden  Abstze
   besitzen. Befindet der Cursor  sich  innerhalb eines markierten Blockes
   (s.u.), so gelten <F3> und <F4> fr den  gesamten Block. <Shift F3> und
   <Shift F4> schlielich ndern dem Umbruch im gesamten Text.


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   6.2.5   Editor-Einstellungen <Ctrl O><R>
   
   Aus  dem Editor  heraus kann der Dialog fr die Einstellungen per <Ctrl
   O><R> aufgerufen werden. Die einzelnen Punkte sind:

   Tabelle 6-1  Editor-Einstellungen
   
     Rechter Rand      : In dieser Spalte wird der Text umgebrochen und
                         eine neue Zeile angefangen

     Absatzendezeichen : Abstze (mit <Enter> erzeugt) werden am Ende
                         mit einem hier whlbaren Zeichen
                         gekennzeichnet (aber nur im Editor)

     Autom. Einrcken  : Wenn Sie eine Zeile in Spalte fnf beginnen,
                         landen Sie durch <Enter> direkt in der fnften
                         Spalte der nchsten Zeile

     Persistente Blcke: Markierte Blcke bleiben beim Druck auf eine
                         beliebige Taste erhalten, also ist auch ein
                         <Del> (alternativ dann halt <Ctrl K><Y>) hier
                         nutzlos

     Quote-Reflow      : Wenn innerhalb des Zitates (Quote) einer
                         Nachricht die <Enter>-Taste bettigt wird,
                         fgt der Editor das Quote-Zeichen am Anfang
                         der Zeile wieder ein bzw. lscht es, wenn
                         zwei Quotezeilen zusammengefasst werden.
                         <Shift-Enter> bewirkt das jeweilige Gegenteil


   6.2.6   Statuszeile
   
   Die Statuszeile  am  oberen  Bildrand  gibt  Ihnen  Auskunft  ber  den
   momentanen Zustand des Editors. Von links nach rechts werden angezeigt:

     - Ze: Zeile
     - Sp: Spalte
     - freier Speicherplatz
     -  = Text wurde seit dem letzten Speichern gendert
     - Dateiname


   6.2.7   Funktionstastenbersicht
   

   Tabelle 6-2  Funktionstastenbersicht
   
       <F1>                : Online-Hilfe
       <F2>                : Text speichern
       <F3>                : Absatzumbruch ausschalten
       <F4>                : Absatzumbruch einschalten
       <F5>                : Anzeige der Absatzendmarken umschalten
       <F6>                : Tastenmakro-Auswahl
       <F7>                : Blockanfang setzen
       <F8>                : Blockende setzen
       <F9>                : DOS-Shell
       <F10>               : Men

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       <Shift F2>          : Text speichern und Editor verlassen
       <Shift F3>          : Absatzumbruch im ganzen Text abschalten
       <Shift F4>          : Absatzumbruch im ganzen Text einschalten
       <Shift F5>          : Blockmarkierung ein/ausschalten
                             (= <Ctrl K><H>)

       <Shift F7>          : Wort markieren  (= <Ctrl K><T>)
       <Shift F8>          : Absatz markieren
       <Shift F9>          : Zeile markieren
       <Shift F10>         : ganzen Text markieren
       <Shift Pfeiltasten> : zeichweise markieren
       <Shift End>         : vom Cursor bis Zeilenende markieren
       <Shift Home>        : vom Cursor bis Zeilenanfang markieren
       <Shift PgUp>        : eine Seite nach oben markieren
       <Shift PgDown>      : eine Seite nach unten markieren
       <Shift Enter>       : jeweils das gegenteilige von Quote-Reflow
                             benutzen (s. o. "Editor-Einstellungen")


   6.2.8   Funktionen zur Bearbeitung von Textblcken
   
   Mit <F7>  und <F8>  oder  mit der  linken  Maustaste wird ein Textblock
   markiert. Die folgenden  Funktionen beziehen sich  immer auf den gerade
   markierten Block: 

   Tabelle 6-3  Funktionen fr Textblcke
   
       <Ctrl K><C> : Block zur Cursorposition kopieren
       <Ctrl K><V> : Block zur Cursorposition verschieben
       <Ctrl K><Y> : Block lschen
       <Del>       : Block lschen
       <Ctrl K><W> : Block in Datei schreiben
       <Ctrl K><R> : Block aus Datei lesen
       <Ctrl K><U> : Block aus Datei lesen und UUcodieren
       <Ctrl K><O> : Block Rot13-codieren
       <Ctrl Q><B> : Cursor an Blockanfang bewegen
       <Ctrl Q><K> : Cursor an Blockende bewegen
       <Ctrl B>    : Block reformatieren (s. weiter unten)

   Neben  diesen   konventionellen   Blockoperationen  besteht   auch  die
   Mglichkeit,  mit  einer Zwischenablage (Clipboard)  zu  arbeiten. Dazu
   dienen die Tasten auf dem Ziffernblock: 

   Tabelle 6-4  Funktionen fr die Zwischenablage
   
       * : kopiert markierten Block in die Zwischenablage
       - : verschiebt markierten Block in die Zwischenablage
       + : fgt Inhalt der Zwischenablage an Cursorposition ein

   Diese    Zwischenablage   arbeitet   unabhngig    von   den    brigen
   Blockoperationen und  von dem unten beschriebenen Lschpuffer. Falls XP
   unter  Windows  arbeitet,  wird  die  Windows-Zwischenablage  verwendet
   (Hinweise zu NT und OS/2 finden Sie im Anhang C).



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   6.2.9   Lschen und Einfgen
   
   Zum Lschen von Text stehen neben der blichen <Backspace>- und  <Del>-
   Taste noch folgende Funktionen zur Verfgung:

   Tabelle 6-5  Funktionen zum Lschen von Text
   
       <Ctrl T>         : Wort nach rechts lschen
       <Ctrl Backspace> : Wort nach links lschen
       <Ctrl Y>         : Zeile lschen
       <Ctrl K><Y>      : Block lschen
       <Del>            : Block lschen
       <Ctrl Q><Y>      : bis Absatzende lschen
       <Alt Y>          : bis Textende lschen (*)

     Nur in Verbindung mit der Windows Zwischenablage:

   Tabelle 6-6  Lsch-Funktionen fr die Zwischenablage
   
       <Shift Del>      : Block ausschneiden und ins Clipboard ver-
                          schieben
       <Shift Ins>      : Block an Cursorposition einfgen
       <Ctrl Ins>       : Block ins Clipboard kopieren


   (*) Bei einigen  deutschen Tastaturtreibern  sind  <Alt Y> und <Alt  Z>
       vertauscht. 

   Solche gelschten  Textteile  sind allerdings nicht  verloren,  sondern
   werden - solange der Speicher ausreicht - zwischengespeichert.  Dadurch
   knnen Sie alle Lschoperationen mit <Ctrl U> wieder rckgngig machen;
   der  zuletzt  gelschte  Textabschnitt  wird  dabei  an  der  aktuellen
   Cursorposition wieder eingefgt.


   6.2.10   Suchen (und Ersetzen)
   
   Um  einen Begriff im Text zu suchen, drcken  Sie <Ctrl Q><F> und geben
   Sie  anschlieend den zu  suchenden  Begriff  ein. Verwenden Sie  <Ctrl
   Q><A>, um die gefundenen Begriffe  einzeln oder vollstndig durch einen
   anderen Text ersetzen zu lassen.

   <Ctrl L> wiederholt die letzte Suchoperation.


   6.2.11   Markierungen
   
   Der Editor erlaubt  das Setzen von bis zu  5 Markierungen im Text,  die
   anschlieend ber entsprechende Tastenkombinationen angesprungen werden
   knnen:

   Tabelle 6-7  Markierungen im Editor
   
     <Ctrl K><x> : Markierung x an Cursorposition setzen (x = 1 bis 5)
     <Ctrl Q><x> : springe zu Markierung x (x = 1 bis 5)


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   6.2.12   Block reformatieren
   
   Mit  Hilfe  der  Tastenkombination  <Ctrl  B>  kann  man  einen   Block
   reformatieren,  d.h.  alle  Zeilen  werden  so  gut  es  geht  auf  die
   eingestellte maximale Zeilenlnge gesetzt. Aus einem Block

      > FreeXP ist super, vor allem der Editor
      > ist seit der 3.12 so viel besser geworden. Endlich macht
      > es
      > wieder richtig Spass damit zu arbeiten.

      > FreeXP ist super, vor allem der Editor ist seit der 3.12 so
      > viel besser geworden. Endlich macht es wieder richtig Spass
      > damit zu arbeiten.

   Auch die Quotezeichen (">") bleiben richtig erhalten, aber  auch nicht-
   zitierte Passagen  werden  so  wieder lesbarer. Sogar das  automatische
   Einrcken ist damit vereinfacht worden: Man setzt die  erste  Zeile des
   Blockes  in die gewnschte  Spalte  und drckt einfach <Ctrl B>,  schon
   sind alle Zeilen auf diese Spalte ausgerichtet. 

   Als Block wird  hier entweder ein markierter Bereich definiert oder der
   aktuelle Absatz, der bis zur  nchsten  Leerzeile luft nicht  bis  zum
   nchsten Zeilenumbruch (!). 


   6.2.13   Verschiedenes
   

   Tabelle 6-8  Weitere Funktionen im Editor
   
   <Ctrl O><R>  aktiviert   ein   Einstellfenster   fr    rechten   Rand,
                Absatzendezeichen und automatisches Einrcken.

   <Ctrl K><P>  druckt   den  markierten  Block  aus.  Wurde  kein   Block
                markiert, so wird der gesamte Text gedruckt.

   <Ctrl Q><P>  springt zurck zur vorherigen Cursorposition

   <Ctrl P>     dient  zur Eingabe  von Steuerzeichen.  Dafr  ist  zuerst
                <Ctrl  P>  und  dann  das Steuerzeichen  (z.B.  <Ctrl  A>)
                einzugeben.

   <Ctrl Q><I>  schaltet die automatische Einrckung ein bzw. aus.

   <Alt B>      ndert innerhalb des Nachrichteneditors den Betreff.


   6.3   Archiv-Viewer
   

   Der  eingebaute Archiv-Viewer wird  immer dann aktiviert, wenn Sie eine
   Binrnachricht  zum  Lesen  anwhlen,  die Archiv-Format  hat.  Gltige
   Archiv-Formate sind  ARC, ARJ, DWC, HYP,  LZH, PAK, RAR, SQZ,  ZIP  und
   ZOO. Auch  die entsprechenden  selbstextrahierenden (SFX-) Dateiformate
   werden  erkannt,  sofern  es sich  um  MS-DOS-Dateien  handelt. Einzige
   Ausnahme sind alte LHArc-SFX-Dateien.


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   6.3.1   Aufrufvarianten
   
   Wahlweise knnen Sie den Archiv-Viewer auch direkt ber /Zusatz/Archiv-
   Viewer aufrufen, um den Inhalt einer beliebigen Archivdatei anzuzeigen.
   Oder  Sie verwenden CrossPoint  mit dem  Parameter "/av:" (s. Anhang A)
   direkt als Archiv-Viewer. 

   Innerhalb des Archiv-Listers werden folgende Informationen angezeigt:

   Tabelle 6-9  Informationen im Archiv-Lister
   
      Name:        der Dateiname
      OrgGre:    die Dateigre vor dem Packen bzw. nach dem Entpacken
      CompGre:   die Dateigre in gepackter Form
      %:           CompGre / OrgGre * 100
      Methode:     die Packer-Methode; unterschiedlich, je nach Packer
      Datum:       Datei-Datum vor dem Packen und nach dem Entpacken
      Uhrzeit:     dito, fr die Uhrzeit

   Ganz rechts wird noch das Archivformat angezeigt.

   Mit <Enter> wird die Datei temporr entpackt und in den  Lister geladen
   - bzw. in  den Archiv-Viewer, falls  es sich wiederum  um  eine Archiv-
   Datei handelt. Bei Rckkehr wird die Datei wieder gelscht. "X" dagegen
   extrahiert eine  Datei  in  ein  anzugebendes  Verzeichnis (Vorgabe ist
   /Config/Pfade/Extrakt-Verzeichnis). Wahlweise knnen Sie  auch  mehrere
   Dateien markieren und mit  "X"  extrahieren.  Da  dazu  der  Entpacker
   mehrfach aufgerufen wird, ist aus "technischen Grnden" unumgnglich.

   Probleme  kann es bei Dateien geben, die auf einem nicht-MS-DOS-Rechner
   gepackt wurden und  berlange Dateinamen  haben. Solche Dateien  knnen
   nur von Hand  ber den  Namen  "*.*" entpackt werden. Auch Dateien, die
   mit einem vollstndigen  Pfad  eingepackt wurden, knnen u.U. nicht aus
   CrossPoint heraus entpackt werden.

   Die  verwendeten Entpacker  knnen Sie  unter  /Config/Extern/Entpacker
   einstellen.  Nheres  dazu steht in der Online-Hilfe. Die Archivformate
   DWC (Dean  W. Cooper's Packer) und  HYP  (Hyper - ein deutscher Packer)
   sind nur  uerst  selten;  auerdem  existieren  meines Wissens  keine
   alternativen  Entpacker  dafr  (bis  auf eine sehr suspekte, gepatchte
   Version von DWC, die unter dem Namen VAP verbreitet  wird).  Daher sind
   diese nur  ber direktes (vorsichtiges!) Editieren der Datei XPOINT.CFG
   einstellbar.

   Der Archiv-Viewer  ist  brigens  in  Form  eines universellen  Archiv-
   Auflisters  und  -Entpackers auch als eigenstndiges Programm unter dem
   Namen "AV" erhltlich; AV ist Public Domain.


   6.3.2   Bild- und andere Viewer
   
   Neben Archiven kann XP auch den Inhalt anderer  Dateien, wie  z.B. GIF-
   Grafiken, automatisch  anzeigen  lassen.  Dazu  mssen bei /Edit/Viewer
   entsprechende Anzeigeprogramme eingetragen werden.



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   6.4   CrossTerm (internes Terminal-Programm)
   

   Das eingebaute Terminal-Programm wird entweder per /Netcall/Online oder
   mit /XPoint/Terminal aktiviert. Im ersteren Fall MUSS unter /Edit/Boxen
   /Edit/Diverses das Login-Pawort angegeben sein; wahlweise ist auch die
   Angabe eines Logfiles mglich, das nach dem  Login automatisch geffnet
   wird.  Bei  /XPoint/Terminal  werden  die  Einstellungen  der  Stammbox
   (Baudrate usw.) verwendet.

   CrossTerm kann und  soll  keine  ausgewachsenen  Terminalprogramme  wie
   TeleMate   oder   Terminate  ersetzen.  Es  beinhaltet  daher  nur  die
   allernotwendigsten Funktionen. 

   Tabelle 6-10  Tasten innerhalb von CrossTerm
   
   <Alt O>      Optionen einsstellen (Schnisttstelle, Modem-Init, auto-
                matischer Zmodem-Up/Download u.a.)

   <Alt L>      ffnet bzw. schliet das Logfile.

   <Alt H>      trennt die Verbindung.

   <Alt X>      beendet CrossTerm. Die Verbindung - falls vorhanden -
                bleibt bestehen.

   <Ctrl Home>  lscht den Bildschirm.

   <Alt D>      schaltet die Statuszeile ein oder aus.

   <F9>         DOS-Aufruf, wie (fast) berall in CrossPoint

   Falls der automatische Zmodem-Up/Download abgeschaltet  ist, knnen Sie
   dafr die blichen Tasten <PgUp> und <PgDn> verwenden.


   6.5   Tastenkrzel
   

   6.5.1   Tasten, die Sie fast berall in CrossPoint verwenden knnen
   

   Tabelle 6-11  (fast) berall geltende Tasten
   
     <F1>         Hilfe
     <F1><F1>     Hilfe-bersicht
     <Alt F1>     letzte Hilfe
     <F9>         DOS-Aufruf
     <Alt F4>     Programm beenden
     <F4>         letzten Menpunkt wiederholen
     <F6>         Tastenmakro whlen

     <Alt K>      Kalender (/Zusatz/Kalender)
     <Alt E>      Editor (/Edit/Texte)
     <Alt I>      Bildschirmauszug in Datei (/XPoint/Export/Bildschirm)
     <Alt 1>      Bild dunkelschalten
     <Alt N>      Fido-Nodelist abfragen (/Fido/Nodelist/abfragen)
     <Alt T>      Notizseite

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   6.5.2   Tasten in der Brettbersicht
   
   Allgemeines  (in  der folgenden Aufstellung wird zur besseren bersicht
   "Ctrl"  als  "^"  dargestellt,  und  "<"  sowie  ">"  bei  Sondertasten
   weggelassen):

   Tabelle 6-12  Tasten in der Brettbersicht
   
     Enter   zeigt den Brettinhalt an.
     ^Enter  zeigt den gesamten Brettinhalt an.
     S       schaltet zwischen Lese/Schreib und Bearbeitungsmodus um
     Tab     schaltet auf die Userbersicht um.

     Q       beendet das Programm. Wenn Sie eine Sicherheitsabfrage
             wnschen, knnen Sie dies unter /Config/Optionen/Allgemei-
             nes einstellen.

     Space   markiert das gewhlte Brett. Es knnen maximal 1000 Bret-
             ter gleichzeitig markiert werden. Im Bearbeitungsmodus
             (s.u.) gelten die Tasten "E", "L" und "P" fr alle mar-
             kierten Bretter.
     ^E      hebt die Brettmarkierung auf.
     ^G      markiert alle Bretter, die zur gleichen Gruppe gehren wie
             das gewhlte Brett.

     /       Schnellsuche - geben Sie anschlieend den Beginn des ge-
             suchten Brettnamens ein.
     <F8>    springt auf das erste PM-Brett

   Funktionen im Schreib/Lesemodus:

   Tabelle 6-13  Tasten im Schreib / Lesemodus
   
     B       Brief in das gewhlte Brett schreiben.
     E       eine vorbereitete Textdatei in das gewhlte Brett senden
     I       eine Binrdatei in das gewhlte Brett senden
     L       Lesemodus whlen. Ein > am linken Brettrand zeigt an, da
             das Brett Nachrichten enthlt, die dem gewhlten Lesemo-
             dus entsprechen.
     A       Anzeige aller Bretter <-> Anzeige auf den Lesemodus zu-
             treffender Bretter
     +       springt zum nchsten zutreffenden Brett
     -       springt zum vorigen zutreffenden Brett
     ^W      schaltet die automatische Weiterschaltung ein bzw. aus.

   Funktionen in Bearbeitungsmodus ("Spezial-Modus")

   Tabelle 6-14  Tasten im Bearbeitungsmodus
   
     H       neues Brett anlegen (hinzufgen)
     ^H      mehrere Bretter aus Brettliste whlen und neu anlegen
     L       gewhlte(s) Brett(er) lschen
     E       Bretteinstellungen bearbeiten (editieren)
     U       Zugriffseinstellungen ndern
     V       Brettinhalt (Nachrichten) in anderes Brett verschieben
     P       Brett(er) an neue Position verschieben
     ^T      Trennzeile einfgen

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     +       Haltezeit/-anzahl um einen Tag erhhen
     -       Haltezeit/-anzahl um einen Tag verringern


   6.5.3   Tasten in der Userbersicht
   
   Allgemeines:

   Tabelle 6-15  Tasten in der Userbersicht
   
     Enter   zeigt Nachrichten im gewhlten PM-Brett an
     A       wechselt den Anzeige-Modus.
     Tab     schaltet auf Brettbersicht um.
     S       schaltet zwischen Schreib/Lese- und Bearbeitungsmodus um

     Q       beendet das Programm. Wenn Sie eine Sicherheitsabfrage
             wnschen, knnen Sie dies unter /Config/Optionen/Allge-
             meines einstellen.

     Space   markiert den gewhlten User. Es knnen maximal 1000 User
             gleichzeitig markiert werden. Im Bearbeitungsmodus (s.u.)
             gelten "E" und "L" fr alle markierten User.
     ^E      hebt die Usermarkierung auf.

     R       User in/aus Adrebuch aufnehmen/austragen
     P       Pawort und Codierverfahren einstellen

     /       Schnellsuche - geben Sie anschlieend den Beginn des ge-
             suchten Usernamens ein.
     U       Sucht und markiert alle passenden User zu einem Suchbe-
             griff.
     Alt-U   Sucht alle Nachrichten des gewhlten Users.

     ^W      schaltet die automatische Weiterschaltung ein bzw. aus.

   Funktionen im Schreib/Lesemodus

   Tabelle 6-16  Tasten im Schreib / Lesemodus
   
     B       schickt einen Brief an den gewhlten User bzw. Verteiler
     E       schickt eine vorbereitete Textdatei an den gewhlten User
     I       schickt eine Binrdatei an den gewhlten User
     +       springt zum nchsten markierten User
     -       springt zum vorausgehenden markierten User

   Funktionen im Bearbeitungsmodus ("Spezial-Modus")

   Tabelle 6-17  Tasten im Bearbeitungsmodus
   
     H       neuen User anlegen (hinzufgen)
     V       neuen Verteiler anlegen
     L       User bzw. Verteiler aus der Userliste lschen
     E       User- bzw. Verteiler-Daten bearbeiten
     ^V      Userbretter verknpfen (Nachr. verschieben)



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   6.5.4   Tasten in der Nachrichtenbersicht (innerhalb eines Brettes)
   

   Tabelle 6-18  Tasten in der Nachrichtenbersicht
   
     Enter  liest die gewhlte Nachricht.
     ^D     druckt die gewhlte Nachricht.
     Esc    zurck zur Brett- bzw. Userbersicht
     ^Esc   zurck, aber nicht zum nchsten Brett/User weiterspringen
     #      zeigt bei verketteten Nachrichten den Kommentarbaum an.
     ^W     schaltet die automatische Weiterschaltung ein bzw. aus.
     A      schaltet unabhngig vom Lesemodus auf Komplettanzeige um.
            In der Liste der markierten Nachrichten: Schaltet zwischen
            Empfnger- und Absenderanzeige um.
     ^S     schaltet die Datumsanzeige ein/aus.
     ^A     schaltet in Fido-Brettern die Empfngeranzeige ein/aus
     ^N     schaltet bei ZConnect-, Usenet-, MagicNet- und anderen
            Nachrichten mit Realname zwischen Anzeige von Useradressen
            und Realnames um

     Space  markiert die gewhlte Nachricht. Es knnen Nachrichten in
            verschiedenen Brettern gleichzeitig markiert sein!
     ^E     hebt alle Nachrichten-Markierungen auf.
     H      (oder <Ins>) setzt eine Nachricht auf "Halten"
     L      (oder <Del>) setzt eine Nachricht auf "Lschen", d.h. die
            Nachricht wird bei der nchsten Reorganisation entfernt.
     K      entfernt die gewhlte Nachricht sofort aus der Datenbank.
     G      ermittelt - falls mglich - die Bezugsnachricht.

     b      Schreiben einer Brettantwort auf die gewhlte Nachricht.
     ^B     Schreiben einer zitierten ("Quote-") Antwort
     B      Schreiben eines Quotes auf mehrere markierte Nachrichten
     ^Q     Schreiben eines indirekten Quotes auf Fido/QWK-Nachrichten
     p      Schreiben einer privaten Antwort (PM)
     ^P     Schreiben einer privaten Quote-Antwort
     P      Schreiben einer privaten Quote-Antwort auf mehrere markier-
            te Nachrichten.
     ^F     Senden einer Textdatei an den Absender der gewhlten Nach-
            richt
     ^I     Senden einer Binrdatei an den Absender der gewhlten Nach-
            richt (nicht in allen Netzen mglich)

     U      PM-Fach des Absenders der gewhlten Nachricht anzeigen
     ^U     editiert den User, der die gewhlte Nachricht verfat hat.
     ^T     Paworteinstellungen des Users, der die gewhlte Nachricht
            verfat hat

     I      Inhalt des Nachrichtenkopfes anzeigen
     O      Original-Nachrichtenkopf anzeigen

     ^R     decodiert eine Rot13-codierte Nachricht
     ^H     zeigt die Originalnachricht incl. Kopf als Hex-Dump (hexa-
            dezimal)
     V      ndert den Wiedervorlage-Status einer Nachricht.
     Alt-P  archiviert Nachrichten im PM-Brett des Absenders
     Alt-U  Sucht alle Nachrichten des Users, der die gewhlte Nach-
            richt geschrieben hat.
     Alt-B  Sucht alle Nachrichten im Brett mit dem gleichen Betreff

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   6.5.5   Tasten bei /Edit/Autoversand
   

   Tabelle 6-19  Tasten bei Edit->Autoversand
   
     Enter  gewhlte Nachricht anzeigen
     Esc    Liste verlassen
     A      gewhlten Eintrag aktivieren/deaktivieren
     H      neuen Eintrag anlegen
     L      gewhlten Eintrag lschen
     E      gewhlten Eintrag editieren
     T      Nachrichtendatei editieren - nur bei Textnachrichten
     K      Kopiert den gewhlten Eintrag.
     I      Zeigt Informationen ber die Nachrichtendatei an.
     S      Sendet die gewhlte Nachricht sofort ab.


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   VII    Technische Dokumentation
   


   7.1   Nachrichtenformate
   

   Dieses Kapitel beinhaltet eine kurze bersicht ber den internen Aufbau
   von  Nachrichten,  die   von  CrossPoint  empfangen,  gespeichert  oder
   verschickt   werden.  Es   soll   keine  vollstndigen  Dokumentationen
   ("Polldocs")  ersetzen, sondern  Ihnen beim  Verstndnis dessen helfen,
   was  hinter den Kulissen  abluft,  und  Ihnen  ermglichen, technische
   Diskussionen  zu  verstehen.  Eine bessere  Beschreibung  der einzelnen
   Nachrichtenformate finden Sie in folgenden Dokumenten:

   Tabelle 7-1  Nachrichtenformate
   
   Z-Netz-Netcall  per Anhalter durch das Z-Netz ("Hitchhiker"),
                   15.2.91, von Patrick Schaaf

   ZConnect        ZConnect-Dokumentation V3.0 vom 3.8.92
                   ZConnect-Changes V3.1 vom 2.8.93

   RFC/UUCP        RFC 822 (Mail)
                   RFC 976 (Envelopes, SMTP-Batches)
                   RFC 1036 (News)
                   RFC 1521 und 1522 (MIME)

                   Die RFCs werden immer wieder aktualisiert und die
                   oben genannten sind zwischenzeitlich alle in
                   berarbeiteten Fassungen neu aufgelegt worden.
                   RFC 1036ff schaffte es nie weiter als ein Entwurf
                   mit hohem informationellen Wert zu werden, whrend
                   alle anderen eine Einstufung als RFC Standard
                   erreichten.

   MausTausch      Maustausch-Doku von Uwe Ohse, 1995

   MagicNET        MagicNet-Polldocs V2.10b vom 9.8.93

   FidoNet         FTS-0001, FTS-0004, FSC-0039 u.a.

   QWK             QWK-Spezifikation v1.1 vom 17.8.91

   GS-Mailbox      Nicht dokumentiert. T.S. fragen :-)



   Prinzipiell  sind  Nachrichtenpakete   (Puffer)  entweder   leer,  oder
   bestehen aus einer beliebigen  Anzahl aneinandergehngter  Nachrichten.
   Jede Nachricht besteht dabei aus einem  Kopf  -  dem Header - und einem
   Nachrichtentext  - dem  Body.  Der wesentliche Unterschied zwischen den
   einzelnen Formaten  liegt im Aufbau des Kopfes; nur bei MausTausch  ist
   alles  ein  wenig  anders, aber  dazu  spter. Den Kopf einer Nachricht
   knnen Sie brigens mit "O" anzeigen lassen.



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   7.1.1   Z-Netz-Netcallpuffer (alt)
   
   Dieses  Nachrichtenformat  wurde  im  Z-Netz  und  kompatiblen   Netzen
   verwendet.  Eingehende  Netcallpuffer  verwaltet   CrossPoint  in   den
   Ablagedateien   MPUFFER.1    bis   MPUFFER.9.   In   MPUFFER.0   wurden
   selbstgeschriebene  Z-Netz-Nachrichten abgelegt (Hinweis: Ablagedateien
   drfen  niemals direkt modifiziert werden!). Das Nachrichtenformat  bei
   QuickMail und GS-Mailbox ist bis auf  einige Details  identisch mit dem
   Z-Netz. 

   Der Kopf einer Z-Netz-Nachricht besteht aus 8 festgelegten Zeilen:

                    ͸
                     Empfnger (Brett oder User) 
                    Ĵ
                     Betreff                     
                    Ĵ
                     Absender                    
                    Ĵ
                     Datum/Zeit: jjmmtthhmm      
                    Ĵ
                     Routpfad (BOX1!...!IHREBOX) 
                    Ĵ
                     MessageID  [1]              
                    Ĵ
                     Typ: T=Text, B=Binr        
                    Ĵ
                     Gre in Bytes (ohne Kopf)  
                    ;

   [1]  Die MessageID ist eine eindeutige Kennung fr  jede Nachricht. Sie
   dient zum Erkennen doppelter Nachrichten (Rekursionen).

   Die  Lnge  von  Absender-  und  Empfngeradresse  ist auf  40  Zeichen
   begrenzt. Diese Einschrnkung war  neben der  fehlenden Erweiterbarkeit
   der zweite wesentliche Grund  fr die Entwicklung  des  neuen ZConnect-
   Nachrichtenformates.  CrossPoint ist  zwar in der Lage, Adressen bis zu
   79 Zeichen Lnge zu verarbeiten, allerdings knnen Sie im Z-Netz i.d.R.
   davon nur Gebrauch machen, wenn Sie an einer ZConnect-fhigen Serverbox
   angeschlossen sind.


   7.1.2   ZConnect-Puffer
   
   ZConnect  ist ein  flexibles  Nachrichten(header)format,  das  sich  in
   relativ kurzer Zeit im Z-Netz durchgesetzt hat und inzwischen  auch  in
   einigen  anderen Netzen  verwendet wird. CrossPoint  untersttzt dieses
   Format vollstndig und verwendet es auerdem intern, um Nachrichten aus
   anderen Netzen zu speichern: Alle Maus-, MagicNet-,  QuickMail-, Fido-,
   QWK-  und RFC-Nachrichten werden im  ZConnect-Format  gespeichert.  Zur
   Konvertierung der  Formate  dienen  das  mitgelieferte  Programm  MAGGI
   (Maus,  Magic, Quick  - s. Anhang C), ZFIDO (Fido), ZQWK  (QWK) und UUZ
   (UUCP/RFC).   CrossPoint   speichert    ZConnect-Nachrichten   in   den
   Ablagedateien MPUFFER.10 bis MPUFFER.19. 

   ZConnect-Header  bestehen aus  einer variablen Anzahl  von  Zeilen, die
   jeweils  aus  einer  Kennung,  gefolgt  von  einem  Doppelpunkt,  evtl.

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   mehreren   Leerzeichen  und/oder  Tab's  und  dem  eigentlichen  Inhalt
   bestehen. Die Reihenfolge der Zeilen ist beliebig. Das Ende des Headers
   wird durch  eine  Leerzeile gekennzeichnet.  Auf  den  Header folgt der
   Nachrichteninhalt,  der  exakt  die angegebene  Lnge  haben  mu.  Die
   Headerzeilen sind nicht case-sensitiv.

   Vorgeschriebene Standardheaderzeilen sind:

   Tabelle 7-2  Vorgeschriebene Headerzeilen bei ZConnect
   
        EMP:    Empfnger (Brett oder User, optional mehrfach!)
        ABS:    Absender, optional incl. Realname
        BET:    Betreff
        EDA:    Erstellungsdatum (jjjjmmtthhmmsszzz)
        ROT:    Routweg (IHREBOX!....!BOX2!BOX1!ABSENDEBOX)
        MID:    Message-ID
        LEN:    Gre des Nachrichtentextes

   "zzz" beim  Erstellungsdatum steht  fr die  Zeitzone; Genaueres hierzu
   ist in der ZConnect-Doku beschrieben.

   Zustzlich  gibt es eine Reihe optionaler Headerzeilen. Folgende werden
   von CrossPoint untersttzt:

   Tabelle 7-3  Optionale Headerzeilen bei ZConnect
   
        BEZ:     bei Replies: Message-ID(s) der Bezugsnachricht(en)
        MAILER:  Name des absendenden Programms
        FILE:    Dateiname beim Senden von Dateien
        DDA:     Dateidatum beim Senden von Dateien
        TYP:     Nachrichtentyp, "BIN" = Binrnachricht
        EB:      Empfangsbesttigung anfordern
        STAT:    Status, "EB" = Empfangsbesttigung
        ORG:     Name des Organisation
        OAB:     Original-Absender bei weitergeleiteten Nachrichten
        OEM:     Original-Empfnger bei weitergeleiteten Nachrichten
        WAB:     Weiterleit-Absender
        ERR:     Fehlermeldung (*)
        CHARSET: Zeichensatz

        Antwort-an:       Adresse, an die PM-Replies gehen sollen
        Diskussion-in:    Brettname fr ffentliche Replies
        Post:             Postadresse
        Telefon:          Telefonnummer(n)
        Stichwort:        Stichwort zum Inhalt
        Zusammenfassung:  eine einzeilige Zusammenfassung des Inhalts

        CRYPT:            Codierer
        SIGNED:           signierte Nachricht
        CRYPT-CONTENT-TYP:      Originaltyp einer codierten Nachricht
        CRYPT-CONTENT-CHARSET:  Originalzeichensatz einer codierten N.
        PGP:              PGP-codierte Nachricht
        PGP-KEY-AVAIL:    PGP-Schlssel verfgbar
        PGP-PUBLIC-KEY:   PGP-Schlssel


   Auerdem  untersttzt XP  noch  eine  spezielle  RFC-  und  eine  Fido-

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   Headerzeile: 

   Tabelle 7-4  Weitere Headerzeilen
   
        U-Distribution: Verbreitungsgebiet der Nachricht
        F-To:           Empfnger einer Fido-Brettnachricht

   Aus Kompatibilittsgrnden (XP 1.9x) wertet XP zustzlich noch folgende
   Header aus der ZConnect-Spezifikation v1.9 aus:

   Tabelle 7-5  Kompatibilitts-Headerzeilen
   
        ABR:    Realname des Absenders (*)
        BIN:    Binrnachricht (*)
        MAL:    = MAILER: (*)

   (*) Diese   Zeilen  werden  von  XP  ausgewertet,  aber   nicht  selbst
       erzeugt. 

   Alle anderen Zeilen  werden sowohl ausgewertet, als auch - bei Bedarf -
   erzeugt. MAILER wird immer erzeugt. ANTWORT-AN wird immer erzeugt, wenn
   bei /Edit/Boxen/Edit/ZConnect eine Vertreteradresse eingetragen ist.

   Die folgenden  zustzlichen  Zeilen  werden von  XP intern  erzeugt und
   ausgewertet, aber nicht direkt ins Netz verschickt. Mit Ausnahme von X-
   XP-ARC dienen sie zur  Kommunikation  zwischen XP und den verschiedenen
   Nachrichten-Konvertierern (MAGGI, ZFIDO, UUZ und ZQWK):

   Tabelle 7-6  Interne CrossPoint-Headerzeilen
   
        X-XP-NTP:  Netztyp; 2=ZConnect (Default), 3=MagicNet, 10=Quick-
                   Mail, 11=GS-Mailbox, 20=Maus, 30=Fido, 40=UUCP/RFC
        X-XP-ARC:  archivierte PM (Flag)
        X-XP-BOX:  MagicNET/RFC: Boxname bei Namenpoints
        X-XP-PNT:  MagicNET: Pointname bei Aliaspoints
                   ZConnect/Fido: Boxname (z.B. fr externe Tools)
        X-XP-BST:  Maus: Bearbeitungsstatus einer PM
        X-XP-MRP:  Maus: Box, ber die die Bezugsnachr. empfangen wurde
        X-XP-RGR:  Maus: Brettname bei gruppenbergreifender Verkettung
        X-XP-ATT:  Fido / Maus / RFC: interne Flags
        X-XP-FTO:  Empfnger von Fido- oder MagicNET-Brettnachrichten
        X-CHARSET: Fido / RFC: Zeichensatz
        X-XP-PGP:  Ergebnis der PGP-Signaturberprfung


   7.1.3   MagicNET-Pakete
   
   Nachrichtenheader im MagicNet bestehen aus einem festen, 4zeiligen Teil
   und einem flexiblen  "$"-Teil. Im Gegensatz zu den  Z-Formaten wird das
   Ende   der   Nachrichten  explizit  durch   ein   Ctrl-X   (ASCII   23)
   gekennzeichnet. Der feste Teil des Headers besteht aus vier Zeilen, die
   den  Empfnger,  den  Absendernamen,  den  Absendernode  (=  Box-  oder
   Pointname) und den Betreff  enthalten. Im MagicNET ist der Betreff  auf
   25 Zeichen beschrnkt; daher wird dort im zweiten Teil des Headers eine
   zustzliche, nicht begrenzte Zeile "$  Betreff"  eingefgt.  Der  feste
   Header wird durch zwei  Zeilen begrenzt, die  die Zeichen Ctrl-A (ASCII
   1) und Ctrl-B (ASCII 2) enthalten. 

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   Eine genaue Beschreibung des Formats entnehmen Sie bitte den MagicDOCs.


   7.1.4   MausTausch-Pakete
   
   Es gibt  zwei Arten von Paketen:  INFILES, die  CrossPoint an  die  Box
   schickt,  und  OUTFILES,  die  es von der Box  erhlt. Beide Pakettypen
   bestehen  aus einer Anzahl aneinandergereihter Blcke.  Ein Block  kann
   entweder eine  Nachricht, einen  Bearbeitungsstatus, ein Info-File oder
   eine Liste  von  Befehlen enthalten, z.B. Befehle  zum Bestellen  einer
   Gruppe.  Alle  Blcke  beginnen  mit einem  "#"  in der  ersten Spalte,
   gefolgt von der Blockkennung.

   Nachrichten bestehen aus  einer Anzahl von Headerzeilen und einer Reihe
   von Textzeilen. Das erste Zeichen jeder  Headerzeile  kennzeichnet  die
   Bedeutung  der  Zeile;  das  erste  Zeichen  jeder  Textzeile  ist  ein
   Doppelpunkt.   Es  gibt   so   viele   mgliche   und  vorgeschriebenen
   Kombinationen von Headerzeilen, da ich sie  unmglich hier beschreiben
   kann und auf die einschlgige Dokumentation verweisen mu.


   7.1.5   Fido-Pakete
   
   Fido-Nachrichtenpakete bestehen aus  einem  starren  Paketkopf  von  58
   Bytes,  den  einzelnen  Nachrichten  und  zwei 0-Bytes. Die Nachrichten
   bestehen  aus  einem  starren Header, einem  flexiblen Header und einer
   ziemlich  skurrilen Ansammlung von Steuer- und Textzeilen, beendet  mit
   einem  0-Byte. Die Steuerzeilen - sogenannte  "Kludge-Lines" - beginnen
   jeweils mit einem  Ctrl-A (ASCII  1), und knnen sowohl zu  Beginn  als
   auch  am  Ende  der Nachricht  stehen.  Viele  Fido-Pointprogramme oder
   Nachrichten-Lister zeigen  diese  Zeilen  mit  an;  CrossPoint  dagegen
   konvertiert  sie in entsprechende  ZConnect-Headerzeilen,  die  nur auf
   Wunsch per (I)nfo- oder (O)riginalheader-Funktion angezeigt werden.  So
   wird z.B. aus der ^A-MSGID-Steuerzeile die ZConnect-Zeile "MID:".

   Bei Echomails (ffentlichen Fido-Nachrichten) endet  der Text mit einer
   "Origin"-Zeile, die  die Adresse des Absenders enthlt. Diese Zeile ist
   technisch notwendig,  da die  Absenderadresse im  Nachrichtenkopf  beim
   Weiterrouten der Nachricht  verndert wird.  In PMs  wird keine Origin-
   Zeile bentigt.

   Wenn  Sie Fido-Pakete bearbeiten  mchten, besteht  der  einfachste Weg
   darin,  sie mit ZFIDO (s.  FIDO.TXT)  ins ZConnect-Format  und  nachher
   wieder zurck ins Fido-Format zu konvertieren.


   7.1.6   RFC-Pakete
   
   Grundstzlich sind RFC-Nachrichten sehr hnlich zu ZConnect-Nachrichten
   aufgebaut.  Sie bestehen aus einem variablen  Kopf mit einer bestimmten
   Anzahl  von   festen  und  beliebig  vielen  optionalen  Zeilen,  einer
   Leerzeile und dem eigentlichen  Nachrichtentext. Sie unterscheiden sich
   von ZConnect allerdings dadurch, da  die einzelnen Zeilen  nicht durch
   CR/LF, sondern nur durch LF getrennt sind.

   Bei   RFC-Nachrichten   wird   streng   zwischen   News   (ffentlichen
   Nachrichten) und Mails (PMs) unterschieden.  News werden in sogenannten

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   "News-Batches"  zusammengefat,  die vergleichbar  mit ZConnect-Puffern
   sind. Alle Nachrichten werden zusammenkopiert, und jeder Nachricht wird
   eine Zeile mit ihrer Gre  vorangestellt. Werden Newsbatches  gepackt,
   so wird der gepackten  Datei eine weitere  Zeile vorangestellt, aus der
   der verwendete  Packet  zu erkennen ist ("#! cunbatch" fr compress und
   "#!  funbatch"  fr  freeze). Eine  genauere  (wenn  auch  stellenweise
   fehlerhafte) Beschreibung des News-Formates finden Sie in RFC 1036.

   Mails  bestehen aus  der  eigentlichen  Nachricht  und einer  Envelope-
   Adresse. Sie werden entweder als  einzelne Dateien per UUCP verschickt,
   oder in sogenannten SMTP-Batches zusammengefat. Nheres zum Mailformat
   finden  Sie  in  RFC  822,   eine  knappe  Beschreibung  von  Envelope-
   Adressierung   und  SMTP-Batching  befindet  sich  in   RFC  976.  Eine
   Erweiterung   des  Mailformats   fr  binre  Daten  und   verschiedene
   Nachrichtentypen und Zeichenstze  ist  in RFC  1341  beschrieben. Eine
   genauere Beschreibung befindet sich auch in UUCP.TXT.


   7.2   Config-Dateien
   

   Als "normaler" User werden  Sie diesen Abschnitt nicht lesen mssen. Er
   wendet sich in erster Linie an Programmierer  von Zusatzprogrammen, die
   Zugriff  auf  XP-interne  Dateistrukturen  bentigen.  (Fast) alle hier
   beschriebenen  Einstellungen  knnen  auch  mengesteuert  im  Programm
   erfolgen. Alle Angaben ohne Gewhr; nderungen vorbehalten. 


   Alle Konfigurations-Dateien bestehen aus Kommentarzeilen, beginnend mit
   einem "#", Leerzeilen und Definitions-Zeilen.  Alle  Definitions-Zeilen
   haben die Form 

       Name=Inhalt.

   Beim  Namen  spielt  Gro/Kleinschreibung kein Rolle; beim  Inhalt wird
   evtl. zwischen gro und klein unterschieden.  In  zuknftigen Versionen
   knnten evtl. vor und nach dem "=" Leerzeichen  und/oder  Tab's stehen.
   Derzeit  drfen Sie aber *keine* Leerzeichen oder  Tab's einfgen.  Die
   Dateien   werden  nach   jeder   Konfigurationsnderung   komplett  neu
   geschrieben.  Das ndern  der  Reihenfolge  und  Einfgen  zustzlicher
   Kommentar- oder Leerzeilen ist zwar  mglich, die nderungen gehen aber
   beim nchsten Speichern wieder verloren.


   7.2.1   XPOINT.CFG: allgemeine Konfiguration
   
   Alle Zeilen sind optional und werden beim Weglassen durch Default-Werte
   ersetzt. Die COMx-Zeilen sollten sich am Ende befinden, um das Einlesen
   der Datei  zu beschleunigen.  Eine genaue Beschreibung zu den einzelnen
   Optionen entnehmen Sie  bitte der Online-Hilfe. Die  Einstellungen  von
   XPOINT.CFG sind im Config-Men nderbar. 

   Tabelle 7-7  Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   Extrakttyp            /Nachricht/Extrakt/Als..  0=ohne Kopf,
                         1=mit Kopf, 2=Puffer, 3=Quote
   Brettanzeige          0=gro, 1=spezial, 2=klein

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   ShowMsgDatum          Nachrichtendatum anzeigen
   Lister                [Pfad]Name der Listers; leer fr intern
   ListerKB              min. bentigter Speicherplatz fr ext. Lister
   ListVollbild          interner Lister: voller Bildschirm
   ListEndCR             den Lister mit Enter auch wieder verlassen
                         (J/N)
   ListWrap              interner Lister: Zeilenumbruch in Spalte 80
   Editor                [Pfad]Name des externen Editors
   EditorKB              min. bentigter Speicherplatz fr ext. Editor
   ExtEditor             Verwendung des externen Editors: 1=nur groe
                         Texte, 2=alle Nachrichten, 3=immer
   AutoCPgDn             automatisches <PgDn> beim Start des Editors
   GifViewer             Viewer fr Binrnachrichten im GIF-Format
   LbmViewer             Viewer fr Binrnachrichten im IFF/ILBM-Format
   PcxViewer             Viewer fr Binrnachrichten im TIFF-Format
   Viewer1-Viewer4       Benutzerdefinierte Viewer
   StdHaltezeit          Standard-Bretthaltezeit in Tagen; wird beim
                         manuellen Anlegen neuer Bretter verwendet
   StdUserHaltezeit      Standard-Userhaltezeit in Tagen
   QuoteBreak            Umbruchspalte fr Quotes
   Quote                 Quote-String, eingeschlossen in ""
   OtherQuoteChars       ":" und "|" als Quotezeichen erkennen? (J/N)
   AutoDatumsBezuege     Datumsbezge nach Netcall anpassen? (J/N)
   ScreenLines           Anzahl Bildzeilen
   ScreenSaver           Sekunden bis zum Dunkelschalten des Bildes,
                         0 = kein Screen-Saver
   SoftSaver             Bild 'weich' ausblenden
   BlackSaver            Bild schwarzschalten
   VESA-DPMS             Monitor in Stromsparmodus schalten
   Useraufnahme          Alle, Z-Netz oder PMs
   MaxBinarySave         maximale Speichergre fr Binrnachrichten
                         in Bytes
   MaxNetMsgs            max. Nachrichtengre; Vorgabe beim Anlegen
                         neuer Brettgruppen / Bytes
   MaxNetPM              max. Gre fr NetMails / Bytes
   MaxLocalPM            max. Gre fr lokale PMs / Bytes
   ReHochN               Re^n verwenden
   SwapToEMS             bei DOS-Aufruf in EMS auslagern
   SwapToXMS             XMS verwenden
   TempDir               Temporrverzeichnis
   ExtractDir            Extrakt-Verzeichnis
   SendfileDir           Sendeverzeichnis
   LogDir                Logfile-Verzeichnis
   FileDir               File-Request-Verzeichnis
   ShowLogin             Loginbild bei Netcall anzeigen
   ArchivBretter         Archiv-Bretter
   ArchivLschen         Nachrichten nach Archivierung (Alt-A) auf
                         'lschen' setzen
   Shell25               bei DOS-Shell auf 25 Bildzeilen umschalten
   Edit25                fr externen Editor auf 25 Bildzeilen schalten
   MinMB                 minimaler freier Festplattenspeicher / MB
   AskQuit               bei Programmende nachfragen
   UnXXX                 Entpacker fr XXX = ARC, LZH, ZOO, ZIP, ARJ,
                                             PAK, DWC, HYP, SQZ, RAR
   LPT                   Druckerschnittstelle (1=LPT1, 2=LPT2, 3=LPT3)
   DruckerInit           Drucker-Initialisierung vor jedem Ausdruck
   DruckerExit           Drucker-Initialisierung nach jedem Ausdruck

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   Seitenlaenge          Zeilenabstand fr Seitenvorschbe, oder 0 fr
                         keine
   FormFeed              Seitenvorschub-Code
   DruckRand             linker Rand in Druckzeichen
   XPoint-PM-ID          ## CrossPoint ##  in PMs
   XPoint-AM-ID          ## CrossPoint ##  in AMs
   UserSlash             "/" vor PM-Brettern
   EditBackup            BAK's sofort lschen
   KeepEdName            Name bei /Edit/Text beibehalten
   AbsenderAnzeige       Anzeige in Nachrichtenliste, 0=normal..6=Splt
                         /klein (s. /Config/Anzeige/Nachrichten)
   Environment           Gre des Environment-Speichers bei DOS-Shell,
                         oder 0 fr Default
   ReadMode              0=Alles, 1=Ungelesen, 2=Neues
   AutoAdvance           weiterschalten bei /Nachrichten/Brettern/Usern
   ScrollLock            ScrollLock verwenden
   HayesBefehle          J=Modem, N=Akkustikkoppler/ISDN/etc.
   GrossWandeln          Useradressen in eingehenden Puffern in Gro-
                         schreibung wandeln
   EigeneMsgsHalten      Selbstgeschriebene Nachrichten auf 'halten'
   ShowUsername          Username bei Stammbox in 2. Bildzeile anzeigen
   SaveUnversandt        Bei <Esc> im Sendefenster Nachricht im Brett
                         /Unversandt sichern
   EmpfangsBestaetigung  autom. Empfangsbesttigungen versenden
   12:00                 Erstellungszeit 00:00 bei allen ausgehenden
                         Nachrichten (war in einer frheren Version
                         mal 12:00...)
   Trennzeichen          Trennzeichen fr Bretter-Trennzeilen
   AutoArchiv            automatische PM-Archivierung
   NeueBrEnde            neue Bretter am Listenende anhngen
   TrennzeilenAlle       Brett-Trennzeilen bei "Alle"-Anzeige anzeigen
   BezugsBaumAdr         vollstndige Adresse im Kommentarbaum zeigen
   Maus                  Mausbedienung (J/N)
   SwapMaus              Maustasten vertauschen
   DoppelKlick           Geschwindigkeit fr Doppelklick (4=schnell,
                         7=mittel, 11=langsam)
   MausInit              Maus nach jeder DOS-Shell initialisieren
   ISO2IBM               ISO-Umlaute im Lister in IBM-Format umwandeln
   KommPfeile            Fido/Maus: Kommentarpfeile im Lister anzeigen
   ListScroller          Rollbalken im Lister
   ListAutoScroll        automatisches Rollen bei Maus am Bildrand
   UserbrettBox          Boxname in PM-Brettern (Brettname /USER/BOX)
   Organisation          Name der eigenen Organisation
   PufferLschen         Pufferdateien nach Einlesen lschen (J/N)
   Auswahlcursor         Cursor immer eingeschaltet lassen
   SoundFlash            Tonsignal durch Aufblinken anzeigen
   ShowRealnames         Maus/ZConnect: Realnames statt Useradressen
                         anzeigen, falls vorhanden
   ScrSaverPW            Bei Rckkehr aus Screen-Saver Startpawort
                         abfragen
   LeaveConfig           Config-Men immer vollstndig verlassen
   NetcallLogfile        Komplettlogfile ber den Loginvorgang aller
                         Netcalls anlegen
   ListHighlight         *Hervorhebungen* im Lister
   ListFixedHead         feststehender Nachrichtenkopf im Lister
   MaggiVerkettung       Nachrichtenverkettung beim Netztyp MagicNET
   Header                Einstellungen von /Config/Anzeige/Kopf

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   HeaderCustom1-2       benutzerdefinierte Headerzeilen
   Timezone              Zeitzone (/Config/Optionen/Nachrichten)
   SaveType              Art des Sicherns von Konfigurations-nderungen
                         0=automatisch, 1=manuell, 2=nach Rckfrage
   MaxCrosspost          Obergrenze fr eingehende Crosspostings
   Waehrung              Whrung fr Gebhrenabschtzung
   GebCfos               cFos-Gebhrenbernahme
   GebNoconn             Gebhren auch bei nicht erfolgreicher
                         Verbindung zum Server erfassen
   Feiertage             deutsche Feiertage bei Telefonkostenberech-
                         nung bercksichtigen
   Shell-Showpar         Parameterzeile bei DOS-Aufruf anzeigen
   Shell-Waitkey         Nach DOS-Aufruf auf Tastendruck wareten
   AskReplyTo            Bei Header "Antwort-An" nachfragen (J/N)
   UsePGP                automatische PGP-Codierung/Decodierung
   PGP-Batchmode         PGP-Schalter "+batchmode"
   PGP-UserID            eigene User-ID
   PGP-AutoPM            Schlssel aus PMs automatisch einlesen
   PGP-AutoAM            Schlssel aus AMs automatisch einlesen
   PGP-WaitKey           nach PGP-Aufruf auf Tastendruck warten
   PGP-Logfile           Logfile fr automatische PGP-Aktionen
   PGP-SignAll           alle Nachrichten PGP-signieren
   PGP-Version           die verwendete PGP-Version; ntig, um
                         die Syntax anpassen zu knnen
   MessageBeep           Tonsignal Listenanfang/-ende
   NetcallUnmark         Nachrichtenmarkierungen nach Netcall aufheben
   DefaultNokop          ZConnect: NOKOP per Default mitsenden
   Blindensupport        zustzliche Untersttzung fr blinde User
   QuoteColors           mehrfarbige Quotes
   TrennKommentar        Art der Trennzeilen-Kommentar-Anzeige
   TerminalBIOS          im Terminal die Bildschirmausgabe ber das
                         BIOS direkt laufen lassen (J/N)
   Tonsignal             zustzliches Tonsignal, nach einer Re-
                         organisation z.B. (J/N)
   Brettkommentar        Kommentare aus der Brettliste ber-
                         nehmen (J/N)

   Einstellungen, die nur das Z-Netz betreffen:

   Tabelle 7-8  Z-Netz-Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   Kleinschreibung       Kleinschreibung bei Useradressen zulssig
   InterruptLogin        Login mit ^X abbrechen
   ZC-ISO                ISO-Zeichensatz verwenden
   Post                  Postanschrift (/Config/Optionen/Adressen)
   Telefon               Telefonnummern (/C/Optionen/Adressen)
   Homepage              eventuelle Internet-Homepage (s. "Post")
   AdrPMonly             obige drei Header nur in PMs (J/N)
   NewUserIBM            Umlaute im Fido bei neuen Usern? (J/N)
   pmCrypt               pmCrypt-Codierer-Einstellungen

   Einstellungen, die nur MausTausch betreffen:

   Tabelle 7-9  MausNetz-Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   MausLimit             OUTFILE-Gre begrenzen
   LeseBestaetigung      fr jede gelesene PM eine Besttigung an den

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                         Absender schicken
   MausStatus            Statusmeldungen anfordern
   BinMIME               Attachments als MIME (J/N)

   Einstellungen, die nur RFC/UUCP betreffen:

   Tabelle 7-10  RFC/UUCP-Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   NewsMIME              MIME in News verwenden
   MIMEqp                MIME: quoted-printable verwenden
   RFC1522               MIME: Sonderzeichen in Headeern codieren
   NoArchive             den Header X-NoArchive setzen (J/N)
   NewsgroupAnzeige      Newsgroups in RFC-Schreibweise darstellen
   BinMultipart          Attachments als MIME (J/N)
   UShrinkHeader         berflssige Headerzeilen entfernen

   Einstellungen, die nur das FidoNet betreffen:

   Tabelle 7-11  Fido-Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   Vorwahl               eigene Vorwahl, z.B. 49-221 fr Kln
   IntVorwahl            internationale Vorwahl, z.Zt. "00"
   NatVorwahl            Ortsvorwahl, in Deutschland "0"
   AutoDiff              Diff's automatisch einbinden (J/N)
   BrettEmpfaenger       Standardempfnger fr neue Brettnachrichten
   ShowFidoto            dreispaltige Nachrichtenanzeige mit Empfnger
   FidoDelEmpty          leere, eingehende Fido-Nachrichten lschen
   KeepVia               VIA-Zeilen nicht lschen
   AutoTIC               TIC-Files automatisch auswerten
   KeepRequests          unerledigte File Requests zurckstellen

   Einstellungen fr die serielle Schnittstelle:

   Tabelle 7-12  Schnittstelleneinstellungen in XPOINT.CFG
   
   COMx-FOSSIL           FOSSIL-Treiber verwenden
   COMx-Port             hexadezimale Portadresse der Schnittstelle
   COMx-IRQ              IRQ-Nummer
   COMx-Init             Modem-Init-String
   COMx-Exit             Modem-Exit-String
   COMx-Dial             Whlbefehl
   COMx-Warten           Warten auf Modemantwort (Sekunden)
   COMx-IgnoreCD         CD-Signal (Carrier Detect) ignorieren
   COMx-IgnoreCTS        CTS (Hardware-Handshake) ignorieren
   COMx-UseRTS           RTS verwenden
   COMx-RING             Klingelsignal-Erkennung
   COMx-16550            FIFO des 16550A verwenden
   COMx-Triggerlevel     FIFO-Triggerlevel
   COMx-Waehlsperre      Telekomgedenkminute

   Einstellungen fr /XPoint/Terminal:

   Tabelle 7-13  CrossTerm-Einstellungen in XPOINT.CFG
   
   AutoUpload            automatischer Zmodem-Upload
   AutoDownload          automatischer Zmodem-Download
   TermPort              Schnittstelle

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   TermBaud              Baudrate
   TermStatus            Statuszeile anzeigen
   TermInit              Modem-Initialisierung

   Dazu  kommt  noch  die  Funktionstasten-Definition,  deren  Aufbau  der
   geneigte Leser selbst herausfinden mge :-)


   7.2.2   XPOINT2.CFG: interne Konfiguration
   
   Diese Datei  beinhaltet Einstellungen, die direkt nach  ihrer  nderung
   gespeichert werden, oder z.Zt. nicht nderbare Einstellungen.

   Tabelle 7-14  XPOINT2.CFG
   
   DefaultBox            Stammbox, mu grogeschrieben sein!
   DefaultFidoBox        Fido-Stammbox (primary Bossnode)
   BetragProZeile        Gebhreneinheiten/Zeile bei Gebhrenstatistik
   EmpfBestKennung       Anforderung von Empfangsbesttigungen, z.Zt ##
   ShrinkNodelist        Zonen/Regionen, auf die die Nodeliste einge-
                         schrnkt werden soll
   Nstat-MinFlags        Minimale Anzahl fr das Anzeigen von Flags in
                         der Nodelisten-Statistik
   Nstat-AnzahlNetze     Anzahl der grten Netze, die in der NL-Sta-
                         tistik angezeigt werden sollen
   CountDown             "Down"-Nodes bei der NL-Statistik mitzhlen
   FileSuche             Suchbegriff von /Fido/Fileliste/Suchen
   TL-NetcallAlle        Schalter bei /Netcall/Letze_Anrufe (J/N)


   7.2.3   XPOINT.COL: Farb-Konfiguration
   
   Alle   Definitionen  besteht  aus  einer  Liste  der  Farbattribute  in
   Hexadezimal-  Schreibweise  mit  vorangestelltem  "$"  und  einem  oder
   mehreren   Spaces   als   Trennzeichen.   Ein   Farbattribut-Byte   ist
   folgendermaen aufgebaut:

            Bit  7 654 3210
                 | |   ----- Vordergrund-Farbe
                 | +-------- Hintergrund-Farbe
                 +---------- Helligkeit

   Bei MDA/Hercules/CGA-Karten bewirkt das  Helligkeitsbit  eine blinkende
   Anzeige,  bei  EGA/VGA  hellere  Hintergrund-Farben.  Die  Nummer   der
   einzelnen Farben ist: 

   Tabelle 7-15  Farben in XPOINT.COL
   
   0 schwarz     4 rot          8 dunkelgrau   12 hellrot
   1 blau        5 magenta      9 hellblau     13 hellmagenta
   2 grn        6 braun       10 hellgrn     14 gelb
   3 cyan        7 hellgrau    11 hellcyan     15 wei

   Die Config-Zeilen sind:


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   Tabelle 7-16  Config-Zeilen in XPOINT.COL
   
   Menue0       Hauptmens
   Menue1-3     1. bis 3. Untermen-Ebene
   Hotkeys      hervorgehobene Tasten
   Trennlinie   Trennlinien am oberen und unteren Bildrand
   Bretter      Brett- und Useranzeige
   Msgs         Nachrichten- und Archiv-Anzeige
   MBox         Meldungs-Fenster
   Dialog       Dialog-Eingabefenster
   Sel1         Auswahllisten #1  (Brettmanager-Befehle etc.)
   Sel2         Auswahllisten #2  (/Edit/Boxen etc.)
   Buttons      Buttons
   Utility      Kalender
   Hilfe        Hilfeseiten
   Lister       interner Lister
   Editor       interner Editor
   Quotes       interner Lister und Editor, Quoteebene 2-9
   ArcViewer    Statuszeile im Archiv-Viewer
   Maps         bestellte Bretter in Brettliste
   Mailer       Fido-Mailer und UUCP-uucico
   Border       Bildrand

   Die Reihenfolge  innerhalb der Zeilen entspricht  der  Reihenfolge  der
   Menpunkte bei /Config/Anzeige/Farben.


   7.2.4   .BFG: Server-Konfigurationen
   
   Die  Daten   einer  Serverbox  (/Edit/Boxen)  werden  unter  dem  Namen
   SYSTEM.BFG (SYSTEM =  Netzname des  Servers) abgelegt.  Die Angaben von
   Servername,  Username, Domain  und Pointname knnen zwar  aus der  BFG-
   Datei ausgelesen werden, drfen aber AUF GAR KEINEN FALL (!!) innerhalb
   dieser  Datei gendert werden. XP verwaltet sie zustzlich noch in  der
   Datenbank  BOXEN.DB1,  und Inkonsistenzen  knnen  zu Netcall-Problemen
   fhren. 

   Die Einstellungen im Einzelnen sind:

   Tabelle 7-17  .BFG-Einstellungen
   
   Boxname        Netzname der Box
   Pointname      Pointname (Systemname)
   Username       zugehriger Username
   Domain         Domainname
   FQDN           eigener 'Fully Qualified Domain Name', zur Erzeugung
                  des Teils rechts vom "@" der Message-ID (MID)
   Passwort       Point-Pawort
   Telefon        Nummer der Box
   ZerbID         Zerberus- oder MagicNET-Programm-ID
   Upload         Upload-Befehl
   Download       Download-Befehl
   ProtokollTyp   MausNet: Kennbuchstabe des Up/Downloadprotokolls
   ZMOptions      zustzliche Zmodem-Optionen
   UpArc          Upload-Packer
   DownArc        Download-Packer
   UpArcExt       Dateierweiterung der gesendeten Datei

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   DownArcExt     Dateierweiterung der empfangenen Datei
   ConnWait       Anwahl-Wartezeit / sec.
   LoginWait      Login-Wartezeit / sec.
   RedialWait     Wahlwiederhol-Wartezeit / sec.
   RedialMax      max. Zahl von Wahlwiederholungen
   ConnectMax     max. Zahl nicht erfolgreicher Connects
   PackWait       max. Wartezeit auf Online-Packer / sec.
   RetryLogin     max. Anzahl Login-Versuche
   ConnectTime    Modem-Connectzeit, fr Gebhrenabschtzung / sec.
   Modeminit      Modem-Init-String
   cpsMin         minimale cps-Rate
   Port           Schnittstelle
   Params         immer 8n1
   Baud           DTE-Baudrate
   Tarifzone      fr Gebhrenabschtzung
   SysopInfile    Eingabe-[Pfad]Datei fr SysopMode-Netcall
   SysopOutfile   Ausgabe-[Pfad]Datei fr SysopMode-Netcall
   SysopStartprg  Programm vor SysopMode-Netcall
   SysopEndprg    Programm nach SysopMode-Netcall
   MagicNET       der Name des Magic-kompatiblen Netzes
   MagicBrett     Magic/MausNet: Bretthierarchie
   LightLogin     LightNET-Loginverfahren verwenden
   OnlinePasswort Login-Pawort bei Online-Anruf
   Logfile        Logfile bei Online-Anruf
   NetcallScript  Script fr Netcall
   OnlineScript   Script fr Online-Anruf
   AusschlussX    (X=1..4): Box-Ausschluzeiten
   Brettmails     Maustausch: Brettnachrichten anfordern
   Eingangsfilter Programm, das vor jedem Puffereinlesen aufgerufen
                  wird
   Ausgangsfilter wird vor dem Pufferexport aufgerufen
   SysopNetcall   Netzanrufbericht im Sysop-Mode
   SysopPacken    Ausgabepuffer im Sysop-Mode packen (J/N)
   JanusPlus      ZConnect: Janus+ verwenden
   DelQWK         QWK-Pakete nach Einlesen lschen

   Einstellungen, die nur das FidoNet betreffen:

   Tabelle 7-18  Fido-Einstellungen in .BFG
   
   FidoFakenet    Pointnetz-Nummer
   Fido4Dadr      4D-Adressen verwenden
   TosScan        Boss arbeitet mit TosScan oder hnlich gestrter
                  Software
   LocalINTL      INTL bei lokalen Nachrichten erzeugen (fr d'Bridge)
   FidoArea+      "+" bei Area-Bestellungen
   AreaBetreff    Areafix-Befehle im Betreff bergeben
   AreaPasswort   Pawort fr Area-Manager
   FileScanner    Filescan-Name
   FilescanPW     Filescan-Pawort
   EMSI           EMSI-Protokoll verwenden (J/N)
   GetTime        Uhrzeit von angerufener Box bernehmen (J/N)
   NotSEmpty      leere Nachrichtenpakete schicken (J/N)
   AKAs           AKA-Adressen
   SendAKAs       AKAs, fr die Pakete mitgeschickt werden sollen
   ExtFidoNames   erweiterte Paketdateinamen


   _____________________________FreeXP______________________________  112


   Einstellungen, die nur UUCP betreffen:

   Tabelle 7-19  UUCP-Einstellungen in .BFG
   
   UU-VarPacketSize    variable UUCP-Paketgre (J/N)
   UU-ForcePacketSize  Ausgangspaketgre vorgeben (J/N)
   UU-SizeNegotiation  Paketgre bermitteln (J/N)
   UU-protocols        aktivierte UUCP-Protokolle
   Brettmanagertyp     Typ des Brettmanagers
   Brettmanagerdomain  FQDN bei Brettmanager-Anfragen (J/N)
   7e1Login            7-Bit-Login (J/N)


   7.3   Tastenmakro-Datei KEYDEF.CFG
   

   Die Makrodatei  enthlt  pro  Zeile eine Makrodefinition.  Spalte  1-15
   enthalten die umdefinierte Taste. Es gibt vier Mglichkeiten:

   Tabelle 7-20  KEYDEF.CFG, Spalte 1-15
   
     _A      eine Zeichen/Zahlen/Buchstabentaste (hier: "A")
     ^A      eine Ctrl-Taste (hier: ^A)
     <F1>    eine Funktions/Cursor/Sondertaste (hier: F1)
     !       Kommentarzeile - enthlt einen Kommentar zur vorangegan-
             genen Makrodefinition, max. 24 Zeichen Lnge

   Spalte 16-21  enthalten je  einen Stern bzw. ein Leerzeichen, falls das
   Makro  in Brett-,  User- oder  Nachrichtenliste oder im  Lister, Editor
   oder Terminal gilt, oder eben nicht. Spalte 22-25 enthalten Leerzeichen
   und sind fr zuknftige Erweiterungen vorgesehen.

   Ab  Spalte  26  folgt   eine  maximal  200  Zeichen  lange  Definition.
   Buchstaben/Zahlen/Zeichen  werden  direkt  angegeben,  Ctrl-Tasten  mit
   einem vorangestellten  "^" (z.B.  ^A) und Funktions/Cursor/Sondertasten
   in spitzen Klammern. Die  Zeichen "<", ">" und "^" mssen ebenfalls  in
   spitze  Klammern  eingeschlossen  werden.  Folgende  Sondertasten  sind
   mglich:

   Tabelle 7-21  Sondertasten in KEYDEF.CFG
   
   <Shift Tab>          Shift-Tab
   <F1> bis <F10>       Funktionstasten, auch in Kombination mit Shift,
                        Ctrl oder Alt
   <Home>, <End>        Anfang/Ende (Cursorblock)
   <Ctrl Home>, -End    Ctrl + Anfang/Ende
   <ob>,<un>,<li>,<re>  Cursor nach oben/unten/links/re.
   <Ctrl li>,<Ctrl re>  Ctrl + Cursor links/rechts
   <PgUp>, <PgDn>       Seite nach oben/unten
   <Ctrl PgUp> -PgDn    Ctrl + Seite oben/unten
   <Ins>, <Del>         einfgen/lschen
   <Ctrl PrtSc>         Ctrl-PrintScreen / Ctrl-Druck

   Folgende Sondertasten  sind  identisch  mit  Ctrl-Steuercodes  und  als
   solche einzugeben: 


   _____________________________FreeXP______________________________  113


   Tabelle 7-22  Weitere Sondertasten
   
   <Esc>        =  ^[
   <Tab>        =  ^I
   <Enter>      =  ^M
   <Ctrl Enter> =  ^J
   <Backspace>  =  ^H
   <Ctrl 6>     =  ^^

   Bitte seien  Sie  sehr  sorgfltig  beim  Editieren  von  KEYDEF.CFG  -
   Fehleingaben  knnen  zu   ungewollten  Effekten  fhren.  Nheres   zu
   Tastenmakros finden Sie in Kapitel 5.4. 


   7.4   Logfiles
   

   Logfiles sind Textdateien,  in  denen bestimmte Aktivitten fortlaufend
   aufgezeichnet werden. Neue Eintrge werden  immer an das Ende der Datei
   angehngt, pro  Eintrag eine Zeile.  Ein automatisches  Lschen erfolgt
   nicht. Wenn Sie den Inhalt  eines Logfiles nicht mehr bentigen, knnen
   Sie es jederzeit manuell lschen.


   7.4.1   XPOINT.LOG: Anruf-Logfile
   
   In  dieser  Datei   werden  z.Zt.  alle  Netzanrufe  und  Anrufversuche
   aufgezeichnet, die Gebhren verursachen.  Pro  Anruf(versuch) wird eine
   Zeile angehngt.  Alle Felder sind durch  Leerzeichen  getrennt. Aufbau
   der Datei:

   Tabelle 7-23  Aufbau von XPOINT.LOG
   
   Ŀ
    Spalten   Inhalt                                                 
   Ĵ
    1         Kennung: "S" = Netcall                                 
                       "C" = Fido-Crash-Netcall                      
    2         Ergebnis " " = ok                                      
                       "!" = Abbruch bei Login                       
                       "*" = Abbruch whrend Datenbertragung        
              In zuknftigen Versionen knnen Zeilen mit neuen       
              Kennungen und anderem Aufbau dazukommen. Zeilen mit    
              unbekannterKennung sollten bei Auswertungen ignoriert  
              werden.                                                
    3-10      Datum in der Form tt.mm.jj                             
    12-16     Uhrzeit in der Form hh:mm                              
    18-33     Name der Box, linksbndig, mit Leerzeichen aufgefllt  
    35-43     gesendete Bytes, rechtsbndig                          
    45-53     empfangene Bytes, rechtsbndig                         
    55-63     Betrag in eingestellter Whrung, rechtsbndig mit zwei 
              Nachkommastellen und Dezimalpunkt                      
    65-72     Online-Zeit in der Form hh:mm:ss. In Logfiles, die mit 
              lteren XP-Versionen (vor 1.0) erzeugt wurden, kann    
              diese Spalte evtl. fehlen                              
                                                                     
   

   _____________________________FreeXP______________________________  114


   In neuen Versionen knnen beliebige neue Spalten dazukommen. XPOINT.LOG
   wird von /XPoint/Statistik/Gebhren ausgewertet.


   7.4.2   ERRORS.LOG: Fehler-Logfile
   
   In  dieser  Datei  werden  alle  Fehler  aufgezeichnet,  die  in  einer
   Programmfunktion auftreten, die  automatisch ausgefhrt werden  knnte.
   Dazu  zhlen Fehler bei Netcalls,  Reorganisation, Puffer-Einlesen etc.
   Solche  Fehler  erkennen  Sie  daran,  da XP  sie auf  dem  Bildschirm
   anzeigt, einige Sekunden wartet und dann im Programm fortfhrt. 

   Der Aufbau von ERRORS.LOG:

   Tabelle 7-24  Aufbau von ERRORS.LOG
   
   Ŀ
    Spalten   Inhalt                                    
   Ĵ
    1-8       Datum in der Form tt.mm.jj                
    10-17     Uhrzeit in der Form hh:mm:ss              
    19-90     Fehlerbeschreibung                        
   
   7.4.3   BRETTER.LOG und USER.LOG
   
   In dieser Datei werden alle beim Puffer-Einlesen automatisch angelegten
   Bretter  bzw.  User  eingetragen.  User  werden  nur  dann  automatisch
   angelegt, wenn  dies  unter  /Config/Optionen/Allgemeines/User-Aufnahme
   nicht abgeschaltet wurde. Aufbau der Dateien:

   Tabelle 7-25  BRETTER.LOG und USER.LOG
   
   Ŀ
    Spalten   Inhalt                                    
   Ĵ
    1-8       Datum in der Form tt.mm.jj                
    10-14     Uhrzeit in der Form hh:mm                 
    16-95     Name des Brettes / Users                  
   

   7.4.4   DUPES.LOG
   
   Diese Datei wird bei /Wartung/Dupes_lschen verwendet und  enthlt eine
   Liste aller  gefundenen  (und  auf  "lschen"  gesetzten)  Dupes,  also
   mehrfach vorhandener Nachrichten. Jeder DupeKill-Durchlauf erzeugt eine
   Zeile mit dem  Inhalt  "DupeKill gestartet am ... um ...",  gefolgt von
   der  Liste  der  Dupes und  einer  Leerzeile. Die  Liste der Dupes  hat
   folgenes Format:

   Tabelle 7-26  DUPES.LOG
   
   Ŀ
    Spalten   Inhalt                                                
   Ĵ
    1-8       Erstellungsdatum der Nachricht in der Form tt.mm.jj   
    10-41     gekrzt: Bei PMs der Name des Absenders, bei AMs der  
              Name des Brettes                                      

   _____________________________FreeXP______________________________  115


    43-82     Betreff der Nachricht                                 
   


   7.5   Diverse Dateien
   

   7.5.1   NEUES.DAT
   
   Diese Datei enthlt Datum/Uhrzeit des letzten  Netcalls. Alle ab diesem
   Datum  eingegangenen  Nachrichten  werden  als  "Nachrichten  seit  dem
   letzten Netcall" behandelt und durch den Lese-Mode  "Neues" ausgewhlt.
   Die  Datei  enthlt  eine  einzelne Zeile  im  Format "jjmmtthhmm".  In
   zuknftigen  Versionen knnten  weitere  Zeilen mit  anderer  Bedeutung
   dazukommen.


   7.5.2   VERTEIL.DAT
   
   Diese  Datei enthlt eine  Liste aller Nachrichten-Verteiler. Der  Name
   des Verteilers ist jeweils in eckigen Klammern angegeben; danach folgen
   in  alphabetischer  Ordnung   alle   zu  diesem   Verteiler  gehrenden
   Empfnger, d.h. Bretter- und  Useradressen.  Es  knnen  an  beliebiger
   Stelle Leerzeilen vorhanden sein.  Falls  Sie in dieser  Datei  manuell
   oder  mit  einem externen Programm Vernderungen vornehmen, sollten Sie
   darauf   achten,   da   alle   Adressen   korrekt   geschrieben   sind
   (Groschreibung;   Useradressen   in   der  Form   USER@BOX.ZER).   Der
   Verteilername selbst  darf incl.  []  nicht lnger als 40 Zeichen sein.
   Die  im Userfenster von XP angezeigte Anzahl  von  Empfngern wird erst
   dann aktualisiert, wenn der Verteiler innerhalb von XP bearbeitet wird;
   eine abweichende Anzahl strt (CrossPoint) aber nicht.


   7.5.3   *.ITI, *.INF (MausNet)
   
   Die  ITI-Dateien  enthalten  eine  Liste  aller  verfgbaren  Infofiles
   (Format: siehe MausTausch-Doku).

   Die INF-Dateien enthalten Informationen ber automatisch zu bestellende
   Infofiles. So bedeutet z.B.

             IGK 7 14.05.2000 15355

   da  die kurze Gruppenliste im Abstand von  mindestens 7 Tagen bestellt
   werden soll, da sie zuletzt  am 14.05. bestellt wurde, und da sie die
   CRC-Prfsumme 15355 hat.  Anhand der CRC-Prfsumme ermittelt  die Maus,
   ob sich ein Infofile seit der letzten Abfrage gendert hat.


   7.5.4   Fido-Dateien
   
   Der Aufbau von Fido-spezifischen Dateien ist in FIDO.TXT beschrieben.



   _____________________________FreeXP______________________________  116


   7.6   Das AUTOEXEC-Verzeichnis
   

   Vielleicht   haben   Sie   sich   schon   gewundert,  wozu   das  leere
   Unterverzeichnis   AUTOEXEC  da  ist,   das  CrossPoint   beim   ersten
   Programmstart  angelegt   hat.  Nun,  dieses  Verzeichnis   bietet  die
   Mglichkeit, Daten automatisch  in XP einlesen oder bestimmte  Aktionen
   automatisch  bei  Programmstart   oder   whrend   des  Programmablaufs
   ausfhren zu lassen. Alles, was sie dazu tun  mssen ist, eine Datei in
   dieses Verzeichnis zu  kopieren. CrossPoint erkennt dann beim  nchsten
   Programmstart anhand der  Dateierweiterung  ("Extension"),  was es  mit
   dieser  Datei anfangen soll.  Dadurch ist das AUTOEXEC-Verzeichnis z.B.
   eine ideale Import-Schnittstelle zu anderen Programmen. 

   Auch whrend des Programmablaufs berprft  CrossPoint in Abstnden von
   fnf  Minuten,  ob   AUTOEXEC-Daten   zur  Verarbeitung   bereitliegen,
   vorausgesetzt, das Programm befindet sich im Hauptfenster (Bretter/User
   /Nachrichtenfenster)  und  Sie  haben  innerhalb  der  letzten  dreiig
   Sekunden keine Taste gedrckt.

   Beispiele:  Sie kopieren eine Pufferdatei ins AUTOEXEC-Verzeichnis
                 -> der Puffer wird automatisch eingelesen.

               Sie kopieren eine Nachricht ins AUTOEXEC-Verzeichnis
                 -> die Nachricht wird automatisch verschickt.

               Sie kopieren eine Datei START.BAT ins AUTOEXEC-Verz.
                 -> die Batchdatei wird automatisch ausgefhrt.


   In der folgenden Liste sind alle Dateierweiterungen  aufgefhrt, die XP
   zur Zeit kennt, und die damit verknpften Programmfunktionen.

   Tabelle 7-27  Dateitypen im AUTOEXEC-Verzeichnis
   
   .ZER: Pufferdatei  im  Z-Netz-  oder ZConnect-Format.  CrossPoint liest
         die  Datei als Puffer ein und lscht sie anschlieend.  Falls der
         Puffer  von  einer  Ihrer  Serverboxen  stammt,  sollten  Sie als
         Dateiname den Namen der Box verwenden, also z.B. HOT.ZER, um eine
         Pufferdatei einzulesen, die von der Box "HOT" stammt. 

   .ZEE: Diese Dateierweiterung wird nur noch aus Kompatibilttsgrnden zu
         XP Version 2.1 untersttzt;  sie  entspricht  einer .ZER-Datei  +
         Steuernachricht EBEST.CTL (s.u.).

   .OUT: Ein MausTausch-Outfile von einer MausNet-Box. Die  Datei wird mit
         MAGGI.EXE ins ZConnect-Format  umgewandelt, als Puffer eingelesen
         und  anschlieend gelscht.  Der  Dateiname  mu dem Namen  einer
         eingetragenen MausNet-Serverbox entsprechen. 

   .PKT: Fido-PKT-Dateien. Die Dateien werden mit  ZFIDO.EXE ins ZConnect-
         Format  umgewandelt,   als  Puffer  eingelesen  und  anschlieend
         gelscht. Bei  evtl.  neu  angelegten Brettern und Usern trgt XP
         dabei  immer die Fido-Stammbox als Server ein,  und verwendet die
         fr diese Box angegebene Bretthierarchie.

   .MSG: Eine zu versendende Nachricht oder Datei. Nheres s.u.

   _____________________________FreeXP______________________________  117


   .MSD: Wie MSG,  allerdings wird eine  zu  versendende  Datei  nach  dem
         Absenden gelscht.

   .IPS: Eine  fertige Z-Netz-  oder ZConnect-Pufferdatei, die an  die  im
         Dateinamen angegebene Box verschickt werden soll. Siehe Anhang A,
         Parameter "/ips".

   .PAR: Eine Parameter-Datei. Die Datei mu  pro Zeile eine der in Anhang
         A beschriebenen  Optionen enthalten. Die Optionen werden  genauso
         behandelt,  als  wenn  Sie sie beim  Start  von XP  als Parameter
         angegeben  htten.  Die Parameter-Datei  wird  nach dem  Einlesen
         gelscht.

   .OPT: Wie .PAR, allerdings wird die Datei NICHT gelscht.

   .BAT: Eine   beliebige,  automatisch  auszufhrende   Batchdatei.   Die
         folgenden Batchdateinamen haben dabei besondere Funktionen:

            START.BAT   -  wird bei jedem Programmstart ausgefhrt
            START1.BAT  -  wird bei Programmstart ausgefhrt und dann
                           gelscht
            STOP.BAT    -  wird bei jedem Programmende ausgefhrt
            STOP1.BAT   -  wird bei Programmende ausgefhrt und dann
                           gelscht

         Alle  brigen Batchdateien werden unmittelbar nach der Ausfhrung
         gelscht. 

   .BAK: Datei wird ohne Verarbeitung gelscht.

   Alle weiteren Dateierweiterungen  sind fr zuknftige Programmversionen
   reserviert.  Sie  sollten  also  keine Dateien ins AUTOEXEC-Verzeichnis
   kopieren, die nicht fr die automatische Verarbeitung bestimmt sind.


   7.6.1   Steuernachrichten fr .ZER, .OUT und .PKT
   
   Bei einzulesenden Nachrichtenpaketen knnen  Sie  verschiedene Optionen
   aktivieren, indem Sie zustzlich  Steuerdateien im AUTOEXEC-Verzeichnis
   hinterlegen. Es wird nur der Name der Steuerdatei berprft; der Inhalt
   spielt  keine Rolle. Alle Steuerdateien enden  auf .CTL oder .CTD. CTL-
   Dateien bleiben erhalten, whrend  CTD-Dateien nach dem  Abarbeiten des
   AUTOEXEC-Verzeichnisses automatisch gelscht werden.

   Tabelle 7-28  Steuernachrichten fr .ZER, .OUT und .PKT
   
   EBEST.CTL/.CTD    bewirkt das Versenden von Empfangsbesttigungen,
                     soweit angefordert.
   EDATUM.CTL/.CTD   verwendet das Erstellungsdatum der eingelesenen
                     Nachrichten als Empfangsdatum.
   GELESEN.CTL/.CTD  setzt die Nachrichten auf "gelesen".


   7.6.2   .MSG/.MSD: automatisches Versenden von Nachrichten
   
   Wenn Sie  eine einfache Textnachricht verschicken mchten, mu die MSG-
   Datei  folgenden prinzipiellen  Aufbau  haben  (die Trennpfeile gehren

   _____________________________FreeXP______________________________  118


   nicht zur Datei):

   ---------------------->
   Empfaenger:  USER@SYSTEM, /BRETTNAME oder [Verteiler]
   Betreff:     (beliebiger Betreff)
   Server:      (Boxname)

   (Nachrichtentext)
   <----------------------

   Als Empfnger mu eine gltige Useradresse oder ein Brettname angegeben
   sein. Die  Server-Zeile ist optional; wenn sie fehlt,  setzt  XP  statt
   dessen  die Stammbox oder -  falls vorhanden -  die  fr den  Empfnger
   eingetragene Serverbox ein. Zwischen dem Doppelpunkt und dem Inhalt der
   einzelnen Kopfzeilen knnen ein oder beliebig viele Leerzeichen stehen.
   Der Nachrichtentext,  der immer durch  eine Leerzeile abgetrennt werden
   mu, kann beliebig lang sein und einen beliebigen Inhalt haben.

   Beispiel:

   ---------------------->
   Empfaenger:  /T-NETZ/SUPPORT/XPOINT/ALLGEMEINES
   Betreff:     Test fr automatische Nachricht

   Diese Nachricht wurde per AUTOEXEC-Verzeichnis automatisch
   verschickt ...
   <----------------------

   Um Binrnachrichten  zu  versenden, mu zustzlich  eine "Datei:"-Zeile
   eingefgt werden, die den Namen der zu versendenden Datei enthlt. Wenn
   der Name keine  Pfadangabe  enthlt, mu die Datei  sich im bei /Config
   /Pfade eingestellten  Sendeverzeichnis befinden. Falls es sich nicht um
   eine  Fido-Fileattach-Nachricht  handelt (s.  auch  FIDO.TXT), ist  bei
   Binrnachrichten der auf den Kopf folgende Text ohne Bedeutung und wird
   ignoriert. Wichtig ist, da  Sie bei Fido-Dateien kein .MSD sondern nur
   .MSG verwenden, weil die File-Attach-Datei  sonst gelscht wrde, bevor
   der Fido-Mailer  sie bertragen kann; auerdem ist hier die Angabe  des
   Servers obligatorisch.


   Beispiel fr eine Binrnachricht:

   ---------------------->
   Empfaenger:  /Z-NETZ/RECHNER/IBM/BINAER
   Betreff:     TRON.EXE - neue Version
   Datei:       C:\CPP\TRON\TRON.EXE
   <----------------------


   Falls  Sie  ein  externes  Programm   in   XP  einbinden  mchten,  das
   Nachrichten  auf dem Weg  ber  das AUTOEXEC-Verzeichnis verschickt, so
   mssen  Sie   unter  /Config/Tasten/..  fr  dieses  Programm  nur  den
   Autoexec-Schalter    aktivieren.   Dies   bewirkt,   da   nach   jedem
   Programmstart alle Dateien im Autoexec-Verzeichnis bearbeitet werden.



   _____________________________FreeXP______________________________  119


   7.6.3   AUTOEXEC in Timing-Listen und per Funktionstaste
   
   Mit  dem  Befehl  AUTOEXEC  knnen  Sie  in  Timing-Listen  eine   neue
   Abarbeitung  des  AUTOEXEC-Verzeichnisses   erzwingen.  Ansonst  werden
   AUTOEXEC-Eintrge   in   Timing-Listen   nur  beim  Datumswechsel   neu
   bearbeitet.  Auf  diese  Weise  knnen  Daten  automatisch  verarbeitet
   werden, die  z.B.  ber  ein  externes oder ein  im  Netzwerk  parallel
   laufendes Programm ins  AUTOEXEC-Verzeichnis geschrieben wurden. START-
   Batchdateien werden in in diesem Fall NICHT ausgefhrt.

   Die  Abarbeitung des AUTOEXEC-Verzeichnisses lt sich  auch  innerhalb
   von XP per Funktionstaste  manuell  starten: Whlen Sie  unter  /Config
   /Tasten einfach eine beliebige Funktionstasten-Kombination,  tragen Sie
   als Programmnamen nur "*" ein und aktivieren Sie den Autoexec-Schalter.
   Nheres dazu ist in Kapitel 5.4 beschrieben. 


   7.6.4   Was Sie sonst noch beachten sollten ...
   
   - Achten   Sie   unbedingt   darauf,   da  Empfngeradressen   korrekt
     geschrieben sind! 

   - Wenn   Sie  MSG/MSD-Nachrichten  in  Bretter  schicken,   mssen  die
     betreffenden Bretter  eingetragen sein.  Wenn  nicht, so wird  XP die
     Nachrichten nicht verschicken, sondern intern speichern.


   7.6.5   Reihenfolge bei Programmstart
   
   Je nach Anwendung kann es auch wichtig sein, in welcher Reihenfolge die
   einzelnen  Automatik-Funktionen  ausgefhrt  werden. Aus  der folgenden
   Liste  knnen  Sie  ersehen,  in  welcher  Reihenfolge  CrossPoint  die
   einzelnen Befehle abarbeitet:

    1.  Einlesen von ".OPT"-Parameterdateien
    2.  Einlesen von Kommandozeilen-Parametern
    3.  Einlesen von ".PAR"-Parameterdateien

    4.  AutoVersand-Nachrichten (/Edit/Autoversand) verschicken
    5.  ZER-, ZEE-, OUT- und PKT-Dateien einlesen
    6.  IPS-, MSG- und MSD-Dateien verschicken
    7.  START-Batchdateien ausfhren (zuerst START1, dann START)

    8.  /user-Option auswerten (Username setzen)
    9.  /ip- und /ips-Befehle ausfhren (Puffer einlesen/versenden)
   10.  /n- und /t-Befehle ausfhren (Netcalls starten)
   11.  /r- und /pack-Befehle ausfhren (Reorganisation/Packen)
   12.  /k-Befehl ausfhren (Tastenmakro)


   7.7   Schnittstelle fr externe Lister
   

   Dieses  Kapitel wendet sich  ausschlielich an Programmierer, die einen
   externen Lister fr  XP schreiben mchten. Wenn  der externe Lister die
   gleiche Funktionalitt  wie  der eingebaute  erreichen  soll, mu er XP
   darber informieren, mit  welcher Taste er beendet wurde;  dadurch wird

   _____________________________FreeXP______________________________  120


   z.B.  das direkte Antworten auf  Nachrichten auch  im  externen  Lister
   ermglicht.

   Je nach angezeigter Datei bzw. Nachricht sind  verschiedene zustzliche
   Tastencodes mglich, die ein vorbergehendes  Verlassen des Listers und
   das Ausfhren einer bestimmten  Programmfunktion bewirken. Es sind drei
   Datei-  bzw.  Nachrichtentypen  mglich.  Welcher  Typ  an  den  Lister
   bergeben wurde, erfhrt er ber den optionalen Parameter $TYPE, der in
   der Befehlszeile bei /Config/Extern/Lister angegeben werden kann:

   Tabelle 7-29  Externe Lister und $TYPE
   
         $TYPE = 2 :   bezugsverkettete Nachricht
         $TYPE = 1 :   nicht verkettete Nachricht
         $TYPE = 0 :   sonstige Datei

   Mit  welcher  Taste der  Lister beendet  wurde,  mu  dem  Programm per
   Errorlevel  mitgeteilt werden. Errorlevel  0 bedeutet,  da  der Lister
   normal - also z.B. mit <Esc>  - beendet wurde. Errorlevel 100-110 steht
   fr die verschiedenen Sonderfunktionen: 

   Tabelle 7-30  Externe Lister und Errorlevel
   
         Taste                   Errorlevel   mglich bei $TYPE ..
         ---------------------------------------------------------
         -                       100          1, 2
         +                       101          1, 2
         Cursor links            102          2
         Cursor rechts           103          2
         B                       104          1, 2
         P                       105          1, 2
         ^B                      106          1, 2
         ^P                      107          1, 2
         0                       108          2
         Ctrl PgUp               109          2
         Ctrl PgDn               110          2

   Wird im Lister z.B. die Taste Cursor-links gedrckt, so mu er zunchst
   berprfen, ob die bergebene Datei den Typ  2 hat.  Ist dies der Fall,
   so mu der Lister mit einem Errorlevel 102 beendet  werden. XP  springt
   nun  - falls  vorhanden  - auf die  nchste,  "links" im  Kommentarbaum
   gelegene Nachricht, und aktiviert anschlieend wieder den Lister.

   Beachten Sie, da  CrossPoint alle externen Programme,  die nicht unter
   dem   angegebenen   Namen  im  XP-Verzeichnis  vorhanden   sind,   ber
   COMMAND.COM aufruft; dabei gehen Errorlevel-Rckgaben verloren. Externe
   Lister, die nach dem  oben  beschriebenen  Verfahren  arbeiten,  mssen
   daher  mit  ihrem vollstndigen  Dateinamen incl.  Extension  angegeben
   werden. Falls  das Programm sich  nicht im XP-Verzeichnis befindet, ist
   auerdem eine Pfadangabe notwendig.


   7.8   Nachrichtenpakete mitsenden
   

   CrossPoint bietet drei  verschiedene  Mglichkeiten,  um vorgefertigte,
   "externe" Nachrichten bei Netcalls mitversenden zu lassen.

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   7.8.1   Einzelne Autoexec-Nachrichten
   
   Der einfachste und vor allem sicherste Weg, um einzelne Nachrichten von
   anderen  Programmen  an  XP zum  Verschicken zu  bergeben,  sind .MSG-
   Dateien im AUTOEXEC-Verzeichnis; nheres hierzu finden Sie in Kap. 7.6


   7.8.2   .EPP: ZConnect-Pakete mitsenden
   
   Die zweite Mglichkeit besteht  darin, komplette ZConnect-Pufferdateien
   von  XP beim  Netzanruf  mitversenden zu lassen. Dazu  mssen  Sie  die
   ZConnect-Puffer im  gleichen  Format  erzeugen,  das  von  XP  fr  das
   entsprechende Netz verwendet wird - sehen Sie sich einfach ein paar von
   XP erzeugte  Nachrichten  an,  um  herauszufinden,  welche  X-XP-Zeilen
   zustzlich zu den ZConnect-Standardzeilen bentigt werden.

   Alle  von XP erzeugten, ausgehenden  Nachrichten  werden in Dateien mit
   dem Name <Boxname>.PP  (PP=Pollpaket) abgelegt. Bei Fido-Boxen wird der
   Boxname  aus den Hexadezimalziffern fr  Netz-  und Nodenummer erzeugt.
   Diese   PP-Dateien   drfen  *niemals*   direkt   modifiziert   werden!
   Stattdessen  mssen  zustzliche  Polldaten  in  Dateien mit  den Namen
   <Boxname>.EPP (EPP = erweitertes Pollpaket)  bereitgestellt  werden. XP
   verbindet dann unmittelbar vor dem Netcall PP- und EPP-Datei und trennt
   sie nach  dem  Netcall wieder (die Trennung ist aus technischen Grnden
   ntig, auf die ich hier nicht nher eingehen mchte).

   Bitte gehen Sie mit diesem Feature uerst vorsichtig um! Verwenden Sie
   es auf keinen Fall,  um eingehende  Nachrichten von einer Box direkt an
   eine andere Box weiterzuleiten!  Zu  einer korrekt arbeitenden Gateway-
   Software gehrt wesentlich mehr als nur ein  simpler Pollkonverter, wie
   XP ihn fr verschiedene Netze verwendet.


   7.8.3   IPS-Pakete
   
   Die dritte Mglichkeit arbeitet hnlich der zweiten, allerdings mit dem
   Unterschied,  da  die  abgeschickten  Daten gleichzeitig noch  in  der
   CrossPoint-Nachrichtendatenbank  gespeichert  werden  -  sie  ist  also
   vergleichbar mit einem  kombinierten  Versenden  und Einlesen von  EPP-
   Puffern.

   Das  Versenden  der Puffer  erfolgt  bei  dieser  Methode entweder  bei
   Programmstart  ber  den   Parameter  /ips  oder  ber  IPS-Dateien  im
   AUTOEXEC-Verzeichnis. Nheres dazu finden Sie in Kap. 5.6 und 7.6.

   7.9   Abschlieende Hinweise
   

   7.9.1   Kurzer Blick in die Zukunft
   
   Wie zu erwarten  war, ist  die  Entwicklung  von  CrossPoint  nicht mit
   dieser Version 3.40 an einen Endpunkt gelangt.
   Allerdings wird die weitere Entwicklung von FreeXP um einiges langsamer
   erfolgen,  da  die  Zahl  und Aktivitt  der  Entwickler doch erheblich
   gesunken  ist. Dies zeigt sich  auch  darin, das  wir an  dieser Stelle
   keine  fast  komplette  Featureliste der  nchsten Version prsentieren
   knnen, wie wir dies in  der  Doku zu Version  3.21 machen konnten.  Es

   _____________________________FreeXP______________________________  122


   gibt allerdings einige Plne, was mit FreeXP weiter geschehen soll: 

   o  Fertigstellung des schon seit langem angedachten EURO-Supports
   o  Umbau  der Bezugsverkettung  auf  CRC64 (jetzt CRC32) um  auch groe
      Nachrichtenbestnde fehlerfrei verketten zu knnen.
   o  Reintegration des neuen UUZ (derzeit getrennte Entwicklung)

   Wann diese Dinge realisierbar sind, ist allerdings offen.
   Auch die Nachfolgeversionen  der Version 3.40 werden registrierungsfrei
   in  vollem Umfang  genutzt werden  knnen. Und weiterhin kann  auch ein
   gebhrenpflichtiger  Registrierungskey  beim  Autor  und  Verleger  der
   Original-Version   CrossPoint  bis  3.12d,  Peter  Mandrella,  erworben
   werden. 


   _____________________________FreeXP______________________________  123


   VIII    Scriptprogrammierung - Login-Scripts
   


   Der folgende Abschnitt wendet sich hauptschlich an CrossPoint-User mit
   Programmiererfahrung.  Er  beschreibt,  wie Sie CrossPoint an spezielle
   Boxprogramme anpassen knnen, bei denen sonst keine automatischen Netz-
   oder  Online-Anrufe   mglich  wren.   Einzige  Ausnahme  sind   Fido-
   Netzanrufe, die nicht per Script steuerbar sind.

   Grundlegende Voraussetzung  fr  das Schreiben eigener  Netcall-Scripts
   ist  die  Kenntnis der  technischen  Spezifikationen  des  betreffenden
   Netzes (s. Kap. 7.1).


   8.1   Einfhrung
   

   In Netzen wie  dem Z-Netz  oder  dem MagicNET ist exakt vorgeschrieben,
   wie  ein  Netcall  abzulaufen  hat.  Ein  Programm,  das sich  an diese
   Vorschriften  hlt,  wird  mit allen  Z-Netz-  bzw.  MagicNET-konformen
   Mailboxen problemlos zusammenarbeiten.  Leider  gibt es eine zunehmende
   Anzahl  von Programmen, die sich nicht vollstndig  an  diese Standards
   halten,  insbesondere solche Programme,  die  Netcalls fr verschiedene
   Netztypen entgegennehmen knnen. Solchen Mailboxen entscheiden meist zu
   Beginn der Verbindung  anhand einer speziellen "Eingabe" - z.B. Drcken
   von <Return> -, mit welchem Netztyp das anrufende System arbeitet.

   Ganz anders  sieht es bei UUCP-Systemen  aus (nhere Informationen dazu
   finden Sie in UUCP.TXT),  bei  denen das Loginverfahren berhaupt nicht
   festgelegt ist. Meist geben diese  Systeme "Login:" und "Password:" aus
   und erwarten  an  dieser  Stelle die  Eingabe der entsprechenden Daten,
   aber es kann durchaus vorkommen, da ein UUCP-Rechner sich dem Benutzer
   vllig anders prsentiert  und  z.B. zunchst das  Drcken von <Return>
   oder einer anderen Taste erwartet.

   Die Login-Scriptsprache von CrossPoint ermglicht es, den Login-Vorgang
   auf einfache und effiziente Weise an einzelne  Systeme anzupassen. Dazu
   knnen  Sie bei /Edit/Boxen/Edit/Diverses zwei Scriptdateien eintragen:
   Eine fr Online- Anrufe und eine fr  Netzanrufe.  Die Dateien  sollten
   sich im XP-Verzeichnis befinden und die Erweiterung ".SCR"  haben;  sie
   mssen  bereits vor  dem  Eintrag vorhanden sein.  Unmittelbar nach dem
   Eintrag berprft XP die syntaktische Korrektheit der Scripts und zeigt
   ggf. eine Fehlerliste an, die in der Datei SCERRORS.LOG abgelegt wird.

   Die  Ausfhrung  einer  Scriptdatei beginnt  immer  nach  erfolgreicher
   Anwahl - unmittelbar nach  Ausgabe  der Connectmeldung - in der  ersten
   Befehlszeile des Scripts, und endet dann, 

   o  wenn  das  Programm bei der letzten Scriptzeile  angekommen ist oder
      auf einen  END-Befehl trifft; dies sollte genau dann der Fall  sein,
      wenn das Login - also  das bermitteln von Systemname und  Pawort -
      beendet ist,

   o  wenn die  Verbindung  unterbrochen wurde,  sofern  die  CD-Erkennung
      bei /Config/Modem nicht abgeschaltet ist,


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   o  wenn die  bei  /Edit/Boxen/Edit/Modem  eingetragene  Login-Wartezeit
      abgelaufen ist, oder

   o  wenn   die  bei   /Edit/Boxen/Edit/Modem  eingetragene  Login-Anzahl
      berschritten  wurde;  relevant hierfr  ist,  wie  oft das  Pawort
      gesendet wurde.


   8.1.1   Ein einfaches Script: Z-Netz-Netcall
   
   Das folgende  Script fhrt einen  Netcall-Login  bei  einer  Z-Netz-Box
   durch: 

   start:  READ
           ON "username:" SEND "ZERBERUS" cr
           ON "systemname:" SEND $POINT cr
           ON "passwort:" SEND $PASSWORD cr
           ON "running arc" END
           GOTO start

   Wie  Sie sehen,  besteht  ein CrossPoint-Script  aus  einer  Liste  von
   Befehlen  - pro  Zeile ein  Befehl.  Alle Leerzeilen  und  zustzlichen
   Leerzeichen vor, zwischen  oder  hinter einzelnen Befehlsteilen  werden
   ignoriert. Die Gro/Kleinschreibung spielt keine Rolle. Vor jeder Zeile
   kann eine  Sprungmarke  ("Label") stehen,  die  mit  einem  Doppelpunkt
   endet, und  die aus einer  anderen  Zeile  heraus mit  dem  GOTO-Befehl
   angesprungen  werden  kann.  Um die Lesbarkeit  zu erhhen, lassen sich
   zwischen den Zeilen oder am  Ende  jeder Zeile Kommentare einfgen, die
   mit einem "#" oder ";" beginnen mssen:

   # Z-NETZ.SCR: Netcall-Script fr Z-Netz-Boxen

   start:  READ                                 # Zeichen einlesen
           ON "username:" SEND "ZERBERUS" cr    # Netcall-Kennung
           ON "systemname:" SEND $POINT cr      # ggf. Pointname senden
           ON "passwort:" SEND $PASSWORD cr     # ggf. Pawort senden
           ON "running arc" END                 # Login erfolgreich
           GOTO start

   Nun,  was  tut  dieses Script?  Es  arbeitet  offensichtlich  mit einer
   Schleife, die nur  unter einer bestimmten Bedingung verlassen wird. Der
   READ-Befehl  bewirkt,  da  das  nchste  Zeichen  von   der  seriellen
   Schnittstelle eingelesen wird, falls  vorhanden. Die ON-Befehle testen,
   ob eine bestimmte  Zeichenkette  empfangen  wurde, und reagieren darauf
   durch Ausfhrung eines  weiteren Befehls,  z.B.  Senden des Pointnamens
   mit  abschlieendem CR (Return). Der END-Befehl schlielich beendet das
   Script, und  zwar  genau  dann,  wenn  die  Zeichenkette  "running arc"
   empfangen  wurde - die  Box  teilt dem Point  damit  mit, da das Login
   erfolgreich war. Zwei wichtige Dinge sollten Sie sich dabei merken:

   o  Die  Schreibweise  der  Zeichenketten   spielt   keine  Rolle.   Der
      tatschlich von der Box geschickte  Ende-Text  ist "running ARC", er
      knnte aber genausogut "Running  ARC" oder "rUnning aRc" heien. Auf
      diese  Weise wird  eine  grere  Fehlertoleranz gegenber  unsauber
      programmierten Mailboxen erreicht.

   o  Endlos-Schleifen,  die  zu endlos  hohen Telefonkosten fhren,  sind

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      nicht  mglich. Zum  einen beendet XP ein Script automatisch, sobald
      die eingestellte Login-Wartezeit abgelaufen ist, zum anderen verfgt
      jede Box ebenfalls ber eine solche "Timeout"-Funktion.


   8.1.2   Zeichenketten
   
   Eine Zeichenkette  ("String") in  einem CrossPoint-Script besteht immer
   aus  zwei  Anfhrungszeichen,  zwischen  denen   ein   beliebiger  Text
   eingeschlossen  ist.  Mittels  der   blichen  "^"-Prfixe  knnen  Sie
   innerhalb  des Textes auch Steuerzeichen mit  ASCII-Werten  kleiner  32
   verwenden. "^Abcd^E" steht z.B.  fr  eine  5stellige Zeichenkette  aus
   Ctrl-A,   "bcd"  und  Ctrl-E.   Einige  Steuerzeichen  haben  besondere
   Bedeutung:

   Tabelle 8-1  Steuerzeichen in Script-Dateien
   
           ^0  dient zur Eingabe von "^"
           ^'  dient zur Eingabe eines Anfhrungszeichens
           ^M  entspricht <Return> (CR)
           ^J  entspricht LF
           ^[  entspricht <Esc>


   8.1.3   Eingabe: WAITFOR, ON und READ
   
   Eine der  zwei Mglichkeiten,  um auf  eingehende  Daten  zu reagieren,
   haben Sie bereits  kennengelernt: Die  Kombination von ON und READ. Sie
   ist immer dann sinnvoll, wenn  auf verschiedene  Zeichenketten gewartet
   wird, deren Reihenfolge nicht genau  feststeht. So gibt es z.B. Z-Netz-
   Boxen, die nach einem fehlerhaften Pawort zurck zum Username springen
   (was  korrekt  ist)  und  solche, die  stattdessen  auf  den Systemname
   synchronisieren.  Eines fragt sogar jede nicht verstandene Eingabe  ein
   zweites Mal ab, bevor es nach einem nicht nher bestimmbaren System mit
   einer der anderen Eingabezeilen fortfhrt.

   Steht dagegen fest, welcher Text als nchstes  erscheinen wird,  knnen
   Sie stattdessen den Befehl WAITFOR verwenden. Die folgenden zwei Zeilen
   bilden z.B. den Beginn eines MagicNET-Logins:

           waitfor "(8-n-1)"
           waitfor ">"

   In diesem  Beispiel wird ein einfacher Trick benutzt, um evtl. strende
   Zeichen im  Login-Vorspann auszuschalten:  Zunchst wartet das Programm
   auf einen Text, der garantiert nur einmal vorkommt und unmittelbar  vor
   dem Start-Prompt ">" steht, und  erst dann auf den Start-Prompt selbst.
   Diese Technik sollten Sie immer dann verwenden, wenn Sie auf sehr kurze
   Zeichenketten warten, die evtl. in einem vorausgehenden  Text enthalten
   sein knnten.


   8.1.4   Ausgabe: SEND
   
   Mit  dem Befehl  SEND haben  Sie  die  Mglichkeit,  entweder nur  eine
   Zeichenkette zum  Modem zu senden, oder durch Anhngen  von CR, LF oder
   CRLF zustzlich  einen  Zeilenvorschub zu  erzeugen.  Auerdem  ist  es

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   mglich,  statt  der   Zeichenkette  ein  vordefiniertes  Textmakro  zu
   verwenden -

         send $POINT cr

   sendet z.B.  den Pointnamen, gefolgt von <Return>. Den  gleichen Effekt
   htte auch 

         send $POINT
         send "^M"

   oder
         send $POINT
         send cr

   Dagegen wre

         send $POINT "^M"

   syntaktisch falsch.


   8.1.5   Bildschirmanzeige: DISPLAY, WRITE, WRITELN und CLS
   
   Mit  Hilfe  dieser  vier  Befehle  steuern  Sie die Bildschirm-Ausgabe.
   "DISPLAY OFF" schaltet  die Anzeige der empfangenen Daten  ab, "DISPLAY
   ON"  (Voreinstellung)  schaltet sie  ein. Dadurch lt  sich  z.B.  die
   Anzeige  unerwnschter  Steuerzeichen  unterdrcken.  WRITE  gibt  eine
   Zeichenkette aus, WRITELN gibt eine Zeichenkette mit anschlieenden  CR
   /LF aus. CLS lscht den Bildschirm.


   8.1.6   Timeouts und Verzgerungen: DELAY, TIMER und ON TIMEOUT
   
   Mit  dem Befehl  DELAY knnen Sie  jederzeit eine beliebige Verzgerung
   einbauen, z.B:

           delay  1       # 1 s warten
           delay  0.5     # 500 ms warten

   Die  Auflsung  des Timers  betrgt  55 ms. Wann und  wo  Verzgerungen
   verwendet werden mssen,  lt  sich nur durch Probieren  herausfinden.
   Sie sind z.B. dann ntig, wenn nach einer  bestimmten Eingabe innerhalb
   der  Mailbox auf  ein  anderes Programm  umgeschaltet  wird,  und  wenn
   whrend dieser Zeit gesendete Zeichen verloren gehen. 

   Manchmal gengt es nicht, eine feste Zeit  zu warten, sondern es sollen
   whrenddessen noch  zustzliche  Befehle ablaufen. Nehmen wir z.B.  an,
   da  eine bestimmte Mailbox nach dem Login  zunchst mit  <Return>  zum
   Leben erweckt  werden mu. Zur Sicherheit  soll  alle zwei Sekunden ein
   <Return> gesendet  werden - so lange, bis die Box ein "Login:" anzeigt.
   Das passende Script sieht so aus:

   start:  send  cr
           timer 2                      # Timeout nach 2 Sekunden
   loop:   read
           on    "login:" goto ok

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           on    timeout goto start     # 2 Sekunden abgelaufen -> CR
           goto  loop
   ok:     [...]

   Im Gegensatz zum DELAY-Zhler gilt fr  TIMER eine kleinste Einheit von
   einer Sekunde. 


   8.1.7   Mehrzweck-Scripts: ON RELOGIN und ON ONLINE / ON NETCALL
   
   Mit  diesen  Befehlen  knnen  Sie  auf  verschiedene  Netcall-Zustnde
   reagieren: Je nachdem,  ob es sich um  einen Online- bzw. Netcall- oder
   einen   Relogin-Anruf   handelt  oder  nicht,  knnen  unterschiedliche
   Programmteile  ausgefhrt  werden.  Die  Relogin-Abfrage  wird fr alle
   Netcall-Scripts bentigt, weil das gleiche Script fr "normale" und fr
   Relogin-Netcalls verwendet  wird.  Die Online-Abfrage knnen  Sie  dazu
   verwenden,  um  das  gleiche  Script   fr  Netz-  und  Onlineanruf  zu
   verwenden.


   8.1.8   Der END-Befehl
   
   ... dient dazu, um ein Script an beliebiger Stelle zu beenden. END ohne
   Parameter zeigt  an, da das Login erfolgreich war, END ERROR steht fr
   einen Fehler,  der sich in einem weiteren Loginversuch beseitigen lt,
   END  FAIL steht fr  einen Fehler, der zum  Abbruch aller Loginversuche
   fhrt.


   8.1.9   Unterprogramme
   
   Wenn  Sie bestimmte Befehlsfolgen mehrfach bentigen, knnen Sie sie zu
   Unterprogrammen zusammenfassen, und diese jeweils mit CALL aufrufen. Es
   handelt  sich  dabei  nicht um getrennte  Programmdateien,  sondern  um
   Routinen innerhalb der gleichen Scriptdatei, die mit einer  Sprungmarke
   beginnen  und mit RETURN enden.  Soll der Rechner z.B. vor und nach dem
   Senden von CR-Zeichen jeweils  eine halbe Sekunde warten,  dann  knnte
   das so aussehen:

             send  $USER
             call  cr_delay
             send  $PASSWORD
             call  cr_delay
             end

   cr_delay: delay 0.5
             send  cr
             delay 0.5
             return


   8.1.10   Debugging
   
   Es ist manchmal nicht ganz  einfach, herauszufinden,  warum ein  Script
   nicht funktioniert.  Eine  kleine  Hilfe kann  die Erzeugung von Trace-
   Dateien sein:  Wenn  Sie  XP  mit  Parameter "/trace" starten,  wird im
   Logfile-Verzeichnis eine Datei  mit Namen  TRACE.LOG angelegt, die eine

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   Liste  aller ausgefhrten  Scriptzeilen enthlt. Achtung:  In  READ/ON-
   Schleifen  kann  diese  Liste auf  einem  schnellen  Rechner  innerhalb
   weniger Sekunden einige 100 KByte gro werden!

   Ist TRACE.LOG bereits vorhanden, werden neue Daten am Ende angehngt.


   8.2   Referenz
   

   Im folgenden  finden Sie  eine  bersicht ber  die XP-Scriptsprache in
   einer EBNF-hnlichen Notation.  Eckige  Klammern  stehen  fr optionale
   Parameter,  runde Klammern dienen der Strukturierung. "*" bedeutet, da
   der  nachfolgende Ausdruck gar  nicht, einmal  oder mehrfach  auftreten
   kann, "|" steht fr "entweder oder".


   <Programm>       =  *<Programmzeile>

   <Programmzeile>  =  [[<label> ": "] <On-Befehl>] [Kommentar] <CR/LF>

   <Kommentar>      =  ("#"|";") [beliebiger Text]

   <On-Befehl>      =  <Befehl>
                       ON <Zeichenkette> <Befehl>
                       ON <Zustand> <Befehl>

   <Zustand>        =  ONLINE | NETCALL | RELOGIN | TIMEOUT

   <Zeichenkette>   =  '"' *<Zeichen> '"' | CR | LF | CRLF

   <Buchstabe>      =  <ASCII/IBM-Zeichen> | "^" <Steuerzeichen>

   <Steuerzeichen>  =  A..Z, a..z, [\]^_, 0, '

   <Befehl>         =  BREAK
                       CALL <label>
                       CLS
                       DELAY <Verzgerung> [SHOW]
                       DISPLAY (ON|OFF)
                       END [ERROR|FAIL]
                       FLUSH
                       GOTO <label>
                       READ
                       RETURN
                       SEND (<Zeichenkette> | <Makro>) [CR|LF|CRLF]
                       TIMER <Sekunden>
                       WAITFOR <Zeichenkette>
                       WRITE <Zeichenkette> [CR|LF|CRLF]
                       WRITELN [<Zeichenkette>]

   <label>          =  *<ASCII/IBM-Zeichen>

   <Makro>          =  $LOGIN             (UUCP- oder QM-Loginname)
                       $OPASSWORD         (Online-Pawort)
                       $PASSWORD          (Netcall-Pawort)
                       $POINT             (Point/Nodename)

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                       $PROTOCOL          (MausTausch-Protokollkennung)
                       $SERIALNO          (Zerberus/MagicNET-Seriennr.)
                       $USER              (Username)

   Beachten Sie, da es zwar  syntaktisch korrekt ist, bei WAITFOR  und ON
   die Schlsselwrter  CR, LF  oder CRLF  zu  verwenden,  da dies jedoch
   nicht funktioniert -  es  knnen nur Zeichenketten getestet werden, die
   zwischen zwei  Zeilentrennungen  empfangen  werden,  nicht  jedoch  die
   Zeilentrennungen selbst.


   8.2.1   Alphabetische Befehlsliste
   

   Tabelle 8-2  Befehle in Script-Dateien
   
   Befehl:     BREAK
   Bedeutung:  Sendet ein Break-Signal zum Modem.  Dieser  Befehl  wird in
               seltenen  Fllen  zum  Auslsen  bestimmter Modemfunktionen
               bentigt.

   Befehl:     CALL <label>
   Bedeutung:  Ruft  ein  Unterprogramm auf, das mit RETURN beendet werden
               mu. Es  knnen  bis  zu  50  Unterprogramme  verschachtelt
               werden.

   Befehl:     CLS
   Bedeutung:  Lscht den Bildschirm

   Befehl:     DELAY <Verzgerung>
               DELAY <Verzgerung> SHOW
   Bedeutung:  Wartet fr die angegebene Zahl von Sekunden. Whrend dieser
               Zeit  ankommende  Zeichen  werden  verarbeitet   und   auch
               angezeigt,  falls DISPLAY eingeschaltet ist. Als  Parameter
               kann   eine  ganze  Zahl  oder  ein  Dezimalbruch  mit  "."
               angegeben  werden.  Die Auflsung  des  Verzgerungs-Timers
               betrgt  55 ms. Falls Sie  den  Parameter  SHOW  verwenden,
               werden whrend der Wartezeit  empfangene Zeichen angezeigt,
               sofern DISPLAY eingeschaltet  ist; sie gehen damit aber fr
               WAITFOR- und ON-Abfragen verloren.

   Befehl:     DISPLAY ON
               DISPLAY OFF
   Bedeutung:  Schaltet  die Bildschirmanzeige  der  eingehenden Daten ein
               oder aus. Bei Scriptstart ist die Anzeige eingeschaltet.

   Befehl:     END
               END ERROR
               END FAIL
   Bedeutung:  Beendet  die  Scriptausfhrung.  Bei  END  ERROR  wird  der
               Netcall abgebrochen und ggf. wiederholt, bei END  FAIL wird
               er endgltig abgebrochen. 

   Befehl:     FLUSH
   Bedeutung:  Lscht den Daten-Eingangspuffer

   Befehl:     GOTO <label>
   Bedeutung:  Setzt die Programmausfhrung in der angegebenen Zeile fort.

   _____________________________FreeXP______________________________  130


               Befehl:     ON "..." <Befehl>
   Bedeutung:  Fhrt  einen beliebigen anderen Befehl auer "ON  ..." aus,
               falls die angegebene Zeichenkette empfangen wurde.

   Befehl:     ON NETCALL <Befehl>
               ON ONLINE  <Befehl>
               ON RELOGIN <Befehl>
   Bedeutung:  Fhrt einen beliebigen Befehl auer "ON ..." aus, falls der
               angegebene  Zustand zutrifft, d.h. falls es  sich um  einen
               Online-  bzw.  einen Relogin-Anruf handelt. NETCALL  trifft
               immer genau  dann  zu,  wenn  ONLINE  nicht  zutrifft,  und
               umgekehrt.

   Befehl:     ON TIMEOUT <Befehl>
   Bedeutung:  Fhrt einen beliebigen Befehl  auer  "ON  ..." aus,  falls
               ein mit TIMER gestarteter Zhler abgelaufen ist.

   Befehl:     READ
   Bedeutung:  Liest das  nchste Zeichen von der  seriellen Schnittstelle
               ein.  Dies ist  in  Schleifen ntig, die mit  dem ON-Befehl
               arbeiten.  Der   Befehl   WAITFOR  dagegen  impliziert  das
               Einlesen von Zeichen.

   Befehl:     RETURN
   Bedeutung:  Beendet ein Unterprogramm, das mit CALL  aufgerufen  werden
               kann. 

   Befehl:     SEND "..." [CR|LF|CRLF]
               SEND $MAKRO [CR|LF|CRLF]
   Bedeutung:  Sendet  eine Zeichenkette zum Modem und  hngt  ggf. CR, LF
               oder  CR+LF  an.  Fr $MAKRO knnen  die oben aufgelisteten
               Zeichenmakros ($LOGIN bis $USER) eingesetzt werden.

   Befehl:     TIMER <Sekunden>
   Bedeutung:  Startet einen Zhler, der  jede  Sekunde um eins erniedrigt
               wird, bis er bei 0 ankommt. Wird der Zhler = 0, so bewirkt
               dies die Ausfhrung von ON TIMEOUT-Befehlen.

   Befehl:     WAITFOR "..."
   Bedeutung:  Wartet, bis die  angegebene  Zeichenkette  empfangen wurde.
               Wird  die  Zeichenkette *nicht*  empfangen, bricht  XP  die
               Scriptausfhrung  nach Ablauf der  Login-Wartezeit  ab. Die
               Schreibweise der Zeichenkette spielt keine Rolle. 

   Befehl:     WRITE "..." [CR|LF|CRLF|
   Bedeutung:  Gibt  eine Zeichenkette  auf dem  Bildschirm aus  und hngt
               ggf. CR, LF oder CR+LF an. Statt CR kann auch innerhalb der
               Zeichenkette "^M" eingefgt werden, statt LF "^J".

   Befehl:     WRITELN
               WRITELN "..."
   Bedeutung:  Gibt  ggf. die angegebene Zeichenkette auf  dem  Bildschirm
               aus und springt zum Beginn der nchsten Bildschirmzeile.



   _____________________________FreeXP______________________________  131


   8.2.2   Technische Daten
   
   Fr  die XP-Scriptsprache gelten  z.Zt. die  folgenden Einschrnkungen.
   Sie knnen bei Bedarf in spteren Programmversionen gendert werden:

   Tabelle 8-3  Einschrnkungen in Script-Dateien
   
   max. Zahl von Befehlszeilen:   500  (ohne Kommentarzeilen)
   max. Zeilenlnge:              255 Zeichen
   max. Zahl von Sprungmarken:    100
   max. Lnge von Sprungmarken:    20 Zeichen
   max. verschachtelte Unterprg.:  50


   8.3   Beispiele
   

   Ein  einfaches Z-Netz-Script wurde bereits in Kapitel 8.1  aufgelistet.
   Im  folgenden   finden   Sie   vollstndige  Netcall-Scripts  fr   die
   verschiedenen Netztypen. Sie sind auch in dem selbstentpackenden Archiv
   "SCRIPTS.EXE" innerhalb des CrossPoint-Paketes enthalten.


   8.3.1   Z-Netz
   
   # Z-NETZ.SCR: Z-Netz-Netcall-Script
   # fr ZConnect-Systeme ist "ZERBERUS" durch "JANUS" zu ersetzen

            ON Relogin SEND "ZERBERUS" cr
   start:   READ
            ON "username:" SEND "ZERBERUS" cr
            ON "systemname:" SEND $POINT cr
            ON "passwort:" SEND $PASSWORD cr
            ON "running arc" END
            GOTO start


   # OZ-NETZ.SCR: Z-Netz-Online-Script

   start:  READ
           ON "username:" SEND $USER cr
           ON "passwort:" goto ende
           GOTO start
   ende:   SEND $OPASSWORD cr


   8.3.2   MausTausch
   
   # MAUS.SCR: kombiniertes Netcall- und Online-Script fr MAUS-Boxen

             on      relogin goto relogin
   start:    read
             on      "mausnet laeuft" goto abbruch
             on      "werdaauchimmerhieranruft" goto abbruch
             on      "(j/n)" goto login         # .. Benutzer (j/n)
             goto    start


   _____________________________FreeXP______________________________  132


   abbruch:  delay   1
             end     fail

   login:    on      online send "J"            # .. Benutzer: Ja
             on      netcall send "MausTausch"  # MausTausch-Login
             send    $USER cr
             send    $PASSWORD cr             # Tausch-PW = Online-PW!
             on      online end
             goto    netcall

   relogin:  send    "T"                        # Menpunkt "Tausch"
             delay   1 show
   netcall:  flush
             send    $PROTOCOL                  # Protokoll-Kennung
             waitfor "protokoll startet"


   8.3.3   MagicNET / Seven
   
   # MAGIC.SCR: Netcall-Script fr MagicNET und Seven
   # MagicNET-Polldocs V1.x

          on      relogin goto relog
          waitfor "(8-n-1)"
          waitfor ">"
          delay   0.5
   relog: send    "^F"                 # ^F = Startzeichen fr Netcall
          display off
          writeln
          writeln
          write   "Login..."

   loop1: delay   0.5
          flush
          send    $Point crlf          # Pointname
          send    $Password crlf       # Pawort
          send    $Serialno            # Seriennummer
          send    "HI" crlf
   loop2: read
          on      "!!!" goto ende      # Login erfolgreich
          on      "???" goto loop1     # Login fehlerhaft
          goto    loop2

   ende:  writeln
          writeln


   # O-MAGIC.SCR: Online-Script fr MagicNET / Seven / LightNET

          waitfor "(8-n-1)"
          waitfor ">"
          delay   0.5
          send    cr

   start: read
          on "name:" send $USER cr
          on "passwort:" goto ende

   _____________________________FreeXP______________________________  133


          goto start

   ende:  send $PASSWORD cr



   8.3.4   UUCP
   
   # UUCP.SCR: Netcall-Script fr UUCP-Systeme

          on    relogin send cr
   first: timer 5
   start: read
          on    "login:" goto login
          on    timeout goto cr
          goto  start
   cr:    send  cr                              # hey, aufwachen!
          goto  first

   login: send  $LOGIN cr
   loop:  read
          on    "login:" send $LOGIN cr
          on    "password:" send $PASSWORD cr
          on    "passwort:" send $PASSWORD cr
          on    "^Pshere" goto ende             # uucico-Startkennung
          goto  loop

   ende:  write "^M       ^M"                   # ^Pshere lschen


   _____________________________FreeXP______________________________  134


   Anhang
   


   A.   Aufruf-Parameter, Environment-Eintrge
   

   Die Aufrufsyntax von CrossPoint ist:

       XP [/Option1 /Option2 ...]


   Mgliche Optionen sind:

   Tabelle A-1  Aufrufparameter von CrossPoint
   
      /?     Ausgabe einer Hilfsseite

      /av:   aktiviert den eingebauten Archiv-Viewer und beendet das
             Programm anschlieend. Als Parameter mu der Name einer
             Datei oder eine Wildcard (z.B. *.*) angegeben werden.

      /f:<Datei>
             ldt eine EGA/VGA-Schriftdatei (Bildschirm-Font) in
             den blichen Formaten (8x8 bis 8x16 Punkte). Falls keine
             Dateierweiterung angegeben wird, nimmt XP ".FNT" an.

      /gd:   whlt eine andere Gebhrendatei (Default: GEBUEHR.DAT).
             Nheres s. FIDO.TXT.

      /j     fr ein Programmende ohne irgendeinen dummen Spruch...

      /k:X   bergibt den Tastendruck X an das Programm, wobei X ein(e)
             beliebige(s/r) Zeichen/Zahl/Buchstabe sein kann. Auf diese
             Weise kann ein Tastenmakro bei Programmstart aktiviert
             werden.

      /l:X   whlt die Sprache X aus, z.B. /l:E fr Englisch. Voraus-
             setzung ist, da das entsprechende Sprachmodul installiert
             wurde.

      /LCD   behebt Anzeigeprobleme auf bestimmten Laptops (Zeilen am
             unteren Bildrand fehlen etc.). Evtl. wird die Anzeige
             durch den Schalter /m (s.u.) zustzlich verbessert.

      /m     Erzwingen von monochromer Bildschirmausgabe, z.B. fr LC-
             Displays

      /maus  aktiviert eine Cursor-Maus-Emulation

      /pw:xxx
             bergibt das Startpawort xxx (s. Kap. 3.4)

      /q     schaltet alle Tonsignale ab. Damit CrossPoint Sie beim
             automatischen Netcall nicht weckt.

      /rp    CrossPoint berprft nach einer DOS-Shell, ob residente

   _____________________________FreeXP______________________________  135


             Programme geladen wurden. Sollte diese berprfung - aus
             welchem Grund auch immer - rger machen, knnen Sie sie
             mit /rp abschalten.

      /sd    Falls ein MS-Smartdrive-Schreibcache vorhanden ist, leert
             XP den Cache in regelmigen Abstnden und bei Programm-
             ende, um die Gefahr von Datenverluste zu verringern. Soll-
             ten diese Smartdrive-Zugriffen Probleme verursachen, so
             knnen Sie sie mit /sd abschalten.

      /trace
             aktiviert die Netcall-Scriptprotokollierung. Siehe Kap.
             8.1.

      /w     gibt nicht bentigte Rechenzeit unter MS-Windows, OS/2 oder
             hnlichen Multitasking-Umgebungen frei. Mit "/w2" erzwingt
             CrossPoint die Freigabe wie sie vor Version 3.2 realisiert
             wurde: Abschalten der Uhr un der /maus-Emulation. Unter
             OS/2, Windows und Linux-DOSEmu braucht dieser Paramter
             nicht unbedingt angegeben zu werden, da XP die Rechenzeit
             dort automatisch freigibt. mit "/w0" kann diese Funktion
             aber generell abgeschaltet werden.

      /z:x   stellt x Bildzeilen ein. X mu einer der bei /Config/Anzei-
             ge/Zeilen angezeigten Zeilen-Werte sein.


   Wenn Sie mehrere  der  folgenden  Optionen  gleichzeitig  angeben, dann
   werden diese immer in der unten angegebenen Reihenfolge ausgefhrt. Die
   gleichzeitige Angabe  von /ip und /ipe ist nicht mglich; es wird  dann
   nur die jeweils letzte Option ausgefhrt: 

   Tabelle A-2  Weitere Aufrufparameter von CrossPoint
   
      /autostart:...
             startet CrossPoint nur zu bestimmten Uhrzeiten. Siehe
             Kapitel 5.3.

      /user:BOX:NAME
             ndert den Usernamen bei der angegebenen Box. Siehe auch
             Kapitel 5.7, "Multiuser-Points".
             Achtung! Bei Fido-Boxen mu im Boxname ein "_" statt des
             ":" verwendet werden!

      /ip:PUFFER
             liest den angegebenen Puffer ein (/XPoint/Import /Puffer).
             Der Dateiname darf Laufwerks- und Pfadbezeichnungen
             enthalten.

      /ipe:PUFFER
             liest den angegebenen Puffer ein und setzt dabei das
             Empfangsdatum gleich dem Erstellungsdatum.

      /ips:BOX:PUF
             liest den angegebenen Puffer ein, verschickt ihn an die
             angegebene Box und lscht ihn anschlieend (s. Kap. 5.6).
             Achtung! Bei Fido-Boxen mu im Boxnamen ein "_" statt des

   _____________________________FreeXP______________________________  136


             ":" verwendet werden!

      /g     ist ein Zusatzschalter fr /ip und /ipe, der die
             importierten Nachrichten als 'gelesen' eintrgt.
             Bei /ips ist die Angabe von /g nicht ntig.

      /n:BOX[:hh:mm]
             fhrt einen Netcall bei der angegebenen Box durch. Bei
             Angabe einer Uhrzeit im Format hh:mm wartet CrossPoint bis
             zu dieser Uhrzeit.
             Achtung: Bei Fido-Netcalls mu im Boxnamen ein "_" statt
             des ":" verwendet werden!

      /n:*   entspricht /Netcall/Alle.

      /nr:BOX
             fhrt einen Relogin-Netcall durch. Die Verbindung mu
             bestehen, und die Box mu auf die Eingabe des Usernamens
             warten (nur Z-Netz/QM).

      /t:n   fhrt die Timing-Liste Nr. n aus (s. Kap. 5.3)

      /r     fhrt /Wartung/Reorganisation durch

      /pack  das Gleiche, jedoch mit /Wartung/Packen.

      /xpack
             nur Dateien packen, deren Ausnutzung unter 100% liegt.
             Wahlweise kann ein einzelner Dateiname angegeben werden,
             z.B. /xpack:USER, um die Userdatei zu packen.

      /ss    Screensaver aktivieren

      /x     Programm beenden - kann gleichzeitig mit allen anderen
             Parametern angegeben werden.


   Die folgenden Optionen sind nur zu Diagnosezwecken gedacht:

   Tabelle A-3  Diagnose-Aufrufparameter von CrossPoint
   
      /d     startet CrossPoint im Debug-Mode. Dies bewirkt u.a. eine
             genauere Anzeige whrend des Netcalls und kann hilfreich
             sein, um Netcall-Probleme zu lokalisieren. Auerdem stehen
             noch einige zustzliche Test-Funktionen (Speicherplatz-
             anzeige u.a.) zur Verfgung, die aber nur fr interne
             Testzwecke gedacht sind und die ich daher nicht weiter
             dokumentieren will.

      /df:1  Zeigt bei jedem externen Programmaufruf den genauen  Aufruf-
             befehl incl. Parameter an. Entspricht dem Schalter
             "Parameterzeile anzeigen" bei /Config/Extern/Shell.

      /df:2  Wartet nach jedem externen Programmaufruf auf einen
             Tastendruck. Enspricht dem Schalter "warten auf Tasten-
             druck" bei /Config/Extern/Shell.


   _____________________________FreeXP______________________________  137


   Statt  die Optionen als  Parameter bei  Programmstart anzugeben, knnen
   Sie sie  auch in  einer  Datei  mit  Erweiterung  ".OPT"  im  AUTOEXEC-
   Unterverzeichnis  ablegen;  jede Zeile der Datei mu genau  eine Option
   enthalten. Mehrere OPT-Dateien sind mglich. 


   A.1   Environment-Parameter
   
   XP  wertet  z.Zt.  nur  einen  Environment-Eintrag  aus, der  Name  und
   Verzeichnis der Swap-Datei angibt:

        XPSWAP=Laufwerk:Pfad\Dateiname
   z.B. XPSWAP=e:\temp\swapfile.xp

   Die Swap-Datei  wird immer dann angelegt, wenn  ein  externes  Programm
   gestartet wird  oder Sie mir  <F9> die DOS-Shell aufrufen, und entweder
   der  Schalter  "Auslagern  in   EMS"  bei  /Config/Optionen/Allgemeines
   deaktiviert oder nicht  gengend freier EMS-Speicher vorhanden ist. Sie
   ist ca. 300-400 KB gro und wird nach der Rckkehr zum  Programm wieder
   gelscht.  Falls Sie  den  Rechner abschalten  oder  booten,  ohne  zum
   Programm zurckzukehren, bleibt die  Datei  so lange bestehen, bis  Sie
   sie von Hand lschen.

   Wenn XPSWAP nicht  angegeben ist,  legt XP die  Swapdatei  unter  einem
   Temporrdateinamen      im      bei     /Config/Pfade     eingestellten
   Temporrverzeichnis ab. Dies gilt auch fr den Fall, da der bei XPSWAP
   angegebene Dateiname oder das Verzeichnis ungltig ist. 


   A.2   ERRORLEVEL
   
   CrossPoint gibt bei Beendigung folgende ERRORLEVEL-Werte zurck:

   Tabelle A-4  Errorlevel von CrossPoint
   
   0:      Programm wurde normal beendet.
   1:      Programm wurde mit einem (internen) Fehler beendet.

   2-9:    Diese Werte sind reserviert. Bitte erzeugen Sie bei der
           QUIT-Option nur Errorlevel >= 10:

   10-255: Diese Errorlevel-Werte knnen mit der QUIT-Option in Timing-
           Listen erzeugt werden und dadurch von XP aus externe Pro-
           gramme steuern. Siehe auch Kap. 5.3 (automatische Netcalls).
           Im Prinzip sind auch Werte von 2-9 mglich, aber wie gesagt:
           Besser nicht verwenden, da reserviert fr zuknftige Erwei-
           terungen.



   B.   Dateinamen
   

   Folgende Dateien werden von CrossPoint verwendet und  im XP-Verzeichnis
   abgelegt: 


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   Tabelle B-1  Dateien im CrossPoint-Verzeichnis
   
     XP.EXE,XP.OVR  das Programm selbst
     XP.HLP         die Online-Hilfe
     XP-D.RES       deutsches Sprachmodul
     XPICONS.DLL    Icons fr MS-Windows
     XPOINT.CFG     Konfigurationsdatei (/Config-Men)
     XPOINT2.CFG    Konfigurationsdatei (interne Einstellungen)
     XPOINT.COL     die Farb-Konfiguration
     XP.RES         Spracheinstellung
     KEYDEF.CFG     Tastenmakros
     PMCONV.EXE     Programm zum Konvertieren von PMs
     ZPR.EXE        ZConnect-Pufferreparierer
     ZM.EXE         Zmodem-bertragungsprotokoll
     ZCONFIG.EXE    Konfigurationsprogramm fr ZM.EXE
     MAGGI.EXE      Puffer-Konvertierer fr MagicNET, MausTausch u.a.
     MPUFFER.*      die Pufferdateien, in denen Nachrichten gespeichert
                    werden
     MSGS.DB1       die Nachrichten-Datenbank
     BRETTER.DB1    die Brett-Datenbank
     USER.DB1/.EB1  die User-Datenbank
     GRUPPEN.DB1    die Brettgruppen-Liste (/Edit/Gruppen)
     SYSTEME.DB1    die System-Liste (/Edit/Systeme)
     AUTOMSG.DB1    automatisch zu versendende Nachr. (/Edit/Autovers.)
     PSEUDOS.DB1    Empfnger-Kurznamen (/Edit/Kurznamen)
     BEZUEGE.DB1    Kommentarverkettung
     *.IX1          Indexdateien - knnen jederzeit gelscht werden und
                    werden dann automatisch neu erzeugt
     *.XPS          Brief/Quote-Schablonen (/Edit/Schablonen)
     *.SCR          Login-Scripts
     BOXEN.DB1      die Serverboxen-Liste (/Edit/Boxen)
     *.BFG          die Server-Konfigurationen
     *.BL           Brettlisten
     *.BBL          Liste der bestellten Bretter (z.Zt. nur RFC/UUCP)
     *.FL           Z-Netz: Fileserver-Filelisten (SendZMsg)
     *.PP           zum Senden anstehende Pollpakete
     *.EPP          zum Senden anstehende Zusatzpollpakete (s.Kap. 7.8)
     GEBUEHR.DAT    Telefon-Tarifzonen
     TARIFE.DAT     Telefon-Tarifgruppen
     FEIERTAG.DAT   Feiertagliste fr Gebhrenabschtzung
     GEBUEHR.DAT    Telefon-Tarifzonen
     VERTEIL.DAT    Nachrichten-Verteiler
     NEUES.DAT      Zeitpunkt des letzten Netcalls (Format: jjmmtthhmm)
     TIMING.*       Timing-Listen (/Netcall/Timing-Liste)
     TIMING.DAT     letzte(r/s) Reorg/Packen/Netcall...
     REORG.DAT      interne Datei zur Steuerung der Reorganisation
     XPMENU.DAT     Daten des CrossPoint-Meneditors
     ERRORS.LOG     Fehler-Logfile
     XPOINT.LOG     Gebhren/Netcall-Logfile
     BRETTER.LOG    Logfile fr automatisch angelegte Bretter
     USER.LOG       Logfile fr automatisch angelegte User
     DUPES.LOG      Dupe-Liste von /Wartung/Dupes_lschen
     SCERRORS.LOG   Script-Fehlerlogfile
     TRACE.LOG      Script-Ausfhrlogfile
     NETCALL.LOG    Netcall-Logfile (s. /Config/Optionen/Netcall)
     *.TMP, *.SWP,  Temporrdateien. Sollten sptestens bei Programm-
     *.$$$          ende automatisch gelscht werden.

   _____________________________FreeXP______________________________  139


     PUFFER,        temporre Pufferdateien; werden beim nchsten
     QPUFFER        Netzanruf berschrieben

   Fr das MausNet:

   Tabelle B-2  MausNet-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis
   
     MAUS*.LOG      temporre MausTausch-Logfiles (von MAGGI erzeugt)
     *.INF, *.ITI   MausTausch-Infofile-Listen
     *.ITG          Gruppenlisten
     INFILE.TXT     letztes ausgehendes Nachrichtenpaket
     OUTFILE.TXT    letztes eingehendes Nachrichtenpaket

   Fr Fido:

   Tabelle B-3  Fido-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis
   
     ZFIDO.EXE      ZConnect <-> Fido-PKT - Konvertierer
     YUP2PKT.EXE    Yuppie -> PKT - Konvertierer
     XP-FM.EXE      Fido-Mailer
     XPFM-D.RES     deutsche Sprachdatei fr Fido-Mailer
     FIDO.PC        FTSC Product Codes fr XP-FM/YooHoo
     NDIFF.EXE      Nodediff-Bearbeiter
     ZQWK.EXE       QWK-Paket <-> ZConnect - Konvertierer
     REQUEST.DAT    Filerequest/Crash-Liste
     ARCMAIL.DAT    Fido-Paketdateinamen
     *.CP           zum Senden anstehende Crashmail-Pakete
     FIDO.CFG       temporre Config-Datei fr XP-FM
     ZFIDO.CFG      temporre Config-Datei fr ZFIDO
     *.PKT          temporre Fido-Pollpakete
     FPUFFER        temporre Pufferdatei fr eingehende Nachrichten
     *.FL           Filelisten
     FILESEEK.DAT   Ergebnis der letzten Filelisten-Suche
     *.FBL          Filescan-Brettlisten (=Fileecho-Listen)

   Fr UUCP:

   Tabelle B-4  UUCP-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis
   
     UUCICO.EXE     UUCP-Netcallmodul
     XPUU-D.RES     deutsche Sprachdatei fr UUCICO
     UUZ.EXE        ZConnect <-> RFC/UUCP - Konvertierer
     COMPRESS.EXE   Packer/Entpacker
     FREEZE.EXE     Packer/Entpacker
     GZIP.EXE       Packer/Entpacker
     TAR.EXE        Archivierprogramm
     COPYING        Lizenzinformationen zu GZIP
     UUCP.SCR       Standard-Loginscript fr UUCP-Systeme
     UUNUMMER.DAT   nchste UUCP-Paketnummer
     UUCICO.CFG     temporre Config-Datei fr UUCICO

   Fr QWK:

     *.QFG          QWK-Server-Konfigurationen


   Folgende Unterverzeichnisse legt CrossPoint automatisch an:

   _____________________________FreeXP______________________________  140


   Tabelle B-5  Unterverzeichnisse im CrossPoint-Verzeichnis
   
     FILES\         eingehende Dateien (File Requests)
     FIDO\          FidoNet-Nodeliste und -Filelisten
     AUTOEXEC\      automatische Datenverarbeitung; s. Kap. 8.6
     SPOOL\         eingehende Nachrichtenpakete (Fido, ZConnect)
                    ein- und ausgehende Nachrichtenpakete (UUCP)
     SPOOL\JANUS\   eingehende Dateien bei ZConnect/Janus
     BAD\           fehlerhafte bzw. nicht eingelesen Nachrichtenpakete
     DOC\           die Dokumentation zu CrossPoint

   Das FILES-Verzeichnis knnen Sie unter /Config/Pfade  ndern.  Im FIDO-
   Verzeichnis legt CrossPoint folgende Dateien ab:

   Tabelle B-6  Dateien im FIDO-Unterverzeichnis
   
     NODELIST.nnn   aktuelle Nodeliste
     NODELIST.IDX   Nodelisten-Nummern-Index
     NODEUSER.IDX   Nodelisten-Usernamen-Index
     NODELST.CFG    Nodelisten-Konfiguration
     FILELIST.CFG   Filelisten-Konfiguration
     *.FL           Fido-Filelisten

   sowie alle weiteren Node- und Pointlisten.

   Im DOC-Verzeichnis landen natrlich:

   Tabelle B-7  Dateien im DOC-Unterverzeichnis
   
     *.TXT          Dokumentationen aller Art

   Achtung! Modifizieren  Sie  auf keinen  Fall irgendwelche Pufferdateien
   (MPUFFER.*,  *.PP oder *.CP)!  Ein  einziges  falsches  Byte  kann  den
   gesamten Puffer unbrauchbar machen. 

   NUR Config- und Log-Files,  Brett- und Filelisten sowie Briefschablonen
   sind  so  ausgelegt, da  Sie  diese  auch  (mit  Vorsicht!)  von  Hand
   bearbeiten oder lschen knnen.  Alle anderen Dateien  drfen Sie weder
   modifizieren  noch  lschen  -   ansonst  sind  die  Ergebnisse   nicht
   vorhersehbar.  (Ausnahme: Temporrdateien, die - aus welchem Grund auch
   immer - nach Programmende noch vorhanden sind, knnen gelscht werden).
   Verndern Sie  keine  Dateien innerhalb  der DOS-Shell von  CrossPoint,
   sondern verlassen Sie das Programm dazu vollstndig!

   Auerdem  sollten Sie auf  gar  keinen  Fall  andere  Dateien  mit  der
   Erweiterung  .PP, .EPP  oder .CP im  XP-Verzeichnis ablegen. CrossPoint
   wrde sie  fr  Poll-Pakete  halten  und sehr merkwrdige  Dinge  damit
   anstellen.



   C.   Zusatzprogramme
   

   C.1   ZPR.EXE
   
   s. ZPR.TXT

   _____________________________FreeXP______________________________  141


   C.2   PMCONV.EXE
   
   Normalerweise legt CrossPoint fr alle eingehenden PMs PM-Bretter unter
   dem   entsprechenden   Usernamen  an.   Falls  Sie  jedoch  Puffer  mit
   selbstgeschriebenen PMs einlesen mchten,  empfiehlt es sich, diese mit
   PMCONV zu konvertieren: Die PMs werden dann so gekennzeichnet,  da sie
   nicht mehr in PM-Bretter,  sondern  ins  Nachrichten-Archiv  eingelesen
   werden. Mgliche Aufrufsyntax:

      PMCONV  <Dateiname>

   konvertiert  ALLE PMs im angegebenen Puffer. Von der Originaldatei wird
   ein Backup mit Erweiterung .BAK angelegt.

      PMCONV  <Dateiname> <Username>

   konvertiert alle PMs auer denen, die an den angegebenen User gerichtet
   sind. Dadurch knnen  Sie auch Puffer bearbeiten, die sowohl eingehende
   als  auch  ausgehende  PMs  enthalten.  Alle  PMs,  die  nicht  an  den
   angegebenen User  adressiert sind,  werden  so markiert,  da  sie beim
   Puffereinlesen im Archiv landen. Der Username mu keine vollstndige Z-
   Netz-Adresse sein; es gengt der reine Username.

   Achtung:  Zur  Erkennung   wird  den   betreffenden   Nachrichten  eine
   Steuerzeichenfolge  vorangestellt.  Dadurch  entsprechen  diese  Puffer
   NICHT  mehr  dem  Zerberus-  Netcallformat,  sondern  dem  von  XP  und
   MesssageBase benutzten PM-Archiv-Format. 


   C.3   MAGGI.EXE
   
   MAGGI dient zum Konvertieren von Netcall-Puffern von und nach ZConnect-
   Format.  Normalerweise wird dieses Programm  automatisch vor  und  nach
   Netcalls aktiviert,  um die eingehenden und ausgehenden  Puffer  in das
   /von dem von XP verwendeten ZConnect-Nachrichtenformat zu konvertieren.
   Wenn  einmal ein  MagicNET-  oder Maus-Netcall nicht funktioniert  hat,
   oder wenn  Sie alte  Datenbestnde in  diesen Formaten in  XP  einlesen
   mchten, dann knnen Sie dazu MAGGI auch von Hand aufrufen.

   Erzeugte ZConnect-Puffer  knnen  mit  /XPoint/Import/Puffer eingelesen
   werden. Nheres ber den Aufbau der Pufferdateien finden Sie in Kapitel
   7.1. Das Konvertieren von Fido-Paketen ist in FIDO.TXT beschrieben


   (Seven = Seven-Netz, Magic = MagicNET, Pro = ProNet, Z = ZConnect, Maus
   = MausTausch, Quick = QuickMail, GS = GS-Mailbox, <BL> = Brettliste):

   Tabelle C-1  MAGGI
   
   Magic -> Z :  MAGGI -mz -nMagicNET <Magic-Puffer> <Z-Puffer> <BL>
   Seven -> Z :  MAGGI -mz -nSevenNET <Seven-Puffer> <Z-Puffer> <BL>
   Z -> Magic :  MAGGI -zm -nMagicNET <Z-Puffer> <Magic-Puffer> <BL>
   Z -> Seven :  MAGGI -zm -nSevenNET -m <Z-Puffer> <Seven-Puffer> <BL>

   Quick -> Z :  MAGGI -qz <QuickMail-Puffer> <Z-Puffer>
   Z -> Quick :  MAGGI -zq <Z-Puffer> <QuickMail-Puffer>
   GS -> Z    :  MAGGI -qz -g <G&S-Puffer> <Z-Puffer>

   _____________________________FreeXP______________________________  142


   Z -> GS    :  MAGGI -zq -g <Z-Puffer> <GS-Puffer>

   Maus -> Z  :  MAGGI -sz -b<Box> -h<Bretter> <Outfile> <Z-Puffer>
   Z -> Maus  :  MAGGI -zs -b<Box> -h<Bretter> [-o] <Z-Puffer> <Infile>

   <Box> ist  hier  der Kurzname der betreffenden  Maus-Box. <Bretter> ist
   die  Bretthierarchie, unter  der die Maus-Bretter einsortiert sind bzw.
   werden sollen, z.B. "/MAUS/" (ohne die Anfhrungszeichen).

   Wenn Sie beim Konvertieren von ZConnect nach MausTausch die Option "-o"
   angeben, erzeugt XP statt eines Infiles,  also  einem Paket im  Format,
   wie es an eine Mausbox geschickt wird, ein Outfile, also ein Paket, wie
   es von  Mausboxen empfangen wird. Auf  diese Weise knnen Sie Daten aus
   CrossPoint exportieren und in andere MausTausch-Frontends einlesen.


   C.4   ZM.EXE
   
   PD-Zmodem ist ein Zmodem-bertragungsprotokoll. Es  wird fr alle Fido-
   Netcalls  verwendet und fr  sonstige  Netcalls, falls  bei /Edit/Boxen
   /Edit/Points  "Zmodem" als Protokoll  eingetragen  ist. Mit ZCONFIG.EXE
   knnen die Farben und die Sprache von PD-Zmodem eingestellt werden.

   Eine ausfhrliche  Dokumentation zu  PD-Zmodem ist  im  PD-Zmodem-Paket
   enthalten, das Sie in vielen Boxen finden.


   C.5   ZFIDO.EXE, YUP2PKT.EXE, NDIFF.EXE
   
   Eine Beschreibung dieser Programme finden Sie in FIDO.TXT.


   C.6   XPME.EXE
   
   s. XPME.TXT


   C.7   Empfehlenswerte Programme
   
   Die  folgenden Programme haben sich bei  uns (Team) bewhrt und  knnen
   fr den Einsatz mit CrossPoint empfohlen werden:


     o  das RSA-Codierprogramm PGP von Philip Zimmermann (s. Kap. 5.12)

     o  ZIP/UNZIP frei und kostenlos und in den neueren Versionen voll
        PKZIP 2.04-kompatibel, fr alle gngigen Betriebssysteme.
           Informationen dazu siehe:
              ftp://ftp.info-zip.org/pub/infozip/doc/WHERE

     o  die Filter XPFilter und CrossSecretary, die ganz gut bei einer
        Mailschwemme helfen
           Informationen und Bezug von XPFilter siehe unter:
              http://hans-juergen.taenzer.bei.t-online.de/xpfilter.html

     o  PktXCode, um Dateien aus Mails extrahieren zu knnen (Stichwort
        UU-Encoding)

   _____________________________FreeXP______________________________  143


     o  Momentan knnen Sie noch nicht auf Server per PPP zugreifen,
        obwohl diese mit am hufigsten vorkommen. Diese Lcke schlieen
   die  Tools  UKA_PPP   (DOS),   UKAD  (DOS),   UKAW   (Windows),  XPNEWS
   (Windows)      XPNEWS2 (.NET/Mono) und andere.

     o  XPBMIME ermglicht das Versenden von MIME-multi-part-Nachrich-
        ten mit base64-codierten Anhngen (ab XPoint v3.40 ist diese
        Funktion in CrossPoint integriert)

     o  ZHM ist ein Ausgangsfilter fr CrossPoint und erlaubt das freie
        Verndern aller ZCONNECT-Headerzeilen einer Nachricht (gut fr
        unregelmige bzw. einmalige Aktionen geeignet)

     o  XPScore, um sich Mails nach eigene Geschmack vorsortieren zu
        lassen

     o  KeyView zeigt die in CrossPoint definierten Tastenmakros und
        die Belegung der Sondertasten in einem eigenen Fenster unter
        XPoint an

     o  Fr die neuen Anbieter bringt XPCbC eine geeignete Lsung, um
        hunderte von Marken im liberalisierten Telefonmarkt zu
        sparen ;)

     o  CrossPoint/FreeXP kann leider nicht die Zwischenablage von OS/2
        nutzen, dafr ist ein extra Treiber ntig:

           OS/2: Windoze Clipboard Emulator
              http://www.hippo.ru/~nelescon/utils/CLIPVDM.ZIP

              oder auf dem FreeXP-Server:
              https://www.freexp.de/freexp/tools/CLIPVDM.ZIP


        ltere Versionen von CrossPoint konnten leider auch nicht die
        Zwischenablage von Windows NT (bzw. 2000/XP/2003) nutzen,
        dafr gab es ebenfalls einen extra Treiber (der hier an dieser
        Stelle nur aus historischen Grnden gelistet ist, da
        CrossPoint/FreeXP diesen nicht mehr bentigt):

           NT:
              http://www.faerber.muc.de/
              ftp://ftp.muc.de/people/cfaerber/comp/xp/ntold09b.zip


              oder auf dem FreeXP-Server:
              https://www.freexp.de/freexp/tools/ntold09b.zip


        Stattdessen realisiert CrossPoint/FreeXP den Zugriff auf die
        Zwischenablage von Windows NT durch das Laden einer Erweiterung
        der MSDOS-Ausfhrungsumgebung von Windows NT. Diese Erweiterung
        ist die XP_NTVDM.DLL. Nhere Informationen zu dieser Datei finden
        sich in der XP_NTVDM.TXT. Eine solche Erweiterung fr OS/2 ist
        nicht geplant.

   Hinweis: Viele der genannten Tools finden Sie auf den Servern

   _____________________________FreeXP______________________________  144


              http://www.kuddelsoft.de
              http://www.kruemelboks.org



   D.   Der Umstieg auf CrossPoint
   

   D.1   Von QuickPOINT (Z-Netz) nach CrossPoint
   
   Als  QuickPOINT-User  knnen   Sie   Ihre   in  Puffern   gespeicherten
   Nachrichten  mit  /XPoint/Import/Puffer  einlesen.   Bitte  achten  Sie
   darauf,  die  Option  "Empfangsdatum  =  Erstellungsdatum"  auf "Ja" zu
   setzen.  Die   Originalpuffer  werden  nach  dem  Einlesen  nicht  mehr
   bentigt.

   Achtung:  Falls   die  einzulesenden  Puffer   selbstgeschriebene   PMs
   enthalten,  sollten Sie diese zunchst unbedingt mit PMCONV  (s. Anhang
   C) konvertieren!

   Im  brigen  wird der  Umstieg  von  QuickPOINT  auf CrossPoint  einige
   Umstellungen  mit sich bringen,  da  Gesamtkonzept  und  Bedienung  von
   CrossPoint  stark  von  QuickPOINT  abweichen.  Lesen  Sie  genauestens
   Abschnitt II und III; danach  sollte Ihnen  das Arbeiten mit CrossPoint
   genauso leicht von der Hand gehen wie bei QuickPOINT. 

   Hier noch eine genaue Beschreibung, wie selbstgeschriebene Nachrichten,
   soweit sie noch  vorhanden  sind, aus  QP  nach  XP  exportiert  werden
   knnen. Sie stammt von J.Poehlmann@LINK-NJD; ich bernehme keine Gewhr
   fr die Richtigkeit:

   Man whle [in QP] mit  Alt-F3  den "Message  Browser".  Mit  F2  "Swap"
   werden  dann die alten Messages  auf den  Schirm geholt. Mit F6  "Move"
   werden sie dann alle zum erneuten Senden markiert, d.h. ins Verzeichnis
   "SPOOL"  verschoben.  Jetzt wird  der Wahlpunkt  "Netcall/Build Netcall
   File" aktiviert.  QP erzeugt jetzt einen Versandpuffer namens  "puffer"
   im QP Directory. Nun  verlasse  Mensch das QP [und bearbeite den Puffer
   mit PMCONV]. Im XP wird dieser Puffer nun importiert.


   D.2   Von Yuppie (Fido) nach CrossPoint
   
   Mit /XPoint/Import/Yuppie-Nachrichten knnen Sie eine komplette Yuppie-
   Nachrichtendatenbank konvertieren und einlesen lassen.  Vor dem  Import
   sollten  Sie einmal den  Yuppie-Menpunkt "Renumerieren" im Men "Poll"
   ausfhren, um die Datenbank zu packen.

   berprfen  Sie   als  nchstes,  ob   bei   /Edit/Boxen/Edit/Fido  die
   gewnschte Bretthierarchie  eingestellt  ist, in die  die  Fido-Gruppen
   eingeordnet  werden  sollen.  Beachten  Sie   auerdem,   da  XP  alle
   Nachrichten    automatisch    mit    der   Option   "Empfangsdatum    =
   Erstellungsdatum"  einliest.  Falls also in einigen Gruppen archivierte
   Nachrichten    vorhanden   sind,   sollten    Sie   anschlieend    die
   Gruppenhaltzeiten   entsprechend   einstellen   oder  die  betreffenden
   Nachrichten  mit  "H"  auf  "halten" setzen, damit  sie  nicht bei  der
   nchsten Reorganisation gelscht werden.


   _____________________________FreeXP______________________________  145


   Das Einlesen der Yuppie-Datenbank erfolgt in drei Schritten: Als erstes
   werden die Yuppie-Nachrichten mit dem Programm YUP2PKT, das im XP-Fido-
   Paket  enthalten ist, vom dBASE- ins Fido-PKT-Format konvertiert.  Dann
   wandelt XP die  Nachrichten  mit dem Programm ZFIDO ins ZConnect-Format
   um und liest sie anschlieend ein. 



   E.   CrossPoint und MS-Windows oder OS/2
   

   E.1   Win95/98/ME
   
    Legen Sie fr XP eine PIF-Datei an!

   Eine  PIF-Datei enthlt alle  Informationen, die  Windows zum Ausfhren
   des Programms  bentigt;  Nheres  dazu steht in  einem  Ihrer Windows-
   Handbcher.  Stellen Sie fr  XP einen minimalen Speicherbedarf von 500
   KByte ein. Falls Ihr Rechner *nicht* mit EMS-Speicher ausgestattet ist,
   mssen Sie die Obergrenze fr EMS-Speicher auf 0  KByte einstellen. Das
   "Entdecken von Leerlaufzeit" sollte eingeschaltet sein.

   Falls ihre Systemlast beim Betrieb von CrossPoint stark ansteigt, geben
   Sie als Aufrufparameter "/w"  an.  Dadurch  werden Maus-Emulation,  XP-
   interner Screensaver abgeschaltet. Normalerweise sollte das automatisch
   geschehen, aber man wei ja nie. 

   Falls  XP  wegen irgendeines Problems mit einer  Fehlermeldung  beendet
   wird,  sollten Sie in der  PIF-Datei  den  Schalter  zum  automatischen
   Schlieen  des  Fensters  abschalten.  Dadurch bleibt  Ihnen  Zeit, die
   Fehlermeldung zu lesen.

    Hnger bei Datenbertragung

   Falls  die  Zmodem-bertragung  gelegentlich  hngt,   bis  eine  Taste
   gedrckt  wird,  arbeitet  die  Leerlaufzeiterkennung  von  Windows  zu
   empfindlich. In  diesem  Fall mssen Sie  die Empfindlichkeit ber  die
   entsprechende  Einstellung  verringern  (ab  Windows  95) oder komplett
   abschalten.

    FILES

   Stellen  Sie in  der CONFIG.SYS  mindestens FILES=30 ein, besser jedoch
   FILES=40. DOS bentigt 5 Files, XP ca. 15, Windows ca. 10 zuzglich der
   Files, die von weiteren Windows-Applikationen geffnet wurden.

    /z

   Mit dem  z-Parameter knnen Sie  zustzlich eine abweichende Anzahl von
   Bildschirmzeilen angeben, z.B. /z:33 fr 33 Bildzeilen  -  mglich sind
   alle Bildzeilen-Werte, die bei /Config/Anzeige/Zeilen angezeigt werden.
   Dies ist  ntzlich, wenn  Sie CrossPoint  unter Windows  3.1  in  einem
   Fenster benutzen, da Windows 3.1 die Fenstergre an die Bildzeilenzahl
   anpat.

    Icons


   _____________________________FreeXP______________________________  146


   In  der Datei XPICONS.DLL sind  mehrere Icons fr CrossPoint enthalten.
   Verwenden Sie den Menpunkt  "Eigenschaften"  aus  dem  Datei-Men  des
   Program-Managers, um fr CrossPoint ein neues Icon zu whlen.
   Fr Windos ab 95 gilt, da das  Icon der PIF-Datei ber den Kontexmen-
   Punkt "Eigenschaften" gendert werden kann.


    Clipboard (Zwischenablage)

   CrossPoint  kann  Daten  direkt  in die Windows-Zwischenablage kopieren
   oder  daraus   auslesen.  Bei   allen   Programmfunktionen,   die  dies
   untersttzen,  haben  Sie  im  Eingabefeld   fr  den   Dateinamen  die
   Mglichkeit, mit <F2> das Windows-Clipboard zu whlen. CrossPoint liest
   die Daten dann aus dem Clipboard  statt aus einer Datei,  bzw. schreibt
   sie ins Clipboard.

   Dies  funktioniert z.Zt.  bei allen  Funktionen von /XPoint/Export, bei
   einigen   Funktionen   von   /XPoint/Import,   beim   Extrahieren   von
   Nachrichten, bei  /Edit/Texte  und  beim  Speichern mit "W" im internen
   Lister. Im  internen Editor  knnen Sie  markierte Blcke mit  "*"  ins
   Clipboard kopieren, mit "-"  ins Clipboard verschieben und mit  "+" aus
   dem Clipboard einfgen. Die Gre von Clipboard-Transfers ist z.Zt. auf
   64 KByte beschrnkt.

    SMARTDRV

   Bei  der  Anwendung  des  bei Windows  3.1 beiliegenden  Cacheprogramms
   SMARTDRV  ist grte Vorsicht geboten. Insbesondere von der  Verwendung
   des   Write-Behind-Caches,  der   bei   der   Einrichtung  von  Windows
   installiert  wird,  ist dringend  abzuraten, da  er  bei  unsachgemer
   Anwendung  oder  Fehlern  anderer  Programme  sehr  leicht zu  greren
   Datenverlusten fhren kann -  die  Erfahrung mit dem CrossPoint-Support
   zeigt, da dies tglich bei vielen Usern vorkommt.

   Wie Sie den Write-Behind-Cache abschalten knnen, ist in Ihrem Windows-
   Handbuch   beschrieben.   Alternativ   ist   ein   Cache-Programm   wie
   "Hypercache" oder  "Norton  Cache" zu  verwenden, die  bei  aktiviertem
   Schreibcache (und  damit besserer  Festplatten-Performance) eine hhere
   Datensicherheit bieten.


   E.2   Windows NT inkl. 2000, XP und Server 2003
   
   Legen  Sie  eine  PIF-Datei  an  und  aktivieren Sie  die den  Schalter
   "Leerlaufzeit entdecken". Die  Leerlaufzeit-Erkennung  von  Windows  NT
   arbeitet von  allen  DOS-kompatiblen  Betriebssystemen mit  Abstand  am
   besten. Die Verwendung  des /w-Schalters o.. ist  normalerweise  nicht
   ntig. Auch die EMS-Untersttzung arbeitet zuverlssiger als beim alten
   Windows.  Tragen Sie als maximalen EMS-Speicher zumindest  2048 KB ein,
   damit auch groe Datei- oder Brettlisten angezeigt werden knnen.

   Schalten  Sie  den  Screen-Saver von  CrossPoint  unter /Config/Anzeige
   /Diverses ab. 

   Falls Sie CrossPoint unter Windows NT verwenden, knnen Sie eine  Menge
   Plattenplatz sparen, indem Sie XP auf einer NTFS-Partition installieren
   und  mit  "compact  /c   mpuffer.*"  die  Dateikomprimierung  fr   die

   _____________________________FreeXP______________________________  147


   Nachrichtenpuffer  aktivieren  (typische  Packrate:   1,5  :  1).   Die
   Performance des Programms wird dadurch kaum beeintrchtigt.

   Die meisten Zmodem-Protokolle,  einschlielich PD-Zmodem, funktionieren
   unter Windows NT  nicht  zuverlssig  bei  hheren Baudraten. In diesem
   Fall  sollten  Sie  entweder  GSZ  verwenden,  oder den  FOSSIL-Treiber
   NTFOSS. Falls NTFOSS  nicht richtig  funktioniert,  sollten  Sie dessen
   Leerlaufzeiterkennung abschalten (Parameter "/a 0").
   Beispielaufruf fr COM2 bei 38400 bps:

       NTFOSS /a 0 /l 1 COM2 baud=38400

   Windows  NT (sowie  die Nachfolger ab Windows  2000) hat  leider  einen
   anderen   Mechanismus  fr  die  Zwischenablage   als   die  "Consumer-
   Versionen", somit sind  hier  spezielle Treiber oder  die  XP_NTVDM.DLL
   notwendig (s. Anhang C).

   E.3   Windows Vista/Windows Server 2008
   
   CrossPoint/FreeXP wurde unter Windows Vista (32Bit) getestet.
   Es sind dabei jedoch einige Probleme aufgetaucht, welche  einen Einsatz
   von FreeXP  unter  Windows  Vista nur  ratsam  fr  Anwender erscheinen
   lassen, welche selbst mit  erscheinenden  Problemen fertig  werden. Der
   Windows  Server  2008  wurde  nicht  expliziet  getestet,  da  er  aber
   technisch auf Windows  Vista basiert  ist anzunehmen  das  dieser  Text
   genauso auch fr den Windows Server 2008 zutrifft. 

   Folgende Probleme sind bekannt:
   Unter  Windows  Vista lsst  die Virtuelle DOS  Maschine  es nicht  zu,
   eignen  Code  einzuladen. Dies wird  bisher  von FreeXP benutzt um  die
   XP_NTVDM.DLL   einzubinden.  Dies   bedeutet   neben  einer   seltsamen
   Fehlermeldung  das angeblich die Revision der DLL nicht passt (sie  ist
   aber  korrekt!), auch  das alle Funktionen  in FreeXP  welche  die  DLL
   benutzen, nicht oder nicht korrekt arbeiten.

   Dies bedeutet im Einzelnen:
   - Windows Vista wird nicht als solches erkannt, sondern nur generisch
     als Windows NT.

   - Der freie Platz auf der Festplatte wird nicht korrekt erkannt, damit
     ist nicht sichergestellt, das alle greren Schreibzugriffe auf die
     Festplatte gelingen, trotz ausreichend vorhandenem Plattenplatz.

   - Der Gesamtplatz unter X/S/S wird fehlerhaft angezeigt.

   -  Die  Windows  Vista Zwischenablage  kann  aus  FreeXP  heraus  nicht
   angesprochen     werden. Damit wird  ausschlielich  die  FreeXP  eigne
   Zwischenablage benutzt. 

   Weiterhin  stellt  Windows  Vista  wie  sein  Vorgnger  standardmssig
   zuwenig  DOS-Dateihandle  zur  Verfgung.  Wie  schon  bei  Windows  XP
   erscheind also
   beim ersten Start eine Fehlermeldung mit der Aufforderung die Datei
   C:\WINDOWS\SYSTEM32\CONFIG.NT zu editieren. Im Gegensatz zu Windows XP
   ist es allerdings nicht  so  einfach  diese Datei zu editieren. Whrend
   alle  bisherigen  Windows-Versionen  ausschlielich  eine Anmeldung als
   Administrator voraussetzen,  schrnkt Windows  Vista diesen ein, so das

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   weitere Schritte notwendig sind, um diese Datei zu editieren. Einfacher
   und    unter   Windows    Vista    funktionierend    ist    es,    eine
   anwendungsspezifische CONFIG.NT anzulegen.
   Im  Verzeichnis  BEISPIEL  bzw.  SAMPLES  befindet  sich  eine  fertige
   CONFIG.NT  die  hierzu  einsetzbar  ist. Diese  ist  also  einfach  nur
   einzubinden.
   Fr Details wird auf das Vista-Kit und die dortige Doku verwiesen.

   E.4   Windows 7
   
   Bei Windows 7 handelt es sich um eine Weiterentwicklung auf Basis von
   Vista/Server 2008 und daher gilt im Prinzip alles was zu Windows Vista
   und Windows Server 2008 geschrieben wurde auch fr Windows 7.
   Allerdings wird es fr die hherwertigen Editionen Professional,
   Enterprise und Ultimate eine kostenlose Zusatzsoftware geben, die
   eine  virtuelle  Maschine  mit Windows  XP (genannt  XPM) zur Verfgung
   stellt.  Innerhalb   dieser  virtuellen   Maschine  gelten  daher   die
   Anmerkungen zu
   Windows NT inkl. 2000, XP und Server 2003.
   Wir  empfehlen  ausdrcklich  unter  den  hherwertigen  Editionen  von
   Windows 7 die Benutzung von FreeXP in XPM.
   Fr Details wird auf das Vista-Kit und die dortige Doku verwiesen.

   E.5   Windows 8/8.1/10
   
   Bei Windows  8/8.1/10  handelt es  sich  um eine  Weiterentwicklung auf
   Basis  von Vista/Server  2008 und daher gilt  im Prinzip  alles was  zu
   Windows Vista
   und Windows Server 2008 geschrieben wurde auch fr Windows 8/8.1/10.
   Allerdings existuiert die virtuelle Maschine mit Windows XP nicht mehr.
   Fr Details wird auf das Vista-Kit und die dortige Doku verwiesen.

   E.6   Windows 64 Bit Edition (alle Versionen, auer Windows 7(XPM))
   
   CrossPoint/FreeXP ist ein 16 Bit Programm fr DOS und luft daher nicht
   auf Systemen die keine Ausfhrungsumgebung fr 16 Bit  Programme haben.
   Windows 64 Bit Edition ist so ein System.
   Fr Details wird auf das Vista-Kit und die dortige Doku verwiesen.

   E.7   OS/2
   
    Rechenzeit-Freigabe

   Sie  knnen  grundstzlich  auch  unter  OS/2  den  Schalter  "/w"  zur
   Rechenzeit-Freigabe  verwenden. Dadurch  wird  das  System  nicht  mehr
   belastet,  whrend XP auf  Tastendrcke wartet.  Wie  unter Windows, so
   wird dadurch auch unter OS/2 der XP-Screen-Saver abgeschaltet.

   Auf  Wunsch  zahlreicher  OS/2-Anwender   wurden   zustzliche,   OS/2-
   spezifische Methoden  zur  Rechenzeit-Freigabe implementiert,  die auch
   dann funktionieren, wenn XP nicht gerade auf  einen  Tastendruck wartet
   (z.B.   whrend  Netcalls).   Es  handelt   sich  um   insgesamt   vier
   verschiedene, undokumentierte OS/2-Funktionen, die wahlweise ber einen
   der Schalter /os2a bis /os2d aktiviert werden knnen.

   ACHTUNG! Die  Verwendung dieser  Schalter  kann  in einigen  Fllen zur
   System-Unstabilitt  und zu  Abstrzen von  OS/2  oder  XP fhren.  Bei

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   manchen  OS/2-Installationen  funktionieren  alle  vier  Schalter,  bei
   vielen aber  nur einige davon. Falls  whrend der Verwendung von XP mit
   /os2-Schalter merkwrdige  Probleme  auftreten, rate ich dringend dazu,
   diese Schalter *nicht* weiter zu verwenden.


    Serielle Schnittstelle

   Deaktivieren  Sie fr  den  CrossPoint-Task die Einstellung "COM_HOLD".
   Ansonst wrde  OS/2  die serielle Schnittstelle nach dem ersten Netcall
   so lange fr CrossPoint reservieren, bis der Task beendet wird.

   Falls Sie einen 16550A-Chip (s. nchstes Kapitel) eingebaut haben, wird
   CrossPoint diesen unter  OS/2  nicht erkennen.  Das  ist kein Grund zur
   Besorgnis  - OS/2  simuliert dem  Programm gegenber zwar  einen 16450-
   Chip, nutzt die erweiterten Fhigkeiten des 16550 jedoch voll aus.

   Die Verwendung eines  FOSSIL-Treibers  (s. /Config/Modem/..) sollte die
   Stabilitt der Datenbertragung  erhhen und das Zusamenspiel  mit  dem
   Betriebssystem verbessern. 


    Erweiterter Farbensatz

   CrossPoint verwendet  den  erweiterten  EGA/VGA-Farbensatz,  der  statt
   blinkendem Hintergrund zustzliche, helle Hintergrundfarben ermglicht.
   Per Voreinstellung verwendet CrossPoint die erweiterten Farben  nur fr
   bestimmte Auswahllisten. Falls der Hintergrund der Boxen-Auswahlliste -
   z.B. bei /Edit/Boxen - blinkt,  wird der erweiterte Farbensatz von OS/2
   nicht  korrekt  umgesetzt.  Dieser   Fehler   ist  abhngig  vom  OS/2-
   Grafiktreiber.  Sofern  kein besserer Treiber verfgbar ist, mssen Sie
   die CrossPoint-Farben unter /Config/Anzeige/Farben ndern.


   E.8   Virtualisierungslsungen
   
   CrossPoint/FreeXP hat keine Probleme unter einer Virtualisierungslsung
   zu laufen, die MSDOS oder ein anderes DOS zur  Verfgung stellt. Es ist
   allerdings  mglich,  das  die  Ausgabe unter Xpoint/Statistik/Speicher
   bezglich  des gesamten oder  freien Plattenplatzes verwirrende Angaben
   liefern.  Dies  hat  aber meist  keinerlei negativen  Einflu  auf  die
   Einsatzfhigkeit von CrossPoint/FreeXP.


   F.   Kleine Modemkunde
   

   Die zwei hufigsten Ursachen  fr nicht  funktionierende Netcalls  sind
   falsche  Konfiguration  und   ein  falsch   eingestelltes  Modem.   Bei
   Konfigurationsproblemen  sollte  die  Online-Hilfe  weiterhelfen.   Der
   folgende Abschnitt  soll Sie  mit  den  wichtigsten Eigenschaften eines
   Modems  vertraut  machen   und  damit  zur  Lsung  von  Modemproblemen
   beitragen.



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   F.1   Hayes-Befehlssatz
   
   Jedes Modem  beinhaltet  einen kleinen  Computer,  der  eine Reihe  von
   Befehlen  ausfhren und verschiedene Einstellungen speichern kann. Fast
   alle   Modems   verstehen   sogenannte   "Hayes-Befehle";   das    sind
   Befehlskrzel, die durch ein "AT" (fr "Attention") eingeleitet werden.
   Um  Befehle  zum  Modem  zu  senden,  aktivieren  Sie  das  CrossPoint-
   Miniterminal  mit /XPoint/Terminal.  Wenn Sie  Zeichen eingeben, mten
   diese  auf  dem  Bildschirm zu  sehen  sein  (sog. "Echo"). Tun sie das
   nicht,  ist  vermutlich  die Baudrate Ihrer Stammbox  (/Edit/Boxen/Edit
   /Modem/bertragungsrate) falsch eingestellt.

   Wenn Sie AT, gefolgt von <Enter>, eingeben,  sollte das Modem mit einem
   OK  reagieren.  Erscheint  statt dem  OK  eine  0,  ist  das  Modem auf
   numerische Ergebiscodes eingestellt - verwenden  Sie den Befehl "ATV1",
   um auf  ausgeschriebene Codes umzuschalten  (bei einigen Modems  mssen
   Sie nach dem AT ein Leerzeichen einfgen).  Ist zwar das AT  zu  sehen,
   aber nach Drcken von <Enter>  passiert nichts, dann ist vermutlich das
   Modemecho  abgeschaltet. Verwenden Sie den Befehl "ATE1",  um  das Echo
   einzuschalten. 

   Neben grundlegenden  Befehlen wie  E1 oder  V1,  die  fast jedes  Modem
   versteht,  gibt  es  auch  noch viele  spezielle Befehle, die bei jedem
   Modem   unterschiedlich   sind.   Im  Zweifelsfall   sollten   Sie   im
   Modemhandbuch  nachschlagen,  wie  der  korrekte  Befehl fr  Ihr Modem
   lautet.


   F.2   Einstellungen permanent verwenden
   
   Wenn Sie eine Einstellung ndern und anschlieend das Modem abschalten,
   geht die nderung  verloren. Um eine  Einstellung  zu behalten, gibt es
   prinzipiell zwei Mglichkeiten:

   - Speichern Sie die Einstellung  im nichtflchtigen  Modemspeicher. Der
     Befehl dazu  lautet  meistens AT&W. Die Einstellungen werden dann bei
     jedem Einschalten des Modems aktiviert.

   - Fgen Sie die  Einstellung in die Modem-Initialisierung  bei  /Config
     /Modem/.. ein. Sie wird dann vor jedem Netcall aktiviert.

   Welche Methode Sie  verwenden, hngt  davon  ab,  ob Sie Ihr Modem auch
   noch  zusammen  mit  anderen  Applikationen  verwenden,  die  u.U. eine
   spezielle Einstellung bentigen. Im Zweifelsfall sollten Sie nderungen
   nur im ModemInit von CrossPoint eintragen. 

   Die gerade aktiven Modemeinstellungen knnen Sie bei  vielen Modems mit
   einem Befehl anzeigen lassen; bei USR-Courier-Modems z.B. mit ATI4. ATZ
   aktiviert die gespeicherten Standard-Einstellungen.


   F.3   bertragungsrate
   
   Es  gibt  zwei  Arten  von  bertragungsraten:  Die  DTE-Rate  zwischen
   Computer und Modem und  die Link-Rate auf  der Telefonleitung  zwischen
   zwei Modems. Die DTE- Rate kann  hher sein als die  Link-Rate, was bei
   Verbindungen mit Datenkompression von Nutzen ist. Die DTE-Rate wird bei

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   CrossPoint  unter  /Edit/Boxen/Edit/Modem  eingestellt;  die Link  Rate
   bestimmt das  Modem  automatisch. WICHTIG! Ihr Modem  mu unbedingt auf
   eine 'fixed DTE  rate' eingestellt sein (Gegenteil:  'DTE rate  follows
   link rate'). Der Befehl dazu heit u.U. AT&B1.


   F.4   Carrier-Signal (Carrier Detect)
   
   Wenn Ihr  Modem Verbindung  mit  einem anderen  Modem aufgenommen  hat,
   signalisiert es  dies zum einen durch  Aufleuchten der "CD"-LED und zum
   anderen mit der CD-Signalleitung. CrossPoint  erkennt anhand dieses CD-
   Signals,  da eine Verbindung  besteht. Eine  sehr  hufige Ursache fr
   Netcall-Probleme  ist, da  das CD-Signal  am Modem *abgeschaltet* oder
   permanent  eingeschaltet  wurde.  berprfen  Sie  unbedingt,   da  CD
   eingeschaltet ist ('normal CD operations'); meist heit der Befehl dazu
   AT&C1.

   Hilft das alles nichts, so knnen Sie als letzte Notlsung den Schalter
   /Config/Modem/../CD_ignorieren aktivieren. Dies funktioniert allerdings
   NICHT bei Fido-Netcalls.


   F.5   RTS/CTS-("Hardware")-Handshake
   
   Es gibt je eine Signalleitung, ber die Computer und Modem sich darber
   informieren,  da  sie  empfangsbereit  sind.  Ist  eine   Seite  nicht
   empfangsbereit,  so  mu  die  andere Seite  so  lange  warten.  Dieses
   Verfahren  wird  als  "Handshake"  bezeichnet und erfolgt  mit dem CTS-
   (Modem->Computer)  und dem  RTS-  (Computer->Modem) -Signal. Auch  hier
   gibt es wieder die  Mglichkeit, da das Signal am Modem  ausgeschaltet
   ist -  bei einigen Modems ist dies sogar  die Standardeinstellung.  Das
   Ergebnis sind bertragungsfehler. blicherweise  dient der Befehl AT&H1
   zum Aktivieren von CTS und AT&R2 zum Aktivieren von RTS.


   F.6   Ergebniscodes
   
   Wie schon oben erwhnt wurde, mssen  Sie Ihr Modem fr  CrossPoint auf
   ausgeschriebene Ergebniscodes  (ATV1)  einstellen.  Zustzlich  gibt es
   meist die Mglichkeit, die Form der Ergebniscodes mit dem ATX-Befehl zu
   whlen.  Wenn Sie CrossPoint im FidoNet  einsetzen,  sollte  das  Modem
   Ergebniscodes liefern, die bei einem  CONNECT  (Verbindungsbeginn)  die
   korrekte Link-Rate anzeigen,  also z.B. "CONNECT 9600"  bei einer 9600-
   bps-Verbindung,  damit der Mailer diverse Verbindungsparameter  optimal
   an die Geschwindigkeit anpassen kann. Das  Modem sollte mglichst nicht
   die DTE-Rate anzeigen, wie es bei einigen Modellen mglich ist.

   Normalerweise  sollte es gengen,  wenn Sie dazu  ATX1 oder hher  (X2,
   X3..)   verwenden.   Nheres   zu   ATX  entnehmen   Sie  bitte   Ihrem
   Modemhandbuch.


   F.7   Verzgerungen
   
   In bestimmten Fllen  kann  es  ntig  sein,  da  das  Modem  zwischen
   einzelnen Kommandos einen  Moment wartet, z.B. dann, wenn das Modem  an
   eine Nebenstellenanlage angeschlossen  ist,  und zwischen dem Holen der

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   Amtsleitung  und  dem  Whlen  eine  kurze  Pause  ntig  ist.  Es gibt
   prinzipiell zwei Arten von Verzgerungen:

   o Verzgerung in Whlbefehlen - typisches Beispiel: die  eben  genannte
     Nebenstellenanlage.  Die  meisten  Modems  bieten  fr  diesen  Zweck
     spezielle Zeichen, die vor/nach/zwischen  den  Ziffern der  gewhlten
     Nummer eingefgt werden knnen. blich  ist zum Beispiel ein ","  fr
     eine  Pause  von   2  Sekunden.  Genaueres   hierzu   ist   in  Ihrem
     Modemhandbuch beschrieben.

   o Verzgerungen zwischen beliebigen Befehlen, z.B. eine Wartepause nach
     der Modem-Initalisierung mit  "ATZ". Solche Verzgerungen  knnen Sie
     in CrossPoint und in den meisten Terminalprogramm bewirken, indem Sie
     ein oder  mehrere Tilden (~) in den Modembefehl einfgen, wobei jedes
     Zeichen eine Verzgerung  von einer  Sekunde bewirkt. Falls die Tilde
     nicht  auf Ihrer Tastatur  vorhanden ist, knnen Sie sie  mit Alt-126
     eingeben.

   Achtung:  Wenn  Sie  in  CrossPoint  mehrere Modembefehle  nacheinander
   ausfhren  lassen,   indem  Sie  sie  mit  "\\"  trennen,  ntzt   eine
   Verzgerung  mit "~"  nur  dann etwas, wenn  sie *hinter* der  Trennung
   eingefgt wird.


   F.8   FOSSIL-Treiber
   
   Normalerweise  sendet CrossPoint seine Daten  alle direkt zur seriellen
   Schnittstelle  und  holt empfangene Zeichen auch  direkt dort ab - dies
   ist die  schnellste und einfachste Methode  zur  Datenbertragung. Eine
   andere  Mglichkeit  besteht  darin,  einen  residenten Schnittstellen-
   Treiber  - einen sogenannten FOSSIL-Treiber ("Fido/Opus/SEAdog Standard
   Interface Layer", benannt nach drei der ersten Boxprogramme im FidoNet)
   -  zu   installieren   (z.B.   durch  Laden  in  der   CONFIG.SYS  oder
   AUTOEXEC.BAT), der die Vermittlung zwischen Programm und  Schnittstelle
   bernimmt. Dies ist vor allem dann  sinnvoll, wenn die bertragung  gar
   nicht ber die "normale" serielle Schnittstelle, sondern z.B. ber eine
   ISDN-Karte   oder   eine   serielle  Schnittstelle  auf  einem  anderen
   Netzwerkrechner  erfolgen  soll.  Sie  mssen  dazu  nur den  passenden
   FOSSIL-Treiber laden, und schon ist  CrossPoint ISDN-fhig, untersttzt
   Netzwerkmodems etc. 

   Auch unter OS/2 ist die Verwendung eines FOSSIL-Treibers sinnvoll - die
   bertragung  erfolgt  dann  schneller  und sicherer als  mit dem  in XP
   eingebauten Treiber. Nheres zur Installation eines FOSSIL-Treibers ist
   in  der mit dem jeweiligen  Treiber gelieferten  Dokumentation erklrt.
   Weit verbreitete FOSSIL-Treiber fr DOS sind BNU.COM und X00.SYS.


   F.9   AKFi
   
   Im  Zusammenhang  mit  Modems werden  Sie  hufig  mit  Buchstaben- und
   Zahlenkrzeln    konfrontiert,    mit    denen    der    Normalanwender
   erfahrungsgem nicht viel anfangen kann. Im folgenden finden Sie daher
   eine vereinfachte  Liste  von hufig gebrauchten Krzeln. Modemexperten
   mgen mir die ungenaue Darstellung nachsehen.

      bps      =  Bit pro Sekunde (ein Byte hat 8 Bit)

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      cps      =  Zeichen pro Sekunde (= Byte pro Sekunde)
      CCITT    =  internationales Normungsgremium fr Telekommunikation

      V.22bis  =  CCITT-Verfahren fr  2400 bps-bertragung
      V.23     =  CCITT 1200/75 bps, z.B. fr langsame BTX-Zugnge
      V.32     =  CCITT-Verfahren fr  9600 bps
      V.32bis  =  CCITT-Verfahren fr 14400 bps
      V.34     =  ITU-Verfahren fr 28800 bps
      HST      =  firmenspezifisches Verfahren mit 14400 oder 16800 bps
      PEP      =  firmenspezifisches Verfahren mit max. 18000 bps

   V.32bis, HST  und  PEP sind nicht  zueinander  kompatibel. Verbindungen
   zwischen solchen Modems laufen i.d.R. nur mit 2400 bps ab.

      MNP      =  Fehlerkorrekturverfahren
      V.42     =  Fehlerkorrekturverfahren
      MNP5     =  Datenkompressionsverfahren; sehr ineffizient beim
                  bertragen bereits gepackter Daten
      V.42bis  =  besseres Kompressionsverfahren nach CCITT

   Bei bertragung gepackter  Daten mit 14400 bps liegt der Datendurchsatz
   gewhnlich bei ca. 1500-1600 cps (Zeichen pro Sekunde), d.h. ca. 90-100
   KByte pro Minute. 


   F.10   16550
   
   Die   meisten   seriellen   Schnittstellen   sind   mit   herkmmlichen
   Schnittstellen-Bausteinen   vom  Typ  16450  ausgestattet.  Mit  diesen
   Bausteinen ist  es allerdings  nicht mglich, mit hohen DTE-Raten (ber
   19.200) zu arbeiten, insbesondere unter Multitasking-Umgebungen wie MS-
   Windows.  Zu  diesem  Zweck  wurde der NS  16550(A) entwickelt, der von
   CrossPoint voll  untersttzt wird und das problemlose Arbeiten mit sehr
   hohen Geschwindigkeiten ermglicht.

   Falls beim Arbeiten  mit hohen  DTE-Raten regelmig bertragungsfehler
   auftreten,  z.B. "Line-Status-Fehler"  oder  "CRC-Fehler", ist dies ein
   Zeichen dafr, da  Sie  Ihre  serielle  Schnittstelle auf einen 16550A
   umrsten sollten.



   G.   Fragen und Antworten
   

   Es gibt  einige Fragen, die  von CrossPoint-Usern sehr  hufig gestellt
   werden. Damit  ich diese nicht jede Woche neu beantworten mu, habe ich
   sie  in  einer kleinen Frage+Antwort-Liste  zusammengefat (einem "FAQ"
   (frequently asked questions), wie es im Fachchinesisch genannt wird).



   F: Wie erreicht  man, da Teile von Nachrichten  farblich hervorgehoben
      werden? 

   A: Schlieen Sie  die  betreffenden Wrter oder  Zeilen in  "*"-Zeichen
      ein, z.B. so: *Hervorhebung*

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   F: Wenn  ich  eine Brettgruppe  anlege  und wieder  lsche, erhlt  die
      nchste Gruppe trotzdem wieder eine neue Nummer. Warum?

   A: Die Brettgruppen-Nummern  werden *immer* fortlaufend  vergeben.  Sie
      dienen  nur  dazu, um  eine  Relation  zwischen  Brettdatenbank  und
      Gruppenliste herzustellen und haben sonst keine weitere Bedeutung.



   F: Wenn  ich  neue  Nachrichten  schreibe,  werden  die  zwar im  Brett
      abgelegt, aber nicht verschickt. Woran liegt das?

   A: Das  liegt vermutlich daran, da die betreffenden Bretter zur Gruppe
      "Intern" gehren.  Nachrichten  in  internen  Brettern  werden nicht
      verschickt. Einfach die Brettgruppe ndern, dann klappt's auch.



   F: Wie   kann  ich   versehentlich  mit   /Nachricht/Unversandt/Lschen
      gelschte Nachrichten trotzdem absenden?

   A: Mit /Nachricht/Weiterleiten/Erneut.



   F: Nach Netcalls bekomme  ich gelegentlich Fehlermeldungen, da Bretter
      von unversandten Nachrichten nicht  mehr  vorhanden  wren. Auerdem
      behalten einige PMs das "!"-Flag.

   A: Sie haben entweder unvollstndige User- oder Vertreteradressen (ohne
      @BOX.domain)  eingetragen,  oder Sie  haben als  Upload-Packer  eine
      Batchdatei  eingetragen,  die  eine  Modifikation  der   Pufferdatei
      bewirkt. Im letzteren Fall ndern Sie  die Batchdatei bitte so,  da
      sie den Puffer zunchst kopiert und nach dem Modifizieren und Packen
      wiederherstellt.   Die   Fehlermeldung  sollte   nach  den  nchsten
      Netzanrufen verschwinden.



   F: Wie verwaltet CrossPoint eigentlich seine Ablagedateien?

   A: Eingehende Z-Netz(alt)-Puffer werden immer  komplett an die  jeweils
      kleinste von den Ablagen Nr. 1-9  angehngt. In Ablage 0 landen alle
      selbstgeschriebenen  Mails.   ZConnect-Puffer  und  Nachrichten  aus
      anderen Netzen werden in den Ablagen 10-19 verwaltet.



   F: Warum  gibt  es  keine Mglichkeit, um  einen User  oder  ein  Brett
      schnell ber den Anfangsbuchstaben  anzuwhlen, statt seitenweise zu
      blttern?

   A: Aber  natrlich  gibt  es  die.  Nheres  steht  in  Kapitel  3.2 im
      Abschnitt "Schnellsuche".




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   F: Ich  habe als Standard-Bretthaltezeit 10 Tage  eingetragen. Trotzdem
      erhalten neue  Bretter weiterhin die Haltezeit  14 Tage. Woran liegt
      das?

   A: Automatisch   neu   angelegte   Bretter   erhalten   die   jeweilige
      Gruppenhaltezeit. Die Bretter  erhalten  die Gruppe des alphabetisch
      nchstliegenden  Brettes; die  Gruppenhaltezeiten  knnen  bei /Edit
      /Gruppen  eingestellt  werden.   Wenn   Sie  keine  eigenen  Gruppen
      definiert haben, wird immer die Gruppe "Netz" verwendet. 



   F: Wie kann ich Pseudonyme fr Usernamen verwenden?

   A: Tragen Sie das Pseudonym  fr  den User im Kommentarfeld  des  User-
      Editierfensters ein,  und  zwar  mit vorangestelltem "P:", also z.B.
      "P:Karl-Heinz".  Verwenden Sie auerdem in Ihren Briefschablonen das
      Makro   "$PSEUDO".    Nheres   steht   in   der   Online-Hilfe   zu
      Briefschablonen und Kommentarfeld.



   F: Und was mache ich, wenn ich *zustzlich*  einen  Kommentar eintragen
      mchte? 

   A: Schreiben Sie den Kommentar einfach vor das "P:".



   F: Wenn ich Bretter bestellen will, meldet  XP immer "keine  Brettliste
      vorhanden", obwohl eine Brettliste  der  Box bestellt und eingelesen
      wurde. Woran kann das liegen?

   A: Es  kann daran  liegen, da  der Boxname  falsch geschrieben wurde -
      bitte unter /Edit/Boxen/Edit/Namen  kontrollieren. Im  Z-Netz ist es
      tatschlich mglich,  mit falschem Boxname zu arbeiten,  ohne  etwas
      davon zu merken.



   F: Wie  kann  ich ein  Programm,  das ich als  Binrnachricht  erhalten
      habe, ausfhren?

   A: Extrahieren  Sie das  Programm dazu mit /Nachricht/Extrakt/Nachricht
      in eine Datei.



   F: Wohin verschwinden PMs, die mit <Alt P> archiviert werden?

   A: Sie werden in  das  PM-Archivbrett des  Absenders  verschoben. Siehe
      Kapitel 5.2. 



   F: Wie kann ich fr einen Server mehrere Telefonnummer eintragen?


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   A: Geben  Sie  die einzelnen Nummern einfach durch Leerzeichen getrennt
      ein. 



   F: Wie kann ich Nachrichten mit "uuencode" codieren?

   A: Benutzen Sie im Editor die Tastenkombination <Ctrl K><U>.


   F: Was hast es zu bedeuten, wenn vor dem Betreff einer Nachricht ein "-
      " steht?

   A: Es  bedeutet,  da  die  Nachricht  einen  Bezug  zu  einer  lteren
      Nachricht besitzt, obwohl der Betreff nicht mit "Re:" beginnt.



   F: Ich mchte ein  Zusatztool  fr  CrossPoint programmieren. Existiert
      eine Beschreibung des internen Aufbaus der CrossPoint-Datenbanken?

   A: Ja,  siehe  DBFORM.TXT.  Wir  raten  aber   davon  ab,  direkt   die
      CrossPoint-Datenbanken fr ein Tool zu  verwenden, da wir  jederzeit
      die Datenbank verndern  knnen. Benutzen sie daher besser immer die
      fr Tools vorgesehenen Schnittstellen.



   F: Welches ist die aktuelle CrossPoint/FreeXP-Version?

   A: Sehen Sie auf der FreeXP-Homepage http://www.freexp.de nach.



   F: Ist eine OS/2- oder Windows-Version von CrossPoint  geplant oder  in
      Arbeit?

   A: Diese Frage ist seit der Freigabe des Sources nicht mehr pauschal zu
      beantworten. Derzeit arbeitet FreeXP nicht an einer solchen Version.
      OpenXP dagegen entwickelt eine Version fr Windows und Linux. FreeXP
      wird keine Versionen fr andere Betriebsysteme als DOS entwickeln.



   F: In welcher Programmiersprache ist XP eigentlich geschrieben?

   A: Grtenteils in Pascal. Der Rest in Assembler.



   F: Wann erscheint die nchste Programmversion?

   A: Dann, wenn sie fertig ist. :-)




   _____________________________FreeXP______________________________  157


   H.   Erste Hilfe bei Datenverlust
   

   CrossPoint ist  eigentlich  ein  recht  gutmtiges Programm  -  defekte
   Datenbanken  werden  soweit wie  mglich  repariert,  bei  beschdigten
   Ablagedateien  erhalten  Sie  eine  Fehlermeldung,  knnen aber  normal
   weiterarbeiten,  bei  Zugriffen  auf  Temporr-Laufwerke  werden Fehler
   durch mangelnden Speicherplatz abgefangen.

   Trotzdem gibt es Situationen, in denen  das Programm machtlos ist; z.B.
   stark  beschdigte Datenbanken  oder  fehlende  Dateien.  Aber  auch in
   solchen Fllen mssen  Ihre Daten nicht  verloren sein.  Hier  ein paar
   Tips:


   H.1   Indexdateien lschen
   
   Oft  sind bei  einer Beschdigung  nur die Indexdateien  der  Datenbank
   betroffen,  nicht die "Datendateien" selbst.  In diesem  Fall hilft das
   Lschen der Dateien *.IX1  weiter  - sie werden dann beim Programmstart
   automatisch  neu angelegt.  /Wartung/Packen beinhaltet ebenfalls  einen
   kompletten   Index-Neuaufbau   und   korrigiert   auerdem    bestimmte
   Strukturfehler in der Nachrichtendatenbank.


   H.2   Nachrichtendatenbank reparieren
   
   Der Menpunkt /Wartung/Sonstiges/Nachrichten_prfen berprft smtliche
   Nachrichten  auf  Korrektheit.  Alle  fehlerhaften  Nachrichten  werden
   markiert  und auf "lschen" gesetzt; nach Ende  der berprfung  werden
   die markierten  Nachrichten angezeigt.  Falls es sich  nur  um  relativ
   wenige   Nachrichten   handelt,   sollten   sie   als   nchstes   eine
   Nachrichtenreorganisation durchfhren. Die defekten  Nachrichten werden
   dann vollstndig entfernt.

   Wenn sehr  viele Nachrichten beschdigt sind, z.B. durch einen greren
   Plattencrash, ist es ratsam,  die Ablagedateien  (MPUFFER.*) einzeln zu
   reparieren und neu einzulesen - siehe unten.  Der  Nachteil  dabei ist,
   da Informationen ber gehaltene Nachrichten ("+"-Kennzeichen) verloren
   gehen.


   H.3   USER.EB1 reparieren
   
   In  der Datei USER.EB1  sind alle Userpawrter  und  Vertreteradressen
   gespeichert.  Wenn diese Datei  beschdigt sein sollte, steigt XP  beim
   Editieren von Pawrtern oder Vertreteradressen, oder beim Schreiben an
   User, fr die Pawrter oder  Vertreteradressen  eingestellt sind, aus.
   Damit Sie  in diesem Fall nicht die gesamte Userdatei lschen und  alle
   Puffer neu einlesen mssen (s.u.), gibt es die Mglichkeit, USER.EB1 zu
   lschen;  die  Datei  wird dann  beim  nchsten  Programmstart  -  nach
   Rckfrage -  automatisch neu angelegt. Evtl. eingestellte Pawrter und
   Vertreteradressen gehen dabei natrlich verloren.



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   H.4   Puffer neu einlesen
   
   Bei einer beschdigten Nachrichtendatenbank oder teilweise beschdigten
   oder fehlerhaften Puffern hilft ein Neueinlesen der Puffer. Alle Brett-
   und Userinformationen bleiben dabei erhalten.


   (a) einzelne Ablagepuffer neu einlesen

   Falls Sie  nur  bei einzelnen  Nachrichten  die Meldung  "Nachricht ist
   beschdigt (Ablage  x)"  (x=0 bis 19) erhalten, gengt ein  Neueinlesen
   der betreffenden Ablagendatei: 

   o  Benennen Sie die betreffende Ablagedatei (MPUFFER.x) um.

   o  Fhren Sie eine Reorganisation durch. XP lscht dabei alle Nach-
      richten, die sich in der fehlerhaften Ablage befanden.

   o  berprfen und reparieren Sie die Dateien mit dem Programm ZAP
      (MPUFFER.0 bis 9) bzw. ZPR (MPUFFER.10 bis 19), s. ZPR.TXT.

   o  Lesen Sie die Datei mit /XPoint/Import/Puffer und der Option
      "Empfangsdatum = Erstellungsdatum" wieder ein.


   (b) alle Ablagepuffer neu einlesen

   Bei strkeren Schden - insbesondere bei einer defekten Nachrichten-
   datenbank (MSGS.DB1) hilft nur ein Neueinlesen aller Ablagedateien.
   Gehen Sie dazu wie folgt vor:

   o  Legen Sie wenn mglich ein komplettes Backup des XP-Verzeichnis-
      ses an - zur Sicherheit.

   o  berprfen Sie die Dateien MPUFFER.* mit dem Programm ZPR auf
      Fehler.

   o  Reparieren Sie evtl. fehlerhafte Puffer - soweit mglich - mit
      dem Programm ZAP (MPUFFER.0 bis 9) bzw. ZPR (MPUFFER.10 bis 19)
      Von ZPR als fehlerhaft befundene Puffer knnen sonst nicht
      mehr eingelesen werden!

   o  Lschen Sie die Nachrichten-Datenbank:  DEL MSGS.*
                                              DEL BEZUEGE.*

   o  Benennen Sie die MPUFFER-Dateien um - z.B. mit:
        REN MPUFFER.* PUFFER.*
      Achten Sie darauf, da anschlieend KEINE Dateien mit den Namen
      MPUFFER.* mehr vorhanden sind!

   o  Bearbeiten Sie den Puffer, in dem von Ihnen geschriebene
      Nachrichten liegen, mit PMCONV (s. Anhang C). Dieser Puffer
      heit entweder MPUFFER.0 oder MPUFFER.10, je nach Format.

   o  Lesen Sie die umbenannten Dateien einzeln mit /XPoint/Import
      /Puffer wieder ein; den Schalter "Empfangsdatum = Erstellungsda-
      tum" sollten Sie aktivieren. Jetzt sollten alle Nachrichten

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      wieder wie zuvor vorhanden sein.


   H.5   Beschdigte Brett/Userdateien
   
   Falls  die  Bretter- oder Userdatenbank so sehr beschdigt  ist, da XP
   sie nicht mehr  von  alleine  wiederherstellen  kann, dann  reicht  das
   Lschen  und Neuanlegen der betreffenden Datei  NICHT  aus, sondern Sie
   mssen  - wie oben beschrieben  - zustzlich alle Nachrichten  komplett
   neu einlesen.


   H.6   Netcall verschwunden?
   
   Wenn  whrend  eines  Netcalls   oder  einer  automatisch  ausgefhrten
   Funktion  Fehler  auftreten,  dann  zeigt XP  fr  wenige  Minuten  die
   Fehlermeldung  an  und  fhrt  anschlieend normal  fort.  Dadurch soll
   verhindert   werden,   da   sich   das   Programm  im  Automatik-Modus
   "festfhrt". Damit  Sie  aber nachher  wissen,  warum z.B. ein  Netcall
   nicht erfolgreich  war, werden solche Fehler  in  der Datei  ERRORS.LOG
   aufgezeichnet. Wenn also in Ihrer Abwesenheit etwas schiefgelaufen ist:
   Bitte in ERRORS.LOG nachsehen!

   Beim  Einlesen  als  fehlerhaft  erkannter  Netcallpuffer  werden   zur
   Sicherheit in das Unterverzeichnis BAD  verschoben und umbenannt, falls
   dort schon eine  Datei mit gleichem  Namen vorhanden war. Dadurch  wird
   verhindert,  da die  Puffer  beim  nchsten  Netzanruf  gelscht  oder
   berschrieben werden.

   Wenn  ein   Netcall   wegen   eines   Fehlers   (z.B.  Leitungsstrung)
   unterbrochen wird, sollte  gem ZERBERUS-Standard  der gesamte Netcall
   wiederholt werden, also die Daten in beide Richtungen nochmals gesendet
   werden.  Leider  ist dies nicht immer  der  Fall; so sind  mir z.B. bei
   BiModem-bertragung   an   eine   ZERBERUS-Box   schon    Pufferdateien
   verlorengegangen.  Daher  knnen  Sie  ber die Option /Config/Optionen
   /Netcall/CALLED_umbenennen  bei Netcall-Fehlern  eine  Sicherheitskopie
   der empfangenen  Datei CALLD.ext  (ext  = LZH, ZIP,  ARJ etc.)  anlegen
   lassen. Diese Kopien erhalten den Namen CALLED01.ext, CALLED02.ext usw.
   Wenn dann  ein  Netcall fehlschlgt und  die Daten  von der  Box  NICHT
   erneut gesandt  werden, knnen Sie CALLEDxx.ext von Hand  entpacken und
   die Pufferdatei - soweit lesbar - einlesen.

   Bei eingeschalteter CALLED-Sicherung sollten  Sie gelegentlich  das XP-
   Verzeichnis nach alten CALLEDxx-Dateien durchsuchen.

   Das Gleiche gilt  auch fr MagicNET, MausTausch  und QuickMail, nur da
   die  Dateien  dort   nicht  CALLED,  sondern  OUT   (MagicNET),  INFILE
   (MausTausch) bzw. PUFFER (QuickMail/GS) heien.



   I.   Bekannte Probleme
   

   Es  ist praktisch  unmglich,  ein Programm  in  der Grenordnung  von
   CrossPoint zu schreiben,  das in jeder Beziehung perfekt und fehlerfrei
   ist. Probleme, deren Ursache bekannt ist, werden normalerweise  mit dem

   _____________________________FreeXP______________________________  160


   nchsten Update behoben. Ab und zu kann es aber vorkommen, da sich ein
   Fehler  sehr hartnckig  vor dem  Programmierer versteckt, oder da der
   Aufwand  zur  Behebung eines kleineren  Problems  oder das  Risiko  von
   unerwnschten    "Seiteneffekten"     durch    eine    Programmnderung
   unverhltnismig gro ist.

   Im Folgenden finden Sie eine Liste von hufig angesprochenen Problemen,
   die  aus  dem einen  oder  anderen  Grund bisher nicht beseitigt werden
   konnten.  Die  meisten  dieser  Probleme  sind  relativ  unbedeutend  -
   wahrscheinlich htten Sie sie gar  nicht bemerkt. Trotzdem  mchte  ich
   Sie  darauf  hinweisen,  damit  Sie  ggf. fr  Sie  relevante  Probleme
   erkennen und umgehen knnen.


   I.1   Mehrfach verschickte Nachrichten (MausTausch, MagicNET)
   
   Wenn die ausgehenden Nachrichten bei einem Netzanruf korrekt verschickt
   wurden und anschlieend  die bertragung beim  Empfang abbricht, werden
   die  ausgehenden  Nachrichten  beim  nchsten  Anruf  noch  einmal  neu
   verschickt. Bei Z-Netz  (alt)  und  ZConnect/Janus ist dieses Verfahren
   vorgeschrieben,  bei  MausTausch  und  MagicNET  fhrt  es  dagegen  zu
   mehrfach  verschickten Nachrichten.  Die mehrfachen Nachrichten  werden
   allerdings von der Mailbox erkannt und entfernt; sie sollten also nicht
   ins Netz gelangen.

   Einige ZConnect/Janus-Programme  halten  sich  nicht  an den  Standard.
   Dadurch  kann es bei abgebrochenen  Anrufen zu doppelt verschickten PMs
   kommen (doppelte PMs werden von ZConnect-Systemen nicht entfernt).


   I.2   Screen Saver (Bildschirmschoner)
   
   Der  Screen  Saver  von  CrossPoint  funktioniert   nicht  whrend  der
   Wartezeit  zwischen  mehreren  Netzanrufen,  ausgenommen   whrend  der
   Abarbeitung  von  Timing-Listen.  Falls  Sie  unter  DOS  arbeiten  und
   CrossPoint unbeaufsichtigte Netzanrufe durchfhrt, ist es daher ratsam,
   den Monitor abzuschalten.


   I.3   "Alle"-Umschaltung
   
   Wenn  Sie  in  der  Nachrichtenbersicht  mit "A"  auf  Komplettanzeige
   umschalten,    springt   der    Auswahlbalken   an   den   Beginn   der
   Nachrichtenliste.

   I.4   Durchblttern von Nachrichten
   
   Wenn  Sie Nachrichten mit Ctrl-PgUp/PgDn im  Lister durchblttern, kann
   es in seltenen Fllen vorkommen, da XP nicht die  richtigen oder nicht
   alle Nachrichten anzeigt, oder da der Auswahlbalken beim Verlassen des
   Listers auf eine falsche Nachricht springt.


   I.5   Hervorhebungen im MausNet
   
   Antworten   auf    eigene    MausNet-Nachrichten    werden    in    der
   Nachrichtenbersicht nicht farblich hervorgehoben.

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   I.6   Platte voll
   
   CrossPoint  kann in einigen Fllen empfindlich  auf  volle  Festplatten
   reagieren. Tragen Sie daher unbedingt  bei /Config/Optionen/Allgemeines
   eine  sinnvolle  Mindestgre  fr  den freien  Plattenplatz ein, damit
   CrossPoint Sie rechtzeitig warnt.

   I.7   Groe Datenbestnde
   
   CrossPoint  kann  pro  Ablage   maximal  2  GB  fehlerfrei  ansprechen.
   CrossPoint/FreeXP  warnt Sie, wenn Sie dieser Grenze nahe  kommen. Wird
   beim  Einlesen  eines  Puffers  festegestellt  das  danach  die  Grenze
   berschritten wrde, so bricht CrossPoint/FreeXP das Einlesen ab.


   I.8   Netzwerkfhigkeit
   
   CrossPoint ist  nicht netzwerkfhig.  Ein mehrfaches  Starten  versucht
   CrossPoint jedoch zu verhindern.


   I.9   Headerbehandlung
   
   Wenn Nachrichten innerhalb von CrossPoint gendert oder  weitergeleitet
   werden,  gehen ZConnect- oder  RFC-Headerinformationen,  die  XP  nicht
   kennt, verloren.  Dies  gilt  insbesondere  fr /Nachricht/ndern/Text,
   /Nachricht/PGP/Decodieren und /Nachricht/Weiterleiten/Original.


   I.10   Modem-Exit
   
   Ein bei Config/Modem/... eingetragener Modem-Exit-Befehl wird bei Fido-
   Netcalls oder bei abgebrochenen Netcalls nicht ausgefhrt.



   _____________________________FreeXP______________________________  162


   K.   Versionsgeschichte
   

   Die Versionsgeschichte  der Versionen 0.8 bis  2.0 ist auf Anfrage  bei
   Peter Mandrella erhltlich (fr die Historiker ;-). Die folgende  Liste
   ist streng chronologisch aufgebaut  und dient zur exakten Dokumentation
   aller Programmnderungen.

   Die Versionsgeschichte zum Fido- und  UUCP-Modul bis v3.2 befindet sich
   in FIDO.TXT und UUCP.TXT.

   Tabelle K-1  XPoint Versionsgeschichte (bersicht)
   
   v1.0                   (21.01.1992)
   v1.1                   (25.02.1992)
   v1.2                   (28.04.1992)
   v1.21                  (13.05.1992)
   v2.0                   (03.11.1992)
   v2.01 beta             (07.12.1992) (->S.162)
   v2.1                   (25.12.1992) (->S.164)
   v2.15 beta             (03.08.1993) (->S.164)
   v2.91 beta             (02.11.1993) (->S.165)
   v2.92 beta             (07.11.1993) (->S.166)
   v2.93 beta             (13.12.1993) (->S.166)
   v2.94 beta             (22.02.1994) (->S.166)
   v3.0                   (22.03.1994) (->S.167)
   v3.02                  (21.04.1994) (->S.167)
   v3.1                   (24.09.1995) (->S.167)
   v3.11                  (09.04.1996) (->S.169)
   v3.11 pl1    (Patch vom 12.05.1996) (->S.170)
   v3.11 pl2    (Patch vom 12.06.1996) (->S.170)
   v3.12                  (12.12.1999) (->S.171)
   v3.12c                 (19.12.1999) (->S.171)
   v3.12d                 (22.12.1999) (->S.171)
   v3.20/OpenXP           (05.08.2000) (->S.171)
   v3.21.022 beta/OpenXP  (22.03.2000) (->S.173)
   v3.21.023 beta/OpenXP  (23.04.2000) (->S.174)
   v3.21.024 beta/OpenXP  (14.05.2000) (->S.175)
   v3.30.1 beta/OpenXP    (22.06.2000) (->S.176)
   v3.30.2 beta/OpenXP    (07.07.2000) (->S.177)
   v3.30.3 beta/OpenXP    (13.08.2000) (->S.177)
   v3.30.4 beta/OpenXP    (18.08.2000) (->S.178)
   v3.30.5 beta/OpenXP    (31.08.2000) (->S.178)
   v3.30.6 beta/OpenXP    (16.11.2000) (->S.179)
   v3.40 RC1/OpenXP       (26.12.2000) (->S.180)
   v3.40 RC2/OpenXP       (01.01.2001) (->S.182)
   v3.40 RC3/FreeXP  (Version wie RC4) (->S.182)
   v3.40 RC4/FreeXP       (31.10.2005) (->S.183)
   v3.40 Release/FreeXP   (15.11.2008) (->S.193)
   v3.41 Release/FreeXP   (03.05.2009) (->S.194)
   v3.42 Release/FreeXP   (27.06.2010) (->S.194)
   -------------------------------------------------

   v2.01 beta  (07.12.1992)
   ------------------------
   o  /Edit/Boxen/Edit/Diverses/Eingangsfilter
   o  /Config/Optionen/Netze/Puffer_nach_Einlesen_lschen

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   o  /Config/Anzeige/Nachr./UnEscape gilt jetzt auch fr Schablonen
   o  /Edit/Boxen/Edit/SysopMode/Netzanruf-Bericht
   o  Windows-Clipboard-Untersttzung (s. Anhang E)
   o  /Nachricht/Alle/Lesen im 'ungelesen'-Mode
   o  MagicNET: die MAF-Funktionen untersttzen jetzt beide blichen
                MAF-Brettlistenformate
   o  AUTOEXEC-Verzeichnis (s. Kap. 7.6)
   o  /Config/Extern/Viewer: benutzerdefinierte Dateitypen
   o  Bedienung berarbeitet
      - /Fido/Optionen werden nicht mehr automatisch gesichert
      - Bei /Nachricht/Suchen/... gengt zur Auswahl des Such-Brett-
        bereichs die Eingabe des Anfangsbuchstabens.
      - Kurznamen sind bei N/D jetzt auch im Server-Feld mglich
      - Kurznamen bei Verteiler-Eingabe mglich
      - <Ctrl-L> im Lister lscht Nachricht, ohne Lister zu verlassen
      - Entmarkieren von Nachrichten in Anzeige markierter Nachrichten
   o  /Edit/Gruppen: Einstellung fr den Wegfall von "Re:"
   o  neu Farbeinstellung: Lister/Nachrichtenkopf
   o  /Zusatz/Archiv-Viewer
   o  Parameter /av: (s. Anhang A)
   o  Tastenmakro-Auswahl mit <F6>
   o  Weiterleiten/Archivieren mehrerer markierter Nachrichten
   o  ZConnect: Eil/Direktmails (s. Kap. 3.5)
   o  Bretthaltezeiten wahlweise in Tagen oder Nachrichtenanzahl
   o  /Nachricht/Suchen/Spezial: suchen nach ungelesenen Nachrichten
   o  Neues Schablonen-Makro $VPSEUDO ($Vorname statt $TUser)
   o  /Config/Anzeige/Diverses/Auswahlcursor
   o  /Config/Optionen/Netze/nur_Z-Netz wird jetzt gespeichert..
   o  Maus: - beliebig lange Textzeilen in eingehenden Nachrichten
            - /Config/Optionen/Netze/OUTFILE-Gre begrenzen
            - Anpassung von MAGGI an QUARK (:-)

   nderungen
   o  Menpunkt "an MAPS" umbenannt in "Brettmanager"
   o  /Netcall/Alle ruft immer alle Nummern einer Box an, bevor es zur
      nchsten wechselt

   Bugfixes
   o  Fehler bei Suche + Usernamen > 60 Zeichen beseitigt
   o  Telefonnummern-Eintrge mit mehr als 30 Zeichen
   o  Ausstieg bei leerer Brett-/Systemstatistik beseitigt
   o  Fehler beim Umstieg von XP 1.0 auf XP 2.x beseitigt
   o  Fehler bei Suche in markierten (User)Brettern beseitigt
   o  Ausstieg bei /Edit/Kurznamen (keine Namen vorhanden + Cursor-
      bewegung) beseitigt
   o  DICKER Bug :-( in der internen Overlay-Verwaltung beseitigt
   o  Ausstieg beim Eingeben neuer Kopien-Empfnger beseitigt
   o  berprfung des Nachrichtenlimits bei nachbearbeiteten AMs
   o  Einstellung "IBM-Umlaute" bei neu angelegten Usern
   o  Lister-Tastenmakros fr "+" und "-" funktionieren jetzt
   o  Maus: Fehler beim Versenden von Reply-Kopien beseitigt
   o  Maus: manuelle Empfangsbesttigungen auf ffentliche Nachrichten
   o  Maus/Fido: Anlegen von Brettern mit <Ctrl-H>
   o  ZConnect: Lschen und Reorganisation von Crosspostings
   o  Speicherleck in der Farb-Konfiguration beseitigt



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   v2.1  (25.12.1992)
   ------------------
   o  *SETUSER behlt Schreibweise bei
   o  neue Windows-Icons (in XPICONS.DLL)
   o  +/-/Space in Timinglisten, analog zu Einzelnetcalls
   o  Maus: /XPoint/Import/MauTau-Nachrichten
   o  Maus: /Config/Optionen/Netze/Lesebesttigungen
   o  ZConnect/MagicNET: /Config/Anzeige/Nachrichten/Realname_anzeigen
   o  Verzgerung in Modembefehlen mit "~" (1 Sekunde)
   o  <Ctrl-PgUp/PgDn> wechselt bei kommentarverketteten Nachrichten
      im Lister zwischen im Brett aufeinanderfolgenden Nachrichten
   o  Schablonen-Makros $RNAME und $(RNAME)  (s. auch Kap. 3.6)

   nderungen
   o  MsgID-Erzeugung bei ZConnect
   o  Rechtschreibkorrektur: "Stati" umbenannt in "Status"

   Bugfixes
   o  MsgID- und Pfad-Erzeugung fr GS-Mailbox
   o  Fehler von v2.01 (uudecode, /Nachricht/Alle) beseitigt



   v2.15 beta  (03.08.1993)
   ------------------------
   o  /Config/Anzeige/Diverses/Startpawort_abfragen (Screensaver)
   o  QuickMail: Einstellbarer Loginname (Default: NET410)
   o  IRQ 8-15
   o  ZConnect/Fido/MagicNet: Betrefflnge auf 70 Zeichen erhht
   o  neuer Netztyp "UUCP/RFC"
      - /Nachricht/Weiterleiten/Lschen und /Edit/Schablonen/Lsch.
      - Einstellungen bei /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes
      - s. UUCP.TXT
   o  <Ctrl-N> schaltet Realname-Anzeige um (ZConnect, MagicNET, RFC)
   o  /Nachricht/Brettmanager/Datei_einlesen
   o  Maus: Wahlweise Abfrage nach dem neuen Status von gelesenen PMs
            (einstellbar bei /Config/Optionen/Netze)
   o  Archiv-Viewer untersttzt Squeeze (SQZ)
   o  /Nachricht/Weiterleiten/Original (RFC, ZConnect)
   o  /Netcall/Einzeln startet whrend Ausschluzeiten /Netcall/Uhrzeit
   o  Parameter /n:* fr /Netcall/Alle
   o  Maus: Logfile-Fehlerberichte werden kommentiert in die PM gelegt
   o  /Nachricht/Weiterleiten/EditTo verwendet Weiterleit-Schablone
   o  Z(u)griffs-Option im Brettfenster (Spezial-Modus)
   o  ZConnect/RFC: Schalter "Zusatz" im Sendefenster
   o  Login-Scriptprogrammierung (s. Abschnitt VIII)
   o  Untermen /Config/Optionen/Netze
   o  Maus: /Nachricht/Weiterleiten/Lschen
   o  Schablonen $DATE und $MSGDATE (entspricht $DATUM und $ERSTELLT)
   o  neue Swap-Routine eingebaut; mehr freier Speicher in DOS-Shell
   o  MAPS-Befehl STATUS (Zerberus 5.x)
   o  "U" im Nachrichtenfenster bercksichtigt Vertreteradressen
   o  Alt-P archiviert jetzt auch AMs (als Kopie)
   o  Befehl END zum Beenden von Timinglisten
   o  +/- in der Userliste springt zum nchsten/letzten markierten User
   o  Nachrichten ohne Betreff mglich (nach Rckfrage)
   o  /Config-Men wird bei <Esc> nicht mehr vollstndig verlassen

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   o  *SETUSER fragt wahlweise nach dem Username (s. Kap. 5.7)
   o  *SETUSER ndert wahlweise auch den Realname
   o  Parameter /f: zum Laden von Schriften (s. Anhang A)
   o  Suchbegriff im Lister bleibt erhalten
   o  Netcall-Logfile (s. /Config/Optionen/Netcall)
   o  Unbegrenzte EMS-Untersttzung im internen Lister
   o  zustzliche AUTOEXEC-Steuernachrichten (s. Kap. 7.6)
   o  Smartdrive-Cache wird automatisch geleert; Parameter /sd
   o  neuer interner Editor; Tastenmakros im Editor
   o  FOSSIL-Treiber-Untersttzung (s. /Config/Modem/..)
   o  /XPoint/Import/QWK-Paket
   o  CrossTerm vollstndig gegen falsche ANSI-Codes stabilisiert
   o  Kommentarbaumgre auf max. 5000 Nachrichten erhht
   o  Schalter fr Autoexec-Verzeichnis bei /Config/Tasten/..
   o  Vertreterboxen bei /Edit/Boxen/Edit/Diverses
   o  Z-Netz: NCB-Mail-Fileserver-Untersttzung
   o  MausNet: Binrnachrichten
   o  /Nachricht/Brettmanager/Liste_anfordern
   o  Crosspostings (s. Kap. 4.6)
   o  ZConnect: Schalter "User@Point.domain" (fr Sysops..)
   o  einstellbarer Nachrichtenkopf (/Config/Anzeige/Kopf)
   o  Funktionstasten im Terminal
   o  ZConnect: Telefonnummer und Postanschrift (/C/Optionen/Nachr.)

   nderungen
   o  Umstellung auf BP7 (Congratulations to Borland!)
   o  Timing-Befehl PACKEN umbenannt in PACK
   o  Umstellung auf Mehrsprachigkeit; beliebige Sprachmodule einbind-
      bar

   Bugfixes
   o  Fido-Bugfixes: s. FIDO.TXT
   o  AUTOEXEC/IPS (s. Kap. 7.6)
   o  Lschen von Temp-Dateien beim Weiterleiten mehrerer Nachrichten
   o  diverse Kleinigkeiten
   o  "ungelesen"-Brettmarkierungen bei /ips
   o  /Nachricht/Direkt: Fehler bei zu langer Empfngeradresse behoben
   o  Fehler bei /Nachricht/Alle/Entfernen im Kommentarbaum beseitigt
   o  Lister-Makros mit "W" und "D" funktionieren jetzt
   o  Verknpfen von PM-Brettern
   o  geparkte Nachrichten behalten den korrekten Netztyp
   o  gelegentlicher Ausstieg bei /C/T/M und /F/G beseitigt
   o  bei Shift-P-Quotes geht die Antwort jetzt an den korrekten User
   o  /Netzanruf-Brett erhlt korrekte "ungelesen"-Markierung
   o  Eingabefeld bei /Netcall/Uhrzeit verlngert
   o  Maus: Korrektur beim Einlesen von Message-IDs
   o  Netcallzeit-Berechnung bei manuell abgebrochenem Netcall
   o  /Wartung/Sonstiges/Server-Wechsel lt Server des Brettmanagers
      unverndert

   v2.91 beta  (02.11.1993)
   ------------------------
   o  Spezialsuche behlt Suchbegriffe
   o  /Nachricht/Alle/Drucken
   o  pmCrypt-Decodierung optimiert
   o  pmCrypt fr ZConnect und MausTausch
   o  Schablonenmakro $NEWSGROUP

   _____________________________FreeXP______________________________  166


   o  erweiterte Schnittstelle fr externe Lister (s. Kap. 7.7)
   o  /N/Suchen/Spezial: Typ = FAttach (Fido-File-Ataches suchen)
   o  ZConnect/Janus-Netcalls mit mehreren Puffern pro Archiv
   o  ZERBERUS-MAPS-Befehl 'PM LOESCHEN'
   o  markieren von Quotezeilen im Lister
   o  Screen-Saver bei Timinglisten
   o  /Config/Extern/Lister/*Hervorhebung*
   o  /Config/Extern/Lister/feststehender Nachrichtenkopf
   o  Maus: TumTausch-Script fr Madness-Boxen (MADNESS.SCR)
   o  UUCP: Sysop-Mode


   v2.92 beta  (07.11.1993)
   ------------------------
   o  Nachrichtenpakete mitsenden lassen (s. Kap. 7.8)


   v2.93 beta  (13.12.1993)
   ------------------------
   o  pmCrypt-Codierung: neues Makro $USER
   o  Sysop-Mode: Start- und Endprogramm
   o  "Antwort-An" (Reply-To) wird bei Empfangsbest. bercksichtigt
   o  /Nachricht/Extrakt/uudecode von mehreren markierten Nachrichten
   o  Archiv-Viewer untersttzt neues PKZIP-SFX-Format
   o  Whlbefehl von Edit/Boxen/Edit/Modem nach Config/Modem verlagert
   o  Editor: Ctrl-Q-Y lscht bis Absatzende
   o  Schalter /LCD - behebt Anzeigeprobleme auf Laptops
   o  "F" schaltet Hervorhebungen im Lister ein/aus
   o  /C/Optionen/Netze: optionale MagicNET-Kommentarverkettung
   o  <F4> wiederholt letzten Menbefehl
   o  Quoteumbruch berarbeitet
   o  /Config/Anzeige/Farben/Verschiedenes/Bildrand
   o  "12:00-Schalter" umgewandelt in 00:00-Schalter
   o  Online-Hilfe fr ca. 150 Fehlermeldungen
   o  /Config/Optionen/Nachrichten/Zeitzone (ZConnect, RFC)
   o  Zusatztool-Schnittstelle fr internen Editor (s. Online-Hilfe zu
      /Config/Extern/Editor/Editor)

   Bugfixes
   o  Speichern der Einstellungen im internen Editor
   o  /Config/Optionen/Nachrichten/Telefon akzeptiert jetzt alle kor-
      rekten Eingaben
   o  diverse Kleinigkeiten
   o  $PORT und $ADDRESS im Download-Protokoll
   o  Fehler beim ndern von Servernamen beseitigt
   o  diverse andere Fehler von v2.92 beseitigt


   v2.94 beta  (22.02.1994)
   ------------------------
   o  neues Funktionstasten-Makro *EDIT
   o  Einstellung "binr" bei /Config/Extern/pmCrypt
   o  interner Editor: - <Ctrl-K><S> oder <Alt-3> wechselt Schreibweise
                       - WordStar-Cursorfunktionen (^S/D/E/X) eingebaut
                       - <Ctrl-O><S> entfllt
   o  Environment-Eintrag XPSWAP (s. Anhang A)


   _____________________________FreeXP______________________________  167


   v3.0  (22.03.1994)
   ------------------
   o  MausTausch: Wahlweise nur PMs pollen (s. Edit/Boxen/Edit/Maus)
   o  genderte Einstellungen werden wahlweise automatisch gesichert
      (s. /Config/Optionen/Bedienung)
   o  GS-Box: mehrere PKT-Dateien werden von XP verarbeitet (unbedingt
              UPDATE.TXT beachten!)
   o  MagicNET: pmCrypt-Codierung (nur ASCII)
   o  Parameter /l und /df (s. Anhang A)
   o  diverse Bugfixes


   v3.02  (21.04.1994)
   -------------------
   o  Z-Netz: Connectline- und MyBBS-Brettlisten werden jetzt korrekt
              verarbeitet

   Bugfixes
   o  FILES-Problem bei SHARE+QEMM behoben
   o  Bildzeileneinstellung und Einstellung "externen Editor verwenden
      fr ..." wird jetzt bei entsprechender Einstellung auch automa-
      tisch gesichert
   o  Entpacker-Problem bei ungepackter ZConnect-bertragung behoben
   o  Fehler bei /Nachricht/Suchen/Wiedervorlage beseitigt
   o  Fehler beim Trennen der Verkettung bei gendertem Betreff behoben
   o  Endlosschleife beim Wiederholen von Config-Einstellungen mit <F4>
      beseitigt
   o  Datumsauswertung in Timinglisten korrigiert
   o  diverse Kleinigkeiten korrigiert



   + = neues Feature       ! = Bugfix
   * = nderung            # = interne nderung
   - = Wegfall


   v3.1  (24.09.1995)
   ------------------
   +  Ctrl-R schaltet Rot13-Codierung im Nachrichtenlister ein/aus
   *  Usersuche, User- und Brettreorganisation sind abbrechbar
   +  /Netcall/Letzte Anrufe
   +  Schalter "Rollen am Bildrand" bei /Config/Optionen/Lister
   +  fehlerhafte bzw. nicht einlesbare Nachrichtenpakete werden im
      Unterverzeichnis BAD abgelegt
   +  Notizseite (Alt-T)
   +  Spezialsuche nach Nachrichtengre
   +  Crossposting-Filter bei /Config/Optionen/Nachrichten
   +  RAR-Entpacker-Untersttzung eingebaut
   !  <F4> kann keine deaktivierten Menpunkte mehr aufrufen
   +  Systemdatums-Plausibilittstest bei Programmstart
   +  ZConnect/RFC: Replys auf eigene Nachrichten werden farblich
                    hervorgehoben.
   *  Crosspostings auf maximal 15 Bretter beschrnkt
   *  es werden keine neuen Bretter mehr durch Crosspostings angelegt
   !  kleiner Bug im Lister (berflssige Leerzeilen) beseitigt
   !  Abschaltung des Lister-Umbruchs unter /C/X/Lister funktioniert

   _____________________________FreeXP______________________________  168


      jetzt wieder; Links-/Rechtsblttern mit <Ctrl-Cursortasten>
   +  Makros in Signaturschablonen
   +  Signatur-Wechsler (s. Kap. 3.6)
   *  MagicNET: Fehlertoleranz beim Verarbeiten von MagicNet-Puffern
                erhht
   !  MagicNET: mehr als 1000 Bretter
   !  MausTausch: lange Gruppennamen bei Brettbestellungen
   +  /Config/Modem/...: RTS verwenden, FIFO-Triggerlevel, Qulpause
   *  Der Zustand der seriellen Schnittstelle wird vor Netcalls
      gesichert und danach wiederhergestellt.
   +  /XPoint/Registrierung
   +  /Config/Optionen/Allgemeines: Auslagern in XMS
   +  mehrzeilige Whlbefehle (Trennen mit "\\")
   +  MausTausch: nicht gefundene Mails werden automatisch mit "Wild-
                  westverkettung" neu verschickt
   *  MausTausch: /Nachricht/Weiterl./Erneut erzeugt "Wildwestverk."
   #  MausTausch: Rckgabe der langen ID (I-Zeile -> R-Zeile)
      nderungen bei /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes:
   -     Schalter "nur Z-Netz" (wird jetzt automatisch erkannt)
   -     Schalter "AM-Crosspostings"
   +     Schalter "ZConnect: ISO-Zeichensatz"
   -  /XPoint/Import/MauTau
   +  /Edit/Boxen/Edit/Modem: minimale cps-Rate
   *  kein Re^n mehr bei ZConnect und bei PMs
   +  GS-Mailbox: /Edit/Boxen/Edit/Point: Loginname
   +  ZConnect: /Edit/Boxen/Edit/Point: Janus Plus
   *  Telefonkostenberechnung berarbeitet und auf 1996 vorbereitet
   +  /Config/Optionen/Gebhren..
   -  /Fido/Gebhren
   *  Wartungsmen umgruppiert
   +  Verbesserungen im QWK-Teil
   +  zustzliche Einstellungen bei /Edit/Boxen/Edit/QWK
   +  Suche nach gelesenen Nachrichten
   +  /Config/Anzeige/Diverses: Screensaver - schwarzschalten
   +  /Config/Anzeige/PD-Zmodem
   +  MausTausch: ITI-Auswertung (zustzliche Infofiles)
   +  /Edit/Boxen/Edit/Ausgangsfilter
   !  Fehler beim Blttern im Ungelesen-Mode behoben
      /XPoint/Terminal:
   +     PD-Zmodem-Autodownload und -Autoupload
   +     Einstellungen mit Alt-O
   !  UUdecode-Fehler behoben (falsche Dateilnge)
   *  /Nachricht/Alle/... abbrechbar
   *  Verknpfen von Brettern abbrechbar
   +  /Config/Extern/Shell: Parameter anzeigen; Warten auf Tastendruck
   +  ZConnect u.a.: PGP-Untersttzung (s. Kap. 5.12)
   +     /Config/Extern/PGP
   +     /Nachricht/PGP..
   +     Schalter 'PGP' im Sendefenster
   -  /Config/Anzeige/Nachrichten/UnEscape
   !  ZConnect: Fehler beim Anzeigen von Binrnachrichten mit Kommentar
                behoben
   -  Schalter /gd
   +  Realname wird bei Usersuche bercksichtigt
   !  Fehler bei Kommentarbaum-Neuaufbau behoben
   +  /X/Import/Puffer: Schalter "Nachrichten als 'gelesen' markieren"
   !  Groschreibung bei ZConnect-Brettnamen

   _____________________________FreeXP______________________________  169


   !  Fido: Nach Blttern mit +/-/etc. im Lister zeigt Alt-N den
            richtigen Node an
   #  MausTausch: PSN statt PSA (nur genderte Bearbeitungsstatus wer-
                  den angefordert)
   +  ZConnect: bei Antworten auf Fido-Brettnachrichten wird F-TO
                (Fido-Brettempfnger) erzeugt
   !  Nachrichtenstatistik-Fehler (negative Prozentangabe) behoben
   *  /Wartung/Sonstiges/Nachrichten_prfen verbessert
   *  ZConnect: Kleinschreibung in Pawrtern mglich
   !  Fehler bei Brettantwortumleitung behoben (alle Netztypen auer
      ZConnect und RFC)
   *  /Nachricht/Suchen/Zeigen in .../Markiert umbenannt
   !  Quoteumbruch-Fehler bei sehr langen Wrtern behoben
   *  Dokumentation berarbeitet
   +  ZConnect: Untersttzung des neuen MAPS-Standards
   *  einheitliche Taste zum Drucken von Nachrichten: <Ctrl-D>
   !  Speicherleck beim Archivieren von AMs behoben
   *  Einstellungen fr internen Lister nach /C/O/Lister verlagert
   *  fehlertoleranterer UU-Decode


   v3.11  (09.04.1996)
   -------------------
   !  Hnger beim Abbruch von Programmfunktionen behoben, die ber ein
      Makro aufgerufen wurden [als Patch fr XP 3.1 verfgbar]
   !  Zmodem-Up/Download im Terminal funktioniert jetzt auch ohne
      FOSSIL-Treiber [als Patch fr XP 3.1 verfgbar]
   !  interner Fehler im Lister behoben
   !  diverse Fehler im internen Terminal behoben
   !  Fehler bei der Auswahl einer User-Vertreteradresse mit <F2>
      behoben
   !  Fehler im Kommentarbaum behoben ("<MAUS> Stack-berlauf")
   !  UUdecode: Anhngen an vorhandene Datei
   !  kein automatischer PGP-Keyversand bei AMs
   +  /Config/Extern/PGP: Protokoll fr automatische Aktionen
   +  /Config/Optionen/Netcall: Nachrichtenmarkierungen nach Netcall
                                aufheben
   !  Buss- und Bettag ist kein bundeseinheitlicher Feiertag mehr
   +  /Nachricht/ndern/Hervorhebung
   !  Meldung "nicht gengend EMS-Speicher" im Lister, obwohl gengend
      Speicher vorhanden ist
   *  ZConnect: Standarddomain zer.sub.org entfernt
   *  Probleme mit SMC-Schnittstellen-Chipsatz behoben
   !  Brett-Ungelesen-Markierung nach /Nachricht/Alle/...
   !  seltener Fehler bei Funktionstastenanzeige behoben
   !  Fehler bei PGP-signierten Nachrichten mit mehreren Empfngern
      behoben
   !  Fehler bei ZConnect/Janus+ und bidirektionalem Protokoll behoben
   !  Fehler bei Netzanruf-Anzeige behoben
   !  Fehler im Terminal (Abbruch bei Alt-X nach /Netcall/Online) beh.
   +  Tastenmakros im Terminal
   +  ZConnect: NOKOP (s. /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes)
   !  Temporrdateien nach Ansehen von ZConnect-Kommentaren werden
      gelscht
   !  quoten markierter Zeilen aus QPC/DES-codierten Nachrichten
   *  Mitsenden von EPP-Dateien bei SysopMode-Netcall
   !  korrekte Einheiten bei Gebhrenstatistik

   _____________________________FreeXP______________________________  170


   !  neue Gebhrentabellen korrigiert
   +  /Config/Optionen/Gebhren/Sonstiges: cFos-Gebhrenbernahme
   +  QWK: /Edit/Boxen/Edit/QWK/EMail-Echo
   +  QWK: F3-Filerequest
   *  ZConnect: Realname wird bei Quote-Initialen bercksichtigt
   *  Tarifzonen werden bei Gebhreneingabe nicht mehr sortiert
   #  MausTausch: Distribution auf D-Zeile umgestellt
   *  Wiedervorlage-Flag wird bei PM-Archivierung entfernt
   !  Scrollfehler im Terminal behoben
   +  automatische Empfangsbesttigungen je User einstellbar
   !  Absturz auf Microsoft-Netzwerken (I/O-Fehler 5) behoben
   +  /XPoint/Import/Userliste
   +  getrennt erhltlicher Meneditor (s. Kap. 3.4)
   +  Fido/QWK: indirekter Brettquote mit Ctrl-Q
   +  /Config/Anzeige/Diverses: Blindenuntersttzung
   *  bei /Nachricht/Direkt ist jetzt auch bei eingetragenen Usern die
      Wahl eines anderen Servers mglich
   *  Screensaver-Paworteingabe wird nach 30 Sekunden abgebrochen
   +  XMS-Untersttzung im Lister (XMS mu bei /Config/Optionen
      /Allgemeines aktiviert sein)
   !  keine PM-Archivierungsrckfrage, wenn keine PMs markiert sind
   !  Fehler bei Ctrl-PgUp/PgDn im Kommentarbaum-Lister behoben
   !  QWK: korrekte Brettebene beim Hinzufgen von Brettern via
           Brettliste
   !  Anzeige von ber 100% bei Reorganisation korrigiert
   +  /Config/Optionen/Lister: verschiedenfarbige Quoteebenen
   !  ZConnect: PGP-Key im Header wird beim ndern oder Decodieren von
      Nachrichten nicht mehr gegen eigenen Key ausgetauscht
   *  "Gebhrenberechnung" in "Gebhrenabschtzung" umbenannt
   +  /Config/Anzeige/Bretter: Trennzeilenkommentar
   +  /Config/Anzeige/Diverses: Stromsparmodus (VESA-DPMS)
   *  ZConnect/Janus+: nach Abbruch mssen nicht mehr alle Dateien neu
      bertragen werden
   +  zustzlicher Script-Befehl: BREAK
   *  /XPoint/Statistik/Gebhren: DM/Zeile statt Einheiten/Zeile
   !  Fehler in der FOSSIL-Schnitstelle / Problem mit NTFOSS behoben
   *  fehlertolerantere Reorganisation


   v3.11 pl1  (Patch vom 12.05.1996)
   ---------------------------------
   !  Ausstieg in Gruppenstatistik bei 0 KByte Daten behoben
   !  Anzeige des Logfilenamens im Terminal
   !  Mauszeiger verschwindet nicht mehr bei /Config/Optionen/Pawort
   !  Fehler bei ZConnect/Janus+ behoben (Abbruch beim Senden)
   !  beim Abschalten von Menpunkten mit XPME stimmen deaktivierte
      Menpunkte
   !  Lister: Fehler beim Suchen in extrem groen Dateien behoben


   v3.11 pl2  (Patch vom 12.06.1996)
   ---------------------------------
   !  Nach Anwendung von Patch 1 waren einige Menpunkte anwhlbar,
      die eigentlich deaktiviert sein mten.
   !  Beim Start von einer Partition mit einer Gre von 2 GB oder
      mehr meldete XP "zu wenig freier Speicherplatz".


   _____________________________FreeXP______________________________  171


   v3.12  (12.12.1999)
   -------------------
   !  Jahr-2000-Problem bei der Nachrichten-Wiedervorlage behoben
   !  Jahr-2028-Problem bei der Nachrichtensuche und bei Brett- und
      Systemstatistik behoben
   +  Schalter zum Nachbestellen eines Registrierungscode bei
      /XPoint/Registrierung hinzugefgt


   v3.12c  (19.12.1999)
   --------------------
   !  Workaround fr Jahr-2028-Problem bei der Wiedervorlage
      eingebaut


   v3.12d  (22.12.1999)
   --------------------
   !  Fehler bei der berarbeitung alter Wiedervorlage-Nachrichten
      korrigiert


   v3.20/OpenXP  (05.08.2000)
   --------------------------
   !  berlauf in Gebhrenstatistik bei ber 2 GB Daten behoben
   +  /Config/Optionen/Terminal
   !  PGP-Signatur bleibt bei /N/U/ und /N/W/R erhalten
   +  XPGP.BAT - siehe Kap. 5.12
   +  /Config/Anzeige/Hilfen
   !  Zeitzone wird beim Archivieren von Nachrichten nicht mehr
      gendert
   !  Jahr-2000-Probleme behoben
   *  MausTausch: Keine Nachrichtenbesttigungen statt automatischer
                  Besttigungen
   #  rechter Teil der Message-ID wird case-insensitiv behandelt
   !  Betreffsuche bercksichtigt mehr als 40 Zeichen
   +  /Config/Optionen/Allg.: Kommentare aus Brettliste bernehmen
   +  /Config/Optionen/Allg.: Umlaute fr neue User zulassen
   +  cFos-Gebhrenbernahme wird im Netzanrufbericht gekennzeichnet
   +  /Config/Optionen/Adressen: Homepage
   +  /Config/Optionen/Adressen: nur in PMs
   +  /Config/Anzeige/Kopf: Homepage
   *  /Config/Optionen/Netze/Verschiedenes/NOKOP ->
        /Config/Optionen/Nachrichten/Blindkopien
   +  CrossPoint verhindert, da es mehrmals gleichzeitig gestartet
      wird
   !  Korrektur beim UUdecode mehrteiliger Dateien
   !  Fehler beim Umbruch der Pfadanzeige im Nachrichtenlister behoben
   !  Ausstieg beim Blttern im Ungelesen-Mode in der Nachrichten-
      bersicht behoben
   !  Funktionstastenaufruf von Programmen mit "~" im Verzeichnisnamen
   +  von MS-Mail/News vermurkste "AW:"-Betreffs werden in "Re:"
      umgewandelt
   !  Speicherleck im internen Terminal behoben
   !  XP funktioniert jetzt auf Partitionen ber 2 GB
   !  Ausstieg bei Pentium Pro / Pentium II ab 200 MHz behoben (auch
      als Patch fr XP 3.11 verfgbar)
   *  MausTausch: redundante Headerzeilen aus Text entfernt

   _____________________________FreeXP______________________________  172


   !  korrekte Online-Hilfe bei Menpunkt-Auswahl via Hotkey
   *  verbesserte MIME-Untersttzung:
   +    automatisches Zerlegen und Decodieren von mehrteiligen MIME-
        Nachrichten
   +    /Nachricht/Extrakt/MIME-Decode
   -    /Config/Extern/Viewer
   +    /Edit/Viewer
   +    /Config/Anzeige/Kopf: Nachrichtenteil
   +    /Nachricht/Suchen/Spezial: Typ "Multipart"
   +    /C/O/E/Verschiedenes: Binrmails als Attachments
   !  MausTausch: 5000-Zeilen-Beschrnkung aufgehoben (Voraussetzung:
      gengend freier XMS-Speicher)
   !  viele, viele kleine Bugs beseitigt, die nur in unwahrscheinlichen
      Fllen auftreten konnten
   !  zwei Fehler beseitigt, die das Terminal ins Nirvana schickten
   !  Edit/Viewer erlaubt auch die Eingabe von "/" als MIME-Typ
   !  Beim Schlieen der Datenbanken konnte XP abstrzen
   *  Kalender umfat jetzt das komplette 3. Jahrtausend
   *  Sigdashes ("-- ") werden im Editor nicht mehr zerstrt
   *  Umbenennung  von /junk zu /Nix, um es von der Pseudo-Newsgroup
      junk zu unterscheiden
   +  In /Statistik/Systeme und /Statistik/Bretter kann jetzt die
      maximale Anzahl der Systeme/Bretter ausgewhlt werden
   *  In der Statistik die maximale Anzahl von Systemen von 3500 auf
      4500 erhht
   !  COM-Druckerports konnten im Config-Dialog nicht ausgewhlt werden
   +  Unter /Config/Optionen/Allgemeines kann man jetzt einstellen,
      da auch : und | als Quote-Zeichen interpretiert werden
   *  Als Druckerports sind nur noch LPT 1-3 auswhlbar
   !  XP strzte ab, wenn eine Datei beim Exportieren nicht
      berschrieben werden konnte
   !  Probleme im Sysop-Poll bei nicht vorhandenem Ausgangspuffer
      behoben
   +  PGP 5.x (Kommandozeilenversion) wird jetzt richtig untersttzt
   +  Unter /Config/Anzeige/Kopf kann man jetzt auch zwei
      selbstdefinierte Header-Zeilen einfgen, festgelegt durch
      /Config/Anzeige/Diverses
   +  /Config/Optionen/Netcall hat einen neuen Schalter, der direkt
      nach dem Netcall die Datumsbezge anpassen lt
   !  Mauser konnten ab und an in der Linux DOS-Emulation einen RTE 215
      erleben
   +  Editor-Tasten erweitert: Markieren mit <Shift-Cursor>,
      Block lschen mit <Del>, Block kopieren/ausschneiden mit
      <Ctrl-Ins>/<Shift-Del>, Block einfgen mit <Shift-Ins>
   !  Fehler in MAGGI behoben
   +  /Config/Optionen/Lister bietet jetzt an, den Lister mit Drcken
      der <Enter>-Taste zu verlassen
   +  auch Mails (nicht nur News) knnen jetzt auf Crosspostings per
      Menpunkt unter /Config/Optionen/Nachrichten gefiltert werden
   !  Fehler in der Wochentagsberechnung behoben
   #  Volltextsuche optimiert und beschleunigt
   +  /Nachricht/Suchen/MessageID
   +  Integration der Suchfunktion in den Lister
        <Alt-M> MessageID
        <Alt-V> Volltext
        <Alt-B> Betreff
        <Alt-U> User

   _____________________________FreeXP______________________________  173


   !  /XPoint/Statistik/Speicher fhrte bei zuviel Speicher zu Fehlern
   +  neues Quote-Zeichen "&"
   +  Im Editor kann man mit <Ctrl-K><U> eine Datei einfgen, die
      direkt UUcodiert wird
   !  Viele Bugs (>10) im Lister entfernt
   !  berschreiben des Speichers in der Suchen-Funktion verhindert
   +  Der Inhalt der Windows-Zwischenablage kann jetzt mit <Ctrl-V>
      oder <Shift-Ins> in jedes Eingabefeld eingefgt werden
   *  Leerzeichen zwischen Quotezeichen werden gelscht
   +  O, I und G funktionieren auch im Lister
   +  /Config/Optionen/Nachrichten hat den neuen Schalter "Fragen bei
      Antwort-an", also Auswertung des besagten Headers
   +  Unter /Nachricht/Direkt kann man per <F2> aus der Userliste whlen
   +  Im Sendefenster kann mit "/" oder "M" der Empfnger nachtrglich
      gendert werden
   !  Archiv-Erkennung verbessert
   !  Unzhlige Bugfixes
   !  Datenbank-Problem beim Netcall behoben
   *  Editor komplett berarbeitet
   +  Quote-Reflow (s. Kapitel 6.2)
   !  Der Absturz beim Einlesen von Puffern in bestimmten Fllen tritt
      nicht mehr auf
   +  Beim Exportieren in die Windows-Zwischenablage kann jetzt auch
      nur ein URL oder eine Mail-Adresse extrahiert werden
   #  Viele Routinen umgeschrieben und optimiert
   !  Mehrfache Auswertung der Kommandozeile verhindert
   +  Umlautunabhngigkeit bei den Suchfunktionen "User", "Betreff" und
      "Fido-Empfnger"
   !  Zwischenablage-Routinen gesubert
   *  Die Brettvertreteradresse erlaubt jetzt auch Kurznamen und die
      direkte Userauswahl mit <F2>
   !  Darstellungsfehler in Listboxen (z.B. Edit/Boxen) behoben
   !  Beim ndern des Lesen-Status einer Nachricht verabschiedete sich
      CrossPoint
   +  AND/OR-Verknpfung in der Suche mglich (s. Kapitel 3.9)
   +  Rechenzeitfreigabe verbessert:
        - Automatische Freigabe unter OS/2, Windows
          und der DOSEmu von Linux
        - Uhr wird trotz Freigabe angezeigt
        - Neue Schalter:
            /w0 keine Freigabe
            /w bzw. /W1 Verhalten wie bei automatischer Erkennung
            /w2 Freigabe wie in Versionen vor 3.2
   *  text/html wird mit ISO-Zeichensatz exportiert
   !  Ein eventueller Filter wurde beim SysOp-Netcall an einer
      ZConnect-Box nicht ausgefhrt
   !  Fehler bei Anzeige von Nachrichten mit KOM:-Headerzeile korrigiert
   !  Letzte Zeile im letzen Part von MIME-Mails wird jetzt im Lister
      angezeigt
   !  Brett-Gelesen-Bug bei /Nachricht/Alle behoben
   *  Ungelesen-Workarround "Setbrettgelesen" jetzt auch beim
      Verlassen der Nachrichtenliste
   !  Bentigte Filehandles wurden auf 40 erhht
   !  Internal Database Error bei bestimmten Situationen von
      /Nachricht/Extrakt/Brett behoben

   v3.21.022 beta/OpenXP  (22.03.2000)

   _____________________________FreeXP______________________________  174


   *  Bei Brettvertreteradressen (Spezial/Zugriff) ist jetzt alles
      auer Verteilerlisten erlaubt.
   !  Kein Crash mehr bei Spezialsuche/Betreff.
   *  Erkennung der Magics fr Fido-Filerequest mit <F3> verbessert.
   *  Umfangreiche nderung am Tastatur-Handling, <Ctrl-Ins> geht jetzt
      auch.
   +  Suche ist jetzt mit UND/ODER-Verknpfung mglich, siehe Hilfe.
   +  FQDN jetzt auch bei RFC/UUCP-Boxen.
   *  Weitere Verbesserungen an der Zeitschleifenfreigabe, ACHTUNG: Die
      Uhr wird jetzt trotz Rechenzeitfreigabe angezeigt.
   +  DOSEmu-Erkennung.
   !  Bugfix: Beim Extrahieren von quoted-printable- und Base64-Dateien
              wurde eine Zeile zu viel gelesen.
   !  Einen ganzen Stapel kleinerer Bugfixes und Updates der Doku/
      Hilfe, die z.T. durch die Portierung erkannt wurden.
   *  Umfangreiche Aktualisierungen der Dokumentation.
   !  fileseek fidofilelist, Quelltext renoviert und Suche nach ganzen
      Wrtern eingefhrt.
   !  Stapelweise Bugfixes fr Fehler, die erst durch die Portierung
      gefunden wurden, sowie Beseitigung weiterer kleiner Fehler.
   +  MIME-Nachrichten vom Typ "text/html" werden jetzt als ISO-
      Zeichensatz exportiert.
   *  Umfangreiche nderungen des Aufrufcodes fr externe Viewer.
   *  Autoversand/Hinzufgen bentigt jetzt keinen Dateinamen mehr.
   !  Bugfix fr Screensaver.
   !  Bugfix fr alten Fehler: Ausgangsfilter in ZConnect-Boxen wird
      jetzt auch beim Sysop-Poll ausgefhrt.
   !  Bug beim Erzeugen des Received-Headers behoben, X-Mailer-Zeile
      darf jetzt 60 statt 40 Zeichen enthalten.
   +  Blcke reformatieren im Editor implementiert, Tastenkombination
      <Ctrl-B>.
   !  mehrere PGP-Bugfixes

   v3.21.023 beta/OpenXP  (23.04.2000)
   -----------------------------------
   +  Wort links vom Cursor lschen mit <Ctrl-Del>.
   *  Verbesserte Blindenunterstzung: Config/Anzeige/Hilfen/Feldtausch
      in Nachrichten- und User-bersicht.
   +  PGP 6.5.x-Untersttzung und Fixes fr die anderen PGP-Versionen.
   *  Uhr wird jetzt auch im Lister bei feststehendem Header angezeigt.
   #  Erweiterte Erkennung, ob Share geladen ist. Wenn XP trotzdem
      meint, da es schon gestartet wurde, obwohl das nicht der Fall
      ist, Parameter /nolock verwenden.
   +  User-bersicht: Felder jetzt sortierbar: Config/Anzeige/Hilfen
   +  "Q" im Lister schaltet die Benutzung alternativer Quotezeichen
      ('|' und ':') um. Neue Einstellung wird dann auch beim Quoten
      verwendet.
   *  Updates der englischen Hilfe (MIME).
   !  Externe Viewer (Windows): "START" als Allroundviewer funktioniert
      jetzt auch mit der Lschbatch-Variante.
   +  Eingabe eines Datums im Kalender springt an das entsprechende
      Datum.
   *  Umfangreiche nderungen und Aktualisierungen der Default-
      Einstellungen von XP bei Neuinstallationen.
   +  Umlaute in Betreffs, werden jetzt (falls verboten) automatisch
      konvertiert.
   +  C/O/E/V/Fido: Magic-Erkennung abschaltbar.

   _____________________________FreeXP______________________________  175


   +  Config/Optionen/Editor hinzugefgt.
   +  Beim Beantworten von Nachrichten wird jetzt die Datei header.hdr
      erzeugt, die wichtige Informationen fr Zusatzprogramme enthlt,
      die Header und Signaturen erstellen wollen.
   +  User-bersicht kann jetzt nach Serverbox sortiert werden ('O');
      entsprechender Menpunkt unter Config/Optionen/Allgemeines.
   +  Adrebuchgruppen: In den User-Einstellungen (User/Spezial..Edit)
      gibt es jetzt einen neuen Eintrag "Adrebuchgruppe", gltig sind
      Werte von 1-99. Je hher der Wert ist, desto weiter unten wird
      der User einsortiert. Weitere Details siehe Online-Hilfe.
   +  Unter Config/Optionen/Allgemeines neues Feld "Standard-
      Adrebuchgruppe". Der hier eingetragene Wert wird benutzt, wenn
      ein User neu angelegt wird bzw. wenn man im User-Spezialmen das
      Adrebuchflag umschaltet.
   *  Lesemodus ndern jetzt auch im Nachrichten-Lesefenster (<Alt-L>).
   +  MIME-Flag wird jetzt beim Archivieren mit bernommen und der
      Archivier-Vermerk ist jetzt abschaltbar.
   !  Absturz beim Decodieren von MIME-Nachrichten mit Zeilen lnger
      als 254 Zeichen beseitigt.

   v3.21.024 beta/OpenXP  (14.05.2000)
   -----------------------------------
   *  X-No-Archive, X-Homepage und X-Priority mit "U-" erweitert.
   +  Anzeige der Nachrichtenflags (Halten, Wiedervorlage etc.) im
      Lister.
   +  "H" im Lister kann jetzt das Halteflag auch ausschalten, "V" im
      Lister schaltet das Wiedervorlage-Flag ein/aus.
   +  Editor: <PgDn> in der letzten Textseite springt ohne Scrollen zum
      Textende. Beim Quote-Reflow wird der Cursor an den Zeilenanfang
      gesetzt, nicht mehr hinter das Quotezeichen.
   +  Lister: "/" als Hervorhebezeichen erlaubt.
   -  C/O/N "Eigene Nachrichten halten" gilt nicht mehr fr PMs.
   +  Konfigurierbare Farbe fr die Nachrichtenprioritt (siehe Config/
      Anzeige/Farben..Nachrichten).
   +  Jetzt werden auch bei eingehenden Zconnect-Mails Eilmail und
      Direktmail farblich gekennzeichnet.
   !  Beseitigung verschiedener "Ungelesen"-Bugs.
   !  Leerzeichen nach dem Quotezeichen bleiben jetzt wieder erhalten.
   !  Bugfix: Bei eingetragenem FQDN wurden zu viele Nachrichten
              hervorgehoben.
   !  Kleiner optischer Y2K-Bug in AutoSend/Info behoben.
   !  Zahllose kleinere Fixes und Verbesserungen fr die neuen Features
      (Adrebuchgruppen usw.).
   *  Schalter in 'News nicht archivieren lassen' umbenannt und nach
      C/O/N verschoben.
   +  Verteiler als Empfnger bei Nachricht/Direkt, Nachricht/
      Weiterleiten und ndern des Empfngers im Sendefenster erlaubt.
   *  Schalter DelViewTmp in XPOINT.CFG macht dasselbe wie die
      Umgebungsvariable DELVTMP.
   !  UUCP: Supersedes werden richtig konvertiert.
   !  Memory-Leak bei der Bearbeitung von CCs beseitigt.
   *  Lngenbegrenzung von 130 Zeichen fr Kommandozeilenaufruf
      entfernt (wichtig fr PGP mit langen UserIDs).
   +  Lister: eigene Headerfarbe fr hervorgehobene Nachrichten,
              entsprechender Menpunkt unter Config/Anzeige/Farben/Lister.
   *  Unzhlige Limits in UUZ und XP beseitigt oder zumindest deutlich
      reduziert.

   _____________________________FreeXP______________________________  176


   +  Erweiterte Erkennung von Dateinamen in Headern von MIME-
      Nachrichten.
   +  Im "Kopien an"-Dialog des Sendefensters sind jetzt ebenfalls
      Verteiler erlaubt.
   *  Kleinere Verbesserungen bei PGP, unter anderem werden Signaturen
      beim Testen nicht mehr gelscht.
   !  Bugfix fr Clipboard-Crash in Windows-Clipboard-Routinen, wenn
      die Zeichenkettenlnge durch 32 teilbar war. (Bug aus v3.12d)
   !  Bugfix: Leerzeichen nach Quotezeichen werden auch beim
              Zeilenumbruch beachtet.
   *  Externe Viewer: OS2/DOS-Hybridprogramme, die nicht unter OS/2
                      gestartet werden, werden als DOS-Programme
                      behandelt.
   *  Externe Viewer / Schutzmanahmen: - Dateiendungsabhngige
      Sicherheitsabfragen bei Multiformat-MIME-Typen - entsprechende
      Einstellungen unter Config/Optionen/Viewer.
   !  Einige UUZ-Fixes (X-* -> U-X-*).
   !  TEMP-Dateien wurden bei Sysop-Modus und Boxentyp ZConnect nicht
      gelscht.
   +  Nachricht/Direkt und Weiterleiten..Direkt: Angabe von Brettern
      ist jetzt sowohl per Direkteingabe (mit einleitendem "/") als
      auch per <F2>-Auswahl erlaubt.
   +  User-Schnellsuche: Cursorposition anhand Feldtauscheinstellung
      bestimmen. Feldtausch-Konfiguration: Default-Auswahl mit <F2>.

   v3.30.1 beta/OpenXP  (22.06.2000)
   ---------------------------------
   *  Config/Anzeige/Hilfen/Feldtausch: optimiert und vereinfacht,
      (F)lags stehen jetzt immer vorne.
   +  Maus funktioniert jetzt unter Windows 32-bit.
   *  Mit N/W/O weitergeleitete Nachrichten knnen nun nachtrglich
      nicht mehr gendert werden, XP-ID wird nicht mehr angehangen
      (unreg. Version)
   !  Bugfix: vergessen, Delviewtmp in XPOINT.CFG abzuspeichern
   !  Bildschirm wird nach Config/Anzeige/Farben wieder korrekt
      aufgebaut.
   !  Empfnger im Sendefenster ndern: [F2] wird jetzt angezeigt.
   *  Optimierte 32-bit-Datenbankroutinen in der 16-bit-Version.
   !  Bugfix bei Schnellsuche mit '/' im Adrebuch (User, die nicht
      im Adrebuch waren, strten).
   !  Fixes frs Umschalten mit "A" zwischen Adrebuch und allen
      Usern.
   *  UUCP: Sysoptransfer mit mehr Sicherheit bei DEL *.*
   +  Nachrichtenfenster: "U" schaltet die zustzliche Anzeige der
      Bretter mit ungelesenen Nachrichten ein/aus.
   -  Wegen verschiedener Probleme die Beschrnkung der Kommandozeile
      auf 80/127 Zeichen wieder eingebaut.
   *  ZFIDO kann jetzt mit lngeren PID-Strings umgehen.
   *  UUZ: Verbesserte Kompatibilitt mit RFC 822: Kommentare (selten,
           kommen aber vor) werden nun entfernt, Erkennung von User-Agent,
           Content-Disposition (RFC 2183) wird erzeugt.
   +  Bei ZConnect/RFC knnen jetzt Ersetzt-/Supersedes-Nachrichten
      versendet werden (mit Nachricht/Weiterleiten/Ersetzen).
   +  ZConnectler knnen jetzt auch canceln. :-)
   !  Bugfix bei Empfnger im Sendefenster ndern: Verteiler
      funktionieren jetzt wieder.
   !  Bugfix: Fensterhintergrund wurde bei erfolgloser Suche nicht

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              wiederhergestellt.
   !  Anzeige beim Einlesen von Puffern funktioniert wieder sauber.

   v3.30.2 beta/OpenXP  (07.07.2000)
   ---------------------------------
   !  Verschiedene kleinere Bugfixes.
   -  MIME-Auswahlmen erscheint nicht mehr, wenn die Mail aus zwei
      Teilen besteht, der erste Teil "text/plain", der zweite Teil
      "text/html" oder "text/vcard" und der MIME-Typ "multipart/
      alternative" ist.
   *  Englische Ressourcen und Hilfe aktualisiert.
   !  Nach dem Fido-Netcall wird der Bildschirm jetzt wieder richtig
      dargestellt.
   +  Die Volltextsuche erlaubt jetzt '?' und '*' als Wildcards.
   !  Bugfix bei Suchfunktionen und "O" im Lister: Nach Bewegung mit
      +/- und Cursor im Kommentarbaum wurde beim Zurckspringen in den
      Lister die falsche Mail angesprungen.
   +  Weitersuchen bei markierten Nachrichten: bei fehlgeschlagener
      Suche bleibt alte Markierung erhalten (falls genug Speicher frei
      ist).
   *  Verbesserungen fr den 28-Zeilen-Modus.
   !  Beim Einlesen von Puffern Bildschirmausgabe wieder wie in v3.12.
   +  Bei Fido-Nachrichten mit mehreren Brettempfngern wird der Fido-
      Empfnger jetzt in Klammern mit angezeigt.

   v3.30.3 beta/OpenXP  (13.08.2000)
   ---------------------------------
   +  Makros $RNAME2 und $(RNAME2) hinzugefgt, diese hngen kein
      Leerzeichen an (s. Online-Hilfe).
   +  Unbekannte Konfigurationszeilen in XPOINT.CFG werden jetzt nicht
      mehr angemeckert, sondern bleiben beim Schreiben der
      Konfiguration erhalten. Das ermglicht den Wechsel zwischen
      verschiedenen XP-Versionen, ohne die halbe Konfiguration zu
      verlieren.
   +  $DAY, $TIME und $FIRSTNAME als Makros fr die englische Version
      eingebaut.
   !  Bugfix fr Aktivierung der Wiedervorlage im Lister, wenn die
      erste Mail angezeigt wird.
   +  Neue User-Einstellung "Prioritt" - Nachrichten des Users werden
      entsprechend hervorgehoben/abgeblendet.
   +  Decodierung UUcodierter Nachrichten direkt aus Lister mit "U".
   +  Mehrere UUcodierte Dateien in einer Nachricht werden jetzt
      erkannt und extrahiert.
   !  Bugfix: Beim Schreiben vom markierten Bereichen im Lister in eine
              Datei werden keine unntigen Leerzeichen mehr geschrieben.
   !  Bugfix fr URL-Erkennung.
   +  Glossary-Funktion im Editor eingebaut (<Ctrl-Enter> oder
      <Alt-G>). Damit ist das Einfgen von Krzeln (Textbausteinen)
      mglich.
   !  Bugfix: Viewer-Beschrnkungen, an Config-Strings wurden u.U. zu
              viele Punkte angehngt.
   !  Eine Handvoll Bugfixes wegen Zugriffen auf nicht initialisierte
      Stringvariablen, die durch die 32-bit-Portierung gefunden wurden.
   *  Bei Crosspostings mit <Shift-B> Beschrnkungen bei Verteilern,
      verschiedenen Serverboxen und anderen Netzen als ZConnect und RFC
      aufgehoben.
   !  Anzeigefehler bei Nachrichten mit KOM:-Headerzeile korrigiert.

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   +  User-bersicht: <Ctrl-G> markiert gesamte Adrebuchgruppe.
   !  Bugfix: Letzte Zeile im letzten Teil von MIME-Nachrichten wird
              jetzt im Lister angezeigt.
   !  Brett-Gelesen-Bug bei Nachricht/Alle behoben.
   *  Maximale Anzahl der Crossposting-Empfnger auf 126 erhht.
   #  80K mehr Speicher im Editor (3 groe Arrays im XMS
      zwischengelagert).
   !  Bugfix: Ungelesen-Workaround "SetBrettGelesen" jetzt auch beim
              Verlassen der Nachrichtenliste.
   *  "U" (in das PM-Fach des Users wechseln) funktioniert jetzt auch,
      wenn die Liste markierter Nachrichten angezeigt wird.
   !  Bentigte Filehandles auf 40 erhht, bei weniger Filehandles
      waren verschiedene Probleme zu erwarten.
   !  Internal Database Error in bestimmten Situationen bei Nachricht/
      Extrakt/Brett behoben.
   *  Bei MIME-Singlepart-Nachrichten kommt jetzt ebenfalls das MIME-
      Auswahlmen.
   !  Bugfix: Ungelesen-Bug beim (K)illen von Nachrichten aus der Liste
              markierter Nachrichten behoben, evtl. Allround-Fix fr
              Ungelesen-Probleme in dieser Ecke. (Bug aus v3.12d)
   !  Verschiedene Fixes fr Volltextsuche, unter anderem Absicherung
      gegen mehr als 10 Suchbegriffe.
   !  Fido: das direkte Senden einer Nachricht an das Suchergebnis
            einer Nodelistenabfrage funktioniert wieder.
   !  Bugfix fr Quote-Reflow mit mehreren Zeilen, die lnger sind als
      die unter Config/Optionen/Allgemeines eingestellte Zeilenlnge.

   v3.30.4 beta/OpenXP  (18.08.2000)
   ---------------------------------
   !  Bugfix: Crashs im Zusammenhang mit dem Editorstart behoben.
   *  Beim Neuanlegen von Usern mit <Ctrl-U> im Nachrichten-Lesefenster
      wird jetzt die Standard-Adrebuchgruppe benutzt.

   v3.30.5 beta/OpenXP  (31.08.2000)
   ---------------------------------
   #  Der erste Nodelistenindex ist jetzt ca. 10% kleiner.
   !  Bugfix: Hotkey fr Drucken funktionierte nicht, wenn in der User-
              bersicht ein User ausgewhlt war. (Bug aus v3.12d)
   !  Test auf Share entfernt, da Abstrze mit Novell Client32. (Bug
      aus v3.12d)
   !  Alten Fehler im Ressourcen-Caching beseitigt. (Bug aus v3.12d)
   *  Bei den Zeilenmodi 28, 30, 33 und 36 wird ein interner Font
      geladen (Fix fr neuere VGA-Karten mit VESA-Standard 2.0).
   #  Indexcache fr die Datenbank erhht die Geschwindigkeit der
      Datenbankzugriffe (ca. 10-20%) - je langsamer die Festplatte,
      desto grer der Performancegewinn. Auerdem weitere Manahmen
      zur Erhhung der Datenbankgeschwindigkeit.
   *  Beim Beantworten von PMs ist "P" gleichwertig mit "B", falls die
      beantwortete Nachricht keinen Reply-To-Header enthlt.
   !  Bugfix: "< >" in Makros funktioniert jetzt wie dokumentiert als
      Leertastenersatz.
   +  Parameter /k: verarbeitet jetzt ganze Zeichenketten und
      Sondertasten gem Makro-Notation (siehe Online-Hilfe).
   +  Neuer Parameter /mailto: zur bergabe von Serverbox, Empfnger
      und Betreff beim XP-Start. Wird bei Ausfhrung eines mailto:-
      Links verwendet (Datei XPMAILTO.REG mu in die Windows-Registry
      eingetragen werden!).

   _____________________________FreeXP______________________________  179


   +  Config/Optionen/Nachrichten/Eigene_PMs_halten eingebaut.
   +  Untersttzung langer Dateinamen (LFNs) unter Windows 9x. Windows
      2000 wird nicht automatisch erkannt, dort kann (mu) die
      Untersttzung explizit mit /LFN aktiviert werden.
   *  Englische Hilfe aktualisiert.
   *  Magics beim <F3>-Request werden auch dann erkannt, wenn die
      Magic-Erkennung abgeschaltet ist, aber keine normalen Dateinamen
      gefunden wurden.
   *  Umfangreiche inhaltliche und orthographische Korrektur der
      deutschen Hilfe und Ressourcen.

   v3.30.6 beta/OpenXP  (16.11.2000)
   ---------------------------------
   *  Kleine Anpassung an Gatebau '97: Fido-To wird nicht mehr in der
      proprietren X-XP-FTO-Zeile, sondern in der Standard-Zeile F-TO
      untergebracht (X-XP-FTO wird aber weiterhin verarbeitet). Wegen
      Kompatibilitt mit alten Tools mit "/312" bzw. "-312" in XP,
      ZFIDO und MAGGI abschaltbar.
   *  Kleine Anpassung an Gatebau '97: Fido-To wird auch aus und in
      RFC-Nachrichten konvertiert (X-Comment-To).
   *  Auch bei RFC wird bei ffentlichen Antworten auf Nachrichten mit
      Fido-To eine Fido-To-Zeile erzeugt (kleine Verbesserung fr
      Leute, die mit RFC-Technik in Fido-Foren schreiben).
   !  Erstellung von Cancel-Nachrichten berarbeitet.
   !  Kleine Layoutkorrektur in Config/Optionen/Viewer.
   *  Weitere umfangreiche Verbesserungen an der Hilfe und den
      Ressourcen.
   +  UUZ: (X-)-Envelope-To-Untersttzung, QP-Decodierung fr
           verschiedene Header, Zeilen lnger als 255 Zeichen werden
           nicht mehr abgeschnitten (Achtung: gilt nicht fr Header-
           zeilen, nur die 32-bit-Version von UUZ untersttzt lngere
           Header).
   +  '*' und '?' sind bei Eingabe von Verzeichnissen/Dateinamen jetzt
      wieder erlaubt, u.a. wichtig fr QWK-User.
   !  Bugfix: Lister-Suchfunktionen (<Alt-M> usw.) sind jetzt
              deaktiviert, wenn die Liste markierter Nachrichten aktiv
              ist (Absturzgefahr!).
   +  Es steht jetzt (zustzlich) ein internes Clipboard (Datei
      CLIPBRD.TMP) zur Verfgung, wenn das Betriebssystem kein
      eigenes Clipboard zur Verfgung stellt. Dadurch in allen Datei-
      Dialogen jetzt immer Auswahl "Clipboard" verfgbar (auch unter
      DOS).
   !  Bugfix: Kleingeschriebene START.BAT und STOP.BAT werden nicht
              mehr gelscht.
   +  80x60-Zeilen-Modus in C/A/Z hinzugefgt (bentigt VESA-BIOS, das
      diesen Modus untersttzt).
   !  Bugfix: Aufnahme von Usern ins Adrebuch, wenn diese schon in der
              Datenbank sind, auch bei Kopienempfngern.
   !  Beim Editieren von Usern mit Adrebuchgruppe "0" bleibt diese
      erhalten und wird nicht in "1" gendert.
   !  Bug #116188: Beim Weiterleiten wurden Vertreteradressen und
                   Schreibsperre nicht beachtet. (Bug aus v3.12d)
   !  Videomodus wird jetzt nach DOS-Shell nochmal komplett neu
      gesetzt, behebt verschiedene Probleme mit internem Font.
   !  Bug #116196: Drucken der Hilfe stellt jetzt die Hervorhebungen
                   richtig dar. (Bug aus v3.12d)
   !  Verschiedene Bugs in den externen Viewern behoben.

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   +  Supersedes (Ersetzt-Nachrichten) jetzt auch bei Autoversand
      mglich.
   !  UUZ: Nachrichten mit dem UTF-8 (Unicode) Zeichensatz werden jetzt
           lesbar decodiert.
   !  UUZ: Decodierung verschiedener quoted-printable-codierter
           Headerzeilen. (Bug aus v3.12d)
   !  Deutlich verbesserte Behandlung von verschiedenen Zeichenstzen
      bei der Darstellung von MIME-Nachrichten.
   *  "Datumsbezge berarbeiten" wird jetzt direkt nach jedem Einlesen
      des Puffers ausgefhrt.
   !  An vielen Stellen Probleme mit langen Dateinamen behoben.
   !  Bugfixes: MIME-Viewer-Routinen komplett berarbeitet (korrekte
                und konsistente Behandlung von Multi- und Singlepart,
                Quote-Verhalten, Binary-Erkennung, usw. usf.).
                (Bugs aus v3.20)
   !  Routinen in /Edit/Viewer berarbeitet (Eintrag von mehreren
      identischen MIME-Typen ist nicht mehr erlaubt, Standardeintrag
      kann nicht mehr editiert werden, usw.). (Bugs aus v3.20)
   !  Bug #116155: Im Bildschirmauszug wurden versteckte Schalter in
                   Dialogen gezeigt. (Bug aus v3.12d)
   !  Bug #116197: Kopieren und Einfgen im Editor unterschlgt letztes
                   Zeilenende/Leerzeile. (Bug aus v3.12d)
   !  Mehrere Bugs bei <Shift-P>/<Shift-B> (Quoten mehrerer
      Nachrichten) behoben. (Bugs z.T. aus v3.12d)
   !  Probleme beim Setzen von Grafikmodi zwischen 44 und 50 Zeilen bei
      'kaputten' Grafikkartenbios behoben.
   !  Crash bei <Ctrl-> im Nachrichtenfenster behoben.
   !  Betrachten und Extrahieren von Dateien aus Archiven funktioniert
      wieder.
   !  Bug #112798: Lange Dateinamen in Archiven werden jetzt
                   untersttzt.
   !  Bug #116156: Bei Mehrfach-Quotes wurde z.T. die falsche Schablone
                   verwendet. (Bug aus v3.12d)
   !  Bug #116186: Limits im Kommentarbaum auf 3640 (statt 5000)
                   Nachrichten und 97 (statt 30) Ebenen gendert. Der
                   Kommentarbaum ist jetzt mit <Ctrl-links>/
                   <Ctrl-rechts> verschiebbar.
   !  Bug bei <Shift-Enter> auf MIME-Singlepart-Mail behoben.
   #  Test auf Lockfile verbessert.
   !  Bugfix: Bei der URL-Erkennung wurden zu viele Zeichen als URL
              interpretiert.
   !  Bug #109282: Fido: N/W/K produziert doppelte Tearlines/Origins.
   *  Handbuch berarbeitet und Glossar hinzugefgt.
   !  Bugfix: korrekte Behandlung von '-' und '/' als Trennzeichen und
              an verschiedenen anderen Stellen im Editor.
   !  Bug #116657: Verschiedene Crashs bei Servernamen lnger als 15
                   Zeichen beseitigt. (Bug aus v3.12d)
   !  Bug #119897: <Ctrl-E> funktionierte nicht bei Anzeige der
                   markierten Nachrichten. (Bug aus v3.12d)
   !  Bugfix: Share-Test modifiziert, da Abstrze mit Novell Client32.
              (Bug aus v3.12d)
   -  Fido-Tearline enthlt jetzt keine XP-Werbung mehr.

   v3.40 RC1/OpenXP  (26.12.2000)
   ------------------------------
   !  Problem beim Aktualisieren von MIME-Viewern behoben.
   !  Einige Bugs bei Serverboxen behoben, bei denen die Boxnamen

   _____________________________FreeXP______________________________  181


      grer als 8 Zeichen waren.
   *  MIME-Erkennung fr Schrott-Nachrichten von Microsoft Outlook
      verbessert.
   !  Bug #112083: Vertreteradressen blieben bei Boxwechsel erhalten.
      (Bug aus v3.12d)
   !  Bug #116162: "U" in der Nachrichtenbersicht wechselte nicht
      immer zum richtigen User. (Bug aus v3.12d)
   *  Schalter "Datumsbezge aktualisieren" wieder eingebaut und
      Routine an die alte Stelle (hinter alle Netcalls) gelegt.
   !  Crash bei der Suche beseitigt, wenn man die History gewhlt hat
      und ein Suchbegriff lnger als 73 Zeichen war.
   !  Bugfix: Config/Editor hat Einstellungen nicht immer bernommen.
   *  Dateiauswahlbox kann jetzt maximal 2048 statt 750 Dateien
      anzeigen und verbraucht weniger Speicher.
   *  Config/Optionen/Bedienung: die nderungen an den Weiterschalter-
      Optionen werden jetzt sofort aktiv, nicht erst nach Neustart.
   #  Zustzlicher Test (mit Hilfe der MCBs), ob XP schon gestartet
      wurde.
   !  Verschiedene Bugfixes (Crash im Editor, Cursor ans Ende nach
      Blockeinfgeoperationen, UUZ, Clipboard).
   !  Bugfix: Einstellung 'Umlaute fr neue User zulassen' wurde hin
              und wieder nicht beachtet. (Bug aus v3.20)
   !  Kleinere LFN-Probleme beseitigt.
   *  Kleinere Verbesserungen beim Anlegen von bestimmten Pfaden.
   *  User-(markier)-Suche in der User-bersicht jetzt auch mglich,
      wenn man in diese aus einem Dialog heraus ber <F2> gelangt ist.
   +  Config/Optionen/Sprache wieder aktiviert.
   !  Mehrere Bugs und Seiteneffekte beim Archivieren mit <Alt-P>
      beseitigt (Kommentarbaum wurde stellenweise verlassen, es wurden
      "falsche" Nachrichten angezeigt u..). (Bugs aus v3.12d)
   !  Bugfix: Anzeigeproblem bei Userauswahl mit <F2> und "A" beim
              Eintragen einer User-Vertreteradresse behoben. (Bug aus
              v3.12d)
   +  Es knnen jetzt benutzerdefinierte Headerzeilen mit mehr als
      19 Zeichen eingegeben werden.
   !  Bugfix: Extrahieren von MIME-Multipart-Attachments mit "X" in
              Zwischenablage funktioniert jetzt.
   !  Bugfix: Pollpakete werden bei Abbruch eines ZConnect-Netcalls
              nicht mehr gelscht (LFN-Problem beim Umbenennen),
   !  Bugfix: Bei Nachricht/Unversandt/Editieren erscheint jetzt kein
              Fehler mit kryptischen Boxnamen mehr, wenn das Pollpaket
              komplett gelscht wurde. (Bug aus v3.12d)
   !  Bugfix: PushHP Overflow beseitigt, konnte zu Problemen bei
              intensiver Benutzung der Online-Hilfe fhren. (Bug aus
              v3.12d)
   *  Farbpalette wird vor Aufruf der Shell und dem Setzen eines neuen
      Videomodus gesichert und nach Rckkehr wieder restauriert.
   +  Option -ppp in UUZ implementiert (pro Mail eine Datei auch bei
      Batched SMTP).
   +  Schalter "PPP-Modus" in RFC/UUCP-Box fr Option -ppp eingebaut.
   !  Bugs bei Spezial-Suche behoben.
   !  Auch die letzten noch verbliebenen kleingeschriebenen Dateien
      in Groschreibung gendert (REGDATA.CFG, LASTMSG, HEADER.HDR).
   !  Fehlerhafte Base64-Zeilen werden soweit mglich erkannt und nicht
      decodiert - dadurch sehen z.B. PktXCode-User keinen Zeichenmll
      mehr, sondern die korrekte PktXCode-Meldung.
   *  Komplett berarbeitete, korrigierte und ergnzte Ressourcen und

   _____________________________FreeXP______________________________  182


      Online-Hilfe (deutsch)
   *  berarbeitete englische Ressourcen und Online-Hilfe

   v3.40 RC2/OpenXP  (01.01.2001)
   ------------------------------
   !  Bugfix: Crash bei Aufruf des lokalen Mens mit <F10> im Editor
              behoben, wenn keine Maus vorhanden ist.
   !  Bugfix: Crash im Lister bei 0-Byte-Nachrichten, feststehendem
              Nachrichtenkopf und Mausklick unterhalb des Nachrichten-
              kopfes beseitigt. (Bug aus v3.12d)
   !  Bug #109282: Nachrichten/Weiterleiten/Kopie von Fido-Nachrichten
                   erzeugt jetzt auch dann keine "doppelten" Tearlines
                   und Origins mehr, wenn diese nur mit CRs (statt mit
                   CR/LFs) eingeleitet werden.
   +  Neue Version des UUZ und UUCICO beigelegt, jetzt mit LFN-
      Untersttzung (fr Windows 2000 bei UUCICO Config-Parameter
      "lfn" und bei UUZ Aufrufparameter -LFN angeben).
   *  VGA-Farbpalette wird von XP jetzt nicht mehr angetastet, dadurch
      beliebige externe Manipulationen mglich.
   !  Bugfix: Verschiedene Probleme beim XP-Start mit TEMP- und LOG-
              Verzeichnis behoben.
   !  XPoint/Statistik/Datenbank zeigt jetzt przisere Werte an.
   !  Bugfix: Beim Hinzufgen eines neuen Users konnte XP abstrzen,
              wenn im Feld "Adresse" die <F2>-Auswahl benutzt wurde
              und sich noch kein User in der Datenbank befand.
   !  Beim XP-Start mit Parameter /t:n (Timingliste) wird kein
      Betahinweis mehr angezeigt.
   !  UUZ: bei Verwendung des Parameters -uz wird bei existierender
           Zieldatei jetzt nicht mehr mit einer Fehlermeldung abge-
           brochen, sondern ein Backup der Zieldatei (<datei>.BAK)
           angelegt. Dadurch Problem des mglichen Datenverlustes bei
           einigen UKA_PPP-Installationen behoben, die den Eingangs-
           puffer nach dem Einlesen in XP nicht gelscht haben.
   !  Probleme mit der Meldung von zu wenig Festplattenplatz bei OS/2
      behoben.
   +  Suche nach mehreren Message-IDs gleichzeitig mglich (s. Hilfe).
   *  Bei Message-ID-Suche aus einer Liste markierter Nachrichten
      heraus Auswahlfeld "Bretter" ausgeblendet (wie bei den anderen
      Suchen auch).
   !  Bugfix: Unter bestimmten Umstnden wurden PMs beim Versenden mit
              dem Halte-Flag versehen, obwohl "eigene PMs halten" abge-
              schaltet war.
   +  Schalter unter Config/Optionen/Netze/Verschiedenes/Fido:
      "OpenXP-Version in Tearline schreiben"
   +  Nachrichten-Kopfzeile "erhalten:" zeigt jetzt Datum *und*
      Uhrzeit an.

   v3.40 RC3/FreeXP
   ----------------
   Aufgrund der Tatsache das sehr viele Zwischenstnde (gleich wie sie
   benannt wurden) im Umlauf sind, die mit der Versionsnummer v3.40 RC3
   bezeichnet sind, aber kein endgltiger RC sind, wurde der eigentlich
   fllige RC3 als RC4 rausgebracht.

   + = neues Feature       ! = Bugfix
   * = nderung            # = interne nderung
   - = Wegfall

   _____________________________FreeXP______________________________  183


   v3.40 RC4/FreeXP  (31.10.2005)
   ------------------------------
   *  Versionsnummer auf RC3 gendert.
   +  Client-Modus/PPP-Modus, unversandt, Rcklufer ersetzen,
      VGA-Palette, UUZ und Bugfixes.
   +  Suche Brett von vorher markierten Nachrichten.
   +  Unversandmeldung nach Erstellung des neuen .PP.
   *  Logpfad immer speichern.
   +  Schalter "-client" eingebaut.
   *  Spoolverzeichnis auch in vd. Unterverzeichnissen anlegen.
   *  Client-Boxen umbenennen implementiert.
   +  Reply-To-All implementiert. :-)
   +  Neuer Servertyp "RFC/Client" (vorher "Client Mode").
   *  Neue Unit XP9SEL, da XP9 grer als 64KB wurde.
   +  RFC/Client: Neue Kommandos bei /M/Message_Area_Manager/Others
   +  RFC/Client: Logfile XPCLIENT.LOG wird automatisch angehangen.
   #  Fr Win 3.1, 95/98/ME, NT und 2000 Erkennung hinzugefgt.
   +  weiterere RFC/client Eintrge unter /Edit/Servers/Edit...
   #  Externer Client Netcall nach 'ClientPath+XPCLIENT.LOG'.
   +  RFC/Client: fr Mail/News-Server Konfiguration eingebaut.
   #  Units in Overlay verschoben:
      EDDEF.PAS, MONTAGE.PAS, STACK.PAS.
   #  Routine DecodeBase64 von XPMIME u. UUZ nach TYPEFORM verlegt.
   #  RTA Code nach neuer Unit XP4RTA.PAS verlegt.
   #  Units in Overlay verschoben:
      XPDIFF.PAS, XPKEYS.PAS, XP_DES.PAS.
   +  Bessere Windows NT/2k/XP Erkennung (durch XP_NTVDM.DLL).
   #  UUZ: neue LFN/Windows-Erkennung aktiviert.
   *  ClientBL_Sort verwendet nun 'RPSORT.COM' statt 'SORT'.
   !  wichtiger Fix der falschen Wahl des Servers (meist Reply-To).
   #  Prozedur 'ClientBL_Sort' optimiert.
   +  Neue Suchoption "u" eingebaut.
   *  Netztyp "RFC" wird bei Userdialogen fr RFC/UUCP und
      RFC/Client jetzt angezeigt.
   !  Fix: .BFG bernimmt genderten Servernamen jetzt.

   detaillierte Versionsgeschichte ab 05.08.2001
   ---------------------------------------------

   #  DosemuVersion nach CLIP.PAS verlagert (Overlay).
   #  Selten benutzte Routinen von TYPEFORM nach XPOVL verlagert.
   *  Umbruch nach 78 Zeichen fr Header Betreff, Message-ID und
      Zusammenfassung.
   !  Bei Nachrichten mit ungltigem Datum (i.d.R. Spam) wird nun
      statt leerer Datum-/Zeitmaske ein "N/A" im Lister angezeigt.
   *  Betreff-Header wird (wenn mglich) aus MPUFFER ausgelesen
      und kann jetzt bis zu 255 Zeichen lang sein.
   *  Hex-Dump (<Ctrl-H>/<Backspace>) zeigt auch Nachrichten
      grer als  64 KB im Lister an.
   !  Userdefinierte Header werden nicht mehr fest mit 11 Stellen
      im Lister angezeigt, sondern wie andere Header auch.
   #  Einige Funktionen nach ASM umgeschrieben (Trim, Range,
      Hex, Sgn, Min, Max, Minmax, Blankpos, Firstchar, Lastchar).
   #  'Testshare' jetzt in ASM.
   *  Suche im Editor markiert jetzt die aktuell gefundene Stelle.
   !  User-Anzeige ist im Anzeigemodus Alle ("A") nach Aufruf der
      User-Auswahl mit <F2> und Nachrichtenversand wieder intakt.

   _____________________________FreeXP______________________________  184


   !  String "CrossPoint" wird bei RFC/Client-Netcalls rechts
      unten nur angezeigt, wenn er nicht vorher ausgeblendet war.
   !  Beim Einlesen von Nachrichten mit Absendern lnger als 80
      Zeichen, wird die Adresse auf 79 Zeichen gekrzt, damit
      dBSeek noch einwandfrei funktioniert.
   !  An Pos1 einer eingerckten Quote-Zeile im Editor wird mit
      <Backspace> jetzt ein Leerzeichen hinzugefgt.
   !  "O" (Anzeige des Nachrichten-Headers) nach <Ctrl-PgUp/PgDn>
      im Lister berschreibt keinen Bildschirmeintrag mehr.
   *  Bei der letzten Nachrichten-Suche verwendete Suchbegriffe
      werden im Lister markiert (inkl. Umlaute und Wildcards).
   +  Umfangreiche Text-Markiersuche im Lister implementiert.
   +  Kommentarbaum kann mit "#" auch im Lister aufgerufen werden.
   *  <Alt-M> (Message-ID-Suche) schneidet in der markierten Zeile
      "/" als letztes Zeichen ab.
   +  "nderungen speichern?"-Dialog bekam die Option "Parken", um
      die Nachricht im Sendefenster ins Unversandt-Brett zu legen.
   *  <Ctrl-X/C/V> auf MS-Standard gesetzt (Ausschneiden, Kopieren,
      Einfgen).
   *  Editor-Men (<F10>) erweitert: "Suchen/Ersetzen/Weitersuchen"
      und "Beenden" hinzugefgt.
   *  Quotereflow im Editor verfeinert: <Enter> mitten in
      Quotezeichen entspricht <Enter> am Ende derselben.
   +  Suchbegriffs-Bibliothek (SEEKLIB.TXT): zur Ablage oft
      benutzter Suchbegriffe sowie zur Auswahl mit <Shift-F2>.
   +  Suchbegriff-History: Mit <F2> werden die letzten 15 benutzten
      Suchbegriffe angezeigt und stehen dauerhaft zu Verfgung.
   +  Optionen-History: <F2> zeigt die letzten 5 benutzten Options-
      Kombinationen an. Diese stehen auch dauerhaft zu Verfgung.
   +  Neue Such-Optionen: l, m, h, g, s, k
   +  Spezial-Suche um optionale ODER-Verknpfung von Absender,
      Betreff, Fido- Empfnger und Text; <F2>-History fr Felder
      "Text" und "Optionen" erweitert.
   *  Betreffsuche (<Alt-B>) markiert jetzt nur noch Nachrichten
      mit gleichem Betreff statt auch Bruchteile eines lngeren.
   +  /Nachricht/Suchen/Wiedervorlage durchsucht auch User-Bretter.
   !  Message-ID-Suche: Suchoptionen sind wieder verfgbar
      (a,o,m,s,k funktionieren dort auch).
   *  Max. Anzahl der Teil-Suchbegriffe auf 20 erhht.
   *  Max. Lnge des Suchbegriffs auf 160 Zeichen erhht.
   +  Neuer Menpunkt "kombinierter Ungelesen-Modus" unter
      /Config/Anzeige/ Bretter; die bisherige Taste "U" fr diese
      Funktion dient jetzt zur Brett-Markiersuche (siehe Hilfe).
   +  Verbesserte Brettanzeige (zustzlicher Schalter unter
      /Config/Anzeige/Bretter): Es knnen jetzt alle Bretter
      in Punktschreibweise dargestellt werden.
   +  Brett-(markier)-Suche ("U") analog zu der User-Markiersuche.
   +  Brett-Schnellsuche ("/" oder ".") findet auch PM-Bretter.
   *  Beim Umschalten auf Realname mit <Ctrl-N> wird der Absender
      um 5 Zeichen verkrzt u. der Betreff um 5 Zeichen verlngert.
   +  User-Markiersuche ("U") wurde umfassend verbessert.
   +  Mit div. Tastatureingaben knnen in der User-bersicht jetzt
      Adrebuchgruppen angesprungen werden.
   +  Neue Menpunkte beim Editieren markierter User:
      Prioritt / Empfangsbesttigung / Vertreteradresse / Lschen
   *  Feldtausch gendert/verbessert: Default jetzt FHBGAK
   +  Optionen/ Netze; "(was: <alter Betreff>)" wird angehngt.

   _____________________________FreeXP______________________________  185


   +  Online-Hilfe untersttzt jetzt Maussteuerung.
   +  Untere Funktionstasten-Leiste ist jetzt mausbedienbar.
   +  Mittlere Maustaste lst Doppelklick aus.
   +  Scrolling in Datei-Auswahlbox jetzt auch mit Maus mglich.
   +  Zusatzmen fat jetzt bis zu 20 Eintrge.
   +  'Editdate' nimmt jetzt Datums- und Uhrzeitangaben an.
   +  /Nachricht/ndern/Empfangsdatum jetzt mit Eingabe von Datum
      und Uhrzeit oder bernahme des Erstelldatums einer Nachricht.
   +  Neuer Lesemodus "Reorg." (Lesen ab letzter Reorganisation).
   +  Bei <F2>-Auswahl ist jetzt Links-/Rechts-Scrolling mglich.
   +  Neue Tastenfunktion in Texteingabe-Feldern: <Ctrl-A> markiert
      das gesamte Eingabefeld.
   +  UUDECODE mit richtigem Hilfe-Fenster auch aus Lister heraus.
   +  Die Uhr-Anzeige wurde auch im Archiv-Viewer aktiviert.
   !  <Ctrl-D> (Drucken) in Nachrichten-bersicht klappt jetzt.
   +  Undokumentierte Funktion <Alt-A> im Sendefenster (Absender
      ndern) bernimmt den Absender auch bei einer Fido-Nachricht,
      bei der mit <F2> ein anderer Absender ausgewhlt wurde.
   #  bergabe der Nachrichten-Flags nach LISTER.PAS verlagert.
   #  DoSend: Betreffabfrage ausgelagert als "EditBetreff".
   +  Wildcard-Volltextsuche "*" bezieht sich nicht mehr allein auf
      einzelne Worte, sondern auf den gesamten String.
   +  Neuer Menpunkt "Nachricht/Alle/Ungelesen" setzt alle
      angezeigten Nachrichten auf Ungelesen; "Nachricht/Alle/Lesen"
      umbenannt in  "Nachricht/Alle/Gelesen" (Hotkey ist nun "G").
   +  Bei /Netcall/Alle und /n:* wird die Semaphore NETCALL.ALL
      bzw. NETCALL.END erzeugt (temporre Funktion, um bei
      Netcalls hintereinander die Verbindungen nicht zu trennen).
   +  "X-XP-BOX" wird jetzt auch bei ZConnect-Nachrichten erzeugt.
   *  Bei einem /Netcall/Alle werden RFC/Client-Boxen ans Ende der
      Netcall-Liste sortiert (um exist. DF-Netzwerkverbindung
      stehenlassen zu knnen).
   +  Neue Funktion "Netcall/Spezial", die einen Netcall fr eine
      beliebige Anzahl von Boxen in beliebiger Reihenfolge ausfhrt;
      mit max. 20 Eintrgen, die unter /Netcall/Spezial-Liste
      konfiguriert (und in NETCALL.DAT gespeichert) werden.
   +  Automatische Zeitzonenumstellung - wahlweise nach Datum,
      TZ-Variable oder Kombination aus beiden (und auch manuell).
   *  Das Zeichen "+" ist jetzt ein fr URLs zulssiges Zeichen.
   *  /Netcall/Spezial-Liste bietet zur Boxauswahl jetzt (fast)
      denselben Dialog wie zur Multiserverbetrieb-Konfiguration an.
   !  Crash bei <F2>-Auswahl (mappsel) und Strings grer als
      254 Zeichen behoben.
   +  Im internen Lister kann der Wortumbruch in Spalte 80 jetzt
      mit <Ctrl-W> nicht-permanent umgeschaltet werden.
   !  DB-Crash nach nicht erfolgreicher Betreff- oder User-Suche
      aus Lister heraus behoben (<Alt-B> oder <Alt-U>).
   +  Wortumbruch kann jetzt auch im Archiv-Viewer mit <Ctrl-W>
      umgeschaltet werden (/Zusatz/Archiv-Viewer).
   !  Umschaltung Quotezeichen und Wortumbruch im Lister wird jetzt
      auch bei genderter aber ungesicherter Konfiguration (/C/O/A
      bzw. /C/O/L) auf den korrekten Wert zurckgesetzt.
   !  Farben fr Statuszeile und Suchergebnis in Select-Box
      initialisiert (relevant fr Suchbegriffs-Bibliothek).
   !  Der erste markierte Suchbegriff wird nicht mehr doppelt in die
      Suchbegriff-History bernommen.
   !  Korrekte Anzeige der Mens nach Abschalten einiger unsinniger

   _____________________________FreeXP______________________________  186


      Prfungen auf xp_xp='CrossPoint' in der Farbkonfiguration.
   +  Die Client- und Server-Konfiguration fr RFC/Client erheblich
      umgestaltet und um neue Einstellungen erweitert (s. Hilfe).
   +  RFC/Client: Das eingabengesperrte Feld "Zustzliche Server"
      unter /D/B/E/C kann jetzt mit <Ctrl-Del> gelscht werden
      und ist gegen das Einfgen des Clipboard-Inhalts geschtzt.
   *  RFC/Client: Envelope-Adresse (eingehende Mail) ist jetzt ein
      Pflichtfeld (wenn ein POP3/SMTP/IMAP-Server eingetragen ist).
   +  RFC/Client: Die Servernamen fr die <F2>-Auswahl bei Mail- und
      werden jetzt aus der user-edierbaren SERVERS.DAT ausgelesen.
   +  RFC/Client: Bei /D/B/E/X (Externe Einstellungen) kann jetzt
      ein Programm (EXE, COM, BAT) eingetragen u. gestartet werden.
   !  RFC/Client: Bei den Select-Routinen fr "Zustzliche Server"
      und "Fallback-Server" wird bei <Esc> nicht mehr zum nchsten
      Feld gesprungen.
   *  Div. Defaults beim Neu-Anlegen einer RFC/Client-Box gendert.
   #  Etliche Displayroutinen deutlich beschleunigt, speziell fr
      den Bildaufbau in DOS-Boxen von Windows 2000/XP.
   !  Der Lister zeigt den KOM-Header jetzt auch dann korrekt an,
      wenn die Nachricht keine Binrnachricht ist.
   *  RFC/Client ist jetzt ein eigener Netztyp (41).
   *  Registrierroutine fr RFC/Client angepat => kein UUCP-Key
      fr RFC/Client mehr erforderlich. :-)
   +  Der Sysop-Mode wird jetzt ber einen Schalter unter
      /Edit/Boxen/Edit/SysopMode aktiviert bzw. deaktiviert.
   +  Neuer Schalter "User bei PM-Antwort automatisch anlegen"
      unter /C/O/Nachrichten vermeidet die obligat. Rckfrage.
   *  Schalter "News-Archivierung verhindern" wieder nach
      /Config/Optionen/ Netze/Verschiedenes verlagert.
   !  Sysop-Mode RFC/Client funktioniert jetzt.
   !  Ausschluzeiten werden bei Sysop-Mode und RFC/Client
      nicht mehr beachtet.
   *  Cancel/Supersedes bercksichtigt jetzt Alias-Adressierung
      (ZConnect, RFC/UUCP) / eMail-Adresse (RFC/UUCP, RFC/Client).
   #  Einige "cpos(' ',s)" zu "blankpos(s)" gendert.
   !  Datenbank-Crash bei leerer Nachrichten-Datenbank und
      Nachricht an User behoben.
   !  RFC/Client: wenn unter /D/B/E/X ein externes Config-Programm
      ohne Parameter $CONFIG angegeben wurde.
   !  RFC/Client: Wenn bei D/B/E/X eine Datei im Client-Verzeichnis
      (ohne Pfad) angegeben wurde.
   +  UUZ: Kommandozeilen-Parameter "-UseEnvTo" (fr Schalter
      /D/B/E/N/ Envelope-To_auswerten) implementiert.
   !  Bei /X/S/S wird jetzt Windows XP korrekt angezeigt.
   !  UUZ: Kommandozeilen-Parameter "-UseEnvTo" (fr Schalter
      /D/B/E/N/ Envelope-To_auswerten) wird jetzt incoming (-uz)
      statt outgoing (-zu) aufgerufen.
   !  Beim Archivieren von Nachrichten mit <Alt-A> wird die
      archivierte Nachricht nicht mehr verschluckt bei einem
      Brett mit Vertreteradresse und aktivierter Schreibsperre.
   !  UUZ: Endlosschleife bei defekten Nachrichten behoben.
   +  RFC/Client: Multiserver-Netcall implementiert.
   *  Der interne Befehl *SETUSER ist jetzt zum Netztyp RFC/Client
      kompatibel und gleichzeitig komplett berarbeitet/erweitert.
   !  Verbesserte Anzeige der Stammbox-Adresse unter der Menleiste.
   !  Bessere Ermittlung der eigenen Adresse bei Cancel- und Super-
      sedes-Nachrichten fr RFC/Client.

   _____________________________FreeXP______________________________  187


   !  Verbesserte Anzeige der Absenderadresse in Box-Konfigurations-
      dialogen.
   #  Kleine Codeoptimierung/Variableneinsparung.
   #  Einige const-Parameter bei dbRead* verwendet.
   !  WICHTIGER Bugfix zur Konvertierung von Nachrichten-Datenbank
      aus XP v3.12 vorgenommen.
   !  Mehrere Fehler im Brettmanager behoben (nach RFC/Client-Umbau).
   *  Umschaltung des Wortumbruchs <Ctrl-W> unter "O" ermglicht;
      dieselbe Funktion bei Anzeige von Archivinhalten deaktiviert.
   !  Nachrichten mit KOM-Header ohne berfl. "Kommentar"-Abfrage
      bei Anzeige des Nachrichtenkopfs ("O") und Wiedervorlage ("V").
   !  Zhlerunterlauf beim Kopieren/Einfgen Leer-/Steuerzeichen
      von/nach Clipboard abgestellt.
   *  'FastMove' um berflssige Prfung entschlackt.
   !  Nachrichten-Lesefenster zeigt Spalte "Realname" ungekrzt an,
      wenn der Realname gleichzeitig Bestandteil der Adresse ist.
   !  Ausgangsverzeichnis-Eintrge bei deaktiviertem Sysop-Mode
      werden nicht mehr irrtmlich bei anderen Netcalls verwendet.
   !  Wechsel RFC/Client<=>RFC/UUCP m. "O" im Sendefenster repariert.
   !  Schalterwerte bei /D/B/E/C unter RFC/Client werden gespeichert.
   !  Falsche Ergebnisse mit <F2> bei der Anlage einer RFC/Client-
      Serverbox behoben und die automatische bernahme korrigiert.
   !  Im Lesemodus "Alle" springt der Cursorbalken nicht mehr bei
      Verlassen des letzten sichtbaren zum ersten Brett zurck.
   !  Probleme bei Markiersuche mit "S" bleibt unter keinen Umstnden
      mehr auf bestellten aber nicht zutreffenden Brettern stehen.
   !  Markierte User sind auch ber Adrebuchgruppen mit "+" und "-"
      direkt anzuspringen.
   !  Quotezeichenbehandlung bei RFC/Client wieder wie bei RFC/UUCP.
   *  UKWAW.BAT $CONFIG zur <F2>-Auswahl fr den RFC/Client
      unter /D/B/E/C/Client-Aufruf hinzugenommen.
   !  Kritischen Uralt-Bug aus August 2000 behoben (wegen der
      Doppelung von Funktionsnamen mit dem LFN-Source).
   +  Kommandozeilen-Parameter "/nomem" dokumentiert.
   *  Registrierungs-, Beta-, "ber OpenXP"- und sonstige Dialoge auf
      OpenXP/16 umgestellt und Hinweise sowie Kontakte aktualisiert.
   !  UUZ-Probleme bei kaputten "References:-Headern" abgestellt;
      String bleibt jetzt in voller Lnge erhalten.
   !  Decodierungsprobleme bei MIME-Multiparts (zugleich base64 und
      UTF-8) behoben.
   !  Decodierungsprobleme bei umbrochenen Zeilen und UTF-8 behoben.
   !  Fehlerhafte Anzeige von Archiv-Binrinhalten unter bestimmten
      Konfigurations-Umstnden wird vermieden.
   !  Volltextsuche berarbeitet: wieder Wildcardsuche nur im Wort;
      Umlaute werden jetzt auch im ISO-8859-1 Zeichensatz gefunden.
   *  Anzeigeort der Uhr im Archiv-Viewer nun in der Statuszeile.
   !  Die "blinde" Zeichenkonvertierung der MIME-Multiparts wurde
      korrigiert und zudem auf verschiedene Einzelflle eingestellt.
   !  Der "alte" MIME-Multiparts Typ "T" ist nun ohne Anzeigeprobleme.
   !  /N//T fr "alte" MIME-Multiparts vom Typ "T" abgestellt.
   !  Div. Zeichensatz-Workarounds fr OjE.
   !  Leerzeichen in Boundaries von MIME-Multiparts strt nicht mehr.
   *  "99999" als Standardwert bei der Neuanlage einer RFC-Clientbox
      (Workaround fr UKAW).
   !  Probleme wg. mehr als 20 Leerzeilen in NETCALL.DAT abgestellt.
   !  "Unfolded" Headers erhalten bei Zeilenumbruch und etwaigen
      folgenden Leerzeichen nur noch ein Leerzeichen beim Entfalten.

   _____________________________FreeXP______________________________  188


   *  Archivieren mit ALT-P erhlt div. Nachrichtenflags intakt.
   !  Bugs beim ffnen von Singlepart-Binrnachrichten ausgebaut.
   -  berflssige Prozedur 'Do_XPHilite' entfernt.
   !  RFC-1522-Codierung fr MIME in Headerzeilen verbessert.
   !  Content-Type-Header ausgehender MIME-Nachrichten beibehalten.
   !  nderungen des Empfngers im Sendefenster bei Punktschreibweise
      fhren nicht mehr zu Fehlermeldung ber unbekanntes Brett.
   !  "/" im Brettnamen wird bei aktivierter Punktschreibweise nicht
      mehr zu "." konvertiert, ebensowenig i.d. Schablone $NEWSGROUP.
   !  Fehlerhafte Charset-Variablen-Intialisierung behoben.
   !  Zeichen der Signatur werden bei der Umlautdeklaration beachtet.
   !  Zeichenmll wg. falscher Suchrichtung im Clipboard abgestellt;
      Fehlermeldung nach Ressource verlagert.
   !  Nachrichten in RFC-Newsgroup werden auch mit Sonderzeichen-
      einstellung "ASCII" ggf. als "ISO-8859-1" deklariert.
   !  Brettweiterschalter wird nach 127 Trennzeilen nicht mehr "mde".
   !  Temporrdateien werden jetzt immer korrekt gelscht.
   !  Nachrichtenweiterschalter nach MIME-Auswahldialog repariert.
   *  SERVERS.DAT erweitert.
   *  DBFORM.TXT um Nachrichtentyp "M" ergnzt.
   *  UPDATE.TXT Hinweis auf Sysop-Mode-Schalter hinzugefgt.
   *  README.TXT an OpenXP/16 angepasst.
   *  Versionsstrings korrigiert/gendert. Bsp.:
      "CrossPoint [OpenXP/16] v3.40 RC3 @ 0903022151 R/C816"
   !  Unsinnige Fehlermeldung unter /Edit/Viewer mit MIME-Typ
      "text/..."  und fehlendem externen Viewer abgestellt.
   *  Anzeige von Dateien in Unterverzeichnissen eines Archivs
      im Archiv-Viewer.
   !  Hhe/Breite von /Config/Anzeige/Diverses korrigiert und an
      englische Ressource angepat.
   *  /Nachricht/Brettmanager/Bestellen: Abfrage "Anzahl Artikel" in
      Ressource verlagert und fr englische User lesbar gemacht. :)
   !  Entpacker-Parameter des Archiv-Viewers ohne Anfhrungszeichen.
   *  Steuerzeichen am Stringende beim einzeiligen Einfgen ins
      Clipboard werden entfernt (statt Konvertierung zu Leerzeichen).
   +  Rechts-/Links-Scrolling im Archiv-Viewer aktiviert.
   !  Fehlerfall der UUE-Erkennung ("begin" im Text) abgefangen.
   *  Warnsignal beim Clipboard wird ebenfalls ber den PC-Laut-
      sprecher ausgegeben.
   *  Bei Nachrichten mit KOM-Header ndern mit /N//T deaktiviert.
   *  Gesamte Zeichensatzdecodierung und -konvertierung entrmpelt,
      von Redundanzen befreit, korrigiert und erweitert.
   !  Bei der Brett-Schnellsuche mit "." oder "/" werden jetzt immer
      die PM-Bretter gefunden.
   !  Bei der Brett-Schnellsuche mit aktivierter Punktschreibweise
      erfolgt jetzt Gleichbehandlung von "@" und "/".
   !  Richtige Cursor-Position bei Brett-Schnellsuche mit ".", "/".
   !  Archivierung von Nachrichten mit KOM-Header repariert;
      die Beantwortung solcher Nachrichten bergeht den Kommentar.
   !  <Alt-E> beim Editieren einer externen Datei in einer Nachricht
      ndert nicht mehr die Nachricht zur Datei.
   !  MIME-Multipart-Konvertierung-'charset'-Variable repariert.
   !  base64-Decodierung nochmals korrigiert und optimiert.
   !  Eintrag eines Kopienempfngers ("K") im Sendefenster repariert.
   !  Extrahieren im Archiv-Viewer fr MIME-Multiparts angepasst.
   !  LFN-Probleme im Archiv-Viewer mit Einfrieren behoben.
   !  LFN-Anzeige-Probleme im Archiv-Viewer behoben.

   _____________________________FreeXP______________________________  189


   !  Im Archiv-Viewer ist die Anzeige auch vom Entpacker vergebener
      kurzer Dateinamen unter einem LFN-fhigen BS mglich.
   !  Entpacker-Aufrufe mit mehr als 127 Zeichen werden abgefangen.
   *  Interner Lister positioniert den Dateinamen konstant in der
      Kopfzeile, unabhngig von der Rollbalken-Einstellung.
   *  Robustere Decodierung der nach RFC 1522 codierten Headerzeilen.
   *  Umsetzung des Paragraphenzeichens fr Anwender unter der
      Codepage 850 (Workaround).
   *  Das Paragraphenzeichen (#21) kann jetzt wie alle zugelassenen
      Zeichen eingegeben werden.
   #  Variable 'screenwidth' an einigen Stellen verwandt.
   #  LFN-Untersttzung durch den Schalter /lfn leicht modifiziert.
   *  Fr eingehende SMTP-Mail wurde der Header "U-Delivered-To" und
      der Schalter "-UseEnvTo" beim UUZ eingefhrt.
   *  Zeichensatz ausgehender MIME-Multipart-Nachrichten bleibt
      unkonvertiert auch ohne Header CHARSET: ISO1.
   *  Bei eingehenden MIME-Multipart-Nachrichten wird kein Header
      "TYP: MIME" mehr erzeugt.
   *  Erkennung ein- oder ausgehende Nachrichten als MIME-Multipart
      durch Content-Type-Header und/oder Header Typ: MIME.
   !  Headerzeilen ausgehender RFC-Nachrichten werden jetzt *immer*
      vom IBM- in den ISO1-Zeichensatz konvertiert.
   *  Neuer UUZ-Schalter "-client" fr eingehende Nachrichten.
   #  Geringfgige Code-Optimierung (copy => mid).
   !  Leertasten bei Tastaturmakros werden als < > geschrieben.
   *  Im MIME-Auswahlmen kann die Anzeige im Lister erzwungen
      werden mit <Ctrl-Enter> bzw. <Space> (Leertaste).
   !  Mailviren-Warnabfrage ldt die Nachricht in den int. Lister.
   !  Verbesserter Nachrichtenweiterschalter bei Mime-Multiparts.
   -  Schnellsuche Brett-bersicht mittels "/" deaktiviert.
   *  Schnellsuche Brett- und User-bersicht mit Leerzeichen mgl.
   -  nach Ausbau von 'Do_XPHilite' berflssige Variablen entfernt.
   #  Zeilenanzahl (/C/A/Z) wird nur noch bei Bedarf neu gesetzt.
   #  Variable 'msgflags' von integer in longint gendert.
   *  Fr vd. Lesemodi wird nun auch die Markierung "*" eingesetzt.
   !  Fido-Tearline zeigt hinter der Versionsnummer wieder "R" an.
   !  Auch Fido-Netmails kann nun automatisch das XP-Reklamebanner
      angehangen werden.
   #  'showkey.ks' wieder eingebaut wg. Funktionstasten-Farben.
   *  Das Makro $ASK wird jetzt von den Funktionstasten untersttzt.
      (womit auch unter den normalen Tastaturmakros einfach externe
      Programme aufgerufen werden knnen)
   !  Reparaturversuch an XP-Schnittstelle XP_NTVDM.DLL.
   !  983. Nachrichten-Weiterschalter-Fix damit bei MIME-
      Multiparts der Schalter <Ctrl-W> nicht total deaktiviert wird.
   !  Der Nachrichtenweiterschalter <Ctrl-W> zeigt wieder an.
   !  Speicherleck beim Laufwerks-/Verzeichniswechsel behoben.
   !  Vor Reservierung fr Dateinamen wird nun der Speicher geprft.
   !  Beim Brett-Weiterschalter wurden einige Fehler abgestellt.
   !  Dateinamen im Archiv-Viewer werden komplett angezeigt.
   *  Ascii #0 wird jetzt in die Zwischenablage als Leerzeichen
      bernommen, statt den String an der Stelle abzuschneiden.
   !  Der From:-Header wird vor der Zerlegung jetzt MIME-decodiert.
   *  Nur noch drei UUZ-Parameter bei ausgehenden Nachrichten.
   !  Bei MIME-Machrichten ist die Auswahl des internen Listers
      im MIME-Auswahlmen jetzt immer mglich.
   *  Anzeige des Nachrichten-Weiterschalters <Ctrl-W> gendert.

   _____________________________FreeXP______________________________  190


   #  Wortumbruch-Umschaltung im Lister (<Ctrl-W>) komplett umgebaut.
   !  XP-Schnittstelle XP_NTVDM.DLL zu testweisem Gebrauch geeignet.
   *  MIME-Decodierung nach RFC 1522 an RFC 2822/2047 angepat.
   #  Code in 'fsbox' (Dateiauswahl-Box) fr mehr Stack optimiert.
   #  Dateiauswahl-Box bekam fr rekursive Aufrufe stackschonendere
      Sortierroutine.
   !  Korrektur an Message-IDs bei eingehenden Cancel-Nachrichten.
   *  Sortierung der Dateiauswahl-Box gendert: Erst Verzeichnisse,
      dann Dateien, dann Laufwerke.
   #  Unit 'mimedec' ins Overlay verschoben.
   *  Ressourcen an erweiterte User- und Brettfunktionen angepat.
   *  Untersttzung aller derzeit bei der IANA registrierten
      Alias-Namen fr US-ASCII, ISO-8859-x und Windows-1252
      bei eingehenden Nachrichten.
   *  MIME-Multipart-Versand (RFC/ZConnect) implementiert :-)
   !  Div. Nachrichtenflags bleiben beim Archivieren aus dem AM-
      Brett mit <Alt-P> jetzt erhalten.
   *  "Erraten" eines URL aus der Mail-Adresse beim Kopieren
      vom Lister ins Clipboard.
   !  Bei MIME-Multiparts und aktiviertem Nachrichten-Weiterschalter
      wird jetzt zur nchsten Nachricht weitergeschaltet.
   !  Die Auswahl einer anderen bzw. gemeinsamen  Serverbox mit "O"
      im Sendefenster (sog. "forcebox"), speziell fr RFC und
      ZConnect repariert und gegen Fehlbedienung abgesichert.
   !  Fido: Bei /N/W/R aus dem Unversandt-Brett bleibt eine vorher
      mit "O" im Sendefenster gewhlte Serverbox jetzt erhalten
      (die neue Headerzeile "X-XP-Box" wird u.a. auch dazu genutzt).
   !  Fr den MIME-Multipart-Versand wird bei ZConnect-Boxtyp jetzt
      der  Header "U-MIME-Version 1.0" erzeugt.
   !  Fr Binrnachrichten ("I" auf User-Brett) MIME-Multipart-
      Versand im Sendefenster deaktiviert.
   !  Fehler bei Charset-Deklarierung von MIME-Multiparts behoben.
   !  Im Lesemodus "Alles" kann das Brettweiterschalten wieder
      mit <Ctrl-Esc> bzw. <Shift-Esc> unterdrckt werden.
   *  Anzeige des Nachrichten-Weiterschalters <Ctrl-W> gendert.
   !  Reparatur der Anzeige von Message-IDs.
   !  Laufwerkswechsel auf Laufwerk [M:] mit <Ctrl-M> im Datei-
      Auswahlfenster funktioniert jetzt.
   !  Die Schreibweise des Serverbox-Namens wird bei autom. Anlage
      jetzt unverndert bernommen.
   *  Umfangreiche nderungen/Ergnzungen/Korrekturen der Online-
      Hilfe zu  MIME-Multipart-Versand und der Auswahl einer
      anderen/gemeinsamen Serverbox im Sendefenster.
   +  CD-ROM-Laufwerke werden im Datei-Auswahlfenster angezeigt.
   #  Alle Textausgaben des Datei-Auswahlfensters vom Sourcecode
      in deutsche und englische Ressource verlagert.
   +  Semikolon zur Liste fr URLs zulssige Zeichen hinzugefgt.
   *  Weitere Vorbereitung fr Euro-Untersttzung <AltGr-E> = "".
   !  Editor wird nicht mehr irrtmlich bei PM-Antwort aufgerufen,
      wenn ohne Betreff ein "Nein" bei der Rckfrage gewhlt wird.
   !  Beim Schalter "-UseEnvTo" prft UUZ auf "Delivered-To".
   !  Erkennung von Laufwerken und deren Kapazitts-Anzeigen im
      Dateiauswahl-Fenster berarbeitet.
   !  Es erfolgt jetzt immer eine IBM=>ISO-Konvertierung bei MIME-
      Multipart-Nachrichten.
   *  Die Headerzeile "X-XP-BOX" wird bei den Netztypen ZConnect
      und Fido jetzt nur noch in der Nachrichten-Datenbank

   _____________________________FreeXP______________________________  191


      erzeugt, um sicherzustellen, da sie nicht ins Netz gelangt.
   !  Clipboard wird jetzt vorsorglich immer geschlossen.
   !  nderungen an interner Clipboard-Datei (funktioniert jetzt
      unter Windows NT/2000/XP und auch unter Linux Dosemu).
   !  Die Funktion 'ClipAvailable' nur bei Windows NT aufrufen.
   #  Umstellung beim Prfen der Variable 'ClipAvailable'.
   !  Wildcardzeichen ("?", "*") sind bei Verzeichnisangaben keine
      erlaubten Zeichen mehr, nur noch bei QWK explizit zugelassen.
   !  Einige IOResult/close()-Routinen sauberer gestaltet.
   *  Vor dem einzeiligen Einfgen des Clipboard-Inhalts  werden nun
      Steuerzeichen entfernt statt in Leerzeichen umgewandelt.
   #  'function dup' in ASM-Fassung eingebaut.
   !  Das Verhindern des Weiterschaltens zum nchsten User beim
      Verlassen eines User-Bretts mit <Shift-Esc> repariert.
   !  Menfunktion /XPoint/Export/Brettinhalt repariert.
   !  IOResult/close() in 'ReadServersDat' sauberer gestaltet.
   !  Viewer-Tempfiles im XP-TEMP-Verzeichnis werden jetzt wieder
      korrekt gelscht.
   *  "Enhanced UUZ" - der komplett berarbeitete, in wesentlichen
      Teilen neugeschriebene ZConnect<=>RFC-Nachrichtenkonvertierer
      (detaillierte Dokumentation s. gesonderte Datei UUZ_ENH.TXT).
   *  Zeichensatz-Behandlung und -Konvertierung komplett
      berarbeitet und Vorbereitungen fr Euro-Support getroffen.
   !  Max. zulssige Betrefflnge auf 248 Zeichen reduziert.
   !  Max. Einfgelnge im Clipboard ist jetzt identisch mit max.
      Stringlnge (255 Zeichen).
   !  Clipboard wird jetzt auch vorsorglich bei einzeiligen
      Einfgungen immer geschlossen.
   !  Fido: Abfrage, Durchsuchen und Verwalten von Nodelisten
      gendert/korrigiert/erweitert.
   !  Fehler mit <Alt-B> im internen Editor bei optional vorhandener
      Konfiguration des externen Editors abgestellt.
   +  Spezial-Suche kann jetzt auch nach dem Empfangsdatum von
      Nachrichten suchen.
   !  Einfrieren von XP beim Anhngen einer Datei als MIME-Attach
      behoben, auf die bereits ein anderes Programm Zugriff hat.
   !  Absturz bei Benutzung des User-Anlegedialogs behoben.
   *  FIDO: Auswertung von TIC-Files komplett berarbeitet und
      erweitert.
   *  Groes Gebhren-Update fr verschiedenste Gebhrenmodelle
      (Default-Whrung jetzt EUR).
   *  Anlegen des Overlay-Cache (XP.OVR) im EMS/XMS optimiert und
      erweitert sowie die Anzeige der Anlage unter /X/S/S eingefgt.
   #  Blockgre der Ressourcen von 128 auf 256 Bytes vergrert;
      Probleme beim XP-Start mit alten Ressourcen werden abgefangen.
   *  Fido: Grundlegendes Redesign der Nodelist-Abfrage mit <Alt-N>
      bzw. /F/N/A u. des Durchsuchens m. /F/N/D ("Nodelist-Browser").
   *  Untersttzung der R24PNT-Liste verbessert.
   !  Fehlerhafte Darstellung von Mens und Fenstern bei mehr als 20
      Suchen nach einer Message-ID abgestellt.
   !  Endgltig gelungene Reparatur der Schnittstelle XP_NTVDM.DLL
      zum direkten Zugriff auf das Clipboard von Windows NT/2000/XP.
   !  Dateidatum und -uhrzeit von NEUES.DAT werden jetzt beim
      Programmstart immer auf den aktuellen Wert gesetzt (Datum
      und Uhrzeit *in* NEUES.DAT bleiben unverndert!).
   #  Unversandt-Routine ('ClearUnversandt') optimiert.
   !  XMS-Speicheranforderungen werden jetzt unter Windows 9x/Me

   _____________________________FreeXP______________________________  192


      und Windows NT/2000 exakt ermittelt und sicher bereitgestellt.
   +  Lister kann jetzt Dateien/Nachrichten bis 64 Megabyte anzeigen.
   +  Kalender arbeitet jetzt bis zum Jahr 4000. ;-)
   !  Routine fr die erweiterten 20 Eintrge im Zusatzmen
      wertet das Ausblenden von Eintrgen mit XPME aus.
   !  Behandlung der Taste <Ctrl-A> in Eingabefeldern (gesamten
      Feldinhalt markieren) korrigiert.
   *  Videoroutinen berarbeitet und korrigiert sowie VESA-Modus
      fr 60 Zeilen wieder entfernt.
   !  Kapitalen Bug in der hufig verwendeten Routine 'existf()'
      behoben.
   !  Verwaltung der Filehandles besser  organisiert, abgesichert
      und fr nicht-unixoide BS-Umgebungen komplett berarbeitet.
   !  Windows- und OS/2-Versionserkennung verbessert.
   !  Anzeigefehler bei Nachrichten behoben, die mit einem
      Leerzeichen enden.
   *  Alle relevanten Meldungen auf FreeXP umgestellt.
   *  FreeXP ist jetzt Freeware. :-) Registrierung deaktiviert
      und Versionsmeldungen angepat.
   !  Laden des Sprachmoduls (Ressource) beim XP-Start komplett
      berarbeitet und logischer gestaltet.
   !  Routine zum Krzen des Pfad- und Dateinamens zur Anzeige in
      Editor, Lister, Dateiauswahlbox usw.) komplett neu geschrieben.
   !  Kein Abschneiden von Zeichen mehr bei Pfad-/Dateinamen.
   !  Max. zulssige Anzeigelnge des Pfads in der Titelzeile
      auf 59 Zeichen begrenzt (statt bisher 61).
   #  Leicht genderte Routine 'posn()' von JG bernommen.
   #  Die Routine 'countchar' repariert (z.Z. nicht in Gebrauch).
   +  Unit LFN zu 'uses' hinzugefgt (zur Untersttzung langer
      Pfad- und Dateinamen > 79 Zeichen).
   *  Ermitteln des gesamten und des freien Festplatten-Platzes
      komplett berarbeitet und nochmals repariert sowie spezifische
      Routinen fr Windows NT/2000/XP implementiert.
   +  Absicherung gegen mglichen Datenverlust durch harten Crash
      bei Ablagedateien MPUFFER.* die grer als 2 GB werden.
   #  Groschreibung der Dateierweiterung: ".TMP" statt ".tmp".
   +  Neue Packereintrge fr Info-Zip ZIP und UNZIP hinzugefgt.
   #  Mglichen Arithmetik-berlauf bei Yuppie- und MauTau-
      Datenbanken abgefangen.
   #  Lesemodus der NEUES.DAT fr Multiserver-Netcalls angepat.
   #  Zustzliche Schnittstellenfunktion fr ext. Clients prft
      (mit Datei NO_USV.ERR) erfolgreichen Nachrichtenversand.
   !  Mail- und Newsserver-Liste in SERVERS.DAT aktualisiert.
   *  Tastaturabfragen funktionieren alle auch bei Angabe von /w2.
   +  Prfung auf korrekte Revision der Schnittstelle XP_NTVDM.DLL
      unter Windows NT/2000/XP.
   !  Fixes zum Einbinden von Node-/Pointdiffs (Fido).
   !  Korrekte Fehlermeldung zu fehlenden Filehandles bei Windows Me.
   *  Ausbau von /X/S/S zur allgemeinen Supporthilfe.
   !  Decodierung von quoted-printable-, base64-, und/oder
      UTF-7/8-codierten Textteilen in Multipart-Nachrichten
      korrigiert und deutlich robuster gestaltet, speziell
      im Zusammenhang mit langen Zeilen > 255 Zeichen.
   #  Zeichensatz-Variablen fr MIME-Multipart mit 30 Zeichen Lnge.
   !  Einfrieren von XP bei Nachrichten grer als 2 GB behoben.
   !  Nur die als "echte" Multiparts in der Datenbank erfaten
      Nachrichten werden noch per MIME-Auswahldialog angezeigt und

   _____________________________FreeXP______________________________  193


      konvertiert.
   #  Absicherung gegen mgliche Datenbankfehler beim Ersetzen
      von Rcklufern.
   +  Neue "Spafonts" (mit /F:*4 bzw. /F:*5 erreichbar).
   *  DOS-Emulator DOSBOX wird jetzt erkannt; das Prfen auf freie
      Filehandles wird aufgrund eines Problems mit der Linuxversion
      dieses Emulators danach *nicht* durchgefhrt.
   #  Integration des Overlays in die XP.EXE. Damit Ausbau von
      Fehlermglichkeiten beim Overlay.
   #  Gre des OVRs wird jetzt durch eine Assemblerfunktion
      ermittelt.
   !  Bugfix: Die Ausgabe von ZPR kann wieder umgeleitet werden.
   *  Erneuerung der Gebhrentarife.
   !  Anzeigebugs in /XPoint/Statistik/Nachrichten beseitigt.
   +  Einbau einer experimentellen GnuPG-Untersttzung.
   *  Erweiterung der GnuPG-Untersttzung (auch fr Optionen).
   +  Mit dem Programm AVSCAN kann ein unter Windows installierter
      Hintergrundvirenwchter getriggert werden.
   !  Fehler bei der Bestimmung eines Schaltjahres beseitigt.
   *  Update der Gebhrentabelle auf Stand 01.03.2005.
   +  Citycarrierzuschlge knnen jetzt mit berechnet werden.
   *  Speicherproblem in einer Unit behoben.
   *  Der Nodediff-Prozessor NDIFF bricht jetzt sauber bei defektem
      Nodediff ab.
   !  Fehler im Dialog "Externe Einstellungen" (RFC/Client)
      beseitigt.
   !  Bugfix: Domain und FQDN wurden zuweilen aus BFG-Dateien
      gelscht
   !  Bugfix fr DOS: Fehler im Dialog "Externe Einstellungen"
      (RFC/Client) beseitigt.
   +  Ungltige E-Mail-Adressen @invalid sind jetzt mglich.
   +  An ungltige E-Mail-Adressen @invalid kann nicht mehr
      geschrieben werden.
   -  Versandgngelung bezglich PDZM und ZPR entfernt.
   +  RFC/Client: Erweiterte Kommandointerpreteruntersttzung
   !  Bezugsverkettung verbessert.
   !  Edit/Viewer funktioniert wieder.
   -  Ausbau verwirrender und nutzloses Optionen zu
      Binkley-Style-Outbound.
   !  /Edit/Viewer zeigt nderungen jetzt wieder sofort an.
   !  Hotfix gegen die fehlerhafte Behandlung von
      Supersedes eingebaut.
   *  Ersetzen des E-UUZ vom 30.08.2003 durch die Testversion
      vom 7.08.2004.
   !  Datenbankcrash bei /Nachricht/Direkt behoben.
   *  Versionsnummer auf RC4 gendert.
   *  Dokumentation berarbeitet.

   v3.40 Release/FreeXP  (15.11.2008)
   ----------------------------------
   !  Fehlerhafte Erkennung des XP-Verzeichnisses korrigiert.
   #  Buildsystem auf die wahlweise Erstellung einer XP.OVR
      umgestellt.
   !  DOSBOX-Erkennung zuverlssiger gestaltet
   #  Overlay wird per Default wieder extern erzeugt.
   #  Verfeinerung des Buildsystems
   *  Schreibfehler in X/S/S verbessert: DOSBOX -> DOSBox

   _____________________________FreeXP______________________________  194


   +  Die XP_NTVDM.DLL zeigt im Windows-Explorer jetzt ihre
      Versionsnummer an.
   *  Bei RFC-Nachrichten werden jetzt alte Betreffs angehngt.
   *  Betriebsystemerkennung verbessert.
   +  Neuer lesemodus "Gestern"
   *  Verbessertes Handling zustzlicher Configdateien externer Clients
   *  Verbesserte Anzeigedefaults
   *  Wegfall der Beschrnkung auf 20 anzeigbare Server im
      RFC/Client-Auswahldialog.
   *  Beseitigung von Anzeigefehlern bei groen Datenbestnden
   *  Anpassungen an die Mehrwertsteuererhoeung vom 01.01.2007
   +  FreeXP Startkit fr Microsoft Windows Vista
   +  Cancel-Key/Cancel-Lock implementiert
   +  PDZM ist nun binrer Bestandteil
   *  Aktualisierung von Cryptolib und Doku

   v3.41 Release/FreeXP  (16.05.2009)
   ----------------------------------
   + Im Mausnetz knnen jetzt die langen MSG-IDs zur Verkettung verwendet
     werden.
   + Unter Windows 2000/XP/Server 2003 sowie im XPM von Windows 7 knnen
     die Zeitzoneninformationen von Windows verwendet werden.
         
   v3.42 Release/FreeXP   (27.06.2010)
   -----------------------------------
   ! Absicherung von Replace-Own gegen CRC32-Dupes
   # Erneuerung der sha1 und md5 Funktionen
   * Anpassung der Tariftabelle an Telekom Call Start

   v3.42a Release/FreeXP (22.07.2012)
   ----------------------------------
   * Anpassung der Doku an die neue Situation im FIDO
   * Auslagern der Funktionen md5sum_file, md5sum_str
     sha1sum_file und sha1sum_str in die neue Unit
     hashfile um die Cryptolib leichter aktualisieren zu
     koennen.
   # Erneuerung der sha1 und md5 Funktionen

   v3.42b Release/FreeXP (31.12.2013)
   ----------------------------------
   * Anpassung der Doku an die neue Situation von FreeXP
   # Erneuerung der sha1 und md5 Funktionen

   v3.42c Release/FreeXP (25.09.2020)
   ----------------------------------
   * Anpassung der Doku an die neue Situation von FreeXP
   # Erneuerung der sha1 und md5 Funktionen

   v3.42d Release/FreeXP (06.12.2023)
   ----------------------------------
   + Neue XP_NTVDM.dll zeigt unter Windows 10 und Windows 11
     die korrekte Version an.
   + Neue MIME.TYP aus Debian 12. 
   + Neues Vista-Kit
   * Anpassungen an Windows 10 und Windows 11
   - Wegfall SERVERS.DAT
   + Neues Tool STUNNEL

   _____________________________FreeXP______________________________  195


   - keine Telefongebuehrentabellen mehr anlegen
   * Anpassung der Doku an die neue Situation von FreeXP 

   v3.42e Release/FreeXP (25.12.2023)
   ----------------------------------
   * Abgleich E-UUZ
   * EMS Anzeige max 64MeByte
   * XMS Anzeige konsitenter gestaltet
   * E-UUZ Archiv wird jetzt mit erzeugt
   + DOSBox-X wird auch als Dosbox erkannt
   * Verbessungen im Buildsystem

   v3.42f Release/FreeXP (29.03.2024)
   ----------------------------------
   + NTVDM.EXE (aus Reactos) als neuere Ausfuehrungsumgebung beigelegt
   * Verbesserung Vista-Kit
   * Verbessungen im Buildsystem
   * Umstieg auf INFOZIP als Packer
   * Doku aktualisiert (keine Support-Mailinglisten mehr)
   + Vista-Kit jetzt als eignes Paket generierbar
   * Erkennung Windows 11 vereinfacht
   * Quellcode aufgerumt (Reste SERVER.DAT entfernt,cvs Makros entfernt).

   v3.42g Release/FreeXP (06.01.2026)
   ----------------------------------
   + Wiederbereitstellung einer XT-Version
      
   Die Versionsgeschichte zum Fido- und UUCP-Modul befindet sich in
   FIDO.TXT und UUCP.TXT.


   _____________________________FreeXP______________________________  196


   Glossar
   


   *C
      Abgekrzte Schreibweise fr die diversen Coordinators des FidoNet.
      NC (Network Coordinator), RC (Region Coordinator), ZC (Zone
      Coordinator), IC (International Coordinator). Ihre Aufgaben und
      Befugnisse sind in der Policy definiert. 

   *EC
      Abgekrzte Schreibweise fr die diversen EchomailCoordinators des
      FidoNet. NEC, REC, ZEC. Aufgaben und Befugnisse sind in der
      Echopolicy geregelt. 

   3d / 4d Adresse
      FidoNet: Eine normale Fido-Adresse besteht aus mindestens drei
      Teilen, nmlich Zone:Network/Node. Sofern noch eine Pointnummer
      dazukommt, spricht man von 4d (4-dimensionaler) Adressierung. Der
      berwiegende Teil der heute verwendeten Software beherrscht 4d-
      Adressierung.

   Account
      Benutzerkennung z.B. bei einem Server oder einem Unix-Rechner.

   AFAIK
      Abkrzung fr as far as I know (soweit ich wei)

   AKA
      Abkrzung fr also known as (auch bekannt als). Im FidoNet werden
      damit normalerweise weitere Adressen einer BBS bezeichnet.

   Area
      FidoNet-Begriff fr ein ffentliches Diskussionsforum.

   Artikel
      Usenet-Begriff fr einen Beitrag in einem ffentlichen
      Diskussionsforum. 

   Backbone
      (Rckgrat); Ein Server, auf dem - innerhalb eines bestimmten
      Bereiches - Mail oder ffentliche Nachrichten zentral
      zusammenlaufem.

   BackBoneRing (BBR)
      FidoNet: hnlich dem Backbone, nur dass bei dieser Topologie die
      Echomail auf mehreren Hauptsystemen zusammenluft, und zwischen
      diesen ausgetauscht wird. Also eine Art "Zusammenschluss mehrerer
      kleiner Backbones".

   Bang(-Pfad)
      Nachrichtenroute in der Form Server1!Server2!...

   BBS
      Abkrzung fr Bulletin Board System. Ein Server, der die Dienste
      Mail und Diskussionsforen anbietet.


   _____________________________FreeXP______________________________  197


   BCC
      Blind Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfnger, die
      fr den Originalempfnger nicht erkennbar ist.

      Siehe auch: CC.

   Body
      "Benutzerteil" einer Nachricht, im Gegensatz zum Header.

   Bombing Run
      FidoNet: Geroutete Carbon Copies an eine Vielzahl von Empfngern
      oder direkte Netmail-"Bombardements" von einem Node an einen
      anderen. Bombing Runs werden in der Regel als excessively annoying
      behaviour empfunden, und knnen fr den absendenden Node zum
      Ausschluss aus dem FidoNet fhren.

   Boss (BossSystem)
      FidoNet: Ein Boss ist ein Node mit Points.

   Brett
      Bezeichnung in verschiedenen Netzen fr ein ffentliches
      Diskussionsforum. 

   BTW
      (engl.) by the way - brigens

   Bounce
      Zurcksenden einer unzustellbaren Nachricht.

   Cancel-Message
      Lschnachricht zum nachtrglichen Lschen einer verschickten
      Nachricht 

   CC
      Carbon Copy - Kopie einer Nachricht an weitere Empfnger.

      Siehe auch: BCC.

   CfV
      Call for Vote - Aufruf zur Abstimmung, insbesondere zur Einrichtung
      eines neuen Diskussionsforums im Usenet.

   Charta
      Usenet: Ein kurzer Text, der das Thema eines Diskussionsforums
      umschreibt. 

      Siehe auch: Rules.

   Client
      Ein Rechner oder Programm der oder das bestimmte Dienste eines
      Servers in Anspruch nimmt. CrossPoint ist ein Mail- und News-Client.

   CM
      FidoNet: Continous Mail. Ein Nodelist-Flag. Zeigt an, dass die BBS
      in der Lage ist, 24 Stunden am Tag Mail anzunehmen. (CM bedeuted
      nicht Crashmail und steht mit Crashmail auch nur indirekt in
      Zusammenhang.)

   _____________________________FreeXP______________________________  198


   Complaint (formal c., official c.)
      FidoNet: Offizielle Beschwerde gegen einen anderen Node, wenn dieser
      gegen die Policy verstoen hat, bzw. wenn sein Benehmen als
      excessively annoying empfunden wurde.

   Crash (Crashmail)
      FidoNet: Netmail, die direkt an den Ziel-Node gesendet wird.
      Vorteil: schnell, sicher. Nachteil: teuer.

   Crossposting
      ffentliche Nachricht in mehreren Diskussionsforen, die physikalisch
      nur einmal bertragen wird. Sollte nur sehr sparsam verwendet
      werden.

   Domain
      Rechter Teil einer Internet-E-Mail-Adresse.

   Downlink
      FidoNet: BBS, an die Nachrichten weitergeleitet und von der
      Nachrichten geschickt werden. Points sind zwar eigentlich Downlinks,
      werden aber selten so bezeichnet.

   Dupe
      Nachrichten, die aufgrund eines technischen Fehlers mehrfach
      verteilt werden. (von duplicate)

   Echo
      FidoNet-Begriff fr ein ffentliches Diskussionsforum.

   Echomail
      FidoNet-Bezeichnung fr einen Beitrag in einem ffentlichen
      Diskussionsforum. 

   Echopolicy (Echopol, EP1)
      FidoNet: Die Echopolicy (derzeit aktuell v. 1) regelt alles, was mit
      Echomail zu tun hat. Sie ergnzt die Worldpolicy.

   EMSI
      Electronic Mail Standard Identification. Ein Verfahren, mit dem
      Fido-Mailer untereinander die Informationen austauschen, die zum
      Aufbau einer Session ntig sind. 

   Excessively annoying behaviour (EAB, XAB)
      FidoNet: bermig strendes Benehmen anderen Nodes gegenber. Kann
      zum Ausschluss aus dem FidoNet fhren.

   Excommunication
      Ausschluss eines Nodes aus dem FidoNet aufgrund eines Verstoes
      gegen die Policy.

   Expire
      Haltezeitberschreitung von Nachrichten und Prozess des Lschens von
   Nachrichten mit berschrittener Haltezeit.

   Fakenet
      FidoNet: ein Fakenet ist eine nach Fido-Struktur aufgebaute Adresse,
      die ein Boss fr seine Points verwendet, sofern die verwendete

   _____________________________FreeXP______________________________  199


      Software keine 4d-Adressierung beherrscht.

   FAQ
      Frequently Asked Questions - eine Sammlung von hufig gestellten
      Fragen und Antworten darauf zu einem bestimmten Thema. Im Usenet
      finden Sie FAQs zu allen Themen im Forum news.answers.

   Fido-ABC
      Infos ber's FidoNet (nicht nur) fr Einsteiger. Ist als fido-
      abc.arj bei vielen BBS per Download/FileRequest, ber
      http://www.was-ist-fido.de/doks/fido-abc.txt oder auf Anfrage auch
      in FIDOGUIDE.GER erhltlich.

   Fido-Adresse
      Eine Adresse im Fidonet setzt sich zusammen aus Zone, Network, Node
      und ggf. Point. Meistens kann man anhand des Network auch auf die
      Region schlieen, dies muss aber nicht immer der Fall sein. Beispiel
      fr eine Adresse:
      2:2480/60.0
      |  |   | |
      |  |   | +----- Point (0 = Boss)
      |  |   +------- Node
      |  +----------- Network (die ersten beiden Ziffern = Region)
      +-------------- Zone

      Zu beachten ist die Form mit : / .

   Followup
      Usenet-Bezeichnung fr eine ffentliche Antwort auf eine ffentliche
      Nachricht. 

   FidoNet
      Das lteste und grte Hobbycomputernetz; ein Zusammenschluss von
      derzeit etwa 20.000 Servern (Nodes), die untereinander meist in
      hierarchischer Topologie Nachrichten (Netmail und Echomail)
      austauschen und dadurch weltweit Kontakte und Informationsaustausch
      zwischen Nutzern ermglichen. Die Zahl der ber FidoNet erreichbaren
      Nutzer ist nicht einmal annherungsweise schtzbar, da die Server
      eine hchst unterschiedliche Anzahl Nutzer haben, und es ungezhlte
      bergnge ( Gateways) in sehr viele andere Netze gibt.

      Siehe: http://www.fidonet.org/

   FidoNews / Fnews
      Die "Fido-Zeitung" (in englischer Sprache). Erscheint wchentlich
      und beinhaltet Beitrge zu allen mglichen Themen. Die Themen sind
      nicht zwangslufig auf Fido beschrnkt. Einfach mal reinschauen:
      http:// www.fidonews.org/

   Fileecho
      FidoNet: Eine (abstrakte) Area, in der anstelle von Echomail Files
      verteilt werden. Steht mit Fido nur insofern in Zusammenhang, als
      dass viele Fido-Nodes auch Fileechos anbieten. Im Gegensatz zu
      Echoareas werden Files in Fileechos i.d.R. nur von bestimmten
      Stellen aus eingespeist. (vom Konzept her also eher an Groupmail
      angelehnt).


   _____________________________FreeXP______________________________  200


   Flame
      Nachricht mit beleidigendem Inhalt. Sollte nach Mglichkeit
      vermieden werden. (Einfachstes Hausmittel zur Vermeidung: langsam
      bis Hundertausend zhlen, wenn die Wut danach noch nicht verraucht
      ist, erstmal drber schlafen.)

   Footer
      FidoNet-Bezeichnung fr eine Signature.

   Forum
      Ein ffentliches Diskussionsforum.

   FOSSIL
      Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer; DOS-Treiber fr die
      serielle Schnittstelle. Wird von vielen DOS-DF-Programmen bentigt.
      Gngige FOSSILs: X00.SYS und BNU.COM. FOSSIL wird auch als Treiber
      fr andere bertragungsmedien (z.B. ISDN) verwendet. (z.B. cFos)

   FSC
      FidoNet: Vorschlge fr technische Verfahrensweisen. Vorstufe zum
      FTS. Kann von jedem erstellt werden. Werden auch oft schon
      verwendet, bevor ein FSC zum FTS gemacht wird, da es sich dabei
      meist um einen sehr langwierigen Prozess handelt. Stellt allerdings
      keine "Normung" wie die FTS dar.

   FTP
      File Transfer Protocol = Dateibertragungsprotokoll, das zur
      Dateibertragung im Internet eingesetzt wird.

   FTS
      FidoNet Technical Standard. Legen verbindlich die technischen
      Anforderungen an Fido-Software fest. Werden vom FTSC in Kraft
      gesetzt.

   FTSC
      FidoNet Technical Standard Comitee. Setzt sich zusammen aus
      Programmierern von FidoNet-Software. Verabschiedet FTSs und nimmt
      FSCs entgegen.

   GABELN
      Versuch eines netzneutralen Begriffs fr ein ffentliches
      Diskussionsforum (Gruppen, Areas, Bretter, Echos, Listen,
      Newsgroups). Plural: GABELNs 

   Gateway
      bergang zwischen zwei Netzen (z.B. FidoNet <-> MausNet).

   Groupmail
      Im FidoNet ein Konzept der Echomailverteilung, bei dem die einzelnen
      Nachrichten zuerst an einen Moderator geschickt werden, der sie dann
      selektiert und ausgewhlte Nachrichten in die Area einspeist. Die
      Einfhrung von Groupmail ist im FidoNet bisher aus verschiedenen
      Grnden bereits mehrmals gescheitert.

   Gruppe
      MausNet- und Usenet-Begriff fr ein ffentliches Diskussionsforum.


   _____________________________FreeXP______________________________  201


   Header
      Der Teil einer Nachricht, der Steuerinformationen enthlt.

   Hatch / hatchen
      FidoNet: Bezeichnung fr das Einspeisen einer Datei in ein Fileecho.

   Host
      Ein Server, insbesondere im Internet. Im FidoNet: Die oberste Ebene
      in einem Network. Nimmt Netmail fr das Network an und leitet sie an
      die entsprechenden Hubs weiter.

   Hub
      FidoNet: Ein Hub ist die nchste Ebene nach dem Host in der Struktur
      des FidoNet. An einen Hub sind mehrere Nodes angeschlossen, er
      bernimmt fr die angeschlossenen Nodes die Aufgaben eines Netmail-
      Verteilers.

   I-Gate (I/O-Gate)
      FidoNet: Regional Inbound Gateway; zentrale Stelle fr den Austausch
      von Netmail mit anderen Regions. Netmail fr andere Regions wird
      also ans eigene I-Gate geroutet von dort an die I-Gates der
      verschiedenen Regions bertragen. Die Benutzung von I-Gates ist
      natrlich optional.

   IMHO
      Abkrzung fr in my humble opinion (meiner bescheidenen Meinung
      nach) oder auch in my honest opinion (meiner ehrlichen Meinung
      nach).

   Internet
      Schnelles, weltweites Online-Standleitungsnetz.

   IRC
      Internet Relay Chat - weltweites Chatsystem (System zur Online-
      Textkommunikation per DF) im Internet.

   ISO
      International Standardisation Organisation - internationales
      Normungsgremium. Speziell: ISO-8859-1 = noch im (west-)europischen
      Internet blicher Zeichensatz. ISO-10646 (Unicode) =
      Universalzeichensatz, der in Zukunft ISO-8859-1 und die vielen
      auerhalb (West-)Europas eingesetzten Zeichenstze ablsen wird.

   Kludgelines (Kludges)
      FidoNet: Optionale Steuer-/Verarbeitungsanweisungen im Messagetext,
      die ntig wurden, um neue Mglichkeiten nutzen zu knnen, die im
      ursprnglichen Format einer Message nicht bercksichtigt waren.
      (z.B. FMPT, TOPT, CHRS, ...)

   Magicnames (Magic)
      FidoNet: ein Magicname ist ein einfach zu merkender Name, der bei
      einem Request verwendet werden kann um ein bestimmtes File
      anzufordern. Die gngigsten Magics sind FILES und NEW oder NEWFILES.
      Mit FILES erhlt man bei den meisten BBS eine Liste aller
      requestbaren Dateien, NEWFILES bringt normalerweise eine Liste aller
      neuen Dateien, die beim Zielsystem verfgbar sind. Die Magics werden
      vom jeweiligen Sysop vergeben und sind (bis auf obige Ausnahmen, die

   _____________________________FreeXP______________________________  202


      einen Quasi-Standard darstellen) sehr unterschiedlich. Allerdings
      ist kein Sysop verpflichtet, Magics einzurichten.

   Mail
      Private Nachricht. In manchen Netzen eine allgemeine Bezeichnung fr
      Nachrichten (private und ffentliche).

   Mail-Only (MO)
      FidoNet: Mail-Only Systeme sind Nodes, die keine BBS betreiben,
      sondern nur aus einem Mailer bestehen. Anrufe von Online-Usern bei
      solchen Systemen sind deshalb zwecklos.

   Mailbox
      Ein Server, der die Dienste Mail und Diskussionsforen anbietet.

   Mailer
      Im Internet ein Synonym fr MUA oder MTA. Im FidoNet ein Programm,
      das es dem Benutzer ermglicht, mit anderen Mailern automatisch
      Verbindung aufzunehmen und Nachrichten und/oder Files auszutauschen.
      Gngige Mailer sind zur Zeit: Binkley Term, FrontDoor, Xenia, T-
      Mail.

   Mailing-Liste
      Nachrichtenverteiler fr ein bestimmtes Thema; quasi ein
      Diskussionsforum, das per Mail abgewickelt wird.

   Mailprocessor (Echomailprocessor, Tosser)
      FidoNet: sortiert die neu angekommenen Messages in die Messagebase (
      tossen) und bereitet die eigenen Nachrichten zum Versenden vor
      (scannen). Derzeit verbreitete Tosser: Scantoss, Tosscan, Imail,
      Fmail, Fastecho, u.v.a.

   MausNet
      Ein kleineres Hobbycomputernetz. Das MausNet bietet Mail und
      themenorientierte Diskussionsforen ber ber ganz Deutschland
      verteilte Server ("Mse") an. 

      Siehe: http://www.maus.de/

   MIME
      Multipurpose Internet Mail Extensions = Internet-Standard zur
      bertragung von binren Daten, internationalen Sonderzeichen, groen
      Dateien und Multimedia-Daten. 

   Moderator
      Im Usenet: In einigen Usenet-Diskussionsforen knnen Beitrge nicht
      direkt verffentlicht werden, sondern mssen per Mail an einen
      Moderator geschickt werden, der berprft, ob sie der Charta
      entsprechen, und ggf. verffentlicht. 

      Im FidoNet: Ein Moderator achtet darauf, dass in "seiner" Echomail-
      Area die Rules eingehalten werden. Bei Versten kann er den
      Ausschluss des betreffenden Nodes von der Area veranlassen.

   MTA
      Mail Transport Agent - Program, das fr den Transport von Mail
      sorgt. 

   _____________________________FreeXP______________________________  203


   MUA
      Mail User Agent - Programm zum Lesen und Schreiben von Mails.

   Netmail (Matrix)
      FidoNet: Netmails sind nicht-ffentliche Nachrichten die von einem
      User an einen anderen gerichtet sind. Sie sind nicht privat, da
      jeder Node, der die Netmail routet, sie theoretisch lesen kann.

   NetNews
      Synonym fr Usenet.

   Network (Net)
      FidoNet: Ein Network ist ein Zusammenschluss von Nodes. Gem Policy
      sollte ein Network einen bestimmten geographischen Bereich abdecken.
      Jedes Network besteht aus einem Host, Hubs je nach Bedarf, und einer
      unterschiedlichen Anzahl von Nodes. In Deutschland gibt es derzeit
      (Mrz 2000) etwa 30 Networks.

   News
      Usenet-Begriff fr die Gesamtheit der Beitrge in Usenet -
      Diskussionsforen. 

   Newsreader
      News-Client; Programm zum Lesen/Schreiben von ffentlichen
      Nachrichten, gelegentlich auch analog zu MUA "NUA" (News User Agent)
      genannt.

   Newsgroup
      Usenet-Begriff fr ein ffentliches Diskussionsforum.

   NNTP
      Verfahren zur bertragung von ffentlichen Nachrichten im Internet.

   Node
      Ein Node ist unterste Ebene in der Struktur des FidoNet. Points
      eines Node sind zwar von der Art der Adressierung noch unter dem
      Node einzuordnen, jedoch sind sie nicht Bestandteil des FidoNet,
      sondern, ebenso wie User, Teilnehmer. 

   Nodelist
      Die Nodelist ist das "Telefonbuch" des FidoNet. In ihr sind die
      Telefonnummern und FidoNet-Adressen aller Nodes weltweit aufgefhrt.
      Die Nodelist (oder ein Auszug daraus) wird vom Mailern bentigt, um
      mit anderen BBS Kontakt aufnehmen zu knnen. 


   _____________________________FreeXP______________________________  204


   Tabelle Glossar-1  Nodelisteintrge
   
      Ŀ
      Okt. 1986  ~1.200 
      ĳĳ
      Aug. 1989  ~6.100 
      ĳĳ
      Mar. 1990  ~7.000 
      ĳĳ
      Jan. 1992 ~14.000 
      ĳĳ
      Okt. 1992 ~19.000 
      ĳĳ
      Jan. 1993 ~21.500 
      ĳĳ
      Mai. 1993 ~24.400 
      ĳĳ
      Jan. 1994 ~29.000 
      ĳĳ
      Nov. 1994 ~35.000 
      ĳĳ
      Mr. 1995 ~38.000 
      ĳĳ
      Mr. 2000 ~20.000 
      ĳĳ
      Feb. 2006  ~8.200 
      ĳĳ
      Jan. 2007  ~7.270 
      ĳĳ
      Apr. 2008  ~6.563 
      ĳĳ
      Okt. 2008  ~6.258 
      ĳĳ
      Mai. 2009  ~5.608 
      ĳĳ
      Juni 2010  ~4.798 
      ĳĳ
      Dez. 2013  ~2.829  
      

   Offline Reader
      Offline Reader sind Mail- und/oder News-Clients, die es ermglichen,
      Mail und/oder News ohne eine stndige Online-Verbindung zu lesen.
      Die Nachrichten werden auf Veranlassung des Nutzers automatisch mit
      dem Server ausgetauscht (Pollen). Im FidoNet: Eine Mittelstufe
      zwischen Online-Nutzer und Point.

   Off Topic (OT)
      Eine Nachricht oder ein Teil einer Nachricht, die vom Thema her
      nicht in das Diskussionsforum passt, in die sie geschrieben wurde.
      Gegenteil: On Topic (OT) 

   PGP
      Pretty Good Privacy - Programm zur Nachrichten-Verschlsselung mit
      asymetrischen Nachrichtenschlsseln.

   Policy (Worldpolicy, P4)

   _____________________________FreeXP______________________________  205


      Die Policy (derzeit aktuell: v. 4.07) stellt quasi die "Satzung" des
      FidoNet dar.

   Point
      Eine alte Bezeichnung fr Offline Reader.

   Poll (pollen)
      Ist der automatische Austausch von Nachrichten mit einem Server. Die
      Nachrichten liegen (meist in komprimierter Form) beim Server zur
      Abholung bereit. 

   Quote, quoten
      Neudeutsch fr: Zitat, zitieren von Teilen einer Nachricht, auf die
      man sich bei einer Antwort bezieht. In der Regel werden sie mit
      einem > am Zeilenanfang markiert. Siehe: http://learn.to/quote/

   Posting
      Usenet-Begriff fr (das Verffentlichen) eine(s) Beitrags in einem
      ffentlichen Diskussionsforum.

   Postmaster
      Ansprechpartner bei Domains bzw. Mail-Servern fr
      Adressierungsprobleme. 

   PPP
      Point to Point Protocol - Verfahren zur Teilnahme am Internet per
      Modem oder ISDN.

   Realname
      Der Name im wirklichen Leben.

   Region
      Ein Teil der hierarchischen FidoNet-Struktur. Eine Region ist in
      Europa i.d.R. identisch mit einem Staat. Sie besteht normalerweise
      aus mehreren Networks. Deutschland ist Region 24.

   Reply
      Eine private Antwort auf eine (ffentliche oder private) Nachricht.

   Request (Freq, Filerequest)
      FidoNet: Ein Filerequest ist ein Download mit Hilfe eines Mailers.
      Der Filerequest ermglicht es, ein File bei einer anderen BBS
      downzuloaden, ohne sich in die BBS einloggen zu mssen. Das
      Zielsystem muss dazu allerdings Requests erlauben, was nicht bei
      allen BBS der Fall ist.

   RFC
      Request for Comments - Eine Internet-Dokumenten-Reihe, in denen auch
      die Internet-Standard-Spezifikationen enthalten sind. (Es gibt bis
      jetzt ca. 3000 davon.) 

   RfD
      Request for Discussion - Aufruf zur Diskussion, insbesondere zur
      Einrichtung einer neuen Newsgroup im Usenet.

   ROTFL (ROFL)
      Abk. fr rolling on the floor, laughing (Sich vor Lachen auf dem

   _____________________________FreeXP______________________________  206


      Bodem wlzen). Gibt's in den verschiedensten Abwandlungen, bis hin
      zu " ROTFBMHOTWALMAO" und hnlichem. 

   Routing
      Nachrichtentransport ber bestimmte Wege.

   RTFM
      Abkrzung fr read the fucking manual. Eine nicht unbedingt bse
      gemeinte Aufforderung, im Handbuch nachzulesen.

   Rules
      FidoNet: Die Regeln, die fr fast alle Echomail-Areas existieren und
      an die sich jeder zu halten hat, der in einer Area schreiben will.
      Sie werden vom jeweiligen Moderator aufgestellt.

      Siehe auch: Charta.

   SAA
      System Application Architecture (Engl. fr Architektur fr
      Systemanwendungen), ist ein von IBM etwa zwischen 1980 und 1990
      entwickeltes und eingesetzes Konzept fr vd. Hardwareplattformen zur
      Vereinheitlichung von Werkzeugen fr die Programmentwicklung und der
      Realisierung von Standardisierungen der Benutzungsoberflchen wie
      Menmanagern als Schnittstelle zwischen Programm und Anwendern. Der
      SAA/CUA-Standard (CUA, Common User Application) war eine wesentliche
      Basis fr die Definition des Microsoft Style Guides. 

   Sendmail
      Ein populrer MTA.

   Server
      Ein Rechner oder ein Programm, der oder das bestimmte Dienste
      bereitstellt (z.B. Mail, News, WWW, FTP).

   Signature
      "Unterschrift" unter Nachrichten, oft mehrere Zeilen lang.
      Signatures sollten nacht Konvention nicht lnger als vier Zeilen
      sein.

      Signatures sind im FidoNet nicht gern gesehen (in manchen Areas
      sogar explizit verboten), da hier die Originline die Aufgabe der
      Signature erfllt.

   Site
      Ein Rechner oder ein lokales Netzwerk.

   Smiley
      Gebruchliche Mittel zur Verdeutlichung von Ironie, Sarkasmus,
      Enttuschung, usw. Die gebruchlichsten: ":-)" und ":-(" (Zum Lesen
      den Kopf um 90 Grad nach links neigen). Existieren in den
      verschiedensten Variationen.

   SMTP
      Simple Mail Transfer Protocol - Verfahren zur bertragung von Mail
      im Internet. 

   Spam

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      Sammelbezeichnung fr Artikel die Werbung enthalten oder in
      unverhltnismig vielen Foren geposted wurden, UBE und UCE.

   Spooling
      Bereitstellen versandfertiger Nachrichten/Dateien in einem
      bestimmten Festplattenverzeichnis. 

   Subject
      Betreff einer Nachricht

   Summary
      Zusammenfassung einer Nachricht

   Supersede-Message
      Nachricht, die eine andere Nachricht ersetzt.

   System
      Ein Server fr Mail und/oder News.

   Thread
      Diskussionsstrang; Bezeichnung fr eine Reihe von Nachrichten zu
      einem bestimmten Thema.

   Tossen
      FidoNet: Einsortieren von neuen Messages in die Messagebase. Wird
      vom Mailprocessor durchgefhrt.

   Traffic
      Nachrichtenaufkommen

   UBE
      Unsolicited Bulk E-Mail - unverlangt zugeschickte Massen-E-Mail -
      Sendung. 

   UCE
      Unsolicited Commercial E-Mail - unverlangt zugeschickte Werbe-E-
      Mail-Sendung. 

   Uplink
      FidoNet: Server, von dem Nachrichten abgeholt werden und an das die
      eigenen Nachrichten geschickt werden. Bei Points ist Uplink synonym
      zu Boss.

   Usenet
      Ein populres Konferenzsystem, das eine groe Zahl
      themenorientierter Diskussionsforen zur Verfgung stellt.

   uucico
      Programm zur UUCP-Nachrichtenbertragung

   UUCP
      Nachrichten-Transportverfahren und -programm

   UUencode
      Veraltetes Verfahren, mit dem binre Dateien im ASCII-Format codiert
      werden knnen, um sie per Mail zu bertragen. Inzwischen durch MIME
      ersetzt. 

   _____________________________FreeXP______________________________  208


   WWW
      World Wide Web; Populrer Internet-Informationsdienst.

   ZCC
      Zone Coordinator Council. Oberstes "Gremium" des FidoNet, besteht
      aus den sechs ZCs und dem IC.

   ZMH
      Zone Mailing Hour - FidoNet: ZMH ist die Zeit, in der jeder Fido-
      Node fr Anrufe anderer Nodes offenstehen muss. Whrend dieser Zeit
      drfen keine User in der Box zugelassen werden. Ausserdem darf kein
      Filerequest und kein Echomailaustausch stattfinden. Die ZMH ist
      exklusiv fr den Austausch von Netmail reserviert. Sie dauert in
      Europa von 2:30 - 3:30 GMT (entspricht 3:30 - 4:30
      Mitteleuropischer Zeit, bzw. 4:30 - 5:30 Mitteleuropischer
      Sommerzeit).

   Zone
      Im FidoNet gibt es derzeit sechs Zonen:

      Ŀ Ŀ
      Zone 1: Nordamerika Zone 4: Lateinamerika
      ĳ ĳ
      Zone 2: Europa      Zone 5: Afrika       
      ĳ ĳ
      Zone 3: Ozeanien    Zone 6: Asien        
       

      Eine Adresse mit einer greren Zonennummer gehrt nicht zum
      FidoNet, zu einem der unzhligen Netze, die auf Fido-Technik
      basieren.

   Zonegate
      FidoNet: Ein Zonegate ist die zentrale Stelle, die fr eine Zone den
      Netmail-Austausch mit anderen Zonen (ber deren Zonegate) erledigt.



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   Tabellenverzeichnis
   


   1-1  Namen der Supportbretter                                        5
   1-2  Mitwirkende bei FreeXP (Stand Juni 2004)                        5
   1-3  Dateien im FreeXP-Archiv                                        8
   1-4  Abfragen beim ersten Start                                      9
   1-5  Untersttzte Netztypen                                         10
   1-6  Adressierung in den Netzen                                     11
   1-7  Terminologie der Netze                                         15
   2-1  Box-spezifische Dateien                                        18
   2-2  Netztyp-spezifische Dateien                                    18
   2-3  Typischer XPoint-Arbeitsbildschirm                             19
   2-4  Tastaturbelegung im Kalender                                   23
   3-1  Config-Men                                                    32
   3-2  Max. Betrefflnge in den Netzen                                36
   3-3  Edit->Schablonen                                               38
   3-4  Makros in allen Schablonen                                     39
   3-5  Makros fr private Nachrichten                                 39
   3-6  Makros in Quote- und Weiterleit-Schablonen                     39
   3-7  Makros in Netzen mit Realnamen                                 40
   3-8  Suchoptionen                                                   46
   3-9  Nachricht->Extrakt->Als..                                      47
   4-1  Nachrichtenstatus im MausNet                                   52
   4-2  Filelisten-Format der ZConnect-Box                             54
   4-3  Fileserver-Befehle der ZConnect-Box                            54
   5-1  Brettgruppen                                                   58
   5-2  Max. Nachrichtengre in den Netzen                            58
   5-3  Weitere Optionen bei externer Netcall-Steuerung                63
   5-4  Sonderfunktionen                                               65
   5-5  Config->Tasten                                                 70
   5-6  bersicht der PGP 2-6.3i-Familie                               80
   5-7  PGP-Funktionen in den Netzen                                   82
   5-8  Funktionen von PGP 2.6.x                                       85
   5-9  Funktionen von PGP 5.x                                         85
   6-1  Editor-Einstellungen                                           89
   6-2  Funktionstastenbersicht                                       89
   6-3  Funktionen fr Textblcke                                      90
   6-4  Funktionen fr die Zwischenablage                              90
   6-5  Funktionen zum Lschen von Text                                91
   6-6  Lsch-Funktionen fr die Zwischenablage                        91
   6-7  Markierungen im Editor                                         91
   6-8  Weitere Funktionen im Editor                                   92
   6-9  Informationen im Archiv-Lister                                 93
   6-10  Tasten innerhalb von CrossTerm                                94
   6-11  (fast) berall geltende Tasten                                94
   6-12  Tasten in der Brettbersicht                                  95
   6-13  Tasten im Schreib / Lesemodus                                 95
   6-14  Tasten im Bearbeitungsmodus                                   95
   6-15  Tasten in der Userbersicht                                   96
   6-16  Tasten im Schreib / Lesemodus                                 96
   6-17  Tasten im Bearbeitungsmodus                                   96
   6-18  Tasten in der Nachrichtenbersicht                            97
   6-19  Tasten bei Edit->Autoversand                                  98
   7-1  Nachrichtenformate                                             99
   7-2  Vorgeschriebene Headerzeilen bei ZConnect                     101

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   7-3  Optionale Headerzeilen bei ZConnect                           101
   7-4  Weitere Headerzeilen                                          102
   7-5  Kompatibilitts-Headerzeilen                                  102
   7-6  Interne CrossPoint-Headerzeilen                               102
   7-7  Einstellungen in XPOINT.CFG                                   104
   7-8  Z-Netz-Einstellungen in XPOINT.CFG                            107
   7-9  MausNetz-Einstellungen in XPOINT.CFG                          107
   7-10  RFC/UUCP-Einstellungen in XPOINT.CFG                         108
   7-11  Fido-Einstellungen in XPOINT.CFG                             108
   7-12  Schnittstelleneinstellungen in XPOINT.CFG                    108
   7-13  CrossTerm-Einstellungen in XPOINT.CFG                        108
   7-14  XPOINT2.CFG                                                  109
   7-15  Farben in XPOINT.COL                                         109
   7-16  Config-Zeilen in XPOINT.COL                                  110
   7-17  .BFG-Einstellungen                                           110
   7-18  Fido-Einstellungen in .BFG                                   111
   7-19  UUCP-Einstellungen in .BFG                                   112
   7-20  KEYDEF.CFG, Spalte 1-15                                      112
   7-21  Sondertasten in KEYDEF.CFG                                   112
   7-22  Weitere Sondertasten                                         113
   7-23  Aufbau von XPOINT.LOG                                        113
   7-24  Aufbau von ERRORS.LOG                                        114
   7-25  BRETTER.LOG und USER.LOG                                     114
   7-26  DUPES.LOG                                                    114
   7-27  Dateitypen im AUTOEXEC-Verzeichnis                           116
   7-28  Steuernachrichten fr .ZER, .OUT und .PKT                    117
   7-29  Externe Lister und $TYPE                                     120
   7-30  Externe Lister und Errorlevel                                120
   8-1  Steuerzeichen in Script-Dateien                               125
   8-2  Befehle in Script-Dateien                                     129
   8-3  Einschrnkungen in Script-Dateien                             131
   A-1  Aufrufparameter von CrossPoint                                134
   A-2  Weitere Aufrufparameter von CrossPoint                        135
   A-3  Diagnose-Aufrufparameter von CrossPoint                       136
   A-4  Errorlevel von CrossPoint                                     137
   B-1  Dateien im CrossPoint-Verzeichnis                             138
   B-2  MausNet-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis                     139
   B-3  Fido-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis                        139
   B-4  UUCP-Dateien im CrossPoint-Verzeichnis                        139
   B-5  Unterverzeichnisse im CrossPoint-Verzeichnis                  140
   B-6  Dateien im FIDO-Unterverzeichnis                              140
   B-7  Dateien im DOC-Unterverzeichnis                               140
   C-1  MAGGI                                                         141
   K-1  XPoint Versionsgeschichte (bersicht)                         162
   Glossar-1  Nodelisteintrge                                        204
