FreeXP

FreeXP und Windows XP mit SP2

Jörg Tewes jogi1964 at gmxpro.net
Mon Aug 16 22:55:00 CEST 2004


Montag, 16.08.04 Michael Heydekamp schrub...

Hi!

> Jörg Tewes <jogi1964 at gmxpro.net> wrote on 15.08.04:

>> Ich kann allerdings auch keinen User finden der WinXP nutzt und
>> damit wesentliche Probleme hatte. Problem ist eigentlich wie immer
>> bei wem es keine Probleme gibt der meldet sich auch selten.

> Ich kenne das SP2 von WinXP und dessen mögliche Folgen selbst noch
> nicht, aber ich kann aus eigener Anschauung bestätigen, dass
> spätestens seit SP2 von Win2K das "Ruckeln" völlig weg ist und ein
> WinXP SP1 im direkten Vergleich dazu die typischen Ruckelsyndrome -
> je nach System mehr oder weniger - zeigt.

Und ich kann sagen das ich zwischen WIn XP SP1 und W2k SP4 keinen
Unterschied im Verhalten von Crosspoint bemerke. Und ich habe auch
keins bei W2k SP2 bemerkt.

>>> Wie auch immer, ich sitze hier ja gerade an einem WinXP-System
>>> mit SP1 (auf dem es nicht sehr arg ruckelt, aber doch sichtbar
>>> langsamer ist als unter Win2K SP2), und scheitere schon an den
>>> simpelsten Dingen:

>>> 1. Auf dem Desktop habe ich mir eine PIF-Verknüpfung angelegt und
>>> soweit    funktionieren die Einstellungen (speziell EMS/XMS)
>>> auch. Was aber    gar nicht geht, sind die Einstellungen unter
>>> "Eigenschaften/    Schriftart"; Was immer ich da einstelle, es
>>> wird komplett ignoriert.    Fragt sich nur, warum die
>>> Einstellungen dann überhaupt angeboten    werden bzw. unter
>>> welchen Umständen sie etwas bewirken.

>>> 2. Erst wenn ich das Programm gestartet habe und dann nochmal
>>> mittels    Rechtsklick auf der Titelleiste die Eigenschaften des
>>> Fensters    aufrufe, dann kann ich - in dem im Vergleich zur
>>> PIF-Verknüpfung    jetzt allerdings völlig anders aussehenden
>>> Dialog, der z.B. keine    EMS/XMS-Einstellungen mehr (warum
>>> nicht?), dafür aber "Farben"    (warum?) anbietet  - nochmals
>>> Schriftarten einstellen.  Die werden    unter bestimmten
>>> Bedingungen (siehe 3.) dann auch beachtet.

>>> 3. Seltsamerweise werde ich aber nach dem Ändern der Schriftart
>>> gefragt,    ob ich die Einstellungen für das "aktuelle Fenster"
>>> oder für "alle    Fenster mit gleichem Namen" übernehmen will.
>>> Ich will nix von    beidem, sondern wie unter Win9x die
>>> Eigenschaften für die    *Verknüpfung* übernehmen.  Kann doch
>>> wohl nicht sein, dass eine ganz    andere Anwendung, die zufällig
>>> denselben Fenstertitel hat, dann    ebenfalls diese Einstellungen
>>> verwendet. Aber wenn ich "aktuelles    Fenster" sage, dann sind
>>> die Einstellungen beim nächsten Start    wieder verloren.

>> Das dürfte unter Umständen ne schlechte Übersetzung sein, denn der
>> Punkt für alle Fenster mit gleichem Neman übernimmt es in die PIF
>> Datei.

> Nope.  Wenn ich die Schriftart über die Eigenschaften der
> Titelleiste des Fensters ändere, schlägt sich dies *nicht* in den
> Eigenschaften der auf dem Desktop liegenden PIF-Datei nieder.

Du bearbeitest die Eigenschaften des Fensters welches du über die auf
dem Desktop liegende PIF Datei gestartet hast? Genauso mache ich das
auch, allerdings sind bei mir beim nächsten Start über eben diese PIF
Datei die Fenstereigenschaften genau wie vorher eingestellt.

> Aber selbst wenn - auch eine schlechte Übersetzung beantwortet doch
> z.B. nicht die o.g. Frage, warum die Schriftart-Einstellungen, die
> ich direkt in den Eigenschaften der PIF-Datei vornehme, vollständig
> ignoriert werden.

Auch das passiert hier nicht. Bei mir ists vollkommen egal ob ich die
Eigenschaften übers Systemmenü aka Titelleiste oder direkt durch einen
Rechtsklick auf das Icon wenn XP nicht gestartet ist einstelle. Beides
Mal derselbe Erfolg.

> Oder warum die Eigenschaften der Titelleiste des Fensters keine
> EMS/XMS- Einstellungen anbieten.  Oder warum ich in den
> Fenstereigenschaften Farbeinstellungen finde, die mir wiederum bei
> den Eigenschaften der PIF- Datei vorenthalten werden.

Das ist allerdings wirklich ne seltsame Art und Weise Einstellungen zu
tätigen. Ich hab die Farbeinstellungen allerdings nie gebraucht. Das
sie einmal vorhanden sind und einmal nicht könnte daran liegen das es
einmal als 16bit Anwendung gesehen wird, nämlich dann wenn du die
Eigenschaften der PIF Datei direkt bearbeitest, und einmal als 32bit
Anwendung, dann wenn es schon gestartet ist. Wenn es gestartet ist
sieht das Eigenschaftenmenü nämlich genauso aus wie das des CMD
Fensters. Allerdings kann man in den Einstellungen des CMD Icons auch
Farben einstellen. Dort wiederum kann man keinerlei
SPeichereinstellungen tätigen was ja auch logisch ist 32bit Anwendunng
und die verwalten das wohl anders.

> Insofern glaube ich nämlich gerade *nicht*, dass die Eigenschaften
> der PIF-Datei und die Eigenschaften der Titelleiste des Fensters
> sich intern (Registry oder sonstwo) in denselben Einstellungen
> niederschlagen.  Bzw. es ist ganz offenbar nicht so.

> Und das alles ist ein *erheblicher* Unterschied zu Win9x.

Win9x ist eben nur ein grafischer Aufsatz auf ein aufgebohrtes DOS,
während die NT Varianten ein eigenständiges OS sind.

> Wenn Du da andere Beobachtungen machst, dann bitte ganz genau das
> konkrete Szenario, mit dem ich das reproduzieren kann.

Ob du das reproduzieren kannst ist garnicht sicher, weil ich dir auch
nicht das genaue Szenario darlegen kann weil ich hier mein OS nicht
alle 6 Monate neu installiere und da einiges eben gewachsen ist, was
ich zwar irgendwo dokumentiert habe aber ich nicht mehr genau weiß wo
die Dokumente sind. Schließlich läuft das WinXP hier schon fast 2
Jahre.

>>>    Interessant in diesem Zusammehhang ist: Wenn ich die
>>> Eigenschaften    der "Eingabeaufforderung" (aka CMD.EXE) aufrufe
>>> und dort die    Schriftart ändere, *dann* bekomme ich als Auswahl
>>> "Aktuelles Fenster"    und "Verknüpfung, die dieses Fenster
>>> aufruft".  Bingo!, das will ich    doch haben, aber wie kriege
>>> ich es für XP hin, das ich mittels PIF-    Verknüpfung vom
>>> Desktop gestartet habe?

>> XP ist ne 16bit Anwendung, CMD.EXE ne 32bit Anwendung. ein kleiner
>> aber feiner Unterschied.

> Und das hat genau was mit meiner Frage zu tun?  Wenn ich in den
> Eigenschaften des Fensters etwas ändere, hat sich das unter Win9x -
> und obwohl es sich um eine 16bit-Anwendung handelte - immer auch
> direkt in den Eigenschaften der Verknüpfung (aka PIF-Datei)
> niedergeschlagen.

Ja weil diese 16bit Anwendung vollen Zugriff auf alles hatte. Unter XP
wird diese 16bit Anwendung eben nur noch in einer virtuellen Maschine
ausgeführt.

> Oder ist irgendwo dokumentiert "Unter Win9x haben sich Änderungen
> in den Eigenschaften des Fensters sowohl bei 16bit- als auch bei
> 32bit- Anwendungen noch unmittelbar in der Verknüpfung
> niedergeschlagen, bei WinXP funktioniert das nur noch bei
> 32bit-Konsolenprogrammen"?

Ist bei MS irgendetwas dokumentiert? Ich meine kann man irgendwo
nachlesen das es unter Win9x so wie du es beschrieben hast
funktioniert? Oder hast du das bloß durch testen herausgefunden? Ich
denke doch mal sehr das es letzteres war. Also hat das ist nirgendwo
dokumentiert überhaupt keine Aussagekraft weil MS Funktionen im
Zusammenhang mit 16bit Anwendungen so gut wie nie dokumentiert.

>>> 6. Wenn man mit UKAW einen Netcall durchgeführt hat, wird der wie
>>> üblich    beim Aufruf von E-AGENT.EXE in "CrossPoint/Agent
>>> v3.30g" geänderte    Fenstertitel nach der Rückkehr zu XP nicht
>>> wieder auf den originalen    Fenstertitel "FreeXP" zurückgesetzt.

>> Hmm das klappt hier einwandfrei.

> Sehr seltsames OS, dieses WinXP.

Man muß den Titel der im Fenster stehen soll in die Zeile auf dem
Reiter Programm eintragen. Dann zumindest steht bei mir immer der dort
angegebene Name im Fenstertitel.

>>> 7. Beim UKAW-Netcall findet auch ständig ein Resize des Fensters
>>> auf die    Standardgrösse (25 Zeilen) statt. Das kann man für die
>>> aktuelle    Session offenbar beheben, indem man auf den
>>> Fensterbutton    "Maximieren" drückt, aber wie man es dauerhaft
>>> hinbekommt, dass das    Fenster schon im maximierten Zustand
>>> startet, hat sich mir auch noch    nicht erschlossen (wobei ich
>>> nicht mal weiss, ob das wirklich etwas    brächte).

>> Das kann man in XP2 seperat einstellen,

> Ob eine DOS-Box minimiert oder maximiert startet, kann man in XP2
> einstellen?  Wie sollte das denn funktionieren?

Nein man kann einstellen das er beim UKAW NEtcall nicht die
Zeilenanzahl auf 25 verändert.

> Nur zur Sicherheit: Ich rede von dem mittleren der drei Buttons in
> der oberen rechten Ecke eines DOS-Fensters.

Ach das willst du, ich dachte dein Problem wäre das generelle
verhindern von "Beim UKAW-Netcall findet auch ständig ein Resize des
Fensters auf die    Standardgrösse (25 Zeilen) statt.". Das kann man
in XP2 eben mit einer eigenen Einstellung verhindern.

> Ich glaube schon zu wissen, was Du meinst (nämlich die Zeilenanzahl
> für den Client, aber diese Einstellung existiert BTW nicht in allen
> XP2- Versionen) - das ist IMO aber nur ein Workaround, der erstens
> dann nicht mehr funktioniert, wenn Du die Zeilenanzahl in XP
> signifikant reduzierst, ohne gleichzeitig auch die Einstellung für
> den Client anzupassen,

Ich sagte glaub ich schon mal das ich kein System brauche welches mich
vor noch so dummen Fehlern schützt. Für mich ist es auch vollkommen
logisch für jede Box ein eigenes Verzeichnis einzustellen, also habe
ich auch mit dieser Möglichkeit bei XP2 von Anfang an keinerlei
Probleme gehabt. Ich meine es muß ja solche Leute geben die für jede
Handlung ne ANweisung brauchen ich gehöre nicht dazu.

> und den ich zweitens zumindest unter Win9x gar nicht benötige - da
> funktioniert es einfach auch so immer korrekt.

Tscha du gehst von Win9x aus damit etwas funktioneirt ich eher von
mindestens W2k. Und wenn etwas für W2k nötig ist dann ist es halt
nötig. Wenn es für Win9x nicht nötig ist ist das zwar schön aber ich
habe dann lieber die Sicherheit das nicht eine kleine Anwendung gleich
das ganze System mitreist. Hatte ich früher schon mal ab und an das XP
Windows komplett mit runtergerissen hat. Jetzt kann ich zwanzig
Programme starten und selbst wenn ein relativ systemnahes abstürzt
kann ich mit XP ganz normal weiterarbeiten. Mit Crosspoint übriens
auch. Von den nicht wiederhergestellten Resourcen unter Win9x erst
garnicht zu reden da war ein tägliches sarten ja fast notwendig.

> Mit einer Ausnahme: Ich ändere die Zeilenanzehl in XP, ohne diese
> Änderung unmittelbar anach in der Config zu sichern.  Dann geht
> UKAW offenbar vom vorherigen Wert aus, weil es diesen Wert aus der
> XPOINT.CFG ausliest.

Ich sag ja das ist ein Problem von UKAW.

>> scheint ein Verhalten von UKAW zu sein.

> Wenn es unter Win9x unter ansonsten identischen Bedingungen sauber
> funktioniert, ist das ein Verhalten von UKAW?

Unter Win9x kann es keine identischen Bedingungen zu WinXP geben. UKAW
ist ein 32bit Konsolenprogramm das sollte mit der 32bit Console schon
zurecht kommen.

>>> Mache ich was falsch?  Und wenn nicht, sind das alles WinXP-Bugs
>>> oder "Schwachsinn by design"?

>> Weder noch, sondern einfach der Unterschied zwischen DOS und DOS
>> Emulation.

> Sorry, das ist doch Unsinn.  Wenn die PIF-Datei Einstellungen für
> die Schriftart anbietet (die es in einem echten DOS naturgemäss nie
> geben kann, weil das immer ohne Windows und schon deshalb im
> Vollbild ausgeführt wird), dann haben die auch berücksichtigt zu
> werden.  Werden sie das nicht, dann ist das entweder ein Bug oder
> die Einstellungen haben wegen erwiesener Wirkunglosigkeit entfernt
> zu werden.

Ach du sprachst jetzt nur von den Schrifteinstellungen, die
funktionieren hier wie gesagt. Kann ich nix zu sagen warum das bei dir
nicht funktioniert.

> Da kann man doch nicht mit "Ist ja nur 'ne Emulation"
> argumentieren. Schliesslich *ist* es doch gerade diese Emulation,
> die die Einstellungen anbietet.

> Abgesehen davon ist auch 'ne DOS-Box unter Win9x eine Emulation.
> Trotzdem funktioniert es da.

Eine DOS unter Win9x ist ne DOS Box keine Emulation. Aus der DOS Box
von Win9x kann ich direkt auf die Hardware zugreifen eben das geht
unter WinXP nicht mehr. Warum hat Martin denn wohl für die Emulation
unter Linux spezielle Behandlungen eingebaut? Weil es eben eine
Emulation und kein DOS ist.


        Und Tschüss Jörg

-- 
"No dictator...no invader...can hold an imprisoned population by
force of arms forever. There is no greater power in the universe
than the need for freedom. Against that power, governments and
tyrants and armies cannot stand. The Centauri learned this lesson
once. We will teach it to them again. Though it take a thousand
years, we will be free."
(G'Kar (to Londo), "The Long, Twilight Struggle")


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